Indiana Tribüne, Volume 24, Number 224, Indianapolis, Marion County, 1 May 1901 — Page 2

Jndwna Tribüne, l Mai 1901

Pie Raubmörder. Humoreske von Ios. Herrmann? dorfer Heut' kon ma si wieder amal krumm und buckli warten, bis oana von den zwoa firnrnt," brummte der Herr Schuhmachermeister Nagel von 29., einem kleinen oberbayrischen 'Dorfe von fünfzehnhundert Einwohnern, im Nebenzimmer" vom Kistlerwirth" und klapperte zum Zeichen, baß er leer habe, energisch mit seinem Krügeldeckl. Ja mei", gähnte der Mrth. der durch das Geklapper aus seinem Halbschlaf auf der Ofenbank aufgeschreckt worden, es ist ja erst halb achri, woahtas scho. vor achti kimmt koana von die Herrn." 2ßoä halb achti. wos achti," replizirte der Schuhmachermeister, heut' is Donnerstag, da is G'sellschaftsabend, dös kennt'st scho wissen, i moan, da wärst alt gnua dazua, da g'hört si militärisch Punkt sieb'ni angetreten aber wos wiff'n denn dö zwoa vom Militär." I moa,.. heut' san ma a weng Sranti, Nagel," lachte der Wrth und linzelte mit den kleinen, lebhaften Augen seinem Gaste liftig zu. .I granti?" fragte der Schufter und zog mit ein paar kräftigen Ruck die gestrickte Aermelweste straff, moanft ebda, weil i warten muah? I bin froh, wenn i nrarneb sieh, na brauch i mi a net z' ärgern. Und übrigens," fuhr er fort und nickte zur Bekräftiguna ein paarmal mit dem großen Kopfe, kon i mi, Gott sei Dnk, mit mir alloan unterhalt'n, dös hab i vor andere Leut voraus. Jawohl! Sprach's und zog während der Wirth sich mit dem Glase entfernte aus der Innentasche seinrs Rockes den M-bacher Anzeiger für M. und umliegende Ortschaften hervor und dreitete ihn langsam und umständlich vor sich aus. Dann fing er halblaut zu lesen an, während er mit dem Zeigefinger jeder Zeile folgte: Haber-feld- trei-den" buchstabirte er und ohne weiter zu lesen, brummte er vor sich hin: Solln's treib' lass'n, thean koanMensch'n nix und dawisch'n thean's do koan davo." Aha! D' Wilvpretschütz'n macha eahna a wieder hoaß, dö müaßt'n dumm sei, wenn si si fanga lasset'n." .Die Re-de des Gra-fen Bü-low und die Hun-nen-brie-fe." Mir war's gnug, wenn i dös les'n müaßt. Hunnenbriefe,"" unterbrach er j dann seinen Monolog, wos san jetza j dös für Briaf. Wenn i jetza do den j dappeten Bodawafchl frog, na geht's i wieder a' mit der mangelhaften

