Indiana Tribüne, Volume 24, Number 264, Indianapolis, Marion County, 11 June 1901 — Page 2
Zndiana Tribüne, 11. Juni 1901.
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PttutB au Natur- und Hc.lkunkx.
D i Sonnentotoita. Eine magnetische Erklärung der Sonnencorona hat der Physiker Bigelow veröffentlicht. Er stützt sich dabei auf die Experimente von Ebert und Pupin über das Verhalten eis leitenden Körpers, der in einen luft. leeren Raum gebracht und der mag netischen Kraft unterworfen wird, und schließt daraus, daß die Lichtsphäre (Photosphäre) der Sonne der Sitz gewaltiger elektrischer Entladungen ist, die zur Elektrisirung großer Thelle ihres Stoffes führen oder zum Mindesten kleine mit Elektricität geladene Stofftheilchen in Freiheit setzeru Diese werden nun nach außen gschleudert und bilden den bekannten Strahlenhof der Sonne, der für das menschliche Auge freilich nur während einer vollständigen Verfinsterung des Tagesgestirns sichtbar wird. Bigelow betrachtet überhaupt den Kern der Sonne als den Sitz einer mächtigen magnetischen Krast, die Achse dieses magnetischen Feldes soll fast die gleicbe Richtung haben wie die Drehungsachse der Sonne. Die Wirkung der Sonnenumdrehung wirft dann die ekktrisirten Theilchen in den Raum. In den äquatorialen Gegenden der Sonne zeigen die Coronaftrahlen gewohnlich die Neigung, eine trompetenartige Gestalt in der Ebene der Ekliptik anzunehmen, indem sie sich mit der Entfernung vom Sonnenrande derbreitern. Diese Erscheinung läßt sich auch durch die elektrische Beschaffenheit des Strahlenkranzes erklären, indem die mit gleicher Elektricität geladenen Stofftheilchen, aus denen der Strahlenhof zusammengesetzt ist, einander abstoßen. Nahrungsbedarf. Unter dem Vorgange von Lavosier und Liebig hatte man lange an eine ausgedehnte Abhängigkeit des StoffWechsels von der Lufttemperatur geglaubt. Heute wird wenigstens den heißen Klimaten jeder Einfluß auf den Gefammtstoffmecksel abgesprochen. Nach den Untersuchungen von K. E. Ranke existirt nun eine VerMinderung des Nahrungsbedürfnisses in Abhängigkeit von der Temperatur auch für längere Zeiträume abwärts von 16 Grad Celsius nicht mehr. Physiologisch wirksame Temperaturen, die 20 Grad wesentlich überschreiten, haben eine deutlicheVerminderunz des Appetits und damit der freigewählten Nahrungsaufnahme zur Folge, eineErscheinung, die nicht mehr dem Gebiete der reinen Physiologie angehört, sondern die ohne Zweifel der Pathologie zugesprochen werden muß. Wird gegen diese instinktive Verminderung de3 Appetits die Nahrungsaufnahme hoch gehalten, so treten weitere pathologische Erscheinungen ein: mehr oder weniger schwere Störungen des Allgemeinbefindens und Herabsetzung der natürlichen Widerstandskraft ganz im Allgemeinen, wobei jedoch der Magendarmkana! als Ort der geringsten Widerstandsfähigkeit zu betrachten ist. Einathmen von Pulver. In der Deutschen Medicinischen Wochenschrift- weist Dr. SchenkKöln auf ein von ihm angewandtes Jnhalationsverfahren hin. Es handelt sich um die Inhalation von Medicamenten in fester Form in Staubform. Ohne auf die Streitfrage einzugehen, wie weit Medicamente auf dem Wege der Inhalation gelangen, behauptet er nach feinen Erfahrungen, daß die Einathmuno von corpuskulären Elementen die beste Jnhalationsmethode