Indiana Tribüne, Volume 24, Number 249, Indianapolis, Marion County, 26 May 1901 — Page 11

Jndiana Tribüne, Sonntag. bm26. Mai 1901.

Die Vollkommenheit in der Braukunft :::: ift erreicht worden vsn der :::: Terre Haute Brewing Co., :::: in deren neuem Gebräu : :::: HTTAMPAflTTR VELVET, Alle erfte lasse Wirthschaften haben dieseS Bier an Zapf. Privat -Kunden widmen wir unsere spezielle Aufmerksamkeit. Die Karl Habich Ca. find alleinige Bottler unserer Biere. Ebenso von allen Arten Mineral Wasser.

Beide Telephons Sto. 1664.

preis Dir, Gambrinus, habe Dank, Kür Deinen edlen Meifterttklnk !

C o l u mb i a" das würzige Gebräu

der

Hörne Brewing Cornp. In Gebinden und in Flaschen zu beziehen.

Teledho 1050.

Cincinnati Brewing Qo

von Brauer des besten Bieres. - Gut abgelagert Leitende Marken : Extra GEORGE SEIFERT, Engrosdändln. Versichert in der .... ....

Deutschen

Feuer-Versicherungsgesellfchaft

von

Haupt-Office: No. 27 Süd Delaware Gtratze, Indianapolis, 3nd.

:: M-A "T ÄW ikl

41 !UiC lUCUAX

O O

$ Düsseldorfer,"

O Z O

Würzburger" und 2

(Gebraut : 5 Indianapolis Telephon 578, Beleuchte Sie Ihre Wohnung mit

Kein Rauch kein Geruch keine Berkohlung des Dochtes. Verlangen Sie eö und nehmen Sie kein anderes. Palacine Oel ift raffinirt aus reinem Pennsylvania Rohöl durch SCOFIELD, SHURMER AND TEA6LE, nti.Xrufi Oel-Raffineure. Indianapolis Ind.

Nervöse Menschen. Räch Angabe der derübmtestrn Nkrvenärztte gebön fast ein fünftel der Bevölkerung den Nervenkranken an, diese :tatislik ist gan$ überraschend roenn man bedenkt, da zu nfang dieies Jahrhunderts von Nerve nichts bek, nnt war. E4 ist daher um so interessanter, auch die Gründe und Ursachen dieser so rasch verbreiteten Leidei zu erfahren. Bor allem ift der rastlose, hastige amps um eine Existenz, den heutzutage satt jeder in mehr ol er weniger auireaender Weise durchzumachen bat, Schuld daran. 'Mit diesem hängt unmittelbar die angestrengte GeitteS und örperarbeit zusammen, wodurch sehr große Anforderungen an den Organismus gestellt wc den. ich zu veraessen ift aber die unzweckmägige Lebensweise, sowie die Jugendsünden usw was im W orrspruche mit der soliden und bescheidenen Lebensweise unserer Ahnen steht. Alle di'se Erscheinungen unserer modernen Zeit, wie Jugenvs'ündkii. unreaelmägiger Zchlas. schwere &t--mükde:Ers,heinungen. unglückliche amilienverdältnisse. Minbrauch von Alkohol und Tabak, können in kürzester Zeit ein Menickenleben zerstören, oder haben wenigsten ein ganzes Heer von rankdei en nervöser Art zurolge: Unfädiakert utt Arbeit, ednchtnin-Schwäche. Verlost der männlichen Kraft. Varieocele. körverlichc schwäche. Kopfschmerzen. Magen- und T arm -Beschwerden. Uebelkeil Hpetitlofigkeft. naftaesuhl. Schlaflosigkeit, ebensuberdrust. RachtschwetK. nervöse Ser. klopsen und viele Andere. 9 TroA all' den Srrungeschaften unseres Jahrhundert ift eS bis jetzt nicht gelungen, ein sicheres Mittel zur Bekamptung d,e,er drankdetten anzugeben. TaS ent Medical Institut zu Grand Rapid. Mich., kann sich rühmen, dieses Problem gelöst zu haben. Um nun die Heilkraft ihrer Mittel und die Methoden derselben der Menschheit bekannt zu geben, erbietet sich daS Institut, einem Jeden gauz frei, ohne welche Berechnung und odne da der Empfänger irgend welche Berpstichtungen eingeht, eine Probe der Heilmittel nebst Methoden zw zusenden. I;fr wahre und große Werth dieser einfachen HauSbebandlung zeigt stch stet, auch in den schmierigsten JMen. wo ,ede andere Mittel ganz erfolglos war. Taufende von urirten sind leder Zeit gerne bereit, Zeugni vvn ihrer wunderbaren Heilkraft zu geben.