Schulbildung". Do frag i lba net, is mi? a Wurscht, wos dös für Briaf san. dö werd scho wieder so a ganz G'scheiter g'schrieb'n hab'n." Steht nix G'scheit's drinn." fuhr er weiter, indem er die nächsten Seiten mit den Augen überflog und jetzj in dem Augenblicke als er den M bacher j irlgci luicixt zu ciircm uucii ycs flickten Kittel gesellen wollte, blieb sein Auge an einer großen schwarzum- ! ränderten Anzeige haften. 1000 Mark Belohnung! j' Könne ma scho brauch ; was is jetza (UM4.tAM . . r.ltMM. fl.M dös? und er las folgendes: t Die Kgl. Regierung von setzt auf die Ergreifung, des entsprun- ; qenen Raubmörders Karl Kreuzer eine Belohnung von tausend Mark aus. Derselbe treibt sich in der Umgebung von B. herum, ist mittelgroß, bartlos, trägt langen Mantel und ist mit einem Jaqdaewehr bewaffnet." I Sixt as," sprach der Schuster zu t sich, den müass'n eahna a wieder k andere fanga, weil's den selber wieder net d rwlsch n. I fang n a net. Aber halt," lachte er. dem Bodawaschl mach' i heut' hoaß. dem zahl' i seine Spruch' sparn, seine faden," und befriedigt lehnte er sich zurück und freute sich, als ob sein finsterer R.cheplan schon gelungen wäre. Sirt es, da Drahtsteften sitzt scho drinn." hörte da der Schuster draußen den Bader Scharl zu seinem Freund t dem Schneider Fleckerl sagen. Den Drahtsteften" trugst heut' a i no zahlt," brummte der einsame Gast und steckte den M bacher Anzeiger wieder zu sich Gleich darauf ging die Thüre auf und die beiden Erwarteten kamen herein. Wart'st scho lang', Schuafta?" ) fragte der Schneider Fleckerl, ew maqerer. klemer Kerl und ohne ne Antwort des Schusters abzuwarten, fuhr er fort, indem er sich mehreremale rasch die Hände rieb: Kalt werd's, es ziagt scho a " l Hätt'st halt a paar Rock von Deine i Kundschaften anzog', wenn's Di ! friert." rieth ihm der Bader, der sich mit einem ironischen Sie gestatten schon, Herr Schuhmacher" neben Nagel ! setzte. Wcrd' scho nix anders übn bleib'n," brummte dieser und der Kistlerwirth, der eben den neuen Gästen Bier brachte, wandte sich mit den Worten an diese: Der Nagel schimpft scho lang, daß er alleweil auf Enk warten muaß." Schimpsa, dos is a G'red. ärgern kmmt mi. daß koa Pünktlichkeit da is. Wia i no beim Militär war " Jessas, jetzt fangt der scho wieder I mit sei'm Militär a'," unterbrach ihn j der Bader. Wos woaßt denn Du vom Mili1 tar". rief der Herr Nagel gereizt. Nix woaß i. Gott. sei Dank, davo." lackte der Bader, .als daß i's fdtö dick

