Indiana Tribüne, Volume 24, Number 240, Indianapolis, Marion County, 17 May 1901 — Page 2

s

Jndiana Tribüne, 17. Mai i901.

Ulhiijls-MMisel

v INDIANAPOLIS. VälkereKn. He rntt k ttfln let Wtfl Mg 14 Oft 6utfr 6tt. HKtt. Ha,dschhe ett. Wmb?s. fiefkt I A.. 1B1 e. Meribw Vyikle und Epielvaaren. tzer. harle, Ä 29 Wk WashinHtW. DrngMen (Wholelale). CinaliJ Dru, ff., 21 O Mar,lnJ. rtz Veo. lru, S,.. 120 6. Meridw eigen 5 Werkzeuge. in k ,.. 408410 6. JKinsi WundZrzkliche JMumente. M h. Armstrsr, Sa., 224 6. Meridi Vmnpcn, Waffnleitung, Fahrzeuge. k Conse ko.. 871 S. MeNdl. Obft und Produkte Commilnon. Utzerup (., 024 6. Seltwt tr. Trufi-Eompagmeu. tfftm ruß ,. Vault. eise Tkyostt Vanlts. UKtcher fe Tipoft, 30 Oft Wshin,t. Bo;i $5.09 und auswärts. - Eisen- und SchuneBewiareu. Wne,t h,rkw,r .. 120124 Ost Washington St, Eisn und Stahl. Gb,. WLXk Co.. lg 6. eridia. Cchuhk und etikfe! Wdolcsalt). t D, ooper Eh ko.. 127 S. Vridw. hendntt. Vance Co.. 2lb fe. Metton 3tt Eream. tfirntl, . 212 Penns,ld.f k Vauholz. Zb. henrtz. Veorgik Cre. AuSerwiareu (Wyoksale). ,aett k Co., II Weß Ggi Ltr. Echnitwaareu. Wtzhtz. MUn k o.. 185 6. eridwm edde ., U nurisiu. Vnn (Wbelesak). t,tt. 207 S. Virribi 6ffc MM Der, Kühn 1 211 C. ixfTlmn Co 4 51 S. KcnMfli Str. rC(mtni & 47 6. TOeHWan G . Pr, l., 24 9B. ocSia Cts. Vanke. H kapital Rational vank. 2 S. Mrriow tr. . Wtts,n. Prs. T Ehurchman. Wfftnr. Leichenbegattn. DriHeinn Vro.. S22 OD Markt t,. Holz und Kohlenhändler. tz. H. Kattau 6l Co., 4tt4 Cedar Str. Altes Phone 1272 Advokaten. varrett, Brown. Bamberger & Feibleman. deutsche Advokaten. jCcl. 417. - 70 Stevenson Gebäude Weißblech. knn k uUiva. 21 6. Veri,ia VM Putzvaareu. flak k VeCa. 240 6. Meridian tu Vnudelgenchum und Verfichenmß. yann. Jhn S. k ., 86 Pf Markt. Feueruerficheruugsgesellschafteu. iMm Jnsuran Ct., kha Schra Hrai.. HM. V. Sin. Sttretär. Eamenhändler. Gtt,t 4 Pag. 130 Ost Market. kutscheu und Reparaturen. Jrdin k 32 Ost e,i 6te Eis' uud Blechwaareu, Gewehre. Yan k lrey Co., 111116 6. VUffc Leber, Treibriemen, fBSSSST GWs, Sther 4 elttn , 227 fe. Meridt 6t Farbe, Oele und Glas. h, . urds! 102 . Midin Gt UktnHli5 Voint k C(ot Co.. 2402 ffachusett f ittuil end Mnfikalieu. Gn 4 vesnol, 5 s OH Märtet Ett. kdwinhschaft!iche Geralde a. Wage, rte . V. Ms. Co.. 339 Ost Ifef f ff an)M iimhLmnt 57 9VM9 ' i 27 N. CPttol fttxfcr k frvxml, 1 W. WstzinGlo, LebenSversicheruug. Pe Lrf, Insurance CoatyM. e Vmber,er. S. Bgent. 200 Indien Trust uiMnU Cnttrel Cift nf. Co.. 8 C Mo Ist kr f. V. MertindAl. H Cwttl t2'j0 (md. M J u rzsihJ -7 A fÄ. JA -v'&r 7m cÄxt &nte RlRKS TABULES vr intended sor ch:ldrcn. Udiet and all who prescr a medicine clisguijed as cor (ectioner)'. 1 hcy may now be had (put up in Tin Bo.es. srventy-twb in a box r I r pTjcc. rwen-uve cenrs or nvc ooxet lor ? dolliL. Any druckst will gtt them u vpl ir.sjit, and they may aJ way be oouinca try rcmittmg the pnee to Hie Ripsns Chcnycal VJi aij; Giiy m-mßt. v - VRtC!

