Indiana Tribüne, Volume 24, Number 231, Indianapolis, Marion County, 8 May 1901 — Page 2
Hndiana Tribüne, 8. Mai 1901.
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Over-Work Weakens Your Kidneys. ünhealthy Kidneys Make Impurc Blood.
All the blood in your body passes through your kidneys once every three minutes. I he kidneys are your blood purif iers. they filter out the waste or impurities in the blood. If they aresick or out of order. ihey fail to do I meirworK. pains.achandrheu. 2?? tcü vi unc acia in ine blood, due to neglected kidney trouble. s keart beats, and makes or.e feel as thourh they had Keart trouble, because thfl heart rs over-working in pumping thick, kidneypoisoned blood through veins and arteries. It used to be considered that only urinary troubles were to be traced to the kidneys, but now modern science proves that nearly all constitutional diseases have their beginning in kidney trouble. ii you are sick you can iraKe no miSiaKe by ürst doctoring your kidneys. The mild j . i ji . . . lf you are sick you can make no mistake and the extraordinär effect of Dr. Kilmer's Swamp-Root, thegreat kidney remedy is aoon realized. It Stands the highest for its wonderful eures of the most distressing cases and is sold on its merite by all druggists in fiftycent and one-dollar sizes. You may have a sampie Dotue oy man Hom of swmmp-Root free. also pamphlet telling you now to find out if you have kidney or bladder trouble. Ktention this parcr when writing Dr. Kilrner j fc Co., Binghamton, N. Y. ! In der i F V A f F Y f j I Deutsche Wirthschaft ; r ' ' von WM. FRICK, No. 507 Oft Washington Etrahe, findet n.an feinstes Home Brew mit chmack haftem Lunch zu jeder Stunde des Tages. Arcade Kneipe. Feine importirte und einheimische Weine. Oute Cigarren. k?kt RZlr in hr Strtht Dtjlt 5ier IN ocr lllM , stets frisch an Zapi. WEH WEBER, Vigenthümer. Jefferson Haus, 115119 Oft Svnth Straße, ist eine Herberge nach deutscher Art. Ter Durstige findet ein'n kühlen Trunk, der Hungrige einen reich besetzten Tisch, der Müde ein gutes, reines Bett und jeder Gast eine zuvorkommende Behandlung. Kost und Logis beim Tag oder bei der Woche. Jederniann ist freundlich eingeladen Geo. Peter Hammerle. , ! Joseph chaub. Wein, Bier, Billiard und Pool Halle Importirte Weine eioe Spezialität. 138 Wft Washington Str. as Teleddo 8S. , Jnd.anaHolts. I). P. 8TIRK & CO., No. 208 Nord Eaft Str. Alte Telephon 2 on 150O. Mr macheu eine Srkzialit ä von künstlichen Gliedern un chirurgischen Sliederstüen sSr, Sckud - (trntunungen. Bruchbänder u. Krücker. auf Bestellung gemacht: 86 Jahre bei A. Hahwood Wir sprechen vor um Maß zu nehmen, wenn es verlangt ird Arbeit aarannri. 60 YEARS' EXPERIENCE Trade Marks Designs Copyrights See. Anyone nendlng a oketcfc and desertption m; Snickly asrertain onr opinion free whether an iiiTentlon ta protaMy pateataole Communications HtrtctlyconfidentiaL Handbookon Patents eeut free. Oldest aeency for eecurtng patenta. Patents taaen thru?ta Mann & Co. recelve yptrial notice, without Charge, In the Scientific flmericam A nnndsorneiy Illnstrated weeklT. I.ariresit cir ri:ti.n of anv cientiäc jou-a". 1 enns. o a -par. tear montüB, fL boia Dail neweaeuer. SlUNN&Co.6'8'-"' New York Branch Offce. C2S K ?t Watbintcton. D. C tVVtVVAA CAVEATS, TRADE MARKS, COPYRIGHTS AND DESIGNS. Send y onr bnainess direct to W a hin g-ton , MTei Urne, costa leas, better aerriee. ty ofilee cIom to ü. 8. Patent (Met. FSXS preUmlaftrr axant&aUoaa rnade. Attr'i tat not dne astU pateat i.uttmI PF.RRßSAL ATTEKTIjN GIYXK 19 TEA18 ACTTTAX EXTSKIEirCT. . Book ' How to obtoia Pataata." ' etc. . Mut kr, Paaaate vroeand tarawa E. O. Bigger wir ipeclal aotiaa, without .iarge, ta tka INVENTIVE ACE lSaateatod rnontoly Etoraath yaar teraa. $1. a yaar. E.G.8IGGEBS, 918 F St.. N. W., WASHINGTON, D. C.
