Indiana Tribüne, Volume 24, Number 255, Indianapolis, Marion County, 2 June 1901 — Page 7

Aüdlana ZtiWne, Sonntag, 2. Juni 1901.

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Peterle. Von Carl Busse. PeterK war müde, und Pterl schlief. Er schlief im dichten Rasen an der Wegkreuzung. Neben ihm lagen sein getreuer Schnappsack und der kräftige Haselstock, den er auf seiner Wanderschaft führte. Wie schützend hatte sich sein rechter Arm über ein Paar Stiefel gestreckt, deren einer vorn auseinanderklaffte, während der andere sich mehr zu einem Seitenblick aus die Welt öffnete. Dah Peterle

trotzdem viel Gewicht auf den Besitz dieser Stiesel legte, war schon daraus rsicktlich. daß er sie zur Schonung ausaezogen und ganz dicht neben sich gestellt hatte. Von seinem Gesichte sah man nur die untere Partie, denn ein grob Strohhut lag über den Augen, toppelbesetzt und braunroth präsentirte sich das feste, runve Kinn. Der schäbige Flausrock war aufgeklappt; an Stelle der Hositräger zogen sich abHescheuerte Schnüre über das grobe Hemd. Und um die zu kurzen, unten usgefaserten Hosen, um die webestaubtenFüße drängen sich die Gräser. Ein Planwagen kam jetzt die Ctrahe Drunter. Er war mit zwev dürren Gäulen bespannt. Ein lahme Mähre war an die Rückseite gebunden und hinkte nach. Im Wagen saß eine alte Zigeunerin. Gleichmüthig rauchte sie aus iner kurzen Thonpfeife, spie aus und rauck.te weiter. In den Ohren trug sie blitzenden, werthlosen Zierrath. Unter dem Plane schnarchte ein sonnverbrannter Kerl, während neben dem linsen Vorderrad, demTntt der Gäule folgend, ein Mädchen hinschritt, derllüht, schmutzig, schläfrig. Nur von Zeit zu Zeit wanderten die dunklen Augen suchend über die nächste UmHebung. Gegenüber der Wegkreuzung, an der Peterle lag und schlief, stand ein Kossätenhaus. Hühner gackerten auf dem Hofe, zwei gesuude Kinder wälzten sich im Sande. Die Alte im Wagen rief der Jungen in paax kurze, gurgelnde Worte zu und wies mit der Pfeife nach dem Hause. Das Mädchen zuckte die Achseln. Aber während der Wagen langsam weiterfuhr, schritt sie mit raschen, behenden Schritten dem Hause zu. Sie trat bald wieder heraus. Offenbar hatte .sie nichts bekommen und auch keine Gelegenheit zum Stehlen gefunden. Der Wagen war inzwischen an Peterle vorbei nach der Richtung qefahtn, wo laut dem Weiser die Dörfer Batow, Schweetzen, Rönnebed liegen sollten. 'Die junge Zigeunerin folgte ibm. Doch als sie den einsamen Schläfer erblickte, blieb sie stehen. Scheu sah sie nach dem Kossatenbaus. Es lag ruhig da; kein Mensch weit und breit. Da schritt sie unhörbar an Peterle beran. Mit lautlosen, sichern Bewegungen befühlte sie den Schnappsack. Er enthielt so gut wie nichts. Auch sonst war herzlich wenig bei Peterle zu finden. Allenfalls die Stiefel. Zerrissen waren sie ja, doch es waren halt noch Stiefel. Vorsichtig zog das Mädchen sie unUz dem Arm hervor. Peterle machte ine Bewegung, hustete und scklief weiter. Verächtlich ihre Beute musternd, sprang die Zigeunerin dem Wagen nach. Die gleichmüthig rauchende Alte nickte nur, nahm die Stiesel und warf sie in den Wagen hinein, bafe der Kerl drinnen mit einem Fluche euffuhr. So fuhr der Planwagen imm weiter. Wenn man vom KossätenHaus ihm nachblickte, erschien er bald nur noch wie ein Pünktchen. Da gähnte Peterl. reckte und streckte sich und schob den Strohhut nach hinlen. dah seine verschlafenen Aeuglein tn's Licht blinzelten. Wenn sonst ein so herrlicher Sommertaq zu Ende gegangen war. hatte Peterle seinen Haselstoct ergriffen und war summend und mit sich selbst sprechend in die Weite gewandet. Alles hatte ihm wohlgethan: die warmen Lüfte, der kräftigeGeruch desHeus, der Duft dcr Lupinen und des geernteten Korns. Seit einiger Zeit freute ihn das alles nicht mehr. Dennoch war er nicht krank. Was Krankheit hieß, hatte er im ganzen Leben nicht ersahren. Aber er merkte selbst, wie sein Frohsinn schwand, wie etwas ihn quälte, wie etwas Neues ihn nörgelig, unzufrieden, wüthend machte. Im ganzen Leben hatte er nichts dergleichen verspürt. Und nun auf einmal! Mit jedem Tag kam s mehr zum Vorschein. In Malchin gestern hatte s ihn ganz überwältigt. Mit seinem Schnappsack zog er durch die Gassen. Hier schleppte r Lumpen mit, dort bestrickte er einen zerbrochenen Topf mit Draht, und anderswo bettelte er. Weit und breit kannte jeder ihn in der Gegend. Die Kinder riefen jubelnd ,Ptrle, Peterle", wenn er ankam. Peterle war bisher auf seine Popularität ordentlich stolz gewesen. Er hätte den Jubel der Kinder nur schwer vermißt. Das gehörte mal dazu. Aber seit die Mißstimmung über ihn gekommen war. hatte er sich auch darin geändert. Gestern in Malchin war ihm das Peterle, Peterle" zu arg geworden, und in plötzlicher Wuth hatte r den lautesten Schrei? beim Kragen genommen und ihn wie einen jungen Hund geschüttelt. Jetzt lag er noch immer im Grase und starrte nach dem Himmel. Plötzlich ward er unruhig. Ein Gedanke schien ihn zu beschäftigen. Und jähsetzte er sich aus. mühsam zusammen geß heut gerade yeut VM war.

