Indiana Tribüne, Volume 24, Number 223, Indianapolis, Marion County, 30 April 1901 — Page 2
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-MBH m ' - ' ' DWWMDMWWDDMD b , WW Jndiana Tribüne. 30, April '1901.
Das Haus am Vcbirge. Von G. I. Colbron. In großen Flocken fiel der Schnee. Sanft, wie eine Mutt ihr schlafendes Kind zudeckt, breitete der Himmel seinen weißen Mantel über die Erde. Durch die lichterfüllten Straßen flu thete eine lachende, geputzte Menschenmenge, des alten Jahres Leichenzug, die je hartherzig seinem Nachfolger entgegenjubelten, noch ehe er selbst zu Grabe getragen worden war. In einem behaglichen Zimmerchen, im obersten Stockwert eines der kolosfalen itungspaläste N?w Aorks. saßen drei Männer am glühenden Kamin bei Grogk und Cigarren. Elf Uhr vorbei!" sagte der Eine, nach der Uhr sehend. Noch eine halbe Stunde, dann geht's an die Arbeit für die Neujahrsnummer. Wer kann diese halbe Stun de mit einer interessanten Erzähl mg ausfüllen? Am Neujahrsabend müssen sogar Journalisten ausspannen dür fen!" Du, Beardsley!" rief der Zweite. Du hast den ganzen Abend nichts zum Besten gegeben, währendTom und ich uns abgequält haben, Dich zu amüsiren, und unseren Vorrath an Witzen für den kommenden Monat fast jetzt schon erschöpft haben!" Ihr wißt, ich habe nicht die rege Empfindungsgabe, die Euch beschieden ist", entgegnete der Angeredete, ein stattlicher Mann mit leicht ergrauendem Haar. Nein, dafür schreibst Du auch die Leitartikel! Aber 'krame in Deinem Ge dächtniß nach, vielleicht findet sich irgend eine dunkele Ecke, in die das Licht unseres Reporter - Verstandes noch nicht hineingeleuchtet hat. Du bist in Deinen, sagen wir, dierzig Jahren, ziemlich viel umhergewandert." Beardsley stand am Fenster und sah hinaus. Tief unten lagen die engen Straßen mit der wimmelnden Menschheit, dunkel ragten die Umrisse der umgebenden Riesengebäude hervor, nur belebt von den erhellten Fenstern der Redaktionen. Durch das Gewirr der weißen Flocken, das wie unruhiger Nebel die Luft erfüllt, sah man nur schwach den schwarzen Himmel. Fällt Dir bei diesem Schneegestöber nichts ein?" fragte JactThorn, sich eine frische Cigarre anfteckend. Irgend eine Schauergeschichte müßtest Du doch wissen besonders eine, die wir nachher verwerthen können!" Beardsley setzte sich lächelnd. Ihr Quälgeister! Wenn Ihr durchaus von mir etwas hören wollt, so werde ich Euch eine Erninnerung aus meinen längst entschwundenen Jugendtagen auffrischen. Aber gebt mir erst einen frischen Grogk." Hier hast Du ihn!" rief Tom. Nun los mit der Jugenderinnerung." Ihr wiß- es vielleicht nicht, daß ich in meinen jungen Jahren auch einmal Ingenieur gewesen oder, daß ich eigentlich dazu vomVater bestimmt wo?den war. Damals, als ich gerade aus der Hochschule kam. erhielt ich auf Fürsprache eines Freundes meinesVaters eine Stellung bei dem Bau einer Eisenbahn durch die Bergwälder Pennsylvaniens. Das wilde Leben im Felde, der Umgang mit noch wilderen Arbeitern aus den weit verstreuten Bergwerken, und die stete Gefahr von Thieren und Waldstreifern entzückten und bezauberten mich. Wenn meine Arbeitsstunden vorüber waren, streifte ich Tag und Nacht durch die Wälder, die damals noch viel unbekannter und gefährlicher