Indiana Tribüne, Volume 24, Number 267, Indianapolis, Marion County, 14 June 1901 — Page 2

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Jndiana Tribüne 14 Juni 1901

Over-Work Weakeris Your Kidneys. Unhealthy Kidneys Hake Impure Blood.

All the blood in your body passes through your kidneys once every three minutes. I he kidneys are your blood purifiers, they filter out the waste or impurities in the blood. If they aresick or out of order, they fail to do their work. Pains, achesandrhiiumatism come from excess of uric acid in the blood, due to neelected kidney troubie. Kidney trouble causes quick or unsteady heart beats, and makes one feel as though they had heart trouble, because the heart over-working in pumping thick, kidneypoisoned blood through veins and arteries. It used to be considered that only urinary troubles were to be traced to the kidneys, but now modern science proves that nearly all constituttonai diseases have their beginning in kidney trouble. If you are sick you can make no mistake by first doctoring your kidneys. The mild and the extraordinaty effect of Dr. Kilmer 's Swamp-Root, the great kidney remedy is soon realized. It Stands the highest for its wonderf ul eures of the most distressing cases and is sold on its merits by all druggists in fiftycent and one-dollar sizes. You may have a sample bettle by mail Home of Swamp-Root. free, also pamphlet telling you how to find out if you have kidney or bladder trouble. Mention this paper when writing Dr. Kilmer 4c Co., Binghamton, N. Y. Dr. J. A. Sutcliffe, undArzt, Geschlecht., Urin, nd ectn. Krankheiten. Ossi: 155 Oft Markt Ett. Tel. 941 VMlWM M 10 Ut Bern. ; t M 4 Mß ff WALTER FRANZ. Zahn.Arzt, flo 90-, Oft arket.Strahe. f offin lock Zimmer 48. 0tflttnur.bin: 0 12 53m.; 1 5 9ta.; 7 ifccnbl Sonntag von 10 Uhr On. bis 2 Uhr 9ha. Dr70. G. Pfaff H ftiM CTtlct nach d?m Willoughby-Gebäude, Rf . 224 Wirt eritziau 6rt, erste t gc MTleat. fia.tubtn: Bra 2 di 4 Uhr Nachmittag, ftferton: Cffta -Wvhnuna 8t t. Wi SBotnuna. d?ftnbt sich ie bisher 1837 Nord PanylTnl St. Dr. I. Köhler. 206 Oft McEarty-Str. Sprechstunden: 8 bis 9 Uhr Vorm.; bis 3 Uhr Nachm. ; 8 bil 9 Uhr Abds. ; Sonntag von 8 bis 9 Uhr Vorm. und 7 bis 8 Uhr Abends. Telephon 1446. r. 1. 1 Kfrkpaülck Urek,nidit eaktzeH te Nettums. chtz , Ptffn nd ,1K' ,n, ihtit. 0s,: N W Buüdlnfl, 11 Oft Qkio Str C. C. Everts, Deutscher Zahnarzt, i Nord Pennsylvania Str. wirb tuf uns anqcwtnbi. Otto Deppermann, Deutschn Zahnarzt, Majestic Gebsendt. ZitV O. 07. 0. J0S, E. MORROW, Geschlechts nb Harnkaukheite. 20 Wet Ohlo Str, Dr. L. . GREINER. npfUtlt sich fftt tat Sttifeim (rillet Xittre. mr ranke stirbt "te ,!,, mTtr üt tfm UMstsm UM ta tz, cümm fcliil IS t 4 55 p.t,tzv. ü. biaai im 9t I Rsotographisciie Gallaria, 150 Sftb Illinois Strafe. V Uni zeichnete ladet die Deutsch der Vtadt und Umgegend zu mem Besuche seiner Valerie ein. Gute Bildet artirt. Preise iedri ktVchU Vtz tSGb Zu verrniethen : Zimmer im MajesticGebaeude tu reduzirten Preise. ttst feinste Ofstn-Vebaude w der Stadt, ollitandig f enersicher. Schnelle FaHrftützK -nö all moderne BequemlickkeUe. Nachzufragen bei gREGORY APPEL, gmt. ftf die Indianapolis aS ,.