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Lichttfterapie.
Daß das Sonnenlicht ewen Heilfactor von großer Energie erstellt, ist ein uralte medicwasch Erfahrung, die ihre theoretische Begründung theilweise ! tMt. i kn konnte, daß directes Sonnenlicht einen sehr schädiaenten Einflun auf die Bakterien und ihre Gifte ausübt. So wird z. B. Tetanusgift und Diphtheriegift in wenigen Stunden durch ? n.tf . :.x.x m ' n , onneunry.en rnicyiei iin Hy!gieniter von dem Range Rubner's führt einen bedeutenden Tbei! der G- ' ' ' . , . ... . . ' : . s undheitsschädigung durch die GroßA . . .. fc . . . W . . ftadt daraus zurück, daß die durch schnittliche Sonnenscheindauer durch die in der Atmosphäre schwebenden Staubmassen und vor Allem durch die an diesem Staub sich bildenden Nebel stark vermindert wird. Trotzdem fand die Idee einer Therapie durch künstliches Licht, wie alles Neue, zuerst heftigen Widerspruch, um rrt .t. rp W,,,,, ' 1 urj IkTtw&ungcn irT ihlM(niimii3. KifcMKttfTi tniif, und CHarlatanismus discreditirt wurde. Den exacten Arbeiten von Finsen ist es im Wesentlichen zu danken, daß sich die officiellen Wissenschaften jetzt ernstlich mit dem Problem der physiologisdhen Wirkungen des Lichtes und ihrer Verwendbarkeit zu Heilzwecken befaßt. Dabet hat sich zunächst herausgestellt, dofc wir in dem elektrischen Licht bade ein dem römisch - russischen Schwitzbade und selbst dem Dampfka m. . j. fitn, der auch schon den Kopf frei lieh und so das Qtcbuv. tor löonaesl Zonen I ' " Vi'- WK &VHlVIIVII bewahrte, in vieler Beziehung überleges (rn:n.i x..tli (V crv 1 es line. oeuHen. Allgemeinen wirkt die mtensive Bestrahlung mit weißem Lichte als ein sehr promptes und angenehmes Anregungsmittel zu kräftigster Transpiration, und im Bc- ! sonderen hat das elektrische Lichtbad 1 den großen Vorzug, daß seine Wirkungen genau dosirt und vor Mem auf be- ! stimmte Körperbezirke begrenzt werden können. Ob die günstigen Ergebnisse, die z. ' B. bei Gelenkaffectionen, Hautkrankheiten im elektrischen Lichtbade erzielt worden sind, ausschließlich aufWärmeWirkungen zurückzuführen sind, oder ob ! außerdem specifische Lichtwirkungen 1 dabei eine Rolle spielen, steht noch daXTIt Dn vornherein wird man im Zeitalter der Röntaenstrahlen dieMöglichtest nicht von der fremd weisen kön nen. daß Strahlen von kleiner Wellen- . länge in die Haut und durch die ut tndnngen und m der Tiefe irgend welche Wirkungen entfalten. Wahrscheinlich wird dies durch sehr interessante Beobachtungen, die Prof. MininPetersburg veröffentliche hat. Er benutzte bei diesem Versuche ausschließlich Glühlampen mit blauem Glase, die einen großen Theil der Wärmestrahlen (ultrarothen zurückhalten, während sie die chemisch wirksamen (ultravioletten) Strahlen dur'cölaffen. Er hatte mit der Behandlung überrasehende Erfolge bei allen auf Blutaus irrtt in das' Gewebe beruhenden Schwellungen, z. B. bei Quet-schunaen. Conwswnen u. s. w. Hier trat nach wenigen Minuten regelmäßig unter dem Einfluß des blauen Lichtes völlige Schmerzlosigkeit und dann eine überraschend schnelle Aufsaugung des Ergusses ein. Nach solchen Resultaten erscheint es nicht allzu wunderbar, daß diese BeHandlung nach Minin auch bei Erkrankungen tieser gelegener Organe Ausoezeichnetes