waren als heute. Da hörte ich eines Tages von einer neuentdeckten Eisengrube jenseits des Berges, und an einem Sonnabend nach beenbeter Arbeit miethete ich mir ein Pferd und verließ das Dorf, um mir , die Grube anzusehen. Ich gedachte spät in der Nacht anzukommen, den Sonntag Vormittag dort zuzubringen und Montag früh wieder zurück zu sein. Der Wirth des improvisirten GastHauses, ein alter Holzhändler, der lange in dieser Gegend gehaust hatte, schüttelte den Kopf, als er mein Voi haben erfuhr. Er zeigte mir die hunU lcn, schwer niederhängenden Wolken. Das bedeutet Schnee. Und Schnee bei Nacht in diesen Bergen! Warten Sie doch lieber bis morgen früh." Dann komme ich nicht zur rechten Zeit zurück. Ich kenne alle Wege und kann schon etwas Schnee aushalten!" rief ich in der Zuversicht der Jugend und ritt davon, ohne auf die warnende Miene des Alten zu achten. Richtig, nach einer halben Stunde kam der Schnee, immer schneller, imwer dichter, und wie es zum steilen Aufstieg kam. da fielen die Flocken durch die kahlen Bäume so dicht, daß ich kaum die Hand vorm Gesicht sehen konnte. Dazu heulte der Wind und trieb die Flocken in wirbelndem Tanz vor meinen Augen. Die Finsterniß der frühen Winternacht umhüllte mich, die Kälte drang mir bis ins Mark. Ehe ich anderthalb Stunde unterwegs war, verwünschte ich meine Tollkühnheit und bereute bitterlich, daß ich die gutgemeinte Warnung meines Wirthes nicht beachtet hatte. Mein Pferd, ein starkes, derbes Thier, mit diesen Gegenden wohl vertraut, drang muthig vorwärts trotz des immer tiefer werdenden SchneeS und der völligen Unmöglichkeit, den Weg zu erkennen. Endlich fing ich an. zu bemerken, daß. wo meines Wissens der Weg sich schon zum Abstieg neigen
müßte, es noch immer bergauf ymg, rder vielmehr am Bergabhang entlang. In meinem von der Kälte befangenen Gehirn stieg langsam der höchst unwillkommene Verdacht auf, ich könnte den reckten Weg bei einer Kreuzung verpaßt haben. Ich hielt an, und sah mich um. Verlorene Liebesmüh! Von Sehen war gar keine Rede. Ich befand mich auf einem Wege, so viel stand fest, denn ich sah noch die eingescbnittenen Zeichen in den Bäumen. Aber die
wurnuic ii'uicu uuiu uuciiuuuncii, uuw ri - 4 i A 4 A Ja l Vs i ty a fc At riy Z Jt V junges Holz streckte sich jeden Augenblick über den Pfad. Wo war ich nur? Ich stellte die verzweifelte Frage an mein Roß, doch das gute Thier ließ traurig den Kopf hängen, um mich gleich darauf vorwurfsvoll anzublicken, als wollte es fragen: Weshalb hast Du mich hier her gebracht?" Ich stieg wieder auf und trieb vorwärts, um die Gefahr des Erfrierens zu vermindern. doch wohin wußte ich nicht. Die Nacht bei solchem Wetter im Walde zuzubringen, war keine erfreuliche Aussicht, den rechten Weg konnte ich aber doch vor Tagesanbruch unmöglich finden. Das Umherirre war gesährlich, und da dieser Weg doch, irgendwo hinführen mußte, beschloß ich, immer vorwärts zu dringen, in der Hoffnung, zu einer Menschenwohnung zu gelangen. Wohl wußte ich. daß Leute, die hier hausen könnten, als Wirthe nicht zu empfehlen waren, aber um Schutz vor solchem Sturm zu finden, hätte ich es mit den verwegenstenBuschkleppern aufgenommen. An den Wimpern hingen mir Eis zapfen herab. Haar und Bart waren festgefroren, von