Indiana Tribüne, Volume 24, Number 235, Indianapolis, Marion County, 12 May 1901 — Page 6

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ÄSZ &3 yndiana Tribüne, Ssnniag, 12. Mai 1901

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Vom jungen Rhein.

(Copyright iqot by Wi Sprach der Rhein, ich kenn' die Liede, Und ich kenn' (5uch deutsche Träumer. Die an meinn Ufern wohnen. Bin ich selbst doch Euer Abbild, Und des deutschen Volks Geschichte, Stvrm und Drang und bittres Ende Steht in meinem Lauf geschrieben. Ich auch komm au? märchenhafter Heimath. fremde Alpengeifter Etehn an eiscryftallner Wieg' mir Und geleiten mich an's Tagslicht. Etark und wild t$ meine Kindheit, And wer zählt die Felsenblöcke, Jtit ich brausend dort zerschmettre 11nd emporwerf' wie ein Ballspiel? Frisch und flott durchschwimm ich dann das Schmöb fche Meer, und unversehret Trag ich mein ftolze Jugend Weiter in die deutschen Gau'n. Scheffel, der Trompeter". Kein Strom der Welt hat für das Volk, dem er abgehört, die Bedeutung, toie unser deutscher Rhein, selbst nicht ber heilige Gmges und nicht einmal der Nil. an dessen Gestaden man den vielleicht ältesten Kulturstätten der Menschheit begegnet. Als Gottheiten werden Ganges und Nil angebetet, der Rhein aber wird geliebt. Jawohl, der Jlan,, die erste Rhein ist die Geliebte der deutschen Volksseele geworden, ein Stück des nationalen Heiligthums der Germanen, und wenn man sich dessen vergewissern will, so braucht man nur zu bedenken, welche Rolle Deutschlands übrige Ströme im Empfinden des Volks spielen. Was ist den Deutschen dieser Prachtstrom, die Elbe, was ist ihnen Rheinfall bei gar die herrliche Donau, welche auf deutschem Boden entspringt und an dessen Ufern deutsch noch immer die Sauptsprache ist. Beim Klänge der Namen dieser Ströme bleibt der Deutsche gleichgiltig. aber das Wort Rhein übt stets einen merkwürdigen Zauber auf ihn aus. Das ist zumeist wohl die Wirkung einer mehr als zwei- " r. rvva "V v-S ' yyC

Rhazüns,

zum Theil Künstler. kcht haben, so malen lben die

Kaufmann.) (So. 9) reicht und die Geschichte erzählt, zum Preise des Rheins schlugen schon die Sänger der Nibelungen ihre Harfen, und so hat sich um diesen Strom ein Goldglanz von Poesie und Sage, von Heldenruhm und Völkerringen gebildet, wie um keinen anderen Wafferlauf der Welt. Woher der Name? Von der uralten arischen Sprachwurzel rin", das Helle und das Rauschende", germanisch hrinan, altnordisch hriiia, später Rin. neudeutsch Rein entsprechend, Die Schreibart Rhein mit h ist dem griechischen Rhenos" entlehnt. Hochgeboren, wie kein anderer der großen europäischen Ströme, ist unser

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Rhein und grausig-schauerlich sind die Stätten seiner Geburt. Der von drei starken Gletscherbächen gespeiste Tomasee, am Ostabhonge des Gotthard, welchem der Vorderrhein entspringt, liegt 2344 Meter hoch. Sein Bruder, der Hinterrhein, ist der in 2217 Meter Höhe liegende Absluß des Rheinwaldgletschers im Gebiete des wildzerklufStadt am Rhein. teten Adulagebirgs, nicht weit vom Dorfe Splügen. wo sich die alten Alpenstraßcn über den Bernhardin und über den Splügen trennen. Kaum geboren, verliert sich der Vorderrhein wieder im Felsberg, verschwindet eine kurze Strecke, um dann, auf's Neue an's Licht getreten, seine tollen Sprllnge thalabwärts fortzusetzen und bei Tchaffhausen. Jlanz. der schon seit tausend Jahren bekannten ersten Stadt am Rhein, begrüßt er feste Wohnstätten der Menschen zum ersten Male. Noch abenteuerlicher ist der Xsauf des Hin terrheins. Der muß durch die wildeste Felsenschlucht der Alpen sich hindurch zwangen, durch dt stundenlange Via mal, den bösen Weg. welcher seit ; $ J h v, -tLi W4 S 4 - ": - J: . 'V Jahrhunderten die Grabstätte zahlloser Reisenden geworden ist. Nachdem die .beiden mnaen Rueine auf ibrem chen Lause viele kleinere i , ? " ausgenommen oao in r r löten beißen alle Meßbäche V darunter den iwnr als

