Indiana Tribüne, Volume 24, Number 235, Indianapolis, Marion County, 12 May 1901 — Page 7

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Jndiana Tribüne, Sonntag, 12. Mai 1901.

Verbotene Wege. Humoreske von Paul Clife. Die Coup4thür nr schon gschlosjen, gleich sollt das Signal zur Abfahrt gegeben werden, aber noch immer hielt Frau Mila die kleine Hand zum Fenster hinaus und drückte und streichelte ihres Mannes Hand. Und Du wirst auch brav und solid sein, Fritz," bat ihre liebliche, weiche Stimme. .Aber natürlich. Schatz!" Und wirst mir jeden Tag schreiben, wie Du ihn verlebt hast?" Na, mein Kind, jeden Tag schreiden, das ist doch wohl nicht gut möglich." Sagen wir: jeden zweiten Tag." Sagen wir: jede Woche einen Brief." Jetzt pfiff die Maschine. Der Zug flyr ab. Also Wort halten, Fritz!" Gewitz, Frauchen! Glückliche Reist! Adieu! Adieu!" Ein Grützen und Winken von beiden Seiten, dann fuhr der Zug zur Halle hinaus. Fritz war allem. Langsam und sinnend verließ er den Perron zum ersten Mal, nach einjähriger Ehe, wieder allein seine Frau wollte ihre Eltern besuchen, und in dreiWochen sollte er kommen, sie abzuholen also drei ganze Wochen allein! Als er in das Gewühl der Straße trat, durchzuckte ihn plötzlich ein heißes Gefühl der Freude es war ihm, als wären jetzt alle Fesseln der Ehe abgestreift, als wäre er wieder los und le dig, ein flotter Junggeselle, der das Gute nimmt, wo er es findet. Mit ordentlichem Wohlbehagen warf er sich mitten hinein in das Gewühl, wo es am tollsten war ein heißer Drang nach wildem, schäumendem Leden ward lebendig in ihm es war, als müßte er sich entschädigen für daS einjährige Philisterium der Ehe und Leben! Genießen ! Aus vollem Becher schlürfen!" Das jubelte laut in seiner Brust auf. So ließ er sich weiter treiben von

dem drängenden Menschenstrom. Plötzlich bekam er einen Ruck. Die Dame vor ihm fiel ihm auf. Erstaunt musterte er ihre Figur, gimj dann einen Schritt vor, sah ihr in's Gesicht, und als er sah. daß dies Gesicht so reizend lieb, wie die Figur vollendet schön war. wich er nicht mehr von ihrer Seite. Kaum fünf Minuten später sprach er sie an: ,.Sie gestatten, meine Gnädigste, dah ich Sie aufrnerksam mache eins der kleinen Packetchen wird gleich Ihren Händen entgleiten." Die Dame sah erstaunt auf den Sprecher, ließ dann den Blick über ihre Päckchen huschen, und endlich sagte sie lächelnd: Es fallt zwar keins der Packet, aber ich danke Ihnen dennoch." Würden mir die Gnädigste erlauben. daß ich die kleinen Packete trage hier in dem Gedränge kann wirklich leicht etwas verloren gehen " mit galanter Geste zog er den Hut. Ich danke Ihnen." sagte sie nur. lächelte aber doch ein wenig, wenn's c:dr aani versteckt war. .Dann gestatten mir die Gnädigste wenigstens, daß ich Sie begleite, falls ins der Packetchen fallen könnte " Jetzt lächelte sie ganz offen und sagte: Wenn es Ihnen Vergnügen macht." So gingen sie neben einander hin. Er sprach von allen möglichen und unmöglichen Sachen; aber immer mit Geist und Tact; und sie hörte ihn ganz ruhig an. lächelt hier und da. warf euch wohl ein paarWorte ein, trat aber nie aus der vornehmen Reserve heraus. Am Brandenburger Thor