darstellt und bei akuten und chronischen Affektionen der Luftwegs und Erkrankungen des Lungengeweb!s, insbesondere bei Phthise. erheblich mehr leistet, als bisher durch andere Jnhalationsavparate zu erreichen war. Erforderlich ist dazu ein Inhalationsapparat, der im Wesentlichen aus einem Pulverbehälter mit Zerstäubungskugel und Geblase und einer Luftkammer besteht. Die Dosirung erfolgt nach der Zahl der Athemzüge. Ein Grmm Pulver läßt sich durch circa IVOmaligerrDruck auf den Ball des Gebläses zerstäuben. Das zerstäubte Pulver gelangt 'ber nur zu einem Theil in die Luftwege; die Menge desselben hängt u. A. von der Stärke des Jnspirationsstromes ab. Aus praktischen Grünoen und wegen der starken Resorptionsfähigkeit der in Betracht kommenden Gebilde rechne man bei der Dosirung ein Gramm Pulver gleich 100 Athemzugen. Die Inhalationen sind mit zeitweiser Unterbrechung und unter AnPassung der Medicamente an die Krankheitserscheinungen Monate hlr.durch fortzusetzen, verursachen teinen Hustenreiz und können auch bei Kindern vom sechsten Lebensjahre an an gewandt werden. Bei Phthise lc'ßt er ß. B. Pulver von Tannin mit odoform inhaliren, daneben Pulver djn Natrium bicarbonicum" oder Natrium bicarbonicum" mit Tinctt.ra Myrrhae" oder Oleum Menthae pip." mit Oleum Cinnamoni". Schon nach einigen Tagen tritt ir. fast allen Fällen eine starke Verminderung des Auswurfs ein, so daß man sich genöthigt sieht, um die Expectoration nicht zu sehr zu erschweren, die Zahl der Inhalationen mit adftringircnden Pulvern zu veringern. Nach ca. achttägiger Anwendung des Pulvers von Tannin und Jodoform läßt er dieJnbalatiyn Dieses Pulvers 3 4 Tage
oder noch länger aussetzen und r eines der anderen oben genannte Pulver inhaliren. Die Höhe der Wolken. Ueber die Höhen, in welchen die Wolken schweben, herrschten bis dpi wenigen Jahrzehnten mangelhafte Vorstellungen, da genaue Messungen nur in geringer Anzahl vorlagen. Die Wichtigkeit der Wolkenbeobachtung machte sich aber immer mehr fühlbar und führte endlich zu einer internationalen Vereinigung, der zufolge während eines Jahres an einer Anzahl über die Erdoberfläche ertheilter Stationen genaue Wolkenbeobachtungen nach einem und demselben Plane ausgeführt worden sind. Diese Beobachtungen haben interessante Ergebnisse geliefert, von denen hier nur einige, die an der Station Bossekop im nördlichen Norwegen und zu Monila auf den Philippinen - Inseln m der heißen Zone erhalten wurden, mitgetheilt werden mögen. Als die am höchsten schwebenden Wolken finden sich in allen Zonen die Cirruswolken in Gestalt von feinen Fäden und Streifen. Ihre durchschnittliche Höhe über dem Boden betrug für dieSommermonate Juli bis September in Bossekop 7,5 Kilometer und ihre Geschindigkeit 18,1 Meter in der Secunde. In Manila betrug um dieselbe Zeit ihre Höhe 12 Kilometer und ihre Geschwindigkeit 14,6 Meter. Diese Wolken schweben also in d?r heißen Zone erheblich höher als in der kalten und ebenso in der warmen Jahreszeit höher als in der kälteren; auch fällt ihre größte Geschwindigkeit auf die Nachmittagsstunden. Dagegen ist die Geschwindigkeit, mit der diese Wolken in horizontaler Richtung ziehen, unter dem Polarkreise erheblich größer, als nahe dem Aequator. Die mittelhohen Wolken, zu welchen der Cirrocumulus