, zwreioe ein zever. der mit irgend einem der genannten Seorechen behaftet ist. oder e,ne Unordnung in vnttm hr(HÜr4 w -

, w VRli. (VUll Ull VUV edical Institut,

lrand Rapids, Mich.,

ld Rathschlägen zu

- Striktes Union Erzeugniß . und fermentirt. Pale & Pilsener. - - Neues Phone 1644.

Die beliebte . V O O

1ftifirAififrcr HÄ-wIta 2

O O

Altes Zngerbier. $

G i

Spezial Brew,"

von der O O t Brewing Co. für diese 33ie in Flasche. $

Palacine Oel.

113 Homeman Blda.. erhalten.

Die Äusstellungs Briefmarken. höchst glüctüche I:ee kau es seiner Zeit, für oas Jahr der Columbischen Weltausstellung in Chicago besondere Bri?fmarken anfertigen zu lass?n dieselben waren in Wirklichkeit kleine Kunstwerke und haben in der ga:,',en 2ße:: ö?n grölen V:ifaU gefunden nicht bloi von Briefmarkensammlern wurden sie gesucht und später sehr theuer bezahlt, sondern auch von Anderen, um als hübsche Erinnerangen aufbewahrt zu werden. Sie stellten Scenen aus der Geschichte der Ver. Staaten vor, und waren meistens ausgezeichnete Miniatur - Copien der historischen Gemälde in der Rotunda des Kapitols zu Washington. Als dann die anderen Ausstellungen kamen, besonders die von Omaha, wurde die Idee wieder aufgenommen, auch diesmal waren die Marken ausgezeichnet ausgeführt und .'.lachten der amerikanischen Kunst - Technik hohe Ehre sie stellten besonders Scenen aus dem agriculturellen :oen des Westens dar. Eine neue Serie solcher Ausstellungsmarken giebt es jetzt seit Anfang dieses Monats, die Buffalo Ausstellung - Marken. Auf ihnen sind die verschiedenartigen modernen Verkehrsmittel dargestellt, und da unsere Verkehrsmittel thatsächlich die Prachtvollsten und vollendetsten derWelt sind, so 'werden diese Marken, die nun bald in Millionen von Exemplaren über die ganze Welt vertheilt sein werden, allenthalben Zeugnis davon ablegen, wie weit man in den Ver. Staaten in dieser Beziehung gekommen ist. und wie sehr wir in solchen Dingen die anderen Völker übertreffen. Xie Ein - Cent - Marke stellt einen Dampfer auf den großen Seen dar man vergleiche nur einmal die Flutzund Seendampfer Europa's mit diesem prachtvollen schwimmenden Koloß niit seinen übereinander gethürmten Decks, seinen hohen, hellen, luftigen Cajüten und seinen gewaltigen Maschinen. Schade, daß man auf dem Bildchen die innere Einrichtung desSchiffes nicht sehen kann, ebensowenig wie die innere Einrichtung des Empire State Erpreß" der New York Centralbabn. der auf der Zwei - Cent-Marke zu hen ist. Das ist der Zug, welcher mit einer Schnelligkeit von nahezu 60 Meilen per Stunde täglich zwischen New York und Buffalo fährt und den Reisenden einen Comfort und eine Sicherheit bietet,' wie sie eben nur auf den Bahnen erster Klasse in den Ver. Staaten zu finden sind. Auf derVierCent - Marke ist ein Automobil zu seben, das modernste Beförderungsmittel. welches dazu bestimmt zu sein scheint, dem Verkehr mit Wagen und Pferd ein Ende zu machen. Die FünfCent Marke steigt die Stahlbrücke bei den Niagara - Fällen, die Acht - CentMarke die berühmte Schleuse zwischen dem Michigan und Superior See bei Sault St. Marie zwei Verkehrswege, durch welche der Welt gezeigt worden ist, daß keine noch so große Schwierigkeiten den Menschen daran verhindern können, die Wege zu eröffnen, die er für seinen Zweck braucht und endlich die Zehn - Cent - Marke zeigt den ',ean - Dampfer, der die Verbindung über das Weltmeer herstellt. Es war, ein guter Gedanke, auf diese Weise die Verkehrsmittel herzustellen, welche der Mensch geschaffen bat, jetzt fehlt nur noch der lenkbare Luftballon. Wer kann sagen, ob nicht auch dessen Bild auf einer der nächsten derartigen Serien zu finden sein wird.