verabschiedet sie ihn, weil sie in eine Pferdebahn steigen wollte. Darf ich Sie nicht wiedersehen, meine Gnädigste?" bat er flehentlich. Bedaure. mein Herr! Sie täuschen sich in mir!" , verkennen Sie mich nicht, Gnädigste! Ich möchte Sie nur wiedersehen, um mit Ihnen zu plaudern." Bedaure sehr." Aber, meine Gnädigste, wenn ich Ihnen die heilige Versicherung gebe!" Die Pfertxbahn kam. schon war si ganz nahe. ..Bitte, bitt, Gnädigst! Wo und wann?" Ta lächelte sie ganz reizend schelmisch und flüsterte: Also morgen 12 Uhr am Neuen Se beim Boothäuschen." Dann stieg sie in den Wagen und fuhr davon. Und er, strahlend vor Glückseligkeit, sah ihr nach und grüßte mit ausgesucht ter Höflichkeit. Dann, als sie seinen Augen entschwunden war, machte er Kehrt und ging langsam zur Stadt zurück; vorher aber holte er einen Bleistift heraus und kritzelte auf seine Manschette: ,12 Uhr. Neuer See Bootshaus." Besser ist besser, dachte er, man kann nie wissen, was dazwischen kommt, zumal wenn man so zerstreut ist, wie ich es bin. Und dann ging er in den Club, wo man seiner bereits sehnsuchtsvoll harr:e, und nun feierte er den ersten Abend seiner Strohwittwerschaft so luftig und so andauernd, daß aus Abend ud Nacht der helle Morgen wurde, bevor er nach Hause kam. Am anderen Vormittag um 10 Uhr kam Frau Mila plötzlich wieder zurück. In dem Hause ihrer Eltern war seit vorgestern eme ansteckende Krankheit ausgebrochen, und deshalb tti? die junge Frau voller Entsetzen und Angst gleich wieder abgefahren. Als Frau Mila von dem Mädchen daß der Herr erst gegen Morgen n war. wurde sie in aber trotzdem

nicht, sondern dachte: Laß ihn erst seinen Rausch ausschlafen, dann wirkt die Predigt besser. Ganz behutsam öffnete sie die Thür des Schlafzimmers und überzeugte sich, daß der theure Gatt laut schnarcht. Da sah si auf dem Boden die Manschetten liegen, die er beim Entkleiden achtlos hingeworfen hatte, und ordnungslievend, wie sie war, hob sie beide auf. Plötzlich ntockt ihr Aug di Worte, die er gestern in aller Eile darauf gekritzelt hatte. Und nun war sie ganz verblüfft. 12 Uhr. Neuer See Boothäus." las sie voll Empörung ach, daö kann nur ein Rendezvous sein! Ohne Zweifl! Er hatte dieZeit des Alleinseins auskosten wollen und war in seine Gewohnheiten aus der Junggesellenzeit zurückgefallen. Aber wehe Dir! Du hast die Rechnung ohn mich gemacht, mein lieber Mann! Sosort war ihr Plan gefaßt. Si gbot dm Dienstmädchen, ihre Ankunft dem Herrn strengstens zu derschweigen, dann packte sie all' ihre Sachen sorgsam fort, damit er ihre Anwesenheit nicht merkte, und dann verließ sie das Haus. 0, sie wollt ihn schon überraschen, den Don Juan! Punkt zwölf Uhr war sie am Neuen See. Das aber, was sie dort zu finden hoff:, in fsch kleinDam, das fand s nicht, dagegen aber promenirte ein eleganter Herr bei dem nun Bootshaus auf und ab. Sie dachte: Gut, warten wir und stzte sich auf eine Bank in der Nähe. Nachdem sie eine gute Viertelstunde gesessen hatte und weder eine Dame noch ihr Mann erschien, wurde sie unruhig. Sie stand auf und ging näher an das Bootshaus heran. Noch immer ging drüben der Hrr auf und ab. Sie sah den anderen Weg hinunter. aber auch