Indiana Tribüne, Volume 24, Number 265, Indianapolis, Marion County, 12 June 1901 — Page 2

Zndiana Tribüne. 12. Juni 1901

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Gin verlassenes Dorf.

Zürich im Mai. Der Telegraph hat bereits gemeldet, daß die Gemeindeversammlung des Dorfes Schwanden bei Brienz im Berner Oberland beschlossen hat, wegen der drohenden und nach überemstimwenden t?rvertenautacbten unvermeidlichen Bergststurzgefahr das Dorf preiszugeben und auch das Thal zu verlassen. Der Beschluß ist den Bemohnern hart angekommen, aber nachdsm auch eine Abordnung der Berner Regierung auf dem Platze gewesen und keinen anderen Ausweg gefunden hatU, mutzte er gefaßt werden. Nach dem Srpertengutachten von Professor Dr. Heim, einem anerkannten Geologen, ist die gewaltige Bergrutschung nahe devorstehend und wird bezüglich der Absturzmasse an die Katastrophe von Elm heranreichen, die größte seit Menschengedenken. Schon seit ewigen Jahrzehnten kämpfen Schwanden und der zunächst gelegene kleine Ort Kienholz um ihre Existenz. Schon mehrmals dro-hte der Untergang beider Ortschaften und im Jahre 1896 vernichtete ein fürchterlieher Ausbruch der beiden Berggewässer Lammbach und Schwandenback einen Theil des oberen Dorfes Kienholz. Die beiden Mldbäche entspringen am Brienzer Rothorn. Wenn droben im Gebirge in Frühlings- und SommTrzeiten sich Wolkenbrüche verfangen, wenn heißer Föhn den Schnee hinwegfegt, dann donnern diese Wildlinge ?ft mit solcher Gewalt, alles in trüber Fluth vor sich herwälzend, zu Thal, daß nur mit Aufgebot aller Kräfte die Dorfschaften vor gänzlichem Untergang zu retten waren. Die Katastrovhe von 1896 veranlaßte d-n Canton Bern und die Eidgenossenschaft zu ernstem Eingreifen. Mit Aufwand gewaltiger Kosten wird seit einigen Jahren an der Verbauung und Dämmung der Wildbäche gearbeitet. Ein mächtiges Trümmerfeld, das weithin die einst grünen Fluren bedeckt, zeugt von der Verheerungswuth dieser Bergbäche. Die intensiv geführten Verbauungsarbeiten hatten seither Erfolg. Die beiden Bergwasser sind hfut? bezwungen, und schon athmeten dieThalbewchner von Schwanden und Kienholz auf. als am 14. April sich plötzl'.5y dem Thale und Dorfe Schwanden der Untergang deutlich und sichtbar von anderer Seite offenbarte. Der Bergrücken zwischen Lammbach und Schwandenbach trägt eine schöne Weidefläche mit einer Anzahl Ställe, die Aegerti". Hier begann oar etwa 50 Jahren die Bildung einer westöstlich gerichteten Bodenspalte. Der abwärts gelegene Theil des BmgeS mitsammt den daraufstehenden Ställen senkte sich langsam als ein in sich zusammenhängendes Stück. Die Spalte griff im Laufe der Jahre beidseitig immer weiter und bog dann südlich gegen die chwandenbachschlucht um, wohin sich die ganze Bewegung wendet. Die Bogenspalte umfaßt nach dem Berichte des Herrn Professor Dr. Heim eine Grundrißfläche von etwa 60 Hektar. Schon vor einigen Jahren war sie 900 Meter lang ohne Unterbrechung zu verfolgen. Hinten wies sie eine Absenkung von einigen Metern gegenüber dem rückliegenden Berge auf. Es war klar, daß sich da tm großer Begfiurz vom Typus des FeZssturzes vorbereitete. Am untern Rande fanden in den Brüchen" gegen den Schwandenbach schon seit 1891 zeitweise