Indiana Tribüne, Volume 24, Number 267, Indianapolis, Marion County, 14 June 1901 — Page 6
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Vom Auslande.
75,000 2) a 9 9 a n ö id i den mit den südafrikanischen Kriegsrnedaillen an die englischen Soldaten ausgegeben werden. Ti?se Schätzung gründet sich auf der Annahme, daß etwa 300,000 Mann die Medaille erhalten werden, und daß neun Zoll Band zu jeder Medaille vertheilt werden. Bis jegt ist keine Entscheidung getroffen, ob von dem Band etwas nach Südafrika an die Männer geschickt wird, die einen Anspruch darauf haben. Es ist Brauch gewesen, dasBand bei der Rückkehr der Truppen zu dertheilen, und dieser Brauch wird wahrscheinlich auch diesmal beibehalten werden. Die Regimenter jedoch, die schon aus dem Kriege zurückgekehrt sind, können ihre Ansprüche auf das Band geltend machen und es tragen. Es wird in Rollen an jedes Regimmt vertheilt, dann in neun Zoll lange Streifen geschnitten und den Empfängern eingehändigt. Das Band ist fünf Viertel Zoll breit und ist aus gerippter Seide in drei Farben, roth an den Rändern, dann dunkelblau und orange in der Mitte. Die letzte Farbe ist allein einen halben Zoll breit und deshalb die hervorstechendste unter den drei Farben. I n der Privatheilanstalt für Nervenkranke der Baronin v. Duden und tyrer drei Tochter zu Grenna in Schweden befand sich ein 33jährigcr früherer Student Axel Nehrman als Patient. Seine Krankheit äußerte sich in periodischwiederkehrenden Anfällen von Mordmanie, zwijchen welchen er vollkommen friedlich und ungefährlich war. Er wußte selber, wenn ein Anfall bevorstand und hatte dann jedesmal seine Umgebung rechtzeitig gewarnt. Neulich glaubte man, daß der letzte Anfall vorüber sei und die männlichen Wächter, wele für die Zeit eines solchen hinzugezogen wurden, hatten sich bereits entfernt, als der Kranke wieder anfing, unruhig zu werden und bald gewaltsame Anstrengungen machte, von seiner Fessel Lederriemen an den Füßen loszukommen. Da dies nich gelang, sprang er aus seinem Bett und gelangte, im bloßen Hemd auf beiden Füßen zugleich hüpfend, ohne daß die beiden anwesenden Töchter von Düben es hindern konnten, in die Küche, wo er ein großes Messer ergriff und mit demselben zunächst seine Fesseln durckschnitt. Fräulein Ella von Düben, die älteste, etwa 40jährige Tochter, oersuchte, den Wahnsinnigen in die Küche einzusperren; er sprengte jedoch di: Thür und richtete nun seine ganze Wuth gegen diese unglückliche Dame. Nach einer kurzen Jagd durch den Garten holte er sie ein und tödtete sie durch mehrere Messerstiche. Nachdem er noch die Baronin von Düben und die beiden anderen Töchter sowie fünf andere Personen theils schwer, theils leichter verwundet hatte, wurde er endlich auf der Straße übermannt uno gefesselt und später nach Jönköping ins Irrenhaus transportirt. Der Bürgermeistervon Eodroipo im Friaul begab sich mit zahlreichen Carabinieri nach dem kleinen Dorfe Sanvidotto, weil sich das Gerücht verbreitet hatte, daß die dort lebende, aus 16 Personen bestehende Familie des Bauern Finos wahnsinnig geworden sei. Als die Behörden in Sanvidotto eintrafen, fanden sie di: Wohnung der Finos fest verschlossen; aus dem Innern der elenden Hütte drang jedoch verworrenes Geschrei nach außen. Der Bürgermeister kletterte nun auf eine Mauer und konnte von dort aus beobachten, was in der Hütte vorging. In der Küche saßen Männer, Weiber und Kinder, die sich die Kleider vom Leibe gerissen