Indiana Tribüne, Volume 24, Number 256, Indianapolis, Marion County, 3 June 1901 — Page 3

Jndiana Tribüne 9 Juni 1901

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Aus betn Deutschen Reiche. B e r l i n . 1. Juni. Die diesjährige Frühjahrs-Parade und die Hoffestlichleiten in Verbindung mit dem Besuch der Königin Wilhelmine von Holland und ihres Gemahls, des Prinzen Heinrieb, waren von außerordentlich schönem, wenn auch heißem Wetter begünstigt und die Zahl der nach Berlin gekommenen Fremden war deshalb auch eine ungewöhnlich große. Von den Gästen von auswärts erregten neben dem holländischen Königspaar natürlich die französischen Offiziere das größte Interesse. Die Letzteren fanden es geradezu auffallend, daß sie überall, wo sie sich zeigten, von der ganzen Bevölkerung, selbst von den gewöhnlichsten Arbeitern in der allerhöfltchsten Weise empfangen und begrüßt wurden. Einen bezeichnenden Vorfall dieser Art beschrieb der französische Oberst Gallet dem Vertreter der Associirten Presse gegenüber. Er sagte, daß. als General Bonnel in seiner, des Obersten. Begleitung. an einer Anzahl mit dem Legen von Asphalt beschäftigten Arbeitern oorbeifuhr, die Leute aufsprangen, geschwind soldatenmäßig in Reih' und Glied traten und salutirten. Einige der Leute riefen: ..Es lebe Frankreich, unser nächster Verbündeter!" Der Kaiser Wilhelm befand sich während der Woche beständig in der besten Laune. Er lächelte fast immer und bedankte sich fortwährend für die Hurrabrufe der Menge. Eine Zeit lang wurden die im Interesse der Sicherheit Des Kaisers getroffenen Maßregeln auf Wunsch des Kaisers fast ganz außer Acht gelassen. Es beißt, daß am Freitag, während der Gala-Vorstellung im Opernhaus. als das letztere mit Generälen in glänzenden Uniformen angefüllt war. die Königin Wilhelmine lachend sagte: ..Ich hätte nicht geglaubt, daß es so viele Generäle in der ganzen Welt giebt." Xie deutsche Presse beschäftigte sich in Dieser Woche wieder einmal angelegentlich mit den Beziehungen zwischen den Ler. Staaten und Deutschland. In der ..Kreuzzeitung" und aideren einflußreichen Blättern sind Korrespondenzen erschienen, in denen über die Zunc-hme der feindseligen Stimmung gegen Teutschland in den Ver. Staaten geschrieben wird. Einige der Korresponoenten gehen so weit, zu behaupten, daß zmerikanische Zeitungen in systematischer Weise zum Krieg gegen Deutschland aufhetzten. Die hiesigen Zeitungen behaupten übereinstimmend, daß alle Gerüchte über Pläne Deutschlands zur Erwerbung von Kohlenstationen oder Anlegung unabhängiger Kolonien in Zentral- oder Südamerika nichts weiter als sensationelle Erfindungen seien. Das Berliner Tageblatt" enthält :inen zwei Spalten langen Artikel, in dem die Behauptung aufgestellt wird, oaß die Ver. Staaten in systematischer Weise in Brasilien gegen allen legitirnen deutschen Kolonial- und Handelseinfluß intriguirten, die Brasilianer zegen die Deutschen aufhetzten und den Slauben verbreiteten, daß Deutschland die Absicht habe, sich gewaltsam Brasiiens zu bemächtigen. Das Tageblatt" räth editoriell dem auswärtigen Amt. solchen Behauptungen in energischer Weiste entgegenzutreten und auch die so )ft gemachte Behauptung zu entkräften, daß Deutschland die Absicht habe, die Nonroe-Dottrin zu mißachten und zu zerstören. Die deutsch-feindliche, polnische Agi.ation. namentlich in Posen und Westpreußen. wird immer prononcirter; Die Regierung geht aber mit aller Strenge vor. Alle polnischen politischen Versammlungen sind verboten worden, so auch eine Monstre-Protest-Versammlung der Polen, die von dem Fürsten Ferdinand Radzwill. dem Führer der Polen tm Reichsstag. auf den 9. Juni nach Antonini. in Posen, einberufen worden war. wo sich das Stammschloß des Fürsten befindet. Der internationale Kongreß von Feuerwehrchefs findet hier vom 5. bis ZUM 10. Juni statt. Die Ehren-Prä-sidenten werden sein: General von Podbielski, der Ackerbau-Minister; Baron von Rheinbaben. der Finanzminister, und Baron von Hammerstein, der Minister des Innern. Der Kaiser Wilhelm wird bereits im 28. Juni, gleich nach der Kieler Rezatta. seine diesjährige Nordlandreise, die norwegische Küste entlang, antre ten. Der Rev. Dr. Dickie. Pastor der amerikanischen Kirche in Berlin, ist oon den Ver. Staaten zurückgekehrt, wo er $45,000 kollektirt hat. Das Geld wird für die Errichtung einer neuen amerikanischen Kirche verwendet werden. Vom Krieg in Südafrika. London, 1. Juni. Die merkwürdige Zurückhaltung, welche die Regierung in Bezug auf die Nachrichten vom Kriegschsauplatz beobachtet, in Bezug auf die Schlacht bei Vlakfontein sowohl, wie auch auf andere militärische Ereignisse von Wichtigkeit, die in letzter Zeit von verschiedenen und weit auseinander gelegenen PÄtzen gemeldet worden sind, verursacht wieder einmal große Unruhe. Und diese Unruhe ist noch erhöht worden durch eine sonderbare Antwort, die während des Tages im Kriegsamt auf die Frage abgegeben wurde, ob es wahr sei, daß. wie die Boeren kürzlich behaupteten, die Briten am 2. Mai bei Pretoria geschlagen worden seien und daß sie 46 Mann an Todten. 80 an Verwundeten. 600 Ge-

