Indiana Tribüne, Volume 24, Number 236, Indianapolis, Marion County, 13 May 1901 — Page 3
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Theater, Kunst und Musik.
In Kopenhagen ist eine neue Oper von Snna, Camia", erfolgreich zur Aufführung gelangt. . Hannele" in Paris. Mit großem Erfolg? und tiefer Wirkung wurde im Pariser Theater ÄSitoine Gerhart Hauptmanns L'Assoniption d' Huunele Mattern" ausgeführt. Sullivans nachgelassenes Opern Fragment, die Emerald-Jnsel", deren Text von Capitän Basil Hood herrührt, ist jetzt von Eduard German vollendet worden. Die Bühne im Coventqarden Theaier zu London soll endlich der so dringend nothwendigen Umgestaltung i unterworfen weroen. uno zwar wiro Öic Wiesbadener Einrichtung zum Muster genommen werden. Das Königliche Schausvielhaus
in Potsdam hat eine junge Künstlerin halten. Fräulein Ruth Roland für die Rollen Zum dreizehnten Mal bat in dies d:r Naiven vom kommenden Winter an Woche der Reichstag mit einer Fünfengagirt. Die sehr junge Dame sie sechstel - Majorität ein:n Beschluß an-
zählt erst 16 Jahre hat ererbte Be- , gabung für das Schauspiel. hn Wien werden Anstrenaunaen a. lacht. Moriz Rosenthal als ersten Lehrer des Klavierspiels für das Con- ; seroatorium zu gewinnen. Das würde ! allerdings der Anstalt einen riesigen Zulauf verschaffen -as Frankfurter Terzett, bestehend aus den Künstlern Kwast. Hegar und Rebner. concertirt gegenwärtig in ! rtr& unh fükrte bei einem Five ! oclotk des Figaro" ein. dem mit den j j I Spitzen der Panier Gesellschaft auch der deutsche Botschafter Fürst Radolin und Gemahlin beiwohnten. Dte Oper Messaltna" von Istdoro de Lara gelangte dieser Tage in der Mailänger Scala" zum ersten Male zur Aufführung und ist mit Pauken und Trompeten zu Grabe getragen worden. Es wäre beinahe ,',n einem Theaterskandal gekommen, wie gelegentlich der ersten Aufführung von Mascagnis Masken". Der schwedische Componist Jvar Hallström ist 75 Jahre alt. gestorben Er genoß als nationaler Componist einen bedeutenden Ruf, dr aber kaum über die Grenzen seines Vaterlandes hinaus gedrungen ist. Eine ganze Anzahl Opern mit volksthümlich nordischen Stoffen hat er zur Aufführung gebracht. Davon sind die Wikingerfahrt" und Der Bergkönig" die berühmtesten. Man hat im Westen dieses Mal die Grau'sche Operngesellschaft gut aufgenommen. In Pittsburg. Eincinnati und sogar in Chicago waren volle, ja übervolle Häuser die Regel gewesen. Herr Grau wird diesen Erfolg ohne Frage als ein gutes Omen für seine nächstwinterlichen Pläne hinnehmen. Bekanntlich beabsichtigt Herr Grau im nächstenJahre sehr weit ausgedehnte Reisen zu machen, und inNew Aork nur im Ganzen zehn Wochen zuzubringen. Björnstjerne Björnsons neuestes Bühnenwerk ladorvmus", Schauspiel in drei Aufzügen, dem die literarische und die Bühnenwelt mit gleich großer Spannung entgegensieht, kommt zugleich in deutscher, norwegischer, dänischer, französischer, englischer, russischer und italienischer Sprache zur Ausgabe. Die vorzügliche deutsche Uebersetzung erscheint, mit dem neuesten Bildniß Björnsons geschmückt, im Verlage für Literatur und Kunst Albert Langen, München. Depeschen. U h l im Sterben. Grand Rapid s. Mich., 13, Mai. Um Mitternacht war noch Une Aenderung in dem Befinden des früheren Botschafters der Ber. Staaier in Deutschland. Edwin F. Uhl, eingetreten. Er ist halb bewußtlos und tl geht langsam dem Ende zu. Unterbrochene Kabelver b i n d u n g. New York. 13. Mai. Die Com mercial Cable Company hat betannl gegeben, daß die Kabelverbindung zwi schen Tschi Fu und Tsing Tau unl .zwischen Shanghai und