und den Körper wund geschlagen hatten; die mit Blut befleckten Kleiderfetzen warsen sie nebst Flaschen, Gläsern u. s. w. durch ein Fenster auf die Straße. Als es endlich gelang, in die Hütte einzudringen, fand man in der Mitte der Küche die Melania Finos splitternackt sitzen: mit blödem Gesichtsausdruck ließ sie es ruhig geschehen, daß Mutter, Brüder und Schwestern ihr den Körper zerfleischten, um den Teufel daraus zu vertreiben. Die Teufelsbanner nahmen dann dasselbe Experiment an sich selbst vor. Es heißt, daß ein Zauberer" vor eirnger Zeit tue Familie Frnos besucht habe, unter dem Vorgeben, daß er jede Krankheit heilen könne; er habe dann erklärt, daß die ganze Familie vom Satan besessen sei, und habe allerlei Exorcisten-Kunststückk gemacht, indem er erklärte, daß er den Teufel aus den Körpern der Besessenen aus saugen müsse, um ihn auszuspucken. Bald nach dem Erscheinen des Zaubems" wurde die Familie Finos irrsinnig und wird jetzt nach Undine ins Jrrenhaus gebracht werden müssen. . . Einetwa30Jahreal!er Mann ließ sich in dem La'cen der Firma Karl Schaller in Konstanz Schmucksachen vorlegen, suchte Verschiedenes aus und bat um eine Rechnung. Inzwischen wollte er in seinem Gasthaus Geld holen, da er nicht so viel bei sich hatte. Als sich seine Rückkehr verzögerte, schöpfte Kaufmann Verdacht und fand, daß die ausgesuchten Gegenstände wohl noch da waren, aber andere fehlten. Im Gasthaus war der Fremde schon abgereist". Die Polizei ermittelte jedoch, daß er eine Gondel gemiethet' hatte, um eine Lustfahrt zu machen und in der Schweiz zu speisen. Nebenbei hatte er sich erkundigt, ob am Ziel seiner Fahrt auch eine Babnstalion sei, Nacb kurzem Suchen
lano man Den iüjgc am see UN Wkthschaftsgartcn Klein - Venedig", den er irrthümlich für Schweizer Gebiet gehaltn hatte. Bei seiner Verhzftung fand man nicht nur das Gesuchte, sondern noch für ungefähr 1000 Mark Goldwaaren aus dem Juwelierlader, der Wwe. F?.rrenschon. Der Dieb soll ein Sckirmmacher Namens Nemmel aus München sein. Die Pariser Geschwnrenen, die in den letzten Monaten durck ibre merkwürdigen Freisprüche alle Welt in Erstaunen gesetzt haben, lassen nicht locker. Sie haben jetzt w'eder eine geständige Banknotenfälscterin freigesprochen, blos weil sie jung, hübsch ist und so nett weinte. Ameie Rigaud, eine braune junge Frau aus Haiti, war mit ihrem Gatten, dem Maler Rigaud und mit 10,000Francs Unterstützung der Regierung von Haiti nach Paris gekommen, damit der Gatte und auch sie. eine talentirte Zeichnerin, jlu in ihrer Kunst ausbildeten. Nach zwei Jahren waren die jungen Leute mit ihrem Gelde, aber noch nicht mit dem Studium so weit zu Ende. um selbst etwas zu verdienen. Um dielen Uebelstand zu mildern, zeichnete Amelie RigaudFünffrancsscheine und zwar so vorzüglich, daß sie von echten nicht zu unterscheiden waren. Bei Ausgabe der gefälschten Scheine verfuhr sie aber so ungeschickt, daß sie Mißtrauen erweckte und verhaftet wurde. Vor Gericht weinte das junge, hübsche Weib, und die Geschworenen sprachen sie frei. Paris ist und bleibt doch die Stadt der Galanterie, selbst in Geldsachen, wie hier, hört da anscheinend die Freundschaft nicht auf. Im Odessaer Gerichtspalasie spielte sich ein Prozeß ab, bei dem es sich um eine höchst merkwürdige Waare handelte. Vor acht bis neun Jahren stellte der Vorfitzende der Chefsower gegenseitigen Creditgesellschatt Wolschin an einen gewip'M Scharkow einen Wechsel über 5000 Rubel aus.
