Indiana Tribüne, Volume 24, Number 247, Indianapolis, Marion County, 24 May 1901 — Page 2

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Carl Piper,

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Das Kind von der Sttaße.

Bon L. tgnoux. Der Hofrath Alexander Graboff faß am Fenster feines eleganten Arbeitszimmers und starrte hinaus auf die Straße, wo einige Kmder munter umhertummelten. Die Nachbarn betrachteten das Fenster mit Erstaunen, denn eö war ein Wunder, den Hofrath um diese Zeit zu Hause zu sehen, und wie traurig fmh wriimm Vnh w sntt f WmmSL lich dreinbUckende Herr aus! 4 V v I v r I v - ' I Seuszend strich sich der Hofrath mit hr PAtiS ilfr ht ,trh Jwnn tit VWi tuiiv w r fr ...... ..- i (.u. iu w. it.. ' yc uyt iui.cn iifii 171c ifuuKnvdi vyt danken verfolgt: Warum lebte er eigentlich? Wer hatte van seinem Dasein Nutzen oder Vergnügen? " Es könnte doch anders sein, wenn er eine Frau hätte, die gleich einem Sonnenstrahl diese dunklen Zimmer erhellen würde, und dann Kmder vielleicht ein Junge und ein Mädchen, die um ihn herum spielen und jauchzen würden. Aber jetzt - er seufzte wie - der - jet ist es zu spät. Nun muß er allein bleiben. Ein vernünftige? Mann heirathet mit zweiundvierzig fahren nicht mehr tL m7 mtfniton Dtn 1 ruhigen, beschloß er, einen weiten Spaziergang zu machen. Kaum war er jedoch einige Minuten gegangen, als er eine bittende und vor Schluchzen zitternde Stimme vernahm. Eine in Lumpen gehüllte Bettlerin stand vor ihm und hielt in ihren Armen ein '5&nd, das ungefähr zwei Jahre alt sein mochte. Haben Sie Erbarmen, mein Herr, weder ich noch das arme Kind haben heute etwas zu effen bekommen." Der Hosrath Graboff hatte ein gutes Herz, aber heute fühlte er sich besonders weich. Er blieb stehen, bemv "IDV"3"" " O " trachtete das Kind einen Moment und iiU U4V V WM UVIiiv vivt v v i . . . führte dann die beiden Hungrigen nach ; dem nächsten Restaurant, wo er Fleisch j mit Kartoffeln und für den Kleinen , Banne Milch bestellte. Die beiden Gä- j ste warfen sich gierig über die Epeisen, , mthronh fvrr MrahnH h rff8 ?rk.i,l- I spiel mit zufriedenen Blicken verfolgte. WV' vJ ' " wm Die Frau war übrigens ein ganz alltägliches Geschöpf. Bettelei schien ihr Gewerbe zu sein, das sie ausübte, um nicht zu arbeiten zi: brauchen. Das Kind dagegen hatte reine, edle Züge und große, blaue Augen, die mit der Neugierde eines Vögelchens in die Welt guckten. Es ist ein schöner, ein bildschöne? Junge," dachte der Hofrath. Obgleich ein wenig schmutzig und vernachlässigt," fügte er hinzu. Danach fing er an. das 5rind nrtt der Bettlerin ?.u vergleichen. Nein, dieses Weib, dessen Züge arobe AuSschwcifungen verriethen, konnte unmöglich die Mutter dieses Knaben sein. Schließlich fragte er: Ist der Kleine Ihr Kind?" Die ffrau warf einen forschenden Blick auf ihn. Sie wollte in seinem Gesicht lesen, welche Antwort ihr den größten Vortheil bringen Dürde. Nachdem sie eine Weile gezögert hatte, sagte sie: ..Er aebört mir. der Kleine, weil ich ihn ernähre und für ihn sorge, aber 1

es ist nicht mein Kind. Die Mutter ..Was ist denn los?" fragte der Hofwar eine meiner nächsten Verwandten; ! rath, von düsteren Ahnungen ergrif-