Sein Alter konnte nicht ganz genau bestimmen. Wahrscheinlich war er 49 Jahre alt und ward heute fünfzig. Fünfzig lange Jahre mit Sommer und Winter, mit blauem und grauem Himmel, mit Sonn' und Negen . . . Ein Waisenkind, hin und her gestoßen, in eine schlechte Lehre gebracht, hungrig und verprügelt das war Peterle. Und eines Tages war Peterle ousgerissen. Er wanderte als Handwerksbursche durchDörfer und Städte. Wiedcr eine lange Zeil, und es ward ihm zu viel. So fucht r sich einen bestimmten Bezirk aus, wo die VerHältnisse günstig lagen, die Polizei mild und die Bevölkerung gutherzig war. Da blieb er. Und nun fast

drei Jahrzehnte lang zog Peterle von Malchin nach Seemühl, von dort nach Batow, Schweetzen. Rönnebeck und wieder weiter durch in halb Dutzend anderer Städtlein und Dörser, bis er von Malchin wieder begann. Er sammelte Lumpen und verkaufte sie, hatte sich einige Fertigkeit im Flicken von zerbrochenem Geschirr usw. angeeignet und galt so nicht direct als Landstreicher und Bettler. Die Polizisten kannten iSn. drohten halb scherzhaft mit dem Finger und liehen ihn in Ruhe. Es war sein Stolz, daß er noch nie im Gefängnisse gesessen. So ward er gleichsam der concessionirte Vagabund des Kreises, arbeitsscheu, aber liebenswürdig, ein Lump, aber erträglich. Mit Ehren werde ich in die Grube fahren," war eines seiner LieblingsWorte. Und wohlgefällig lockerte er dabei die Schnur, die er an Stelle des Hosenträgers verwandte und die in's Fleisch schnitt. Wo war nun plötzlich seine gute Laune, seine Wanderfröhlichkeit? Immer verkniffener wurden seine Lippen, als er jetzt daran dachte, daß sein fünfzigster Geburtstag war. Ein Groll packte ihn gegen sich, gegen die Welt. Er raufte das Gras aus. Wenn andere Leute Geburtstag hatten, gab es Bier und Wein und Kuchen. Und die Söhne kamen und gratulirten. Sogar die Nachbarn wünschten Glück. Mit ärgerlichem Seufzer wollte Peterle aufstehen und weiter wandern. Vielleicht gab's in Batow einen Schnaps zur Feier. Da erschrak er. Seine Stiefel . . . Tod und Teufel, wo waren seine Stiefel? Er sprang auf, suchte in weitem Umkreis, drehte jeden Vu'ch um. Aber sic waren und blieben spurlos verschwunden. Peterles Gesicht verzerrte sich. War das sein Geburtstagsgeschenk? Ihn hatte man bestohlen ihn, den Lettler, den Landstreicher! Thurmhoch wuchs sein Haß. Gegen wen? (r wußte es nicht. Gegen den Dieb, gegen die Polizei, die nicht desser aufpaßte, gegen die anderen Menschen. die nicht bestohlen waren, gegen den lieben Gott, der es zugelassen hatte. Wie die Maus in den Brotlaib, fraß er sich in den bitteren Aerger hinein. Die Sonne sank immer tiefer. Wenn er noch weiter wollte, mußte er geben. Als hätt' ihm jemand den Vorschlag gnacht, fchri er auf: HolS der Teufel!" Gehen, gehen, gehen von Malchin nach Seemühl, dann