Indiana Tribüne, Volume 24, Number 248, Indianapolis, Marion County, 25 May 1901 — Page 6

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Vom Auslande.

I n R 0 u e n wurden jüngst die in Papier gehüllten Theile der Leiche eines fünfjährigen Mädchens der Familie Godailler an verschiedenen Stellen aufgefunden. Das Kind wcir seit drei Wochen verschwunden. Sin Wirth batte es zuletzt in den Armen de- 35jährigen Maschinenarbeiters Bouvier gesehen, der seitdem nicht mehr zu finden war. Seine Geliebte, eine geschiedene Frau Benard. wurde jedoch auf die Anzeige des Wirthes verhaftet, und sie gab sofort das Versteck Bouvier's an, der durch Drohungen ibr Schweigen erzwungen hatte. Auch er wurde verhaftet. Das Paar hatte drei Wochen lang auf dem Strohsacke geschlafen, unter dem die Leicke verborgen war, und die Reste erst zerstreut, als der Geruch unerträglich wurde. Bedeutsame Ausgrabungen nach ausgestorbenen Thieren werden demnächst in Attika bei dem Orte Pikermi auf halbem Wege zwischen Athen und Marathon durch den englischen Paläontologen Woodward im Auftrage des Britischen Museums vorgenommen werden. Schon seit eiNiger Zeit ist es bekannt, daß dort eines der merkwürdigsten Lager von Knochen ausgestorbener Thiere sich befindet, die aber noch einer ergänzenden Untersuchung bedurften. Etwa 13 Fufj unter der Erdoberfläche liegt eine dicke Schicht von rothem Thon, unter der wohlerhaltene Knochen von Giraffen, Straußen, Elefanten, Gazellen und anderen in Griechenland jetzt unkannten Thieren zu finden sind. Aus dieser Thatsache ist der wjchtigeSchluß gezogen worden, daß Griechenland früher durch eine Landbrücke mit Afrika verbunden gewesen ist. Die bevorstehenden Ausgrabungen werden acht Wochen in Anspruch nehmen. Freiherr v. Eickstedt, der wegen Falsch- und gewerbsmäßigen Glücksspieles verhaftet wurde, hatte sich in letzter Zeit in Berlin ohne bestimmten Wohnütz und ohneBeschäftigung aufgehalten. Er war der Sprößling eines alten pommerischen Adelsgeschlechtes, und da er keinen Lebenserwerb hatte, schmolz das ihm vom Vater hinterlassene Vermögen schnell zusammen. eine Hoffnung, eine reiche Heirath zu schließen, ging nicht in Erfüllung. Er ging zu Verwandten nach dem Gute Langerhof bei Ziegenhals, wo er während längerer Zeit Gutsbesitzer und Bauern der Nachbarschaft durch Falschspiel in der unerhörtesten Weise rupfte. Als ihm in Oberschlesiin der Boden zu heiß wurde, ging er nach Berlin, wo er auf Grund eines Steckbriefes verhaftet urde. Er wird