Indiana Tribüne, Volume 24, Number 227, Indianapolis, Marion County, 4 May 1901 — Page 7
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Jndiana Tribune, 4. Mai !!!
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Dr. j. A. Sutcliffe, Wund'Arzt, Geschlechts-. Urin nd Rectum. Krankheiten. Office: 155 Ost Market Ett. Tel. 941 f tfta.tnnb : 0 IV. 10 Uh, Torrn. ;ttH4 Ui 9t Otto Deppermann, Deutscher Zahnarzt. iVIajotic Gebaeode. im(t Ms. 07. Dr. 0. G. Pfaff !e? fniw CtTlcc ach btoi W.lloughhy-Gebäude, , 4 ffliri IRertiita Ctt., trßt Eta,e.
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Carl Piper,
Das Gluck von Slendheim.
Roman von Woldemar Urban. (Forlsktzung) Ach will ja das gar nicht wiffen und ! nehme dir's auch gar nicht übel, wenn du über die Verzögerung etwas ungehalten bist. Aber sie ist auch nicht meine oder irgend eines Anderen Schuld. Sie liegt in den Verhältnissen. Und so muß ich dich wirklich bitten, einmal mit Perlewitz zu reden. Du kannst ihm ja sagen, daß du mit der Ausstattung nicht fertig wirst, oder dich nicht wohl fühltest, oder kurz, daß es nicht früher ginge. Von Herzen gern, Papa. Sobald ich Bernhard sebe begann sie mit einer wahren Begeisterung. Damit waren sie wieder am Schloß angelangt und gingen unter der Terraste hin, auf der die Frau Oberst saß. Sie schwiegen also von lxr Angelegenheit und sprachen von anderen Sachen. Et war durch die Unterredung mit ihrem 'Zater ungemein lebhaft gewarden, es war sogar etwas trNe ein leiser Hoffnungsstrahl in ihr Herz gefallen. Wie? fragte sie sich im Stillen, sollte das von Allen verwünschte und verdämmte Glück von Blendheim" vielleicht doch zu etwas gut sein? 19. Es war in den Abendstunden, als Gustav Sellentin in Berlin ankam, und schon zu spät, um noch am selben Äoge mit den Leuchten" in der Banr reden zu können. Wahrscheinlich wußte .um diese Zeit auch noch gar nicht, was er nun eigentlich ausrichten wollte oder vielmehr, wie er es anzufangen hatte, um etwas auszurichten. Nur den unbestimmten, aber auch unwiderstehlichen Drang verspürte er, die Her ren zu bedrohen, sie einzuschüchtern und ihnen zu sagen, daß er nicht der Mann sei. der sich von ihnen betrügen j lasse. Er ging nicht nach sMem gewöhnlichen Absteigequartier, das in der Potsdamer S:raße lag. Er war dort bekannt und gerade deshalb wollte er nicht hingehen. Unter den binden blieb er vor der Auslage eines Geschäfts mit allerlei Jagdbedarf stehen. Pulver. Zündhütchen, Jagdtaschen. Gewehre. Revolver lagen herum. Besonders die zierlich gearbeiteten blitzenden Revolver schienen ihn zu interessiren. Ohne daß er eigentlich selbst wußte, wie es gekommen, stand er schon in dem Laden ! und ließ sich die Revolver zeigen. Und wahrend er achtlos und auch verstandnißlos mit den Di.'gern spielte. was wußte er von den verschiedenen Systemen und Fabrikationen dieser Waffen? und dem Verkäufer nur zerstreut zuhörte, trat wieder das Bild feines Haufes und Hofes vor sein geistiges Auge, wie er es zuletzt geselln, mit dem Mondschein darüber, dem ! Abendstern, der Bank unter dem Birnbäum ein Bild der Ruhe und des Friedens. Und das wollte man ihm rauben! Sein Haus, seinen Hof. seine Heimath und sein Glück! Eine kochende Wuth stieg in ihm auf. Wie viel? fragte er nachlässig den Verkäufer. Dreißig Mark, mit Futteral und Munition. Nach alter Gewohnheit griff er in die Westentasch? und warf protzig dreißig Mark aus den Tisch. Oft durfte er das aber nicht mehr machen. Der nächste Tag war trüb und unfreundlich. Von Zeit zu Zeit fiel ein feiner Sprühregen und die Straßen der Stadt waren in eine graue Dunstwölke gehüllt, in der sich der unermüdlicke Weltstadtverkehr abwickelte. Es war schon elf Uhr vorüber, als Gustav Sellentin das Bankgebäude betrat. In der Vorhalle blieb er einen Augenblick sieben, um sich zu orientiren und die einzelnen