fanoene und sechs Geschütze verloren daben sollen. Die im Kriegsamt auf oi: Frage gegebene Antwort lautete: ..Wir haben keine offiziellen Nachrichten darüber", das Publikum im Ganzcn giebt sich dam'-t aber nicht zu frieden. London. 1. Juni. Die Sun" veröffentlicht am Samstag eine sensationelle Geschichte, dahinlautend, daß General Botha in Standerton angekommen sei und sich mit Herrn Krüger durch die holländische Regierung in Verbindung gesetzt und ihn gebeten habe. Frieden zu schließen. Lord Kitchener soll General Botha die Erlaubniß dazu gegeben haben. Die Sun" behauptet ferner, daß sich 10.000 Zulus in Folge der Einfälle der Boeren in Zululand, auf dem Kriegspfad begeben hätten. Es ist eine Prinzessin. Rom. 1. Juni. Die Königin Helene ist am Samstag Morgen um 9 Uhr von einer Tochter entbunden worden. Die Prinzessin wird den Namen Aolanda Margherita erhalten. Obwohl das Ereigniß im ganzen Lande Freude verursacht hat. ist man doch etwas enttäuscht, daß dem König kein Sohn und Thronerbe geboren worden ist. Der König soll aber gern zufrieden sein. In ganz Italien roii-cben sofort nach dem Bekanntwerdm der Nachricht Kanonenschüsse abgefeuert.

