Indiana Tribüne, Volume 24, Number 260, Indianapolis, Marion County, 7 June 1901 — Page 5
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Jndiana Tribüne, 7. Juni 1901.
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Depeschen.
Der türkisch - italienische Streit beigelegt. Konstantinopel. 7. Juni. Der türkisch - italienische Streit wegen der Prevesa - Affaire, der durch die Mißhandlung italienischer Unterthaneu seitens der türkischen Behörden verursacht worden war, ist beigelegt worden. Die Pforte hat versprochen, den Mißhandelten eine Entschädigung bezahlen, den Kommandanten der türkischen Truppen in Prevesa bestrafen und sich bei dem italienischen Konsul entschuldigen zu wollen. Belgiens Neutralität. Brüssel,?. Juni. Auf eine Intervellation im Senat bemerkte der bel, gische Minister des Auswärtigen M. P. de Favereau, daß die Neutralität Belgiens durch einen Spezial-Vertrag zwischen Belgien und den fünf Großmächten garantirt sei. Die Unabhängigkeit und Unverletzlichkeit belgischen Territoriums sei dadurch gewährleistet, aber es sei der Möglichkeit ein Riegel vorzuschieben, daß Belgien das Schlachtfeld der europäischen Nationen werden könne. Belgien müsse daher jede Jnvizston. von welcher Seite sie auch kommen möge, mit allen Mitteln zurückweisen. Nach Aufzählung der verschiedenen Verträge und Protokolle sagte Herr Tavereau. daß es keinem Zweifel unlerliegen könne, daß die Mächte die Neutralität und Unabhängigkeit Belgiens für immer sicherzustellen beabsichrigten. U 1 1 klerikale Demvnfira t i o n e n in Spanien. Barcelona, 1. Juni. Das cmti-klerikale Drama Electra", das Don der Kirche in den Bann gethan Tvorden ist. wurde am Mittwoch Abend hier mit großem Erfolg aufgeführt. Die Zuschauer klatschten fortwährend Beifall und sie unterbrachen häufig die Schauspieler mit den Rufen : Es lebe die Freibeit !" ..Nieder mit der Reaktion !" Nieder mit den Jesuiten !" Später nurde eine republikanische Dccnftiation in den Straßen organisirt. Abberufung des französi schen Botschafters in Berlin. London. 7. Juni. Der Pariser Korrespondent des Daily Chronicle" behauptet, daß Herr Delcasse, der Minif!:: des Aeußeren. beschlossen habe. d?n fraTizösischen Botschafter in Berlw. Mqmi de Noailles. abzuberufen uno Herrn Leon Bourgeois zu seinem Nachfolger zu ernennen. Kdnerkll fügt das Blatt hinzu, daß dies wahrs'.inlich als ein Rachealt rnnuieichs dafür c.nr?b?ri ser. daß der Kaiser Wilhelm den Geburts tag Keß 3c?7?n in Metz feierte. Die Sckweizer Uhrenfa b r i k a n t e n a l a r m i r t. London. 7. Juni. Der ..Da'ldErpreß" wird aus (??nf in der Slhtdeiz telegraphirt. daß man in der Q.i -wci.j. alarmirt sei in ?olge deß Gerüchts, daß Herr I. Pierront Morqan die Absicht habe, eine .Kombinat??" zu uilden, die der Einfuhr rnn schweizer Uhren nach den er. raatrt 'in End? machen solle. Tte schweizerischen Uhrensabrikanten weroen den Cliufl bekämpfen. mt . , .. . Der Stallion Mord. Aurora. Mo.. 7. Juni. Eine Telephon - Botschaft aus Galena. das ?n Stone Eounty. 