m

v-r

V

i

ä

z

iS 1 V jilll JJU

i

Die Bilanz f cn Mon?c ?urlo

Die jährliche Versammlung der 2IN tionäre der Casmcgesellschaft von Monte Carlo fand unter dem Vorsitz non Kamille lnnr in TOnnt (Wn I

statt. Man schreibt darüber: Trotz- ,ten durch Bildung von Genossenschafdem Monte Carlo eine gute Saison ! hre Jntereyen zu fordern oerstan- ; hatte, hat im Vergleich mit dem vori- i .fcin iie lo.nn?n us dem Vorgegen Jahre eine Abnahme von $12,000 I W .ihrer europäische Berufsgenoffen in denEinnahmen von den Spieltischen i )eles lernen Dies trifft namentstattgefunden. Der Gesammtertrag ! Kch hinsichttich des landwirthschas.llvom Roulette und Trente-et-quarente ft Gcnonenichaftswesens m Frankbeläuft sich auf $4,626,000. Dazu ch, wie aus emem interessanten kommen $150,000 Miethe für das Ho- ! unseres Bundes-Consuls John ; Kl de Paris, das Cafe de Paris und overtm Lyon zu ersehen ist Die andere der Casinogesellschaft gehörige i franzosischen Bauern zagen nicht UtoGrundstücke. Die Gesammteinnah- nach, sondern beschranken ihre Be- , men betragen dann also 54.776.000. j strebungen auf die Verfolgung erreichEin? Dividende von $37 wurde ange- 1 b" ?"le wahrend unsere Farmer setzt; dazu kommen $5, die auf den ! M lten den Boden der Wirklichst Coupon im November gezahlt wurden. i erlassen, um eMlen Phan asiegebi den so daß der Gesammtertrag 542 be- i nachzujagen. Wie Consul Cooert m trägt, 1001 $2 weniger macht als im ! Ewleitung semes Berichts con avorigen Jahre. Die Ursach des Sin- , 2$ P e,nc r l'l kens der Dividende ist die ungeheure , Erscheinungen im wirthchaftlen Le- ; Zunahme der Ausgaben, die von der ! Frankreichs seit Entstehung der Gesellschaft zu tragen sind. Der Fürst Mitten Republik die Bildung breiter n WoJrn biLJ inhrhk Verbände aller Berufsklassen. Die- !

w. ... ii.v.v mviiiiiu ii4iivf $350.000 gegen $250.000. die er früher erbielt. Fürst Aldert sind außerdem $125.000 für die Erhaltung seiner Leibgarde zugestanden worden, und die Bezahlung aller Ausgaben des Hofes von Monaco, ausgenommen die mit seinen Privatangelegenheiten verbundenen. Im Fürstenthum Monaco giebt es keine Steuern und keine Abgaben, denn alle Kosten der Landesregierung werdcT: vom Casino bezahlt, ebenso die Erhaltung der Karabiniere, der Polizei, der Gerichtshöfe, der öf : t' 1 1 I

