Indiana Tribüne, Volume 24, Number 263, Indianapolis, Marion County, 10 June 1901 — Page 2

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Die letzte Hungersnot t Indien. In der ganzen Menschheitsgeschichte giebt es wohl kaum ein ergreifenderes Kapitel, als das d Hngersnöthe in Indien, und die letzte, tu zugleich mit der Cholera und anderem öffentlichen Elend in dem unglücklichen Lande schreckliche Spuren zurückließ, zog mehr Menschen und ein weit größeres Gebiet in Mtleidenschaft, als je eine andere vorher. Im laufenden Hefte der Astatic Quarterly Review" veröfftntlicht Sir Charles Elliott über die Ausdehnung der Opfer und die Kosten der indischen Hungersnoth vom Jahre 1899 1900 Mittheilungen, die den ganzen Aammer, den diese furchtbare HeimsurKtng für das unglückliche Land im Gefolge hatte, grell beleuchtet. Im Jahre 1865 66 wurde ein Gebiet mit 48 Millionen von der Hungersnoth betroffen, im Jachie 1868 69 hatten 44 Millionen mehr oder weniger darunter zu leiden, im Jeiträum von 1876 bis 1878 gegen 58 Millionen, im Jahre 189697 gegen 70 Mllionen und im Jahre 1899 bis 1900 über 81 Millionen. Nicht weniger als 40 vom Hundert des gefammten fflächeninhalts Indiens und 30 vom Hundert der gefammten Bevölkerung aehörten dem Nothftandsgebiet an. Sogar die nordweftlichen Prvvenzen. d bis dahin nie eine Hungersnoth gekannt hatten, wurden das letzte Mal schwer davon dfttvffen, außerdem viele einlmische Staaten bis Ha-iderabad hinab. Während sich die höchste Zahl der die Staatshilse m Arrspruch nehmenden Personen im Jahre 18961897 auf 4,250,000 festes, stieg sie im Juli des Jahres 1900 auf 6.350,000. 6twa 5 vom Hundert der Gesammtbevöttnung des heimgefuchten Gebietes, nämlich 4,040,000. erhielten ein ganzes Jahr hindurch tägliche Unterstützung, ja es gab Provinzen, wo 33 43 vom Hundert der Bewohner durch einen ebenso langen Aeitraum ohne staa4iiche Hilfe nicht leben konnten. So traurige Verhältnisse hat man in Indien bei ähnlichen Gelegenheiten nie vorher konstatirt. Wie viele Menschen der letzten indischen Hungersnoth zum Opfer gefallen sind, läßt sich noch nicht mit Sicherheit feststellen, da die offizielle Untersuchung darüber noch nicht abgeschlossen ist. Vielleicht zögert auch die Regierung zu Kalkutta, der Welt die furchtbare Wahrheit zu verbünden, auf die Lord Curzon, der gegenwärtige Vize-

Zönig von Indien, die Öffentlichkeit K einer Rede schon vorbereitet hat. So viel aber hält Sär Charles Elliott für sicher, daß. wenn der Würgeengel in den am schwersten heimgesuchten Gebieten nur noch wenige Jahre in demselben Maße sein unheimliches Werk fortgesetzt hätte, dort kerne menschliche Seele lebend zurückgeblieben wäre. Wie schrecklich besonders die letzte Hungers noth in einigen einheimischen Staaten unter den Bavohnsrn aufgeräumt hat, kann man daraus entnehmen, daß niehrere derselben 1718 v. H. ihrer gefammten Bevölkerungszahl einbüßten. Die Kosten beliefen sich für britischen Besitz auf über Z30.000.000. für einheimischen auf etwa 512,500,000. soweit es sich um staatliche Unterftükung handelte. Die Privatthätigkeit stellte gegen 5 Millionen zur Derfügnng. Mit dem durch die Hungersnoth verursachten Ausfall an Steuern glaubt Sir Charles Elliott den Gesammtausfall auf etwa 585,000.000 berechnen zu kennen. Die indische Hungersnoth des Jahres 18991900 ist für die Machthaber in London und Kalkutta eine sehr ernste Lehre gewesen. aber es erscheint mehr als fraglich. ob sie selbst mit dem besten Willen ihr gewaltiges vorderasiatisches Colonialreich vor ähnlichem Unheil ohne einen gründlichen Wechsel in ihrem ganzen 'Verwaltung?