Schalterüberschriften zu lesen. Cassa" stand an dem inen. Lombard". Wechsel". Sparern!gen", Depositen" an den anderen. Wohin hatte er sieb nun mit seinem sonderbaren Anliegen zu wenden? An der Cassa war das Gedränge am stärksten, aber es ging Alles glatt und ruhig vor sich. Einen Augenblick sah der junge Gutsbesitzer zu, wie der Schalterbeamte an der Kasse mit unglaublicher Ruhe und Gleichgiltigteit die Banknoten, die in ganzen Packeten zusammengebunden waren, hin und her schob, die Goldstücke ungezählt in ganzen Haufen auf die Waage warf und dann in seinem Kasten verschwinden ließ, als ob das Alles nichts wäre, nicht der Mühe werth, auch nur ein Wort deshalb zu wechseln. Es wurde auch wenig dabei gesprochen. Tausende und Hundert taufende v.m Mack wechselten alle Augenblicke den Besitzer. ,hne daß mehr als die nothwendigsten Zahlen und Worte dabei gesprachen wurden. Die ganze Procedur erschien wie ein Austausch oder in Ausgleich von Rechnungen, die auf wärts in derStadt oder auf dem Land aufgelaufen waren, und die Banknoten waren wirklich nur Merkzeichen und die Goldstücke wirklich nur Marken, womit die Leistungen der Menschen untereinander ausgeglichen wurden. Gustav Sellentin kwtte aber in seinem ganzen Leben noch nichts geleistet, wenn man seine Heldenthaten im Weißen Lamm zu Blendheim nicht als Lei stungen ansehen wollte, und deshalb hatte er auch an diesem Schalter nichts zu thun. Dann stand da Wechsel". Auch das hatte Gustav Sellentin gefallen. Wenn :s nur aufibn anaetomm märe. o a
- u .C;:t und langen Zahlen, so viel man wollte. Aber seine Wechsel waren nichts werth. Spareinlagen"! Dort hat'e der junge Mann in seinem Leben nichts zu thun gehabt. Jetzt also auch nicht. An dem Schalter Depositen" wußte er scbon eher Bescheid, aber die Zeiten waren vorbei, wo er noch etwas zu deponiren hatte. Also blieb nichts als die Abtheilung Lombard". Er wußt zwar nicht, was das fremde Wort besagen wollte, aber er kannte den Beamten, der dort saß, von früher her und dachte, das müsse wohl so etws wie ein Versatzamt oder Leihr)aus stin. Auf diesen Schalter trat er also nach einigem Besinnen zu. Sagen Cie mal, redete er den Beamten dort in seiner hochnäsigen Manier an. Sie haben mir da einen Brief geschrieben Mit wem habe ich die Ehre? fragte der Beamte geschäftsmäßig. Ich bin der Gutsbesitzer Gustav Sellentin. Ich dächte doch, das könnten Sie nun nachgerade auch wissen. Ich bitte um Verzeihung. Herr Sellentin. Sie wissen ja, es kommen hier den Tag über so viele Leute her. daß man leicht Verwechslungen macht und der Sicherheit halber lieber fragt. Ach. was da Ich will gleich nach Ihrer Sache sehen. Herr Sellentin. Wollen Sie sich einen Augenblick gedulden. Damit trat der junge Manr etwas vom Schalter zurück und schlug in einem umständlich großen Buche nach, wobei er dem Gustav Sellentin den Rücken zudreht. Dieser faßte unwillkürlich mit dcr Hand in die äußere Seitenrocktas der er seinen Revolver trug, heute aber ohne Futteral. Was das h:er sür leichtsinnige Menschen waren! dachk Gustav Sellentin, so Jedermann den Rücken zuzudrehen, um nach solch' windiger und nutzloser Schreiberei zu sehen. Ja. Herr Sellentin. sagte der Beamte zurückkommend, die Sache steht so, daß wir Deckung haben müssen, und zwar bis morgen Abend, da sonst Ihr Guthaben absorbirt und die Actien verkauft werden müssen. Na, das lassen Sie nur gut stin. das werden Sie ja seben, wie es wird, beoann der Gutsbesitzer hochtrabend. Kann ick mit Herrn Director Sternfeld reden? Augenblicklich nickt. Herr Sellentin. Er ist nickt im Hause. Wann wird denn Herr Sternfeld zu sprechen sein? fragte er. Ob. van drei Uhr ab sicker. Von drei bis sech Uhr. Herr Sellentin. Gut. Ich komme also Nachmittags wieder. Schön, schön. Herr Sellentin. Die Sache eilt ja noch nicht. Sie b'Zben ja noch bis morgen Abend Wie ist