Batow, Schweetzen. Rönnebeck! Lumpen sammeln. betteln. Ich will nicht. Höll' und Pest!" Warum gingen denn die anderen nicht? He? Aber die saßen fest! De: in einem ganzen Hause, der in einem Stübchen. der als Herr, der all Kneckt. Aber sie saßen. Er jedoch: Malchin, Seemühl, Batow. Und immer wieder: Malchin, Seemühl. Batow! Wo . wohnte er? Etwa im Schweinestall von Malchin? In der Scheune? Im Schober? Im Walde? Und seine Stiefel waren dazu weg die Stiefel, die er so geschont hatte. Lärm und Geschrei tönte jetzt von der Straße. Die Sense über der Schulter, fonnengebräunt und schweißbedeckt, kam der Kossäte zurück von den ernteschweren Feldern. Sein Weib, die Röcke bauschig geschürzt, ihm zur eite. Mit wilden Freuderufen sprangen die Kinder den Eltern entgegen, während ein altes, zahnloses Weib in der Thür stehen blieb und sie erwartete. Die Hände des Vagabunden ballten sich. Das war auch einer von denen, die fest saßen. Er hatte ein Haus, Weib und Kind, ein Stück Land. Peterle, warum fehlt dir das? Peterle, warum geht der andere nicht nach- Seemühl. Batow. Schweetzen?" In dumpfem Haß sehen die Blicke des Landstreichers hinüber. Nimm nur dein Kind auf den Arm lach nur geh nur rein in'i Haus, wo du sitzen kannst!" höhnte Peterle. Niederschlagen hart' er ihn können! Der Schuft hatte seine Stiefel gestohkn der Schuft war schuld daran! Jeder höhnte ihn die Kinder sogar! Es war wieder still. Ein blaue Rauchsäule stieg bald kerzengerade auS I dem Schornstein. Friedlich ging sie aufwärts in die wunderbare Abend' luft. Da kochten sie Suppe auf eigenem Hrd. Jeden Abend kochten sich die Leute, die fest saßen, Suppe! Blindlings hieb er auf den Boden, in den Rasen und in die Mariengräser ' hinein. Alls war so still, reif, ernte schwer. Alles so ruh'.g und gesättigt! I Und jetzt schimmerte Licht durch's Fenster. Das Licht war nicht beson-

ders hell, aber ruhig wie der Abend. Es war nicht mehr zum Aushalten. Eine Wuth, die ihn innerlich zerriß, ergriff den Landstreicher. Dreißig Jahr war er gewandert.

hatt s'm Leben verwandert, wollt' es nicht besser haben und war vergnügt gewesen. Und jetzt plötzlich hätt' er aufbrüllen mögen. Nach dem Messer tastete er. Morden hätt' er mögen, alles vernichten, die ganze Mlt zerstören, in Blut waten, alle Menschen anfallen wie ein wildes Thier, Rache nehmen für etwas, das man ihm gethan, für etwa, das man ihm gestöhlen! Mit den Zähnen knirschend, sprang Peterle auf. Der Gedanke an die Stiefel machte ihn rasend. In dem Gedanken sammelt sich aller dumpfe Groll, jede Klage und Anklage. Er dacht nicht: warum hab' ich wdr Heim noch Hau, weder Weib noch Kind? Er dachte, daß er von Malchin nach Seemühl und weiter gehen müsse, daß heut sein fünfzigster Geburtstag sei, daß die Stiesel gestohlen waren. Peterle ächzte nur. Er tastete wie-