demnächst nach Neiße in Schlesien transportirt werden, wo seine Aburtheilung stattfinden wird. Der calabresische Bandit Musolino, auf den seit mehr als einem halben Jahr vergeblich von der Sicherheitsbehörde Jagd gemacht wird, ist in den letzten Tagen zweimal mit genauer Noth den Verfolgern entqangen. Zuerst hatte man erfahren, daß Musolino sich im Hause eines Pächters in Solano verborgen hielte, und umstellte nächtlicherweile das Haus mit 70 Mann. Als man aber das Haus glücklich erobert hatte, war der Vogel ??ereits ausgeflogen, denn auch er hat seinen Kundschafterdienst ebensogut oder noch besser als die Polizei. Wenige Tage danach stieß eineStreifmache von Eargbinieri in der Umgebung von San Luca, am südöstlichen Abhänge der Berge von Aspromonte, auf einen mit Doppelflinte bewaffneten Hirten, Ui dem sie den gesuchten Verbrecher erkannte. Kaum war er ihrer ansichtig geworden, so ergriff er die Flucht und rettete sich in eine nahe Waldung, obgleich hinter ihm drein gefeuert wurde. EinerfchütternderUnglllcksfall ereignete sich beim Turbinenhaus des Rheinfelder Eanals. Ein Taucher Namens Steiner war mit Vornahme einer Ausbesserung zwischen dem Rechen und den Turbinen üeschäftigt. Es wurden ihm dabei die vier Finger der linken Hand eingeklemmt, so daß er sich nicht losmachen konnte. Ein Zeichen, um Hilfe zu senden, konnte er nicht geben, da er besüzchten mußte, daß dadurch der Luftzuführungsschlauch zerrissen würde. Da während einer Stunde keine Hilfe nahte, ergriff Steiner sein Taschenmesser und schnitt sich die cingeklemmten vier Finger ab, so daß er das Zeichen zum Aufziehen geben konnte. Nach Anlegen eines Nothverbandes wurde er ins Krankenhaus nach Basel verbracht. Der Arbeiter Hoffmann, der bei dem Arbeiter Kunde in Steinfeld bei Lübeck logirte. hatte sich mit seinem Wirth zur Arbeit begeben, kehrte indessen nach kurzer Zeit in sein Logis zurück und erzählte seiner Wirthin. daß er sich um andere Arbeit umsehen wolle, da er sich nicht mit Kunde vertragen könne. Als er dann noch mit Frau Kunde gefrühstückt und seine Sachen gepackt hatte, entfernte er sich. Noch im Laufe des Vormittags wurde dann beim Steinfelder Wohld der über und über mit Wunden bedeckte Kunde in bewußtlosem Zustand aufgefunden. Ohne wieder das Bewußtsein erlangt zu haben, starb er nach zwei Stunden. Kunde hinterläßt eine Frau und drei unversorgte Kinder. Nach Hoffmann, dessen Aufenthalt unbekannt ist, wird gefahndet, da es anzunehmen ist, daß er den Kunde erschlaaen hat.

