Indiana Tribüne, Volume 24, Number 255, Indianapolis, Marion County, 2 June 1901 — Page 12

I

m

Jndiana Tribüne, Sonntag, den S. Juni 1901.

m

I Glückstag. rzähWWou P. S a l e s. Der Graf DrAisgueville hatte im Club gespeist. Als er nun nach seinem Hotel in der Rue de Varenne zurückwanderte, verdammte er den bösen, Einfall, der ihn veranlaßt hatte, sen Heim zu verlassen, denn er hatte sich sehr gelangweilt. Auch nicht ein sympathisches Gesicht war ihm vorgekommen, und nach dem Frühstück hatte er dummer Weise auch noch fünfundzwanzig Louisdors verloren. Der Graf hatte zu Anfang seiner Ehe die Gewohnheit angenommen, autz.'r dem Hause ZU frühstücken und nur selten daheim zu diniren. Er war wohl in sein Frau verliebt, aber doch nur mit jener galanten Zurückhaltung, die in seinen Gesellschaftskreisen üblich war. Und doch hatte seine Tante, die Marquise de Drionne. als sie ihm das kleine Pensionsmädchen vorstellte, das heute die Gräfin d'Aisguevilles war, fest geglaubt und gehofft, diese beiden Waisen, die beide reich waren und die beide große Namen trugen, würden eine reizende Ehe. die glücklichste Liebesehe führen. Bei den ersten Zusammenkünften war Frau Drionne überzeugt gewesen, ihr Traum würde sich verwirklichen. Die jungen Leute schienen sich zu einander hingezogen zu fühlen. Dann war die Hochzeit korrekt, mit den üblichen Notizen 'in den Zeitungen und mit einer prächtigen Soiree bei Vollzug des Heirathskontrakt's gefeiert )orden. Die Marquise hatte die junge Frau mehrmals gefragt: Nun Kind, bist Du jetzt glücklich?" Glücklich? Vielleicht nicht so. wie sie es sich geträumt hatte, aber konnte sie sich beklagen? .... Kannte sie auch nur eine enzige von ihren Freundinnen, die glücklicher als sie war? Und darum antwortete die junge Frau: Gewiß, liebe Tante, gewiß, mein Mann ist reizend!" ' Reizend, reizend", rief die alte Tante, das sagt man von einem Cousin, einem Besucher, einem Herrn, "der gut Walzer tanzen kann und einem nicht die Spitzen am Kleide zerreißt; aber für den Mann, den Herrn und Gebieter, an, den man für ewig gefesselt ist, ist reizend" etwas wenig und dürftig". Dann hatte sie, den Kopf schüttelnd gemeint: Ihr beunruhigt mich. Kinder. es fehlt Euch .... es fehlt Euch ich weiß nicht, was es ist . . . es fehlt Euch gleichsam der zündende Funke " Der Graf war nach Hause zurückgekehrt und trotz der schönen Teppiche, die sein Rauchzimmer dekorirten, und der traulichen Flamme, die sich auf den schwersilbernen Kandelabern spiegelte, konnte er die schwarze Melancholie nicht verscheuchen ,die ihn seit dem Morgen gequält hatte. Dazu ließ sich nicht der geringste Laut im Hotel vernehmen. Er klingelte. Ist die Gräfin ausgefahren?" Ja. Herr Graf, Frau Gräfin waren schon fort, als Sie nach Hause kamen". Ausgefahren. Und er war allein! Dieses grandiose Hotel mit seiner langen Flucht von Salons erschien ihm jetzt erdrückend, und er fühlte sich reicht einsam darin. Um eine Zerftreuung zu suchen, begab er sich in das Treibhaus. Doch sofort bemerkte er. daß ape Blumen abgepflückt waren. Sttgel und Blätter lagen zerstreut auff dem Boden. E rief den Gärtner herbei. , Wer hat denn das alles abgeschnitten?" Der Gärtner konnle die Frage nicht beantworten und meinte nur: Vielleicht die gnädige Frau . . . und zwar ohne mich um Rath zu fragen, denn solche Blumen abzuschneiden, ist eine Sünde." Einen Augenblick empfand der Graf einen Anfall von Eifersucht; dann begann er zu lächeln. , Ah bah, ich bin toll, es ist eine Kinderei, nichts weiter. Sie hat diese Blumen zu irgend einem Feste gepflückt, um eine hübsche Frau damit zu erfreuen". Doch merkwürdiger Weise wurde seine schlechte Stimmung, die Angst, von der er sich beklommen fühlte, nur noch erhöht. Er verließ das Treibhaus, dessen Grün ihm ohne den Glanz der rothen und blauen Blüthen düster erschien. Mißgestimmt kehrte er in den großen Salon zurück, wo sich die alten Familienmitglieder der Aisguevilles von dem düsteren Getäfel abhoben. Plötzlich erblickte er das Portrait der Gräfin Aisguevilles, seiner Mutter, und erschüttert blieb er vor demselben stehen. Mutter, meine liebe, arme Mutter?" Lange blieb er stehen und bewunderte die etwas leidenden Züge der Gräfin. Erst jetzt, vor diesem Portrait, erinnerte er sich oaß heute der Todesiag feiner ÄWter war. Ame Murfto, ich hatte ganz vergessen, verzeihe mir!" Schnell gab er seine Befehle. Mein Coupe!" Tann nahm er trotz der Vorhaltungen seines Gärtners die schönsten von den grünen Pflanzen mit und murmelte vor sich hin: Meine Frau .Hat die Blumen fortgenommen, um eine Laune zu befriedigen ich nehme die Pflanzen fort, um das Grab meiner Mutter damit zu schmücken". Das Eoupe des Grafen d'Aisgueville fuhr schnell durch die volkreichen Straßen bis zum Pere-Lachaise. Hier bemerkte er viele Leute, die ebenfalls gekommen waren, um ihre Todten 5" besuchen. Durch die Fenster-