Mittelrhein aufgeführten Abfluß de Medelser Gletschers, vereinigen sie sich bei Reichenau zu einem stattlichen Strome. Dieser Ort liegt 586 Mete hoch, die beiden jungen Rheine haben also auf der kurzen Strecke ein Gefällt von 1758 und 1631 Meter hinter sich, also von fast 5500 Fuß.

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Verlorene? Loch Pia Mala. Der Rhein setzt sich bis zur Mün- I dung aus nicht weniger als 11,853 ; größeren und kleineren Wasserläufe zusammen, darunter sind schiffbar: Aar, Jll. Neckar. Main. Lahn. Mosel mit Saar. Erst. Ruhr, Lippe und Maas. So stürmisch und mild die Jugend des Rheins ist, so greisenhaft öde und traurig ist sein Endlauf. Sogar seinen berühmten Namen verliert intser Strom, wenn er deutschen Boden verlassen hat. Als Waal, Leck und Maas schleppt das stolze Alpenkind seine müden Wasser träge dem Nordmeere zu. Es ist sehr wahrscheinlich, daß der junge Rhein in grauer Vorzeit einen anderenAbfluß hatte und damals nicht feinen Mg durch den Bodensee nahm, fondern durch den Wallensee. dann durch den Züricher See nach Baden zu floß und erst der Gegend von Waldshut sei jetziges trombett ThufkZ. fand. Noch heute liegt die Wassersckeide. welche den innern vom guttuen see trennt, nur 54 Meter höher, als der Rheinspiegel und bei großen Ueberschwemmungen mutz der Ayein mit gewaltigen Anstrengungen der ewoyner vom Durchbruch nach jenem See adae-; halten werden. Uebrigens entwässert der Rhein nicht nur die lsrauvundtner Aln?n fnnivrn biirrn me i'tmrnat und v v ... , , . - . . j - " I die Aar, welche sich später dem Rhein vereinigen, die ganze nördlicheGebirgs-: kette des Berner Oberlandes. Die Abflüsse sämmtlicher schweizerische- Seen an der Nordseite der Alpen fenbtn ihre Wasser m den Rhein, und die Aar, welche diesen Abflun wesentlich vermittelt, ist bei dem Vereinigungspunkt? ein eben so starker Strom, wie es dort der Rhein ist. W,ldshut. Kaum hat ch der Rhein hinter Reichenau zu einem wirklichen Flusse ausgestaltet, so spiegeln rich Burgen in seinen Wellen, die Rebe strebt seine UferHöhen hinan und die Geschichte erzählt uns von wilden Kämpfen und zahlreichen Schlachtfeldern. Aber auch schon der Hinterrhein hat auf seinem stürmischen Laufe jene trotzigen Kastelle erblickt, jene Zeugen der Zeit der Frohnde und der Volksbedrückung. Wohl an zwanzig Burgen liegen zu Häupten des Rheins in jenem wundervollen Thale, das sich von Thusis abwärts zieht. Da liegt Rhäzüns. da der Ortenstein, die Zwingburgen der Mitglieder der adliVregenz. gen schwarzen Liga, gegen welche der graue Bund der Baum daher der Name Graubündten zu Felde zog. Und das Volk triumphirte endlich über seine Herren. Manche dieser Burgen sind weit über tausend Jahre alt. Hier, wo die Zugänge zu den östlichen Alpenpässen liegen, also zu einem der ältesten Wege nach Italien, wogte JahrHunderte lang der Kampf um den Besitz dieser Zugänge. Unser vereinigter Rhein nähert sich bald der uralten Stadt Chur, aus deren Thale die Plessur dem Rheine entgegeneilt und nach diesem Zufluß wird der Fluh für die Kahnfahrt schiffbar. Rasch schwillt jetzt seine Fluth. Aus dem lieblichen Prettigau kommt die Lanquart, aus dem Montafoner Thal die Jll. Links stürzt bei Ragatz, von Pfäffers kommend, die wilde Tamina hervor. Bald darauf sprengt der junge Rhein bei Sagans das gewaltige Felsenthor des Schollbergs. Längst hat unser Strom den Pfiff der Lokomotive vernommen und nun soll er auch bald eine Landesgrenze überschreiten. Das