gehört, haden in Norwegen eine durchschnittliche Höhe von etwa 4,5 Kilometer und eine Geschwindigkeit von ungefähr 11 Mcter in der Secunde, während ihreHöhe in Manila 5,6 Kilometer und die Geschwindigkeit 6,4 Meter in der Secunde beträgt. Die unteren Wolken, wozu der gewöhnliche Cumulus und die Schichtwolken gehören, schweben im nördlichen Norwegen durchschnittlich in 2 Kilometer Höhe, die tiefsten Schichtwolken sogar tiefer als 1 Kilometer über dem Erdboden und ihre Geschwindigkeit beträgt etwa 7 Meter in der Secunde. Auf den Philippinen ist die Höhe dieserWolken durchschnittlich 1.7 Kilometer und ihre Gcschwindigkeit 5 Meter in der Secunde. Die größte Höhe, in welcher sich dort Cirruswolken zeigten, betrug 20.4 Kilometer, unter dem Polarkreise nur 11.8 Kilometer. Die Geschwindigkeit der Fortbewegung ist bei allen Wolken am Aequator wie unter dem Polarkreise um so größer, je höher sie schweden. In Bossekop betrug sie in den Höhen von 10 12 Kilometer durchschnittlich 24,4 Meter in der Secunde, in den Höhen von 6 8 Kilometer 15,4 Meter, in den Höhen von 2 4 Kilometer nur 7,3 Meter und für die Wolken, die tiefer als 2 Kilometer schwebten, war sie noch geringer. Hieraus ergiebt sich, daß in den großen Höhen der Atmosphäre gewaltige Luftströmungen herrschen, und die Luft, während sie nach oben hin immer dünner und kälter wird, gleichzeitig immer raschere Bewegung annimmt, ohne daß man bis jetzt sagen könnte, wo diese Zunahme aufhört'. Eilende Sterne. Die Ausmessung der Linien in den Spektren der Sterne giebt, wenn die betreffende Linie gegen die entsprechcnde des auf Erden vorkommenden Stoffes verschoben ist, an, mit welcher Geschwindigkeit der Stern sich gegen die Erde bewegt. Campbell, jetzt an Keelers Stelle Direktor der LictSternwarte in Californien, hat mit dem dortigen Riesenrefraktor von einer großen Zahl von Sternen die Geschwindigkeit in der Gesichtslinie, zum Theil zum ersten Male, zum Theil gegen früber schärfer bestimmt. Unter diesen hebt er nun einige von besonders großer Geschwindigkeit heraus. Nahezu 100 Kilometer in der Secunde legen zurück der Stern Mü der Cassiopea mit 97.4 Kilometern in der Richtung auf die Erde zu, und Delta im Hafen, sowie Theta im großen Hunde mit 95 resp. 95.8 Kilometern von dem Beschauer hinweg. Diese Geschwindigkeiten sind gewiß groß, dennoch sind sie ganz unbedeutend im Verhältniß zu den Strecken, die die Sterne und die Sonne trennen. Von dem erstgenannten Stern, der mit beinahe 100 Kilometern in jeder Secunde sich der Erde nähert, brauchen wir selbst dann nicht die Gefahr eines Zusammenstoßes zu befürchten, wenn auch der Stern keine seitlich gerichtete Bewegung besäße, die er aber thatsächlich in starkem Betrage neben der auf uns zugerichteten hat. Denn eins.Bewegung von 100 Kilometern in der Secunde bringt den Stern täglich uin 8D Millionen, in einem Jahre aber um 3 1-6 Milliarden Kilometer vorwärts. Die Entfernung des Steknes MU der Cassiopea beträgt aber 785.000 Mal die Entfernung der Erde von der Sonne oder 117g Billionen Kilometer. Zur Zurücklegung dieser Strecke würde der den Raum durchsausende Stern also trotzdem 37.000 Jahre brauchen. Wenngleich also eine verderbenbringende Annäherung auch in diesem langen Zeitraume nicht zu besorgen ist, so ist doch einzusehen.