kleinere Fels abstürze an der Vorhut der größeren Masse statt. Der Hauptriß. die sogenannte Aegertenspalte" liegt etwa 500 Meter oberhalb Schwanden. Die cantonalen und eidgenössischen Behörden, zum Aufsehen gemahnt, nahmen an. da diese Spalten theilweise schon sehr alten Datums sind, durch rationelle EntWässerung her abhelfen zu können. Thatsächlich wurde die Drainage auch durchgeführt, leider aber mit wenig Erfolg. Zusehends erweitern sich die Spalten im Erdreich. Vom Herbst 1900 bis Frühjahr 1901 hatte die Bewegung wesentliche Fortschritte gemacht, und zahlreiche neu entstandene Spalten ließen bald befürchten, der ganze Berg sei eigentlich in Bewegung. Die letzte Partie bildet nun gemeinsam das Quellengebiet desSchwandenbachs und des Lammbachs. Am 14. April 1901, Morgens 2 Uhr. erfolgte in den Brüchen" ein Felsabsturz von fast einer Million Kubikmeter. Er schoß in Form eine Trümmerstromes in die Schwandenbachschlucht hinab und durch diese hinaus bis über den Weg zwischen Schwanden Unterdorf und Oberdorf. Man hatte das Ereigniß seit zwei Tagen vorausgesehen. Die Nachtmache oben am Berg gab ihre Signale, aber gleich schnell langte der TrümmerHaufen unten an. Durch diesen Sturz ist im Thal kein Schaden entstanden, wohl aber sind oben schöner, junger Wald und die Wege zerstört morden. Der Abbruch vom 14. April ist aber, wie Prof. Dr. Heim sagt, wiederum nur ein Vorbote. Die Situation hat sich durch ihn wesentlich oerschlimmert. indem die dahinterliegen-d-n größeren Bergmassen dadurch den Verspann verloren haben und rascher nachdrücken werden. Es ergab sich eine Bewegung von im Mittel einem Decimeter auf der ganzen, nun einen Kilometer langen Aegertenspalte in der Zeit vom 21. auf den 28. April. Das tft. uhr, aj früher oft in ewigen Jah

ren. Vielleicht werden nsch einige Vorboten wie am 14. April folgen. Das langsam nachdrückende, wohl aattz sturzbereite Bergstück hat einen Inhalt von ungefähr 6 oder 8 MillioI nen Kubikmetern, ist also nicht viel ! kleiner als beim Bergsturz im Elm. ! Das Gestein ist mergliger Schiefer und : Mergelkalk. Die Sturzhv'he vom obe- ! ren Abrißrand bis auf den flacheren Boden beträgt 450 Meter. Der Ab- ! stürz gefährd-i die Häuser von Schwanden. Unterdorf und ebenso ! noch das Dorf Kienholz, das 1896 so sehr durch den Lammbach gelitten hat. i Die Trümmermasse wird sich in der Hauptsache über die früheren Verwü- . stungsflächen des Lammbaches werfen , und vielleicht stehen bleiben, bevor sie ; Kienholz erreicht. Vielleicht aber geht sie weiter und erreicht Straße und Bahn. Sollte die Wucht des Abstu? zes aber eine solche sein, daß die ungeheuren Felsmassen sich noch in den das Thal abschließenden Brienzer See zu werfen vermögen, dann, glaubt Prof. Dr. Heim. stht den Uferdörfern eine unabsehbare Katastrophe bevor. Man hat wohl noch niemals die Vorbereitungen eines größeren Bergsturzes so genau verfolgen können. Im Sommer 1897 hat sich die nationalräthliche und ftänderäthliche Commission für die Lammbachsubvention auf Aegerti die Erscheinungen durch Pro. Dr. Heim erläutern lassen. Seither ist die Bewegung weitergegangen, und heute müssen sie die wihner und BeHorden mit Bestimmtheit auf krzeZeit voraussehen, ohne irgend ctws vagegen