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Carl IFi-per,

Verzehnfachte Opiumsklavedei! Es sind jetzt zwanzig Jahre her, daß Allen Williams mit seiner Schätzung der Anzahl Opiumraucher (und -raucherinnen) in unseremLande einen ziemlich unheimlichen Eindruck machte; er bezifferte dieselbe, indeß

nur nach den regelrechten Jmpott-Ve-richten, auf rund eine Million. Aber wie bescheiden war diese Zahl im Ver-

gleich zu der wahrscheinlichen in der . . Jetztzeit, und wie stark ist die Opium-: . wiß gibt es auch unter den matesklaverei in unsere weiße Bevölkerung Zellen GenußmMeln gar ' manche, deeingedrungen, obwohl Viele sie noch nWerth großtenthetls auf irgendimmer irrtümlicherweise als eine , we chen äußeren Umstanden beruht, die vorwiegend chinesische Eigenthümlich-! mit der Gute des Artikels nichts zu keit ansehen' schaffen haben oder vielleicht gar sie beNatürlich'sind die Chinesen für die j einträchtigen. Dahin darf man getrost Verbreitung des Opiumrauchens nach ; auch den steuern fluchtigen Whiskey unserem Lande verantwortlich. rechnen, der von unseren biedern Geaber schon lange ist dieselbe weit birglern in Kenkucky und anderswo geüber die chinesische Einfluß - Sphäre brannt wird, und um den sich noch Heuhinaus gewachsen, und sie wächst be- te eme Welt wilder Romantik schlingt, ständig in einem, geradezu beunruhi- Diese Romanik, welche ihm die Kämgenden Maße. Es ist zwar nicht Pf Zwischen chnapsbrennern und der leicht, verläßliche und vollständige ( heiligen Herrnandad verliehen, und unzahlenmäßige Auskunft darüber zu zahlige Zerrungs- und Buchschttderungewinnen. Aber nach Schätzungen gen noch weiter erhöht haben, ist es. von Kennern denen es aar nickt um ! welche schon Viele so neugierig auf

Sensation zu thun ist, hat sich der Opium - Consum in den Ver. Staaten, sowohl in der Gestalt des Rauchens wie auch in anderen, nicht besseren Formen, während dreißig Jahren mehr als verzehnfacht, und das Ende ist noch lange nicht abzusehen! Verschiedene Faktoren müssen bei der Berechnung dieses Consums mit ' ' . 1 in Betracht gezogen werden. Wenn

man aus den amtlichen Berichten er- rommr. jmo vielsacy nocy immer leyr fährt, daß die Einfuhr von Rauch-; nebelhafte Vorstellungen verbreitet, naOpium in unserem Lc.nde von 12.603 , menilich die Vorstellung, daß dasselbe Pfund im Jahre 1870 auf 129.335 ; besondere, hohe Vorzüge habe, wie noch Pfund im vorigen Jahre qestiegen ist, ! allerlei sonstige hausgemachte" Pro so erscheint dies zwar schon bedenklich ! vucte bestimmter Localitäten. Aber genug, zumal ein einziges Pfund : das ist im Allgemeinen ein großer IrrOpium schon eine gewaltige Masse thurn. Dieser Mondschein - Whiskey für einen solchen Zweck darstellt, repräsentirt weder eine, noch mehrere aber es giebt immer noch einen äußerst ; bestimmte Sorten; daher läßt sich ein . . m w . tfV I - I V W I V 1

unvollständigen Begriff. Ein weites. , düsteres Gebiet gruppirt sich nach außen herum, und es lohnt sich, einige Augenblicke mit der Diogenes-Laterne in dasselbe hinein zu leuchten. Denn jene Zahlen beziehen sich nicht ; nur ausschließlich auf den regelrechten und registrirten Import, sondern auch ausschließlich auf Opium, das nur zum Rauchen dient, und selbst in diesem doppelt verengerten Sinne sind sie ; noch unvollständig: denn sie gelten überdies nur von den Mengen Opium,