wie stark der Ort des SterneS am Firmament sich in langen Zeiten oerschiebt, so daß für die helleren Fizsterne allmälig ganz andere Konfigurationen herauskommen. Auch die Helligkeit sich weitbewegender Sterne muß sich infolge der Annäherung ooer Entfernung ändern, wenngleich langsam. So würde für unser Beispiel (immer von der seitlich gerichtetenBewegung abgesehen) der Stern 1600 Jahre brauchen, damit seine Helligkeit, von der Größe 5.5. die er jetzt hat, auch nur um eine Zehntelgrößenklasse ansteige, also einen erkennbaren Betrag erreiche und umgekehrt kann keine der beobachteten Lichtänderungen veränderlicher Sterne auf EntfernungsLnderungen zurückgeführt werden. Zahnziehen mit Musik. In der Pariser Academie de Medicine" machte Laborde Mittheilung von einem neuen, etwas ungewöhnlichen Verfahren, das darin besteht, Zähne schmerzlos und mit Musik zu ziehen; der betreffende Zahnarzt will das Ohr des Patienten während der Operation erfreuen, anstatt ihm Furchtempfindungen einzuflößen, die oft ganz entsetzlich sind, so rasch sie auch vorübergehen mögen. Die Methode ist sehr einfach: der Patient wird durch em geeignetes Mittel gefühllos gemacht und gleichzeitig mit einem Phonographen in Verbindung gebracht, der ihm etwas Lustiges vorspielt. Als besonders geeignet wäre die große Arie aus dem Glöcklem des Eremiten" zu empfehlen, die mit den Worten beginnt: Sprich nicht!" Wenn jetzt beim Zahnziehen das Gas zu wirken beginnt, empfindet der Kranke fast immer ein Angstgefühl, das mit einem mehr oder minder starken Ohrensausen verbunden ist. Diese Sausegeräusche sollen in Zukunft durch eine angenehme Musik ersetzt werden. Es handelt sich also um einen psycho - physiologischen Einfluß auf die Gehörnerven. leider aus Tvrf. Ueber zehn Jahre wird vielleicht das Tragen von Kleidungsstücken aus Torswolle keine Neuheit mehr sein, es schon jetzt gelungen ist, aus den Torffasern ein feines Material für Gespinste zu erhalten. Die Torflager sind in verschiedenen Ländern soweit verbreitet, daß man auf ihre Ausnutzung immer mehr Nachdenken verwandt hat. nachdem ihre Verwerthung zur Lieferung von Brennmaterial sich als nicht genügend herausgestellt hat. Die Versuche mit der Torfsser sind hauptsächlich in Deuchland gemacht worden und haben nunmehr auch die Aufmerksamkeit von Ausländern erregt, da der General-Eonsul der Vereinigten Staaten in Berlin, Frank Mason. sich kürzlich zu einem Berichte über den Stand dieser Industrie veranlaßt gesehen hat. Der Inhalt dieses Berichtes verdient Beachtung. Vor etwa zehn Jabren wurden tie ersten Versuche mit der Verwendung der Torffasern für Gewebe angestellt, kamen aber zu keinem günstigen Ergebniß, da die damals hergestellten Fafern zu hart und brüchig waren, um ein gutes Spinnmaterial abzugeben, sich außerdem auch nur schwer bleichen oder färben ließen. Eine Verbesserung der Faser erzielte zuerst ein Wiener Ingenieur Zichorner, der ohne AnWendung von Chemikalien eine Art von Torfwolle erzeug, die sich zwar nicht zu feinem Garn verspinnen ließ, aber doch zur Herstellung grober Gewebe biegsam genug war. Es zeigte sich auch zugleich ikr großer Vorzug in der Aufnahmefähigkeit für Wasser und in der geringen Wärmeleitung. Gewebe