Indiana Tribüne, Volume 24, Number 243, Indianapolis, Marion County, 20 May 1901 — Page 6

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Offener Schreibebrief des Vhilipp Sauerampfer. Copyright 1901 by thcGerman Preis & Plate Co. !. Sd4.

Mein lieber Hrr Redaktionär! Se könne sich denke, daß for mich der Wedesweiler nit mehr ecksistirt Hot. Ich hen gleich wie ich nach sellemRumpus mit den Wedesweiler heim sin komme, mei Lecksiekohn aus dem Buckkehs erunner geholt un hen den Name Wedesweiler gesucht, for ihn auszuschkrätsche. awwer das ganze Doppeljuh Hot in den Buch gefehlt. Ich denke die Kids hen's erausgerisse, un hen's in die Schul for ihr Spelling gejuhst. 0 en oerdollte Zchuwiak, so en seckehändiger Knoche, was der is, sin ich schon längst gewese. Der soll warte, bis ich widder Haudiduh zu ihm sage. Herr Redaktionär, ick sin schuhr, Sie l?ern wunnere wie es mit die Anna steht. Well, die Anna is ahlrecht, awwer mit den Mennetschment, do hen ich mich doch en große Batter uffgelade un ich kann Jhne sage, es nimmt en arig schmarte Mann, um so ebbe zu mache. Es is e wahres Glück, daß die Anna grad an mich komme is, bikahs einer wo noch dummer is, wie mich, der hätt do gestanne, wie der Ochs vorm Berg. Ich sin ja von Naduhr aus kein Esel, awwer in die letzte Zeit, do hen ich doch noch e ganze Latt gelernt. Ich denke. Sie hen's auch schon an mein Schreiwe genohtist. daß ich e viel bessere Lengwitsch juhse un lang nit mehr so viele geographische Mißtehks mache wie früher, das kommt schon daher, weil die Anna so e schönes Deitsch spreche duht. was se bei die Franzose in Perris gelernt Hot. Un Briefe kann ich jetzt schreiwe tu biet de Bänd. Ei tell juh. ich kann Eim ebbes zu gesse gewe. Neulich hen ich eim en Brief von siwwePehtsches geschriwwe un er Hot nit gewißt, was ich wollt un das ks grad die Bijuht of it. So schreiwe. daß es Jedes gleich verstehn duht. das bringt jeder Maulaff fertig, awwer den Weg sin ich nit gebild. Ich lege in jeden Brief auch e ganze Latt Brehn un do kann einer tschuhe bis er das enunner kriegt. Mit die Anna is das so e Sach. Ich hen doch die Klippings aus Jhne Jhrn Pehper in den ganze Land erumgeschickt, awwer ich hen nur siwwe Ennsers kriegt. Alle siwwe hen geschriwwe, daß se for die Anna e feines Jngehtschment hätte, un en schöne Preis bezahle könnte, wann se bieseids ihr Singe noch ebbes annerschter duhn könnt. Wann se for instenz en Travehzäkt duhn könnt, odder e wenig kicke odder wann se nor fünf Minnits uff den Kopp stehn un sich mit die Beine verwunnern könnt, das deht mer dann Whodewill rufe un des wär all de Goh heitzudag. Ich sin so disgostet gewese, daß ich gar nit die Briefe zu die Anna gezeigt hen. Ich hen so in meine dumme Kopp zedenkt, daß es doch arig traurig mit die Kunscht sein müßt, wenn mer von e Künschtlerin verlange duht, daß sie Klaundricks mache soll. Ich hen rtl Tahk mit die Lizzie was meine Aktie is gehabt, awwer die Hot ganz :ere Eidies gehabt. Se sagt, o well, die Welt deht heit nit mehr do stehn, wo se fünfunzwanzig Johr zurück gestanne Hot. Mer hätt jetzt en differente Tehst un wenn die Piebels verlange dehte, daß e Singer auch Sommersetz mache deht, do konnt mer ewe nit he!fe. Das beste Ding wär, wann ich emol die Anna frage deht, was se in die Lein duhn könnt. Ich hen se auch gefragt un was denke Se, was se gesagt Hot? Se Hot gesagt, se könnt einiges duhn un wann se dafor bezahlt deht wer'n, denn deht se en ganz neue Drick duhn. Se deht sich an den Flohr lege, deht de Kopp e wenig rehse un deht dann mit den linkeHinnerfuhs so en Kick mache, daß sie wie e Spring in die Höh fliege deht un wann se Widder an de Grund käm. dann deht se uff ihre Fieß stehn, grad wie e Katz wann se von t Ruhf erunner falle duht. Is dat so? hen ich gesogt, das deht ich gleiche emo! zu sehn. Newwer meind. Hot die Lizzie gesagt, sell is ebbes for die Stehtsch. awwer nicks for de Familietisch. Wie ich gesehn hen, daß die Anna einoerstande war, do hen ich alle Briefe geensert un am nächste Dag hen ich schon Widder Antwort kriegt, daß die Offer eckzeptet wär un so Hot die Anna in leß denn no teim Jngehtschment for siwwe Woche gehabt un for jede Woch sollt se hunnert un zwanzig Dahler kriege. Bei Galle, do is awwer die Anna froh gewese. Se sagt, siwwe mal hunnert un zwanzig, des sin achthunnert un verzig Dahler. des sin so ebaut vi:r und dreißig Hunnert Mark, bei gahsch, ich hen ja nie nit gedenkt, daß es iwwerhaupt so viel Geld gewwe duht.