Tsing Tau un terbrochen ist. Sarg gerieth in Brand. P i q u a. O., 13. Mai. Die Leich, der Frau Katherine Dwyer wurde an Samstag arg verbrannt. Die Gardi nen geriethen von den Kerzen, welch, auf dem Sarg standen, in Brand uni der Sarg selbst finz Feuer. Stellt sich den Behörden. O r v i l l e, O.. 13. Mai. Loui Deman, ein Mitglied der Kompagnie D" des 2. Ver. Staaten InfanterieRegiments, lieferte sich Sonntag dem Marschall Drushall aus. Er behaup tet, er habe letzten Freitag einen Kameraden. Namens Daniel Ferris, während derselbe schlief, in der Kaserne in Columbus. O.. mit einem Bajonett angegriffen und befürchte, er habe ihn getödtet. Er habe zuerst beabsichtigt, sich durch die Flucht in Sicherheit zu bringen. sei aber zu dem Entschluß gekommen, die Folgen seines Verbrechens auf sich zu nehmen. Columbus, O., 13. Mai. Die hiesigen Militärbehörden wissen nichts von einsm von Deman verübten Angriff auf einen hiesigen Kameraden. Allerdings hatte er in Cuba einen Soldaten angegriffen und dafür längere Zeit Arrest gehabt. Es scheint, daß er darüber noch immer brütet und geisteskrank ist.
Indien Tribüne
A i! Z dem d e u t s ch e n ri e t ch. Berlin. 11. Mai. Der Reichstaz hat rn Uebereinstimmung mit dem Wunscbe des Grafen von Äülow beschlössen, sich bis zum 26. November zu vertagen, nachdetti noch einige der dringendsten Geschäfte erle)igt sino. Die Regierung hat versprochen, beim Wieoerzusammentritt im November die Tarif - Vorlage einzureichen, die bis dahin noch eingehend in Erwägung gezogen werden wird. Eine Vertagung ist wirttich nöthig, denn der Besuch der Sitzungen war in der letzten Zeit so iSSSTiim T I u,.vv.. u i ' p K, von nur ein paar Dutz.md Mitgliedern angenommen wurden. Dies ist ohne Hiretfei paupiiacnucn oern uuiuiw auschreiben, dak die Mitglieder des Reichstags immer noch keineBezahlung. nicht einmal freie Eisenbahnfahrt ergenommen, daß dte tttgliever eine g." misse Summe per Tag erhalten sollten. Es ist aber bekannt, caß der Kaiser und der Bundesrat!) immer noch dagegen sind, daß die Reichstagsmitgned?r Bezahlung erhalten und daß sie den Beschluß nicht bestätigen werden. Wenn sich der Reichstag in der nachun Woche vertagt, wird er die Verlänerung des provisorischen Handeksüvereinkommen mit England bis zum 31. 1QA3 kpsklnssen beiden. AllÄ rd der Reichstag vor der Vertagung - . m noch die Vorlage annehmen, derzufolge :n Q0H auf Blauholz und ein Supplementar - Zoll auf Kaffee und Cacao aus Savti erhoben werden soll. Die deutschfeindliche Stimmung, di: in einem Theil der amerikanischen Presse so scharf zum Ausdruck komm, .'rregt hier Befremder, hauptsächlich weil man wirklich nicht weiß, was sie veranlaßt haben kann. Das auswärtige Amt ist gezwungen ein unbegründetes Gerücht nach dem anderen zu widerle")?n. in dem Deutschland alle möglichen -..ibaieriaen Pläne zugeschrieben wird. Die großen und etns.ußretcöen deut schcn Zeitungen haben dreier neuen Deutschenhetze in Amerika nur wenig Beachtung geschenkt. Die konservativen ..Berliner Neueste Nachrichten" weisen aber daraufhin, wie viel anders die k'äufigen sensationellen Nachrichten aus Amerika, bei denen es 'Ich um Gefäbrrv. i rr. r i.. - dung deutscher Interessen handelt, hier aufgenommen werden. Die Zeitung weist auf das Gerücht hm. daß die Ver. l.:. a. Staaten die Absicht hätten, eine der Azoren zu erwerben, um dort eine Kohknstation anzulegen und sagt: ..Es fällt hier Niemand ein den Ver. Staaten einen Vormurf zu machen, weil sie versuchen, auf den Azoren oder sonstwo einen Hafen für eine Kohlenstation zu erwerben." Die Presse beschäftigt