ahabt hätt', wenn i drei Jahr hinter der Trommel hätt' nachlaffa müass'n." Weilst as Du scho drei Jahr aus'halten hätt'st," sprach der Schuster mit einer geringschätzigen Handbewegung, nach der ersten Biertelftund hätt'st scho nimmer geh'n könna." Wann i von Dir Stiefeln ang'habt hätt', kannt's scho sei," war des Baders prompte Antwort. Der Herr Schuhmachermeister Nagel sog anhaltend an seiner Cigarre. und ärgerte sich, wie jeden Gesellfchaftsabend" so auch jetzt weniger über das lose Mundwerk des Baders als darüber, daß er me eine richtige Entgegnung auf Lager hatte, sondern immer erst eine Viertelstunde nachftudiren mußte und da war's natürlich dann zu spät. Dann langte er ein Spiel Karten, das infolge des langen Gebrauches und dessen, was so nebenbei daran hängen blieb, ungefähr die doppelte Stärke hatte wie ein anderes, vom Fensterbrett, und während er die Karten nachzählte, fragte er: Wos is, meine Herrn, setz'n ma a Markl z'samm?" Is mir a reHt," sagte der Bader und während er in" der Westentasche herumkramte, fragte er: Habt's übrigens dös Neueste scho g'hört. der Kreuzer O Jegerl!" unterbrach ihn der Schuster mit Genugthuung, do brauch ma Di dazua ! Dös hab' i scho lang g'lesen!" Waar ja r:i c.l" lachte der Bader, i sog's ja. da Schuafta profitirt durch sein Umgang mit mir. jetza lieft er scho Zeitung." Jetza laß' an Schuafta geh." drängte der schneider Fleckerl, der die Neuigkeit noch nicht wußte, wos is mit' Kreuzer? Habn's 'n?" Oder a net, a Geld kannst Dir damit verdiena" und der Bader las die bewußte Anzeige vor. Tausend Mark, a schön's Geld, a schön's Geld," wiederholte der Schneider öfters für sich und rieb mit den Handflächen auf den spitzen Knieen umher. Ha Boda. den sollt'n ma dawisch'n." Und dann unterhielten sie sich eine Zeitlang über den berüchtigten Raubmörder. jeder wußte von einer neuen Unthat zu berichten, besonders der Schuster wurde nicht müde und bei seinen Erzählungen von diesem Unmenschen hätte man die Ueberzeugung gewinnen müssen, daß der bayrische Hiesel" und das Dioskurenpaar Gumpp und Gänswürger" die reinsten Chriftkindlein" gegen diesen Kreuzer wann. Aber jetza fanga ma, mit'n Tarrokk a'." erklärte der Bader. Schneider. setz' Dei Markl!" I bring's mei," erwiderte dieser rasch, i muaß ist wechseln lassen." Der Schuster gab" und die Karten fielen auf den Tisch so schwer wie Bretter. I spiel," verkündete der Schneider als erster. I Paß' der Bader als zweiter. Geh' zua, Schuafta, wos thuast denn Du. der braucht wieder a kloane Ewigkeit. So is' recht, jetza laßt er wieder die Hälfte fall'n." Und während die zwei sich wegen der faden Pressirei" stritten, mankelte der Schneider am Skat" herum, um sich zu überzeugen was liegt". Sakra. Herzatz und Zehner, do spiel i an Solo," dachte er sich. Dann setzte er sich kerzengerade hin und äugelte zum Schuster hinüber. Der hat an Laubzehner blank, der g'hört scho mei," lachte er für sich und wie das Spiel im Gang war, hamsterte er Stich um Stich ein. Ihm war's gleich, was die andern über sein Schwein" schimpften und. daß er dabei mehr verdiene als bei seiner Flickerei; er handelte nach dem Grundsatze Nix Brüderl im Spiel" und mankelte. wenn's g'rad' ging, ganz fidcl am Skat herum, that 'raus, was er brauchte und rein, was er übrig hatte und linste" dem Schuster so nebenbei in die Karten, der nach Art der Fernsichtigen seine Briaf" weit von sich weg hielt. Was Wunder, daß der Ritter von der Nadel dabei immer Sieger blieb und auch den heutigen Abend mit einem Profit von einer Mark einundzwanzig Pfennig abschloß. Jetza muaß i aber hoamgeh'n. zehni is. i hob morg'n viel Arbat."

entschuldigte er sich und stand auf. A Fufzgerl thean ma no z'samm," prvtestirte der Bader. Aber auch der Schuster erklärte sich dazu nicht mehr bereit und beide entfernten sich rasch. Dem Bader war's nicht einmal so unangenehm, denn kaum waren die beiden fort, kam das Kistlerwirths T'öchterl. die hübsche Rosl herein und bald hörte man die zwei lachen und schwätzen, daß es eine helle Freude war. Unterdessen ging der Herr Schuhmachermeister Nagel, den Hut tief in die Stirne gedrückt, einen mächtigen Knotenstock in der Hand und eine alte Pferdedecke malerisch um die Schultern geworfen in der finsteren Straße in der Nähe eineS Holzstoßes spaziren und lachte vergnügt in sich hinein. Pfiff auch der Herbstwind empfindlich kalt, es machte nichts, der Spaß war ein bihl Frieren werth. Herrgott." lachte er, werd der Boda an Schroa thoa. wenn i 'n beim G'nack nimm," und dann rieb er sich vergnügt die Hände und murmelte etwas vor sich hin. worin hoaßmacha" und hoamzahln" und Geld her oder 'ö Leben" am meisten verständlich war und auch am öftesten wiederkehrte

