Indiana Tribüne, Volume 24, Number 243, Indianapolis, Marion County, 20 May 1901 — Page 2
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Die reichen Oelfunde, welche jüngst in Texas gemacht worden sind, haben in erhöhtem Maße die allgemeine Aufmerksamkeit auf diesen Staat gelenkt, dessen außerordentliche Zunahme an Bevölkerung, Wohlstand, politischer Macht und geistiger Entwickelung zu den bemerkenswerthesten Erscheinungen unseres phänomenalen Zeitalters zu rechnen ist. Im Norden waltet meist nur eine höchst nebelhafte Vorstellung oon dem Lone Star State" vor und im Allgemeinen denkt man sich denselben als eine ungeheureLandfläche, auf dessen von einer glühenden Sonne ausgedörrten Prairien halbwilde Rindvieh - Heerden und unavt lisirte Menschen Hausen, welche letztere wandernden Arsenalen gleichen und i die beim geringsten Anlaß zum Bowie- ! messer oder Revolver greifen. Die ; alten" Leute sprechen nur von Texas als einem Zufluchtsorte von Justizflüchtlingen der schlimmsten Sorte, wo ai l. r A m r r r c
ntemano letnes eoens ncyer ti. AVer ; weroen nocvnens nnfrv. für u- oorttegencen Bkyus herhalten. Und diese etwas blutrünstige Voifirllung ßigkeiten benutzt, die zwar auch als häufig zeigt sich bei diesen Artikelchen von dem größtenStaate unserer Union giftig zu betrachten sind, aber eine so das praktische Interesse mit dem entspricht durchaus nicht der Wirklich- starke färbende Kraft besitzen, daß ; Schönheitssinn aufs Beste vereinigt, keit. In Tezas haben sich die ersten sie nur in völlig unschädlichen Men-, und Dies und Jenes darunter dürfte Stadien der Entwickelung und Civili- j gen verwerthet zu werden brauchen, i auch anderen Evastöchtern begehrenssirung nicht viel anders vollzogen, als j Außerdem ist mit Befriedigung festzu- j werth genug erscheinen, in Illinois, Wisconsin und anderen , stellen, daß auch Pflanzenfarbstoffe, z. Ein Frauen - Hausgeräth, welches hochcultivirten Nordwest . Staaten ; B. Spinatgrün, das jetzt in großen 1 den Großmüttern unserer heutigen . l-- C 1 tTl . ..,... r . 0L . i st, . WZ. B
vor etnem yatoen anryunoeri. e- Quantitäten für vteie inoeiszwecie hemmt in seiner Entwickelung war hergestellt wird, zum Färb:n v?n BonTexas durch die Sklaverei, und die un- , bons zur Benutzung c:niv.en. Das geheuren Entfernungen, die man zu- Laboratorium der aroß?n Londoner
rücklegen mußte, ehe man seine frucht- j baren Prairien erreichte. Im Jahre 1854. als Fred Law Dmsted seine PPf CV ? W 11 t 1 klassische Reise durch Texas" machte, gab es fünf Routen, die dorthin führten. nämlich zwei über den Golf und drei auf dem Red River. Olmsted kam über Natchatoches, wo er sich einen Maulesel und ein Creolenpony kaufte, nach Teras. Damals gab es im ganzen Staate noch keine Eisenbahnen und kein Fluß war von einer Brücke überspannt. Fubrt oder Fähre boten die einzige Möglichkeit, einen Fluß zu überschreiten, und daß dabei nicht selten Menschenleben verloren gingen, konnte nicht Wunder nehmen. Der Anbau von Baumwolle durch Negersklaven bildete fast ausschließlich die einzige Industrie des Staates und die Baumwolle wurde nach dem Red River ,uuni, um n uuu wi nuu, . JltiC lltUllS ilUllSf Ulllll JU ILllll.. Reisende fanden mit ihren Reit- und Zugthieren Aufnahme in den Hütten der Ansiedler, wo die Ersteren sich mit r 1 rf : y onni y r o m . t i ii tt c t t n tt r. n nTTT tt tu rnarruin m t'Tr'Ti mehl begnügen mußten. Hauser mit
ia?ei.::ern uno yuren orien zu zines Häufchen auf dem Boden der! ol nt welche keine Hausfrau . Ausstarden Seltenheiten. In Caldwell gab, Flüssigkeit an. Sie zeigten scharfe! tung vollständig ist; endlich auch die es zu jener Zeit in neues, großes Gpjn und Ränder mit denen fi' trn I üblichen Meiler, welcke die Stelle oon
Hotel mit Glasfenstern, dte aber Menschlichen Berdanünaskanal die nnmanche zerbrochene Scheibe aufwieien. arigenehmsten Wirkungen hätten verDie Mahlzeiten wurden rn elnem un. anlasten müssen. In der That wäre geheizten und offenen Raume ervirt ch, tin pärtm m3nif(g abti tteGaite derIangen - schreibt , Reizmittel auszudenken, als solche IleiLimited das Abendessen mit solcher n(. fo,iH' s d.,;,.