meinen steifen Fingern glitten die losen Zügel. Das Pferd keuchte und zitterte bei der schweren Arbeit und schreckte bei jedem Windstoß zurück. Eine Betäubung kam über mich, und ich weiß nicht, wie lange ich in diesem Zustand vorwärts geritten war. als ein plötzliches Aus- j schrecken des Thieres mich erwachte. Ich fühlte, wie es mit frischem Muthe ; fast im Trab vorwärts drängte, und , mit weit vorgestrecktem Halse in die Luft witterte. Da. bei einer Biegung des Weges erblickte ich wirklich ein : schwaches Lichtlein, und sah durch den ; weißen Schneeschleier die Umrisse ei- j nes Daches. Neue Hoffnung drang erwärmend durch meine Seele, und es bedürfte nicht meines freudigen Auf-1 schreies. um das Pferd anzuspornen. ! Mit Aufwand aller Kräfte trabte eö weiter und in wenigen Minuten ftan ! den wir vor dem heißersehnten Ziel, ei-j nem kleinen hinfälligen Hause. Ich glitt vom Sattel, so rasch es meine , halberfrorenen Glieder erlaubten, und schlug mit de? Peitsche an die Thür. Nach einigen Minuten öffnete sich diefe j langsam, und ein Frauenkopf spähte hinaus in die Nacht. ..Was wollen Sie?" klang die rauhe 1 Frage. Schutz vor dem Sturm!" antwort tete ich. Dies ist kein Wirthshaus!" saate ! sie und schlug mir die Thür vor der Nase zu. Mit der Kraft d Verzweiflung klopfte ich wieder, das Haus erdröhnte von meinen Schlägen. Es schien mir eine Ewigkeit, bis das Weib wieder erschien. Sind Sie noch da?" rief sie ärgerlich. Ich habe doch gesagt, wir halten lein offenes Haus für Landstreicher!" Ich bin kein Landstreicher! Und wenn ich Einer wäre, es wäre Mord, wenn Sie mich hier draußen stehen ließen. Ich habe den Weg verfehlt, und wenn Sie mir und meinem Thier für diese Nacht nicht Schutz geben wollen, so sterben wir hier vor Ihrer Thür!" Sie zögerte und sah hinaus in den Sturm. Es ist ein furchtbares Wetter." sprach sie. Sie können wirklich nicht weiter kommen." Es ist unmöglich!" sagte ich. AuS Barmherzigkeit, lassen Sie uns nicht länger hier stehen!" Für das Thier hätte ich schon Platz, aber für Sie?" Ich nehme mit allem vorlieb", antwortete ich. nur lassen Sie mich hinein." Sie hielt mir das Licht vor das Gesicht und sah mich forschend an. Wohlan denn", sagte sie endlich. Kommen Sie mit nach der Scheune." Sie band sich ein Tuch um den Kopf, nahm die Laterne, und wir wateten durch den Schnee bis zur Scheune. Das kleine Gebäude war gerade groß genug, um mein Pferd aufzunehmen. Eine alte Decke legten wir dem ermüdeten Thier über den Rücken. Sie können wohl hie? nicht bleiben?" fragte meme Wirthin, unentschlössen. Nein, hier ist kein Platz, Sie müssen ins Haus." Sie sührte mir durch eine andere Tqür. als diejenige, an welche ich zuerst geklopft hatte, und setzte das Licht auf den Tisch. Dies ist der einzige Raum, den ich Ihnen anbieten kann", sagte sie. Das Haus hat nur zwei Zimmer, in dem anderen schlafe ich." Jetzt erst sah ich meine Wirthe na her an. Sie war ein großes schlankes Weib, in den vierziger Jahren vielleicht, im einfachen Kattunkleide. Das Gesicht, wenn auch abgehärmt, zeigte Spuren einstiger Schönheit, dem festen Zug um Mund und Augen entsprachen die Haltung des Körpers, die
schnellen, entchlossenen Betoegungen. Das Zimmer war klein mi: kahlen