sie ist todt, und der Vater wollte von dem Kinde nichts wiffcri. Wenn ich mich nicht um das Würmchen aekümmert hätte, wäre es schon längst gestorden und vergessen in Stein fiel von dem Herzen des andächtig Lauschenden. Der Kleine war nicht das Kind dieser Frau und

sozusagen ohne Eltern. , Bettlerin hatte den Jungen der WärUnter diesen Umständen ist Ihnen tcrin gestohlcn. wäbrend die Mutter wohl das Kind eine Last?" erkundigte sick in einem Badeorte aufhielt er sich weiter. Der Hofrath hatte geni:q gebort. r Die Bettlerin verstand nickt sofort j bat um Urlaub, nahm Hut und Stock den Grund des Interesses, das er für uno fing an zu laufen. das Kind zeigte. Um auf aLes vorbc-! Als er in den Salon trat, sah er. reitet zu sein, erwiderte sie vorsichtig: wie eine Dame seinen Micha in den Der Kleine mir eine Last? . . Ach. Armen hielt und küßte, wie könnte es wohl anders sein, da ich ' Ick bin der Hofrath Alerander gezwungen bin. die Barmherzigkeit Eraboff. Mit wem habe ich die Ehre fremder Menschen anzurufen, um ! zu sprechen? ' fragte er mit zitternder mein armseliges Leben fristen zu kön- Stimme. nen? Aber ich trage geduldig diese Ich bin die Wittwe des Obersten Last. Ich liebe den Kleinen so zärt- : Pircgoff. Ich bin gekommen, um meilich." nen Sohn zu holen und Ihnen zu danHören Sie." sagte Graboff. über- ken für die große Güte, mit der Sie lassen Sie mir das Kind, ich werde es meinen Jungen angenommen . haben, adoptiren und Ihnen fünfzig Rubel ; den eine vergeßliche Wärterin . . ." auszahlen!" Danken Sie mir nicht; der Junge Ach Herr, mein Herz würde bre- gehört mir. Ich habe ihn adoptirt:

; chen, wenn ich gezwungen wäre, mich von meinem Liebling zu trennen. antwortete die Bettlerin scheinheilig, während ihr Gesicht die gemeinste Habsucht verrieth. Als der Hofrath nichts erwiderte, fuhr sie nach einer Weile fort: Legen Sie noch fünfzig Rubel dazu. mein guter .Herr. Es wird mir so schwer, das kleine Würmchen, meine einzige Freude, zu verlassen." Gut, Sie sollen hundert Rubel haben. aber ich will das Kind sofort mitnehmen.Wie Sie wünschen, mein Herr!" Der Hofrath fragte nicht mehr, fondern schritt mit hastigen Schritten seiner Behausung zu. Die alte Haushälterin bekam beinahe einen Schlaganfall, als sie 'ihren Herrn nach Hause kommen sah in Begleitung einer zerlumpten Frau und eines Kindes. Als sie sich erholt hatte und erfuhr. daß das Kind im Hause bleiben sollte, und daß Herr Grabvff es adoptiren wollte, warf fic ibrem.Herin so wü-

thende blicke zu, daß dieser sie erstaunt fragte, was, er ihr gethan habe. Darauf ließ er den Portier, dessen Frau und den Schuhmacher heraufholen. die als Zeugen dafür dienen muß-