-

scheiben betrachtete der Graf diese Leute, die Kränze und Blumen trugen, und er empfand eine kindliche Freude bei dem Gedanken, daß auch nicht ein Grab so schön' geschmückt sein würde, wie das seiner Mutter. Doch in seine Freude, in die Beruhtgung. die er empfand, schlichen sich jetzt doch Bedenken und Gewissensregungen: Er hatte wohl reichlich dafür bezahlt, daß das Gärtchen, welches das Grab umgab, stets gepflegt wurde, und daß man die Sträuße in den Vasen stets erneuerte, doch hatte man seine Befehle auch ausgeführt? Vielleicht fand er das theuere Grab ganz verfallen vor! So lange hatte er nicht mehr das Grab seiner Mutter besucht, daß er sich zuerst auf dem Kirchhof verirrte und gar nicht zurechtfinden konnte. Als er dann in die Nähe der Familiengruft angelangt war. bemerkte er eine schwarze Gestalt, und in freudiger Erregung erkannte er seine Frau Den Gedanken, auf den er. der Sohn, der Mann, nur aus schlechter Laune, aus Langeweile gekommen war, diesen Gedanken hatte die Frau ohne weiteres gehabt, obwohl sie die Mutter ihres Gatten nie gekannt. Der Graf wartete, denn er glaubte, seine Frau würde einige ihrer Freundinnen bei sich haben. Doch nein, die Gräfin war ganz allein: allein, ihrem Gefühl folgend, hatte sie die Blumen gepflückt, denn keiner von den Dienern hatte sie gesehen. Allen stellte sie die Sträuße in die Vasen und schlang die grünen Zweige in die Stäbe des Gitters. Als sie dann die Ruhestätte geschmückt, kniete sie nieder und betete. Chlotilde". murmelte er uind kniete neben ihr nieder. Ach", versetzte sie ruhig, da sind Sie ja, ich erwartete Sie". Er bemerkte nun. daß das Familiengrab seiner Mutter weit besser geschmückt war, als alle Gräber in der

' jp jj , .'TB -f - " Hffm ' ' JPä " i " 5 V- BpfflSfiT ."! i ' ' j ' ;."'V , ',T'jr"l jfjj ai v ' ?ö ?tMjr?? i" W. -y

Shamrock 2.", die neue Segelyacht von Sir Thomas Lipton. lvelche nächstens eine Wettfahrt in amerikanischen Gewässern machen soll, um den Siegesbecher zurückzuerobern, wurde kürzlich an der englischen Küste bei einer Probefahrt von einer Böe überrascht und vollständig entmastet. Mit der Wettfahrt ist's infolge dessen vorläufig Essig.