senuiaxn Arceiien uno oer Anlegung ! v v :.Y 7 ; " ' . . ' i und Erhaltung der Wege. Der Reise- : Berufes berechtigt sich zu verewigen geldfonds zur Heimsendung von Spie- ! und Corporationsrechte zu gemeßen. lern, die alles an den Spieltischen ver- ' Z Belage belaufen sich auf 10 Cts. i loren haben, ist auf $10,000 vermin- I blg u i prsD,DT"at; s. , bett, und die für Subventionen aus- ' m D'kSyndikate haben die B sugmß. ! gegebene Summe, die hauptsächlich an 1 Grundbesitz zu erwerben sonit solcher , die französische Presse geht, damit sie u Veriammlungs- und B ldungba Spiel nicht angreift, ist von f ecken nothig ist. Sausen Unten tu , $150,000 auf $100,000 vermindert ! tzung-, Kranken und Alterskassen soworden. Der Hauptgrund für diese ! Stellenvermittelungs-Burea fut Abstriche ist der, daß die Casinogesell- 'b? Mitglieder zu betrüben Auch hat ; schaft Zinsen auf die im vorigen Mo- l W "bWd eineSchiedsgenchts-1 nat ausgegebenen Obligationen zahlen behorde Zur chnchtung von Strei - mußte. Diese wurden dem Zwecke ! k??kr. odn poi. ausgegeben, um die $2.000.000 zu er- ! chen Arbeit und Kapital; wlrthslftheÄe man dem Fürsten Mlen I mußte, als die Concession für den Kn und Vorsch läge für die nationale ; neuen Contrak: qewährt wurde. Das ! Gesetzgebung entworfen. Das Gesetz , Einkommen auf die 60.000 Actien. die . reckt sich auch auf die franzosischen das Capital der Gesellschaft bilden. Colomalbeschungen doch aussen die , beträgt $2,520,000; im vorigen Jahre Mgliedkr dnlvynd,, e durch Geburt ,

betrua 240 000 9n k frf, . D t w . . erma vvii ivuiviii vuivt, wvui tui t( . vuü, gewährte Concession abgelaufen, di L. p;-m rvnf.' ' c f,;c,; ' cs,.. ! vor emem Jahre aus-fünfzig Jahre erneut wurde. Seine 1600 OriginaleisiA pc ouactien (g $100 werden ihm $6.200 bringen, und mit den Erträgen aus Iii,,,, uhu iiin wen uuiuutii uus iUen und Bezahlungen für MnpIk ih mrih; v;. ilmJU fe Zo vuviiiy, wie i in iyui ituuiu.il rt.f,r r.K t,a4.xrt r-; tzfc.ru i imK vuiuui iiui ui i u i3 ffinfnmmen nirf,t hT,nt,,r ra ßsn . I 000. Außerdem realisirt der Fürst - w- H vvvv v w noch eine bedeutende Sume aus oer Verabfolgung der goldenen plaque" von 100 Francs. Ter Urheber des chtftundenTages. Die wichtigsten neuen Gedanken

rtpn SX(HM) rntrh hpr X rft i .

vcn Tob m nnrp 1019 fast. . Am 1. Januar 1900 gab es 7

w N-Vj ik. VLk.' LVV M U l '1 . . . . Mft A A

000 erhalten; dann ist nämlich die alte. 5" dom Gesetze sanktionirten Ge-s-in.. mo. k. ..s nossenschaften, und zwar für Arbeü-

kommen in die Welt wie die Volkslie-1 über die besten Märkte und Ubsatzbcder; Niemand achtet auf Den, der sie j dingungen jederzeit erhalten. Viele zuerst spricht oder singt. Jetzt begeht Verbände gründeten Cooperativ-Ge-man in allen Erdtheilen den Arbeiter- sellschaften für die Verwerthung der feiertag am 1. Mai, da wird überall Produkte. In der Bretagne und der das Motto verbündet: acht Stunden Normandie z. B. hat der Versandt von Schaffen, acht Stunden Rast, acht ! Butter und Käse durch die Post einen Stunden nach eigener Wahl; aber nir-! bedeutenden Umfang erreicht. Packcte gends fragt man. wo dieses Ideal ent- bis zu 20 Pfund können für geringes standen, wer es zuerst vertreten habe. , Porto an die Kunden versandt werden. Wer ist nun der Urheber des Achtstun- und ein Bureau besorgt die Ausfühden - Tages? In der Hauptstadt von rung aller Bestellungen. So haben die Neu - Seeland, in Wellington, findet I Landwirthe durch die Verwerthung man vor der städtischen Frei - Biblio- ihrer Produkte wenig Mühe und erziethek einen bescheidenen Trinkbrunnen ! len hohe Profite, die Consumenten an-