da war kein Mensch. Enttäuscht, fast verärgert, kam ste zurück. Da spracb der Herr sie an: Sie er warten wohl auch Jemand, meine Gnädigst?" Erstaunt und mpört sagt sie: AU lerdinas." und ging weiter. Er aber ging einfach mit ihr. Ich nämlich auch." Das interessirt mich gar nicht." Pardon! Da wir aber Leidensgenossen sind, will sagen, da wir Beide umsonst zu warten scheinen, so dürfte uns das vielleicht näher zusammenbringen." Ich kann Ihnen nur sagen, daß Ihre Vermuthungen durchaus irrig sind!" sagte sie sehr kurz. Und er überlegen lächelnd: Die Erregung, die aus Ihnen spricht, sagt mir deutlich, daß Sie über dies Verfehlen sehr enttäuscht sind ich nxtt hundert gegen zehn, Sie erwarten sicher einen Herrn!" Und Sie doch sicher eine Dame!" plakte si wüthend heraus. Zufällig nicht," lächelte er. Nun, und ich auch nicht," entgegnet. sie kurz. O," rief er nun heiter, das mach di Situation erst recht interessant! Sie erwarten keinen Herrn und ich keine Dame! Aber dann ist es vielleicht umgekehrt?" Ich erwarte allerdings eine Dame ..Und ich einen Herrn." Leichthin zuckte sie die Schultern. Damit Sie aber sehen, daß ich nicht der bin, für den Sie mich halten, närnlich ein Schwerenöther. will ich Ihnen sagen, daß ich hier ein Exemplgr der oben genannten Species erwarte, um ihm zu zeigen, daß man nicht anständigen Frauen nachläuft" lächelnd schwang er ein leichtes Stöckchen. Jetzt wurde Frau Mila aufmerksam. Ich verstehe Sie nicht," sagte sie etwas unsicher. O, sehr einfach meine Frau ist gestern belästigt worden, und um den frechen Patron zu bestrafen, hat sie ihn für heute 12 Uhr hierher bestellt, dann aber mich hergeschickt, um die Strafe auszutheilen." Frau Mila durchschaute Alles. Mit vrlegnm Lächeln sagt sie: Dieser Strafaustheilung sind Si überhoben, mein Herr, denn ich bin di Frau des Manns, den Sie hier erwarten, ich werde ihn schon allein strafen." Ah das freut mich um so mehr!" rief der Herr nun lachend. Und um die Strafe recht streng zu gestalten, erlauben Sie mir, daß ich Ihnen jetzt den Hof mache!" Das wäre ntschieden zu hart gestraft," ntognete sie. dagegen möcht ich Sie bitten, mich jetzt zu verlassen, denn ich sehe dort drüben meinenMann kommen." Wenn Sie es denn durchaus wünsch?n. gnädige Frau!" Er grüßt galant und ging. Und nun setzte sich Frau Mila so. daß ihr Mann vorerst nichts von ihr sah. als nur den Sonnenschirm. Leicht und flott kam der Herr Gemah' daher. Er war jugendlich elegant gekleidet und trug ein paar langgestielte Rosen in der Hand; aus seinen Augen leuchtete die Freud, dnn r

schwamm tn tnem Meer von Wonne; schnell trat er heran. Ah. meine Gnädigste! Tausendmal Berzeihung, daß ich warten ließ!" Da ließ Frau Mila den Schirm fallen. und Fritz sah seine Frau vor sich sitzen. Entsetzt prallte er zurück und starrte mit weit aufgerissenen Auqen ihr entgegen das begriff er nicht! Da aber rief sie ihn in die Gegenwart zurück und das. waS nun folgt, das verschweigt wohl besser des Sänoers .fösl:ckkeit. EinschönerSieg. Vater: Hst der lästige Drehorgelspieler endlich weg?" Tochter (triumphirend): ..Ja. P",pa. ich habe zwölfmal da Gebet einer Jungfrau" gespielt, da tzat er das Feld geräumt."