denn daß, unterbrach ihn der Gutsbesitzer nachlässig, als ob es ihm sehr gleickgiltig sei, Ivas ihm 'oer Andere zu sagen hatte. Sie stehen ja wohl jetzt auch mit meinem Bruder Felir in Verbindung? Sie meinen Herrn Dortor FeNr Sellentin? Na ja, wen denn sonst? So. so! Das ist Ihr Herr Bruder? Ich bitte um Verzeihung, daß ich das nicht wußte. Führen Sie sein Conto? N nein, erwiderte der Beamte etwas zögernd, so weit ist das wohl auch noch nicht, wie ich hört. Die Patente sind wohl von uns der Herr meinte natürlich immer die Bank, wenn er in der Mehrzahl sprach gekauft, aber die Zahlungen werden doch erst fällig, wenn die Patente fertig rorliegen. Aber das ha: ja nichts zu sagen. Wenn Sie der Bruder des Herrn Doctor Felix Sellentin sind, so wird sich wohl ein Arrangement finden lassen. Herr Director Sternfeld ist ja über Alles genau unterricktet; er wird Ihnen also 'chon Vorschläge machen, wenn Wenn er will, wollte der Beamte sagen. aber der Gutsbesitzer unterbrach ihn wieder, indem er hccknäsia sagte: Das versteht sich ja von selbst Desbilb bin ich ja hier und das hätten Sie auch gleich thun sollen, statt mir solche Briefe zu schreiben. Adieu! Damit verließ Gustav Sellentin den Schalter, drehte ftck nachlässig auf dem Absatz um und ging langsam und gravitatisch durch die Halle nach dem Ausgang zurück, als ob r übr Millionen zu gebieten hätte und fragen wolle, was denn die ganz Bank koste. Kopfschüttelnd sah ihm der Schalterbeamte nach. Das war ein wunderlicher Zufall. Director Sternfeld hatte nach Tisch inn k!inn Mittagsschlaf gemacht und war eben im Begriffe, nach der Bank zu fahren, als feine Gemahlin beim Fensteröffnen durch eine kleine Unvorsichtigkeit ein Scheibe zerbrach. Das wäre schließlich kein großes Rn glück gewesen, wenn auch die leicht erregbare und lebhafte Frau Direktorin laut aufschrie vor Schreck. Aber die Glassplitter der Fensterscheibe sielen klirrend hinab in die sehr belebte Jerusalemerstrahe und Director Sternfeld hatte noch nicht sein Wohnung verlas sen, alö sich daselbst auch schon ein Schutzmann einstellte und sich vergnügt schmunzelnd dri Mark Ordnungsstrafe", wie er sagte, ausbat. Das hat was zu bedeutn! rief die etwas abergläubische Frau Directorin und wollte ihren Mann nicht fortlassen. Was denn? fragte Herr Sternfeld verwundert. Das hat zu bedeuten, daß die Zsentterscöeibe ftatt fünfundsbzia
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Velkn. Miss., den 9. mx 1900. 54 hab, rinf Fla schk Wine vs Cardui und ein Packkt von Vzkdsord's Black Traught gebraucht, b ich von Jtrn Hkilmittkl Gebrauch machte, litt ich an Schmerzen im Rücken, in den unteren Singekoeiden nd Vrmen, Manchmal ceHuch tete ,ch zu erblinden. Ich kalte lkopsschmerzen und ich war fo schwach, daß ich kaum durch da Zimmer gehen konnte. Jetzt empfinde ich nur noch geringe Schmerzen in der reite und werde )dre Medizinen gebrauchen, bis ich völlig gesund bin; denn ich bin überzeugt, datz dieselben mich heilen werden. ?ch bin seit zwölf Jadren verdeirathet und Mutter von sieben Kin der. Ich dank Ihnen sür Ihre wundervollen Heilmittel und sür das, was dieselben an mir bewirkt haben. tild Lmtth. ?ehf? Raths nd Gebrauchsanweisung schreiben Sie, unter Angabe der Symptome, an .The Ladies' dvisoriv Tept.", The Ehattanooga Medicine öo,, Lhattanooga, kenn