geleistet hat. Er hat damit Ischias und andere Neuralgien geheilt und will auch Ansammlungen Harnsaurer Salze zum Aufsaugen gebracht haben. Sollte sich dieses Ergebniß iti.muBill, iirnucrijoicn, 10 wäre oa? mit für die Behandlung der Gicht ein sehr werthvolles Heilmitte! neu geWonnen. falsche Vorstellung von Stürmen. Jedes Frühjahr, ebenso wie jeden Herbst, hört man von den Aequinoctial - Stürmen", welche vom Publikum in irgend eine, wenn auch nicht nöher bekannte Verbindung mit der Zeit der Tag- und Nachtgleiche gebracht werden. Ob aber eine solche besondere Verbindung wirtlich besteht, das ist eine andere Frage, welche nur sehr selten zum Gegenstand einer crittschen Untersuchung gemacht wird. Unser Wetteramt hat. obwohl es selber in x cr z cr gelegentlich jenen Kamen aus Bequem - iicnteii sur ruynngs- 00er yeronstürme im Allgemeinen gebrauchte, niemals diesen Glauben anerkannt. ine neuer.icye Äustaung aus oieiem tT .-) PT - -'T I Kreise hierüber möge nachstehend in Kürze Platz finden: Es gibt m der wissenschaftlichen Wetterkunde keinen AequinocticalSturm. Die atnivsphärischen Störungen, welche sich meistens um den 21, März oder den 21. September herum ereignen, haben keinerlei Verbindung mit einem dieser Daten, sondern hängen lediglich mit den allgemeinen UeHergängen von kalter zu warmer Witterung und umgekehrt zusammen, die ungefähr ;urn diese Zeit fallen. An dem bloßen Umstand aber, daß die Sonne den Wendekreis überschreitet , ist absolut nichts, was irgend einen Einfluß auf das Wetter haben sollte. Natürlich kann man immer im März, in unserm Breitegraden, einen Sturm binnen fünf oder sechs Tagen erwcirten. Wenn sich aber manchmal gerade L ern heftiger Sturm einstellt, so am 21 ist dies ein rein zufälliges Zusammen - I treffen, soweit man in der Welt über -
paup: von Zufall mxn rann, iine
sogenannten Aequinoctial - Stürme ZMg hab ebenso wenig. die des Herbes rnü itQtrxb wel. ch.m bestimmten Dowm im Kalender ettea zu thun, jondern einfach mit imatischen Suständen in diesen Wochen und an deu berreffenden Lo. cai"a"nV M . .. ammt J.'IUU VIUUUI 1141 VUUU lUlU weisen, daß unmöglich in großer Sturm sich gleichzeitig cm allen Punkten einstellen kann. Er mag sich z. B. im Südosten um die Zeit der Tagund Nachtgleiche entwickeln und drei bis vier Tage brauchen, um über das Land hin zu kommen. Bis er dann die Atlantischen Küsten oder das Thal des St. Lawrencestromes erreicht, ist er in der Gegend, wo sich bildete, vorüber und vergessen wenn er nicht etwa böse Nachwehen zurückgelaffen hat aber da, wo zur Zeit seines Durchganges gerade der ZL März ist, sind die Gläubigen jener Theorie P I" VlV muv.ijui yn .vi. überzeugt, dah das Datum ihn ge P P ' W 1 - - s bracht Habe; die Thatsache, daß er z. B. am 19. März begonnen und am 23. aufgehört hat, zählt hier gar nicht. Warum sollte euch der Umstand, daß an einem bestimmten Datum Tag und Nacht von gleicher Länge sind, Regen und Mnd verursachen? Oder warum sollte es zu einem Sturm führen, da die Sonne eine blos gedachte Linie an der Oberfläche de? Frde überschreitet? Der Gedarrke ifl zu rvfhTfmtiin .um n'ifo mr T' , t VV lllf t . 4 v i V-V M tnbM nft genommen zu weisen, .x.-.t.