welche von Personen mit einem fern Sache nicht wohl anders sein. Denn entwickelten, ezelusiven Geschmack für die betreffenden Gebirgler haben meist diesen Stoff verraucht werden! Also wenig oder gar keine Kenntniß von einer dreifachen Einschränkung unter- Denaturirung oder rctisiciftion" liegen sie. I und besitzen auch die nöthigen EinrichEbenso nämlich, wie der fein- tungen nur in sehr unvollkommenem schmeckende oder genügend bemittelte Maße. Ist es schon ohnehin ein weit Cigarrenraucher sich an importirte verbreitetes Uebel der starken amerika Cigarren hält, während sein weniger nischen Spiritussen, daß sie noch einen bemittelter Nachbar sich mit einer ein-: so großen Fusel - Gehalt haben heimischen Sorte begnügt, so consu- mit Ausnahme der theuersten Sorten mirt die Elite des schwärzeren Rau- so bleibt gar im Mondschein ches nur das, in Original - Blechbe- Schnaps gewöhnlich noch das ganze hältern inportirte Opium; diejenigen ursprüngliche Fusel - Oel stecken! aber, welche es sich nicht leisten können, ; Und das ist noch nicht AUes; mehre$7 für weniger als eine Viertelpfund andere Factoren verschlimmern die der ganz echten Sorte zu bezahlen, be- Sache noch weiter. In der Regel wird gnügen sich entweder mit einer stark 0jefcr birgler - Whiskey" verkauf: verfälschten Mischung, welche von den un.b muß verkaust werden, ehe er Zeit Chinesen ebenfalls verkauft wird, oder wn Reifen gehabt hat. Und außermit einem zwar reinen, aber nicht pra- em so seltsam dies auch bei einem panrten Stoff welchen gewissenlose hausgemachten Erzeugniß klingen mag Droguisten liefern. Letzterer, der oft genug Verfältechnisch als der gediegene Opium- r ch n q s , Mittel angewandt, um Extract bezeichnet wird, ist ein dicker, e berauschende Qualität eines schwaaus dem Gum Opium gebildeter &tränfc zu erhöhen, als da sind Teig und kann viel billiger verkauft abal obt Roßkastanien-Rinde, oder werden als das echte Rauch-Opmm; H wird Seife oder Lauge zugesetzt, dadaher hat sich em groner Handel rn ; mH man fGqen fslnn Jt hol(ls , pm)d "fntwU, uni? manchcDro- hpad Rich den Begriffen des guisten sollen aus dieser Quelle allein Mondscheinlers muß nämlich guter, sehr reiche Leute geworden sein. , nnerfälsMer e?rfnnns m?nn mnn ifin

Nichts von alledem. was gelegentlich über die Eigenthümlichkeit desOpiumGenusses und seiner Ausdehnung gesagt worden ist, braucht mer wieder V. . r r c SS &JS2J. rü wiuivuiviyau wu'iuu iiiai luti; Hebung Die rasche und riesige Zunahme der Opiumsklaverei in einem Verhältnißmäßig kurzen Zeitraum wird nämlich auch dadurch noch auffallender, daß wahrscheinlich von allen Gewöhnheiten, denen die Menschheit fröhnt,

, e" v cr t" r -ti.u i' nun wii v i 11 iuf JSJS scbeu-n Waare anbelangt, so wird geSchwierigkeiten bietet, als gerade das ; .x f:lr Vnrw .LZ,