Gier, daß nichts auf dem Tische zu gefrieren Zeit hatte". Solcher Art war die Civilisation, welche unser Reisende auf dem Wege nach San Antonio, da mals wie heute die größte Stadt im Staate, fand. Im Uebrigen muß ausdrücklich betont werden, daß die da maligen Bewohner von Teras friedliebend und gastfreundlich waren; das .l,....;. czu. V.LVl,.li,, ViH.Ull.lll 1UUI l U IfU' ter und zwar mit der Civilisation. ebenso wie es in die neuen Territorien des Rordmestens eindrang. Die primitiven Zustände, welcre Olmsted vor beinahe 50 Jahren in Texas vorfand, gehören jetzt der Vergangenheit an und dieser Staat hat heute eine Stufe der Entwickelung ernicht, auf welcher sich Jndiana. Jllinois. Wisconsin. Iowa und Minnesota im Anfang der siebziger Jahre befanden. Während das Gebiet von Teras so groß ist. wie alle fünf vorgenannten Staaten, kommen leine Resourcen denen von dreien derselben TM 2taniD0roiiäfeUen fi! MtMat S fztrak l 112 W(m ll ertnett und d Nur1we7Sien.nam.ichennZy. vania und Jmnois. uvertrefsen zur Zeit Texas in dieser Beziehung, aber auch diese Staaten werden bald überflügelt sein. Große Städte hat Tcras bis jetzt noch nicht, denn keine derselden wird von 60,000 Menschen bevölkert, allein der Staat besitzt zahlreiche aufblühende Orte, die ebenso schnell wachsen, wie Chicago. Indianapolis. Milwaukee. St. Paul und Minneapolis zu Beginn der siebziger Jahre. Daß der Staat sich ebenso wie der Norden aller modernen Culturerrungenschaften erfreut, braucht nicht kaum besonders betont zu werden. Elektrische Einrichtungen sind auch :n den kleineren Orten zu finden und die Unterrichtsanstalten stehen denen im Norden in keiner Beziehung nach. Auf den schier unabsehbaren Ebenen wechseln prächtige Mais- und Weizenfelder mit Baumwollepflanzungen ab und an Stelle des knochigen Rindviehs der früheren Zeit sind stattliche Heerden der besten Rassen, wie Holsteiner, Jerseys und Durhams getreten. Aus dem Erdboden quellen ungeheure Ströme von Petroleum und die Natur hat dem Staate Alles gegeben, um ihn zum Empire - Stets" der ganzen Union zji machen, soweit Bevölkerung und politische Macht in Betracht kommen. Der Gedanke, aus Texas mehrere Staaten zu machen, ist von den Bewohnern des Staates längst
aufgegeben, denn diese sind stolz auf die Größe und Entwickelung ihres LüDe Star State-.