und darüber eine fast unleserliche Ta-; fel: diese aber ist von den Arbeitern Wellingtons dem Manne gewidmet, der für sie und Andere zuerst den

achtstündigen Arbeitstag gefordert hat. senewerthen Verbesserungen durch Es war ein Zimmermann Samuel Wanderlehrer, Circulare und ErperiDuncan Parnell, aus London stam- ! mente auf dem Laufenden zu halten, mend. Er gehörte keinem Gewerkver- Es bestehen zahlreiche Fachbibliotheken,

lein an, sondern verlangte, nachdem er f m - , i , in xeu - seeiano emgewanoeil war, gänz aus sich heraus für sich und seine Kameraden den Achtstunden - Tag. Im Februar und März 1840 riß er so viele seiner Genossen mit sich fort, daß von da an in den Baugewerken seine Forderung erfüllt wurde. Später wurde das Prinzip sogar von der Gesctzgebung seiner Kolonie anerkannt, und Parnell erlebte auch noch, daß ein jährlicher Achtstunden - Tag (Ärbei' terfeiertag) als staatlicher Feiertag in Neu - Seeland anerkannt wurde. Er starb in Wellington im Jahre 1890 als Achtzigjähriger. Auf dem Festlande Australiens ist der Achtstundentag für die Bauhandwerker seit 1856 durchgeführt; dort feiert man den 23. Apnl als (ienionBtratiorj da.y der Arbeiterschaft. Die gewonnene Muße wird von den australischen Arbei tern benutzt, um sich auf eine Stufe der Bildung zu bringen, die uns unklaublich erscheint." berichtet Kule - . . . r rm c

mann in lemem großen 5erie uoer o es mu vcii! iuimiwn -o' Gewerkschaftsbewegung. dung eingeht, diesen dadurch nfähiz macht, neuen Sauerstoff aufzunehmen. " " mmm Darum ist auch das Blut durch KohDie meisten Selbstbetrachwn- lenoxyd Vergifteter stets hellroth gegen werden vor dem Spiegel gemacht dibt.

Farmerverdünde in Frankreich.

3 richtiger Erkenntliß des alten Sprichwortes Ewigkeit macht , stark haben auch die Farmer m man- i chen Gegenden der Vereinigten Staa m ii r i. 1 r c 1t. sind halb geselliger ha b geschäftlicher Natur und vereinen Arm und Reich, Alt und Jung zum i Schutze und zur Wahrung der gemeinsamen Wohlfahrt. Die Landbevölkerung ist darin nicht zurückgeblieben. Ueber das ganze Gebiet der Republik I hin bildeten sich Verbände zur Förderung der ökonomischen, iudufirielleu und gesellschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder. Diese Verbände wuidcn auf Grund eines öcs?h.es vom I.ihre 1884 organisirt. welches zroanzig oder mekr ?stfrfnn(n nlpirfifn rider äknl'.cken D?I aiuraiiiauvn urger uet cput a t rinne- c;:eber 2157 für Arbeiter 2685 für Arbeiter und Arbeitergeber gemeinsam 1W pflnnroiH ooß7 oaw SLSS i uiciet aucru - viiiiuuuic neu ti , ' CCQ . 0ß7 -fc w; . rttncrr CVtÄ ti&&JgiJ VJS. M? 1&93 aus 512,94 im Jahre 1900. hBonbö in den letzten "vier Jahren I0Ji VUII 0W UU ÜUVI uitv u -umtü. k. Ti, . h. cvt, Beiondeiv in den letzten vier ay l n t r. War die Zunahme eine rasche. - um mehr als 100.000 und man glaubt, daß innerhalb weniger Jahre jeder französische Bauer Mitglied einer Genossenschaft sein wird. Die Vortheile derselben für den Einzelnen werden mehr und mehr gewürdigt. Die Mitglieder können ihre Ackerbaugeräthe. Dünger u. s. w. zu Wholesale-Preiftn kaufen, billigere Transportkosten für ihre Produkte erlangen und Auskunft dererseits werden prompt und zuv.' lässtq bedient. Des weiteren bemühen sich die Synditate, ihre Mitglieder über alle wisdie besonders im Winter stark benutzt v rr : . m t w rt.rr t. - wrrven. anicn uno nuen er wahren nch vortrefflich. Heilung von ohlenorydvergiftungen. Kohlenoxyd ist bekanntlich vollkommen geruchlos und deshalb bei seiner großen Giftigkeit sehr gefährlich. Besonders fallen ihm viele Bergleute zum Opfer, da es nach Explosionen schlagender Wetter oder nach KohlenstaubExplosionen regelmäßig auftritt. Aber auch sonst richtet s viel Unglück an, weil es sich überall dort bildet, wo Kohle bei mangelhaftem Luftzutritt verbrennt, so beim Gebrauch von Kohlenpfannen man denke an den Tod j des Obersten Grafen York in China oder infolge vorzeitigen Schließens der Ofenklappe. Seine Wirkung beruht darauf, daß es den im Blut enthalte- ' nen Sauerstoff verdrängt, und indem . , ii cn . . i C U . i v i. M,i