der nach dem Messer. Streichhölzer fand er daneben. Jhr sollt nicht festsitzen!" schrie eine Stimme in ihm. Ihr sollt nach Batow laufen wie ich dreißig Jahre. Leise schlich er näher. Näher an den Stall, näher an das Haus. Unter seinem Schritt knisterte es; ein trockenes Knistern lief durch den schwülen Abend. Brausend und beutegierig, weithin ihren zündenden Schein sendend, fraßen die Flammen das Kätnerhaus. Keiner hörte das Angstgeschrei der Bwohner. Wohl stürzte das vom Tagelverk müde Weib nach Batow, aber ehe Hilfe kam, war der leichte, von der Sonnenhitze ausgedörrte Bau von den grausamen, sich lzierhin und dorthin werfenden Feuerzungen schon verzehrt. Peterle ging derweil die Raine entlang und sah alle fünf Minuten zurück. Je höher dr Flammenschein stieg, um so rukugr ward er. Das Feuer fraß nicht nur das Haus, es fraß seinen Haß. Ueber Seemühl. woher er gekommen, wanderte er nach Malchin zurück. Batow war näher, aber daß Batow bald alarmirt sein würd, war klar. Es fiel auf, daß er zum ersten Ma! seine Tour unterbrach. Es wurde festgestellt, daß er bis zum Abend in der Nähe des einsamen Häuschens gewesen war. Die verhafteten Zigeuner belasteten ihn. Bei seiner Vernehmung räumte er alles in. Peterle, Peterle," sagte der Gendarm, der ihn in's Gerichtsgefängniß brachte, nun fährst du doch nicht mit Ehren in die Grube. Und so ein netter Mensch wie du warst!" Peterle schwieg, aber er dachte sich: Nach Batow. Schweetzen. Rönnebeck geh' ich nicht mehr. Ich sitze fest ich werde festsitzen. So oder so. Man will ferne Ruhe im Alter. Der fünf zigste Geburtstag liegt auch hinter mir. Und wo ich aufwach', werd' ich ein schlafen. Seit dreißig Jahren!" Sein Gesicht glänzte. Er war dem Peterle, als ob er nach Hause komme. ßic Sahe. Wenige Hausthiere erfreuen sich so warmer Sympathien, nrn die Katzen. Schon in den ältesten leiten aenoft hxt Katze die Liebe, ja die Verehrung der censcyen. cn alten Egyptern war die Katze ein heiliges Thier, es wurden ihr göttliche Ehren erwiesen. Es gab im anen nurciche eine eigene Katzengöttin, Bubastis geheißen. Bubastis war eigentlich eine oiteariotiscke Wnnh göttin, und weil die Katzen nachtwachende Thiere sind und mit ihrem Auge oas unm der stacht durchgingen, wurden sie der Bubastis als Attribut beigeaeben. Auf alteavotiscken Bildnissen wird die Göttin Bubastis mit einem ancnropse oaraejtellt. In der Stadt Bubastus in Untereoovten hatte die Göttin einen prächtigen Tempel uno es war v&ttte un alten Pharao nenreiche, die todten Katzen einzubal samiren und die Mumien in Buvastu beizusetzen. Die Kanen sind in stfapn der Stellung mumificirt. Auf der Verehrung, die man in Egypten den atzen zollte, baute bekanntlich der crjerkonig Kambyses eine eigenartig Kriegslist auf: Als Kambyses die alt egyptische Stadt Jolusa bestürmte versah er seine Soldaten statt mi Schildern mit Katzen. Der schlaue Perser yatte richtig spekuhrt. Die Vertheidiger der Stadt waaten aeaen die heranrückenden Belagerer nicht das geringste jchoß abzusenden, um nur ja nicht eines der angebeteten Thiere zu verletzen. Auch die alten Germa nen wiesen der Katze einen Ehrenplaj an der Seite einer hoben Äöttin an Die Göttin Freyal von deren Namen der Wochentag Freitag hergeleitet ist) besaß einen mit Katzen bespannten agen. Daß auch der Prophet Mo bammed den Katzen sehr zuaetban war beweist folgende Episode: Eines Taaes nahm eine Katze auf dem Gewände Mohammed's Platz und schlief auf die ser Lagerstätte ein. Da beaab es ins, daß der Prophet aufstehen mußt. Aber wie bringt man es zuwege aufzustehen, ohne das auf dem Gewände schlummernde Katzchen aufzuscheu chen?! Der ebenso autherziae ali kluge Prophet fand schließlich einen einsacyen Ausweg: er schnitt das Ge wandstück, darauf das Thier sckilum merte, ab und entfernte sich mit ver stümmeltem Mantel. Darum genießt auch heute noch die Katze die Hochachtung frommer Mohammedaner. Die Vorliebe für die Katzen theilte übrigens. Mohammed mit zahlreichen anderen geschichtlichen Persönlichkeiten. Bedeutende Staatsmänner wie Colbert und Richelieu, hervorragende Dichter wie Petrarca. Boccacio. Lessing etc., besaßen eine innige Hcrzensneigung sür Katzen und selbst rauhe Kriegsleute wie Marschall MacMahon, hatten eine Schwäche für Katzen. Daß die