Confect mit Glasfplittcrn. Die Herstellung von Süßigkeiten ist in der modernen Entwickelung zu einer feinen Kunst geworden, die eine unzähltge Fülle verschiedener Formen und Arten verfertigt und immer neue Wege findet, ne dem Äuge und dem e- ,
schmack begehrenserth zu machen. Brüder, die ebenso gut, wie sie für ihDieses Streben hat vtelfach auch auf j ren eigenen Bedarf eine erstaunliche Abwege geführt, und in früherer Zeit , Mannigfaltigkeit von Dingen aus eiwurden gelegentlich Stoffe gefährlich-; ner sehr beschränkten Auswahl von ster Art dazu benutzt, den Süßigkeiten Materialien herzustellen imstande sind, eine schöne Farbe zu verleihen. Chrom, j so auch ihre wirklichen Angehörigen Blei, Kupfer und sogar Quecksilber , mit Dielen kleinen Nun- und ierian
und Arsenik waren, natürlich in kleinen Mengen, in den Farbstoffen zu finden, mit denen die Süßigkeiten verziert" wurden. Diesem Mißbrauch j ist glücklicherweise durch die Entmickcluna der chemischen Industrie der Bo-, den aoggraben worden, und heute . c n s Cif If 1 C t c" 7: I Zeitschrift Lancet", in dem ständig allerhand Nahrungs- und Gcnußmittel untersucht werden kann sich mit Bezug . . . ..-.. auf die Färbung der Süßigkeiten
durchaus lobend äußern, dagegen ist en - Landarbeiten, das früher hierdort jüngst eine Entdeckung gemacht zulande unter der hübschen Bezeichworden, die schlechthin zu dem Scheuß- nung .,hourwitV bekannt war. Bei lichsten gehört, was bisher auf dem , den Eskimofrauen ist dieser Artikel leider so ausgedehnten Gebiet der Nah-; von den ältesten Zeiten an bis zum rungsmittelfälschung bekannt gewor-1 heutigen Tage in beständigem und tägden ist. Es wurden dem Laboratori- lichem Gebrauch und wird hoch in Ehum einige Proben eines sehr theuren ren gehalten. Er wird hier aus der französischen Confektes zugesandt, das Haut irgend eines wilden Thieres bezu einem Theil aus schönem Krystall-! reitet, welche in die gewünschte Form zucker zu bestehen schien. Sie wurden 1 geschnittn und genäht und mit Nadeldeshalb zur Untersuchung gebracht, j arbeit in recht geschmackvollen Mustern
weil zwei kleine Kinder, die davon ge-' noyen hatten, mehrere Z,age lang an schweren Unterleibsschmerzen erkrankt waren, und später stellte es sich heraus, daß sie sich unbedingt in Lebensgefahr befunden haben mußten. Die Unter suchung ergab nämlich, daß die Bondons mit Massplittern versetzt waren, sie dem Mucker ein krnstallinrtes Aussehen geben sollten. Als sie in wann! Wasser aufgelöst wurden, sammelten sich die Svlitter als ein und Blutung im Darm mußten beim Genuß solcher Süßigteiten als eine fast unvermeidliche Folge erscheinen. Ein Irrthum bei der Untersuchung war ganz ausgeschlossen. Einmal blieben die Splitter in kochendem Wasser oder kochender Säure unverändert. " - . . W . VLik utu esi;m itaniTwi- vJi lumpchcn. endlich enthüllte die Anavann lcymoizen ne vei .vtygiuty zu , r w 0lfrrtmm.nf,tlin, 2 VI V X I " v.-. selsäure, Kalk, Soda und etwas Blei, den Bestandtheilen des gewöhnlichen Glases. In den Bonbons sind sie als Glasfplitter nicht zu erkennen, sondern man würde sie höchstens für Gelatine halten. Hergestellt waren die Splitter wahrscheinlich durch Zrtrümmern von Glasblasen. Angeblich wird diese Dekoration" von Ccnfekten gar nicht so selten benutzt, und soll besonders in französischen Fabriken üblich sein. Es kann ja nicht dem geringsten Zweifel unterliegen, daß eine'derartie Verfälschung mit den schwersten Stra - fn "dn. und bafe auch seitens ' 6 Behörden der etwaigen Einfiihi rung solcher Erzeugnisse eine scharse i Beobachtung gemidme, werden muh, ; a,'anslle desbeschrie