n 1 1 t l 01 n i i

' ' T r .

Mäuse sterben bereits, wenn sie Lust einathmen, die eine ganz geringe Menge Kohlenoxyd enthält, und Men schen und größeren Thieren noch sei nen Schaden thut. Als nun Prof. Haldane in Oxford solche, durch sehr stark kohlenoxydhaltige Luft getödtete Mäuse in reinen, unter einem Druck von zwei Atmosphären stehenden Sauerstoff brachte, da wurden merkwürdigcrweise diee scheinbar völl'g leblosen Thierchen wieder lebendig. Dies Resultat verblüffte um so mehr, als es bisher nur in den seltenstenFällen gelungen war, durch Kohlenoxyd vergiftete Menschen oder Thiere wieder zum Leben zu bringen, selbst wenn diese der Einwirkung der giftigen Gase nur kurze Zeit ausgesetzt gewesen waren und die besten. Erfolg versprechenden Maßregeln angewandt wurden. Professor Mosso. der durch feine ausgezeichneten Untersuchungen über die sog. Bergkrankheit und die EinWirkung der Höhenluft überhaupt auch weiteren Kreisen bekannt geworden ist. dehnte die UntersuchungenHaldanes auf größere Thiere aus und fand die Angaben jenes Gelehrten betreffs der überraschenden Wirkung des unter Druck stehenden Sauerstoffes gegen Kohlenoxyd - Vergiftungen bestätigt. Er brachte die scheinbar todten Thiere unter eine mit Sauerstoff gefüllte Glocke und führte allmälig Sauerstoff zu, bis daß er einen Druck von zwei Atmosphären ausübte. Nach und nach fingen dabei seine Versuchsthiere an, wieder munter zu werden und waren völlig wiederhergestellt, wenn der Druck auf zwei Atmosphären gestiegen war. Ja sogar gewöhnliche Luft ist nach Mosso im Stande, diese Wirkung hervorzurufen, nur muß dann der Druck zehn Atmosphären betragen. Sein Hauptverfuch, aus dem er auf die Heilwirkung des Sauerstoffes auch bei den Menschen schließt, war folgender: Er brachte zlvei Assen unter eine mit Luft, welche 1 Procent Kohlenoxyd enthielt, gefüllte Glocke und ließ sie eine halbe Stunde darin verweilen. Nach Ablauf dieser Zeit athmeten beide nur noch schwach. Dann nahm man sie heraus und brachte den einen direkt an die frische Luft, den anderen unter eine Glocke mit Sauerstoff, der unter zwei Atmosphären Druck stand. Der erste starb ohne weiteres trotz ller Bemühungen. der andere dagegen genas vollkommen, ohne daß Folgeerscheinungen irgend welcher Art sich bei ihm gezeigt hätten. Mosso schloßt hieraus, deß in gleicher Weise auch bei den Menschen ein Erfolg zu erzielen sein müßte, und verweist auf die Leichtigkeit, mit der im geeigneten Falle die Prob: auf das Exempel gemacht werden kann. In der That ist es jetzt ein Lrchtes, aus Schlagwtergruben n.ehrere Flaschen flüssigen Sauerstoffes vorräthig zu halten. Tann bedarf es nur noch einer großen Glocke, die einem Druck von zwei Atmosphären Widerstand leistet, und der Apparat ist fertig. In diesen müssen die der Kohlenoxydvergiftung Erlegenen gebracht und der Wirkung des comprimirten Sauerstoffs ausgefetzt werden. Mosso erklärt die Wirkung desselben so. daß infolge des Druckes der Sauerstoff gewissermaßen in den Körper hineingepreßt und von den Zellen aufgenommen wird. Nach und nach findet nun infolge der Einwirkung des Sauerstoffs eine Ausscheidung des Kohlenoxyds aus dem Blute statt, ein Vorgang, der sich am besten etwa mit einer chemischen Waschung vergleichen läßt. kanadischer Srenz.Wirrwar.