Sie Letzten. Von Ernst Klein. Sie hoben den Todten auf die Bootswand, drehten ihn herum und ließen ihn fallen. Hoch spritzte das Wasser auf und machte ihnen Hände und Gesicht naß. Dem ist wohler als uns." sagte Franz. der Matrose. )arr," brummte der Capitän, rtteil er tofci ist? Und wenn jetzt ein schiff in Sicht kommt?" 's kommt aber keins." Wird aber kommen. Es muß. Gott wird uns da nicht in der verfluchten Wasserwüste verrecken lassen." Andern ist das schon passirt." Bist ein altes Weib! Schau lieber, daß wir wegkommen von da!" Franz legte sich in die Riemen, daß sie sich bogen, und pfeilschnell entfernte sich das Boot von der unheimlichen Stelle, an der sie den todten Kameraden versenkt hatten. Nun waren sie die Letzten! Keiner sprach es aus. Jeder dachte es. Ihr stolzes Schiff verbrannt, der größte Theil der Mannschaft mit dem Großboote vor ihren Augen gesunken, und die zwei, die mit ihnen in das kleine Boot gestiegen. Einer nach dem Anderen darin umgekommen aus Entbehrung. aus Schwäche. Und nun waren sie die Letzten! Wer von ihnen wird der Letzte sein? Ein fürchterlicher. wahnsinnigerGedanke stieg in dem Capitän herauf. Dunkel noch und formlos, aber doch schon grausig und entsetzlich genug. Er wollte ihn nicht klar werden lassen jetzt noch nicht. Wortlos ruderten sie dahin. Wohin, wußten sie selber kaum. Nach den Schätzungen des Capitäns mußte im Osten die Küste sein. Sie konnte höchstens zwei Tage entfernt sein. Und so steuerten sie der aufgehenden Sonne entgegen. Am Boden des Bootes hatten sie ein kleines Fäßchen. das noch ein paar Stückchen Zwieback enthielt. Das war kaum genug für eine Mahlzeit eines Menschen und sollte auf zwei

Tage für zwei Magen ausreichen. Vor Allem aber ging ihr Wasservorrath zur Neige. Kaum einen Zeigefinger hoch stand das Wasser in dem kleinen Fasse. Und das war das Schlimmere. Denn wenn das kostbare Naß versiegte dann kam der Durst. Dann kam der Durst! Der Capitän wußte, was das bedeutet: der Durst. Er hatte es schon einmal mitgemacht, draußen im Stillen Ocean, als der Wind sich für vierzehn Tage schlafen gelegt hatte und die Segel wie ausgedörrte Bretter von den Raaen gehangen. Das Wasser war durch die unmäßige Hitze in den Fässern verfault und sie waren schon auf dein Deck wie Todte gelegen, matt, gleichgiltig und halb besinnungslos. Dann war plötzlich ein englisches Schiff gekommen, und Wenn nur auch jetzt eins käme. Er erhob sich und lugte aus. Nichts! Wasser und Himmel sah er, die am Horizonte zusammenflössen. Eine kleine Böe machte sich aus Westen auf und unter ihrem Drucke flog dasBoot noch rascher dahin. Franz, der Matrose, wurde müde, und der Capitän nahm seinen Platz ein. Er war herkulisch gebaut und die fürchterlichen Entbehrungen dieser fünf Tage hatten ihm nur wenig von seiner eisernen Kraft genommen. Mit seiner ganzen wilden Seemannsenergie kämpfte er gegen jede Schwäche an. Er wollte hier nicht sterben. Er hatte ein liebes, reizendes Weib daheim, er war jung und lebensfroh, er hatte noch viel vor im Leben. Nicht umkommen hier, um keinen Preis! Langsam, aber mit stetiger. Maß haltender Kraft preßte er die Riemen durch das Wasser, und mit wildem Triumphe sagte er sich, daß sie mit jedem Zuge dem rettenden Lande näher kamen. Es wurde Nacht. Strahlend stieg daS Kreuz des Südens herauf, immer höher und höher, bis es senkrecht stand. Der Capitän ruderte noch immer, während sich Franz am Boden zum Schlafen niedergelegt hatte. Erst als das Kreuz zu verblassen begann und es im Osten hell wurde, weckte er ihn. Sie theilten ein Stück Zwieback und tranken einen Schluck Wasser. Dann setzte sich der Matrose an die Ruder und der Capitän hüllte sich in seine Bluse, um zu schlafen. Als er aufwachte, war es Mittag. Heiß war es und die Luft drückte mit bleierne? Schwere auf die Brust, daß man kaum athmen konnte. Franz saß zwischen den Riemen und schlief. Er rüttelte ihn auf. Franz. Du Esel!" Ja, ja," machte dieser schlaftrunken und griff mechanisch nach den Rudern. Aber sie fielen ihm aus den Händen, so matt und kraftlos war er schon. Der Capitän setzte sich auf die Ruderbank. während der Andere wie ein Stück Holz in's Boot fiel und einschlief. Aber auch ihm lähmte die fürchterliche Tropenhitze die Arme. Kaum, daß er die Riemen einige Male durchzerrte. Dann ließ auch er sie sinken. Der Durst begann ihn zu quälen. Der Durst, der Durst! Durch die trockene Kehle ging sein Athem schwer und röchelnd, sein Gehirn brannte und vor seinen Augen tanzten blaue und gelbe Flecken. Er streckte den Arm nach dem Wasserfäßchen aus trinken, trinken? Dock nein! Rock nicht! Er mußte noch aushalten; sis hatten ja nur noch wenige Tropfen, und wenn sie heute nicht an's Land I kam?n, dann mußten sie auch für mor gen haben. Er zog Bluse und Hemd aus und wusch sich den Oberkörper mit Seewasser. Das l:nderte die Qual der Hitze für wenige Minuten, aber den Durst, den wahnsinnigen Dmst. den linderte ei nickt.