- i "jLriarz uno veoiemoer wsioen immer stürmische Monate sein, besonders gegen Ende hin; aber schon häufig sind dieselben klimatischen Verhältnisse, welche zur Aeaninoctial - Zeit schon viele heftige 'Stürme verursacht haben, schon eine Woche früher eingetreten und haben genau dieselbe Wirkung gehabt, ohne daß Solches besondere Beachtung erregte. Tausende können uns jedenfalls erzählen, wie viele Iah,'.nter einander am 21. März ein h. ' .n war, aber wie Viele von ih- . Haben die Stürme am 11. oder am 28. März, oder ungefähr zu denselben Zeiten des September, im Gedächtniß behalten? 5durzum, kein einziger Sturm wird durch Tag- und Nachtgleiche verurfacht, ebenso wenig, wie etwa der Regen durch den St. Patricks - Tag oder durch die Präsidenten - Inauguration, obwohl männiglich bekannt ist. daß diese großen Ereignisse meistens dernassauert werden. " Der Begriff der Aequinoctial - Stürme ist. wörtlich genommen, weiter nichts, als einhalte? Aberglaube; wem es aber Spaß macht, der mag dieses Steckenpferd auch fernerhin reiten. Bedeutsame !auchZeichen. Nächtliche Feuer-Signale bei Natur, kindern und auch bei cioilisirten Völkern sind etwas Allbekanntes, obgleich die Kenntniß von ihren Bedeutungen bei den letzteren grvßtentheils verloren gegangen ist. Aber auch der Rauch wurde in berhältnißmäßig neuer Zeit von unseren westlichen Indianern sehr erfolgreich und systematisch sür Signale auf ziemlich weite Entfernungen angewendet, und es war hierfür ein vollkommener Zeichen-Codex vereinbart. Von der vielfachen Anwendung dieses Code? mußten sich die Reisenden und Soldaten auf den westlichen Prai. rien oft überzeugen. Einige Zeichen dieser Rauch-Sprache. oder RauchSchrift, und die Art ihrer Hervorbringung sind schon werth, nicht ganz in Vergessenheit zu gerathen. Eine besondere Geschicklichkeit batten diese Indianer darin, den Rauch ebenso in Ringen oder Puffs", hoch zum Himmel emporzusenden, als käme er aus einer Pfeife, nur natürlich w viel größerem Maßstabe. Die Ringe wurden einfach dadurch erzeugt, daß man das Feuer einen Augenblick mit einer Decke zudeckte und dann plötzlich letztere abhob und dieses Verfahren so oft, wie nöthig, wiederholte. Natürlich mußte das Feuer derart beschaffen sein, daß der Zweck erreicht, und die Drcke nicht beschädigt wurde, und die Signale mußten sehr präcis gegeben werden, um auf große Entfernung verständlich zu sein. Eine Säule aufsteigender Rauch - Ringe übermittelte ledem Indianer im Umkreis von dreinia Meilen 9 ' die Botschaft: : Aufgepaßt! Es ist ein Feind rn der i Nabe." Drei Rauch - Zeichen nahe neben einander bedeuteten: ..Drinaende Ge- , hr!" Zwei Rauch-Zeichen neben ein ander enthielten die Aufforderung: Schlagt an dieser Stelle Euer Lager auf." Eine einzige Rauchsäule dagegen sollte nur dazu dienen, die Aufmerksamkeit nach dieser Richtung zu lenken, und sie ließ sich etwa mit dem telephonischen oder telegraphischen Anklingeln vergleichen, worauf gewöhnlich nachher andere Botschaften folgten. Es gab noch viele andere solche Rauch-Signale, die nicht nur an sich sehr genau, sondern in allen Fallen bcrart eingerichtet sein mutzten, um nicht mit zufälligen oder aufTäuschung berechneten Rauch-Gebilden irgend eines Lagerfeuers verwechselt zu werden. Darin waren die Prairie-Jndia-ner Meister. Bei Nackt freilich hatte man an &eXe her Pinrb- bis 5Wupr;SianaIe. ; unb ch dafür gab es einen völligen , ohth Eine besonders große Rolle , ;n;fu, feuriae M?iI in der l5in1 0DCt Mehrzahl; er wurde sehr ge-