Katze auch literaturfähtg tst, braucht

wohl nicht erst gesagt zu werden. Wir erinnern nur an Scheffel's Hatt. Hidoigeigei" und an E. T. A. Hoffmann's "Kater Murr", den klugen, wohlunterrichteten, philosophischen. dichterischen Kater Murr", wie ihn Hofmann enthusiastisch nennt. Es gibt im deutschen Sprachschatz eine Menge von Redensarten, in denen die Katz" eine Rolle spielt. Wer hat sich noch nicht der zarten Redewendung ..Das ist für die Katz'" bedient? Es wäre am Platze, über die Entstehungsgcschichte dieser Redensart Einiges anzuführen. In Buchmann'. ..Geflügelten Worten" findet sich folgende Anektode aus einem Buche des XVI. JahrHunderts: Ein Schmied nahm sich vor, von seinen Kunden Nichts für seine Arbeit zu verlangen, sondern die Bezahlunk; ihrem eigenen Willen anheimzustellen; sie begnügten sich aber mit dem bloßen Danke. Nun band er eine fette Katze in der Werkstatt an, und wenn ihn die Kunden mit leeren Wor!en des Dankes verließen, sagte er: Kan, das geb' ich Dir!" Die Katze verhungert und der Schmied beschließt, es zu machen wie die anderen HandWerfer. apoleon als Pantosfelyeld. Den Stoff zu einer ganzen Anzahl Comödienscenen, die noch viel amüsanier wären, als in Ätadame SansGme", oder Divor.-ons", konnte Victorien Sardou in dem neuen Buche finden, das Frederic Masson. der Biograph der Josephine. soeben unter dem Stiel Jojephine rpudie" veröffentlicht hal. Der Verfasser hat bereit durch den einfachen Catalog der Sachen. die zum Trousseau dieser Dame gehörten, sehr belästigt. Für alle Hosund Ehrendamen sämmtlicher Höfe würden die Strümpfe .:chen, die fu, ohne sie je anzuziehen, zusammen,kaufte. die Duenre von Hemden, die in ten Tiefen ihrer Schränke lagen, mit den vielen Jakonetts. Musselinund Seidenstoffen, die sie bei den 5ufleuten und in den Winkeln herumliegen ließ. Der sehr sparsame Napoleon war über diese Vergeudung im höchstenGrade aufgebracht. Mehrere Jahre hindurch bot diese schlecht zusammenpassende Ehepaar für die Psychologen ein merkwürdiges Schauspiel. Napoleon wollte sich scheiden lassen. Wahrend seines Ausenthaltes in Egyptcn war ihm hinterbracht worden, daß Josehine ihn mit einem Husaren)fsicier betrog; gleich naco seiner Rückkehr hatte er j:doch vor seiner Frau wieder capitulirt. Aber die Joe der Scheidung, die er damals gesaßt yatte, verließ ihn seitdem nicht meyr völlig. Josephine fürchtete sich davor, nicht etwa, weil die Jahre engere Vano zwischen ihr uno Äonaparte geknüpft hätten, sondern weil sie das Leben in den Schlössern und ihre verschwenderischen Gewohnheiten nicht aufgeben wollte. Und Napoleon, d sen Willen die schwierigsten Hindernisse beseitigte, sonnte sich ihr gegenüber zu keinem energischen Entschlüsse aufraffen. Josephine wußte, wie sie ihn immer wieder an sich fesseln konnte. Das schildert ganz köstlich folgende Scene zwischen den Beiden: Eines Tages begegnet Napoleon Talkyrand und kündigt ihm eine große Neuigkeit an: Der Entschluß ist gefaßt. Ich lasse mich scheiden!" Tal. leyrand heißt den Entschluß gut. lächelt, grüßt und geht hinaus. Zufällig begegnet er M. de Remufat und sagt: Wissen Sie schon? Er" läßt sich scheiden!" M. de Remusat. der darüber durchaus nicht weiter erstaunt ist, geht und erzählt die Sache seiner Frau. Und natürlich wird die An tündigung dieses Ereignisses durch die eilfertigen Zungen der Damen im Schlosse schnell weiter verbreitet. Unttrdessen kommt dieStunde des Diners heran. Napoleon setzt sich auf seinen Platz, Josephin gegenüber. Ein ziemlich peinliches T''te-il-t''te." Die beiden Ehegatten haben keinen rechten Appetit. Man unterhält sich von gleich giltigen Dingen. Josephine, vergiß nicht, Toilette zu machen! Es ist heut Abend Cercle" in den Tuilerien." Gut." Und Josephine macht Toi leite. Sobald sie bereit ist, läßt sie Napoleon benachrichtigen. Ader Napoleon ist krank. Er will sein Zimmer mchfr verlassen. Sie sucht ihn auf. Was haben Sie?" Ich bin leidend... magenleidend... nervenleidend . . ." Er weint. Komm', komm' in meine Nähe, Jofephine!" Aber sie weigert sich. Sie weist ihn zurecht. -Sie spielt die Würdige". Sire, beruhigen Sie sich! Sie wissen, was Sie vorhaben, machen wir daher ein Ende mit solchen Scenen!" Josephine. komm' in meine Nähe!" Daran denken Sie? Und der Cercle", der auf uns wartet?" Mag er warten!" Und unsere Gäste?" Man schick, sie nach Hause!" Er läßt seine Frau nicht fort, und es folgt eine Scene mit Thränen und Zärtlichkeiten: Meine arme Josephine. ich werde Dich nicht verlassen können!" Das ideze Sorsett. Das 20. Jahrhundert scheint mit der Reform der Frauenkleidung Ernst machen zu wollen. Während Henri van de Velde die heutige Robe vom ästhetischen Gesichtspunkt mit Erfolg bekämpft, hat die Dresdner Stadtverordnung aus hvgienifchen Rücksichten das Schleppkleid proscribirt. Gleichzeitig aber hat man in Paris den Kampf um das ideal Korsett" mit frischer Energie und erneuter Erfindungsgabe aufgnommen. Die Bestrebung zur Korsettreform erscheint als die eudgiltige und vernünftig Resultaute zweier einander entgegengesetzten Strömungen auf diesem Gebiet der Frauentoilett: der Abschaffuna M