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wegen seiner Kleinheit berühmte Fürftenthum Lichtenstein ist es, so klein, daß es beim Friedensschluß 1866 zwischen Preußen und Oesterreich ganz veraessen wurde, sammt seines ehcmaligen Contingents von 55 Mann, welche es zur Armee des weiland (Gott hab ihn selig) deutschen Bundes stellen mußte! Aber es ist ein herrlich schönes Ländchen, dieses Lichtenstein und gleich schön ist seine Fortsetzung, die österreichische Landschaft Vorarlberg das Land vor dem Arlberg durch welches der Rhein nun seinen Lauf nimmt, um in der Nähe von B regen z in sein großes Läuterungsbecken, den B o d e n s e e, einzutreten. Aber der Rhein verliert sich nicht etwa in diesem gewaltigen See, sondern, eine große Merkwürdigkeit, sein Stromlauf bleibt deutlich erkennbar

vonder Einfluß-

Sckkffhausen.

Und da unser heutiges Thenm bix junge Rhein ist, so wollen wir ihm fol-1 gen und weder links noch rechts bliJ ckend, den Bodensee überfliegen. Wo ; kämen wir auch hin mit unseren BUdern. wenn wir die reizenden, malenschen Ufer des Bodensee, heute in I Betracht ziehen wollten. Alfo warten j wir dafür eine andere Gelegenheit ab. ! Nachdem der Rhein bei dem liebii- i chen Orte Stein den Bodensee verlcessen hat, laufen seine grünen Gewässer während einer Strecke von vier Wegstunden durch eine reizende Landschaft dahin. Die Gegend ist nicht großartig, aber wer Sinn für heiteren Frieden einer Landschaft besitzt, wird sich gern an einem sonnigen Tage zu Schiff durch dieselbe führen layen. ' Wies engelande wechseln mit ernsten Wäldern und verheißungsvollen Wein-

Laufenburg.

bergen. Da steigt plötzlich bei einer Biegung des Stromes ein ganz merkroürdiges kreisrundes altes Bauwerk ror unseren staunenden Augen auf, dahinter von mittelalterlichen Kirchthürmen überragte Häusermassen. Wir sind in Schaffhausen. Das ist eine malerische, prächtige kleine Schweizersradt von ungefähr 20,000 Einwohnern, deren Gewerbefleiß fast in der ganzen Welt bekannt ist. Die Stadt ist alt und wunderschön und der liebe Leser würde hier einige wirkliche Kleinodien der Baukunst finden, wenn er die Schaffhuser Straße aufmerksam durchwandern wollte. Wir zeigen ihm im Bilde Einiges davon. Der Rhein beschreibt hinter Schaffhausen einen Halbkreis um ein reich mit Reben be-

Rheinfelden.

pflanztes Gefilde, bis ihn ein Kalkriff, auf dessen Höhe das Schloß Laufen steht, in nördlicher Richtung, etwa eine Stunde weit von Schaffhausen, abdriingt. Das ist der berühmte Rheinfall, unter welchem man sich übrigens keinen plötzlichen Absturz des Stromes vorstellen darf, wie ihn der Niagara darbietet, sondern welcher mehr ein riesenhaftes Wehr bildet, über das der Strom stufenweise hinabbraust. Die Ter Trompeter von Cäckingen. .Brhul' bich Gott.t mä so schön aknfkn.' Breite des ganzen Falls beträgt 160 Meter, seine Höhe von der Eisenbahnbrücke bis zum unteren Becken 24 Meter (75 Fuß). Vier waldbedeckte gewaltige Felsen, paarweise gruppirt, ragen aus dem Fall empor, sie sind gefahrlos zugänglich gemacht worden. Der eine trägt das Gebäude der schweizerischen Jndustriegesellschaft und ist durch ktne Brücke Loer den kleinen Wassersall mit dein Ufer verbunden.