Mi! xanien . mHnhn nnthhiirftin rnnfiTirf mit Stühlen und Tiscb aus arobem SyoU. ......,..3 . 1 in einer Ecke stand ein Bett mit einer . m ... meisten SVrfe. Unter dieser Tecke glaubte ich die Umrisse eines menschliche.'. Körpers zu gewähren Ich sah meine Wirthin fragend an. i5 ist mein yAcinn", sagte y.t aleickaultia. ..er ist soeben aestorbcn. Wollen Sie Hierbleiben oder nicht?" Ein furchtbarer Windstoß trieb den Schnee gegen die Fenster, das gan,c Haus zitterte, und durch das Brau- j sen des Sturmes hörte ich plötzlich einen anoeren .on, e:n lanaaezoaenes, klagendes Geheul, weit entfernt, doch hörbar. Wölfe!" sagte die Frau in dems?lben gleichgültigen Tone. Der harte Winter treibt fit hinab, man hörte sie sonst selten hier." Ich bleibe hier!" sagte ich kurz entschlössen. !" . . . Gut. da liegt eme Matratze. .Zcy lasse Ihnen die Laterne, und bringe Ihnen noch eine Decke." Sic verschwand im Nebenzimmer, kehrte aber gleich zurück. ..Da. wickeln Sie sich 0 ' W " ' . 1 ' gut ein. es ist tüchtig kalt ! Wenn
Sie noch etwas wünschen, klopftn S:e an diese Thür. Gute Nacht!" Sie, Der als gewalikyätig sagte es mit mehr Freundlichkeit m der bekannte Ciseleur WUbelm NeuenStimmZ. obgleich die starrn Augen : dorff in Berlin. Temvelberrenttr. 19.
ohne AuLvruck auf mich blickten. Äle ging fort, und icy done, wie lie die Thür hinter sich verschloß. Ich suchte mein Lager auf; aber man wird es mir nicht verdenken, dah ich trotz der Müdigkeit nicht schlafen konnte. Ich war abgespannt und er mattet, doch ließ mich die Nähe meines
stillen Schlafkameraden nicht zurRuhe Wuth schoß er aus seinem Revolver in kommen. Meine müden Auzen such-, die Glasscheibe der Thüre. Unmittelten die weiße Gestalt, und unwiUkür-' bar darauf ging er mit einem heimkehlich fing ich an. allerlei Romane aus- renoen Hausbewohner, der die Tbür
zuspinnen, wie sich wohl das Lebcn des Paares bier in solcher EinsamZüt gestaltet haben mochte. Plötzlich standen mir alle Haare zu
Berge. Hatten die Aufregungen der er noch drei Revolverschusse ab. Durch letzten Stunde meine Sinne verwirrt, eine der Kugeln wurde der Schutzmann oder war es die Wirklichkeit, was ich leicht am Beine verwundet. Alsdann jetzt sah? Langsam, ruhig bewegte wurde Neuendorff vechaftet und zur sich die verhüllte Gestalt, die Decke , Wache gebracht wurde von dem Kopse heruntergezo- D i e Stierkämpfe in gen. und ein bleiches Gesicht, von wir-' Nizza werden immer seltener. Obrcn Haaren umrahmt, starrte mich an. gleich der Burgermeister eine VerordIch lag wie im Zauberbann, ge-, nung erlassen hatte, die die Stierkamlähmt durch den wilden, aber festen pst verbietet, und obgleich die Stiere. Blick der dunklen Augen, als der Tod-, die fchon dorthin gebracht waren, wiete sich langsam vom Bette erhob und! der fortgeschafft worden waren fand auf mich zukam. Endlich fand ich! doch wieder em Sticrwmpf statt, der ' . . l wt4 Ktn srnhi ru& ;c trpä nhctp