sich immer noch sehr viel mit der chinesischen Frage. Di? Kölnische Zeitung" tX'rsffentlicht eine Spezialdepesche aus St. Petersburg, dahinlautend, daß Rußland die größten Anstrengungen mache, die Mandschurische Eisenbahn fertig zu stellen; vaß es in Amerika Lokomotiven ankaufe und inzwischen einen großen Tbeil des Btriebsmatcrials von den Bahnen im europäischen Ruhland, viele Eisenbahnbeamte etc. nach Sibirien schicke, um in den Stand gesetzt zu werden. wenn nöthig, in kürzester Frist ein vaar Armeecorps nach der Mandschurci schicken. Die Zeitung versichert auch, daß der französische MinistM des Aeusieren. Herr Delcasse. bei seinem kürzlichen Äesuch in St. Petersburg Rußland die Unterstützung Frankreichs ia der .Mandschurischen Angelegenheit zugesagt habe. Aus den Zahlen, die bei der Erwäcung des Britisch - Deutschen Hand'lsProvisoriums vorgelegt wurden, geht liervor, daß die britische Ausfuhr nach Deutschland wie auch die deutsche Ausfuhr nach England beständig in der Zunähme begnften sind. Seit 1887 ist -le Ausfuhr Deutschlands nach EngIUIIU von i 'Jl.UUU.lAfU auf l.UUU.UW Mark gestiegen, und bic Ausfuhr Englands nach Deutschland von 661.000,000 auf 840,000,000 Mark. Die Airs- . i fu rrr rrr . . c rvi r aaa rrr fuhr von deutschem Zucker nach England hat aber nachgelassen. Der Ver. Staaten Botschafter. Herr Andrew D. White, ist gezwungen, seine jetzige Wohnung an Lenne Straße am 1. Juli aufzugeben. Frau White wird sich an die Seeküste begeben und Herr White wird nach einem Berlin.?? Hotel übersiedeln. Madame Sembrich begann am Samstag eine kurze Saison mit Don Pasquale" im königlichen Opernhaus, das gänzlich ausverkauft war. Sie wurde in der enthusiastischsten Weise empfangen und es erwies sich, daß sie ihre Stimme vollständig wiedererlangt hat. Von den Türken erschoss e n. Wien. 11. Mai. Eine Depesche des Abendblatt" aus Konstantinopel enthält die Mittheilung, daß in Macedonien Leute, die im Verdacht stehen, an der revolutionären Bewegung be. theiligt zu sein, massenweise erschossen würden. Auch mehrere Frauen sollen bereits von den Türken erschossen worden sein. So wurden in Monastir 24 Personen hingerichtet. 14 in Beria. 18 in Jating, 18 in Seres und 29 in Uskub. DieHofdamen werden pen si o n i r t. L o n d o .i , 11. Mai. Die Hofdamen der Königin Victoria sind nach
13. Mai 1901;
langem Warten en'dlfch benarchtizi worden, daß sie Pensionen erhalten werden, wenn auch nur kleine. Vie'. dieser früheren Mitglieder des königcch.'n Haushalts besitzen, obgleich si: öm ältesten Ädel des anoes angeoreri. nur wenig Vermögen und die Ehrendamen der Königin erhielten in ihren Stellungen auch nur wenig materielle Vergütung. Als Entschuldigung für die Kleinheit der Pensionen wird ange a Uav X. fm Vi a rt-vrt!stiiM,an fii ört geben, daß die Bewilligungen für den Hof nicht groß genug seien. Während der letzten Jahre ihres Lebens war die 5iivilliste der Königin n' um mp . nrifcnn ,1, Viorforr iirV St Ornitntn nnr gaben zu decken, und die Königin war gezwungen, ihre Privatmittel anzugreifen. Der König Eduard ist jitzt gezwungen, das Schloß Balmoral und Osborne House. die Privateigentbum c 4 ? ein i . . a rl der Königin Victoria waren, aus seiner Zivilliste zu unterhalten, was ihm 531.000 jährlich kostet, und dabei wird er keins der beiden Schlösser bewohnen. Mord im ersten Grade. U p p e r S a n d u s k y . O.. 11. Mai. Charles Foster. einer der fün Männer, die der Ermordung von D. C. Johnson in Carey. O.. angeklagt sind, ist von der Jury des Mordes im ersten Grade schuldig befunden worden. Die Jury empfahl Foster