Se Hot e paar Dag später schon starte müsse, un hoi sich off Kohrs e annercs Dreß fickse müsse, bikahs for die Sommersetz do wär vas lange Dreß en Fehlscher. Die Anna Hot gesagt, se müßt auch noch e wenig präcktisse. un do hen ick mich am mehrschte oruff zefreit, awwer die Lizzie Hot so ebbes komme sehn un Hot die Anna den Kieh for die Gärret gewwe. do könnt se ganz schön für sich präcktisse, mitaus daß Jemand sie störe deht. Ach. ich kann Jhne sage, mer Hot mit so e Fr.iu sei Last, da! is ebbes' schreckliches. Well, do hen ich off Kohrs nit helfe könne un ich hen auchen Weg sattisfeit sein müsse. Ich hen noch alle Dehts gefickst, wann die Anna Hot singe misse, so daß gar kein Trubel war un dann hen ich auch alles for mich errehnscht. bikahs ich hen doch mit gehn misse. Die Lizzie Hot immer so sonnig geschmeilt un ich hen gar nit ausmache könne, was das nor gemeint Hot. Wie der Dag von die Abreise da war, do Hot die Lizzie Morgens beis Breckfest gesagt: Well, Phil, Host du denn auch alles gut ?rrehnscht. daß nicks häppene duht? Schuhr Dings, hen ich gesagt, do is auch noch nit das allergeringste Dietehl vergesse, wei alles is so schön gefickst. daß e Kind ganz mitaus jemand annerschter den Tripp mache könnt. Das is schön, Hot die Lizzie gesagt und dann sagt se zu die Anna: Sieh Anna, der Phil Hot alles so fein gefickst, daß du gar kein Trubel hawwe wirst, wann du e ganz klein wenig kehrfull bist. O. ick sin auch nit esfreht. To hen uh de Schnuppe gemerkt; ich hen gesagt, die Anna braicht ja auch gar nit effreht zu sein, ich deht ja doch mit se gehn. O, no, Hot die Lizzie gesagt, du bleibst ganz schön hier un duhst mich helfe Hauskliene. Sell hot's gesettelt! Schiewiß, was sin ich so mähd gewese! Ich hätt doch so gern die Anna mit ihre Tricks gesehn. For das Singe hen ich ja nit so viel gewwe. Awwer, gnade dem Karpet, der mich unner die Finger kommt, wann do auch nor e Fetzche ganz davon bleibt, dann kann mich einer Wedesweiler rufe. Womit ich verbleiwe Jhne hrn lieber Philipp Sauerampfer.