Schwarzknoten auf irschcnund Pflaumrnbäumen. Unter Landwirthen und Obstzüchtern in Jndiana ist vielfach die Ansicht verbreitet, daß die als Schwarzknoten iBlack Knot) bekannte Krankheit, welche man sehr häufig an Kirschen- und Pflauinenbäumen findet, durch gewisse Insekten verursacht wird. Allerdings kann man beim Abschneiden dieser Knoten manchmal die Larven gewisser Insekten finden, aber es ist von Solckien, die sich ernstlich mit dieser Baumkrankheit befaßt haben, allgemein als Thatsache anerkannt, daß diese hählichen und knotigen Auswüchse einer speziellen Fungusart zuzuschreiben sind, welche man fast nur an Pflau-men-und Sauerkirschenbäumen findet. Insekten sind in derselben deshalb zu finden, weil die Knoten ihnen als gute Brutstätten dienen. Werden die Schwarzknoten nicht entfernt, so können sie im Lauf der Zeit einen Ast an einem Kirschen- oder Pflaumenbäum derar: affiziren, daß derselbe schließlich absterben, muß. Treten die Knoten zu gleicher Zeit an verschiedenen Aesten eines Baumes auf, so ist das Absterben des Baumes nur als eine Frage der Zeh zu bedachten. In solch einem Fall wird Ta "'erben nicht lange auf sich warte a ' ,:. Wie -kann das 3u;. .umknoten bekämpft werden? Auf die vorstehende Frage ertheilt Prof. I. Troop von der Purdue Universität in einem soeben ausgegebenen Stations - Bulletin die nachstehende Antwort: Es ist gut, die Knoten abzuschneiden und sie zu ver-brennen,-vorausgesetzt, daß es geschieht. ehe die Wintersporen sich verbreitet haben. Haben diese aber Verbreitung gefunden, so ist weitere BeHandlung nöthig. Die sämmtlichen Schwarzknoten müßten nach Prof. Troop'sEmpfehlung schon im Februar abgeschnitten und verbrannt werden. Während der ersten warmen Frühlingstage solltze betreffenden Pfir-sich-und PflauGenbäume mit einer starken Bordeaux - Mixtur besprenkelt werden. Zur Zeit, da die Blüthenknospen ansetzen, empfiehlt es sich, mit einer Bordeaux - Mixtur von gewöhnlicher Stärke zu besprenkeln. Dadurch sollten alle vorhandeen Wintersporen zerstört werden. Sind die Zweige noch vom Vorjahr infizirt, so sollte in der zweiten Hälfte des Mai und in der er-

sten des Juni noch einmal eine Besrenkelung vorgenommen werden. Junge Schwarzknolen können dadurch r rnichtet werden, daß man sie mit Chloro - Naptholeum oder mit reinem Kohlenöl überpinselt. Werden die vorgenannten Mittel gehörig nngewzndt, so läßt die Kränkelt sich I:L;; cu. retten, vorausgesetzt, daß alle alten werthlosen Bäume umgehauen worden sind und daß in der ganzen Nachbarschaft ein ähnlicher Plan verfolgt wird. Wo die DamsonPflaume gezogen wird, da darf sicher auf die genannte Obstkrankheit gerechnet werden. Besitzer von infizirten Obstbäumen thun wohl daran, wenn sie die genannten Winke, Vorschriften und Weisungen zur wirksamen Bekämpfung der Krankheit beachten. Die Mittel sind billig, sie kosten nicht viel und ihre rechtzeitige Anwendung wird sich für die Farmer und Obstzüchter gut bezahlen.