ten, daß die Bettlerin für immer den kleinen Micha Galitzky dem Hofrath überlasse, welcher seinerseits sich verpflichtete, ihn zu erziehen und für seine Zukunft zu sorgen. Als die Frau die versprochenen hunT "u ZT r T EI X T fnt hatte, standen sie alle etwas be. btti Rubel erhalten und sich rasch ent- , ir4slti ri.- iitin riitT rttrr rorr hmi uuiii ivi- ujiv i4r3vii iüui auii, ivu7 nun geschehen sollte. Nur die Portierfrau schien die Situation zu überbliy ÖCN Sie verschwand, um bald dar auf mit einer kleinen, mit warmem Wasser gefüllten Bademanne zurückzukehren. Erst muß der kleine Micha baden erklärte sie energisch. Jetzt folgte ein Schauspiel, das der : Hofratb nie gesehen hatte. 1 . rn 1: r r 1 -t w . ri . 1 , " n ZZTuu l .2! ! Rolle und alle gehorchten blind ihren Anordnungen ! v hatte augenschern- ! h Vergnügen gehabt, , 6badet zu werden und ferne Freude "ß. Er lachte, er schrie und fPrifete mit seinen kleinen Händen Wasser nach allen Seiten. Auch der Hofrath, der mit gespannter Ausmerksamteit die kühnen Bewegungen der Pvriierfrau verfolgte, bekam " etwas ab. Nach dem Bade reichte man dem ! Kleinen noch eine Tasse Milch, die er geruhte, bis auf den letzten Tropfen zu leeren. Einige Minuten später l war er fest eingeschlafen. Am nächsten Tage stand dem Hof-! rath eine schwere Arbeit bevor, denn ! es galt, dem kleinen Prinzen eine ihm würdige Ausstattung und ein Kinder-; mädchen zu besorgen. Nach entsetzlieben Strapazen hatte er jedoch die Be-1 . ( f t y ruhigung diese beiden zachen aufs Vorzugllchste ausgmchtet zu hüben, e war er so glücklich gewesen wie ltzt. Immer war er bei guter Laune , ck beetlte toW hiuuuic. irnp juuju w leicht Sehnsucht nach ihm haben könnte. Und der Kleine lachte wirklich, j wenn er ihn kommen sah, und streckte die Aermchen aus, als wollte er ihm , entgegenfliegen. Des Morgens wartete er nicht erst das Aufwachen seines Adoptiovaters ab. um in sein Bett hinaufzuklettern. ! mit seinem Bart zu spielen und lange j Discuffionen zu führen in einer Sprache, die der Hofrath nicht verstand, aber die das Kindermädchen ihm über-1 setzte. Hören Si . . .. jetzt sagt er Papa", jetzt guten Morgen"." Sagt er das wirklich?" fragte Herr Graboff ganz selig. Ja gewiß! Es ist merkwürdig, daß Sie das nicht oersiehcn, Herr. Ich verstehe es doch." Eines Ta?.es brach jedoch ein uner wartete? Sturm über das glückliche 5eim erns und drohte des Hofraths Freude vollständig zu zerstören. Vormittags war er in seinem Amt. ols seine Haushälterin hereinstürzte, ganz blaß und verstört aussehend. Herr, kommen Sie sofort nach Häusel sin. Man führt Micha fort." Skr kann das wagen?" Seine Mutter." Aber sie ist ja todt." Todt. ja. wenn sie e doch wäre! Aber nun ist sie nicht todt und ist gei kommen, um Micha zu holen. Die hier sind die Papiere. Lassen Sie das Kind; niemand soll es mir rauben!" Aber, Herr 5)ofrath, Sie werden doch erlauben..." Ich erlaube nichts," rief der Hof- ! rath erbittert. Ich würde sterben, wenn man mir den Jungen nähme. Und Mcha will auch gerne bei mir binden. Seyen Sie nur, w:e er lacht. Lassen Sie ihn mir; ich werde ihn so gut erziehen!" j)ie Mutter Men durch die ?prai che gerührt und sagte: Aber warum heirathen Sie nicht, ! wenn Sie ein solcher Kinderfreund sind?" j Dem Hofrath schlug das Herz, und das Blut stieg ihm zu Kopf. Warum er sich nicht verheiratete? Er war also wirklich nicht zu alt? Kein Weib j hatte ihm jemals diese Frage gestellt, j Er hatte sich zwar nie viel um die ! Frauen gekümmert. Aber doch Er warf einen erstaunten Blick auf die Wittwe und merkte jetzt erst, daß es j ein schönes Weib war, ds vor ihm stoitf. Es waren dieselben schönen