25 Meilen von der Eisenbahn entfernt lieg:, sagt, daß Frau John Stallion und ihre beiden Söhne aus erster Ehe. James und Will Erabtree. eingestanden baben Alice Stallion. die 16 Jahre alte Stieftochte? der Frau ermordet zu haben. Dem Äeständniß zufolge bielten die junaen Männer das Mädchen 'est. wäl.rend die Mutter i'r mit einem Scküreisen den Schädel einschlug. Die Leiche wurde dann in den James River aeworfen. Die ganze Gegend befind-?: sich in de? größten Aufregung und man glaubt, daß innerbalb der nächsten 24 Stunden ein Lynchgericht stattfinden wird. Alice war mit einem jungen Mann cus der Nachbarschaft verlobt. Frau Stallion soll auf ibre Stieftochter, die sekr schön und allgemein keli?bt war. eifersüchtig gewesen sein. S o n n t a g s - M u ck e ? e i in K e n t u ck y. L e r i n g t o n . Ky., 7. Juni. Der Richter John Riley vom Polizeigericht bat am Donnerstag entschieden, daß das Gesetz, demzufolge die Wirthschaften am Sonntag geschlossen werden müssen, unkonstitutionell sei. weil es Klassengesetzgebung sei. Die Sunday Closing League" wird jetzt die Großgeschworenen veranlassen, unter einem alten Staatsgesetz sämmtliche Geschäfte am Sonntag zu schließen und unter anderen auch die Berbffentlichung von Zeitungen, die Beranstaltung von Eisenbahn-Exkusionen u. s. w. zu verhindern. Man hält den Schritt für von großer Wichtigkeit. Feuersbrünste. M i l w a u k e e . Wis.. 7. Juni. In der Pabst Brewing Co. brach am Donnerstag Abend ein Feuer aus, das einen Schaden von 5250.000 bis 5200.000 anrichtete. Ein Mann kam bei dem Brand ums Leben. Dos Feuer kam in der Nähe des Daches d?s Elevators F" zum Ausbruch.
wo oter zruptericymteve mit Neparaturarbeiten beschäftigt waren. Der Elevator F wurde fast ganz zerstört, wie auch die Kuppel, in der sich die Maschinerie für das nebenanliegende Malzhaus befand. John Smith, ein Kupferschmied, fiel, als er an einem Seil hinabgleiten wollte, vom vierten Stock aus auf's Pflaster hinab, wo er als Leiche aufgehoben wurde. Der Brauer -Konvent. Buffalo . N. Y.. 7. Juni. Die Bereinigten Staaten Brauer Association nahm nach längerer Debatte eine Resolution an. Anstrengungen zu machen, um die Brauer im Lande als Mitglieder der Association zu gewinnen. Im Laufe der Debatte wurde festgestellt, daß die Brauer in den Landdistrikten fast sämmtlich nicht der Associati'on beigetreten seien, was um so mehr zu bedauern wäre, da gerade Diese Leute in ihren Distrikten beträchtlichen politischen Einfluß ausübten. Es wurde daher beschlossen, durch alle dtese Distrikte Agenten zu schicken und die Landbrauer zum Beitritt aufzufordern. Die Konvention vertagte sich nachdem folgende Beamte erwählt waren : Präsident. N. W. Kendall von New Haven; 1. Vizepräsident. Joseph Theurer von Chicago; 2. Vizepräsident. John D. Brown von Chicago; Schatzmeister. Herman F. Scharmann von Brooklyn; Truftees. Edward Ruhl von Boston. John P. Ober von Pittsburg. Percy Andrem von Cincinnati und Robert Crain von Baltimore. Vigilanzund Berathungs-Kommittees wurden ebenfalls ernannt. Senator Hanna im 0 b de s Generals Rassie:. C leveland. 7. Juni. S?, nctor M. A. Hanna ist zum Ob??si an ?sfiz'?ll?n Stab des Generals Rassieur. Oberko-nmandeurs der G. A. R.. errinnni worden. Senator Hanna wurde rrsk vor Kur-z-m ol? Mitglied in den MemorialPost. M. R.. in hiesiger Stadt aufgenommen. Selbstmord einer Frau.