Pfennige N'.:n drei Mark mehr kostet. Gib dem Manne also deine drei Mark und sei zufrieden, daß die Stücke nicht Iernandem uf den Kopf gefallen sind, NN v.7in seinen noch die Reparaturk'ten des 'cs oder des Rockes hinzu. Das ist ein Vorzeichen, erwiderte die Azau 7(5 torin überzeugt, du darfst heute rM,i das Haus verlassen. Arnold. Wie du komisch bist, sagte Cternseld, etwas ärgerlich über seine aufgeregte und abergläubische Frau, wenn das ein Vorzeichen sein soll, so ist es doch ganz gleichgiltig. ob ich hier bleibe oder ausgehe. Nein. nein, nein! Das verstehst du nicht. Kannst du nicht Unglück mit den Pferden haben unterwegs? Ich traue dem Wallach schon längst nicht mehr. Es ist ein wildes, störrisches Vieh bleibe zu Hause, Arnold, bettelte sie dann wieder, um meiner Ruhe willen. Ich ängstige mich zu Tode, wenn du mit den wilden Pferden fährst. Gut. Um dir einen Gefallen zu thun, werde ich zu Fuß gehen. Nun aber kein Wort mehr. Ei, das wäre doch lächerlich, wenn ich wegen jeder zerbrochenen Fensterscheibe zu Hause bleiben mühte. Nein, ich will nichts mehr hören. Was sollen denn die Leute sagen Arnold Du bist wohl nicht recht bei Troste. Adieu! Um sechs Uhr bin ich wieder hier. Stelle mir das kalte Rebhuhn, das noch übrig war. zurecht, hörst du. Lieschen? Damit verließ der Directar köpfschüttelnd seine Wohnung. Seine Frau war sonst eine kluge, vernünftige Frau und er begriff um so weniger ihre Angst und ihre Aufregung. Was hatte sie denn? War sie nervös oder krank? Er hatte s noch nie so gesehen.' Unten auf der Straße dachte er aber schon wieder an andere Sachen, schickte seinen Kutscher wieder fort und ging zu Fuß. Er hatte gerade heute einen Berg der verfchiedensten Angelegenheiten zu erledigen. AIs er durch das Comptoir ging, rief er den Vorsteher herzu und sagte: Voigt. ich will deute Nachmittag ung?stört sein, hören S? Wer auch etwa kommt und fragt ich bin nicht zu sprechen. Verstanden? Wie Sie befehlen, Herr Director, erwiderte der alte Herr, und Sternfeld begab sich in sein Privatcomptoir an seine Arbeit. Er saß noch keine halbe Stunde, als trotz der strengen Weisung der BuchHalter Voigt doch eintrat. Herr Director Was ist denn los? Ich habe keine Zeit. Das habe ich auch schon gesagt, aber der Herr bat so dringend, daß ich Jhnen doch wenigstens seine Karte geben und fragen sollte, wann er etwa wiederkommen könne, daß ich ihn nicht wieder los wurde. Geben Sie die Karte her, antwortete Herr Sternfeld und nahm von dem dargereichten Präfentirbrett eine Visitenkarte. Bernhard von Perlewitz. Gutsbesitzer auf Drehbach, Hauptmann der Reserve, stand auf der Karte. Perlewitz? Perlewitz? murmelte der Director vor sich hin. Kenne ich gar nicht! Herr Director befehlen also Ah, Perlewitz, warten Sie einmal, unterbrach ihn Sternfeld plötzlich, ja wohl. Bernhard von Perlewitz, ihr Gutsnachbar. Stimmt. Ein junger Herr noch, Voigt. he? Ja. etwa dreißig Jahre. Freilich, freilich, das ist er. Was kann denn der wollen? Ich habe keine Ahnung, Herr Director. Wenn Sie befehlen, so will ich ihn gleich fragen. Nein, nein! holen Sie ihn herein. Ich hab's ihr einmal versprochen. Bringen Sie ihn her, dann werden wir ja hören, was er will. Gleich darauf trat von Perlewitz ein. Er war sehr höflich und that u gewisser Weise vertraulich, obgleich sich der Director nicht besinnen konnte, den
Durch Schmerzen angekündigt.
Falls Sie schmerzen empfinden, sollten Sie denselben sogleich Aufmerksamkeit zuwenden. Schmerzen sind Beweise dafür, daß irgend Etwas nicht in Ordnung ist. Je akuter die Schmerzen find, um jo gefährlicher ist es. zu warten. Es gibt heute Tausende von Frauen, welche ihre furchkdarcn' Schmerzen fast fortwährend erdulden, als daß sie wegen des stechenden schmerzhaften Gefühls im Unterleib, die durch Vorfall der Gebärmutter verursachten Qualen und der durch weihen Fluh hervorgeruße? ncn Beschlverden einen Arzt zu Rathe ziehen. Sie lassen Monate vorübergehen, wtfc ihr seiden wird immer schwerer zu heilen und beschwerlicher. Aber schüchternen Frauen bietet sich Gelegenheit, sich die Unannehmlichkeit einer körperlichen Untersuchung durch einen Arzt zu entziehen. Wenn Schmerzen Ihnen Gefahr verkundigen, tonnen sie sich kuriren durch den Gebrauch von WIN'GUUHJI
können sich kuriren, ohne sich der Uwannehmlichkit der Öffentlichkeit auSzui v. o t -i rt 0 OM flXii " - (M.if.X..
