Indiana Tribüne, Volume 24, Number 261, Indianapolis, Marion County, 8 June 1901 — Page 5

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Depeschen.

Was General F. G r a n t von A g u i n a ! d o hält. New York. 8. Juni. Dem General Frederick Dent Grant zu Ehren wuiuz yici um uui u8ii . . . . . V, U - - hnn X m I I Grant Posten der G. A. R. n Em.r... ' u,Ti-i t. i-i , 1 TUIIU uc 1 U ll liuiic i. Vitu. Viiiuiu i .... ; arnK.t..m ! eine kurze Rede m der er unter Andrem . cvn h,n Wi;hh:n,n m.. I sagte : In den Philippinen würd! von der Gefangennahme Aguinaldos wegs als eine wichtige Persönlichkeit. Wir können ihn natürlich nicht iot--ten. Wir gaben . ihm aber zu vi riehen, daß er auf der gleichen

StPe wie jeder andere Filipino steht. portuntnehmungen ihre Sendungen Es tzoürde besser für ihn wie für uns befördern sich weigern So wie die seinf wenn wir ihn um $10 bestrafen. ! Dinge liegen erscheint es ausgeschlosk ? h;, 5 ins MMnnmh sen. daß die Türkei ihren Willen

""1 wt ' D ' O " 3V " j. , , . r r, mianat Arbcil sch und Steine klopfen liehen. ! Durchsetzt. So uneinig sonst im l Hmn d zt mnn erher kommt und wir ihn j aus fr tnc pachte frnd. m diefem

mit Geringschätzung behandeln, wird ' m I -7 - , uck. wenn er wieder nack 5ause zu- ' :Tr,rffrt nnn seinen PnTrhsieiiifn rnil ! Gerinasckäkuna behandelt werden ! 1 J ' ' W I i . i w rr je - -. i jenn du eme rncrzuianoe ncu aoci i w den Ao?f setzen, daß Agmnaldo ein? ch Persönlichkeit ist und ihn dementsprechend behandeln, dann wird er. wenn er zurückkehrt, einen Anhang habn, der uns noch viel Trubel machen Zann," General Grant sagte auch, daß die , ;.xit. aus,i iDionche furchtbar geyatzt und lehr kor t.: fts:. mf,;f;htnn..nrnrr.ir i.vi. vv..Tf.i.v-lvlllm.-r tf- . s. r. - , v : lion wunicne oie 'concye wie aue anoej ren Leute zu behandeln und ihnen weder mehr noch weniger als Anderen zu : gewähren. Die Kosten für die Ausrüstung der Freiwilligen. Washington. D. (., 8. Juni Einem Bericht des Auditors d?Liriegs - Departements zu Folz. belaufen sich die Ansprüche dei verschiedenen Staaten sür die Ausrüstung der Freiwilligen-Truppen während des Krieges mit Spanien zusam inen auf 85.880.179. Bewilligt und bz-. zahlt wurden $3,329,745; noch beansprucht werden $2.540.444. Unruhige Indianer. Detroit. Mich.. 8. 3wii. Au! St. Joseph. Mich., kommt die Nach richt, daß die Pattovatomie-Jndianei in Hartford County eine geheime Pow waw abgehalten und den Bericht vor Kundschaftern, die nach Chicago ge schickt worden waren, entgegengenom men haben Der Stamm hat be schlössen, in voller Zahl nach Chkagl zu segeln und Land am Seeufer, wel ches ihnen angeblich durch frühere Ver träge gehörte, zu reklamiren. Der alte Rath, welcher sich diesen Verhalten widersetzte, wurde abgesctz ! und durch neue Rathsmänner ersetzt ; welche das Vorhaben befürworten. i M o r d und S e l b'st rnoiV. R o ck f o r d. Jlls.. 8. Juni. Nel: . Nelson, ein Farmarbeiter, hat beiKivg' ! ston Frau John Ledig, eine Wittwe, er ' schonen, weil sie sich geweigert, ihn zu heiraihen. Der Wütherich schoß auck , auf eine Schwester der Fnrn Levi;7 : Frau Peter Wing. die er schwer verj mundete, und als er sich verfolgt sak ! und nicht entkommen konnte, machte v 1 mich seinem eigenen Leben ein Ende. SW Die fi:nirl)i;iat;Tue (iarrie aria wird fett Frrilask, au ihrer obnung, No. (24 C;t 12. Sir., verit.ibi. D ie InÄana - Bereinigung im tnrtfsiTirtIishp ffrjirhimn hrr iHliti.? m I , vit ; ...... v .... :cn" waHIle in ihrer gestrigen Versammlung f jlgindc Bcarnic : Präsident. ! Herr !i.'uke Walpoc: Sckreltiria, Frau 'izzic Winter Buntraann; Schatzmeister, Kranl 6nit. Wegen unlauteren Wettbewerbs wure eine SingspielGesellschaft in EIbrfeld angezeigt, S:e g2v nch für e:n Jndianerauinten au5 und imponirte durch die Wildheit und Unbändigkeit ihres Benehmen. Die Polizei untersuchte jedoch die ihr verdächtig vorkommenden Gestalten ' Tirtrf f'.y er rr'iT'ST rrficri Biim iiv nn iiuj vt.n. vj.uvttuf.ii . . 1 nigung fest, daß es eine aus Pommern I ri . nrm p rprfri nammenoe 2ilUNl iSeieusMafl war, die sich als irrnde Indianer auch schert in anderen Städten hatten bewundern la,en. Es )üüin übrigens nicht die einzigen biereren Deutschen sein, die als Wilde. Menschensresser.SchlaT-g.'v-beschwöre? u. s. w. auftreten. De Japaner h a b e .r in den letzten Jahrzehnten erstaunliche Forlschritte gemacht, das müssen selbst die widerwilligsten Kritiker allmählich zugeben. Gelegentlich kommt jedoch in ihrem volitischen Leben noch etwas vor, dos uns ein Lächeln abnöthig:, So unternahmen vor den letzten Wahlen. einige Parlamentarier eine Reise durch die nordöstlichen Provinzen. Die Stab: Hakodate gab ihnen zu Ehren ein Essen. Bevor das Mahl begann, hielt einer der Parlamentarier eine Reve. worin er unvorsichtiger Weise die Andeutung machte, auf der Insel Jesso verstände man noch .nicht viel. von Politik. Dies nahm die Zuhörerschaft gewaltig übel. Der Hauptkoch erhielt alsbald Weisung, den Sveifej zettel gründlich zu ändern, und als man sich zu dem Mahle niedersetzte, bellte Nch heraus dak es nur nnS e?- ' ' ' ' M "" ' .04 -. uu 1: 11 r 4 r 'i imr i t i i i i i V im t