- und Besteuerungssyftem behüten könnten. Jürfte nd Lffieiere ls etrügee. Ein Aufsehen erregender Prozeß gelangte dieser Tage in Moskau zur Verhandlung. Auf der Anklagebank saß unter der Anschuldigung des Betruges und des Creditschwindels der junge kaukasische Fürst Zeretelli. der eine Zeit lang in Moskau durch sein gesellschaftlich sehr reges Leben in den vornehmsten Kreisen bekannt war. Der Fürst erzählte unter Thränen seine Le-bens-und Leidensgeschichte. Er habe, sagte er. so große Noth gelitten, daß es für ihn eine Wohlthat wäre, ins Gefängnih zu kommen. Er stamme aus einem jener zahlreichen kaukasischen Fürftengeschlechter, die wohl stolze Tiiel. aber nicht die geringsten Geldmittel besäßen. Nach seiner Abreise aus dem Kaukasus sei er nach Odessa gekommen. um sich dort seinen Lebensunt-r-halt zu verdienen. Er habe jedoch ochenlang vergebens eine Anstellung gesucht, bis man ihm endlich den Posten eines Hausknechts angeboten habe. In thörichtem Stolze habe diese Stöllung ausgeschlagen und sei nach Moskau gegangen, wo er nach langem, planlosem Umherirren eine Stellung als Telegraphenbote gefunden habe.mii der wahrhaft fürstlichen" Gage von 8 Rubel monatlich. Leben konnte er von diesem Gelde nicht; da er aber leben wollte, suchte er sich die Mittel zum Leben durch verbrecherische Thaten zu verschaffen. Er fälschte zunächst ein Telegramm auf 4000 Rubel und reiste dann nach Ssaratow, um das Geld zu holen. Der Plan mißlang jedoch, und

Fürst Zeretelli kehrte unverrichtete? Sache nach Moskau zurück. Hier dockte er zunächst daran, sich zu erschießen; sein Vater und zwei seiner Brüder haden dasselbe gethan. Plötzlich kam Rettung in der Noth. In einer Speibewirthschaft machte der Fürst die Bckanntschaft eines anderen Abenteure?s des Prinzen Seid Mansur von Buchara, der dort mit seinem Gefolge", unter welchem sich mehrere russische Ossiziere befanden, Hof hielt. Der Prinz befand sich gleich dem Fürsten m ewiger Geldverlegenheit, und da er in der Gesellschaft eine Rolle spielen wallte, sah er sich gezwungen, sich durch VerMittelung der Herren seines .Gefolges" auf jede erdenkliche Weise Geld zu verschaffen. Er verstand das ganz vorzüalich und lebte einen guten Tag. bis ihm eines Tages die Polizei das Concept verdarb. Den Fürsten Zeretelli engagirte Prinz Seid Mansur ils Privatsekretär", und nun begann auch der Fürst des Lebens Sonnenseite kennen zu lernen. Durch falsche Vorspiegelungen wußte man sich Credit zu verschaffen und lebte in Saus und BrauS. bis. . . ja, bis der Credit erschöpft war. In den Gasthäusern wurden großartige Zukunftspläne zeschmiedet und Luftschlösser gebaut. Prinz. Seid Mansur wollte ein Handelscomptoir gründen behufs Anknüpfung von Handelsbeziehungen mit Buchara. Die Moskauer Polizei hatte jedoch für die socialpolitischen und nationalökonomischen Pläne des Prinzen und seiner Getreuen kein Verständniß und zerstörte mit rauher Hand die fürstlichen Kartenhäuser. Nun trat der ..Privatsekretär" Fürst Zeretelli in Aktion. Um seinem prinzlichen Herrn die zu einem vornehmen Leben nöthigen Mittel zu verschaffen, kaufte er in mehreren Klaoiersabriken Pianinos auf Leihcontrakt und verschleuderte sie dann an Trödler und Private. Diese Schwindeleien führten ihn schließlich auf die Anklagebank. Das Gericht that dem Fürsten jedoch nicht den Gefallen, ihn in's Gefängniß zu schicken, sondern sprach ihn frei, weil eS in dem Verkauf der noch nicht bezahlten Pianinos nicht die Merkmale des Betrugs erkante. Fürst Zeretelli wird also im Verein mit dem Prinzen von Buchara weiter schwindeln können!