Korsetts und der Erhaltung desselben in seiner gegenwärtigen Form. Es hat zu allen Zeiten entschiedene, ja sogar sehr mächtigGgner des Korsetts gegeben. I. I. Rousseau, Josef II., Napoleon, Cuvier und Ludwig XVIII. haben seine Abschaffung angestrebt. Ja, die Frauen selbst haben sich vielfach gegen dasselbe erklärt. Neuerdings erst äußerte sich gelegentlich einer Rundfrage Frl. Maria Anna de Bovt: Wenn ein Einwohner von Laputa das Korsett erblicken würde, so würde er unzweifelhaft fragen, für welches Berbrechen man mit diesem Marterinstrumente bestrafe." Mm. Gyp erklärte: Ich bin von ganzer Seele gegen das Korsett; es ist ungesund und häßlich." Frl. Rosa Brück schrieb: Meine Ansicht über das Korsett? Ich trage es nicht." Frl. Bartet. die berühmte Tragödin, begnügte sich damit, eine Zeile aus Dumas' Francillon" anzuführen: Le corset? Fi, l'hor reur!" Und doch wurde das Korsett zu alln Zeiten getragen und wird auch aller Wahrscheinlichkeit n-ach. trotz Napoleon und Fräulein Bartet. zu allen Zeiten getragen werden. Wir haben es hier keineswegs mit einer modernen Erfindung zu thun. Man bilde sich z. B. ja nicht ein. daß die edelgeformten Griechinnen den Gebrauch des Korsetts nicht gekannt hätten. Erzählt doch Homr. daß selbst Juno, wenn sie dem Vater der Götter gefallen wollte, sich gürtete! In Rom gab es eine hochentwickelte Korsettindustrie. Die schönen Römerinnen wählten, je nach der Beschaffenheit ihrer Taille, das Strophium". die Toenia" oder die Zona". Das Jahrhundert desAugustus bracht nicht nur die göttlichen Dichter Virgil. Horaz und Ovid hervor, sondern auch das göttliche Korsett Eastura". Leider scheint mit der antiken Eivilisation auch das ideale Korsett des Alterthums zu Grunde gegangen zu sein. Die mittelalterlichen Formen des Korsetts entsprachen weder den Anforderungcn der Schönheit noch denen der Hygiene, und mit dem PlanchettenKcrsett, welches Katharina von Medici nach Frankreich brachte, begann die Epoche der Torturapprate", wie sie Frl. Boveti nennt. Bis zu den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts erhielt sich die ungesündeste Form des Korsetts. Darum erklärte sich auch Napoleon, der sonst die Leute so gerne in Kürasse steckte, gegen den Damenkuraß. Aber die Fraueneitelkeit war stärker. Da stellten sich endlich liebenswürdige Philanthropen oder sollen wir Philogynen sagen? zwischen die extremen Parteien: Die Frauen sollten