Fremde Postämter im Orient.

In der letzten Zeit kommen aus Konstantinopel fortgesetzte seltsame Nachrichten über einen Streit zwischen der Pforte und den europäischen Mächten wegen der Postämter. Der ultan will nicht länger dulden, daß . . mnfiirtrirfli.tn, hn s,n frmhen r ' . ' Staaten ianorm wird, und datz diele rn r i cn eigene Poitamter m seinem Reiche unnU;n ' mx,,. wr m,, ter Halten. Die Botlchaster der Machte treten feiner Forderung aber geichloi sen entgegen. Sie lassen die in Courierbegleitung ankommenden Postsäcke durch ihre Beamten abholen und die nach Europa bestimmten durch Couriere zur türkischen Grenze bringen. Gleichzeitig wird die türkische Post dadurch lahmgelegt, daß die von europäischen Gesellschaften geleiteten Transuniie uivftm iqiz wn wum am An rr M ua ki a ii Kim Allaernein stebt MSN auf dem mn- auflcincra lieyi man aus vcm Standpunkt, daß auf europaische besondere Postanstalten in der Türkei Tri rT prvT ivtj t mTpT ttvtpptt t iitttt M K . . r i . W 1 j prJ r .Ö i n V;,V"'' ! die Pforte ihr Postwesen so g habe, daß darauf ewiger Verlaß Die Psorie iot Poiiweien to gerege n sein könne. Die mangelhaften Pofteinrichtungen sind es in der Türkei wie in anderen orientalischen Ländern gewesen, welche die europäischen Staaten bestimmt haden. an großen Handelsplätzen eigene Postanstalten zu sckaffen. Die eingeborenen Beamten sind da ja meist der fremden Sprachen unkundig und würden oft nur mit großer Mühe die Personen ermitteln können., für die Sendüngen bestimmt sind. Registrirt oder gr Werthsendungen könnte man ihiikn unter keinen Umständen anoertrauen. Sobald fremde Staaten Dampferlinien ode? Eisenbahnen nach und innerhalb solcher Länder einrichteten. lag ee daher sehr nahe, daß sie. den Wünschen der Hndelswelt entsprechend, auch den Postdienst nach und von Europa in die Hand nahmen. So ist es gekommen, daß die jeweilig am Handel mit einem Lande mitbetheiligten Staaten in der Türkei, in Tripolis. Marokko. Syrien, sowie früher in Egypten und Tunis, außerdem i in China und einzelnen indischen Gebieten eiqene Postämter errichteten Auch in Samoa waren solche vor der Theilung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten an dVr Tagesordnung. Diese Postämter verrunden die Postzeichen des Staates, ocn dem sie unterhalten werden, und die Einnahmen fließen in des letzteren Kasse. Natürlich bedeutet das für den Staat, in dem sie sich befinden, nicht aNein einen ansehnlichen EinnahmeVerlust, sondern auch eine Demüthigung. Es ist daher von jeher der begreifliche Wunsch der betreffenden Länder gewesen, dieser Einrichtung ledig zu werden. Aber nur dort ist das gelungen, wo. wie in Japan, aus eigener Kraft, oder in Egypten. Tunis, Samoa. durch das Eingreifen europäischer Staaten wirkliche Ordnung und ein geregelter Postdienst geschaffen worden ist. So sehr man die Bestrebungen der türkischen Regierung in dieser Hinsicht würdigen mag. vor der Hand ist sie doch noch weit davon entfernt, eine Gewähr für einen selbstständigen, modernen Ansprüchen