Wichtiges Arkansaser Produet. Der Mineral - -Sachverständige Ch. Willard Hayes, welcher unlängst im Namen des geologischen Bundes - Vermessungsdienftes eine gründliche Untersuchunq des Bodens von Arkansas vornahm und derzeit daran ist, eine ähnliche Untersuchung auf der Insel Cuba anzustellen, hat eine werthvolle Abhandlung über die Zukunft der Arkansaser Bauxit - Felder verfaßt, deren größere Erschließung die allgemeine geschäftliche Bedeutung von Arkansas um ein Beträchtliches erhöhen dürfte. Damit hat es nämlich folgende Bewandtniß: ' Dieses Mineral, das seinen Namen von dem füdfranzösischen Städtchen Baux erhalten hat (wo sich die bekannteste Versorgungsquelle für die alte Welt befindet) ist bei uns namentlich für die Herstellung des Aluminiums von großer Bedeutung, spielt aber auch bei der Erzeugung erner ganzen Anzahl Nebenproducte eine wichtige Rolle und dient ferner u. A. zur Herftellung von feuerfesten Ziegeln und Tiegeln. Mühl-, Schleif- und Poliersteinen und sonstigen Manufactur-Er-zeugnissen. Nun gibt es in den Ver. Staaten, soweit bekannt, nur drei Stätten, an denen der Bauxit zu finden ist, und zwei derselben sind nahezu erschöpft, die letzteren sind der Georgia - Alabama - District und ein kleinr District im Südwesten des Territoriums New Mexico. Denn die Nachfrage nach diesem Stoff hat sich in den letzten zehn Jahren sehr gesteigert und nimmt noch immer zu, so daß eine Abhängigkeit vom Auslande in dieser Beziehung zu befürchten sein würde, wenn nicht die Arkansaser Bauxit-Fel-der wären. Diese letzteren wurden zwar schon im Jnhre 1891 zum ersten Male bekannt und von einem Arkansas Staats Geologen kurz beschrieben. Aber sie erhielten nicht die gebührende Beachtung. so lange noch in den anderen, leichter zugänglichen Feldern dieses Mineral reichlich zu haben war. Bis jetzt ist eine kleine Quantität BauritErz aus ArkansaS versandt worden, und erst neuerdings hat man einen richtigen Begriff von den Reichthümern erhalten, welcher in diesen Bauzitfeldern steckt. Diese liegen, soviel man sie kennt, in einer Region von etwa 20 Meilen Länge und 5 bis 6 Meilen Breite südlich und südwestlich von Little Rcck und zerfallen eigentlich in zwei Districte. mit einer Anzahl kleinerer Lager dazwischen. Ihre Erforschunq ist übrigens noch immer keine vollständige, und Manche glauben, daß sie noch ergiebiger seien, als man bis jetzt vermuthet hatte. Früher machte die Transport - Frage Schwierigkeiten, resp, ließ die uinfangreicbe Ausbeutung dieser Arkansas - Felder nicht lohnend genug erscheinen. Aber die vermehrten Eisenbahn - Facilitäten haben diese Schwierigkeit glücklich gehoben, und das thätige Interesse an den Arkansaser Bauxit - Feldern ist in beständigem Wachsen. Erst jüngst haben sich wieder zwei Gesellschaften für ihre weitere Entwickelung gebildet. Die ganze Hoffnung auf eine genügende einheimi-

sehe Versorgung mit diesem vielbeduf-