Oplumrauchen, und auch nach der Versicherung von damit Vertrauten nahezu einJahr beständigen Rauchens erforderlich ist. um ein regelmäßiges Verlangen nach diesem Stoff zu erzeugen. Auch soll die Rauch - Gewohnheit leichter . aufgegeben werden können, als jede andere Art des Opiumgenusses. Und doch, und doch! In weiterem Sirne gehört zum Opiumgenuß noch mehreres Andere, so besonders die verschiedenen Formen des Morphium - Genusses. Und es ist eine bezeichnende Thatsache, daß . ZZrZJZZnZZL v . iviuui, iwii i itnii i in . dkN Autoritäten in diesem Fach, mi, kn, nr m,wr.n ,k. fen.Iich.en Erllarung. daß 3 Procen. der Aerzte unseres Landes gewöhnheitsmäßig dem Morphium fröhnten. fast gar keine Beachtung, geschweige denn Widerspruch erregte. hätte er aber etwa gesagt, daß 30 Procent der amerikanischen Aerzte gewohnheits mäklae Säuf:r seien, so würde dies ohne Zweifel, obwohl es thatsächlich immer noch weniaer zu bedeuten aebabt hätte, einen Kroßen Orkan von Protesten hervorgerufen haben! Aerzte und sachverständige Laien stimmen übrigens so ziemlich darin überein. daß mäßiges" Oviumrau-

jejjcn nicht schädlicher zu sein brauche. I als mäßiger Genuß geistiyerGtränZc. j Das Schlimme ist nur, daß gerade der j Amerikaner so wenig zur Mäßigung in irgend etwas, wofür er Vorliebe gefaßt hat, geneigt ist, und überhaupt der Weiße auf diesem Gebiet sogut wie keine Mäßigung kennt!

Mondschein Schnaps als Waare. cm .wx rj-ti..tjt . o xi noicyein-Moirglerjcnn'aps aemami hat und für manche curiofe Begriffe verantwortlich ist, die noch heute über diese Getränke umherspuken. Ueber die Mondscheinler weiß man sich vielerlei zu erzählen, wovon wenigstens ein guter Theil wahr ist. Aber von ihrem Fabrrcat, das zum allergrößten Theil nicht besonders weit weg von seiner Ursprungsquelle zu Markte augemeingiiliges urlyeti ntcyl teicyi ! über ihn fällen. Hin und wieder kommt ; ein vorzüglicher Stoff zu Stande, wie ! Schreiber dieses aus ungesuchter eigener Erfahrung bestätigen kann; doch , das sind nur Ausnahmen, und , meistens gehört dieser ..Bergthau" zu dem prosaischsten Zeug seiner Art, nach ; dem in civilisirten Kreisen sozusagen : kein Hakm lrähen würde, wenn es nicht j eben von einer besonderen Romantik des verbotenen Apfels umwoben wäre! . Das kann auch nach der Natur der j , :n ,iner nfrfv rZg. inhU Blasen an der O-berfläche zeigen, und wenn oier oder mehr solcher Schnaps- " U'-IT I 7 , O --7Perlen sich einige Minuten am Rand i "V v ' 1 vwtiuv vvv uiuivn um ,uuiv der Flasche behaupten, so wird der genannte Ausdruck gebraucht. Und da sollen Seife oder Lauge oder etwas Aehnlicheö künstlich nachhelfen. Wohl bekomm'?! Dies Alles schließt, wie gesagt, einzelne vorzügliche Leistungen nicht aus. aber der Durchschnitt ist sozusagen unter aller spanischer Kanone. WCt r- h nun V.n flslr?2 Vifr Itif wöhnlich 51 sür die Gallone erzielt oder das Doppelte dieses Betrages beim Verschleißen in kleinen Quantitäten. Bei einem durchschnittlichen Welschkorn - Preis öon 76 Cents das Büschel und billigerer Arbeit, als in anderen Theilen unseres Landes, sollte man im ersten Augenblick die Mondschein - Brennerei für ein höchst einträgliches Geschäft halten. Aber wenn man die gewaltige Menge weggeschenkten ..Schweige - Schnaps", die faulen Schulden, d!e gelegentlichen Beschlagnahmungen, die Geldstrafen . s. w. in Betracht zieht, so schrum- . r v nsv 'W v c mv W b Dro.denden auf em W,nz,acs ! zusammen, und ,n der Regel ist ter , feme Familie mmiiiuii viuii, uo C,IIC Nachbarn, die sich blos mit harmloser Landwirthschaft abgeben. Man hat allerlei Methoden der Veräußerung von Mondschein Schnaps, außer an Ort und Stelle selbst; so z. B. wird ein hohler Baumstamm oder : irgend eine Höhle in der Umgegend 3um eponuen oes w;ocs ner,i leeren Behälters und nachher des Schnapses benutzt, und wenn ein Agent die Geschichte vermittelt, so erfährt oer Käufer nur selten, von wem der Bergthau 1 gekommen ist.