Ccr rftc. Skizze von M. L. Katz. Sie wußte nicht, wie es gekommen. Plötzlich hatte er sie umschlungen und einen echten, heißen Kuß auf ihre Lippen gedrückt. Der Bösewicht! Wenn er sie nur erst darum gebeten hätte! Nie, nie würde sie es ihm gestattet haben, gewiß nicht. Doch ohne zu bitten und zu fragen hatte er sie meuchlings überfallen und ihr den ersten Kuß geraubt feige gestohlen ihren ersten Kuß! Dann war er entflohen. Natürlich! DerRäuber schämte sich seiner Missethat. Schändlich! Und die reizende Mädchenknospe bedeckte ibr Gesicht mit ihren kleinen Händchen und weinte bitterlich. Kein Wunder, wenn wir 'e. krause Gedanken ihr Köpfchen durchkreuzten. Ist doch der erste Liebeskuß ein hochwichtiges Ereigniß im Leben eines jungen Mädchens. Er schließt die Epoche des eckig?n Backfischthums ab und verkündet dem jungen Mädchenherzen eine neue Welt des Glückes. Hatte es Jemand gesehen? Nein. Niemand, Niemand. Nur die rauschenden Bäume, die zwitschernden Vögel, die summenden Käfer waren Zeugen des Frevels gewesen. Und er? Wird er? Nein, nein, er muß sich ja schämen, daß er so schlecht gehandelt. sich in einen Winkel verkriechen und seine That still bereuen. Bereuen? Wird er bereuen? Er hat einem reuigen Sünder gar nicht ärmlich gesehen, als er nach vollbrachtem Raube lachend entflohen war. Nichts machte er sich daraus, gar nichts! O, diese bösen, bösen Männer! Wenn sie nur bestimmt wüßte, daß sie seinen Kuß nicht erwidert hat! Nein, gewiß nickt. Sie wird doch nicht. Aber ganz sicher ist sie dessen doch nicht! Sie denkt nach In dem Augenblick, als der Ueberfall geschehen. hatte sie ein unangenehmes Gefühl empfunden. Ja doch nein! Gar so unangenehm war das Gefühl nickt gewesen im Gegentheil als seine Lippen die ihren berührten, da es ist leider wahr da war ihr himmlisch woh! zu Muthe, und sie jetzt lvciß sie es bestimmt sie hat ihn klick wiedergeküßt. Gott! was hat s!; gethan?! Was wird er jetzt von ihr der.k:n? Eigentlich trägt nur er die Sckiuld; er hat ja angefangen; ihr wä- ?: gewiß nicht eingefallen. Ist es denn eine Sünde? Kann ein Kuß ein Verbrechen sein? Sie weiß, Sünde ist abscheulich, das Verbrechen grauenhaft; der Kuß war gut, so 2'.!t. Nein, nein, es ist keine Sünde, nur verboten ist es. Sie will sich aber nichts mehr verbieten lassen, sie ist ja schon ein großes Mädchen und das Küssen so angenehm, so süß. Sie wird sich wieder küssen lassen, gerade weil es verboten ist. aber nur im GeHeimen. Nein, es. ist keineSünde, denn er muß sie doch heirathen, nachdem er sie geküßt hat, und dann dürfen sie immer, so oft sie wollen, süße Küsse tauschen. Sie hat längst zu weinen aufgehört. Warum ist er denn eiltflohen? Das war gar nicht recht von ihm, jetzt wäre es doch schon dasselbe; ob ein Kuß oder zehn, hundert, tausend. Nur der erste ist so schwer. , der Böse! Sie so meuchlings zu überfallen! Wenn er sie nur erst darum gebeten hätte? Vielleicht würde sie ihm gestattet haben. Gewiß .... Doch so hat man nicht einmal Zeit, den Kuß recht zu erwidern .... Und die Bäume rauschten und die Vögel zwitscherten und die Käfer summen: Frauenloqik .... Frauenlogik olv auf ven Philippinen. Für die Besitznahme der Philippinen durch die Amerikaner werden verschiedene Gründe angegeben. Präsident McKinley. Vice-Präsident Roosevelt und Andere, die der gegenwärtigen Administration nahe stehen, haben den Erwerb der Philippinen der göttlichen Vorsehung zugeschrieben, dabei aber vergessen, daß, wenn dem so wäre, der Kauf und der Eroberungskrieg ganz in Wegfall hatten kommen müssen. Auch wird von Solchen, die am imperialistischen Expansions - Curs nichts auszusetzen haben, vielfach behauptet, daß wir den Erwerb der Philippinen dem aus den reinsten Humanitätsmotiven entsprungenen Krieg mit Spanien zu verdanken haben. Weder das eine, noch das andere beruht auf Wahrheit. Was zum Erwerb der Philippinen führte, war die Sucht nach Gold, die Kniebeugung der Administration vor den Trusts und Monopolen. Als Senator Beveridge seine erste imperialistische Red vom Stapel ließ, nahm er mit Bezug auf den natürlichen Reichthum der tropischen PhilippinenInseln den Mund sehr voll und deutete an, daß daselbst auch viel Gold zu finden sei. Andere Imperialisten, die zu