Atyem. und wollte laut auijcyreien. als sich eine starke Hand auf meinen Mund legte, während eine zweite mein Handgelenk umklammerte. ..Kein Wort, oder Du bist des Todes!" flüsterte eine heisere Stimme b. . c. j,.. rp:,ju Zt MZO .Wh Nicht ich bin Nicht todt, sond rn s hr ledendig, w,e die dadrmnen erfahr 'I . . sollen!" Ein düsteres Feuer stamm, m seinen Augen auf, als er nach der Thur des Nebenzimmers hinsah , .Was haben vor i fragte ich, i so gut ich konnte. i Ich will mich rächen an meiner , Frau unv iyrem ieopaoer, um oe , senwillen sie micb vera'ften wollte! erwiderte der unheimliche Mensch.! .Ihre Anwesenheit, mein Herr, hat mir einen Strich durch die Rechnung j gemacht, doch, wenn Sie mir verspr?chen, still zuzusehen, und wenigstens! vier Wochen nichts von dem, was Sie ! hier erleben werden, zu erwähnen, so soll Ihnen nichts geschehen, und ich zeige Ihnen Morgen Ihren Weg. Wenn nicht " Der Blick seiner Augen genügte, ich nickte zustimmend, und er nahm mir die Hand vom Munde. Er war ein langer, hagerer Mann in gewöhnlicher Bergmannstracht. Aus dem blaffen Gesichte wucherte ein vernachlässigter Bart, die eingesunkenen Wangen sprachen von schwerer Krankheit. Er ging still und entschlossen durch das Zimmer, ohne mich weiter eines Blickes zu würdigen, nahm ein Beil von der Wand, holte unter den Kiffen des Bettes einen Schlüsse! hervor, den er leise, behutsam im Schloß umdrehte. Leise öffnete er die Tbür, die er ebenso leise hinter sich schloß. Ich hörte einen erschreckten Aufschrei zweier Stimmen, einen Zornruf, zwei Schläge, einen dumpfenFall, dann trat Stille ein. Nach einer Weile kam der Mann zurück. So. mein Herr, nun können wir schlafen gehen!" sagte er. legte sich aufs Bett und drehte mir den Rücken ,u. Ich hatte schon so viel in dieser Nacht erlebt, meine Nerven waren wohl abgestumpft geworden, denn ich schlief wirklich ein, ohne einen Gedanken über das zu verlieren, was im Nebenzimmer geschehen war. Am nächsten Morgen brachte der Mann stillschweigend mein Pferd aus der Scheune und geleitete mich noch ein Stück bis zu einem Scheideweg. So. jetzt können Sie den Weg nicht mehr verfehlen. Glückliche Reise und vergessen Sie Ihr Versprechen nicht!" Er macht Kehrt und verschwand in dem Hause, welches auch bald mit seinem schrecklichen Geheimniß vor meinen Augen durch den winterlichen Wald verdeckt wurde. Der Sturm hatte sich gelegt, ich kam glücklich an und kehrte auf einem an deren sicheren, wenn auch längeren Weg, nach B. . . .zurück. - -
fex. 5 1 .vi cm ; . V i . i i j i - - -v w " v yune icy meine eigene :toee uoer oe Wert des Menschenlebens und daS ibens und daS - . . -.- . " 7" eines Jeden aus feelb tt)üte. Ich erzählt? Niemandem von meinem CmT t 1 l & . f Adenteuer und 'verließ auch bald die Gegend. Nach Jahresfrist kehrte ich wieder. und an einem freien -ommertag suchte irt), von Neugler getrieben, das Haus : am Bergabhang wieder auf. Es war : nicht zu finden. Ob es mir nicht gelungen war, den Weg wieder zu fin den. oder hatten die Stürme des Win iik-rf V 3 .V , , V TC tf .fc ' " ver rce gleisemaett kurz, es war nicht zu fin - ütn, und ich gab die (Suche endl'.cö auf." ' an nie wieder etwas von Deinem unheimlichen Wirth gehör!?" fragte Tom. ..Nie! Toch schickte uns vor Jahren ein findiger Reporter eine Notiz, die vielleicht mit meinem Abenteuer w u ammendana nebt. Sie betraf die Vw er- l . " ' : - 1 v I 1 1 . k .... v cr --- - . . auiill'"9 ver Ruinen einer Hüne m , den Bergen Pennsylvaniens. Der Fund war darum von besonderem Interesse. weil man aus den Trümmern sei Menschcnskelette ausgegraben 1.