thun zu können. Controlbeobachtung, Warnung sind das einzige. Schon vor Jahren hat die arme Gemeinde beim Ausbruch des Lammbaches für 80,000 Franken urbares Land eingebüßt und wurde mit ).2,000Fra:iken an der Verbauung dieses Bergwass?rs betheiligt; schon vorher hat die Gemeinde über 20.000 Franken auszegeben, um den Glysen- und Schwandenbach zu verbauen, hat aus eigenen Mitteln ein hübsches Sträßchen dreiviertel Stunden weit von Brienz hergestellt, und so oft auch Unheil und Verheerung die heimathlichen Fluren verwüstet, mit ungeheurer Energie sich immer wieder ausgerafft, um auf die Ruinen des alten stets wieder ein neues Häuschen aufzubauen. Und heute i't alles verloren! Thränenden Auges greift die Bewohnerschaft eines ganzen Thales zum Wanderstabe, um neue Heimstätten zu suchen, wo die Berge nicht wanken, und wo dem eigenen Leben Sicherheit winkt. Fürwahr ein traurig Los. m, m m Die akekn-Negcr Ein eigenartiges und wildes NegerVolk lebt im Norden von Uganda, in einer fruchtbaren uno waldreichen Gecend, die sich von denUsern des KiodjaSees bis zum Fuße des Berges Elgon erstreckt. Diese Neger werden von den anderen Stämmen Bakedi genannt, während sie sich selbst Lango nennen. Nur wenige Weiße, im Ganzen vieileicht zwanzig, sind bis jetzt in diese Gegend eingedrungen. Unter ibnen befindet sich der Missionär Buckley. der erst vor ganz kurzer Zeit aus Afrika zurückgekehrt ist. Er ist der erste Forscher, der genaue Informationen über diese Menschenrasse heimbringt. Die Berichte sind seltsam und interessant. Die Bakedi, Männer, Weiber und Kinder, gehen vollständig nackt; sie be ( Häupten, daß es geradezu lächerlich sei, sich mit Kleidern zu bepacken. Diese glücklichen Sterblichen kennen nicht die schmerzhaften Wirkungen der Kälte. : Ihre Hütten sind rund wie Bienenkör- : be. DaZ Baugerüst bilden große ! Stanzen, Astwert und trockenes Gras, das Ganze betleidet und verkittet mit dickem Schlamm. Das Dach steigt bis 1 Meter vom Erdboden hinab, und die Thür ist nicht höher als 1 Meter. Was die Hütte selbst anbetrifft, so beträgt ihr Durchmesser nie mehr als 5 Me:er. Mnn der Bakedi nur eine einzige Frau hat, lebt er mit Weib und Kird in feinen; Korbe, der manchmal durch ein Gitter in zwei Theile getheilt ist. Aber er begnügt sich nur selten mit einer Genossin; und dann baut er für jede neue Gattin eine neue Hütte. Hervorragende Persönlichkeiten haben auf diese Weise ganz Dörfer gebaut, um ihre Frauen unterzubringen, und gehen. je nach Laune und Bedürfniß, von dem einen zum anderen Bienenstock. Gewöhnlich aber zählt jedes Dorf mehrere Hundert verschiedene Feuerstatten. Die Bakedi sind groß, schlank und werden wegen ihrer Tapferkeit von den anderen Stämmen der Gegend gefürchtet. Obwohl sie zu Hause jede Art Kleidung verschmähen, legen sie, wenn sie die Grenzen ihres Heimathlandes überschreiten, leichte Kleidungsstücke an. Im Uebriaen sind sie aufgeweckte Leute, und Bucklep hält sie sogar für die intelligenteste Rasse in Uganda. Einige ihrer Sitten und Charakterzüge scheinen die Ansicht dieses Forschers zu bestätigen. Man betrachte z. B. ihre Dörfer. Sie sind alle von einer Kaktushecke umgeben, die sie gegen die wildenThiere und gegen den Feind schützen soll. Derartige Hecken findet man in Central - Afrika fast überall. Bei den Bakedi kommt aber nach dieser ersten Hecke noch eine zweite, die weniger groß, aber ebenso eng mit Kaktus bespickt ist. Und welchen Zwecken dient diese zweite Umzäunung? Sie dient den Ehemännern als Zufluchtsort, wenn sie von i ihren r Schwiegermüttern allzu hart bedränat werden! Diese Umzäunung