Gunsten der dauernden Annexion der J"leln sprachen, redeten aus der gleichn Tonart und Keiner vergaß dabei, die reichen natürlichen Hilfsquellen des Archipels zu betonen. Wäre es uns bloß darum zu thun gewesen, den Phiiippinern die Freiheit zu bringen, sie rom spanischen Joch zu befreien und auf eine höhere Stufe der Cultur zu erheben, so hätte es gar keinen Unterschied machen können, ob die Inseln sich durch großen Bodenreichthum und durch besondere Produktivität auszeichnen, oder iricht. Gold! Gold! Gold! Nach diesem lechzen die Briten in ihrem Raubkrieg gegen die Buren. Gold! Gold! Gold! Nach diesem verlangen die Amerikaner in ihrem Unterjochungskrieg auf dert Pkilippinen. Wie es in Wirklichkeit MI' dem auf den Philippinen zu findenoem Golde steht, 'darüber macht Frank L. Strong in der Mai-Nummer des Engineering Magazine" nachstehence interessante Angaben und Mittheilungen. Er schreibt unter Anderem: Gold nimmt ganz naturgemäß in oberster Linie das Interesse der Massen in Anspruch. Während des spanisch - amerikanischen Krieges traf ich mit vielen Freiwilligen aus Colorado zusammen. Sie waren mit der Ab-