Nähe. Blumen waren darauf gestell: und Arrangements getroffen, wie sie nur eine Frau erfinden kann, und im Hintergrunde bemerkte er ein ounderbares Kruzifix. Als sie gebetet hatten, stiegen sie wieder in das Coupee des Grafen und fuhren eng aneinander geschmiegt nach Hause. Der Graf war tief bewegt. 1 uuci uuuci pnwi tftruuc. oie hatt? schon in den ersten Tagen erkannt. daß ihr Mann sie noch nickt liebte, und deshalb zu warten beschlössen. Jetzt aber fühlte sie, daß ihre Glücksstunde endlich gekommen war. Ach, Chlotilde, ich kann es mir noch nickl verzeihen, heule Margen ausgegangen zu sein; wie schuldig fühle ich mich, Ihr zartes Herz so lange nicht verstanden zu haben". O, mein Freund!" Ich habe Sie um Verzeihung zu bitten, denn bis heute haben wir wie Fremde gelebt das ist meine Schuld, die Schuld unserer Gesellschaft, unserer Gewohnheiten". Was thut das, wenn wir uns, nachdem wir uns verlor.cn hatten, jetzt wiederfinden?" Wir haben sechs Monate des Glücks verloren". Wir werden sie schon wieder einholen". Sie blieben lange Zeit stumm; dann richtete Chlotilde ihre feuchten Augen auf das Antlitz ihres Gatten, ergriff seine Hände und sagte: Ich n .. ufsA. nisi i - i

will Dir alles erklären .... unsere Tante Drionne versicherte, wir hätten alles, um glücklich zu sein . . . alles uns fehlte nur eines . . . . . jetzt weiß ich. was uns gefehlt hat, uns fehlte der Segen Deiner Mutter, den sie uns heute von da oben geschickt hat".

Was Röslein will. Von Lorenz Rohr. So schön, wie du, o Röselein, Ist keine Blume mehr; Du schmeichelst dich in's Herz mir ein, Als ob's dein eigen wär'. Wie hold erglänzt dein Angesicht Im wonnevollen Mai, Und was dir aus den Augen spricht. Gemahnt an Lieb' und Treu'. Und schwiegen deine Lippen auch, Verlösch' der Augen Schein, Es sagte mir dein süßer Hauch, Du willst bewundert sein. jL Die Steuer-Conferenz in Buffalo. Während der Dauer der Panamcrikanischen Ausstellung werden in B iffalo sehr zahlreiche Conferenzen und Convente von Verbänden verschiedener Art abgehalten werden. Eine dieser Conferenzen ist von der Nationalen Eivic Föderation angeregt worden und sie wird schon am 23. und 24. des jetzigen Monats stattfinden. Es soll in derselben von den Delegaten darüber berathen werden, auf welche Weise in den verschiedenen Staaten der Union zeit- und sachgemäße Steuerreform herbeigeführt werden könne. Auch der Staat Jndiana wird in dieser nationalen Conferenz vertreten sein. Gouverneur Durbin hat für dieselbe bereits

Shamrock II. ein Wrack.

Beamte als Vertreter ernannt; auch unserem County-Auditor Herrn Louis H. Legler ist die Ehre solch ei;;er Ernennung zutheil geworden und er hat eingewilligt, der Conferenz, welche jedenfalls sehr stark besucht und interessant werden wird, beizuwohnen. Sind, wie zu erwarten steht, in der geplanten Conferenz zu Buffalo lammlliche Staaten der Union durch Delegaten in angemessener Weise vertreten, so ist die Möglichkeit vorhanden, daß man sich eventuell auf ein zur allgemeinen Einführung sich empfehlendes einheitliches und gleichförmiges System der Besteuerung einigen wird. Unter den jetzigen Verhältnissen besitzt jedcr einzelne Staat sein eigenes Steuersvstem, bei dessen Schaffung von den Gesetzgebern keine Rücksicht auf benachbarte Staaten genommen wurde. Das im Staate New York bestehende Steuersystem hat zahlreiche Corporationen veranlaßt, ihr Hauptquartier in den Staat New Jersey zu verlegen und viele Capitalisten haben sich lediglich, deshalb in benachbarten Staaten niedergelassen, weil daselbst weniger strenge Steuergesetze in Kraft sind. In mehreren Staaten der Union giebt es Erbschaftssteuer - Gesetze, doch in der großen Mehrzahl derselben weiß man von solchen nichts. Der Bestand solcher Gesetze hat zur natürlichen Folge dies, daß große Capitalisten sich in Staaten ansiedeln, in welchen es keine derartigen Gesetze in Betreff von Erbschaften giebt.