t.llcn t)llv!UlNtiiIcs sUllllltttt. mua w Qrtsbehörden darauf hingewiesen wer- pfes hat. Aus Elfenbein oder sonstiden. daß die Verkäufe des gefährlichen gem Kncchenmzterial wird auch ein eiÄ?iikels nach Kräften zu ' verhindern ! aenvirtiaer Speiler oder Spieß herge-
sind. Da außerdem die Fälschung wahrscheinlich zu dem Zwecke gemacht wird, um statt des Rohrzuckers die ! Glykose benutzen zu können, so bandelt es nch gleichzeitig um emen eirug. Ter Lancet" schließt seinen Bericht: ..Sandiger Zucker ist schlecht genug, aber Glassplitter in Süßigkeiten zu mischen, ist geradezu teuflisch." Nach einer soeben veröffentlichten Statistik gibt es gegenwärtig in Frankreich 29.901 Studenten und Studentinnen aller Nationalitäten, oon denen Paris fast die Hälfte besint. Die Gesammtzahl der studirenden Frauen ist &i2; 600 sind Französinnen, von Ausländerinnen sind die Russinnen in der Mehrzahl. In ihrem Hause zuKaransebes (Ungarn) wurde die Gutsbesitzerin Wittwe Julie Bös ermordet aufgefunden. Den Mord beging der Geliebte der bei der Bös bediensteten Köchin. ein Infanterist Namens Aoram Popesku, der die Frau in AbWesenheit seiner Geliebten mit seinem Seilengewehre erstach und dann beraubte. Popesku wurde verhaftet; es wurden bei ihm sämmtliche geraubten Pvetiosen vorgefunden.
Nrbcitsgcrät!, dcr Ckimofrauen.
Tas häusliche Leben der Frauen da oben ' in den erotischen Regionen ermangelt natürlich mancher Dinge, welche man anderwärts mit mehr oder weniger Recht für unentbehrlich hält: dab-i ist es aber inmärm in nrm nn oao.t IN es aoeretneswegs o arm an i rt r vi , X. fT" A Js'J X.r Jt . .vuuii- unu uMlllliacyeicyen. wie lich vtelletcht Vtele vorstellen. Denn dte Eskimofrauen haben nicht nur sel der recht geschickte Finger, sondern uck aufmerksame Gatten. Näter und ver'ehen, die ocn diesen hoch geschätzt und auch für den Eomtort der Männer selbst sehr zweckmäßig angewendet erden. Die nämlichen Stoffe, aus denen die Eskimos Handwerkszeug, .aadaerätre. Waffen 3Wt ml Schlitten machen, müssen auch für den c r.- - . Generation meistens unerläklick erschien, dann aber wie so vieles Andere in Verschollenheit gerieth und erst neucrdings wieder in etwas veränderter Form und unter anderem Namen auftaucht, ist das Beutelchen für Nadeln. Faden, sämmtliche Nähmaterialien . . . und noch für allerhand andere Frauverziert wird. In dieler Hausfrau wird auch der. aus zähem Robbenfell gemachte Fingerhut verwahrt. die Näh-, Schnür- und Haarnadeln aus Elfenbein. Knochen und Holz (in neuerer Zeit durch den zunehmenden Ver!ehr mlt den Meitzen hat man solche Artikel milunter auch aus Eisen oder i oocy tir rem veoncerer evars darnach) und ganz besonders die Faocn - traynen aus yler - sehnen oder aus aewissen Äattunaen Gras. Sckecrcn vorzüglich vertreten. Ihren ganzen Bedarf an Faden bereitet sich die Eskimofrau gewöhnlich selber, schon weil sie keinen Laden in der Näbe hat. wo sie solchen käuflich erstehen könnte. Das geht ihr aber sehr leicht von der Hand. Wiro der Faden aus Thier - Sehnen gemacht, so