schickt dadurch hervorgebracht, daA man das obere Ende eines Pfeilschaftez mit Pulver und seiner Rinde behanbelle. Gar manche Ansiedler und Rei sende haben solche Feuer-Pseile senk recht am Himmel emporschießen und wieder fallen oder auch in ungefähr wagrechter Richtung durch die Luft fliegen sehen, ohne ihre Bedeutung entziffern zu können. Ein einziger, senkrecht auffahrender Feuer-Pfeil bedeutete gewöhnlich dasselbe, wie eineSäule von Rauch-Ringen, nämlich: Der Feind ist in der Nähe", zwei (nach einander abgeschossen) sagten: Gefahr", drei Große Gefahr", und mehr als drei: Der Feind ist zu zahlreich für uns." Dagegen bildeten z. B. drei gleichzeitig in die Höhe gehende Feuerpfeile die Botschaft: Wir greifen jetzt an", während ein querüber sich bewegender Feuerpfeil auf einen bestimmten Weg verwies, also einfach ein feuriger Fingerzeig war.
Lportbngicnc. Die wichtigsteFrage bei der Hygiene tos Sports ist die der Athemthätigkeit, denn beim Sport werden die Muskeln in hervorragender Weise beschäftigt. Muskelthätigkeit aber entwickelt Kohlenftoff. Dieses kohlenstoffreiche Blut wird durch den in der Luft eingeathmeten Sauerstoff gereinigt, wobei die Kohlensäure ausgeathmet wird. Je mehr Muskelarbeit, desto intensivere Ein- und Ausathmung ist daher nöthig. Intensiv ist aber die Athmung, wenn sie nicht bloß beschleunigt ist, sondern wenn sie vertieft ist. Wenn wir z. B. erst gewöhnlich ausathmen und dann den andernfalls in denLungen verbliebenen Rest von Athmungsluft auch noch ausstoßen, so zeigt es sich, daß die letztere weit mer Kohlensaure enthält, als die erstere. Auf Tiefathmung kommt also alles an. Wenn die Sportsleute sich auch noch dazu trainiren würden, ruhig und regelmäßig tief zu athmen, würden sie mehr leisten, und es würden weniger Unfälle und weniger Krankheiten vorkommen. Besonders beim Start, sowie bei etwa zu nehmenden Hindernissen, achte man darauf, daß man nicht zu athmen vergißt; zum Mindesten athme man, bevor man ansetzt, bewußt so tief als möglich ein. Sobald man dann merkt, daß man anfängt, durch den Mund, anstatt durch die Nase 'zu athmen, so mäßige man die Anstrengung; denn das beginnende Mundathmen ist ein Zeichen, daß Ueberanstrengung eintritt. Nichts ist aber gefährlicher beim Svort als Ueberanstrengung und Uebermüdung; denn letztere wirkt fckwächend auf die Lebenskraft selbst oder auf einzelne Organe, wie Herz und Lunge. Im ersteren Falle kann eine lebenslängliche Nervenschwäche, im letzteren Herzschwäche oder Herzfchlg und Lungenschlag die Folge sein. Man sehe stets darauf, daß der Sport Spiel und Lust bleibt, nicht aber Arbeit und Zwan wird. Auch in der Diät muß man sich Mäßigkeit auferlegen. Im Allemeinen gilt das Gesetz: je mehr körperliche Arbeit, desto größere Mäßigkeit im Essen und Trinken. Während der Tour selbst sind Fleisch und Alkohol thunlichst ganz zu vermeiden. Dagegen bilden Früchte, die zugleich das Durstgefühl löschen. Chokolade. Biscuits und rohe Eier die geeignetsteNahrung während der Sportübung. Man esse oder trinke weder unmittelbar vor, noch unmittelbar nach