A ', st n .er.. (. .?uni. Frau Nn'e H-arne. b?ging hier am Dienstag Anenr, S?lbstmord. Die Frau hatte or Woche eine Scheidung erlangt und wollte sich am Abend zum zweiten Mal verheirathen ; der Bräutigam hatte aber, anstatt zur Trauung zu 'emmtn, die Stadt verlassen. Als Frau Hearne dies erfuhr, schoß sie sich in Geclenwart ihres früheren Mannes, r'er gerade mit seinem kleinen Sohn rrraifsbren war. eine Kugel in den Hops. Frau Hearne war die einzig? Achter von H. N. Metz, feit vielen fahren S:euer - Assessor von Traois nty. Verunglückt. Fair Haben. O.. Juni. Cuitis Roberts, der Schulsuperintendcnt von hier. 'würde am Donnerstag Nachmittag zufällig getödtet. Er hatte sich mit seiner Braut. Mary Alftrton. und einer Anzahl junger Leute in ieu, . iegeben. um mit einer Pistole rrctä iner Scheibe zu schießen. Frl. Al). feuerte den ersten Schuß ab. die Kugel traf aber die Seite eines Baumstammes, prallte ab und fuhr Roberts in die Seite. Er starb ein Daar Stunden später. Vas alteWvrt. daß doppelt genäht besser hält, scheint dem 30 Jahre alten Grundstücksmackler Her vert E. Qcxl: in Manhattan. N. Y.. nicht genü7td zu sein, um seinen Ansichten über die Dauerhaftigkeit rxe Eheknotens zu entsprechen. Er ha! sich seit Januar bereits dreimal mit seiner hübschen Gattin trauen lassen, und scheint nicht abgeneigt, diese Ceremonie noch ein oder mehrere Male wiederholen zu lassen. Was ihn dazu veranlaßt, ist unbekannt. Thatsache ist. daß das junge Paar in Begleitung der Mutter der Braut neulich in der Office des Cityclerks in Aonkers, N. I., erschien, und sich erkundigte, ob es im Stillen getraut werden könnte. Assistant Cityclerk O'Brien geleitete die Leutchen nach dem Sitzungssaal des Stadtrathes, und ging dann auf die Suche nach einem Alderman. Nach Verlauf einer Stunde erschien er m't dem Alderman M. I. Walfh. der die Trauung vornahm. Das erste Mal wurde das Paar in Rochelle. N. Y.. und das zweite Mal in Paterson, N. I., getraut. Voreinige? Zeit kam der 63 Jahre .alte Versicherungs-Ageni' Geo. Washington Anderson nach St. Mary's. W. Va.. wo er mit der um 'cici Jahre jüngeren wohlhabenden Wittwe Marth: Willis anbandelte. Das Paar ging die Ehe ein und die verliebte Alte übertrug ihrem Herzallerliebsten ihr Grundeigenthum. Bald darauf erkrankte Anderson. und in dem Glauben, daß er sterben müsse, gestand er, daß er bereits 16 Mal verheirathet war und. daß 14 seiner Frauen noch am Leben find. Frau No. 17 wies ihn daraufhin aus dem Hause und nahm die Hülfe der Gerichte in Anspruch, um ihr Eigenthum zurück zu erlangen. Anderson wurde in's Armenhaus gebracht, wo er sich wieder erholte. Er sollte wegen Bigamie ang!lagt werden, aber er brannte durch und nahm als Begleiterin die 26 Jahre alt? Minnie Martin mit. die zwar etwas schwachsinnig, aber ein hübschis Mädchen ist. Die Polizei hat die Verfolgung des Paares aufgenommen, sok! weit aber nur ermittelt, daß dasselbe sich in einem kleinen Orte in Ohio hat trauere lassen.
NnterwasserPhot,grahie. Die wunderbare Welt der Tiefsee war bis vor Kurzem noch in ein geheimnißoolles Dunkel gehüllt. Man wußte von ihr kaum mehr, als die Taucher erzählen konnten, und von dem Leben auf dem Meeresgrund erfuhr man nur das, was Netze und Tiefsee - Apparate ans Tageslicht brachten. Diese geheimnißvvlle Welt zu erobern, konnte eben nur durch ein einziges Mittel erreicht werden: durch die Photographie. Früher wurde der Meeresgrund wohl bei ganz geringer Tiefe vom Boot aus photographirt, besondere Resultate erzielte man aber damit nicht. Jetzt ist es möglich, mit einem zu diesem Zweck construirten Apparat thatsächlich unter Wasser photographische Aufnahmen zu machen. Einem jungen französischen Zoologen blieb es vorbehalten, der Tiefe ihre Geheimnisse zu entreißen. Im Jabre 1893 unternahm Louiö Boutan, Assistent von Lacaze de Duthiers. dem Professor der Zoologie an der Universität zu Paris, die ersten Versuche