Franz. der Matrose, wachte auf. Capitän. gieb mir zu trinken sagte er mit lallender Stimme. Noch nicht, 's ist unser Letztes." Einerlei! Ich muß trinken. Ich halt's nicht aus!" Halt's Maul, oder ich schlag's Dir ein!" Der Andere flehte, drohte, weinte. Der Capitän nahm das Stück Zwieback, das sie noch hatten, zerbrach es In zwei Theile und tauchte jeden in's Wasser. Einen gab er dem Matrosen, den andern nahm er sich. Aber der Durst hörte nicht auf. Da tranken sie ein wenig von dem lauen, schaligen Wasser. Jmme Einer einen Schluck, und während der Eine trank, hielt der Andere dieHände auf dem Faß. damit er nicht um einen Tropfen zu kurz kam. Und wenn kein Wasser mehr d ist?" Keiner wußte, wer von ihnen die Frage ausgesprochen. Sie kam Beiden gleichzeitig von den Lippen, leise und dumpf, wie ein Todesurtheil. Der Capitän biß die Lippen zusam-

men. Ich will nicht verreäen," schrie er, ich will nicht. Und wüthend griff er in die Riemen. Seine breite Brust keuchte, in Strömen floß ih der Schweiß herab und seine Hände bluteten. Aber er preßte die Zähne zusammen und ruderte. Bis es ihm mit einem Male schwarz vor den Augen wurde und ihm der Himmel unten und das Wasser oben zu sein schien. Wortlos sank er hintenüber und schlug aus die Bretter hin. Als er aufwachte, war es tiefe Nacht. Das Kreuz stand schon ganz schief und der Morgen konnte nicht mehr fern sein. Franz, der Matrose, saß noch auf demselben Platze und rührte sich nicht. Wüthend sprang er auf ihn zu. Warum ruderst Du nicht, Canaille?" 's ist doch umsonst.Umsonst! Ich habe ein Weib zu Haus, ein goldiges, süßes Weib. Und wenn ich nach Hause komme, wird ste mir entgegenspringen und wird einen kleinen Buben am Arm haben. Ich habe den Buben noch nicht gesehen. Ich muß ihn sehen. Ich muß!" Ja. ja." murmelte der Andere mechanisch und setzte sich in die Riemen. Langsam glitt das Boot vorwärts. Der Morgen kam. Und noch ehe die Sonne aufgegangen war, begann es schon in der Luft zu sieden. Die Sonne ging auf, abkr nicht wie sonst vor, sondern hinter ihnen. Sie hatten sich gedreht, Gott wußte, wann. Wir haben die Richtung verloren." stammelte der Capitän. Der Andere begann zu lachen. Der Capitän packte die Riemen und riß das Boot herum. Er gab Glicht nach. Er wollte sein Weib wiedersehen und den Buben an's Herz drücken, den sie während seiner Abwesenheit geboren. Er ruderte und ruderte. Doch der Durst kam wieder, der wahnsinnige Durst. Er konnte nicht mehr. Und das Restchen Wasser reichte kaum für Einen. Jener schreckliche, grausige Gedanke stieg abermals in ihm herauf. Er blickte seinen Gefährten an. Jnstinktiv dieser auch ihn. Und Jeder las in des Anderen Augen den Willen der Letzte zu bleiben. Sie wandten sich von einander ab. Die Furcht vor dem, was nun kommen mußte, lähmte sie. ertödtete noch den Rest ihres Bewußtseins. Stunde um Stunde verrann, sie schwiegen. Aber der Durst, der Durst! Franz, der Matrose, griff nach dem Wasser. Der Capitän packte ihn bei der Hand. Loslassen !" brüllte Franz, ich muß trinken!" Nein, Du wirst nicht trinken!" Ich muß!" und mit knirschenden Zähnen riß er sein Messer heraus. Im Capitän erwachte das Thier. Er mußte am Leben bleiben. Und er stürzte sich auf den Andern, der nun mit einem Male sein Todfeind war. Sie rangen miteinander, stumm und wortlos. Der Capitän war der Stärkere; er bekam den Matrosen unter sich, und während er ihm mit der Linken die Kehle zusammenpreßte, holte er mit der Rechten