oiauen Äugen, wie Mcya ste yane. und derselbe süße Mund. Wieder legte er sich auf's Bitten: Lassen Sie ihn wenigstens noch hier. Essen Sie Mittag mit mir. Nicht wahr. Sie sagen nicht nein?" Die Dame sagte lächelnd: ..Wie Sie wollen." Die ganze Mahlzeit kam ihm höchst merkwürdig vor. Er konnte sich nicht an den Gedanken gewöhnen, daß eine Dame an seinem Tisch saß, daß diese Dame mit ihm sprach und lachte und sogar auf sein Wohl trank. Nach

dem Mittag sprachen sie von die sie beide sehr interessirten. und ihre .niiajicn unu xunaze inmmien 0 gut überein. daß der Priester zwei Monate später das Resultat dieser Unterhaltung mittheilen konnte. Zwei Jahre später kommt Micha athemlos zu seinem Vater heimgelaufen und schreit: Ist es wirklich der Storch, der die kleine Helene gebracht hat?" Ja. gewiß." Sage dann dem Storch, daß er lieder einen Jungen bringen soll, denn ich liebe nicht die kleinen Mädchen." Der Hofrath küßt seinen Micha und denkt an seine Junggesellenzeit, die er unter keinen Umständen zurückhaben möchte. Uedle irkung. nfr ü cm" tj . n r Unteroffizie? Mülle? läßt sich bei seinem Compagniechef krank melden. Sofort schickt dieser zurück mit dem Befehl, es müsse ganz genau angegeben werden. wo?an Müller erkrankt sei. De? Unte?offizie? läßt abe? geho?samst rapportiren. das könne er nicht sagen, weil der Arzt noch nicht gekommen sei. Der Chef der Compagnie ist indessen damit nicht zufrieden, und ertheilt an den Ueberbringer dieser Botschaft wiederholt den st?ikten Befehl, ihm die Art der Krankheit sofort zu berichten. Doch der Abgesandte kehrt neuerdings mit dem Bescheide zurück, der Arzt sei noch immer nicht gekommen. Müller selbst könne die Krankheit nicht bestimmen. Der Hauptmann ist wüthend. Unve?züg!ich will e? das Leiden kennen lernen, sonst soll ein Steinhageldonnerwetter Die fürchterliche Drohung scheint zu wirken. Denn als nun die Ordonnanz zum d?itten Mal vo? dem Compagniechef e?scheint inzwischen war der Arzt gekommen da rappornrl i'.e. oie axoe an ver Hosennaht mit lauter stimme: unte?offizie? Mülle? läßt dem He??n Hauptmann geho?samst melden, daß e? nunmehr am Gallensieber erkrankt ist:" Dieser Tage traf tn Toronto der Bischof Newnham, dessen Diöcese Moosonce 1000 Meilen nördlich von Winnipeg belegen ist, nach einer