aus Torfwolle sind also als cin ausgezeichneter Schutz gegen Feuchtigkeit und Temperatureinflüsse zu schätzen, ferner brennen sie schwer und sind recht haltbar, außerdem billig. Zschorner verfertigte demnächst auch eine Torfwatte, die sich als Verbandzeug, als Füllsel für Kopfkissen und Bettdecken eignet. Ferner fertigte er große Decken und Seile aus Torfgarn, während er die Rückstände zur Herstellung von Papier benutzte. Noch weiter ging dann Geige aus Düsseldorf, der -ine feine Torffaser herstellte, die außerordentlich aufnahmefähig für Feuchtigkeit ist und auch gebleicht oder gefärbt werden kann. Die Gewinnung geschieht durch die Behandlung mit Sänren und Alkalien und nachträgliches Kochen der entstandenen Flüssigkeit, durch die Torfzellen zersetzt und alle werthlofen Theile ausgeschieden werden, so daß eine aus reiner Cellulose bestehende Torfwolle zurückbleibt. Diese ist weich und elastisch und kann gerade so wie Schafwolle versponnen werden, sie kann daer auch in Vernischung mit Baumwolle oder Schafwolle zur Herstellung von Gew?be be-. nutzt werden. Torfkleider nehmen in Sommer den Schw'iß in sich auf und halten im Winter die Kälte ab. Als Verbandzeug benutzt, saugen sie die Ausscheidungen der Wunde ausgezeichnet auf, ferner wird Torfwolle empfohlen als Bettunterlage für Kranke, als Polsterung für Sch:enen, außerdem zur Herstellung von Filzhüten und Teppichen. JnFiumeist ein gewijser Anton Milich gestorben, welcher seit dem Jahrs 1865. also 36 Jahre lang, in einem förmlichen Schweinestall gelebt und sich nur von Gräsern. Speiserefien und Wurzeln genährt hat.
Täglicher Markt-Bericht. Tez?Ks Oel Aktien. v Beaumont, Texas, 1 i . Juni. Folgende sind die Akt'en. welcbe an der -,hi-tV in
j Beamnont. Texas, und bei Moeller - Davidson, Stasaacntcn. iii-.mer 3738 Lombard ' ra ,i.-..w v: 1:2 w .1 r... v an . . r. V nk . -Jv . - '
v:kuuui7v, mmmmumM, eingetragen ,,no. treuer ,aolrion nevmen Aunräae 'ür Aktie zu den verlangten Preisen, n'ic folgt? entgegen :
WcfcUfdrnft itICi isOTtPllO. KTtonai Cil r.r.b t-irc ilw.c Co Cikizen4 Consolikalrd Oil Co ?er5 Cil t Pive Üinc Co ?re (Denier Cil Comrany B?nan;a Cil Prvjrertira Co aratoga Cil & Uipe Line Eo 7 he atirnbach Cil Co ?ke -eadvrd Cil Lv Zrxas New Crieans Cil Co Anakonda Cil & Henning Lo Columbia Cil Co Aaiveiton Land Cil Eo MoHnA . Zualo eil ; Borai5 Cil Co )ra C'Wvje Beaumom Cil Eo werman American Cil Eo Victor Cil Co ?es,r,u5 Cil Eo Mamomt? Cil. Mmeral und Virnc Eo üonf 8 rar Cil Eo irsinb arm bereit unteren Hunden TOarpen, unsrer Csnce zu zeigen. Biehmartt. Jndianap'ls Union Vichhöfe, 11. Rindvieh. Auserlesene bis prima Stiere, 350 Psd. aufwärts $5.50 Gute bis mittlere Stiere 1350 Pfd. und aufwärts 5.30 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Psd 5.00 Gute bis mittlere 1 150 bis 1300 Pfd. Stiere. . .. 4.50 Mittlere bis gute Stiere 900 bis 1100 Psd . . . . 4.00 Gute bis gewählte Rinder. 4.50 Mittlere bis gute Rinder. 3.50 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kühe. . 4.00 Mittlere bis gute Kühe.. 2.75 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.75 Kälber 5.00 Schwere Kälber 3.U0 Prima bis fancy Export Bullen 3.50 Gute bis gewählte Schläch ter Bullen 3.00 Gewöhnliche bis gutcBullen 2.00 Gute Kühe mit Kalb $30 GcwöhnlicheKühe mit Kalb $10 Juni. 6.00 5.60 6.30 5.00 I 4.50' 5.25,' 4.50 j 4.50 ' 4.50 j 3.75 2.75 6.