sein Messer aus der Tasche, klappte es auf und stieß es ihm bis an's Heft in's Herz. Im Ringen hatten sie das Faß umgeworfen, so daß das Wasser langsam auf den Boden rieselte. Der Capitän warf sich darüber her und sog es auf. Tropfen um Tropfen, sogar an das feuchte Holz des Bodens, auf dem das Wasser gestanden, preßte er die brennenden Lippen. Dann richtete er sich auf. Er dehnte langsam die Arme, damit die alte Kraft wieder in sie einträte, und ergriff die Riemen. Vorwärts, vorwärtS! Er nahm sich nicht einmal Zeit, den Tobten in's Meer zu werfen. Plötzlich wurden seine Augen groß und ftarr. Fern am Horizonte erschien n großer Dampfer, der schnell näher kam. Er riß das Boot herum und trieb es pfeilschnell dem Retter entgegen. Vor ihm lag der Todte. Sein Kopf hing auf der Bank und die gebrochenen Augen stierten ihm gerade in'sGesicht. Ihr Blick genirte ihn. bannte ihn, so daß er kaum die Riemen heben konnte. Er stiöß mit dem Fuße nach demTodten. damit dessen Kopf von der Bank fiele. Der Todte rührte sich nicht und seine Augen starrten ihn unverwandt an. Die Furcht packte ihn mit einem Male. Wenn sie ihn hier mit dem Todten fanden, dann nahmen sie ihn wohl auf. Aber auf dem Festlande lieferten sie ihn dem Gerichte aus. und toü konnte er, anstatt nach Haus &

Weib und Kind, in den Kerker wandern. Denn er war ja ein Mörder. Man hatte ihn schon bemerkt. Der Dampfer hatte beigedreht, ein Boot war herabgelassen worden und kam nun, von vier Ruderern getrieben, auf ihn zu. Er blickte auf den Todten. Dessen Augen schienen immer größer zu werden. Du wirst mich nicht hindern schrie er, und warf Kleidung und Schuhe ab und sprang in's Meer. Beim Absprung gab er dem Boote einen kräftigen Stoß, so daß es umkippte und sich mit dem Kiel nach oben legte. Jetzt war er frei! Der Franz, der Hund, lag unten, tief unten. Mit mächtigen Stößen schwamm er d'm Boote entgegen. Sichtlich verminderte sich der Abstand zwischen ihnen, noch wenige Secunden und Da begann es hinter ihm zu rauschen. Wie wenn Einer hinter ihm her schwämme. Sein Herzblut stockt. Das ist der Todte, der ihn noch hindern will, nicht zu Weib und Kind kommen lassen will. Er stößt sich vorwärts. Schon kann er die Gesichter seiner Retter unterscheiden. Doch hinter ihm rauscht's immer näher und näh. Jetzt weiß er's bestimmt, das ist der Todte, der Franz Er will sich umschauen, ihm zu?ufcn. Aber er fürchtet sich vor den gebrochenen, stierenden Augen. Er denkt an sein Weib und an seinen Buben was kümmert ihn der Andere, der Franz der hat zuerst das Messer gezogen er war im Recht. Und jetzt kommt er doch hinter ihm her. Sein Gehirn arbeitet, es wühlt. zuckt unter der Todesangst. Seine Kräfte geben nach, derTodte schwimmt schneller Im Boote steht Einer auf und wirft ihm einen Rettungsgürtel zu, der dicht vor ihm aufschlägt da fühlt er, wie es ihn von hinten mit eisernen Klammern packt und hinunterzieht. Seine Glieder erstarren im fürchterlichen Krampf, alle seine verzweifelte Energie preßt sich in einem gellenden Schrei zusammen ein Rauschen und Btausen ein Gurgeln, Wirbeln, und die Wogen schließen sich über dem Räuber des Meeres und seinem Opfer. Die fremden Matrosen rudern eilends zurück. Dunner." sagt der Aelteste von ihnen. den Schri wer' ick heer'n min Lewdag! Awerst, ick heww det Luder, den Hai, erscht im letzt'n Momang seih'n!" Die Anderen nickten stumm. Das grauenvolle Entsetzen hielt ihre Sprache wie gebannt. Moderne Pariserinnen.