Kaum irgendwo in unserer Zeit kann die Confusion über Landesgrenzen größer sein, als im canadischen Westen, besonders nach der PacificKüste zu, aber zum Theil auch noch in der Gegend der Großen Binnenseen, und die neue internationale Grenz-messungs-Commission. welche im Namen der canadischen Regierung nächstdem an die Arbeit gehen soll, wird als eine dringende Nothwendigkeit bezeichnet und findet einen ganzen Berg von Arbeiten vor, der sich im letzten halben Jahrhundert angehäuft hat! Solange ist es nämlich her, daß in diesen Regionen die letzten GrenzWahrzeichen angebracht wurden. Viele dieser haben sich vollständig verloren, und viele andere waren falsch angebracht. Und dazu kommt noch, daß, wie das canadische Vermessungs-Amt officiell zugeben muß, ein Drittel des gesammten Flächenraumes der canadischen Dominion noch heute so gut wie ein unbekanntes Land ist! Diese Gebiete umfassen mehr als 1 Millionen Quadratmeilen. Aber die GrenzländerHcn verursachen das meiste Kopfzerbrechen. Früher tonnte man sich über die zahlreichen Grenz-Streitfragen dieser Regionen leicht hinwegsetzen, aber allmälig wird jede einzelne dieser Fragen z u einer brennenden. Denn riesige Industrien haben sich in diesen Gebieten entwickelt, bergbauliche Entdeckungen von größtem Werth werden besonders in ungenau bestimmten Grenzdistricten fort und fort gemacht und drohen, zu endlosen Streitereien zu führen, und große BevölkerungsCentren sind auf beiden Seiten der Grenzlinien erstanden oder erstehen noch. Kein Wunder, daß man auch auf amerikanischer Seite auf die ArVeiten der besagten Commission in vielen Beziehungen gespannt ist.

Texas Oel Aktien.

Beaumont. Texas. 17. Mai. Folgende smd die Aktien, welche an der elbörie in Bcai.mont. Texas, und bei Moeller - Tavidson, Staatsaaenten, Zin-.mer 31 ösmdard Kcbaude, Indianapolis, Ind.. eingetraqen sind. Moellcr & Davidson nebmen 'l"fträae iür Aktien zu den verlangten Preisen, wie folqt, entgegen :