Der Rheinfall ist kein Niagara und nicht so gewaltig wie drüben in Amerika rauscht und braust es bei SchaffHausen über das Felsbett dahin, aber in Europa, ausgenommen vielleicht von Skandinavien, gibt es kein ähnliches Bild der sich frei machenden Wassermassen, und die Berühmtheit des Falles ist wohl begründet. Leider hat sich die Fremdenindustrie des herrlichen Naturbildes in sehr aufdringlicher Weise bemächtigt. Wunderschön ist der Blick von dem Schlößchen Wörth, das jetzt den friedlichen Zwecken einer Kneipe dient, sowie von dem schon erwähnten Schlosse Laufen. Die Ufer bieten außerordentlich liebliche Landschaftsbilder. Die schönste Beschrei-

)k bung des Rheinfalls findet man in Goethes Schilderung seiner Schweizerreise vom Jahre 1797. Merkwürdig ist, daß die römischen Schriftsteller des Falles px keine Erwähimng thun und daß in dvr Literatur der Rheinfall erst im Jahr? 960 zuerst auftritt. Das läßt vermuthen, daß der Falk erst in späterer Zeit entstanden ist,, und daß der Zeitraum, in welchem der junge Rhein durch den Wallensee ird Züricher See nach Waldshut zu- abfloß, noch nicht viel über tausend Jahre hinter uns liegt. Den Rheinfall sollte man niemals bei trüber Witterung besichtigen. Nur bei strahlendem Sonnenlicht entfaltet er seine ganze Schönheit. seine wunderbare, leuchtende Duftigkeit. Am wirkungsvollst ist das Bild im Mai und Juni, der Hochwasserstand. Noch zweimal muß der Mein springen und laufen, wie es im Volksmunde heißt, um beruhigt und sicher seinen Weg weiter zu wandeln, zuerst bei Zurzach, wo die gewaltige Aar und die Wutach in ihu münden und dann bei Laufenburg. Wer den Rheinfall besucht hat, sollte noch einen Tag verwenden zu einer Kahnfahrt stromab bis nach Basel. Auf dieser Strecke bildet der Strom die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland. Er trägt hier noch keine Dampfer, auch Eisenbahn und Landstraße berühren ihn nur hier und dort und die Landschaft bietet den Charakter träumerischer Einsamkeit dar. Keine Großstadt wird berührt, aber zahlreich sind die Dörfer, die Klöster und Burgruinen zu beiden Stromseiten. Noch eine kurze Strecke fesselt der Rheinfall den Blick, er erscheint von hier aus wie reiner weißer Firnenschnee, der zwischen Felsen auf einen Gletscher niederrieselt. Aber bald entschwindet dies Bild, um einem andern von verblüffender Großartigkeit Platz zu machen. Die gewaltige Bergkuppe des Glärnisch zeigt sich, darin wieder der Tödi. der Urirothstock, der Titlis und die Riesen der Berner Oberlandes wechseln miteinander ab. es ist. als ob der Strom, der sich hier in einem Bogen gen Süden wendet, vom Heimweh nach vem Mutterhaus in den Bergen ergriffen worden ist. Eine Jnftl taucht vor uns auf, sie trägt das altberühmtc Kloster Rheinau. A?xr dasselbe dient jetzt anderen Zwecken als vor tausend Jahren. Eine Jrrenheilanstalt ist in den weiten Hallen eingerichtet. Dort ist auch die lange gedeckte Holzbrücke über den Rhein, über welche die geschlagenen badischen Freiheitskämpfer im Jahre 1849 nach der Schweiz hinllberflohen. Das anmuthige Fleckchen Eglisau, auf schweizerischer Seite der Ort Kaiserstuhl, ziehen an uns vorüber. Wir kommen nach Waldshut. Schloß Rötelen, nach Laufenburg und Rhemfelden, alles kleine romantisch gelegene liebe Nester, deren Bedeutung jedoch in der Vergangenheit liegt, denn die Zeiten, wo der Oberrhein noch eine Verkehrsstraße war, sind vorüber und Stille herrscht jetzt in den ehemals so betriebsamen Ortschaften. Bei Lau fenburg wird unser Rhein so wild, daß die Kahnfahrt unterbrochen und der weitere Weg eine Strecke weit zu Land fortgesetzt werden muß. Die Stromschnellen sind hier so mächtig, dak kein Fahrzeug ihnen Stand hält. Ehemals