ihr .Korsett haben, aber eines, das die Schönheit der Figur hebt, ohne ihrer Gesundheit zu schaden. Die Zahl der Reformkorsette ist bekanntlich Legion. Nun aber glaubt man in Paris, das definitive" Korsett erfunden zu haben. Geanne Granier hatte das Wunder an, als sie in der Premiere der Eapus'schen Komödie La Veine" auftrat. Wenn der Erfolg des Korsetts dem der Komödie gleichkommt, dann hat auch sein Erfinder la veine". Die Laterne. Privatier Aengstlich wohnte etwas vor der Stadt und hatte daher Nachts von seiner Stammkneipe nach Hause eine ziemliche Strecke auf der Landstraße zurückzulegen. Er trug 'deshalb immer eine Laterne bei sich, die er mit einem Riemen vorne an der Brust festgeschnallt hatte. Wieder einmal Abends kam er in sein Stammlokal, ließ sich das Stadtblättchen geben und las, weil noch keiner von seinen Freunden anwesend war. Da plötzlich erblaßte er und sah mit starren Augen auf eine Notiz, welche ein in einer fremden Stadt geschchenes Verbrechen in folgender Weise berichtete: Die Unglückslaterne. Der allgemein beliebte Gutsbesitzer von Stocher ist gestern Nachts auf dem Heimweg vom Rothen Hirschen" im Hohlweg einem Meuchelmörder zum Opfer gefallen. Die brennende Laterne. welche der Unglückliche an der Brust zu tragen pflegte, wies der Kugel des Verbrechers den Weg nach dem Herzen des bedauernswerthen Mannes. Wortlos legte Aengstlich das Blatt bei Seite. Er erhob sich, ohne seine Freunde zu erwarten, und ging mit nicht angezündeter Laterne nach Hause. Erst nach acht Tagen kam er wieder. Auf die besorgten Fragen seiner Freunde über sein Ausbleiben zeigte er ihnen triumphirend eine Schutzvorrichtung. die er sich in der Zwischenzeit hatte rnachen lassen. Er trug jetzt einen bequi'men Gurt um die Brust, an dem vorne ein leichter Eisen stab befestigt war; an diesem erst hing eine Dard von Aengstlichs Körper nach rechts die Laterne. Da die letztere ihren Schein nur nach vorne warf, blieb die Gestalt ihres Trägers vollkommen im Dunkeln und somit in Zukunft allen Anschlägen von Meuchelmördern en blickt. Aber noch in der gleichen Nacht sollte Aengstlich erfahren, daß seine Vorrichtung auch jetzt noch verbesserungsbcdürftig sei. Ein Radfahrer. der auf unbeleutetem Vicycle dem himwandelnden Privatier entgegenkam, wick zwar gewissenhaft der Laterne aus. überfuhr ihn aber, weil er i.ren Zusammenhang mit Aengstlich nicht kannte. Die Folgen wartn zum Glück keine bedeutenden. Aber der Herr Privatier erschien doch erst nach vierzehn Tagen wieder am Stammtisch. Sein Gesicht glänzte vor Sicherheit und Frohsinn. Ja, wenn man schlau ist!" sagt er und weist den Freunden seinen neuesten Apparat. Seht Ihr", erklärt er schmunzelnd, jetzt hab' ich links eine Laterne und rechts eine Laterne da hält mich Alles für ein Kutscha und

weicht mir schon von Weitem aus! Absolut geschützt was?" Die Erfindung soll soeben patentirt iixi werden.