(0 5.01 4 25 3.75 3.00 $60 $30 Schweine. Gute bis gcwäblte, mitt. lere und schwere $5.85 5 95 Gemischten. schw.Packing 5.7', 5.85 Gute bis gewählte leichte 5.90 5.85 Gewöhnliche lcichle 5.70 5.80 Pigs 5.00 5.60 Roughs 5.00 5.60 Schafe. Gute bis gewählte Lämmcr$3.75 4 50 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.25 3.75 Gute bis gewählte Schafe 3.00 3.50 Ordinäre bis gute Schafe 2. 00 2.75 Stockcrs 2.00 2.50 Böcke, per 100 Pfd 2.00 3.00 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $1.25-$1. 75 per Dutzend Citronen, $3.00 für 300360. Aepfcl, $4.00-$4.50 per Faß. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Perfische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Orangen. California Rovels $3.50 ; Tangarine $2.50 ver halbe Box. Erdbeeren $2.00-2.25 per 24 Pint Case. Rhubarb 10c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.50 $2.00 per 100 Pfd. Zwiebeln, Bermuda $1.50 pcr Crate; gelbe Globe $2.00 per Bushel. Kartoffeln, $1.25 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 80c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Illinois $2.50. Cclery, 40-65c per Bunch. Wcie Rüben 90c per Saß. Parsnips gewaschene $2.00 perFaß. N eu e G emü s e. Zwiebeln 5: per Dutzend Buntes. Tomatocs Crate, 6 Körbchen $2.75 Radieschen per Dtzd. Bunches 10c Salat 8c per Pfund. Spinat, $1.00 per Faß. Rothe Rüben 50c per Dtz. Bunches Kehl 75c per Faß Oyitcr Plant 25c für 2 Dutzend Bunches. Neue Kartoffeln $1.40 per Bushel Gurken 75c per Dutzend. Grüne Erbsen $1.50 per Bushel. Spargeln 20c per Bunch. Kraut $2.50 per Crate. Wachsbohnen $1.75 per Bor. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 74-74.; hiesige Stiere 8-84c; dicfiae Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-74c; hicnge Kühe 400 bis 550 Pfund 6$c; Kühe 550 bis 650 Pfund 9c; Stier Vordervicrtel 7c; Stier hintcrviertel 94c; Rind Hintcrviertel 9c; Rind Vor dervicrtcl 6$c; Kuh Vordervicrtel 5c; Kuh Hinterviertel 8c. Frisches Kalbfleisch Kälbcr94c; Hin tervicrtel 13c: Vordervicrtel 8c. Frisches Schafflcisch Lammer per Psd. 10c; Schafe 8c; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 9c10c ; Cottage Schinken 8 He ; gehüu tete Schultern 8c, frische Schinken, 18 Psund im Durchschnitt, 10c ; Tender loins 14c ; Spare Ribs 6c ; Tail Boes 54c
Pari Werid IM $ l.(K 10040 10.UI Verlangt $ .5 .85 I00" 5.1 l. 75 .60 .50 K. IM .5li 100.0f iui.no 1.00 .10 M .10 00.00 1 00 .10 100.0 5'."M ? ,, ,,,, 1 S5t lOOflüü J50 rt 1 ou u 'soo'ooo ... 500W1 cmoOOO 500 10 ..." ;BittO0 xÖuio " ,.,,, :. .. ;;;; z.., v40,( . 3,K0 u in ., wSm 0M0 l.OUtOOO i vjo l.UI l.U) 1. 1 ,, l.U) l.Oü 1.00 I,',, on i.ou .10 l.U u lOl'.OO l.UI .10 lU'.C l.UI $roie!te und Cns'.agen aller obigen Vesellicdaslen in '5 Geräuchertes Fleisch. Sugar Eured Schinken Erste Qualität: 20-18 Pfund c; 15 Pfund 12e; 12-10 Pfund 124c; Zweite Qualität 20-18 Pfund c; 15 Pfund llc; 12 Pfund 12c; 10 Pfund 12c. Eanso'-nische Schinken 6 bi 8 Pfund 84c; 10 bis 12 Pfund 8jc; IS bis 15 Pfund 8. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt, 12. Svcck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt. 10c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, lOc; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd.. 10k; Klare Bcllies.25bis 30 Pfd.. 105c; 18 bis 22 Psd., 10c; 14 bis 16 Pfd., llc; Klare Rücken. 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 bis 16 Pfd., 10c; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., 104c. Frühstück Speck Klarer Englifh Cured 15c; gewählter Sugar Eured I44c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 14c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Piund im Durchschnitt 114c; 5 Pwnd im Durchschnitt, schmal, 114c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal. 114c. Schultern, Engl. Eured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 9c; 10 bis 12 Nfund 9ic Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, 13c: Außenseiten Ilse; Innen feiten 14c; Knöchel 14c. Gevöckeltes Schweinefleisch, Knochen loses Fancy Pig $20.00; Klares Bcan 19.00; Family 17.00; Short Elear 16.00: Rumvf 15.00. schmalz, in Tierces, 1. Qualität 9.; 2. Qualitä: 9c; 3. Qualttüt 9c. Würste, Geräucherte Branvurft 8zc; Frankfurier 8c; Wicnerwueft 8c; Knackwurst 8c; Bologna in Darms 6c, n Tuch 6,c. Getreide. Weizen-No. 2 rother 72c aus de Geleisen, 72c von der Müdle : No. A rother 68-7c; Juni 72c aus de Geleiten: Wagenweizen 72c. orn-No. 1 weiß 444c: Ro. 2 weik 444c; No. 3 weiß 444c: No. 4 weik 40i-42ic; No. 2 weiß gemischt 43c; mo. 6 weiß gemilcht 43c; No. 4 weiß atmncht 39 - 41c;No.2qelb434c:No. 3 gelb 434c; No. 4 gelb 39j-41c; No. 2 gemischt 43c; No. 3 gemischt 43c; No. 4 gemischt 39 - 41c: an Kolben 424c. Hafer-No. 2 weißer 304c: No. 3weißer 29c; No. 2 gemischter 29c; No. 3 gemischter 28c Heu-altes No. 1 Timothy 11.5012.00 No. 2 Timothy 10.b0-ll.00. Kaffee. Folgendes find die Jndicmavol I Preise : Gewöhnl. bis outcr 12c-18c: vrima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packeten: Ariosa $11.25, Lion 11.25, Jersey 11.25, Caracas ,10.75. Dillworth', 11.75 Durch Java Blend 12.50, Mai. Pouch 11.25, Gates Blended Java 10.75. Groceries. Zucker Dominoes 6.47c: Stückzucke, 6.47c; vulverfirter 6.07c; XXX pul verisirter 6.12c; Standard granulirter 5.87c; feiner granulirter 5.87c; CubeS 6.22c; Eonfectioners' A 5.67c; Stidge wood A 5.47c; Pböni, A 5.42c; Empire A 5.37c; Ideal Extra Golden E 5.32c; Windw Extra E 5.22c; Ridgewood extra C 5.12c; gelber C 5.02 ; 16 gelost 4.87. Eingemachte F rückte Blackberrie, 8 Pfund, $1.10; Pesches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Anana, Standard. 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds, 3 Pfund. $1.25-1.45; grü.re Bohnen, 3 Pfund Karncn, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.1O-$1.75; frühe Juni $1-1.26, Marrow 95c, eingeweichte 56c 80c; Tomatoes , 3 Pfund , 85c-$95 ; Zucker korn 80c $1.10; Apfelbutter, pe? Dutzend 3 Pfund, 90c. Butter, Vier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, Ito 12c Eier, 10c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys: junge Hähne K Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 54c ; alte Hähne 44c; Tülls und . Krumbrüftige 44c ; Enten 6c: Gänie
Aktienkapital
5.40-6.00.