Bom Jnlande. Von einer Wagendeichsel aufgespießt un') sofort getödtet wurde der Maschinist Peter Miller m Planisfield, N. I. Der Unfall trug sich zu, als der junge Mann in sehr schnellem Tempo und auf der falschen Straßenseite zur Arbeit auf seinem Rade zur Arbeit fuhr. Dabei collidirte er mit einem Bäckerwagen, dessen Deichsel wie eine Lanze seine Brust durchbohrte. Mit knapper Noth ist der Schieferdecker I. E. Towne in Worcester. Mass., einem furchtbaren Tode entgangen. Der Mann stürzte vom Thurm der tathol. Kirche aus einer Höhe von 1C0 Fuß ab. blieb aber am Dache hängen und wurde nach 15 Minuten von Feuerwehrleuten, welche Leitern herbeibrachten, gerettet. Er hat nur unbedeutende Verletzungen erlitten. Vor 13 Jahren verließ der Krüppel Cortland Coons, der ohne Beine geboren ist, mit nur einigenGroschen erborgten Geldes seinen Heimathsort Pouahkeepsie, N. A., um in der Fremde sein Glück zu suchen. Das anscheinend aussichtslose Unternehmen ist ihm gelungen, denn dieser Tage ist er mit einem Vermögen von $12,000, das er in einem Zuckerwaaren-Laden in Seattle erworben hat. nach Hause zurückgekehrt. Coons bedient sich beim Geben seiner 5ände. DervJahrealteThomas O'Neill in New York wurde seit einiger Zeit von seinen Kameraden in der Sonntagsschule verhöhnt, weil er sehr abgetragene Kleider trug. Er klagte sein Leid seinen Eltern, die ihm begreiflich machten, daß das Tragen von abgetragenen Kleidern keine Schande sei und daß sie zu arm seien, ihm neue zu kaufen. Der Junge wagte es aber nicht, noch einmal in diesen Kleidern in die Sonntagsschule zu gehen, begab sich vielmehr nach dem East-River, wo er sich auf einen Schleppkahn setzte und traurig in's Wasser blickte. Etwas später hörte ein Junge in der Nachbarschaft das Wasser plätschern, als ob etwas in's Wasser gefallen sei. Als er nach der Stelle eilte, wo der kleine Knabe gesessen hatte, war der Platz leer; der Junge hatte sich ins Wasser gestürzt. Daß ein kleiner Junge einen dummen Streich macht, ist wohl zu verzeihen, aber unverzeihlich ist es, wenn ein gebildeter DXinn sich dadurch zu solcher Wuth hinreißen läßt, das Leben des jugendlichen Uebelthäters ernstlich zu gefährden. In der Bundes - Hauptstadt amüsirte sich der acht Jahre alte ffred Hahne damit, Steine auf die Bienenstöcke des AgrikulturDepartements zu werfen und dabei wurde er von Professor Benton, dem amtlichen Bienenvater" erwischt. Benton packte den Jungen und schleppte ihn unter die schwärmenden Jnsekten, die sich sogleich über ihren Quäler hermachten. Der kleine Fred wurde sehr schwer verletzt. Professor Benton wurde im Polizeiaerichte auf die Anklage, die Verletzungen des Attndes in direkt herbeigeführt zu haben, zu einer Geldbuße von $10 verurtheilt, eine viel zu linde Strafe.

Bom Auslande.