werden meistens solche aus den Beinen! von Rennthieren dazu verwendet. Die Sehnen werden erst genügend getrocknet und dann mit einem Schlägel bearbeitet, wobei die Fasern auseinander gehen; darauf werden letztere mit einer kammartigen Vorrichtung vollends getheilt und gereinigt. Dickerer Faden oder Schnur wird durch Zusammenflechten hergestellt; für gewöhnliche Zwecke ist übrigens der einfache Sehnenfaden schon sehr stark. Zu Grasfaden benutzt mn sehr zähes und biegsames Gras (welche Kunst bei uns erst in neuester Zeit zu anderen Zwecken industriell ausgebildet wird), das zu nichts Anderem zu gebrauchen wäre. Um die Nadelbüchse, welche die Eskimo - Dame mit sich führt, dürften ihre civilifrteren Schwestern sie in vielen Fällen beneiden. Diese Behälter ' sind häufig Kunstwerke aus Elfenbein ! - nicht us irgend einer elenden Nachahmung, denn bei den Estimos ist , Alles echt - mit reichen Bildnereien j darin nnd mit einem Verschluß . gZ.n M..n. . d.. stellt, an welchem die ..Hausfrau" mit-, ! te:S yerumgejcvlungener uarier ' haut - Stnifen befestigt wird; ras Ganze bildet einen recht yuvicyen Wandschmuck. Es ließe stcb voii eine lange Reihe Beispiele ähnlichen Charakters anfühfi nur rnA 8m?rft hnfc im, tuiv . I" ZT ak. w die Eskimofrau eine überreiche Menge, von Arbeitskästchen wie auch jcippia j
a-en der mannigsalliguen enan un , m 6 6-0 Pfd 9c; Stier Größe besitzt, mit den vielfachsten er- Pderoierte! 7c; Stier Hintervieriel zierungen und Bildwerken außen und Rind 5inte?viertel 9c; Rind Vorinnen, und auch mit allerlei größeren ! 'l 6k; Kuh Vordcrvicrtel 5c; Gegenständen ausgestattet wird, welche,. Hmterviertel 8tzc. ihr Leben angenehmer und froder ma- Kalbfleisch Kä!ber9k; Hin. chen. Und manches Andere, das ihr H 16c. Vorderviertel 8c' , ; jt 1 . n . . .. X v r rt(it YT .
georicni. wuiuk iic uu uu mien. wenn iie e ,r. ?lnMaadeburg hat der Droschkenkutscher Gadtzki seine Frau durch einen Revoloerschuß schwer ver letzt und sich dann selbst erschossen. Frau war wegen schlechter Beoanviung von ihm zu ihrer Mutter geflüchtet, wo der Gatte sie aufsuchte und zur Nuckkeh: zu veranlassen suchte. Da sie die Rückkehr verweigerte, erfolgte die lchrecklich: That. ,
Täglicher Markt-Bericht. Texas Oel Attien. B e a u m o n t, Texas, 17. Mai. ffrlaende sind die Aktien, wclcbe an d,.- HiWli li i
ET w " wUer avldwn. aalsagemen. Zimmer 37-8 Lombard ?audc. Indianapolis. Jd.. eingetragen stnd. Moellcr & Tavidson nehmen Amträge für Aien u den verlangten Preisen, wie oLt, entgegen : 0 ' I w J J J
cMfM National Oil und Pire .'ine Co. Citizkns l5oniolidated Oil Eo Texas Oil t Lire Line üo Tnr ttrvser Cil Comcann. Bonanza Cil 4 Vroircriing 2o Zararoga Cil & Vipe ine Co ?tic Äalrenl'aä, Oil Co ?itd Ward Vlovrr Anderson Peauinoni Pt. and Gas öo Cuecn of Waco Cil Go vangler Columbia vigoin C. & 3 Kenwood Mandatian Beaumont Trxas-Rew Orleans Oil Co ... Acme Oil & Fucl Vichmarkt. Jndianap'ls Union Viehhöfe, 20. Mai. Rindvieh. i Auserlesene Z ybis prinla stiere, 350 Pfd. m. . aufwärts 15.15 Gute bis mittlere Stiere '350Pfd.und aufwärts 4.75 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.75 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pfd. Stiere.. .. 4.35 Mittlere öis gute Stiere V00 bis 1100 Pfd.. .. 4.25 Gute bis gewählte Ninder. 4.35 Mittlere bis gute Rinder. 