?c Wetdervraten " in Berghan

sen. Speyer im Mai. Dieser Tage fand in dem benachbarten Dorfe Berghausen das historische Fest des Weiberbratens" statt, wobei es sich allerdings nicht um gebratene Weiber, sondern um einen Broten für die Berghauscr Milchfrauen handelt. Damit hat es folgende Bewandtniß. Vor einigen hundert Jahren, als sich die Berghauscr Milchweiber eines schönen Tages mit ihrer Gabe nach Speyer begaben, fing das am Wege stehende Gutleut - Hospital zu brennen an. Kurz entschlossen begannen die Milchfraucn das Feuer mit dem Inhalt ihrer Kannen zu löschen. Sei es nun. daß die Milch schon in jenen fernen Tagen tüchtig gewässert war und so einen guten Ersatz für das nöthige Wasser bildete, sei es. daß der Brand noch nicht stark um sich gegriffen es gelang ihnen, das Fuer zu bewältigen. Aus Dankbarkeit stiftete das Speyerer Städtische Hospital den rghauser Milchweibern jedes Jahr 14 Psund Rindfleisch, 12 Pfund Schweinefleisch und 2 Kannen Wein i oder die entsprechende Baar - Summe. Alle fünf Jahre findet nun dieses Fest statt. Die für diese Zeit aufgelaufene Summe, sowie freiwillige Beiträge der Theilnehmerinnen werden dazu verwerrdet. Die diesjährige Festlichkeit hatte die ganze weibliche Bevölkerung Berghausens in sonntäglichem Putze ins Freie gezogen. Auch aus Speyer waren viel Neugierige htrausgekommen. Männer sah man nur wenige, denn sie dürfen, laut Ueberlieferung, weder an dem Festzug, noch an dem Essen theilnehmen. Mit lustiger Musik kündigt sich der herannahende Aufzug an. Voraus, wie bei allen modernen Festzügen, eine dichte Gruppe Radfahrer, die mit schrillem Geklingel, etwas unbistorisch, die Musik begleiten. Dann kommt in stolzem Schritt das Comite der Milchfrauen. drei wackere Weiber mit weißen Schürzen. Blumen im Haar und mit blumengeschmücktn blanken Milchkannen in den Händen. Die mittlere trägt eine mächtige blauweiße Schärpe und eine Fahne in den Berghauscr Farben. Besonders diese Fahnenträgerin erregt alsbald die Bewunderung und Heiterkeit: Nach dem Takt der Musik bewegt sie sich in hüpfendem Tanzschritt bald vorwärts, bald seitwärts und rückwärts; manchmal macht sie sogar einen kühnen Sprung mit einer ganzen Drehung um sich selbst. Alles unter fortwährendem Schwenken des Banners. Ihre zwei Begleiterinnen machen zwar schüchterne Versuche, diesen Tanzschritt nachzuahmen, doch will es ihnen nicht recht