D ie mit Salpeter von ?a!eta Buenz in Chile in Cuzhaven eingelaufene englische Bark Lortonist unterwegs auf hoher See derSchauplatz einer schweren Blutthat gewesen, welcher folgender Thatbestand zu Grunde liegt: Zwei Matrosen des Schiffes, ein deutscher unv ein italienischer, waren miteinander in eineSchlägerei gerathen, in die ein englischer Matrose vermittelnd sich einmischte. Der Italiener brütete Rache gegen den Friedensstifter, und als dieser" allein in der Vorderpeak beschäftigt war, schlich sich der Rachedürstige heran und oersetzte dem Ahnungslosen mit einem langen Messer acht tiefe Stiche, die sofort tödtlich wirkten. Ter Mörder wurde sofort in Eisen gelegt und später in Falmouth, wo das Schiff zu diesem Zwecke anlief. derBehörde übergeben. I n dem griechischen Dorfe Akkowo bewarb sich ein deseriirter Cavalleriesoldat leidenschaftlich um die Gunst der schönen Chrysoula. Als er ihr Herz nicht erweichen konnte, plante er Entführung. Er überfiel zu diesem Zweck die mit ihrer Schwester Jiannoula auf dem Felde arbeitende Geliebte. Aber die beiden Frauen setzten dem Vorhaben des Liebhabers so energischen Widerstand entgegen, daß er aus Wuth über die mißlingende That beide Frauen erschoß. Beim Begräbniß der Ermordeten feuerte er auf die den Leichen folgende Menge, wobei er eine Frau und den Popen schwer verwundete. Als ihn dann schließlich ein Aufgebot von Schutzmannschaft in seinem Versteck umzingelte, erwiderte er eine Stunde lang das auf ihn eröffnete Feuer. Schwer verwundet mußte er sich schließlich ergeben. E in eben erst z u m L u f tballondiensre nach Versailles commandirter Corporal Namens Guery. war mit der Füllung eines Ballons beschäftigt, als der Leutnant hinzutrat, um einige Anordnungen zu treffen. Ein mißverstandenes Commando bewirkte, daß der Ballon vorzeitig aufstieg. Guery. welcher ein Seil gehalten hatte, wurde 40 Meter hoch emporgezogen. Bleiben!" Abspringen!" Bleiben!" Nein, abspringen, wir fangen Dich auf!" riefen die Soldaten m diesen Momenten der furchtbaren Aufregung. Was aber der Leutnant rief, ist nicht festzustellen. Man bildete, so rasch es eben ging, einen Kreis und hoffte, da Windstille herrschte, den unfreiwilligen Ikarus aufzufangen. Vergebens! Cwery stürzte auf den Sand und wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Hospital getragen. Unter den Begleitern des deutschen Afrikareisenden Nachtigal. der im Jahre 1870 als einer der Ersten tiefer in den dunklen Erdtheil eindrang, befand sich auch ein Italicner Namens Giuseppe Valpreda aus Asti in Piemont. Im Innern wurde er von der Expedition zurückgelassen und mußte, um sein Leben zu retten, zum Islam übertreten. A'tS Mohamed el Musulmani heirathete er eine Äraberin, die Tochter eines angesehenen Mannes, und lebte am Hofe des Scheik Haschme von Born. Als letzterer vor acht Jahren von Rubah ermordet wurde, mußten seine Anhänger fliehen. El Musulmani erlag den Strapazen der Reife, während fein Weib und seine drei Söhne glücklich nach Zender entkamen. Einer dieser Söhne, Abdallah den Mahomed, ist nun in Italien eingetroffen, um sich mit seiner Mutter und seinen Brüdern in der Heimath seines Vaters, in Asti. niederzulassen. Ein Ringkampf mit eigenartigen Ueberraschungen für das Publikum fand in Wien statt. . Es kämpften gerade der Franzose Beaucainois und der Türke Hali. . Plötzlich schleudert Hali seinen Gegner über die Barriere der Manege auf eine Dame im Parket, die laut aufschrie. Der Kampfrichter pfeift av, der Türke kümmert sich aber nicht darum und faßt den Franzosen sofort wieder, zerrt ihn auf die andere Seite der Manege und setzt ihn direkt auf einen Cylinderhut, der auf der Barriere liegt. Trotz Pfeifen und Läuten läßt er ihn aber nicht los, bis einige Herren auf ihn losschlagen. Da erhebt er sich und geht grinsend in die Mitte zurück. Bei einigen heftigen Massagen werden Pfuirufe laut. Der Vorsitzende des Schiedsgerichtes erklärt: Meine Herrschaften, für diese zwei Herren brauchen Sie nicht so wehleidig zu sein." E s gibt gegenwärtig 77 Aerztinnen in Paris. Die erste Französin, die zum Doktor der Medizin promovirte. war Fräulein Madeleine Bres, die 1898 die Prüfung außerordentlich gut" bestand. Vor ihr hatten schon eine Engländerin, Fräulein Garre. und eine lmerikanerin, Fräulein Putman, an der Pa riser Fakultät zum Doktor prornovirt. Unter den Aerztinnen in Paris gibt es auch jetzt noch zahlreiche Ausländerinnen. namentlich Russinnen. Im übrigen Frankreich gibt es je z-wei Aerztinnen in Bordeaux und Marseille, je eine in Lyon, Nizza, Cannes, Bichy. Lille. Rennes. Grenoble, An. gers, ferner je eine in Algier und Ton king. Die Zahl der Aerztinnen. wird in den nächsten Jahren noch bedeutend fteiHen. In ganz Frankreich studiren jetzt zweihundert Damen Medizin und Pharmaz.

Zusammen' gezogen.

nn fcic Mu4kln zusammengezogen Ufll empttndlich find,

nennt man diesen chmerz Wundheit und Steifheit heroorgerusen durck Kälte und Ueberanftrengunß. Vieselb dauert jedoch nur kurz Zeit nachdem St. Zakoßs Gel n,evdt ird. Die Heilung ist schnell und ch.e.

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