nicht schon heute aufhören machen ? Herrn früher lchvn ugendwo gestyen u haben. Ich bitte tausendmal um Entschuldngung. Herr Director. begann er, wenn ich Ihre kostbare Zeit O. einmal genügt. Herr Hauptmann. So kurz n)ie möglich. Nehmen Sie Platz. Was sührt Sie zu mir? Sie werden es vielleicht etwas kühn finden, wenn ich eine flüchtige Bekanntschaft, die ich vor vier Jahren die Ehre hatte, zu machen, benutze, um mich bei Ihnen einer vertraulichen Anfrage wegen einzuführen. Vor vier Jabren? ragte Herr Sternfeld nachsinnend. Ich bitte um Verzeihung, aber ich kann mich im Augenblick wirklich nicht besinnen, wie und wo Auf dem Tempelhofer Felde. Ich stand damals noch als Premier-Lieute-nant bi derTruppe und hatte die Ebre, nach dem Manöver Ihnen und Ihrer Frau Gemahlin vorgestellt zu,toerd:n. Alle Wetter, ja. Herr Hauptmann. Jetzt fällt mir Ihr Name wieder ein. Richtig. Premier - Lieutenant von Perlewitz hieß es damals. Na. Sie dürfen mir nicht übel nehmen, daß ich das vergessen habe. Wenn Sie in Uniform gewesen wären, hätte ich Sie vermuthlich gleich wiedererkannt, aber in Civil erscheinen die Herren Officiere doch immer wieder etwas anders. Und nun? Um was handelt es sich heute, Herr Hauptmann? Wie ich fchon faqte, um eine vertraulich Anfrage. Herr Director. bei deren Beantwortung ich irnch ganz auf Ihre Discretion und Ihren geschäftlichen Scharfwick verlasse. Bitte! sagte Director Sternseld. Ich bin jetzt nämlich in Drehbach, fuhr Herr von Perlewitz fort, Sie haden es wohl auf meiner Karte gelesen. Das Gut, das ich dort bewirthschafte, stößt an die Blendheimer Flur, besonders an die Herrschaft des Obersten von Blendheim, den Sie ja kennen. Director Sternfeld nickte schweigend. Nun sehe ich natürlich zu. was in meiner Nachbarschaft geschieht. Natürlich. Und da sehe ich denn, daß sich das sogenannte Glück von Blendheim" für die Gegend von Blendheim zu einer wahren Katastrophe auswächst. Die Leute haben Streik, Militär zur Bewachung der Fabrik, Unordnung im Ort. aus der jede Stunde Mord und Todtschlag werden kann Und außerdem verlieren die Leute ihr Geld, fügte Director Sternfeld trocken hinzu. Das ist die Hauptsache, rief Herr von Perlewitz plötzlich aufgeregter, das ist die Wurzel alles Uebels. Sind Sie interessirt. Herr Hauptmann? Hm, ja, das wohl nun nicht gerade, wenigstens nicht direct. Dann brauchen Sie sich doch auch über die Geschichte nicht aufzuregen! Das ist's ja eben. Ich habe wohl Ursache, Herr Director, mich um die Sache zu kümmern, und deshalb bin ich ja hier. Wie? fragte Sternfeld und zog die Brauen hoch. Sagen Sie mir offen und ehrlich, Herr Director. ick bitte Sie inständigst: Was ist's mit den Blendheimer Actien? Werden sie sich wieder erholen oder nicht? Oder werden sie noch mehr sinken? Sternfeld zuckte mit den Schultern. Ich frage wahrhaftig nicht aus müßiger Neuzier, fuhr Herr von Perlewitz fort, wenn ich auch aus Familienrücksichten Anstand nehmen muß. Ihnen die Details zu erzählen Director Sternfeld wußte sie schon ich kann Ihnen nur so viel sagen, daß mir die Angelegenheit unendlich wichtig ist, daß davon mein Wohl unv Wehe, wenn nicht gar meine Existenz abhängt. Aber. Herr von Perlewitz, antwortete HerrSternfeld lächelnd.Sie müssen doch begrerfen. daß ich das, was Sie nrich fragen, ebenfo wenig wissen kann, wir iraeud ein Anderer. (Fortsetzung folgt.) Die neuesten Tapeten bei Carl Möller, 152 N. Telaware Sn.
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