4.00 Gewöhnliche lei.l'te Winda 3.50 Gute bis gewähre Külie. . 3.75 Mittlere bis gute Kühe.. Z.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.50 Kälber 5.00 Schwere Kälber 3.50 Prima bis fancy Ervort Bullen 3.75 Gute bis gewählte Schläch ter Bullen 3.40 Gewöhnliche bis guteBullcn 2.75 Gule Kühe mit Kalb $35 GcwöhnlichcKübe mit Kalb $20 Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $5. 5 Gemischte u. schm. Packing 5.75 Gute bis gewählte leichte 5.70 Gewöhnliche leichte 5.H5 Pigs 4.50 Roughs 5.10 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 4.25 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 Gute bis gewählte Schafe 3.25 5.65 5.15 5.30 4.75 4.90 4.90 4.25 3.90 4.40 3.60 2.70 6.(0 5.0(. 4 25 3.65 3.25 $50 $30 5 90 5.90 5.80 5.70 5.66 5.50 4.75 4.00 3.75 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 3.00 . -w h r Stockers 2.00 3.00 3.00 Böcke, per 100 Pfd 2.00 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas 51. 5,0-tzl. 75 per Dutzend. Citronen, $3.00 für 300360. Aepfcl, 54.00-54.50 per Faß. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln. Persische 5c per Pfund. Kolusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Orangen, California Novels $3.00 ; Tangarincs $2.50 per halbe Box. Erdbeeren Mississippi $1.50 per 24 Pint (5ase. Rhubarb 10c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.50 $2.00 per 100 Pfd. Zwiebeln, Bcrmuda $2.75 perCrate; gelbe Globe $2.00 per Bushel. Kartoffeln, $1.25 per Faß; rrima Burbanks und runde weiße 45c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Illinois $2.50. Clery, 40-G5c per Bunch. Weike Rüben 90c per Faß. Parsnips gewaschene $2.00perFaß. Neue Gemüse. Zwiebeln 8' per Dutzend Bunnes. Tomatoco Cratc, 6 Körbchen $2.75 Radieschen per Dtzd. Bunches 20c Salat 8c per Pfund. Spinat, $1.00 per Faß. Rothe Rüben 50c per Dtz. Bunches Kehl 75c ver Faß Crn'icr Plant 25c für 2 Dutzend Bunches. Neue Kartoffeln $$2.50 per Bushel Gurken 75c per Dutzend. Grüne Erbsen $1.50 per Bushel. Spargeln 20c per Bunch. Kraut $3.00 per Crate. Wachsbohnen $3.60 per Bor. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rind leisch Westliche Stiere 7-7fc; me tqe kliere 8-8jc; menge -. 350 500 Pnd 7c-7k; ,(r $luc 400 b9 550 Pfund 6c; hiesige stiere 8-8c; hlkitge Fisches Schaiflcilch Kammer per Pfd. 10c; Schafe 8c; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 9c10c ; Cottage Schinten 8c ; gehäu ; trt. Schulten 8c. frische schinten, 18 - Pnd im Durchschnitt. 104c ; Tender t lo(ng 14c ; Spare Ribs 6c ; Tail , sgones 5öc. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund c; 15 Pfund 124c; 12-10 Psund 124c; Zweite Qualität
Atticnkapital Pari Wertd $ 5,0(10,000 5 1.00
Verlangt .85 100.00 5.00 1.00 .60 .60 .75 .5 ., .75 .50 A 100.00 100.00 .65 160.00 1.00 .75
1.000,001 100.00 ... Hl. 10.00 . ... 100, im ISO. IM 1.000, 1.00 .... 800. 50 . 1S.0. so, . . 500,000 1.00 ... 1,000, 1.00 00. l.oo . 1M0. 1.00 . ,0000 10040 . . . 5.000.000 100.00 ... 10,0. 100.00 ... s.a. i.oo . . . 5.000.000 50. 100,000 1.00 .... 150.000 1.00