genügenden Postdienst bieten zu können. So lange das aber nicht der Fall ist. erlauben die Intereffen des Handels und Verkehrs der europäischen Staaten nicht, von der bisherigen Einrichtung abzugehen. Schwarz gegen Weitz. Aus Natal kommt die Beschwerde, daß die Engländer sich nunmehr der Kaffern bedienen, um dem schwachen, seit Monaten mit Muth und 5wlft den Lebenskampf führenden Gegner den Todesstoß zu geben. Kaffern sind angeblich auf englischen Befehl gegen die . Buren losgelassen worden, rauben ih- ; nen Vieh und Vorräthe und sind dabei ; natürlich auch in Kampf mit den Buren gerathen. Es werden bestimmte : Fälle angeführt und Namen genannt. : TOrni rv- tft rrR TOiviiii itivu if.viyiivi in, vus mm ' fühl mit den fechtenden Buren zU stei- ? m m i gern. 10 wäre es gewip eme-tolche Maßregel. No reinforceinenTs wanted" ist oft ein stolzer englischer Spruch gewesen, und Gordon Paschas letztes Telegramm aus Khartum lautete: ..Xkarturu allright". Man hat diese stolzen Ueberlieferungen in Südafrika vergessen. Schon bei Mafeking hatte der unternehmende Kriegskünst- ! ler Baden-Powell Kaffertt bewaffnet und zur Vertheidigung gegen die Bu1 ren verwandt. Der Schriftwechsel zwischen Botha und Lord Roberts bandelt besonders davon, und die Beschwerden der Buren konnten erschöpfend nicht entkräftet werden. Es gilt in Südafrika als Schande, im ; Kampfe gegen Weiße sich der Scharzcn als Mitkämpfer zu bedienen. In der langen Leidensaeschichte der Buren gibt es keinen solchen Fall, obwohl oft durch gemeinsamen Kampf gegen den . gemeinsamen Feit die Erfolge hätten vergrößert werden können. Der Bj? verwendet den Kaffer zum Jlusheben von Verfchanzungen. zum Warten der Thiere und zum Fahren de? Wagen; in den Kampf zieht er allein und ermetrir inffess, hnn feinern FAnntT , """ -"II"- ' 'ä. 1 ci r.: m v . n n im i r ifiiif Mir 11 1 1 nn ro v

Das Hat seine Gründe. Denn der

Kaffer, einmal gegen den Weißen losgelassen, führt den Krieg auf seine Weise. Krieg wird ihm Raub und Mord, und zwischen Waffenfähigen und Nichtstreitern macht er keinen Unterschied. Die bei Mafeking mit den Waffen in der Hand gefangenen 50 bis 60 Kaffern wurden von den Buren sofort erschossen. Man muß zur Ehrenrettung der englischen Kriegführung annehmen, daß die Behörden von Natal und namentlich der Oberst Bottomley eigenmächtig gehandelt haben und der Strafe nicht entgehen wer den. Englands Volk, das das Wort Christenthum und Menschlichkeit so oft und gern ausspricht, hat hier eine Gelegenheit, zu oetveisen, daß nicht alles Heuchelei ist. und es hat das R?cht. die traurigen Helden zur Verantwortung zu ziehen, die Englands Fahne so kläglich beschmutzt haben sollen. Wenn England noch erwartet, daß, wie einst zu Nelsons Zeit, jedermann seine, Schuldigkeit thut, so haben die Ritter von Natal die ihrige jedenfalls nicht gethan. Die Welt wird das Verhalten des englrschen Volkes nicht gleichgültig, sondern aufmerksam beobachtend verfolgen und. wenn nöthig, nicht zögern, Heuchelei und leeres Religionöprotzen-