der SportÜbung. Man starte frisch, möglichst früh am Tage, beginne mäßig und steigere Tempo und Leistung allmälig. Nach der Tour wechsele man Kleider und Wäsche und reibe diejenigen Glieder, die bei dem Sport am meisten angesrrengt wurden, mit reinem Vasolin oder Mandelöl ein. Baden und kaltes Waschen ist unmittelbar nach der Sportübung zu unterbleiben. Wohl aber sehe man, und zwar auch jährend der Sportübung, darauf, etwaigen Schweiß abzuwischen, und falls man in Wind oder Zug kommt, die betrefsenden Körpertheilc leicht zu massiren: hierdurch werden Erkältungen dermieden. Die Kleidung sei so leicht und luft durchlässig als möglich. Denn nicht nur die Lungenathmung, sondern auch die Hautathmung wird mit Zunahme der körperlichen Leistung gesteigert. Im Besonderen muß eine vernünftige Sportkleidung vollkommene Freiheit der Bewegung gestatten, namentlich derjenigen Glieder und Gelenke, die am meisten in Thätigkeit kommen. Nach der Sportübung darf man sich dagegen ziemlich warm anziehen, weil alsdann der Körper selbst weniger Wärme abgibt. Endlich ist Einseitigkeit beim Sport auch zu verwerfen, weil alle Sports nur diese oder jene Körpertheile, wie das Rudern die Arme, das Radfahren die Beine, beschäftigen, nicht aber den ganzen Körper in allen seinen Gliedern und Organen. Der gesündeste und vielseitigste Sport ist der Schwimmsport. Aber bei diesem gilt es. sich vor Ueberanstrengung zu hüten und zur Vornahme größerer Leistungen nur ganz allmälig sich zu tratnnen. Wenn man diese Regeln beobachtet, wi:d man vom Sport den günstigsten Einfluß auf seine Gesundheit, Gemüthsstimmung und Ardeitslust und -Fähigkeit erfahren.
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Viehmarkt, Jndianap'ls Union Viehhöfe, 8. Mai. Rindvieh. Auserlesene bis prima Stiere, 350 Pfd. un . aufwärts 55'. 15 Gute bis mittlere Stiere 5.65 350 Pfd. und aufwärts Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Psd Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pfd. Stiere Mittlere bis gute Stiere 900 bis 1100 Psd 4.75 5.15 4.75 5.30 4.35 4.75 4.25 4.90 5.00 4.25 3.90 Gute bis gewühlte Rinder. 4.35 ! Mittlere bis gute Rinder. 4.00 Gewöhnliche leichte Rinder 3.50 Gute bis gewählte Kühe. . 3.75 Mittlere bis gute Kühe.. 8.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.50 Kälber 5.00 Schwere Kälber 3.50 Prima bis fancy Export Bullen . .. 3.75 Gute bis gewählte Schlach ter Bullen 3.40 Gewöhnliche bis gutcBullen 2.75 Gute Kühe mit Kalb $35 GcwöhnlicheKühe mit Kalb $20 S ck w e i n e. Gute bis gewählte, mitt lere, und schwere $5.75 Gemischten, schw. Packin g 5.60 Gute bis gewählte leichte 5.65 Gewöhnliche leichte 5.60 Pigs 5.00 Roughs 5.00 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 4.50 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 Gute bis gewählte Schafe 3.50 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 Stockers 2.00 Böcke, per 100 Pfd 2.50 4.36 3.60 2.70 6.5( 6.01 4 25 3.65 3.76 $50 530 5 85 5.76 5.75 5.65 5.50 5.40 4.75 4.25 4.25 3.25 3.00 3.50 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Dutzend. Citronen, $3.00 für 360. Acpfel, $3.50-$4.00 per Faß. Feigen, 12c-15c. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Perfische 5c per Pfund. Kokusnüfse, 3.50-4.00 per Hundert. Cranbcrrics $2.75 per Vufhel Crate Orangen, $3.00 $3.25 per Box. Erdbeeren Misfisfipp-, $1.50 per 24 Pint Case. Nhubarb 12 30c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, 51.50 per 100. Zwiebeln, Spanische $2 .00 per Crate; rothe Globe $1.50 per Bushel ; weiße Globe $3.50 per Faß. Kartoffeln, $1.25 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 46c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey 53.00 per Faß. Illinois $2.50. Celery, 40-65c per Bunch. Weiße Rüben 90c per Faß. Parsnips gewaschene $2.00perFaß. Reue Gemüse. Zwiebeln 10: per Dutzend Bunncs. Tomatoes Crate, 6 Körbchen $3.00 Radieschen per Dtzd. Buncdcs 25c Salat 12c per Pfund. Spinat, $1.50 per Dutzend Bunches. Rothe Rüben 50c per Dtz. Bunches Kehl 75c per Faß Oyster Plant 25c für 2 Dutzend Bunches. Neue Kartoffeln $7 per Faß. Gurken 51.50 ver Dutzend. Grüne Erbsen $2 per Bushel. Spargeln 35c per Bunch. Kraut $2.50 per Crate. Wachsbohncn $3.25 per Box. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 7-7f:; hiesige Sticre 8-Sc; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-74c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 9c; Stier Vordcrvicrtcl 7c; Stier Hinterviertel 94c: Rind 5intervicrtel 84c: Rind Bor. 94c; Rind Hintervicrtel 8c; Rind Vor dervicrtel 6c; Kuh Vordcrvienel 54c; Kuh 5intcrvicrtel 8c. Frisches Kalbfleisch Kalber94c; Hin. tcrviertel 13c; Vorderviertel 8c. Friiches Schaffieisch Lämmer per jPld. 10c; Schafe 8c; Schenkel 10c; !Racks, kurz. 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 9c- ! 10s: ; Cottage Schinken 9c ; gehäu tete Schultern 8c, frische Schinken, 18 I Pfund im Durchschnitt. lOc ; Tender lc'ins 15c; Spare Ribsjttzc ; Tail Bones 54c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Sckmken Erste Quali tat: 20-18 Pfund 114c; 15 Pfund 12jc; 12-10 Pfund 124c; Zweite Qualität 20-18 Vsund llc; 15 Pfund 114c; 12 j Pfund 12c; 10 Pfuno 12c. kalifornische Schinken 6 bis 8 I Pfund 8Hc; 10 bis 12 Pfund 84c; 13 bis 15 Pfund s . Frühstück Speck Klarer English Cured 15c; gewählter Sugar Cured 1 . 1 a . a -7 Zk, im itrrh(fnitt llr j J I ruiiv -w ui"yii. a.-k V 5 8 bis 9 Psund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt llc; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschni, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt, 12. Svcck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 10c: KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 10c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 10c; Klare
bissoPfd.,; 1822 Pfd., lOZc; 14 bis 16 Pfd., Ilc: Klare
Vcuaen, w bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 bis 10 Pfd., lOic; Klau Rücken 6 bis 9 Pfd., los c. Schultern, Engl. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund. im Durchschnitt, 9jc; 10 bis 12 Pfunv 9c Gepöckeltes Schweinefleisch, Knochen, loses Fancy Pig $20.00; Klares Bean 19.00; Family 17.00; Short Cllr 16.00: Rumvs 15.00. Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, 12c; Außenseiten 11c; Innen, feiten 13c; Knöchel 13c. Schmalz, in Tierces, 1. Oualttöt 9c; 2. Qualität 9c; 3. Qualität 9c. Würste, Geräucherte Brarwurst 8e; Frankfurter 9c; Wiencrwurii e: ! Knackwurst 7c; Bologna in Därme Z6c, 'N Tuch 6c. Fische, Auftern und Wildpret. HändlerPreiie: Clams Little Recks 75c per l(n. Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Auftern Beste Baltimore oderStand. ards, $1.00 per Gallone; beste Baltitimore Selects,$1.10 per Gallone; New York Counts, $1.00 per Hundert; New York Culls. 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 76c per Hundert. Austern in Kannen New York Counts 35c; I. S. F. & Co. Select, 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. See.Fische. Knochenlose Häringe gefroren, 8c; frische Häringe 9c; gereinigte Häringe, gefroren, 6c; frisch 7c; Weißfisch 9c; Forellen 9c; No. 1 Pickerel 8c; No. 2 Pickerel oder Blaufische 6cc; Black Baß 16c; Croppies6c; Sunfifch oder Pcrch 5c; Catfisch 10c ; Buffalo 6c ; Red Snapver 8c per Pfund. Getreide. Weizen-No. 2 rother 73c auf de Geleisen, 73c von der Mühle ; No. 8rother 69 - 71c; April 73c auf den Geleisen; Wagenweizen 73c. Korn-No. 1 weiß 46c; No. 2 weiß 46jc; No. 3 weiß 46c; No. 4 weiß 42z-44zc; No. 2 weiß gemischt 45c; No. 3 weiß gemischt 45c; No. 4 weiß gemischt 41-43c; No. 2 gelb 45c; No. 3 gelb 45c; No. 4 gelb 41f-43c; No. 2 gemischt 45c; No. 3 gemischt 45c; ANo.4 gemisckt 41f-43ic; an Kolben 44c. Hafer-No. 2 weißer 29c; No. 3 weißer 28c; No. 2 gemischter 284c; No. 3 gemischter 27c Heu-altes No. 1 Timothy 12.7513.25 No. 2 Timothy 11.25-12.25. Kaffee. Folgendes find die Indianapolis Preise : Gewöhn!, bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packeten: Ariosa $11.26, Lion 11.25, Jersey 11.25, Caracas 10.76, Dillworth' 11.75 Dutch Java Blend 12.50, Mail Pouch 11.25, Gates Blended Java 10.75. Groceries. Zucker Dominoes 6.47c; Stückzucker 6.47c; pulverfirter 6.07c; XH pulverifirter 6.12c; Standard granulirte? 5.87c; feiner granulirter 5.87c; Cubes 6.22c; Confectioners' A 5.67c; Ridgewood A 5.47c; Phöni, A 5.42c; Empire A 5.37c; Ideal Extra Golden C 5.32c; Windfor Extra C 6.22c; Ridgewood extra C 6.12c; gelber C 6.02 ; 16 gelber 4.87. Eingemachte Früchte Blackberrie, 5 Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf.. $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.60; Ananas, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See. o ml -v gnine onos, ö P'UNV, 51.25-1.45; grüne , 'un 7Vr . ' T1 ' ! -10-51.75; frühe Jurn 51-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 66c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker. korn 80c $1.00; Apfelbutter, per Dutzend 3 Pfund, 90c. Vntier, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preife : Butter, frische, 10c 12c Eier, 104c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys: iunaeHähne IC : Pfund und darüber .6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 54c ; alte Hähne 4c; Culls und Krumbrüitige 4c ; Einen 6c; Gänse 5.40-6.00. Kohlen. Zonnk Icnne Anthracits $7.00 Rauchlose 4.50 3.65 2.40 2.15 2.15 2.16 2.15 2.15 1.90 1.90 1.65 1.65 1.15 2.65 Jackfon 4 00 Pittsburg 4 00 ! Raymond City 4.00 ! Minikvok A AA jtvw.. ........... -x . J J Kanawha 4.00 ; Luhrig 3.50 Brazil Block 3.50 Grcen County 3.00 Jndiana Lump 3.00 Slack 2.00 Bloßburg 6.00 Lump Coke 11c per Bush. 2.75 per 25 Bushel. $1.50 per 12 Bushel. Zerkleinerter Cot 13: perBu. 53L5 i per 2 B. $1.75 ver 12? Bu.
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