In diesem Wechsel hieß es, daß hi Zahlung erst ein Jahr nach Absatz der Waaren" zu erfolgen haben, die Scharkow dem Wolschin liefern werde. Nach vier Jahren trat Scharkow den Wechsel an einen Kaufmann ab, der ihn einklagte. Bei der, Verhanoiunz vor dem Bezirksgericht bestand der Beklagte darauf, ' daß der Kläger beweisen solle, daß die Waare" wirklich abgesetzt wurde. Da der Kläger dies nicht vermochte, wurde er abgewiesen. Damals war der &t$ ter auf die Art der Waare" garnicht eingegangen. Worin diese bestand, follVsich erst jetzt vor der höheren I'.'stanz in Odessa herausstellen. Ter Veoollmächtigte Wolschins gab hier die Erklärung ab, daß Scharkow sich verpflichtet habe, falsche Creditbillets zu liefern, die der vertrauenswürdige Vorsitzende der Creditgesellschaft auf den Markt bringen wollte, der ehrlose Sckarkow habe aber statt dieser Waare nur ein Köfferchen ganz elender Papierstreifen geschickt, die keinen Anspruch darauf erheben könnten, als falsche Creditscheine zu gelten. Die VerHandlungen mußten verschoben werden, da noch einige Zeugen aufzutreiben sind. Vom Jnlonde. Der Name der Heldenmüthigen Kate Shelby ist der neuen Brücke der Northwestern Bahn, die mehrere Meilen von Boone, Ja., den Des Moines - Fluß überspannt, beigelegt worden. Der Bau ist ein Viadukt von 2685 Fuß Länge, hat $1, 250,000 gekostet, trägt Doppelgeleise und ist stark genug, daß zwei schwere Züge mit voller Schnelligkeit an einander vorbeifahren können. Der eigentliche Brückentheil liegt 185 Fuß über dem Flusse. Das Heldenmädchen Kate Shelby war vor 20 Jahren in einer furchtbaren Sturmnacht, als ein Theil der Brücke von der Fluth weggerissen war, auf allen Vieren über das Trestelwerk gekrochen und dann in strömendem Regen noch einige Meilen bis zur nächsten Station Moingana gelaufen, wo sie gerade in der letzten Minute eintraf, um einen Passagierzug zu warnen. Kate war die Tochter eines Weichenstellers und damals 16 Jahre alt. Sie erhielt von der N. W. Bahn eine angemessene Belohnung und lebt heute noch bei ihrem Vater in der Nähe von Boone. Arm und elend ist in Milford, Col., Jas. G. Miner, Hilss-Se-cretär der conföderirtin Flotte w'ährend des Bürgerkrieges, im Alter von 82 Jahren gestorben. Er war aus Neu - England gebürtig, hatte auf der Universität Edinburg studirt, und hatte sich dann in Texas niedergelassen, wo er ein intimer Freund des Generals Samuel Houston wurde. Während des mexikanischen Krieges diente er unter dem General Taylor. Vor dem Ausbruche des Bürgerkrieges war er einer der Eigenthümer der berühmten Tredegar - Eisenwerke zu Richmond, Va. Der Bürgerkrieg fegte sein Vermögen weg. und er hatte sich seitdem vergeblich bemüht, wieder in die Hohe zu kommen. Er erfand eine Hochdruck - Maschine, war jedoch nicht im Stande, sie in finanzieller Hinsicht zu einem Erfolge zu machen. In einem Koffer bewahrte er eine Million Dollars in conföderirten Obligationen und Noten auf. Vor drei Wochen starb seine 80jährige Gattin, welche ihm treu in seinem Unglück zur Seite gestanden hatte. Mit einem verstumme!ten Fuße wurde der 23 ?labre. alte
Chartes getreuer aus '4jyoelnxvlue. P., auf den Eisenbahngeleisen bei Parkerford gefunden. Detreiler hatte einen Freund in letztgenanntem Orte besucht und machte sich gegen Mitte?nacht auf d?n Heimweg; da jedoch zu dieser Stunde kein Zug mehr fuhr, so wollte er den Weg zu Fuß zurücklegen. Er war noch nicht weit gegangen, als er von zwei Männern überfallen wurde. Einer derselben fällte ihn mit einem wohlgezielten Schlage zu Boden, worauf die Räuber seine Taschen durchsuchten und ihm die wenigen Werthsachen, die er besaß, abnahmen. Als er wieder zum Bewußt-