Da im Gebiet der Vereinigten Staaten vollständige Handelsfreiheit besteht, so wird von kommerziellen, Verbänden auf Staatsgrenzen nicht geachtet, aber

die verschiedenen Steuersysteme sind an Staatsgrenzen gebunden und sie müs- j sen schon deshalb Fehler und Mängel! ausweisen Von der genannten Con- j ferenz ist nicht direkter Wandel zur Besserung, sondern lediglich Aufklärung über bestende Mißstände zu erwarten. Dient diese Aufklärung dazu, die den verschiedenen StaatsSteuersystemen anhaftenden Mängel in's rechte Licht zu setzen und die öffentliche Aufmerksanikeit auf dieselben hinzulenken, so ist damit schon viel gewonnen. Noch besser aber wird es sein, wenn die Delegaten in der Conferenz sich über bestimmte Reformvorschlage einigen werden, welche sich dazu eignen, den Staats - Steuer - Commissärrn oder den einzelnen StaatsLegislaturen empfehlend unterbreitet zu werden. Die Cubaner sind mit Bezug auf das Platt - Amendement nicht einig. Ihr Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten hat den Delegaten der Constituante einen Mehrheits- und einen Minderheitsbericht unterbreitet. Auch der Mehrheitsbericht will von einem Protektorat nichts wissen. Im Minderheitsbericht wird verlangt, daß Cuba seine eigenen Flotten - Stationen unterhält, dieselben sollen jedoch im Kriegsfall den Ber. Staaten zur Verfügung gestellt werden. Auch wird in demselben auf eine in den Platt-Amen-dements liegende Jnconsequenz hingewiesen, welche 'darin besteht, daß die Ver. Staaten Flotten - Stationen verlangen. während es in genanntenAmendements ausdrücklich heißt, es sollen keiner fremden Macht Concessionen ertheilt werden. Daraus entsteht, wie die Befürworter des Minderheitsberichts bemerken, unwillkürlich die Fraj ge. ob die Ver. Staaten nicht schon gegenwärtig die Insel Cuba als t.'men Theil ihrer Besitzungen betrachten. Ein auf Gegenseitigkeit gestützter Handelsvertrag wird sowohl im Mehrhe:ts-als im Minderheits - Bericht befürwortet. Einerlei, ob der Convent den Mehr-heits-oder den Minderheits - Bericht annehmen wird, an der Haltung der Administration wird dies nichts ändern. Sie steht für die Souveränität verlangenden Platt-Amendements ein. Weigert der Convent sich, dieselben aniiina( yyy a m f w V N a 11? tr 1 f rt .t htf r VUlUill.U., U Ult tlUUIIll41ll4 Vli Insel noch sehr lange aus nch warten lassen. Professor Marshall Johnstcirrn von der Staats - Universität in i Kansas behauptet, ein Serum erfunden zu haben, durch dessen Gebrauch I Neger eine weiße Haurfarbe erlangen. ! Würde das Mittel sich als Erfolg 1 erweisen, so könnte die Negerfrage ! .bald ihrer Lösung entgegen geführt werden. Aber die Sache hat einen Haken, das Schwarze geht nämlich bei der Negerrasse viel tiefer, als die Haut; es steckt auch dort, wo kein Serum hindringen kann. Eine wichtige Entscheidung hat das Staatsobergericht von Minnesota abgegeben, indem es feststellte, daß S raßenbahn - Gesellschaften nicht verantwortlich gemacht werden können, wenn ihre Passagiere zur Zeit eines Strikes zu Dchaden kommen.