der Gnade des Richters und dies bedeutet, daß er der Hinrichtung entgeht. Er wird zu lebenslänglicher Zuchthausj strafe verurtheilt werden & K L. Ik . M. m -w K i Lu m . . und kann nicht begnadigt werden. Ein unehrlicHe.iBeämter. Washingson. D. C.. 11. Mal. ?TÄÄlW ist am Samstag aus dem Dienst entlassen worden, weil er versucht hatte, die konfidentielle Korrespondenz, die in Bezug auf den Neely - Fall zwischen dem Generalanwalt und dem Krieassekretär geführt wurde, zu verkaufen. Richter John D. Lindsay, der An-1 walt Neely's in New York, hatte vor einigen Tagen einen Brief erhalten, der John B. Dickinson unterzeichnet war, und in dem Herrn Lindsay Kopien der erwähnten Briefe zum Kauf angeboten wurden. Richter Lindsay benachrichtigte den Chef des Geheimdienstes. Herrn Wilkie. den Schuldigen zu ermitteln Ein Detektiv wurde nach dem Postamt ' . . l. -. i geschickt und als ein Mann nach Post - j fachen für John B. Dickinson fragte. L . .1 . . . . - , folgte ihm der Detektiv. Der Mann b.:gab sich dlrekt nach der Insular - Abtheilung im Kriegsdepartement. Es wurde dann bald ermittelt, daß der Mann Wm. Davis Williams, der Stenooraph des Col. Edwards war. Er hatte die Stelle seit einem Jahre inne. Er war früher Privatsekretär des Kongreßrepräsentanten Brumm von Pennsvlvania. Williams erbot sich, die in seinem Besitz befindlichen Kopien von Briefen, die er dem Richter Lindsay verkaufen wollte, den hiesigen Beamten zu übergeben. Da "r die Briefe thatsächlich noch nicht verkauft hatte, konnte keine Anklage gegen ihn erhoben werden. er wurde aber sofort von dem Kriegssekretär entlassen. Die Ausländer in Brust l i e n. . Washington, D. C.. 11. Mai. DasStaatsdepartement hatte im letzten Sommer den Ver. St. Generalkonsul Seegur in Rio de Janeiro beauftragt, zu ermitteln, wie viele Ausländer in Brasilien wohnen. Der Konsul hat nun in einem dem Departement eingesandten Bericht die Zahl der Ausländer in Brasilien wie folgt angegeben: Italiener, 1,30),000; Portugiesen. 800.000; Deutsche 300.000; Spanier. 100.000; Polen. 80.000; Iranzosen, 10.000; Engländer. 5000; Nord-Amerikaner. 5000; andere Nationalitäten 100.000. Herr Seegur berichtet weiter, daß eine der besten ausländischen Ansiedei in Brasilien die deutsch Kola0 . 1 . '. ' nieBlumenau im Staat Santa Cathanna iei. 2,rog auec joequcrje, Einwanderer in größerer Zahl anzuziehen, hat Blumenau in den letzten 50 Jahren aber nur 10.000 neue Kolonisten erhalten. Unter der Monarchie seien große Anstrengungen gemacht worden. Einwanderer heranzuziehen, namentlich aus Deutschland, aber nicht mit besonders gutem Erfolg. Herr Seegur schlicht seinen Bericht mit der Erklärung, daß nur ein sehr kleiner Theil der Kolonisten, vielleich: e;n oder zwei Prozent, seine Nationalität beibehält. Prof. Eastman freigesproch e n. Cambridge. Mass.. 11. Mai. Nach einem langen und sensationellen Prozeß wurde am Samstag Abend Prof. Charles R. Eastman von der Harvard Universität von der Anklage freigesprochen, seinen Schwager Richard H. Grogan am 4. Juli 1900 ermordet zu haben. Die Jury war mehr als fünf Stunden in Berathung, ehe sie zu einer Einigung kam. Als der Wahrspruch angekündigt wurde, bcachen die 150 Personen, die sich im Gerichtssaal befanden, in so lebhaften Beifall aus, daß es lange Zeit nahm, bis die Ruhe wieder hergestellt erden konnte. Der Vater Eastman's war der Erste, der seinem Sohn die Hand drückte, als dieser vom Richter entlassen worden war. a a Tie Tage- und SonntagsAusgabe der Jndiana Tribüne" kostet nur lOc per Woche.
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