ftin gelangte, fand er stm m einer Blutlache auf dem Bahngeleise liegend I vor; ein Frachtzug war über ihn hin- i weggefahren. Er lag dortselbst während vier Stunden im Regen. Am Morgen wurde er von Bahnbediensteten aufgefunden, welche ihn nach dem Hospital in Phoenixville brachten, wo das verstümmelte Beim amputirt werden mußte. Durch den Genuß von HolzSpiritus kamen bei Hackensack, N. I.. zwei Männer um's Leben und einAuderer liegt noch auf den Tod darnieoer. Die drei Männer kampirten im Walde und verdienten ihren Lebensunterhalt durch die Herstellung und den Verkauf von Holzschnitzereien. Nachdem sie es war recht ungemüthlich kühl in dem Lager ihren Whisky - Vorrath verbraucht, um sich warm zu halten, machten sie sich an den Holz - Spiritus, den sie bei der Arbeit benutzten, und ein Jeder trank ein? beträchtliche Quantität davon. Obwohl sie denselben mit Wasser oerdünnten, wurden sie doch bald nach deni Genusse des Fusels von heftigen Schmerzen befallen, und der nahe dem Lager vorbeigehende Michael Melia von Ridgefield Park konnte, deutlich das Stöhnen der Männer, die sich in Schmerzen krümmten, hören. E? suchte das Lager auf, und als er gesehen, was den Leuten fehlte, eilte er heim und holte seinen Bruder. Sie kehrten mit einem Wagen zurück, um die drei Männer in's Hospital in Hackensack zu bringen; aber als sie dort ankamen, war einer der Männer todt und der zweite starb wenige Minuten später. Ter dritte wurde durch geeignete Mittel zum Bewußtsein gebracht und schrieb auf einen Zettel: Wenn ich sterbe, telegraphirt meiner Mutter Meredith S. Harvey inSouth ittsburg, Tenn." Er war im Stande, seinen Namen anzugeben, wußte aber die Namen seiner Kämeraden nicht. Man that alles Möaliche. um seine Leiden zu lindern, und offt, ihn zu retten. In Central. Grant Co.. N. M., wurde in dem Bureau des Friedensrichters Joseph Crowlcy, während des Vorverhörs der eines schweren Verbrechens angeklagten May Esmond, William Park crschossen. Ein gewisser James A. Wiley hatte eben Zeugniß abgelegt und bei dieser Gelegenheit Park's Namen genannt. Letzterer sprang plötzlich vom Stuhl empor, zog seinen Revolver und begann auf Wiley zu feuern. Wiley erhob sich darauf, drehte sich halb herum, zog seinen sechsläafigen Revolver und erwiderte das Feuer, worauf auch noch einige Andere dazwischen schössen. Eine der Kugeln traf Park in die rechte Seite und kam in der linken, tn der Nähe des Herzens, wieder zum Vorschein. Von wem der tödtliche Schuß gefeuert war, war nicht festzustellen. Seit langer Zeit besteht unter dem Deutschthum Bostons der Wunsch, durch Gründung eines AltenHeims ein geeignetes Unterkommen zu schaffen für betagte Deutsche, namentlich alte deutsche Frauen, deren Versorgung. jetzt zum Theil eine Last für die deutschen Hilfs - Vereine bildet, die eigentlich über deren ursprüngliche Aufgabe hinausgeht. Um diesem lang gefühlten Bedürfniß abzuhelfen, begann der Deutsche Frauen-Hülfs-Verein" von Boston vor mehreren Jahren mit der Aufbringung eines Altenheims - Fonds, der jetzt nach dem kürzlich die Testamentsvollstrecker eines wohlhabenden Deutschen aus dessen Nachlaß dem Verein $10,(XX zugewendet auf nahezu 515.000 gestiegen ist. so daß dieVerwirklichung des Projekts nun in naher Aussicht steht. Mores" gelehrt h a t der Friedensrichter James McConnell in Cumberland. Md.. einen Rowdy Namens Wm. Teeters, der die Bewohner des Ortes Barton in der brutalsten Weise terrorisirt hatte und deshalb verhafte worden war. Bei seinem Verhör srging sich der Kerl in unfläthigen Redensarten und darüber empört, sprang der Friedensrichter von seinem Sitze auf und prügelte den Maulhelden so fürchterlich durch, daß derselbe schließlich um Gnade bettelte. Einem kräftigen Knaben mit vier Beinen hat die Negerin Mary Maddox in Opelika. Ala., das Leben gegeben. Das kleine Pickaninny" ist sonst regelmäßig entwickelt, nur hat es in der Nähe der Arme ein zweites Paar Beine mit Füßen und Zehen. Nach dem Dafürhalten mehrerer Aerzte, die die kleine Mißgeburt genau untersucht haben, sind gute Aussichten vorhanden, daß der Junge am Leben bleibt. Der Vater erblickt in der Geburt seines vierbeinigen Knaben einen Segen des Himmels, denn er will mit Mutter und Kind ' eine Kunstrelse" antreten, sobald dieselben dazu krättia aenua stnd. .
Iwki böse Nebel! Au viel, und zu schnelles Esse ist häustg die Hauptursache vo UnVerdaulichkeit
das Sssen unverdaulicher Nahrung und Mangel an Bewegung bewirke Verstopfung. Da bette Heilmittel für diese Leiden iO StI.AWtÄKaig Damburger ropken welche erleichtern, regulire und heile.
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