überaus beschwerlichen Reise ein. Der Bischof verließ kurz vor Weihnachten seinen Palast", der aus einem 15 bei 20 Fuß großen Blockhause besteht, in Gesellschaft von 6 Indianern und legte nicht weniger als 1500 Meilen auf Schneeschuhen zurück, während das Quecksilber 20 bis 40 Grad unter Null stand. Die Nächte brachte die Gesellschaft in großen Schlafsäcken aus Pelz zu und beim Erwachen waren die Leute meistens vollständig eingeschneit. Erst als der Bischof mit seinen Begleitern die Grenze der Provinz Quebec erreichte, hörte er die seit verflossenem Sommer ersten Nachrichten aus der civVsirten Welt. Bei N y b ö I in N ordSchleswig wurde vor einiger Zeit ein Postwagen von Räubern übeefallen. Die Untersuchung führt Eriminalinspector Engel aus Altona. der seine Nachforschungen in verschiedenen Verkleidungen anstellte. Als Vagabund verkleidet, begab sich Engel nach einem Dorfe in der Nähe von Nyböl und schloß sich unterwegs emem reisenden Handwerksgesellen an. Engel war so gut costümirt. daß der Handwerksbur sche keinen Verdacht schöpfte, fondern sich seinem Collegen" anschloß und mit diesem plaudernd die Reise fortsetzte. Nachdem sie die Hälfte des Weges zurückgelegt, wurden sie von einem Polizeibeamten aus Graaften, der sich auf der Suche nach zwei Vagabunden befand, angehalten und alle beide verhaftet. Es erregte natürlich große Heiterkeit, als es sich herausstellte, daß der eine Handwerksgeselle der Criminalinsvector war. Als Tursschwind ler hat sich der Sultan von Johore entpuppt. Er führte aus Australien ein Pferd Namens The Crown ein und nannte dasselbe sür mehrere Rennen in Singapo und in Kalkutta. Als NUN The Crown" ein Maidenrennen in Singapore gewann, legte der Besitzer des Zweiten gegen dn Sieger Protest, mit der Behauptung cin, The Crown" sei identisch mit einem Pferde Namens Truth". das M Australien eine Reihe von Siegen gefeiert hat. Die Stewards nahmen eine genaue Unter suchung vor, welche d Richtigkeit die ser Behauptung ergab. Calder, der Trainer und Jockey des Sultans von Johore. wurde auf Lebenszeit von den Rennplätzen in Kalkutta und Singapore verwiesen. Dre Stewards des Singapore Sporting Club forderten den Sultan von Johore auf, seine Ehrcnmitgliedschaft niederzulegen. Die Tage- und TonntagsAusgabe der Jndiana Tribüne"