on Michel Thivar. Scene: Bürgerliche Wohnung. Rei ches und elegantes Mobiliar; doch steht es im Zimmer sehr unordentlich aus. Der Gatte (wühlt ungeduldig in den Schubladen seiner Kommode): Donnerwetter! Da fehlt schon wieder an einem Hemd ein Knopf! Das ist aber immer so, wenn man's eilig hat! (Ruft): Anna! Anna! Wo ist das Mädchen denn schon wieder? Na. da muß ich eben zu meiner Frau gehen. Madame ist in ihrer Bibliothek. Von Folianten umgeben, arbeitet sie an ihrem großen Werke für die Akademie: Die verschiedenen Formen des Strumpfbandes zur Zeit der Semiramis". Er (liebenswürdig mit dem Hemd in der Hand): Hör' 'mal, mein Herz, möchtest Du mir nicht einen Knopf annäben? Sie: Wie meinen Sie? Er: Ich frage Dich, ob... Sie (feierlich): Mein Herr, ich bin Dr. phil. Er: Leider! Sie: ehemalige Schülerin des College Louis le Grand, Laureat der Akademie. Mitglied verschiedener gelehrter Gesellschaften. Verfasserin von .... Er: Ich weiß, ich weiß! Sie: Und Sie wollen, daß ich (in verächtlichem Tone). Sie sind recht komisch, mein Lieber! Er (schüchtern): Dann sage mir wenigstens, wo das Dienstmädchen ist! Sie: In der Sorbonne! Er: In der Sorbonne? Sie: Gewiß! Sie macht heute ihr Doktorexamen. Er (entsetzt): Also, mein Hemd . . . ? Sie (gebieterisch): Ich bitte, genug davon! Er (resignirt): Na, vielleicht kann die Köchin einen Knopf annähen (ab). (In der Kücke. Die Oefen sind angezündet. Auf der einen Seite eine Kasserolle, der ein scheußlicher Geruch entströmt; auf der anderen Seite Retorten und Brennkolben.) Die Köchin (den Inhalt eines Reagensglases betrachtend): 100 H O 7, das ist doch die Formel! Nitrogen, Hydrogen, Protoxydhydrogen Der Herr (eintretend): Karoline, können Sie mir einen Knopf annähcn? Die Köchin (ein Reagensglas hinund herschwenkend): Sehen Sie nur, wie sich das verbindet. . . . Es fehlt nur noch das Reagens Wo ist es denn? Der Hm (ihr das Hemd hinbaltend): Hier! 4 Die Köchin: Rein, mein schwefelsaures Ammoniak... ach, jetzt erinnere ich mich ... Ich muß es wohl in das Boeuf ä la niode geschüttet haben. 21 Heu iolfcoj enii. Mas? . , M

Sie werben uns noch schließlich vergiften .... Dae Kochin: Das thut nichts! .... DaS Unangenehme ist nur, daß ich die Karotten irrthümlich in die Retorten gelegt habe. Wieder ein verunglücktes Experiment! Der Her? (mit den unzweifelhaften Zeichen der Ungeduld): Ich glaube, die Frauen sind heutzutage alle verrückt! (ab). (Im Kinderzimmer. Die Kinder brüllen aus vollem Halse und reiße sich gegenseitig an den Haaren. In all' dem Lärm steht das Kindermädchen, mit verzückten Augen gen Himmel blickend und verfaßt eine Elegie). Das Kindermädchen (deklamirt): O Nacht! Azurne Nacht! Du Glanz des Firmaments! O Mond! O Nachtgestirn! Gestirnter Himmel Ich brauche noch einen Reim auf ttS. Der Herr: Hören Sie 'mal. können Sie einen Knopf annähen? Das Kindermädchen: Knovf? Aber das reimt sich doch nicht auf ents! (Fährt fort): O Mond! O Nachtgestirn. . . . Der Herr (erhebt die Arme gen Himmel): Sogar das Kindermädchen! Hol' Euch alle' der Teufel! (ab.) 5 (Er verläßt wüthend seine Wohnung und läuft zum Direktor eineS Vermiethungsbureaus.) Der Herr (sehr aufgeregt): D5.s darf nicht fo weiter gehen! . . . Mein Herr! Wollen Sie gefälligst in alle Zeitungen folgende Annonce aufnehmen lassen: Für bürgerlichen Haushalt wird verlangt ein Dienstmädchen, das weder lesen noch schreiben kann, 500 Francs monatlich und Geschenke. Der Direktor: Weder schreiben noch lesen? Donnerwetter! Sie verlangen ja einen weißen Raben! Der Herr (eindringlich): Ja. aber. wenn . . .