! tc'.k Mineral ruht jetzt auf Arkansas. das bald als Bauxit - Staat den ertcr. Rang einnehmen dürfte. Der Rowlanv-Telegraph. Der Baudot - Typendrucktelegraph. der auf der Linie Berlin-Paris so vorzüglich arbeitet, daß der gesammte Telegraphenverkehr zwischen beiden?tädlen. statt wie bisher auf fünf Leitungen, jetzt auf einer einzigen abgewickelt wird, ist schon überholt. Zur Zeit finden zwischen Berlin und HamburgVersuche mit einem neuen Schnelltelegraphensystem statt, dessen Erfinder der kürzlich verstorbene, berühmte amerikanische Physiker Henry A. Rowland. weiland Professor an der Johns Hopkins Universität in Baltimore, ist. Das Rowland - Telegraphensystem wird wohl das Telegraphensystem der Zukunft für die Abwicklung des Massenverkehrs zwischen allen großen Städten werden. Mit dem RowlandSystem können auf einer einzigen Leitung zu gleicher Zeit in jeder Richtung vier Telegramme, insgesammt also acht Telegramme, befördert werden. Der Baudot - Telegraph Berlin-Paris vermag dagegen nur zwei Telegramme gleichzeitig in jeder Richtung zu befördern. Ohne Anstrengung der Beamten können mit dem Rowland - Telegraphen 40 Worte in der Minute von einem Apparatsystem aus. da aber auf jeder Station vier Apparate an der Leitung liegen, also insgesammt 40 mal 4 mal 2 gleich 320 Worte in einer Minute telegraphirt werden. Bei etwas größerer Anstrengung der Beamten kann die Geschwindigkeit auf 480 Worte die Minute gesteigert werden. Die Leistungsfähigkeit des Syftems unter Benutzung einer einzigen Telegraphenleitung ist also größer, als der gesammte Telegrammoerkehr zwischen Berlin und Hamburg in beiden Richtungen beträgt. Das Princip des Rowland - Telegraphen beruht auf der sogenannten absatzweisen Mehrfachtclegraphie. Jedem der vier auf jeder StaAon an der Leitung liegenden Apparate wird die Leitung gerade nur für den zum Abdruck eines Zeichen erforderlichen Bruchtheil einer Secunde zur Verfügung gestellt. Durch eine besondere Vorrichtung wird ferner erzielt, daß die Typenräder der correspondirenden Apparate vollständig gleichmäßig oder synchron laufen. Der von d?m einen Apparate abtelegraphirte Buchstabe wird infolge dieser beiden Einrichtungen auch nur von dem correspondirenden Apparate der andern Station abgedruckt. Eine Verwirrung der Zeichen derart, daß die telegraphirten Zeichen auf einem der avdern Apparate und nicht auf dem zu ihrerAufnähme bestimmten erschienen, ist ausgeschlossen. Gegenüber dem bisher bekanyten Schntllte!egraphen hat das Rowlanh - System noch folgende cesondere Vorzüge. Es ist bis jetzt der einzige Typendrucktelegraph. der als Betriebskraft Wechselströme benutzt; alle andern Systeme telegraphiren mit Gleichstrom. Es bedarf daher für den Rowland - Telegraphen nicht der Aufstellung besonderer Telegraphiebatterieen. sondern es kann die Betriebskraft unmittelbar aus den electriscen Lichtnetzen der größern Telegraphenämter entnommen werden. Der Geberapparat des neuen Schnelltelearaphen hat die Form einer gewöhnlichen Remington - Schreibmaschine; er ka.n auch von jeder