kftet nur 10c per Woche.

Täglicher Markt-Bericht. Texas Oel Aktien. Beaumont. Texas, 24. Mai. Folgende sind die Akt'en, wclcbc an der Celtcne in Beaumont. Tcras. und bei Moeller & Davidson. Staatsagenten. Zimmer 373 Lombard Gebäude, Indianapolis. 7,nd., eingetragen sind. Moeller H Tavidion nebmcn Aufträge 'ür Aktien zu den verlangten Prcisen. wie folgt, entgegen :

(ricllschaft : Tkras Lil 6 Lin? 5o Bonanza iu c roireriinq üo alional Cil und Pixc Line Eo aratrga Cu & Pixe Line Co öikizen? Zonsolidaled Eil Go Tde Seadord Qil Co .. .., Trra? Nkw Orirans Oil Co , tit Werner er. üomranD. i oiumbio euco. ... vuii'ruini tuuu 0 Mankiattan Buffalo OiI Co Boealie Oil So . ' 'VUM iii.'ih 1 1 V. (rrman American il Co Viktor Cil 80 BesivuS Oil So The Island Cil Co Hevwovd Mamoutd OB, Mineral und Lime So r"lnir .Aiimnnf O i 1 sC rt Wir find gern bereit unseren Kunden Mapven, unserer Office zu zeigen. Viehmartt, Jndianap'ls Union Vichhöfe, 24. Mai. Rindvieh. Ause?lcscne bis p?ima Stic?e, 350 Pfd. unaufwä?ts $5.15 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und aufwärts 4.80 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 5.65 5.20 Pfd Gute bis mitt!c?c 1150 bis 1300 Pfd. Stic?e Mittle?e bis gute Sucre 900 bis 1100 Pfd 4.60 5.10 4.35 4.75 3.75 4.90 4.75 4.25 3.75 4.40 3.60 2.70 6.(0 5.0(. 4 25 3.65 3.25 $50 $30 Gute bis gewählte Rinder. 4.25 Mittlere bis gute Rinder. 4.00 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kühe. . 3.75 Mittlere bis gute Kühe.. L.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.50 Kälber 5.00 Schwere Kälber 3.50 Prima bis fancy Export Bullen 3.75 Gute bis gewählte Schläch lc? Bullen Gcwöhnlickc bis gutcBullcn Gute Kühe mit Kalb GcwöhnlicheKühe mit Kalb 3.40 2.75 , . .") $20 Schweine. Gute bis gewählte, milt lere und schwere.'. .. .$5.75 5 85 5.75 5.7S 5.60 5.45 5.45 ! Gemischte, schw. Packing 5.65 !Gute bis gewählte leichte 5.62 Gewöhnliche leichte 5.55 Plgs 4,45 Roughs 4.95 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 4.25 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.25 Gute bis gewählte Schafe 3.50 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 Stockcrs 2.00 Böcke, per 100 Pfd 2.00 5.00 4.25 4.00 3.00 3.00 3.00 Früchte und Vemnse. Früchte. Ananas $1. 50-$1.75 per Dutzend. Citronen, 53.00 für 300360. Acpfcl, S4.00-tz4.50 per Faß. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Persische öc per Pfund. Kokusnüffe, 3.50-4.00 per hundert. Orangen, California Novels tz3.00 ; Tangarincs $2.50 ver halbe Box. Erdbeeren Mississippi $1.50 per 24 Pint Case. Rhubarb 10c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.50 $2.00 per 100 Pfd. Zwiebeln, Bermuda $2.75 perCrale; gelbe Globe $2.00 per Bushel. Kartoffeln, $1.25 per Faß; prima Burbants und runde weiße 4be per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Illinois $2.50. Celery, 40-65c per Bunch. Weihe Rüben 90c per Faß. Parsnips gewaschene $2.00 perFaß. Neue Gemüse. Zwirbeln 8: per Dutzend Bunhes. Tomatoce Crate, 6 Körbchen $2.75 Radieschen per Dtzd. Bunchcs 20c Salat 8c per Pfund. Spinat, $1.00 per Faß. Rothe Rüben 50c per Dtz. Bunchcs Kehl 75c per Faß j Oyster Plant 25c für 2 Dutzend Bunchcs. ee Kartoffeln $$2.50 per Bushel Gurken 75c per Dutzend. Grüne Erbsen $1.50 per Bushel. Spargeln 20c per Bunch. Kraut $3.00 per Crate. Wachsbohnen $3.50 per Box. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere , 74-7; hiesige Stiere 8-8c; hiesige ! Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-74c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 64c; - ! Kühe 550 bis 650 Pfund 9c; Stier - Vorderviertel 7c; Stier Hinterviertel ! 94c; Rind Hinterviertel 9c; Rind Vor ! dervicrtcl 6c; Kuh Vorderviertel 5c; Kuh Hintcrvicrtel 8s c. Frisches Kalbfleisch Kälber9 Hin ! tervtcrtel 13c; Vorderviertel 8c. Frisches Schaffteisch Lämmer per Pfd. 10c; Schafe 8$q Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c. Frisches Schweinefleisch. Loi 9c10c ; Eottage Schinken 8Zc : gehäu. tete Schultern 8c, frifche Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 104c ; Tender.

loivs 14c ; Bones 5c.

