Indiana Tribüne, Volume 24, Number 220, Indianapolis, Marion County, 27 April 1901 — Page 7

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Vas Gluck von Vlendheim.

Roman von Woldcniar Urbän. (FsrtfttzNkg) Oben, im Korridor des zweiten Stockes, traf er cuf eine Wärterin. Ich möchte gerne einige Worte mit Frau Sellentin reden, sagte er. Würden Sie die Tame davon benachrichtigen tönnen? Wen darf ich melden? Director Sternfeld. Gut, Herr Director. Bitte, treten Sie einstweilen hier ein. Ich will sehen. ob ich mit Frau Sellentin reden kann. Ich will natürlich nicht stören. Ich warte lieber etwas. Gut. gu:! Ich will sehen. Director Sternfeld hatte die zwei besten Zimmer, die verfügbar waren, für Mutter und Sohn referviren lassen. Sie lagen pbeneinander. In dem einen lag der Sohn, in dem andern schlief die Mutter, wenn sie einma! für eine Stunde oder zwei bei ihrcm Sohn abkommen konnte. Am liebsten hätte der Director die alte Dame in seiner Prroatwohnung aufgenommen. Aber das ließ sich jetzt nicht machen. Frau Sellentin wollte von ihrem Scbn nicht fort. In-das vordere der beiden Zimmer trat Sternfeio jetzt ein. während die Wärterin ging, um ihn anzumelden. Obenan laq der Kranke. Der Direcirr hörte jeden Ton durch die nur angeahnte Thür. AIs die Wärterin zurückkam. sagte sie im Flüsterton: Wenn Sie ein wenig warten könw tcn. Herr Director . . Natürlich. Sehr gern. Sie will ihn jetzt nicht allein laffen. Sternfeld nickte stumm . und die Wärterin schlich auf den Zehen davon und ließ ihn allein. Er hörte sogar die Athemzüge des Kranken. Ja! Ich besinne mich so genau als ob's gestern gewesen wäre, hörte er die Stimme ver alten Frau Sellentin, frei und natürlich, fast launig, wie eine Mutter zu ihrem kranken Kinde sprich: und du warst damals doch kaum vier Jahr. Deine Hände waren so lang wie meine Finger. Wirklich. Ach Gon was warst du damals für ein kleinem Kerlchen, und wenn ich dich auf dem Schoß hatte, so konnte ich dich in die Schürze einwickeln, sodaß dich niemano sah. Aber du warst auch schon damals ein ewiger Bastelfritzc. Jmmerwährcnd war irgend etwas mit dir los. Was habe ich für Angst ausgestanden, weil du immer ans Wasser hinunter liefst und dir aus kleinen Hölzern und Stöctckeit Mühlräder zurecht schnitztest. die sich dann im Wasser drehten. Einmal hatten Wönigs Enten dir solch eine Mühle weggerissen und du hattest mit einem Stein nach den Enten geworfen, sodaß der alte Enterich lahmte. Mein Gott, war das ein Mordspektakel wegen der lahmen Ente. Der alte Wönig kam mit einer Heugabe! auf den Hof und hätte dich am liebsten damit aufgespießt. Wahrhaftig, ich mußte dich in meine Schürze wickeln, um dein armes kleines Leben zu retten. Es war nicht der Mii: werth, klan? die müde, traumverlorene Stimme des Kranken. Einen Augenblick blicbs still. Frau Sellentin mochte über oie todestraurige Stimme oder über die muthlofe, lebensüberdrüssige Mattigkeit ihres Sohnes erschrocken sein. Nach einer kleinen Pause hörte man aber wieder ihre gleichmäßige, ruhige Plauderstimme: Hm, ja! Das sieht manchmal so aus. Es ist aber nicht wahr. In einer Stunde oder m einem Tag, oder in einem Jahr ist alles wieder anders. Es vergeht alles. Man duckt einmal ein Weilchen, bis der Sturn? vorübc: ist und geht dann weiter, wenn di Sonne scheint, als ob gar nichts gemeseu wäre, wie der Lach, der im Thl hinunterläuft und dock, auch nicht bei jedem Stein stehen bleibt. Er schlängelt sich darum herum so gut es geht und fließt auf der andern Seite munter plätschernd weiter. Was soll denn auch sonst in der Welt werden? Das war mit meiner Schwester Lina damals auch so. Die wollte sich auch gleich in den Tod legen, als die Nachricht kam. daß ihr Verlobter bei Sedan erschossen worden wäre. Na, dann hat sie ein Jährchen getrauert der Mensch ist nicht zum ewigen Trauern gemacht und dann nahm sie einen andern. Todt ist todt, klang die schweb Stimme des Kranken wieder,. da kann man sich trösten. Aber wenn einer bei Lebzeiten sich abwendet . . . Dann kann man sich noch viel leichter trösten, denn er kann sich alle Tage