Wie er da eben zum so und so vielften Male seine Promenade um den alten Holzstoß antreten wollte, sah er plötzlich von weitem Jemand auf sich zukommen und versteckte sich, da er natürlich nicht gesehen werden wollte, rasch hinter das Holz, wobei er vorsichtig vorspähte. Kaum aber war er hinter seinem Versteck, als auch schon der andere hinter dem nächsten Baume verschwunden war. Wos hat denn jetzt der. daß si der net seh'n läßt?" murmelte der Schuster vor sich hin und betrachtete seinen Mann genauer, dös hat sein Grund, daß si' der versteckt." Der Baumstamm war nicht besonders dick, so daß er den Dahinterstehenden nicht vollständig verdecken konnte und Nagel konnte, soweit dies die Dunkelheit zuließ, sehen, daß der Lump, denn das war ihm jetzt klar, daß er einen solchen vor sich hatte, den Hut tief in der Stirne, einen Mantel, der ihm über die Füße reichte und der am Boden aufstand, trug, und daß der Mantelkragen hoch hmaufyeschlagen war. Zu seinem Schrecken erkannte er noch, daß. was noch neben dem Baumstamme hervorlugte, nichts geringeres als ein Gewehrlauf war. Da schoß eö ihm auf einmal durch den Kopf: Dös is da Kreuzer!" Nagel war nicht furchtsam, er war ja beim Militär" und da gibt's koa Angst gor net'" hatte er öfters dersichert, jetzt aber wandelte ihn schier so etwas an. Die ganzc Sch.'utz!!ch!eit dieses gefürchteten R? .borders kam ihm in den Sinn, all fzÄu Untdc.,n. von denen man in der r.ars::! Hin gebung mit Schrecken sprach, jitkn ihm ein und er war nahe . daran, all' das. was er heute selbst gelogen, zu glauben. Was Wunder, daß es ihm jetzt bei dieser unheimlichen Entdeckung eiskalt über den Rücken lief. Kreuzsarendi. Saxendi, do hob i mir jetza wegen dem damischen Boda a schöne Supp'n eibrockt. Wann i nur müßt, ob mi der da hint' scho' g'eshn hat. daß i g'schwind davolaffa kunnt, aba ebda schiaßt er mi auf mein Dachskopf 'nauf, na hob i die längst' Zeit Stiefel a'sohlt. Und sein'n thuat er's. da Kreuzer." fuhr er fort und lugte scharf durch die Lücken deA aufgeschichteten Holzes, do gibt's scho gor nix. es stimmt alles, der lange Mantel, 's Gewehr. es is koa Zweifi. Der Malefizboda ist aber a net aus'n Mrthshaus 'rausz'bringa; zu zwoat waar's do an andere Sach'. von mir aus dablickt er mi morg'n wia er mög dös is mir alleweil no liaba, als daß i mi do die ganze Nacht hersteh'n muaß." Und nun strengte er fein Ohr aufs Aeußerfte an. denn der hinter dem Baume murmelte etwas vor sich hin. aber was, das konnte der Schuster um die Welt nicht verstehen, so sehr er sich auch bemühte. Lassen wir nun den geängstigten Herrn Schuhmachermeister Nagel allein hinter seinem Holzstoß zittern und zagen, er hat's ja nicht anders gewollt und gehen wir etwas näher an den gefährlichen Baum. Es ist immer interessant, von dem Monologe eines berüchtigten Raubmörders und Mordbrenners etwas aufzuschnappen. Wir haben Glück, denn eben fängt der hinterm Baum wieder zu reden an. Und vergib uns unsere Schulden wenn nur den Goldhofbauern der Teufi holat. muaß mir der g'rod' heut' sein Pelzmantel zum flicka bringa. Wenn i des haarige Zeug net no dahoam häng siech, fallt mir nix ei und i schlaf' scho a halbi Stund. Davolaffa kon i a net. der Frack is mir a paar Stund z' groß und beim ersten Schritt verwickl i mi und fall auf d' Nas'n. I saudumma Kerl möcht an Scharl daschrecka und an Kreuzer macha und der leibhaftige Kreuzer steht jetzt hundert Schritt vor