sicht hierher gekommen, nach dem Ab-! lauf ihrer Dienstzeit hier zu bleiben und Gold zu suchen. Sie hatten Erfahrung im Bergwerksbetrieb und Viele derselben blieben hier. Hunderte von Anderen kamen mit derselben Absicht aus anderen Staaten der Union. Obwohl die Insurrektion noch im Gange ist und dadurch das Feld ihrer Untersuchungen beschränkt wird, sind doch unsere lokalen Zeitungen voll von ihren wundervollen Entdeckungen. Ich komme mit vielen Goldsuchern zusammen. Sie zeigen mir kleine Fläschchen. die mit heimischem Golderz angefüllt sind. Auch besitzen sie Proben von stark goldhaltigem Quartz. Man bekommt die in den Vereinigten Staaten längst abgedroschenen Goldgeschichten wieder aufgewärmt. Die vielen Geschichten von Gold, die ich zu hören bekomme, wachsen mir förmlich zum Halse heraus. Vielleicht nehme ich dem 'old gegenüber eine ultraconservative Stellung ein. aber ich muß gestehen, ich habe bis jetzt noch nichts gesehen, oder gehört, was meinen Puls auch nur um einen einzigen Schlag hätte besch'.'unigen können. Von den Eingeborenen kann man Gold leicht erhalten. Ein fleißiger Eingeborener kann es per Tag in einem der berübmtesten Bergwerke auf die Gewinnung von Golderz im Werthe von etwa fünf Cents bringen. Da er es weder essen, noch rauchen kann, so vermehrt sich sein Fund. Nach Verlauf von mehreren Monaten harter Arbeit kann er eine kleine mit Golderz halb angefüllte Phiole aufweisen. Solches Gold kaufen meine prospektirenden Freunde an und stellen es als ihre eigenen Funde hin. In spanischen Urkunden sind viele solche berühmten Bergwerke erwähnt". Rache. Eine häusliche Scene! Grund: VerWeigerung eines neuen Hutes wegen wiederholter Etatüberschreitung. Effest: Thränen, bittere Thränen. Aber so sehr Ludmilla auch schluchzte und weinte, Otto, ihr Gatte, blieb ungerührt. ..Weiberthränen sind wie ein Gewitterregen". sagte der Tyrann. Man kann nichts dagegen macben. als einen Schirm ausspannen und ruhig warten, bis der Strom von selber versiegt." Und wie Otto sprach, so handelte er. Mit empörender Gemütsruhe saß er aus dem Sopha, eine duftende Cigarette rauchend und sah sein weinendes Weibchen an, als sei es eine Wachsfigur und er im Panoptikum. Und seine Taktik trug den Sieg in diesem ehelichen Scharmützel davon. Denn Frau Ludmilla sprang plötzlich auf; wie durch Zauber war die salzige Fluth gehemmt. Aber noch gab sie sich nicht verloren. Ihre kleinen Händchen ballten sich zu allerliebsten Fäustchen, ihre sonst so sanften Augen sprühten Blitze und ihren Rosenlippen entrang sich das barbarische Wart: Ungeheuer!" Dann stürzte sie. hinaus und in die Küche. Hm, dachte Otto, was will sie denn da? Und auf den Zehenspitzen schlich er ihr nach und legte das Ohr an das Schlüsselloch der Küchenthüre. Minna", hörte er sein bitterböses Weibchen sagen, mein Mann hat mich gekränkt, beleidigt, mißhandelt. Aber ich werde mich rächen, bitter rächen! Ich weiß, wo er verwundbar ist, und da werde ich ihn treffen ohne mit einer Wimper zu zucken. Minna, von heute an werde ich selbst kochen!" O, verflucht!" murmelte Otto und prallte von der Thüre zurück. ..Jetzt wird die Geschichte tragisch!" Wieder in's Zimmer zurückgekehrt, ging er mit stch zu Rathe, ob er doch chen wolltest." Viel hätte nicht gefehlt und der Thränenstrom wäre von Neuem geflössen: aber Frau Ludmilla beherrschte sich und ließ aus einem nahen Restaurant ein Diner für vier Personen holen. Vorzüglich, mein herziges Weibchen".gelobte Otto. Du sollst wirklich öfters selbst kochen." Frau Ludmilla hat es aber nicht gethan. Beim F e st st e l l e n der Gräber von Soldaten des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, die in Saugerties. N. A.. beerdigt sind, wurde entdeckt, daß achtzehn von diesen Todten Söhne und Enkel von ChristianMeyer waren, eines Pfälzers. welcher sich im Jahre 1710 in West Camp niedergelassen hatte. Auch befinden sich unter diesen Todten mehrere Söhne von Töchtern Metten

Am

t.

H. W. Riemam. Flonft. Empfiehlt sein groh Auewahl von Palmen und Dekoratwnspfianzen, sowie Muehende Topfblumen.

Geeignet für Geburtstage

Unsere Blumen werden auf Ausstellungen immer mit ersten Preisen gekrönt. Grünhäuscr und Verkanföladen : 1207 8. Last 8t. Telephone 1848.

Dampfer nach

Europa

Alle transatlantischen Linien repräsentirt. Plätze werden ohne Ertra.skoften te graphisch belegt. Circulare und Dampferpläne werden auf Verlangen geliefert.

Tel. Im

1MC o xi i t o x,

No. 306 Weft Washington Strafte, findet man sämmtliche

Herren und Damen Ausstattungs-Waaren i neuester Mode in gröhter Auswahl. H, ÄW II 1? 9aMf .