wieder anders b.sinnn . . . Ein tiefer Seufzcr klang zu Strenfeld hiniiber. Hm, jetzt ist Winter, fuhr Frau Sellentin noch immer mit ihrer gemüthlichen. ruhigen Gleichmäßigkeit fort, und draußen liegt überall Schnee und Eis. Die Natur ist wie todt. Wer würde es glauben, wenn man es nicP aus Erfahrung wüßte, daß wieder eine Zeit kommt, in der Gras und Blume wachsen? Wer würde jetzt an den Frühling und Sommer glaukxn? Kein Mensch. Es sieht nicht darnach aus, und was der Mensch nicht sieht, glaubt er nicht. Es ist doch komisch. Aber die Welt ift dazu da. daß sie sich jeden Tag ändert und die Menschen ändern sich mit. Warum willst du nicht daran glauben? Es wird alles alles anders, warum willst du nicht

daran glauben 5 Felix. warum? Die Stimme der alten Frau sank immer mehr zum Flüstern herab, sodaß Director Sternfeld die letzten Worte nicht mehr verband. Die Athemzüge des Kranken wurden regelmäßiger und ruhiger, und nach einer kleinen Weile trat Frau Selletin heraus aus der Krankenstube, leise, auf den Zehen schleichend und sich noch an der Thür vorsichtig umsehend. Tann winkte sie dem Director mit d.'r Hand zu. Er schläft! haucht,' sie dann, wollen Sie ihn sehen? Borsichtig erhob sich Herr Sternfeld und trat in die Thür, von wo aus er einen Blick in das Krankenzimmer warfen konnte. Ter Geheimrath hatte nicht zuviel gesagt. Doctor Sellenm war wirklich so abgezehrt, daß er nur noch Haut und Knochen zu sein schien. Die bleichen eingefallenen Wangen, die wächserne Todesfarbe der Gesichtszüae, die Nase stark und knochern. scheinbar viel größer als sonst aus dem Gesicht ragend und diese ents?tzlich dünnen Händ: und Arme machten schon jetzt einen Eindruck, daß man für das auf dem Krankenbette ringende Leben keinen Pfifferling gegeben hätte die reine Persönificaticm der beleidigten Natur. Ich wollte nicht stören, sagte Director Srernfeld leise und schloß vorsichtig die Thür, aber es gibt mancherlei im Interesse Ihres Sohnes zu besprechcn. meine liebe Frau Sellentin. Das einzige Interesse meines Felix ist jetzt seine Gesundheit. Ich weiß das schon, aber in der festen Hoffnung und in der sichern Annahi7.e. daß er eines Tages, früber oder späier, gesund und frisch wieder vor uns steht, ist es doch gut. wenn man auch jetzt darcn denkt, was wir sagen werden, wenn er uns dann fragt, was aus feinen Angelegenheiten geworden ist. Natürlich, natürlich. Es ist gewiß sehr, sehr freundlich von Ihnen, Herr Director, daß Sie sich auch dieser Saer; annehmen. Wir sind Ihnen so unendlich zu Dank oervflichtet! T avon wollen wir jetzt nicht reden.... Nun, Gort segne sie für das, was Sie an Felix gethan haben, sagte die alte Frau gerührt und reichte ihm du. alten runzlichen, hartgearbeieteten Hände. Lassen Sie das nur jetzt ruhen, meine liebe Frau Sellentin. Wir werden schon einmal abrechnen und dann wird sich das alles finden. Einstweilen handelt es sich um die Papiere Ihres Sohnes. Deshalb bin ich hier. Es hat sich herausgestellt, daß unter diesen Papieren sehr wichtige und werthvolle Arbeiten sich befinden . . . Aber ich verstehe ja doch von solchen Sachen nichts. Herr Diretor. Eben deshalb habe ich mich darüber zu unterrichten gesucht. Ich verstehe ja auch nichts davon, aber ich habe die Sachen von einemFachmann durchsehen lassen, und der hat mir gesagt, daß es ein unersetzlicher Verlust wäre, wenn diese Arbeiten in unrechte Hände gelangten oder gar verloren gingen. Deshalb wollte ick Sie bitten, Frau Sellentin, fo für alle Falle eine Vollmacht auszustellen, damit mir währcnd der Krankheit Ihres Sohnes ein Vcrsügungsrecht darüber zusteht. Von Herzen gern, Herr Director. Wenn Sie glauben, daß das nöthig lst. Es ist nöthig, um den Vorschriften der Behörde zu genügen. Es ist selbstverständlich, daß ich die Papiere, die gegenwärtig unter behördlichem Verschluß liegen, nur in Verwahrung nehmen will, um sie später, wenn ihr Herr Sohn wieder gesund ist, ihm ?mversehrt und vollständig wieder übergeben zu können. Das wird alles schriftlich abgemacht, damit es nicht aussieht, als ob ich mich unberechtigt oder unberufen