Ter gebilocte Amerikaner

bringt der deutschen Sprache ein viel größeres Interesse und mehr Wohlwollen entgegen, als so mancher, dessen Wiege in Deutschland gestanden. Dr. Edward Joynes. Professor moderner Sprachen an der Universität von SüdCarolina, gab dieser Tage folgende bemerkenswerthe Erklärung ab: Als ich noch das College besuchte, d. h. vor einigen 40 Jahren, wurde das Deutsche von unseren Studenten völlig vernachlässigt. Und jetzt! nicht durch Zufall, sondern durch tiefer liegende Urfachen, welche wir mit Nutzen studiren können, steht das vereinigte Deutschland als erste unter den europäischen Nationen da, und deutsches Denken ist der mächtigste Einfluß in der modernen Kultur und Erziehung. Wir wollen uns nicht auf's Prophezeien verlegen; Griechenland, Rom. Italien, Spanien. Frankreich und England haben der Reihe nach an der Spitze der Civilisalion marschirt. Es sieht ganz darnach aus. als ob eine Periode deutscher Hegemonie angebrochen sei. Es ist möglich, daß unser eigenes Land, welches von der See umgürtet und durch den Genius demokratischer Institutionen geschützt ist. sich diesem dominirenden Einfluß entziehen kann. Die Zeichen der Zeit lassen sich aber nicht anders deuten: den kommenden Geschlechtern wird das kostbarste und mächtigste geistige Besitzthum nächst der Kenntniß und Liebe zu unserer eigenen Sprache und Literatur die Kenntniß und Liebe der deutschen Sprache sein". Die unwissenden Renegaten, welche sich ihrer deutschen Sprache und Abstammung schämen und um Gotteswillen ihre Kinder kein dutch" lernen lassen wollen, sollten sich diese Erklärung des amerikanischen Professors ad notam nehmen. Unliebsames Vorkommniß. Der Conflikt in Peking zwischen einem amerikanischen Wachtposten und deutsche Offizieren und Soldaten, bei welchem der Amerikaner Feuer gab und einen deutschen Soldaten bei der deutschen Gesandtschaft traf, ist sehr zu bedauern, abrr die Angelegenheit, die eventuell böses Blut machen könnte, wird jedenfalls auf friedlichem Wege beigelegt werden. Da die höheren Offiziere beider Nationen in China bisher auf dem freundlichsten Fuße zu einander gestanden haben, so sollten auch die niederen Offiziere und die gmeinen Soldaten einander mit geziemender Achtung und Rücksicht behandeln, dies um so mehr, als kürzlich bei dem Ab schiedsbankett General Chaffee und de deutsche Gesandte Graf Mumm von Schwarzenstein in ihren Reder? gezeigt haben., welch gutes Einvernehmen zwischen den Vertretern beider Nationen besteht. Auf die Soldaten beider Nationen hätte es einen tiefen und bleibenden Eindruck machen sollen, daß Feldmarschall Graf vonWaldersee vom General Chaffee als grand old man" gepriesen wurde und daß letzterer in seiner Banrettansprache andeutete, der Feldmarschall würde, falls er über Amerika nach der Heimath zurückkehrte, auf einen sehr ehrenvollen Empfang hier rechnen dürfen. Durch den Lhisbruch desVulkans Keloet auf der Insel Java sind drei Europäer und 166 Eingeborene um's Leben gekommen.

WOOOOOOOOOMGOWlO f O kuäf :: Tio beliebte :: M

..SSSS

$ Düsseldorfer," G Würzburger" und S Spezia! Brew," ! i z A Gebraut von der Ä

1' inn anann no 55 iiiuiuiiupuiiu Telephon 578,

ÄnXcm" Falacino Oel. Kein Rauch kein Geruch keine BerkoHlung des Dochtes. Verlangen Sie eö und nehmen Sie kein anderes. Palaci ne Oel ift raffmirt aus reinem Pennsylvania Rohöl durch SCOFIELD, feHURMER AND TEA6LE, nti'Trust Oel-Raffineure. Indianapolis Ind. Die Vollkommenheit in der Braukunst :::: ift erreicht worden vsn der :::: Terre Haute Brewing Co.,

in deren neuem Gebräu :

CHAMPAGNE VELVET, Alle erste Klasse Wirthschaften haben dieses Bier an Zapf. Privat-Kunden widmen wir unsere spezielle Aufmerksamkeit. Die Karl Habich Co. find alleinige Bottler unserer Biere, Ebenso von allen Arten Mineral-Wasser.