Person, welche auf er Schreibmaschine zu arbeiten vermag, sofort bedient werden. Die Wechselstromwellen der Betriebskraft fließen beständig in die Telegraphenleitung, und die Zeichen werden den Geber dadurch hervorgerufen, daß bei jedem Buchstaben eine bestimmte Anzahl diescr Wellen unterdrückt wird. Hierzu dienen elf tastenförmige Hämmer, von denen allemal je zwei durch den Nieverdruck einer Buchstaben- bezw. Zifferntaste des Schreibmaschinengebers bethätigt werden. Auf dem fernen Amte durchlaufen die Telcgraphieströme elf Relais für jeden Äpparatsatz. Je nachdem nun die erste und dritte, oder die zweite und vierte u. s. m. Welle des Telegraphiestroms unterdrückt wird, spricht das erste und dritte oder das zweite und vierte usw. Rela's auf dem Empsangsamte an. Hierdurch werden infolge Schlusses zweier Localstromkreise die dem abtelegraphirten Buchstaben entsprechenden Typen zum Abdruck gebracht. Die hervorragendste Verbesserung des Apparatsystems gegenüber allen bisherigen Typendrucktelegraphen ist aber die. daß das Telegramm auf der Empfangsstation nicht auf einen Streifen aufgedruckt wird, der erst wieder auf das Telegrammformular aufgeklebt werden muß, sondern daß die Druckvorrichtung so beschaffen ist. daß wie bei der Schreibmaschine ganze Seiten gedruckt werden können. Sobald auf dem Empfangsapparate durch die Telegrapleströme des gebenden Amtes eine Zeile gedruckt ist, wird das Papierblatt durch eine automatische Vorrichtung wieder in die richtige Lage unter das Typenrad gebracht, so daß der Abdruck der nächsten Zeile ohne Aufenthalt stattfinden kann. . Der verantwortliche Redakteur der Pariser Coeard?" Gouzal hat sich erschossen, weil er infolge eines gegen sein Blatt angestrengten Ehrenbeleidigungsprozesses zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt worden war.

Taglicher Markt-Bericht. Texas Oel AMen. B e a u m o n t, Tcras. I. Juni. Folgende find die Awen, welcde an der "elbcne 'n Beamont, Teras, und bei Moeller & Tavidfon, Staatsagenten, tmmer .TT 38 Lombard Gebäude, Indianapolis. Ind.. eingetragen fin.v Moeller Davidson nebmen Äufnaae 'ur Aktien zu ten verlangten Preisen, wie H'lgt, entgegen :

ciellschast : lero OU & Lnd Ge National Cil und Sipo Link Co Cilizens Consolidated Oil Eo 7exo5 Oil ü Pire Line Eo Ide Sense? Oil Com?anv Bonanza Cil rosrctina. Eo Laratoga Oil & Pipe l'ir.e Go ?dc Latlrnbach Oi Eo ?de Leadord Oil So Zexae ew Orleans Cil Ho Anaeonoa Oil d Refimng Eo ! Cviumdia Ci! Co e?a!vkstrn Land ck Oil Eo iliattan ! Buffalo Cil 60 1 ?oeii Cil Co ! Ira O'Wnie Peaumvnt Oil Eo Serman American Oil Eo j Siittor Oil Eo Xi-!r-nil ril ff n 3 " Mamoutd Oil. Mineral und Linie Co. . ; S'nnr Ptir rii ccn Wir sind grrn bereit unseren Runden Mappen, unserer Office zn zeigen. --- " Biehmartt. Jndianap'ls Union Viehhöfe, 10 Rindvieh. Auserlesene bis prima Stiere, 350 Pfd. ur... aufwärts $5.50 Gute bis mittlere Stiere 1350 Pfd. und aufwärts 5.30 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 5.00 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pfd. Stiere 4.50 Mittlere bis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd 4.00 Gute bis gewählte Binder. 