Die Amme des neugeborenen Kin des wird, ganz abgesehen von einem reichlichen Salär und nachheriger Pension. $2000 erhalten, wenn das Kind den ersten Zahn bekommt: weitere $2000. wenn das Kind anfängt zu sprechen, und nochmals $2000. wenn Die kleine Prinzessin ohne Hilfe gehen kann. Vom Quirinal-Palast wie allen öfsentlichen Gebäuden wehen die Flaggen und in allen Städten des Landes werden die Kirchenglocken geläutet. In der Dcputirtenkarnmer kündigte der Premier Zanardelli die Geburt der Prinzessin an und die Kammer venagte sich sofort zu Ehren des Ereignisses. Die Abgeordneten begaben sich dann in Eorpore nach dem Quirinal. um dem König zu gratuliren. Das Mißrathen der Ernte in Preußen. Berlin. 1. Juni. In Folge der i'lecdten Ernteaussichen in Preußen hat Graf von Bülow. in seiner Eigenschaft als preußischer MinisterPräsident, die verschiedenen Regie-runa--Devartements angewiesen, Vorbereitungen zu treffen, daß zu geeigneter Zeit Staats-Hilfe geleistet werden kann. In einem großen Theil der Monarchie ist eine fast gänzliche Mißernte zu erwarten. Der Schaden, der den Landwirthen in Folge des Mißrathens der Ernte in Preußen erwächst, wird offiziell wie folgt abaeschätzt: Weizen 183.750.000 Mari, und Roggen 103.000.000 Mark. Gefährliche Eisberge. St. Johns. N. F.. 1. Juni. Der von Glasgow hier angekommene Dampfer Sicilian" von der AllenLinie berichtet, daß 200 Meilen von oer Küste entfernt riesige Eisfelder südwärts treiben und sich bald im Pfad der transatlantischen Dampfer besinden müssen. Es befinden sich eine Menge großer Eisberge darunter, die den Ozeandampfern besonders gefährlich sind. Aus H a v a n a. H a v a n a . 1. Juni. Die Presse bedauert das Mißverständniß mit der Regierung in Washington, sie giebt aber im Allgemeinen zu. daß dem Platt Amendement in Folze der ihm angehängten Erklärungen und Konstruktivnen letcht eine andere Auslegung wie beabsichtigt gegeben werden könne, und auch, daß es am besten sein würde, wenn die Konvention sich sofort wieder mit der Angelegenheit beschäftige und das Amendement, wie vom Kongreß passirt, annehme. La Lucha" sagt, daß 85 Prozent der Bevölkerung dies verlangten, die Delegaten aber nicht wüßten, was sie thun sollten. Einige behaupten, daß die Ver. Staaten nicht ehrlich gehandelt hätten, denn es sei sehr unwahrscheinlich. daß die Behörden in Washington ticht gewußt hätten, was die Konvention gethan habe und welchen Bericht sie unterbreiten würde. Es ist gewiß, daß die Konvention die Verantwortlichkeit für das unangenehme Fiasw auf das Kommittee für auswärtige Beziehungen schieben wird, und dieses wird wieder die Schuld auf den General Wood und den Sekretär Root schieben. Einige Konservative persuchen eine solche Krisis zu vermeiden. indem sie die Konvention drängen, sich auf einen Monat zu vertagen. Die Munizipalitäten sollen inzwischen Petitionen an die Konvention schicken, in denen um Annahme des originalen Platt-Amedements nachgesucht wird. Mehrere Munizipalitäten haben dies bereits gethan und man glaubt, daß andere dem Beispiel folgen werden. Der städtische Ingenieur hat das Angebot von Onderdonck.. McClelland & Dady von New Aork. für die Kanalisirung und Pflasterung von Havanna aus dem Grunde zurückgewiesen, daß die ?rlanqte Summe, mehr als $13.000.000. zu hoch sei. In Rushville. Ind.. ist George Retl rford. 50 Jahre alt. von dem 25 Iah alten Jesse Hilling im Streit erschossen worden.

Allerlei für' Haus. Um echtePerlen zu reinigen, bindet man sie mit etwas fein zestoßenem Kochsalz zusammen in 'in Gazeläppchen und spült sie so lange in lauwarmem (nicht heißem) Wasser, bis das Salz gelöst ist. Nachdem mit reinem. kaltem. Wasser nachgespült ist. werden die Perlen bei gewöhnlicher Temperatur getrocknet. Ratten undMäufefollen Räume meiden, deren Wände man einen Kalkanstrich gegeben, dem EisenVitriol zugeseyt wurde. In Fuge?:, Löcher und Ritzen dieser Gelasse, die den Nagern als Schlupfwinkeln oder Nistplatz dienen könnten, streut man Eisenvitriolkrysialle. diese verleiden den Thieren den Aufenthalt. Um Schwanenbesatz zu reinigen bereitet man sich ein lauwarmes Wafcr, wasser mitMarseiller Seife, läßt ihn in der Flüssigteit einige Stunde weichen und drückt ihn dann aus. Nachdem man den Bestz in reinem, lauwarmem Wasser, dem etwasWaschblau zugesetzt war. nachgespült, drückt man ihn abermals aus," schüttelt ihn und läßt ihn unter öfterem Aufrütteln an der Luft trocknen. Um glänzend gewordene Stellen an Kammgarnstoffen zu beseitigen. reinigt man zunächst die betrefsende Stelle mit Benzin und bürstet sie nachher mit einer Lösung von je einem Theil Salmiak und Kochsalz in zwei Theil Wasser. Schließlich reibt man mit reinen Tüchern nach, bis die S:ellen trocken- sind. Um Schweißflecke aus w?!lenen Kleidern zu entfernen, lös: man etwas venetianische oder gute Gallftie in Regen- oder Flußwasser auf und setzt eine Kleinigtcit Salmiakgeist zu. Man probe erst, ob dre Farbe auch