gelingen. Dafür schenken sie aber desto fleißiger ÄLein aus ihren Kannen in die zinnernen Milchmaße und erquicken damit die immer zahlreicher herbeiströmende holde Weiblichkeit, sowie die zwölf Musikanten, die hinter ihnen her marschiren. Das sind aber auch die einzigen Mannesbilder", die etwas bekommen; wir Anderen müssen uns mit dem Zuschauen begnügen. Hinter der Musik kommt das Heer der anderen Frauen. Vor den Behausungen der Milchfrauen wird jedesmal Halt gemacht: die Musik spielt ein heiteres Stückchen, die Bewohner des Häuschens leeren einige Flaschen Wein in die hingehaltenen Milchkannen, wofür ihnen unsere Freundin, die muntere Bannertänzerin, ein Vivathoch!" ausbringt, die Musik bläst einen Tusch, und der Zug geht weiter. Ist es der genossene Wein, die heitere Musik, die Freude, ein eigenes Fest zu haben oder AUes zusammen , wie dem auch sei, die Begeisterung bei der Berghauscr Damenwelt wächst mit jeder Minute. Arm in Arm, mit vergnügten Gesichtern und aufgespannten Sonnenschirmen, marschiren die Berghauser Frauen in dichtgeschlossenen Reihen und ahmen von Zeit zu Zeit in Masse die wunderbaren Tanzsprünge ihrer Fahnenträgerin nach. Die fröhliche Stimmung pflanzt sich auch auf das andere weibliche Publikum fort; an einem Eckhause sehen wir sogar eine würdige stattliche Dame in einer rothen Bettjacke, auf einem MistHaufen stehend, mit anmuthiger Tanzbewegung die Musik begleiten; ein malerischer Anblick! Um vier Uhr etwa nähert sich der Zug dem ..Pfälzer Hofe", dem größten Wirthshaus.- des Dorfes. Auch hier hacen Män.er heute keinen Zutritt. Ter Frauen aber harrt ein leckeres Gastmahl und beträchtliche Quantitaten Wein werden un ihnen noch vertilgt. Ein neben uns stehender alter Bauer sagte zu un- in wegwerfendem Tone: Um fünf Uhr sinds se schon ! all voll", worauf wir uns wieder auf unser Stahlroh schwangen und gen Speyer eilten. Gefäße zu reinigen. Um Flaschen u. s. w., in welchen stark riechendc Flüssigkeiten aufbewahrt wurden, zu reinigen und vollkommen geruchlos zu machen, eignet sich das schwarze Senfmehl. Man thut eine kleine Menge davon mit etwas lanwarmem Wasser eine Zeit lang in solche Gefäße, spült sie dann mit Wasser und tatVrtfi'fisiH vi rfnhrn nrtffi einmal V W V V "V."V ' W Vfff1fV j Auch um starke Gerüche von den Händen zu entfernen, ist es am tun. man bedient sich beim Waschen einer kleinen Menge Senfmehl.