4.50 Mittlere bis gute Rinder. 3.50 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kühe. . 4.00 Mittlere bis gute Kühe.. 2.75 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.75 Kälber 5.00 Schwere Kälber 3.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.50 Gute bis gewählte Schläch tcr Bullen 3.00 Gewöhnliche bis gutcBullen 2 .00 Gute Kühe mit Kalb $30 GewöbnlicheKühe mit Kalb ß-10 S cd w e i n e. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $5.85 Gemischte u. fchw. Packing 5.75 Gute bis gewählte leichte 5.90 Gewöhnliche leichte 5.70 Pigs 5.00 Roughs 5.00 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer$3.75 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.25 Gute bis gewählte' Schafe 3.0 Ordinäre bis gute Schafe 2.00 Stockcrs 2.00 Böcke, per 100 Pfd 2.00 Juni. 6.00 5.60 5.30 5.00 4.50 5.25 4.50 4.50 4.50 3 75 2.75 6.(0 5.0. 4 25 3.75 3.00 5. $30 5 95 5.85 5.85 5.N0 5.60 5.60 4 50 3.75 3.50 2.75 2.50 3.00 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $1.15-41.75 per Dutzend Citronen, $3.00 für 300 360. Aepfel, $4.00-$4.50 per Faß. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüfse, 3.50-4.00 per Hundert. Orangen, California Novels $3.50 ; Tangarincs $2.50 ver halbe Box. Erdbeeren $2.00-2.25 per 24 Pint Cafe. Rhubarb 10c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut. $1.50 $2.00 per 100Pfd. Zwiebeln, Bermuda $1.50 per Crate; gelbe Globe $2.00 per Bushel. Kartoffeln, $1.25 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 80c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Illinois $2.50. Colery, 40-65c per Bunch. Weiße Rüben 90. ver Faß. Parsnips gewaschene $2.00perFaß. Neue Gemüse. Zwiebeln 5; per Dutzend Buntes. Tomatoeo Crate, 6 Körbchen $2.75 Radieschen ver Ttzd. Bunches 10c Salat 8c per Pfund. Spinat. $1.00 per Faß. Rothe Rüben 50c per Ttz. Bunches Kehl 75c ver Faß Oymr Plant 25c für 2 Dutzend Bunches. Neue Kartoffeln $1.40 per Bushel Gurken 75c per Dutzend. Grüne Erbsen $1.50 per Bushel. Spargeln 20c per Bunch. Kraul $2.50 per Erate. Wachsbohnen $1.75 per Box. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 7-7c; hiesige Snne 8-84c; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-74c hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650Pfund 9c; Stier Vordervicrtcl 7c; Stier Hinterviertel 94c; Rind hintervicrtel 9c; Rind Vor. derviertel 64c; Kuh Vorderviertel 5e; Kuh 5interviertel 8$c Frisches Kalbfleisch Kälberte; Hin tervicrtel 13c: Vorderviertel 8c. Frisches Schafflcisch Kammer per Pfd. 10c; Schafe 8c; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c Frisches Schweinefleisch. Loins 9$c104c ; Eottage Schinken 8c ; gehöu. tete Schultern 8c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 104c ; Tender loins 14c ; Spare Ribs 6c ; Tail Boncs 54c.