echt ist. Mit dieser Lösung, die ziemlich stark sein kann, w'äscr.t man die Flecken und spült dann mit frischem Wasser so lange nach, bis alle Seife aus dem Kleide entfernt ist, dann werden auch die Flecke verschwunden sein. Vergilbte Wäsche wieder weiß zu waschen, erreicht man dadurch, daß man sie in sauer gewordene Buitermilch legt, die aber für feine Wäsche nicht zu sauer sein darf. Man läßt gröbere Wäsche über Nacht und länger darin liegen, feine nur einige Stunden. Alsdann wäscht man mit Seife und lauwarmem Wasser u.d spült in reinem Wasser nach. Zeigt sich nach erstem Versuch nicht der gewünschte Erfolg, so wiederholt man es bei der nächsten Wäsche. WeißeFlecken und Ränder auf polirten Möbeln, seien sie durch abtropfende Lickte oder dadurch entstanden, daß man heiße Schüsseln direkt auf die polirte Fläche gestellt hat, entfernt man dadurch, daß man ein wollenes Läppchen in eine Mischung gleicher Theile Brennöl und Spiritus taucht und die betreffenden Stellen damit so lange kräftig einreibt, bis die Flecken verschwunden sind. Blind gewordener Marm o r kann mit Zinnasche aufpolirt werden. Die Zinnasche wird zunächst angefeuchtet, später trocken mit einem recht weichen Korke aufgerieben. Zeigen sich dabei Flecken im Marmor, so beseitigt man dieselben mit Wasserstoffsuperoxydlösung. die mit einigen Tropfen Ammoniak alkalisch zu machen ist. Wasserstoffsuperoxydlösung verliert sehr bald ihre Wirksamkeit, weshalb beim Einkauf derselben frisch bereitetes Präparat verlangt werden muß. Werthvolle echte Spitzen müssen sehr eigen behandelt werden, um sie zu reinigen und ihnen ihre ursprüngliche Farbe wieder zu geben. Zunächst bügelt man die Spitzen leicht auseinander, faltet sie zu einem kleinen Päckchen zusammen und näht dasselbe in reine, weiche Leinwand ein. Dieses Päckchen hängt man 24 Stunden lang in reines Olivenöl. Aus dem Oel genommen, drückt man das Päckchen sanft aus und kocht es eine Viertelstunge lang in Seifenwasser aus Marseillerseife, dann spült man es in lauwarmem Wasser gut aus und taucht es in reines Wasser, in dem sehr wenig Stärke aufgelöst ist. Schließlich werden die Spitzen aus ihrer Umhüllung herausgenommen und mit Nadeln auf ein frisch überzogenes Plattbrett aufgeheftet. Trocken geworden erscheinen sie wieder rein und haben ihre ursprüngliche Form und Farbe wieder erlangt. Pelzwerk gründlich zu reinigen. Man schneidet gute weiße Hausseife fein, giebt die Flöckchen in Wasser und kocht damit die Seife auf. Die Brühe wird sodann vom Feuer genommen, der zu waschende Pelz erst in kaltes Wasser getaucht, dann in der lauwarmenSeifenlösung gewaschen, was durch fleißiges Drücken und wiederholtes Eintauchen geschieht. Ist die Seifenbrühe schon stark schmutzig, so muß sie durch eine neue ersetzt werden. Zum Schluß wird der Pelz wiederholt durch wciches Wasser, am besten Regenwasser, gezogen, auf eine Stange zum Ablaufen und Trocknen aufgehängt. Wenn der Pelz trocken ist. wird er gut ausgeklopft und ausgekämmt. Weniger schmuZiges Pelzwerk wird auf trockenem Wege gereinigt. Man macht hierzu ein größeres Quantum Kleie recht heiß, reibt damit den Pelz gut ab, klopft ihn dann ganz rein aus. bürstet ihn schön durch, und er wird einen wunderschönen neuen Glanz er-halten.

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