Einen großen Heiterkeitserfolg erzielte im Württembergs schen Landtag der Abgeordnete Braun- : ger. der bei der Berathung des Etats des Innern. Kapitel Landwirthschaft, u. a. ausführte: Man weiß bis heute noch nicht, was eigentlich die Haupturfache der Verschleppung bei Maul- und ' Klauenseuche ist. Ich glaube, vielfach ! sind es die Oberamtsthierärzte selbst. (Heiterkeit). Je mehr Eontrole ihnen übertragen wird, desto häufiger sind ! wir Landwirtbe mit der Maul- und Klauenseuche behaftet. lGroße Heiter keit.) Die Oberamtsthierärte tragen

eben auch Kleider an sich, wie andere Menschen lGtoße Heiterkeit) und können die Seuche darin verschleppen. Ihre Mittel nützen gar nichts, das weiß ich aus Erfahrung, denn ich habe sie selbst schon zu Rathe gezogen. lHciterkeit.) Ls wäre am Ende beer, man ließe die Sacke gehen; das sagen sogar Oekonomieräthe." (Heiterten.) Paula Min es, die bekannte revolutionäre Rednerin und Schriftstellerin, ist im Alter von 61 Jahren in Paris gestorben. Schon unter dem Kaiserreich trat sie alsZlubrednerin hervor, betheiligte sich'wäh rend des Krieges an der Vertheidigung und wurde verwundet. In Paris wirkte sie bei der Commune mit und wurde deswegen nach Neu - Caledonien deportirt. Nach der Amne. stie kehrte sie zurück und heiratete, um als Fremde nicht mehr ausgewiesen zu werden, den Schlossergesellen Neqro von Montpellier. Als sie ihren ersten Sohn auf dem Eioilstandesamte mit dem Namen Lucifer - Blangui Vereingetorix einschreiben lassen wollte, verweigerte es der Beamte. Umsonst recurrirte sie bis an den Justizminister, da das französische Gesetz nur die Eigennamen der Bibel, der Heiligengeschichte und des klassischen Alterthums zuläßt. Als Gattin und Mutter genoß Paula Minck auch bei ihren Gegnern große Ächtung. Ihren Mann erzog sie selbst zum Journalisten. Ein großes Kriegslazareth ist an der Ostseite des KaiserHafens in Bremerbaven für die krank aus China heimkehrenden Soldaten errichtet worden. Es sind im Ganzen 28 Baracken, durchweg aus Wellblech, einige auch aus Asbest, errichtet, von von denen die Mehrzahl eine Länge von 15 Meter und eine Breite von 5 Meter erhielt, während für einige Ba zacken-Dimensionen von 3236 Metern Länge und 10 Metern Breiten vorgesehen wurden. Dirigirender Arzt des Lazareths ist der Oberstabsarzt im Hanseatischen Infanterie - Regiment No. 75 Dr. Sckumann aus Bremen. Vom Jnlande. Nach einem soeben zur Veröffentlichung gelangten Bericht des Superintendenten T. F. Austin von der Auster-Commission des Staates New Jersey wurden im verflossenen Jahre von Greenrich, Bivalve und Maurice River. N. I.. Austern im Werthe von $2,260,000 versandt und 3000 Mann mit 520 Booten waren in der dortigen Austernfischerei thätig. Trotzdem kann die Austernfischerei noch produktiver gemacht werden, denn in der Delaware Bai lassen sich ohne sonderliche Mühe 75,000 Acres künstliche Betten mehr anlegen. Die Austerncommission hat bereits 14,000 Acres mehr für diesen Zweck gepachtet und weitere 30,000 Acres stehen ihr auf Wunsch noch zur Verfügung. Ihr Leben verloren hat die 61 Jahre alte Frau Mary Feldman in McKeesport. Pa., bei dem Versuche, ihre zwei Enkel vor dem Tode zu retten. Während die Frau mit den Kindern einen Spaziergang machte, liefen dieselben auf einen Eisenbahndamm und zwar direkt einem mit großer Geschwindigkeit nahenden Zug entgegen. Frau Feldman eilte den Kindern zu Hilfe, während ?in Bremser Namens James Taylor, welcher auf dem gegenüberliegenden Geleise stand, ebenfalls zur Rettung der Kleinen herbeistürzte. Es gelang ihm auch, dieselben vor dem scheren Tode zu bewahren. Frau Feldman wurde jedoch vom Geleise geworfen und so schwer verletzt, daß sie innerhalb weniger Minuten starb. Die unfreiwillige Rückreise nach Deutschland hat von New Aork der Maschinenbauer Frederick B. Haugk aus Leipzig mit der Strohwittwe Nani Detlefson mit drei Kindern aus derselben Stadt, antreten müssen. Haugk kam mit Frau Detlefson auf der Batavia" als Mann und Frau nach New Jork, doch stellte sich vor dem Board of Jnquiry" heraus, daß das Paar nicht verheirathet war und das jüngste Kind ein uneheliches ist. Der Gatte der Frau Detlefson war in Leipzig Post-Assistent und verschwand, laut Angabe seiner Frau, vor 6 Jat ren aus Leipzig, nachdem er seine Stelle durch Schuldenmachen und Trunksucht verloren hatte. Haugk, dessen Zeugnisse als Maschinenbauer tadellos sind und der einen wohlhabenden Bruder in Jndiana haben soll, zog vor ungefähr zwei Jahren zu Frau Detlefson und dort entwickelte sich das Verhältniß zwischen ihnen, das zu der gemeinsamen Auswanderung führte. Zuerst beschloß der Board ofJnquiry" Frau Detlefson zurückzuschicken, doch da Haugk der vermuthliche Vater ihres jüngsten Kindes ist, so muh er rhr .izt ife.;r. i.