mir und wart, ms i mi rühr, daß er mir oane auf 'n Pelz brenna kunnt. Aber i rühr mi net. na net um viel, lieba g'frier i a' am Platz Jessas. jessas. dö Kält'n und i mit meine z'rissene Stiefeln! Guat Nacht, dös Bauchweh morg'n, wann i wirkli d' Sunna no amal aufgeh' siech. O mei! o mei! mit dem alt'n Zimmerstutz'n richtat i a nix aus. wann i schieaß'n kunnt. do lachet mi jeder Spatz aus. wenn i drauf zielet. Wenn i nur wenigstens dö Mark oanazwanz'g Pftnning dahoam lass'n hätt', dö i heut g'wunna hob, schließli raubt er mi blos aus und will mi net amal umbringa. Aber da sucht mas' wieder deutli: Unrecht Gut gedeiht nicht." Na i bemogl nimmer, iswiß is wohr. auf Ehr und Seligkeit nimmer, liaba rühr i koa Kart'n mehr a'." Jetzt schiaßt er" schrie der hinterm Baum in der höchsten Angst, denn der Schuster war unvorsichtig auf einen dürren Ast getreten und das knackte durch die Stille, wie wenn ein Büchsenhahn gezogen würde. Den lauten Schrei aber hatte Nagel gehört und auch die Stimme erkonnt und da war's ihm klar, daß der da hinten kein anderer war als sein Freund der Schneider, vor dem er sich nun eine geschlagene Stunde gefürchtct hatte. Schneid, bist Du's?" rief er jetzt aber doch noch zur Vorsicht hinunter und a tempo klang's zurück: Jessas da Schuafta. Host mi Du jetzt daschreckt." Und wie die beiden gegenseitig ihr Vorhaben erzählten und sich eidlich

versprachen, dem Bader nichts davon zu sagen, saß der letztere immer doch beim Kiftlerwirthstöchterl und freute sich, daß der liebe Herrgott so ver nünftig war, neben Schuster und Schneider auch noch die hübsche Rosl in dies Höft" zu setzen. Als er spät in der Nacht, ein lustiges Liedl pfeifend, den Heimweg antrat, war weit und breit kein. RaubMörder mehr zu sehen. Die zwei lagen im Bett und hatten Mühe warm zu vnden.