Beide Telephons N. 1664

preis Dir, Gambnnus, habe Dank, Sür Deinen edlen Meiftertrank !

Columbia" das würzige Gebräu

der

Home Brewing Comp. In Gebinden und in Flaschen zu beziehen.

von

Brauer des besten Bieres. - - SttMes Union Erzeugniß Gut abgelagert und fermentirt. Leitende Marken : Extra Pale & Pilsener. GEORGE SEIFERT, Engroshändler. Neues Phone 1644. Versichert in der : : : : Deutschen Feuer - Versicherungsgef ellfchaft

VON M

Haupt-Office : No. 2 7 Süd Delaware Gtrahe, Indianapolis, 3nd. Nervöse Menschen. Nach Angabe der berühmtesten Nervcnärztte gehört fast ein Fünftel der Bevölkerung den Nnvntkranken an, diese Statistik ist aanA überraschend wenn man bedenkt, da zu Ansang diese Iadroundert von erven nicht? bekannt war. Es ist daber um so interessanter, auch die Gründe und Ursachen dieser so rasch verbreite ten Leiden zu erfahren. Bor allem ist der rastleie. hastige amps um eine Sxiftenz. den heutzutage fast tttr in mehr oder weniger aufregender Weise durchzumachen hat, Schuld daran. Mit diesem hängt unmittelbar die angestrengte iintr uns .yrrerarbcit zusammen, wodurch sedr grone Anforderungen an den Organismus gestellt werden. Nicht zu vergessen ist aber die unzweckmäkige Lebensweise, sowie die Jugendsünden usw.. was im Widersprüche mit der wliden und bescheidenen Lebensweise unserer Ahnen steht. Alle diese Erscheinungen unserer modernen eit, wie Jugendsünden, unregelmäkiger Tch!ak. schwere 9tmütdSkErscheinunaen. unglückliche ,vamiliknverbältnisse. Äisibrauch von Alkohol und Tabak, können in kürzester Zeit ein Menschenleben zerstören, oder baden wenigsten ein ganze Heer von Krankdei.en nervöser Arthur Folge. Unfähigkeit zur Arbeit. edäehtnih-chwäehe. 'erluft der männlichen ran. Varicocele. körperliche Schwäche, Kopfschmerzen. Biagen- ni ?arm: Vcfchwerden, Uebelkrit, Avvttitlosiakcit, Angngefühl. Schlaflofigteit. Lebrnsüberdru. Nachttchweih. nervöse Herz, klopfen und viele Andere. Tro all' den Errungeschasten unsere Jahrhunderts ist eS bis ,etzt nicht gelungen, ein sichere Mittel znr Bekämpfung dieser rankheiten anzugeben, tat Kent Medical Institut zu Grand avid. Mich., kann sich rübmen. dieses Problem aelöft zu haben. Um nun die Heilkraft idrer Mittel und die Methoden derselben der Menschheit bekannt zu geben, erbietet sich da Institut, einem Jeden gauz frei, ohne welche Berechnung und ohne da der Empfänger irgend welche Berpflichtungen eingeht, eine Probe der Heilmittel nedft Methoden ,u-. zusenden. Der wahre und große Werth dieser einfachen Hausbedandlung zeigt sich stet, auch in den schwierigsten ffallen, wo jedes andere Mittel ganz erfolglos war. Tausende von Kurirten sind ;tUi Zeit jerae bereit. Zeugniß von ldrer wunderbaren Heilkraft zu geben. E schreibe ein Jeder, der mit irgend einem der genannten Gebrechen behaftet ift, oder eine Unordnung in seinem -ostem verspürt, sofort an da

Kent Medical Institut,

Grand Rapids, Mich.,

um eine freie Probe nebst Methoden und Rathschlägen a erhalten.

Propss Jprke s Altes Zugervier. $

I -Z? Krowinnr i:n WIU1I mg uu z für diese Biere in Flaschen.

Televdo 1050.

ßrewing Qo 113 Houseman Bl!

i

4 1 4 4 i

L

.. . ii MU,i sMW