mit der von ihm erfundenen Wasserkamern. Sie fielen über Erwarten gut aus. Während seiner Arbeit. die sich cmf Beobachtung und Erforschung der Meeresfauna erstreckte, sah sich Boutan genöthigt, Taucherrüstung anzulegen. Er gewöhnte sich sehr bald an die Schwere der Taucherkleidung, an das Brausen der Luftpumpen, wie an die sonstigen Unbequemlichkeiten. und der Aufenthalt in der Tiefe gewann so großen Reiz für ihn, daß er bedauerte, die eigenartig schöne Scenerie, die sich dort unten seinen!LIii5n darbot, malerisch nicht wiedercben zu können. Dieser Gedanke ließ ihn nicht mehr los. und so begann er die Construktion seines photographischen Apparats. Er benutzte die sogenannte Detektivkamera. die er in einer aus Kupferplatten angefertigen Kasette unterbrachte. Der Deckel dieser Kasette. den ein dicker Kautschukstreifen umgicbt, wird von starken Schrauben niedergehalten. Das Objektiv befindet sich hinter einer in die vordere Kupferwand eingelassenen runden Spiegelglasscheibe. Mit einer an der Außenseite des Kamerabehälters angebrachten Borrichtung kann das Objektiv geöffnet und geschlossen, auch die Platte automatisch erneuert werden. Um zu verhindern, daß der bei Tiefen von etwa 35 Fuß schon recht unangenehm sich fühlbar machende Luftund Wasserdruck Deckel und Seitenwände des Kupferkästchens eindrückte, befestigte der Erfinder einen Äurtaperchaball. der ungefähr eine Gallone Luft enthielt, au einem kurzen Rohr, das in das Innere der Kasette mündete. Auf diese Weise drang bei starkem Druck oM-sutzen genügend Luft in den Kamerabehälter, um ihn widerstandsfähig zu machen. Eine der größten Schwierigkeiten, die zu überwinden waren, bestand in der höchst mangelhaften Beleuchtung" des Meeresgrundes. Bei einer Tiefe von 20 Fuß ist bettits ei?.e Erpositionsdauer von' mindestens dreißig Minuten erforderlich, während bei 24 Fuß unter Wasser das hellste TageZlicht so abgeschwächt wird, daß es keine Wirkung mehr auf eine photographisehe Platte ausübt. Das elektrische Licht würde sich un sicher zum Photographiren auf dem Grunde der See am besten eignen. Boutan mußte aber aus pekuniären Gründen von der Benutzung eines submarinen Scheinwerfers - absehen. Er begnügte sich mit einer selbstconftruirten. mit einem Sauerstoffbehälter in Verbindung stehenden Lampe, die schon angezündet in einer Glaskugel hinabgelassen ward. Ein mit Magnesiumpulver gefüllter Gummiball, der durch ein Löthrohr mit der gläsernen Kugel verbunden wurde, ergänzte die Vorrichtung und ermöglichte es dem Tiefseephotoaraphen. Momemaufnaymen bei plötzlich aufflammendem Licht zu machen. Diesem Blitzlichtapparat und der wasserdichten Kamera verdankt man nun außerordentlich interessante Photcgraphien von den Landschaften und dem Leben im Meer. Der gute En'olg dieses Versuche? beweist.' daß es in absehbarer "Zeit möglich sein wird, an der Hand neuer und besserer Apparate die Tiefön der Weltmeere zu erforschen. Der i n der O r t s ch aft Terökova wohnhafte Barbier Stephan Valko brachte in Erfahrung, daß der Notar Alexander Kohn mit feiner Frau ein Liebesverhältniß unterhielt, tfls sich Kohn bei Valko rasiren ließ, durchschnitt letzterer ihm den Huls. tödtete hierauf mit dem Rasirmesse? seine Frau und sich selbst. nrn Spie! e r s ch o 1 -sen ha: in Duderstadt der zehnjährige Sohn des Maschinenfabrikanten Kolle den siebenjährigen einzigen Sohn des Ackermanns Holzborn. Der kleine Kolle nahm in Abwesenheit seiner Eltern das geladene Jagdgewehr seines Vaters zur Hand, legte im Scherz auf seinen Spielgefährten an und fchoß ihm eine Kugel in den Hals. Durch Hineinpressen von" Stroh in die Wunde suchte Kolle die Blutung zu stillen, doch war es schon zu spät; der Tod war sofort einaetreten. Darauf versuchte der unglückliche Knabe die Leiche zu verbergen und verkroch sich selbst, bis der schreckliche Vorfall entdeckt würde.
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