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Täglicher Marktbericht. Viehmarkt. Jndianap'ls Union Viehhöfe, 1. Mai. Rindvieh. Auserlesene bis prinia Stiere, 350 Pfd. ur.. aufwärts 55.15 5.65 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und aufwärts 4.65 5.20 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.65 5.30 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Vfd. Stiere 4.25 4.65 Mittlere öis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd.... 4.00 4.60 Gute bis gewählte Rinder. 4.15 4.75 Mittlere bis gute Rinder. 3.75 4.10 Gewöhnliche leichte Rinder 3.25 3.65 Gute bis gewählte Kühe . . 3.75 4.35 Mittlere bis gute Kühe.. 3.00 3.60 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.50 2.70 Kälber 5.00 5.5( Schwere Kälber 3.50 5.01 Prima bis fancy Export Bullen 3.75 4 25 Gute bis gewählte Schläch ter Bullen 3.40 3.65 Gewöhnliche bis guteBullen 2.75 3.75 Gute Kühe mit Kalb .... $35 $50 GewöhnlicheKühe mit Kalb $20 $80 Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $5.65 6 824 Gemischte. schw.Packino. 5.65 5.75 Gute bis gewählte !c.te 5.70 6.77$ Gewöhnliche Ieich:c 5.65 5.70 Pigs 5 00 5.65 Roughs 5.00 5.35 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 4.75 5.00 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 4.00 4.50 Gute bis gewählte Schafe 3.75 4.25 Ordinäre bis gute Schafe 3.00 3.50 Stockers 2.30 3.45 Böcke, per 100 Pfd 2.50 3.00 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Dutzend. Citronen, $3.00 für 360. Aepfel, $3.50-$4.00 per Faß. Feigen, 12c-15c. Bananen, 1.25-1. 50 per Bunch. Datteln, Perfische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert, .ranberries $2.75 per Vushel Crate Orangen, $3.00 $3.25 per Box. Erdbeeren Mississippi, $2.50 per Pint Case. Rhubarb 25 30c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.50 per 100. Zwiebeln, Spanische $2.00 per Crate; rothe Älobe $1.60 per Bushel ; weiße Globe $3.50 per Faß. Kartoffeln, $1.25 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 45c per Bushel; zum Versandt gepackt. 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Illinois $2.50. Celery, 40-65c per Bunch. Weiße Rüben 90c per Faß. Parsnips gewaschene $2.00perFaß. Neue G emü s e. Zwiebeln 10: per Dutzend Bunh es. Tomatoes Crate, 6 Körbchen $3.00 Radieschen per Dtzd. Buncbes 25c Salat 12c per Pfund. Spinat, $1.50 per Dutzend Bunches. Rothe Rüben 60c per Dtz. Bunches Kehl $1.15 per Faß Oystcr Plante 25c für 2 Dutzend Bunches. Neue Kartoffeln $7 per Faß. Gurken $1.50 per Dutzend. Grüne Erbsen $3 per Bush?!. Spargeln 35c per Bunch. Kraut $2.50 per Crate. Wachsbohnen $3.25 per Box. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 7-74c; hiesige Stiere 7-8c; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-7jc; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6k; Kühe 550 bis 650 Pfund 6c; Stier Vordervicrtel 7c; Stier Hinterviertel 9k; Rind Hintcrviertel 8k; 9tind Vor derviertcl 6c; Kuh Vordcrviertel 5c; Kuh Hintcrvicrte! 8c. Frisches Kalbfleisch Kälber9k; Hin. tcrviertel 13c: Vorderviertel 8c. Frisches Schasfleisch Lammer per Pfd. 9c; Schafe 8k; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 10c11c ; Cottage Schinken 9c ; gehäu. tete Schultern 8c, frische Schinken, 18

Pfund im Durchschnitt, 10k ; Tender loins 1 8c ; Spare Ribs 6c ; Tail Bones 5k. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schmken Erste Quali tät: 20-18 Pfund 11k; 15 Pfund 12k; 12-10 Pfund 12k; Zweite Qualität 20-18 Pfund 11k; 15 Pfund 11k; 12 Pfund 12c; 10 Pfund 12c. kalifornische Schinken 6 bis 8 Pfund 8k; 10 bis 12 Pfund 8k; 13 bis 15 Pfund 8. Frühstück Speck Klarer English Cured 15c; gewählter Sugar Cured 14k; 6-7 Pfund im Durchschnitt 14c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12fc; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11k; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc. Speck, Engl. gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt, 12k. Speck Klare Seiten, 60 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 10c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchscdnitt, 10c; Klare Seiten, 20 bis 60 Pfd., I0c; Klare

Bellies,25bis 30 Pfd., lOZc; 18 bis 22 Pfd., lOZc;l4bis 16 Pfd., 11k; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 bis 10 Pfd., 10k; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., 10s c. Schultern, Engl. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 9c; 10 bis 12 Vnmd 9k Gepöckeltcs Schweinefleisch, Knochen. loses Fancy Pig $20.5; Klares Bean 19.50; Family 17.00; Short Cloar 16.00: Rumvf 15.50. Gedörrtes Rindfieich Schinken, reg. Sets, 12c; Außenseiten 11c; Innen, feiten 13k; Knöchel 13k. Schmalz, in Tierces, 1. Qualttüt 10k; 2. Qualität 9c; 3. Qualität 9c. Würste, Geräucherte Brarwurst 8c; Frankfurter 7tzc; Wicnerwuest 7c; Knackwurst 7c; Bologna in Därmr 6k, in Tuch 6k.