war hier der Haupisitz der Lacisfischerei und es ist noch gar nicht so lange her, daß die Dienstmädchen, welche sich nach Laufenburg verdingten, sich aushielten, nur einmal in der Woche Lachs essen zu müssen. Jetzt haben die Holländer dem Wanderzuge der Lachse nach dem Oberrhein einen Riegel vorgeschoben und die Lachse sind fast bald so rar hier, wie in den Harzer Hotels die Forellen. Bei Schäftingen geht es wieder in den Kahn und dann folgt rasch S ä kk i n g e n, die vielgerühmte Trompeterstadt. Hier hat Scheffel in den Jahren 1850 und 51 als Rechtspraktikant gelebt, sich aber damals weit mehr

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Cäckingen. nrrt dem Tchwarzwald und deffill Herrlichkeiten (worunter der badische Wein nicht z,u vergessen) beschäftigt, cri- mit dem Jus. Auch die Qrtsgeschichte von Säckingen hat er damals fleMig studirt und dankr. im Jahre 1852 seinen (zum größerer Theil auf Capri geschriebenen) Tromseter in die Welt gesetzt. Damit wurde Scheffel mit. einem Schlag berühmt und als er bann kurz darauf sein Hauptwert EUehard" folgen ließ. errtg er da mit wohl die erste Stelle unter den zeitgenössischen deutschen DÄztern. Wnner Kirchhofer, der Held des ..Trompeters", liegt in Säckingen b. , graben und sinn Grabstein wohl eryauen. und Denn hieraus tariere chcvsrf, Brücke und Kirche, nen Leserinnen schließen sollen, daß Werner und Margarethe vürklich bier gelebt und geliebt haben resp., daß Scheffel die Heirathsgeschichte. teamü der Sang vom Oberrhein." etwas romanhaft ausklingt, nicht frri erfunden hat, so rft dagegen auch wenig ünzuwenden. Scheffel hat aatürlÄH in Säckwgen sein Denkmal. Im alten Herrenschlößchen hauset jetzt ein betriebsamer Seidenfabrikcült. de? übrigens sich redliche Mühe gegeben hat. alle auf Scheffel und die TrompeterDichtung Bezügliche zu sammeln und der damit ein verdienstvolles Werk vollbracht hat. Ein Wirthshaus zum 5tnopf-, das wir aus dem Trompeter kennen, gibt es übrigens in Säckingen nicht, dafür aber einen .Schwarzen Walfisch". Ctkin am Rhkin. Gegen Abend bringt uns das Schifflein nach Basel aus der traumverlorenen Stille der Oberrheinischen Landschaft, wieder zurück in das laute Getriebe der Welt. Doch halten wir die lieblichen Bilder, welche uns der genußreiche Tag brachte, noch einmal fest in der Sprache Jung - Werners: Hri! wie schön lag Wald und ffkld da, ttrüne Wiese, engks Thältn Strohdachhütten, nieder, moosig Und des Torfs bescheiden Kirchlein. Unten tief, wo dunkle Wälder Sich zur (?bne niederftrekken. Wand, e!n langer Cilberftreifen. Sich der Rhein gen Westen hin, ZVeither von der Insel glänzen Mauerzinnen, hohe Häuser, Und des Münsters Kirchthurmpaar. Aber jenseits, wett in grauer Tuft'ger Fern zum Himmel ragen Cchneebeglänzt die Pergesriesen Des helvetschen Nachbarlands. Und sowie des blaffen Forschers Wang' sich röthet und das Aug' flammt, Wenn ein schöpf'rischer bedanke Urgewaltig ihn durchzuckt hat: Also glühn im Abendgolde Fern der Alpen eis'ge Häupter. Wenn sie kocht. Junger Ehemann (mißtrauisch): Was ist denn das, was Du da gekocht hast?" Frau: No. 207 aus dem neuen Kochbuch, Männchen, den Namen habe ich leider augenhicklich vergeffen!" Liebenswürdig. A.: Waren Sie beim Justizrath?" B.: Jawohl." A.: Nun, was sagte er zu Ihnen?" B.: Er schickte mich zum Teufel A.: .Nun, was thaten Sie darauf?' $ch ging direkt zu Ihnen.' r

Aergert dich dein Auge.

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