Spare Ribs 6c ; Tail

Verlangl $ 5.'X, . .60 100' .65 1.00 IM .50 .50 100.00 100.00 1.00 .10 JZ .10 100.00 1.00 .10 .60 1.00 100.00 tS',"' $ 5,000.(1(10 I.ttZOl'O 1,0(1.(10 500 000 l.lM'.OOO 100,000 500,000 00,00 5.000 MV AV.OW . L.00VC0O 1.00 1.00 1.00 100.H) 1.00 1.00 1.00 1.00 1 00 1U.II t&M 1.00 .10 1.00 10 100.00 1.00 .10 !.00 1.00 100.00 S,000 Oseklih.i .... ........ ,. .l.,' ! .000.000 25o,ooo 250,00 1,000,000 Prospekte und Crkelagen aller odigen (Se''eltschs:en in Geräuchertes Fleisch. Sugar Curcd Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund c; 15 Pfund 124c: j 12-10 Pfund 124c; Zweite Qualität 20-18 Pfund c; 15 Pfund 114.c; 12 Pfund 12c; 10 Pfund 12c. kalifornische Schinken 6 bis 8 Pfund 8c; 10 bis 12 Pfund 8c; 13 bis 15 Pfund 8. Speck, Engl. Gewählter 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, .-.c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt, .'2. Frühstück Speck Klarer Englift) Cured 15c; gewählter Sugar Cured 144c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 14c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durcbfcknitt lHc; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 114c; 6 Pfund im Durchschnitt, ichmal, 114c. schultern, Engl. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 9$c; 10 bis 12 Pfund 9jc Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, 1-2'ic; Außenseiten Ilse; Innen seilen 13-c; Knöchel 13c. Gevöckeltes Schweinefleisch, Knochen loses Fancy Pig tz20.00; Klares Bean 19.00; Family 17.00; Short Clear 16.00: Rumvf 15.00. Schmalz, in Tierccs, 1. Qualität 9; 2. Qualität 94c; 3. Qualität 9c. Würste, Geräucherte Bralwurst 8c; Frankfurter 9c; Wienerwueft 8c; Knackwarst 7c; Bologna in Darm? 6c,in Tuch 6jc. Getreide. Weizcn-No. 2 rother 734c auf de Geleisen, 734c von der Mühle ; Ro. 8 rother 694-7 14c; April 734.c auf de Geleisen; Wagenweizen 74c. Korn-Ro. 1 weiß 45c; No. 2 weiß, 45c; No. 3 weiß 45c; No. 4 weiß 41 - 43c; No. 2 weiß gemischt 43tzc; No. 3 weiß gemischt 43c; No. 4 weiß gemilcht 394-41; No. 2 gelb 44c; No. gelb 44c; No. 4 yelb 40 - 4ic: No. 2 gemischt 43s;; No. L gemisch, 43c; No. 4 gemiscdt 394-41c; an Kolben 43$c. Hafcr-No. 2 weißer 31c; No. 3 weißer 30c; No. 2 gemachter 294c: No. 3 gemischter 284c Heu-altes No. 1 Timotky 12.5013.00 No. 2 Timotbd 11.00-12.00. Kaffee. Folgendes sind die JndianapoliR Preise : Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c? Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packercn: Ariosa 911.25, Lion 11.25, Jersey 11.25, Caracas 10.75, Dillworth'R 11.75 Dutch Java Blend 12.50, Mail Vouch 11.25, Gates Blended Java 10.75. iAroeeries. Zucker Tominoe 6.47c; Stückzucke, 6.47-; pulvcrnrler 6.07c; XXXX pul verifirter 6.12c; Standard granulirte? 5.87c; feiner granulirter 5.87c; CubeS 6.22c; Confectioners'A 5.67c; Ridge wood A 5.47c; Phöniz A 5.42c; Empire A 5.37c; Ideal Extra Golden E 5.32c; Windsor Extra C 5.22c; Ridgewood exrra C 5.12c; gelber C 5.02 ; 16 gel ber 4.87. Eingemachte Früchte BlackberrieS, 3 Pfund, $1.10; Pesches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; AnanaS, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; Sec onds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbse $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.26, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 85c-$95; Zucker, korn 80c $1.10; Apfelbutter, per Dutzend 3 Pfund, 90c. Kohlen. . Tonne Ztsm Antbracite $7.00 8.65 Rauchlose 4.50 Jackson 4 00 Pittsburg 4 00 Raymond City 4.00 Wi-tifrede 4.00 Kauawha 4.00 Lu irig 3.50 Brazil Block 8.50 Green County 8.00 Jndiana l:ump 3.00 Bloßburg 6.00 Slack 2.00

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