Fische, Anftern nd Wildpret. HändlerPreise: Clams Little Recks 75c per 10v.. Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Austern Beste Baltimore oderS tand ards, $1.00 per Gallone: beste Balti. timore Selects, $1 .10 per Gallone; Re York Counts, $1.0 per Hundert; New York Culls, 70c per Hundert; Biue Points in Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen New Hör?' Counts 35c; I. S. F. & do. Select,32c; Standard 25c; F. Brand 22c; Q K. 18c; R. 15c. See-Fifche. Knochenlose Häringe gefroren, 8c; frische Häringe 9c; gerci nigte Häringe, gesroren, 6c; frisch 7c; Weißfisch 9c; Forellen 9k; Ro. 1 Pickerel 8c; No. 2 Pickcrcl oder Blaufische 6cc; Black Baß 15c; Croppies 6c; Sunfisch oder Perch 5c; Catsiic 10c ; Buffalo 6c ; Red Snapper 8c per Psund. Getreide. Weizen-Ro. 2 rother 73c auf de Geleisen, 73c von der Mühle ; No. & rother 69 - 71c; April 73c auf de Geleisen; Wagenweizen 73c. Korn-No. 1 weiß 46k; No. 2 weih 46k; No. 3 weiß 46k; No. 4 wech 42-44k; No. 2 weiß gemischt 45k; No. 3 weiß gemischt 45k; No. 4 weiß gemischt 4iz-43ic; No. 2 gelb 45s c; No. 3 gelb 455c; No. 4 gelb 41$-43$; No. 2 gemischt 45k; No. 3 gemischt 45c; 4No. 4 gemischt 41-43k; an Kolben 46c. Hafer-No. 2 weißer 29k; No. weißer 28k; No. 2 gemischter 27 No. 3 gemischter 26k Heu-altes No. 1 Timothy 12.7513.25 No. 2 Timothy 11.25-12.25, Kaffee. Folgendes find die Indianapolis Preise : Gewöhnl. bis guter 12c-18c; primJ. bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c;-Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packeten: Aliosa $11.25, Lion 11.25, Jersey 11.25, Caracas 10.75, Dillworth'U 11.75 Dutch Java Blend 12.50, Mail Pouch 11.25, Gates Blended Java 10.75. Grocenes. Zucker Dominoes 6.37c; Stückzucker 6.37c; pulverfirter 5.97c; HH pul. verifirter 6.02c; Standard granulirter 5.77c; feiner granulirter 5.77c; CubeS 6.12c; Confectioners' A 5.57c; Ridge wood A 5.37c; Phöni, A 5.32c; Empire A 5.27c; Ideal Extra Golden C 5.22c; Windsor Extra C 5.12c; Ridgewood extra C 6.02c; gelber C 4.92 ; 16 gel. ber 4.77. Eingemachte Früchte BlackberrieS, 3 Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Anana, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gefiebte Erbsen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.26, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker. körn 80c $1.00; Apfelbutter, pe, Dutzend 3 Pfund, 90c. Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, ftische, 10c l'.'c Eier, 11c per Dutzend. Hühner 7k; Turkeys: jungcHahne 1( Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 6k j alte Hähne 4k; Culls und Krumbrüstigc 4k ; Enlen 6c: Gänie 5.40-6.00. Kohle. Tovnt X Ion, Anthractte $7.00 3.66 Rauchlose 4.50 3.40 Jackson 4 00 2.16 Pittsburg 4 00 2.16 Raymond City 4.00 2.16 Winifrede 4.00 2.16 Kanawha 4.00 2.16 Luhrig 3.60 1.90 Brazil Block 3.60 Green County 3.00 1.66 Jndiana Lump 3.00 1.66 Slack 2.00 1.16 Bloßburg 6.00 2.66 Lump Coke 11c per Bufh. $2.75 pn 26 Bushel. $1.60 per 12 Bushel. Zerkleinerter Co! 13.- velBu. $3.26 per 2 P. $1.7 per 12? Bu.

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