Unsere leidung im Tommer. Eine rationelle Kleidung bietet nach einem Ausspruch des bekannten Hygis' nikers Rübner dem Körper nicht nur Beweglichkeit, sondern stellt auch ein Mittel zurHebuig der Gesundheit dar. In ganz überwiegendem Maß wird durch ein Zuviel der Kleidung gefehlt, und besonders unsere Hochsommerkleidung darf ausnahmslos als überwarm bezeichnet werden. Eine übermäßig warme Kleidung drängt zu starker Schweißabsonderung und erhält unsere Haut möglichst lange in dem Zustand, in dem wir auf allen Wechsel der äußeren Luft besonders intensiv reagieren. Bei plötzlich eintretender Abkühlung, bei Zugluft wird dieser Zustand für die Gesundheit bedrohlich, und gar mancher Sommerschnupfen und manche Sommererkältung hat ihre Ursache in einer überwarmen irrationellen Kleidung. Welchen hygienischen Anforderungen soll unsere Sommerkleidung im allgemeinen genügen? Zunächst soll sie einen der Höhe der Lufttemperatur entsprechenden Schutz für die Körperwärme bieten; auch im Sommer be dürfen wir eines solchen Wärmeschutzes durch die Kleidung, denn, um uns in unbekleidetem Zustand behaglich zu fühlen, müßte die uns umgebende Luft konstant eine Temperatur von 3537 Grad Celsius haben. Sodann soll unsere Kleidung gut und leicht durchlüftbar sein; es soll eine beständige mäßige Luftcirkulation durch die Kleiderstoffe zur Haut stattfinden. Die gute Lüftbarkeit ist eine Eigenschaft, auf die bisher bei unserer Bekleidung noch viel zu wenig geachtet wird, und doch ist sie für unser Wohlbefinden von ganz au ßerordentlicher Wichtigkeit. In einer schlecht durchlüfteten Kleidung haben wir das unangenehme Gefühl erdrückender Schwere, weil der aus dem Schweiß stammende Wasserdampf nicht verdunsten kann und in der Kleiderluft bleibt; in einer gut ventilirten Kleidung dagegen fühlen wir uns immer frisch urtd zu körperlicher Arbeit aufgelegt. Bor allem wird unsei.' Haut durch die stete Gewöhnung an schwach circulirende Luft Widerstands fähig. Diesen hygienischen Anforderungen entsprechend muß daher der Schnitt unserer Kleidung so gestaltet sein, daß die Regulirung der Wärmehaltung und der Ventilation ermöglicht wird; daher soll für den Sommer die Kleidung weit sein, die enganliegenden Kleidungsstücke (enge Kragen, Gürtel, Corsetts u. s. w.) sind unzweckmäßig. Die größte Beachtung erfordert der Stoff der unseren Körper unmittelbar bedeckenden Kleidungsschicht. Ist hierfür Leinen. Wolle oder Baumwolle zu wählen? Mit Leinen allein läßt sich eiae allen Ansprüchen genügende Sommerkleidung nicht herstellen; zumal bei Neigung zu Schweißabsonderung zeigt die Leinenkleidung unangenehme und sehr unbequeme Eigenschaften. Bei körperliche? Anstrengung, ist von der ausschließlichen Leinenkleidung dringend abzurathen. Bei weitem vorzuziehen ist ein dünnes WollHemd, denn in Wollstoffen wird der Schweiß am wenigsten unbequem. Die vielfach verbreitete Ansicht, daß Wolle die Unreinlichkeit befördere, ist absolut unrichtig; im Gegentheil, es giebt !einen Stoff, der die Haut besser reinigt und die im Schweiß gelösten Stoffe le'.chter nach außen gleitet, als Wolle. Zu Sommeranzügen unübertrefflich ist der helle Wollflanell, sowohl wegen seines lockeren Gewebes wie auch wgen seiner Leichtigkeit; ein Nachtheil ist nur die schnelle Abnutzung. Gewisse Vorzüge vor der Wolle hat für den Sommer der Baumwolltrikot, weil er sich in dünneren Lagen herstellen läßt als Wolle. Wo Wollender Baumwolle des Hautreizes wegen nicht getragen werden kann, sind die Seidentrikots zu empfehlen; nur ist hier wieder der hohe Preis ein Nachtheil. Nach unserer heutigen Einsicht in den gesundheitlichen Werth der Kleidung sollte also im Allgemeinen auch im Sommer die erste Kleiderlage über der Haut aus ganz leichter dünner Wolle oder aus Baumwolltrikot bestehen. und nur da. wo jede Neigung zu Schweiß, fehlt, ist das Leinen zu billigen. Auch ein Moderner. Meister: Bengel, sei doch nich 'immer so faul!" Schusterlehrling: Meester, lassen Sie mich doch meine Jndividu alität ausleben"!" Aus Erfahrung. Professor der Augenheilkunde: Was verursacht am häufigsten Doppelbilder?Candidat: .Der Alkobol!" Gewohnheits-Galan-t e r i e. Hübsche Emanzipirte: Ich gedenke mich nach meinem Tode verbrennen zu lassen." Junger Courmacher: Das würde aber reizende Asche geben." Otto Deppermann, Deutscher Zahnarzt, Xo. jcstic Gebaeude. Zimmer Ro. 207. Dr. 0. 6. Pfafi Vt feine Office nach dem Willoughby-Gebaudr, N. 224 Nord Meridian Etr., erste Ete. MM. CffUr6tunten: Von i M 4 Uln Nachmittags. elevhon. Office kk-vodnung fä. $i Wohnung befinde! sich e d,4dee: 1817 Nord rnuylTanl t-

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