Der Direktor: Wenn eine eristirte? Seien Sie unbesorgt, die würde ich Ihnen nicht geben die würde ich heirathen! Mayor und Prinz. Der Mayor der kleinen Stadt Thimbleborough in England pflegt jedesmal in Wuth zu gerathen, wenn er die drei Worte Prince of Waleshört. Dies hat folgende Bewandtnih: Der Mayor war von der Würde und Bedeutung seiner Stellung sehr eingenommen. Ein Spaßvogel in der Stadt kannte diese Schwäche, und eines Tages erhiell der Mayor ein Telegramm aus London des Inhalts: Prinz von Wales passirt Bahnhof Thimbleborough um 1.30 Nachmittags." Dem Mayor schwebte mindestens der Hosenbandorden vor Augen, und er beschloß, allein, angethan mit seiner scharlachfarbigen Amtstracht, den Prinzen zu begrüßen. Um 1.15 traf er auf dem Bahnhof ein und mandelte, stolz wie ein Pfau und bewundert von den Anwesenden, auf dem Perron auf und ab. Pünktlich um 1.30 lief der Zug ein und des Mayors Herz begann aufgeregt zu pochen, als er mit dem Bahnhofsvorsteher von einem Wagen zum anderen ging aber kein Prinz zu sehen war. Der Schaffner wußte nichts. Wir wollen den Lokomotivführer fragen," schlug er vor. Die Gesellschaft eilte zur Lokomotive. Wo ist der Prinz von Wales?fragte athemlos der Mayor. Der Lokomotivführer grinste und sagte: Ich sollte meinen, ich stehe auf ihm!" Sie stehen auf ihm?" Rathlos blickte der Mann in der Scharlachrobe bald auf den Führer, bald auf dessen Lokomotive, bis er auf dieser die Inschrift: Prinz von Wales, gebaut in Crewe 1876" entdeckte. Jetzt ging ihm ein Licht auf. Er eilte zu seinem Wagen, hieß den Kutscher schleunigst nach Hause fahren und ließ die Fenstervorhänge herab, um die vergnügten Gesichter seiner bie deren Unterthanen nicht sehen zu müssen. ffrükilig. on R. olker. Die braunen Schultern der Erde breit Umwogt smaragdene Herrlichkeit. In allen Büschen schluchzendes Sehnen, Liebesjubel und Flügeldehnen. Selig unter duftendem Schnee Lächelt am Wege die wilde Schleh, Und der knorrige Kirschenbaum Lacht wie schimmernder Märchenträum. Wie verzaubert die Seele staunt. Lauschend, was in den Lüften raunt. Was da schlittert wie ferne Glocken, Wie ein heiliges Weltfrohlocken. Unter schauerndem Blüthenregen Will das Wehe sich schlafen legen. Thörichte Sonnenträume spinnt Wieder da arme Menschenkind. Otto Deppermann, Deutschn Zahnarzt, JMajestic Grebceude. Zimmer No. 207. Dr. 0. G. Psaff bat seil Ossi nach dem Willoughby-Gebaude, 9!,. 224 Nord Meridian tr., erste E.aze, OTtfCU. Cfsitt.Ctunbtn: Don .' di 4 Uhr Nachmittag. Iklevhon: Q'snce ?k-!UZolttiunq ä. Du Wohnung dcsil sich w dider: 133 7 ord lenuy lyaala 0,

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