ist also ein Beweis für d:e weise Vorsicht der Bakevi. aber sie beweist auch, daß ihre vielgerühmte Tapferkeit im Kampfe mit der Schwiegermama nicht Stand hält. Vor der Schwiegermutter sind eben alle Männer gleich feige! Eine andere Sitte zeigt vielleicht noch besser, wie klug und oorsichtig die Bakedi sind. Wre überall auf Erden, hält auch bei ihnen nächtliche und heimliche Liebe d Herzen wach. Um nun allzu skandalösen Liebesaventeuern ein Hinderniß entgegenzusetzen, haben die Bakedi bestimmt, daß bei Sonnenuntergang alle jungen Madchen des Dorfes in ein gemeinsames Haus gebracht werden, wo sie die Nacht derbringen. Rings um das Haus streut man Asche, so daß, wenn ein Mädchen zu nächtlicher Zeit das Haus verließe, der Abdruck ihrer Schritte sie' verrathen würde. In ähnlicher Weise baut man eine Schutzhütte" für die nicht verheiratheten jungen Männer. Dieses Haus, das hoch gelegen ist und sich immer außerhalb der Dorfhecke befindet, ist so schwer zugänglich, daß die Junggesellen zu Leitern ihre Zuflucht nehmen, um Hineinzugelangen. Sobald sie alle eingesperrt sind, umgibt man die Hütte mit einer Aschenschicht, ganz fo wie man es bei dem Schlafhause der jungen Mädchen gethan hat. Im Zeiche des Dreiecks. Nichts von Logen - Geheimnissen u. dergl. soll an dieser Stelle ausgekramt werden; sondern es soll von einer localen Merkwürdigkeit die Rede sein, welche die Stadt Seattle wahrscheinlich vor allen ander größeren Städten voraus hat, wenigstens innerhalb der Ver. Staaten. Die Bürger von Seattle haben freilich keine Ursache, gerade auf diesen Vorzug" stolz zu sein. Fast allenthalben in unserm Lande ist es gebräuchlich.die öffentlichenPlätze in einer Stadt, soweit man ihnen nicht den Rang von Parks verleihen kann. Squares" zu nennen, d. h. viereckige freie Räume. So auch im Staat Washington und sogar in der Stadt Seattle. . So wird im gewöhnlichen Volksmund z. B. allgemein vom ..Pioneer Square" in Seattle gesprochen. Thatsächlich gibt es aber nirgends in dieser Stadt Squares". welcher Name denn auch in der amtlichen Sprache gewöhnlich vermieden wird. Die städtischen Ordinanzen sprechen nur von .Places". und wenn man eine näher bestimmende Bezeichnung für dieselben wählen wollte, so müßte man schon Triangel sagen. Die Stadt steht in dieser Beziehung ausschließlich im Zeichen des Dreiecks; andere, als dreieck'ge öffentliche Plätze gibt es nicht, und man hat es sich ein gutes Stück Geld kosten lassen müssen, auch nur solche zu erhalten, so eigenthümlich dieser Umstand in einer Stadt des jungen Nordweftens auch erscheinen mag Es ist interessant, der Geschichte dieser Erscheinung einen Augenblick nachzugehen. Zur Zeit, als die ursprüngliche Stadt Seattle ausgelegt wurde, ist thatsächlich kein einziger Fuß Boden für einen öffentlichen Platz Park oder sonst dergleichen reservirt oder gestiftet