Pari Werld 1.00 $ 1.00 100.00 10.00 1.00 IM 1.00 1 00 IM IM verlang, .50 m 100.00 M j.w . -5 5 1.00 Stt 100.00 100.00 1.00 .1(1 . .10 100.0U 1.00 .1 100.0 15.000 1.00 W0.00 25.00 1.00 .10 1.00 100 00 1.00 .10 100.00 Mim 300.000 3.000.000 240,000 SM'. l,000.0W 0,0, 1 J0' 'n' l5S 1,uv':Vy 350,000 Prospekte und Ottilagen aller odrgen Seiellschaflen in s,,,,. .,. 1.00 Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Ouali tat: 20-18 Pfund c; 15 Pfund lc; 12-10 Pfund 12e; Zweite Qualität 20-18 Pfund c; 15 Pfund 114c; 12 Pfund 12c; 10 Pfund 12c. kalifornische Schinken 6 bis 8 Pfund 84c; 10 bis 12 Pfund 8c; 13 bis 15 Pfund 8. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt. 12. Sveck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 10c: KlareSeiten. 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 10jc; Klare Veiten, 20 bis 50 Pfd.. 104c; Klare Bellies,25biS30Pfd., lOGc: 18 bis 2 2 Pfd., 10ic;14bis 16 Pfd., llc; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 bis 16 Pfd., 10c; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., 104c Frühstück Speck Klarer English Cured 15c; gewählter Sugar Cured 144c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 14c; 8 bis 9 Psund im Durchschnitt 12Zc; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 114c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 114c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc. Schultern, Eng!. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 9jc; 10 bis 12 Pfund 9jc Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, 13c; Außenseiten Ilse; Innen feiten 14c; Knöchel 14c. Gepöckeltes Schweinefleisch, Knochen loses Fancy Pig $20.00; Klares Bean 19.00; Family 17.00; Short Elear 16.00: Rumrf 15.00. Tckmalz, in Tierces, 1. Quattiät 9tz.; 2. Qualität 94c; 3. Qualität 9je. Würste, Geräucherte Brarmurst 8e; Frankfurter 8c; Wienerwurst 8e; Knackwurst 8c; Bologna in Därm 64c, in Tuch 6c. Getreide. Weizen-Ro. 2 rather 72c auf diU Geleisen, 72c von der Mühle ; No. 3 rother 8-70c; Juni 72c auf dk Geleisen; Wagenweizen 72c Korn-No. 1 weiß 444c; No. 2 weiß 444c; No. 3 weiß 444c; No. 4 weiß 40-424c; No. 2 weiß gemischt 434c; No. 3 weiß gemischt 43c: No. 4 mnk gemischt 39 - 41c; No. 2 gelb43c; No. 3 gelb 43c; No. 4 crelb 394-41 4c: No. 2 gemischt 43c; No. 3 gemischt 43c; No. 4 gemischt 39 - 41c: a Kolben 424c Vafer-No. 2 weiker 30c: No. 3 weißer 294c; No. 2 gemischter 29c; No. 3 gemischter 28c Yeu-altes No. 1 Timothy 11.5012.00 No. 2 Timothy lo.50-ll.o0. Kaffee. Folgendes find die Ändianavol Preise : Gewöbnl. bis outer 12c-18c: vrima bis gewählter 20-22c Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31C In Palleten: Ariosa $11.25, Lion 11.26, Jersey 11.25, Caracas 10.75, Dillworth'i 11.75 Dutch Java Blend 12.50, Mai! Pouch 11.25, Gates Blended Jva 10.76. Groeeries. Zucker DominoeS 6.47c; Stückzucke, 6.47c; pulversirter 6.07c; pul. vcrifirter 6.12c; Standard granulirter 5.87c; feiner granulirter 5.87c; CubeS 6.22c; Confectioners'A 6.67c; Ridge wood A 5.47c; Phönix A 5.4Oc; Empire A 5.37c; Ideal Extra Golden C 5.32c; Windw Extra C 5.22c; Ridgewood extra C 5.12c; gelkxr C 5.02 ; 16 gelber 4.87. Eingemachte Früchte BlackberrieS, 3 Pfund. $1.10; Peachcs Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.60 $1.65; Pie $1.40-1.50; Anana, Standard, 2 Psund, $1.65-1.90; See onds. 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen. $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.26, Marrow 95c, eingeweichte 65c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 85c-$95; Zucker, korn 80c $1.10: Apfelbutter, pn Dutzend 3 Pfund, 90c Butter. Hier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, ftische, 10c 12c Eier, 10c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys: junge Hähne 1( Pfund und d arüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 54c ; alte Häbne 44c: Culls und ' Krumbrüftige 44c ; Enien 6c; Gänie

fiienfajjitai 5W.w $ 5,000 000 i ui 11 2,500 000 i',, 350'iMi 1 ouh) ',00 000 ' BOPflOi 11 ,,,, ftn

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