ÜNION TRUST CO., Office : Gebäude der tAelegsrbart.! Office : (Gebäude der Gesellschaft.) 0. US und 122 Oft Market tr. Joh fc. volttdav. Präsident. Henry irel. 2. Bice-Präsident und Schatzmeister. H. M. oltz. Sekretär. County und Municipal Sich erheiten negocirt. Gefchäfts-Agent in allen Kapacitäten, speziell oder allgemein. Interessen werden an Depofite bezahlt für eine bestimmte, übereinge kommene Zeit. Kapital an dem be stimmten Tag zurückbezahlt. Versicherungen aller Art i erster Klasse Gesellschaften. Testamente werden ausgefertigt und Vormundschaften und persönliche Vertrauensposten aller Art über nommen. Sprechen Sie vor. Rathschläge kosten nichls. Ciwn Lanndry, 1237 Oft Washington Strafte. Krage. und Manschetten 2c. Kragenleiften frei. Alle Arbeiten erden garantirt, baeholt und abge liefert. Telephon 2313. frsmilienwäkch eine Spezialität. Nellie Lander. Präsidentin. Marh Mahoneh, Sekretärin. -UNION CO-OPERATIVE LAUNORY. John F. Whire. -,, Schatzmeister und Geschäftsführer Telephon 1269. Agenturen überall. Pngress :: Laundry, z HauptOffice: z No. 312314 Oft Market tratze. ) 228 Massachusetts Avenue. Zweig-Officeu : 203 Nord Illinois Straße. ) 622 Ost Washington Str. Macht vorzügliche Wascharbeiten. Televdoniren Sie , 1121 für den Wagen. o. r. STIRE & CO., No. 208 Nord Eaft Str. ue Telephon on 1500. Neue Televhon 3670. Wir macheu eine Spezialität von künstlichen Gliedern unb chirurgischen lirderstützen Braces), Scbud - Erweiter unaen, Brua bäüder v. rücken auf Bestellung gemach.' I SO Jahre bei A. Havwvod Wir sprechen vor um Maß zu nehmen, wenn ti verlangt irv Arbeit aanmttrt. M MM MM MM RFI I FulIF ß t 1 aL W 3 m m IPbtte Kiter u. Michigan Hoab Ein herrlich gelegener Ausftugsplatz mit Naturschönheiten reichlich ausgestattet. Für Partieen wie geschaffen. Gnte Mahlzeiten und erfrischende Getränke z jeder Tageszett. Kegelschieben, Bootfahrcn, Angeln. LOUIS KRAUSS, . .Eigenthümer. Altes Telephon 100.

1t m

Eine schlimmr Verbindung W eine bös Vrrrenlun, und eine k'vs, Quetsch 1, welche sich ! .liiii eilig, nen; gerade so bäung wl'rdkli beide zusamkae turiii V.

Jakobs Hek geheilt. und sonstige Festlichkeiten. - Passage und von 10 Rord Pennsylvania tr. Ks $W ' Jmportirte Weine und feine Cigarren. Zeden Samstag wanner Lunch bei CHAS. L0EWER, 1809 Süd Saft Straße. In der Deutschen Wirthschaft von wmw i?iTriir li in. r nun, an - .-. -rt: a IV. tJ t U v-uih nj.v. findet rr.an feinstes Home Brew mit ichök haftem unch zu jeder Stunde Tage? Wirthschaft von G. LEUKHARDT im Gemüthlichen Elke, 102 N. Noble Str. eues Phone 2011. 60 YEARS EXPERIENCE Trade Marks Designs Copyrights Ac Anyoae endlng a Sketch and descrtptlon ma) , qalckly ascertain onr optnion free whether an inrention ts probably pateatabto. Cotnmanica. i t Ions st riet lyeonödentfal. Handbook oa Patents sent free. Oldest aeenoy for aecuringpatenta. Patents taken tnronäh Mann 4 Co. raosfrfl tpeetol noticc, withoat Charge, in the ScicMific juneiican. handsomeir inntrated weeklr. Tastest etf rMilatinn . , f anw Mflintlltr tniimal Tnr . . raar . f nur raunt bs, 91. Bold by all newadealara. PNN & Co.36"""-' New Yorfc BraDcb Office. 625 K 8t- Wasbtncton. Du C. year , f nur raunt bs, fL Sold by all newadealara. CAVEATS, TRADE MARKS, COPYRICHTS AND DESIGNS. Send your bnsiness direct to Washington sures Urne, costs less, Derter Service. Mt oBce cloa to 17. 8. Patent (Wir, TUM n i iTlaila ar7 .Tmtn.tlom bmU. Atty' t at d mnUl pafat Att. irna ACTCAL EXPEETEMCE. Book ''HsvtoaMata rataate." rsaeonai. aTianriua iyeji i tuh etc., Mat trm. Patoata procarad throack . O. Btuara racalre tp.cial notie, vttaaat charga. ia taa INVENTIVE ACE iUutrated llilj Tliiaalk jm 91. a 7ar. iE. 8. SlfißERS,,?. 00: $

SS f Tuxedo I Grand Opera House Cafe, W K 117 N. Pennsylvania St. M ' JOHN P. SCHILTGES, Eigenthümer.

m.

VMSB

W

xaaayayvaaaaavaaa