thum nach Gebuhr kennzeichnen. Rordpolfahrten. Zu keiner Zeit ist das Streben nach Erreichung des Nordpols so lebendig geioesen. wie in diesem JHre. Das Jahr 1901 verspricht darum in der Nordpolforschung eins der fruchtbarsten zu werden; denn nicht weniger als zirölf Nordpol - Unternehmen sind im Werk. Swerdrup und der deutsche Eapitänleutnant Bauerndahl sind schon unterwegs. Für die näehste Zeit und zum größten Theil für dieses Jahr sind noch 10 andere Nordpolfahrten in Vorbereitung, von denen manche in ihrer Ausrüstung u. s. w. schon weit vorgeschritten sind. Von den größten Unternehmungen wird wohl die amerikanische Forschungsfahrt Baldwin - Ziegler den Anfang machen. Evelyn B. Baldwin aus New York will ausgesprochenermaßen den Nordpol von Franz Josef - Land aus unter Benutzung von Hunden erreichen. Die Mittel zu dieser Fahrt hat der New Yorker Millionär Wil. liam Zieler hergegeben. Noch eine andere amerikanische Nordpolfahrt ist für diesen Sommer geplant. Walter Wellmann, der vor eiigen Jahren schon mal eine Reise in das arktische Gebiet machte, will in Norwegen aus eigene Kosten ein neues Unternehmen ausrüsten. Als 'Schiff dient der Wlfänger Magdalene". den der bekannte Erbauer von Nansens Fram" für die Reise gehörig verstärken soll. Auch der russische Admiral Makaroff. der Erfinder des gewaltigsten aller Eisbrecher, des Jermak". hat seinen Plan, mit seinem Eisbrecher die nordische Ebene zu bezwingen, noch nicht aufgegeben. Ein canadrsches Unternehmen unter Capitän Bernier will den Versuch Nansens wiederholen, aber von der Behringstraße der Trift, der Jeanette" folgen. Ouch der Herzog der Aöruzz?n plant in Gemeinschaft mit Nansen noch für dieses Jahr einen Vorstoß nach Norden. Peary und seine Begleiter wollten in diesem Jahre ihre Eforscbungen von Grinnel-Land beenden und nach Amerika zurückkehren. Dr. Robert Stein und Genossen werden ihre Erforschung in EllesmereLand abschließen. Ferner hat der Herzog der Abruzzen schon nach Franz Josef-Land Capitän Stökken auf der Kapelle" gesandt, um die drei von der ,.S:ella Polare" verschollenen Begleiter zu suchen. Der russische Baron Tcll beabsichtigt, längs der sibirischen Küste ein Unternehmen zu schicken, das die berühmte Fahrt Nordenskjölds wiederholen soll. Schließlich hat An-schütz-Kämpfe der Wiener geographiscken Gesellschaft einen Plan vorgelegt, wonach er 'den Nordpol mit einem Untersecbooi erreichen will. Das Schiff soll 500 Tonnen halten und außer ihm nur noch Mann Besatzung tragen. Er denkt Zunächst an der Meeresoberfläche so weit vorzudringen, als es möglich ist, und dann, wenn das Eis weiteres Vorwärtskommen nach Norden unmöglich macht, unter dem Eise, dessen Dicke cr zu nur 12 Fuß annimmt, weiter nach Norden zu streben. Der Schöpfer dieses Planes glaubt, auf Grund der Beobachtungen Payers, und auch die Erfahrungen Nansens während seiner Ueberwinterung könnten ja dafür sprechen, daß mindestens alle 10 Seemeilen oder weniger sich im Eise freie Wasserstellen finden. wo das Boot emportauchen und seinen Luftvorrath erneuern könnte. Die Tauchfähigkeit des Unterseebootes brauchte unter dieser Voraussetzung 48 Stunden nicht zu überschreiten. Aber ganz abgesehen von dieser letzten, bleiben doch noch so viele ernsthafte Bestrebungen übrig, die auf die nordischen Eisfelder eine inze Schaar kühner Männer führen werden, die alle von dem Gedanken beseelt sind, daö Geheimniß des Nordpols in irgend einer Weise lüften zu helfen. Und erwägt man ferner, daß auch die Eisgegenden des Südpols in nächster Zeit das Forfchungsfeld einer Reihe von Unternehmungen fein werden, so darf man sagen, daß jetzt die Polarländer die Untevdehmungslust der Forscher fast noch mehr anstacheln, als einst dat dunkle Afrika.

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