(esellschaft Rational Cil und Pipr feine Co. Citizrns Conjolidalkd Oil Co. Icrae Cil & Pixe i'ine 60 Tbk Mruier Cil Comran. Bonanza Cil Vrosprrting Co. caroirga t .1 & uipe i'tnc 00 bt flaltnn.jdi Cil 60 ?be eabord Cil . Texas Rew Orleans Oil Co i nii .i. m. riaconda i! Rknning Co Kri:h-Waro Cil Co Glover Andersen Cil Co Peamont Pt. ano Ya Co Currn of Waco Cil Co. . Zvangler Cil Co Diagin O & Beaumont HkNwrod Manhattan Täglicher Marktbericht. Viehmarkt' Jndianap'ls Union Viehhöfe, 17 Rindvieh. Auserlesene bis prima Stiere, 350 Psd. un -. aufwärts $5.15 Gute bis mittlere Stiere 350 Psd. und auswärts 4.75 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.75 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pfd. Stiere.. .. 4.35 Mittlere öis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd.. .. 4.25 Gute bis gewählte i!.dcr. 4.35 Mittlere dis gut Rinder. 4.00 Gewöhnliche leichte $dtt o.bO Gute bis gewc-hlle Kühe.. 3.75 Mittlere bis gute Kühe.. S.W) Gewöhnliche alte Kühe. . 1.50 Kälber 5.00 Schwere Kalber 3.50 Prima bis fancy Exvort Bullen 3.75 Gute bis gewählte Schläch tcr Bullen f 3.40 Gewöhnliche bis guteBullen 2.75 Gute Kühe mit Kalb $35 GcwöhnlichcKühe mit Kalb $20 S ck w e i n e. Gute bis gewählte, mitt. lere und schwere $5.80 Gcmischteu.schw.Packing 5.60 Gulc bis gewählte leichte 5.67 Gewöhnliche leichte 5.60" Pias 4.60 Roughs 5.10 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 4.25 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 Gute bis gewählte Schafe 3.25 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 Stockers 2.00 Böcke, per 100 Pfd 2.00 Mai. 5.65 5.15 5.30 4.75 4.90 5.00 4.25 3.90 4.35 3.60 2.70 6.5( 5.01. 4 25 3.65 3.75 $50 $30 5 874 5.85 5.72 5.671 5.55 5.45 4.75 4.00 3.75 3.00 3.00 3.00 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas 11. 75 per Dutzend. Citronen, $3.00 für 360360. Aepfel, $4.00-$4.50 Per Faß. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln. Perfische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per hundert. Orangen, California Novels $3.00 : Tangarines $3.00 ver halbe Bor. Erdbeeren Mississippi $1.50 per 24 Pint Case. Rhubarb 10c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.50 $2.00 per 100 Pfd. Zwiebeln, Bermuda $2.75 perCrate; gelbe Globe $1.50 per Bushcl ; weiße Globe $3.50 per Faß. Kartoffeln, $1.25 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 45c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartosseln-Jcrsey $3.00 per Faß. Illinois $2.50. Celcry, 40-5c per Bunch. Weiße Rüben 90c per Faß. Parsnips gewaschene $2.00perFaß. Reue Gemüse. Zwiebeln 8: per Dutzend Bundes. Tomatocs Crate, 6 Körbchen $2.75 Radieschen per Dtzd. Bunchcs 20c Salat 8c per Pfund. Spinat, $1.00 per Faß. Rothe Rüben 50c per Dtz. Buncheö Kehl 75c per Faß Oystcr Plant 25c für 2 Dutzend Bunchcs. ?ccuc Kartoffeln $$2.50 per Bufhel Gurken 75c per Dukcnd. Grüne Erbsen $1.50 per Bushel. Spargeln 20c per Bunch. Kraut $3.00 per Crate. Wachsbohnen $3.50 per Bor. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 74 7s yicstae Stiere 8-84; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-7; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 9c; Stier Vordctticrtel 7c; Stier Hinterviertel 9c; Rind Hintcrviertcl 8jc; Rind Vor derviertel 6-k; Kuh Vorderviertel 54c; Kuh Hinterviertel ?c. Frisches Kalbfleisch Kälbcr9c; Hin tervicrtel 13c: Vorderviertcl 8c. Frisches Schafflcisch Lämmer per Pfd. 10c; Schafe 8c; Schenkel 10c; Racks, hi, 16c. Frifches Schweinefleisch. Loins 9c10c : Cottage Schinken 8tzc ; gehüu. tete Schultern 8c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender, loins 14c ; Spare Ribs 6c ; Tail Boncs 5c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund llc; 15 Pfund 12c;