Täglicher Markt-Bericht. Texas Cd Aktien.

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loins 14c ; Bones öc.j

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Folgende sind die Aktien, welche an der elbörfe i

Ak:iknkari:al Pari rrtd w.'' 1 on $ 5,000,800 $ 1.00 i.l,,, jou.Oo 2 TAV),m 10 on 1,,, 1 u 150.0.KI i.on l 000,000 1 , fj 500 OOO IM lMOMO 1.00 üOO.(, 1 00 295. 100.00 . 30,000 KjOJ 300.000 1.00 . 3,000 l0 .10 340,000 1.00 ZJOMJOM 10 1.000,0,' , , 35MHm 1.00 2Mi.im .,0 l,080jOH 100.00 1.500 1.00 fr!ondt -50 .85 100.00 5.0" 1.00 .75 .60 .50 .65 1.00 .50 100.1. 100.00 1.00 .Kl M .10 100.00 im .10 100.00 .35 Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Ouali tät: 20-18 Pfund c; 15 Pfund 12c; 12-10 Pfund 12c; Zweite Qualität 20-18 Pfund c; 15 Pfund ll$c; 12 Pfund 12c; 10 Pfund Uc. Kalifornische Schinken 6 bis 8 Pfund 8c; 10 bis 12 Pfund 8j; 13 bis 16 Pfund 8j. Frühstück Speck Klarer English Cured 14c; gewählter Sugar Cured , 144c; 6-7 Pwnd im Durchschnitt 14c; 18 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Psund im Duich'chnitt ll$c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc. Speck, Engl. Gewählter. 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt, 12 Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. . im Durchschnitt, 10c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, lOc; Klare Seiten, 20 bis 50 P., 10 zc; Klare Bcllies,25bis30Pfd.. 10c; 18 bis 22 Pfd..l0ßc;14bis 16 Pfd.. llc; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 bis 16 Pfd., 10c; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd.. lozc. Schultern, Engl. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund 9ic Gedörrtes Rindfleisch Sckinken, reg. Sets. 13c; Außenseiten 11Zc; Innen, feiten 14c; Knöchel 14c. Gepöckeltes Schweinefleisch, Knochen loses Fancy Pig $20.00; Klares Bean 19.00; Family 17.00: Sbor: Clear 16.00: Rumrf 15.00. Schmalz, in Tierces, 1. Qualität 9.; 2. Qualität 94c; 3. Qualität 9jc. Würste, Geräucherte Brarwurst 8Uz Frankfurter 8c; Wicnerwurst 8c; Knackwurst 8c: Bologna in Därmk 6c, hl Tuch 6jc. Getreide. Weizen-No. 2 rother 72c auf de Geleisen, 72c von der Mühle ; No. 3 rother 68-70c; Juni 72c auf de Geletten; Wagcnwcizen 72c. Korn-No. 1 weiß 44c; No. 2 weiß 444c; No. 3 weiß44jc; No. 4 weiß 40j-42c; No. 2 weiß gemischt 43c; No. 3 weiß gemischt 43c; No. 4 weiß gemischt 39 - 41c; No. 2 gclb43ic; No. 3 gelb 43c; No. 4 gelb 39-41ic: No. 2 gemischt 43c; No. 3 gemischt 43c; No. 4 gemischt - 41c; a Kolben 424c. Haser-No. 2 weißer 30c; No. 3 weißer 29c; No. 2 gemischter 29c; No. 3 gemischter 28c Heu-altes No. 1 Zimothy 11.5012.00 No. 2 Timotby 10.60-11.00. Kaffee. Folgendes sind die Jndianapol I Preise : Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-3 1c. In Packe ten: Ariosa $11.25, Lion 1.25. Jerse, 11.25, Caracas 10.75, Dillworth' 11.75 Durch Java Blend 12.50, Mail Pouch 11.25, Gates Blended Java 10.75. Groeeries. Zucker Dominoes 6.47c; Stückzucker 6.47c; vulverfirter 6.07c; pul verifirter 6.12c; Standard granulirker 5.87c; feiner granuliru:r 5.87c; Cube 6.22c; Confectioners' A 5.67c; Nidge wood A 5.47c; Phoni; A 5.42c; Empire A 5.37c; Ideal Extra Golden C 6.32c; Windsor Extra C 5.22c; Ridgewood extta C 6.12c; gelber C 5.02 ; 16 gel ber 4.87. Eingemachte Früchte BlackberrieS , 3 Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25: Seconds 3 Pfund $1.50 $1.66; Pie $1.40-1.50; AnanaS, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; Sec onds, 3 Pfund. $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Anana $1.90-2.26; Gesiebte Erbse $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.26, Marrow 96c. eingeweichte 65c 80c; TomatoeS, 3 Pfund, 85c-$96; Zucker, korn 80c $1.10; Apfelbutter, per Dutzend 3 Pfund, 90c. Butter, Eier nd Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, ftische, 10c 1 2c Eier. 10c per Dutzend. Hühner 7c; Tarkeys: junge Hähne !(. Pfund und darüber 6c ; junge Henne ' 7 Pund und darüber 7c ; alte Henne 64c : alte käbne Ale; CullS und

? Krubrüsrige 4jc ; En:en e: Hüs ' 6.40-6.00.

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