-11. enr .t r r . m .. ceyr yaoe ick) Nie erfahren." iiukerte in einem Sckanklokal. indem er einen geladenen Revolver vorwies, daß er seine Frau und seine Kinder erschießen werde. Als Neuendorff. von dem Schutzmann Helbig und einem Nachbar scharf beobachtet, um Mitternacht nach Hause qinq. fand er , die Hausthür verschlossen und in seiner aufgeschlossen hatte, in das Haus und eilte die Trevven hinauf nach seiner Wohnung. Gegen Helbig und einige 1 Nachbarn, die ihm nacheilten, feuerte mit dem ilooe oes eueres enoete. Etwa zwanzig der vornehmsten" fremden Besucher, darunter Fürst Galitzin. Graf Barel - Plater und Marqnis Massigny d'Auzac. hatten die Angelegenheit in aller Stille organi1111. jiuu viiiv.ni in u. i innu iiuiien Frühstück begann das Schauspiel , VI gewöhnlichen Ceremonkll flvl ff)rti Äinflm in Yvr )srrt shtr en gcquäIt; dann tödtete Gareita . bei dem ersten An-! . h ü as Tbier seinen ! Athzug gethan, so erbrach die Polizei die Thüren, ein Protokoll muxhi ausgenommen und mehrere Fiafcfvn Cbampaauer mitBeschlag be legt. .:. Tapeten. .:. Jetzt ist es Zeit Tapeten einzukaufen. Wir verlausen die allerneucsten Waaren von 2c aufwärts per Rolle. Atbert Hntchinfon, 344-348 )t Washington Str. T.l. 560 Holz! Holz! - für - Kochöfen und Furnaces Prompte Ablieferung. ?ieuer Pkone 970 539 Lincoln Lane. Gutes Bier, )mportirte Weine und
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Frisches Kalbfleisch Kälber9c; Hin. terviertel 13c: Vordcrvicrtcl 8c. Frisches Schaffleisch Kammer per Pfd. 9tzc; Schafe 8c; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 10c11c ; Cottage Schinken 9c ; gehäu. tete Schultern 8c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender, loins 18c ; Spare Ribs 6c ; Tail Bones 5c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Curcd Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund 114c; 15 Pfund 12c; 12-10 Pfund 124c; Zweite Qualität 20-18 Pfund llic; 15 Pwnd llc; 12 Pfund 12c; 10 Pfund 12c. kalifornische Schinken 6 bis 8 Pfund 4c; 10 bis 12 Pfund 84c; 13 bis 15 Pfund 8J. Frühstück Speck Klarer English Cured 15c; gewählter Sugar Cured 14c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 14c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12$c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt llc; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt, 12,'. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, lOjc; AlaSeiten,30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 10c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 10jc; lare ' i
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' w v vi- mr tMj iii-. : x nia . , . t.'" - . 1 nucren, 20 ms 2b Pfd., 10c; Rücken I" bis 10 Pfd., 10c; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd.. lOc. Schultern. Eng!. Curcd 1' bis 20 Pwnd im Durchschnitt c: 1 Pfund im Durchschnitt, 4c; 10 bis 12 Vfund 94c Gevöckeltes Schwcincflciich, ms-rc. loses Fancy Pig ?20.50; Klares Bean 19.50; Family 17.00; Sdort Clear 16.00: Rumri1.'..50. Gedörrtes Rindflci'ch Schinken, reg. 3cts, Uic; Außenseiten 11c: i seilen 13Ac; Knöchel 134c. schmalz, in TierccS, 1. Qualität 1.; 2. Qualität kc; 3. Qualität 9c. Würste, Geräucherte TsliiMp 8c; Frankfurter 74.: Wicnerwum 75r; Knackwurst 74c: Boloon., in