a: i Wertb $ 1.00 100.00 10.00 IM IM 1.00 60 1.00 1.00 1.00 50.im 1.00 IM IM IM 100.00 .00 I"0 M 1.00 Verlangt I .& lOiuo 5.00 1.00 .60 .60 .75 f. 1.00 JM .60 .50 .60 .75 .50 loo.i 160.00 105.00 .65 . . v 1 in ( sotuioii . 5,,' -ii , Mn.i li.0H0.000 500.000 MVMMO 500,000 100.000 5,000,0 Hl 1,000,000 iwjeoo 1,000,000 12-10 Psund 124c; Zweite Qualität 20-18 Pfund llc; 15 Pfund llc; 12 Pfund 12c; 10 Pfund 12c. Californische Schinken 6 bis 8 Pfund 84c; 10 bis 12 Pfund 8c; 13 bis 15 Psund 8. Frühstück Speck Klarer English Cured 15c; gewählter Sugar Cured 144c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 14c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 1-c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11 - c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, lizc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11 c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt, 12c. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 P im Durchschnitt, 10c; KlareSciten, c bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 10c; Kla Seiten, 20 bis 50 Pfd.. 104c; Kla Bellies,25bis 30 Pfd., 10c; 18 bis 2 Pfd., 105c; 14 bis 16Pfd.,11ic;Klar. Rücken, 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 bis 10 Pfd., 10c; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., 104c. schultern, Engl. Cured 1 bis 20 Pfund im Durchschnin c; 16 Pfund im Durchschnitt, 9jc; 10 bis 12 Pfund 9e Gepöckeltes Schweinefleisch. Knochen. loses Fancy Pig $20.0; Klares Bean 19.00; Family 17.00; Short Clear 16.00: Rumvf 15.00. Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, 12c; Außenseiten litt; Innen. selten 13?c; Knöchel 13c. Schmalz, in Ticrccs, 1. Qualität 9fc; 2. Oualität 9c; 3. Qualität 9jc. Würste. Geräucherte Brarwurst 8e; Frankfurter 9c; Wicnerwucst 8c; Knackwurst 7Z-c: Bologna in Därm-n 6c, in Tuch 6c. Fische, Anftern und Wildpret. 5änd!er-Preisc: Clamö Little Recks 75c per l(n,. Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Austern BesteBaltimoreoderStand. ards, $1.00 per Gallone; beste Baltitimore Selects, $1.10 per Gallone; New York Counts, $1.00 per Hundert; New York Culls, 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75e per Hundert. Äußern m anncn New $or! Counts 35c: 3. 6. ft. Ca rirtt 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. Seefische. Knochenlose ftarinae an froren, 8c; frische Häringe 8c; gcrei. niate Härinoe. acfroren. 6c: friick -: Weißfisch 9c; Forellen 84c; No. 1 Pickcrel 8c; No. 2 Pickerel oder Blaufische 6cc; Black Baß 15c; Croppies . . 'st c rtt W m vc; Tunncy ooer Pcrch 5c; atfisch 10c ; Bufialo 6c ; Red Snapper 84c per Pfund. Getreide. Weizen-R. 2 rother 73c aus de Geleisen, 73c von der Müble ; Ro. 3 rother 69 - 71c; April 73c auf den Geleisen; Wagenwnzen 73c. ttorn-No. 1 weiß 45; No. 2 wei. 45c; No. 3 weiß 45c; No. 4 weiß 41-43c; No. 2 weiß gemischt 454c; No. 3 weiß gemischt 444c; No. 4 weiß gemilcht 414-424c; No. 2 qe!b 44Zc; No. 3 gelb 444c; No. 4 clb 40Z-42: No. 2 gemischt 444c; No. 3 gemischt 44c; No. 4 gemischt 40-42k: an Kolben 44c. Hafcr-No. 2 weißer 30zc; No. 3 weißer 294c; No. 2 gemischter 29c; No. 3 gemischter 28c yeu-altes No. 1 Timothy 12.5013.00 No. 2 Timothy 11.00-12.00 Kassee. Folgendes find die Jndianapol Preise : Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prin bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packeten: Ariosa $11.25, Lion 11.25, Jersey 11.25, Caracas 10.75, Dillworth'A11.75 Dutch Java Blend 12.50, Mail Pouch 11.25, Gates Blended Java 10.75. Kohle. könne Ion Anthracite $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.11 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4.00 2.15 Winifrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 Green County 3.90 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Stack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 p 25 Bushel. $1.50 per 124 Bushel. Zerkleinerter Elk 13. vBu. $3.25 per 2 $1.75 VN 12? Bu.

Aklirnsapikal S.w. i.ono.o ,500,tt 100.0MI IV Ikii