Nicht immer ist Undank der Welt Lohn, wie das Testament des jüngst verstorbenen G. H. Miller von Farquaway County, Va., beweist, der Albert V. Funk zu Timber Ridge bei Hancock, Md.. die Summe von $150.000 vermacht. Funk arbeitete vor Jahren auf der Farm des Herrn Miller und wollte die einzige Tochter heirathen, doch starb das Mädchen am Hochzeitstage. Funk blieb fünf Jahre bei den alten Leuten und zog dann zu seiner alleinstehenden Mutter, wo er sich verheirathete. Aus Dank für seine frühere Ergebenheit hat Miller ihn so reich in seinem Testament bedacht. Der 12 Jahre alte Sohn des Kaufmanns Schramm in Cottage Grove, Minn., ist einem eigenthümlichen Leiden erlegen. Der Knabe hatte eine Prädisposition zu der sogenannten Hämophilia. d. h. sein Blut gerann nicht, weshalb selbst geringfügige Vtrletzungen schwere Blutungen zur Folge hatten. Vor einigen Tagen fiel er beim Spiel zu Boden und schlug mit dem ftinn so heftig auf. daß er sich in die Zunge biß, wodurch eine große Blutblase entstand. Die Eltern zogen sofort mehrere Aerzte zu Rathe, denen es gelang, die Blutung zu hemmen. Als der Knabe an einem Ballspiel theilnahm, brach die Wunde aber wieder auf und ehe ein Arzt zu Hilfe gerufen werden konnte hatte sich der Knabe verblutet. Aus derfreiwilligen Sklaverei ist im County Anderson. S. C.. abermals ein Neger durch das Gericht befreit worden. Der Mann. Alex. Williams mit Namen, hatte sich einem Farmer, dem er $150 schuldete, durch einen Contract auf ein Jahr verpflichtet, war aber contractbrüchiz geworden und wurde deshalb in's Gefängniß geworfen. In dem Contract, welchen Williams unterzeichnete, gestand er dem Farmer das Recht zu, ihn über Nacht einzusperren, anzuketten und zu prügeln, wenn er nicht genug arbeite. Das Geriet erklärte, solche SklavenContract seien null und nichtig, und Niemand habe das Recht, sich derart zu binden; deshalb wurde Williams freigelassen. Der Farmer will gegen diese Entscheidung appelliren. Andere Contracte sind vor Viesem gerichtlich annullirt und verschiedene Personen wegen Begünstigung sslcher Sklaverei von der Grand-Jury unter Anklage gestellt worden. Eine. Abenteuern reiches Leben hat der 82 Jahre alte Stevenson Archer im Hause des Richters Fr. Stump zu Perry Point. Md.. beschlossen. In seinen jüngeren Jahren arbettete Archer als Landmesser und Ingenieur für die Bundesregierung und lebte als solcher Jahre lang unter den Indianern. Er nahm viele deren Lebensgewohnheiten an. Mehrere Male gerieth er in die Hände von feindlichen Stämmen, aber jedesmal gelang es ihm. seine Kopfhaut zu retten und ohne Schaden zu entkommen. Einmal rettete ihn ein Brennglas, durch welches er die Sonnenstrahlen auf das nackte Bein einer d.r Wilden concentrirte. so daß dieser, in Schrecken gesetzt, davonsprengte und der ganze Stamm ihm nachfolgte. Herr Archer wurde zwar wieder eingefangen, die Indianer aber hielten ihn für einen Medizinmann und schonten sein Leben. Vor etwa einem Monat engagirte der reiche Seymour Thorne in Bronrville einen New Aorker Kutscher. Namens Charles A. Patterson. Derselbe nahm sich auf dem Kutschenbocke so stattlich aus, daß auch Effie May, eine 18jährige Tochter des Greises, Wohlgefallen an ihm fand und sich viel mit ihm beschäftigte. Neulich bemerkte Thorne's älteste Tochter, daß ihre jüngere Schwester Cora heimlich und zärtlich mit Patterson plauderte. Sie erzählte es der Mutter; Cora schwätzte wieder, und die Mama hatte eben angefangen, beiden Töchtern eine Strafpredigt zu halten, als Effie aufbrauste und erklärte: Cora hat kein Recht auf ihn; er gehört mir. Er ift mein Gatte." ??rau Thorne war wie

vom Donner gerührt. Dann fiel sie in Ohnmacht. Effie brachte sie wieder zum Bewußtsein und bewies dann, taß der Pastor Samuel P. Grabam von der Trinity Episcopal Kirche sie mit Charley getraut hatte. Die Eltern machten schließlich gute Miene zum bösen Spiel und sandten das junge Paar auf eine längere Hochzeitsreise. Ein trauriges Ende nahm eine Familienreunion, die im Hause der Frau G. Conrad zu Alburtis, Pa., stattfand, deren Gatte im verflossenen Winter auf der Reading-Bahn sein Leden verloren hat. Am Nachmittag fuhren ungefähr 15 der Gäste in drei Equipagen nach dem Friedhof bei Shamrock, um die Gräber ihre? todten Lieben zu schmücken. Beim Antritt der Heimfahrt scheuten die Pferde der ersten Kutsche und warfen das Fuhrwerk um. Die beiden anderen Kutschen, die im scharfen Trabe folgten, collidirten mit der umgestürzten, und das Resultat war ein wirres Knäuel von gestürzten Pferden, umgeworfenen Kiltschen und verletzten Menschen. Kein Einziger entkam ohne Verletzung. Die Schwerverletzten sind: der 14jährig Charles Conrad hatte einen Hüftenj bruch, einen Beinbruch und einen Schädelbruch erlitten; Frau Geo. Conj rad, seine Mutter, broch ein Bein; Henry Whitestone erlitt einen Bruch der Kniescheibe; Frau Rosa Miller und Frau Ale Miller. Reading, trugen Rippenbrüche dvon, und George Aoth, Reading, war schwer verletzt.

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