worden, abgesehen natürlich von den Straßen selbst. Und doch konnte damals ein ganzes Gevierte, nur wenige Hundert vom heutigen Rathhaus, für etwa zweihundert Dollars gekauft werden, und an Ellen-bogen-Raum fehlte es nicht. Soweit das Gemeinwesen selbst in Betracht kam, kann man da nur von Vergeßlichlest sprechen. Die Stadt wuchs heran bis zum großen Feuer von 1889, das noch in frischer Erinnerung ist. und wobei der Haupttheil des Geschäfts - Centrums eingeäschert wurde. Nach diesem Brande empfand das Publikum lebhaft den Nachtheil, welchen die Existenz von Gebäuden, auf manchen der dreieckigen oder keilförmigen Landstreisen an Stellen, wo ungeregelmaßig laufenden Straßen zusammentrafen für den Geschäftsverkehr nothwendigerweise verursachte. Und dies führte zu einer Bewegung behufs Erwerbung einer Anzahl dieser Land - Dreiecke durch die Stadt für öffentliche Plätze. Es braucht kaum gesagt zu werden, daß ein solcher Wunsch auch schon früher bestand; aber er hatte nun Fleisch und Blut angenommen. Und so wurde einer dieser Landkeile nach dem andern von der Stadt erworben. Dies konnte nicht ohne hohe Kosten geschehen, da inzwischen natürlich das Grund - Eigenthum stark im Wer-

the gestiegen war. Der Grün', und Boden des erwähnten Pioneer Place kostete allein der Stadt $145,000, und vor neun Jahren wurde durch Volksabstimmung die Aufnahme einerBondAnleihe von I220,000 für solche Zwecke gutgeheißen. Immerhin war ti das Beste, was sich unter den Umständen tbun ließ. Daher die allgemeine Dreieckigkeit von Seattles öffentlichen Lungen". Verbrannt sind in einem Farmhause bei Watseka. Jll., drei Menschen. Der Hauseigenthümer, Bert McGee, wurde durch das Geprassel der Flammen aus demSchlafe geweckt. Er rettete zuerst sein kleines Töchterchen aus den Flammen und kehrte dann zurück, um die übrigen Insassen, seine Frau, seinen Sohn und seine Schwiegermutter, zu retten. Unterdessen stürzte der obere Theil des Hauses ein und begrub die Unglücklichen unter den brennenden Trümmern.

Täglicher Markt-Bericht. Texas Oel Attien. Beaum ont, Texas. 12. Juni. Folgende sind die Awen, welche an der elborfe in Bea'imont. Te?ras. und bei MoeUer & Davidson. Staatsaacnten. Zimmer 3738 "omdard Gebäude, ndianapol.s. 7nd., eingetragen stnd. MoeUer k Tavid'ion nebmen Auftrage für Aktie zu ken verlangten Prci'en. wie solat, entgegen : ?rra4 ON ,ant C?"""""" ! VSgL .""t Rational Cil und Pixc Line Ev... f .,, , j, 'jl Litizen Consolidated Oil Eo, 1,000,000 mm IfwCU tee ,900.000 10 00 ' Tde Gevier Lil Comranv. m,000 i m BNMa Cil & roipeciir.fl Go 190,000 i m Laratoga DU & BiM Line Co j 0 . VZ 2 Zde ftatlcnboö CU Co. MO , " I!ie 2cQbt.ro Cil Cd 500 ooo i 5 ir Zeras-Aen, Orleans Oil Co l.(Mui0o tm l5 MCMteOil &ehmnalo oÄo , 5 Columbia O,I Co. 2J5 in u,, , im m Sii. j 3 Ärrt'.-"-' 1-00 i.oo gWOloOttfO 3,000.000 M )( Boeali Oil Co i-ioooo i i. m ra C-ir rautnont Cil 6o . 3.oZoO 'u, ,.. lS?r3Z,canC,1CD '.""".- lau. 100.00 b?;. rifff tOi. um entue eil tto &0ooo io i Mamouth 5il. Mineral und Lime Co IjSSm 5 UM ifoiif Star Cil So IL IM 5 F.'!? b?"it unsere Kunden Mappen, Prospekte und Orte lazen aller obigen 0?seUildasken in un,erer Office z,: zeigen.

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