20-18 Pfund c; 15 Pfund llc: 12 Pfund 12c; 10 Pfund 12c. Californifche Schinken 6 bis 8 Pfund 8c; 10 bis 12 Pfund c; 13 bis 15 Pfund 8. Frühstück Speck Klarer English Cured 15c; gewählter Sugar Curcd 144c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 14c; 8 bis 9 Pfund tm Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt llc; 5 Pfund im Durchfchnitt, fchmal, 114c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 114c. Speck, Engl. Gewählter. 8 bis 10 i Pfund im Durchschnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchfchnitt, 124. Sveck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchfchnitt, 10c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 10c; Klare netten, 20 bis 50 Pfd., 10$c; Klare BeUies.25bis30Pfd., 10c; 18 bis 22 Pfd., 104c; 14 bis 16 Pfd., 114c; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 bis 16 Pfd., 10c; Klare Rücken 6 b's 9 Pfd., 104c. Schultern, Engl. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 9c; 10 bis 12 Nfund 94c Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, 12c; Außenseiten 11 c; Innen, seilen 13c; Knöchel 13c. Gepöckeltes Schweinefleisch. Knochen loses Fancy Pig $30.00; Klares Bean 19.00; Family 17.00; Short Clear 16.00: Rumvf 15.00. Schmal, in Tierces, 1. Qualität 9;; 2. Qualität 94c; 3. Qualität 9ic. Würste, Geräucherte Braimurst 8c; Frankfurter 9c; Wienerwurü 8c; Knackwurü 7-c; Bologna in Tärm 64c, rn Tuch 6c. Getreide. Wcizen-No. 2 rother 73k auf den Geleisen. 72c von der Mühle'; Ro. A 1 - rother 69 - 71c; Avril 73c auf de Geleisen; Wagenwcizen 73c. Korn-No. 1 weiß45c; No.2weiß 45c; No. 3 weiß 45c; No. 4 weiß 41f-43fc; No. 2 weiß gemischt 444c; No. 3 weiß gemischt 44k; No. 4 weiß gemischt 40 V-42ic; No. 2 gelb 44fc; No. 3 gelb 44ic; No. 4 gelb 40-42c; No. 2 gemischt 444c; No. 3 gemischt 44k; No. 4 gemischt 404-42-c; an Kolben 44c. Hafcr-No. 2 weißer 30zc; No. 3 weißer 294c; No. 2 gemischter 29c; No. 3 gemischter 28c Heu-altes No. 1 Timothy 12.5013.00 No. 2 Timothy 11.00-12.00. Kaffee. Folgendes sind die JndianapoliI Preise : Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27e; Golden Rio 23-26; Java 28-31C. In Packcten: Ariosa $11.25, Lion 11.25, Jerfey 11.25, Caracas 10.75, Dillworth' 11.75 Dutch Java Blend 12.50, Mail Pouch 11.25, Gates Blendcd Java 10.75. Groceries. Zucker Dominocs 6.47c: Stückzucker 6.47-; pulverfirter 6.07c; XXXX pul verinrter 6.12c; Standard granulirter 5.87c; feiner granulirter 5.87c; Cubes 6.22c; Confectioners' A 5.67c; Ridge wood A 5.47c; Phörnj A 5.42c; Empire A 5.37c; Ideal Extra Golden (5 5.32c; Windfor Extra C 5.22c; Ridgewood ertra C 5.12c; gelber C 5.02 ; 16 gel ber 4.!7. Eingemachte Früchte BlackberrieS, 3 Pfund, .Dl.10: Peaches Stand. 3 Pf., -s-2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; AnanaS, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See. onds. 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen. $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbfen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes. 3 Pwnd, 85c-$95; Zucker korn 80c $1.10; Apfelbutter, per Dutzend 3 Pfund, 90c. Kohlen. Tonne ?o? Änlhracite $7.00 Raucklose 4.50 Jackson 4 00 Pittsburg 4 00 Raymond City 4 00 Winrfrcde 4.00 3.65 2.40 2.15 2.15 2.1b 2.15 2.1b 1.90 l.SO 1.65 1.65 2.65 1.15 Kanawha 4.00 Rührig 3.50 Brazil Block 3.50 Grecn County 3.00 Jndiana Lump 3.00 Bloßburg 5.00 Stack 2.00 Lumv Coke 11c per Bufh. $2.75 per 25 Bushel. $1.50 per 124 Bufhel. Zerkleinerter Cok- 13.- peiBii. $3.25 per 2 Bu. 51.75 rer 12? Bu.
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