u 111 11 3.O!64c,'n Tuch 64c. 2.70
Fische, Anftern und Wildpret. Händlcr-Preise: Clams Little Recks 75c per Hn,. Hummern 25c per Pfund . Shrimps $1.25 per Gallone. Austern BeiteBaltimore oderStand. ards, $1.00 ver Gallone; beste Baltitimore Selecls, $1.10 per Gallone; New York Couüts, $1.00 per Hundert; New York Culls. 70c per 5undert; Blue Pomts in Schalen, 75c per Hundert Austern in Kannen New Nork Counts 35c; I. S. F. k Co. Select, 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O K. 18c; R. 15c. Zee.Fische. Knochenlose Häringe gefroren, 8c; frische Häringe c; gereimgte Häringe, gefroren, 6c; frisch 7c; Welsch 9c: Forellen 9$c; No 1 Pickcrel 8c; No. 2 Pickerel oder Blaunicye ücc; Black Baß 15c; feoMid 6c; Sunfisch oder Perch 5c; Camich 10c ; Buffalo 6c ; Red Snappcr 8c per Pfund. Getreide. Wcizen-No. 2 rother 7:k auf den Geleisen, 7c von der Müdle ; No Z. rother 6!, - 71c; April 73c auf den Geleisen; Wagenweizen 73c. Korn-No. l weiß 46c; No. 2 weiß 46c; No. 3 weiß 46c; No. 4 weiß 42-44c; No. 2 weiß gemischt 45c; No. 3 weiß gemischt 45c; No. 4 weiß ! 3 gelb 45jc; No.' 4 ,r . gemixt 41 - 43c;No.2qc!b45ic;No. oelb 421-43c: No. 2 gemischt 45c: No. 3 aemisckt 45c; No. 4 gemiscdt 41 - 43c: an Kolben 44c. Hafcr-No. 2 weißer 294c; No. Z weißer 28c; No. 2 gemischter 27c; No. 3 gemischter 2(Uc Heu-altes No. 1 Timothy 12.7513.25 No. 2 Timothy 11.25-12.25. Kaffee. Folgendes find Preise : die Indianapolis Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c: Golden Rio 23-2; Java 28-31c. In Packeten: Atiofa 511.75, Lion 11.75, Jersey 15.17, Caracas 11.25, Dillworth's 11.76 Tutch Java Blend ltt.50, Maik Pouch 11.75, Gates Blcndcd Java 11.75. Vroceries. Zucker Dominoes 6.37c: Stückzucker 6.37c; pulverfirter ö.97c: pul. verifirter 6.02c; Standard granulirte? 5.77c; feiner granulirter 5.77c; Cube 6.12c; Confectioners'A 5.57c; Ridge. wood A 5.37c; Phöni, A 5.32c; Empire A 5.27c; Ideal Extra Golden C 5.22c; Windfor Extra C 5.12c; Ridgewoodextra C 6.02c; gelber C 4.92 ; 16 gelber 4.77. Eingemachte Früchte Blackbenie 8, 3Psund, 51.10: Peaches Stand. 3 Pf., 52-2.25; Seconds 3 Pfund bl.50 51.65; Pie 51.40-1.50; AnanaS, Standard, 2 Pfund, 51.65-1.90; See ....WS O mC V n.m m uuus, o Psllno, i.z:j-XAb; grüne , Bohnen, 3 Pfund Kannen, 51; Bahama j Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbten , 51.10-51.75; frühe Juni $1-1.25, , Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-51.O0;Zucker. korn 80c 51.00; Apfelbutter, per Dutzend 3 Pfund, 90c. Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, ftische, 10c 1 2c Eier, llc per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys: jungeHähne IC Psund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 54c ; alte Hähne 4c; Eulls und Krumbrüstige 4c ; Enien 6c: Gänse 5.40-6.00. Sohlen. kon H Zsrmt Anthracite $7.00 Rauchlose 4.60 Jackson 4 00 Pittsburg 4 00 Raymond City 4.00 Winifrede 4.00 Kanawha 4.00 Luhrig 3.60 Brazil Block 3.60 Green County 3.00 Jndiana Lump 8.00 Slack 2.00 Bloßbura . .., 6.00 3.66 2.40 2.16 2.16 2.15 2.15 2.15 1.90 1.90 1.65 1.65 1.16 2.66
Lump Coke 11c per Bush. 2.75 per 26 Bushel. 51.50 per 12 Bushel. Zerkleinerter Cot 13. perBu. 53.2b Zl.75 VN 12? Bu.