in die Geschichte hineingemischt bätte. Oh. davon ist ja keine Rede . . . Es soll aber auch fernerhin kcinc Rede davon sein und deshalb möchte ich, daß alles in gehöriger Ordnung ist. Wenn Sie also erlauben, werthe Frau Sellentin, so sende ich Ihnen noch heute den Text der Vollmacht zur Un terschrift zu, damit die Sache wenigstens vorläufig in Ordnung kommt. Gut. Ja. natürlich, ich werde die Vollmacht sofort unterschreiben. Das versteht sich. Frau Sellentin hörte immer mit einem Ohr nach dem Krankenzimmer hin. um gleich bei der Hand zu sein, wenn sich drinnen etwas regte. So hatte sie nur eine getheilte Aufmerksamkeit für das. was Director Sternfeld sagte. Aber sie hatte ein so unbeg??nzt?s Vertrauen zu ihm. daß das auch nicht nothwendig war. Director Sternfelo wieder unterließ nichts, um sich der alten Frau hülfrerch und gefällig zu zeigen, und es war auch wirklich nichts Kleines für ihn. inmitten einer so umfassenden und verantwortungsvollen Thätigkeit wie die seine. Zeit zu finden für die kleinen und großen Sorgen der Frau Sellentin. Aber er fand sie doch. Er scheute auch die unbeträchtlichen Kosten nicht, welche die Krankheit Tvctor Sellentins verursachte. Es lief eine hübsche Summe zusammen, aber der Director that gar nicht, als ob er sich darum kümmere. Es wurde alles Nöthige sofort am Bankschalter gegen Anweisung Sternfelds gedeckt. Tag um Tag, Woche um Woche, Monat um Monat vergingen, ohne daß im Befinden des Doctors Sellen-

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Kauen Sie trn eine Vesserung eingetreten wäre, die ihm erlaubt hätte, sich in der von Directn Sternfeld erwarteten und gewünschte Weise zu bethätigen. Er erhotte sich von Zeit zu Zeit etwas. Äehrcremale konnte Sternfeld mit d?rn jungen Chemiker selbst über die Vapien reden, dann aber kamen immer ur?d irnmer wieder Rückfälle. Es wen ein trostlose? Zustand, ein schleichendes Ncrvenfieber, eine physische Depression, die immer wieder auftrat, wenn man dachte, daß sich der Körper etwa? erholen sollte. Das Frühjahr km .ran. Man konnte an schönen Tagen manchmal die Fenster einige Stunden aufmachen, aber die erhoffte Kräftigung des Kranken blieb aus. Es handelte sich eben nickt nur um ein körperliches, sondern auch um ein seeliscbes Leiden, und wer dies hätte beben können, würde auch jenes kurirt haben. Es fand sich aber niemand dazu. Das einzige GeschöpfGottes, dem dies möglich gewesen wäre, war Eva von Blen'dheim, und grade dieser hatten die verlogenen menschlichen Rücksichten und Verb!lltnisse die Hände gebunden. Vielleicht hätte sie die Kraft gehabt, alles was sie hinderte und fesselte, zu zerreißen und zu zerstören, wenn sie gewußt hätte, um was es sich in dieser Zeit handelte, aber das wußte sie eben nicht. Sie hörte nur selten von Doctor Felix Sellentin. und dann immer nur. daß er krank sei. Sie mußte sogar sehr vorsichtig sein bei solchen Erkundigungen. Das Herz zuckte ihr, wenn sie seiner gedachte, aber sie konnte nichts für ihnrhun., Es schickte sich nicht für sie!" sie war die Braut eines andern. Dieser Zustand wurde auch für den Director Sternfeld schließlich unbehaglich und peinlich. Er hatte in der Hand, was die neuen Blendheimer Aktien verflauen konnte, aber er konnte das Werkzeug nicht brauchen. In den Papieren Doctor Sellentins lag auch ein Geist gebannt, der nur auf ein Zauberwort erstand, und dieses Zauberwort der Arbeit und der Wissenschaft wußte nur der kranke Chemiker. Director Sternfeld hatte sich geirrt. Man konnte mit den Millionen doch nicht alles machen. Er mußte trotz seiner Millionen warten und warten, bis der richtige Wind kam, der ihn mit forttrug. 14. Edmund Posselt. der junge Arbeiter, der seinerzeit seine beiden Beine bei der Kesselexplosion in der Fabrik eingebüßt, saß in seinem Rollwägelchen vor der Thür des Hauses, in dem er wohnte und wärmte sich an der schönen Frühlingssonne. Es kam die Zeit heran, in der das erste Geschäftsjahr der neuen Gesellschaft Blendheim aU lief und He Leute sich schon in allerlei fabelhaften Gerüchten über die zu erwartende hohe Dividende ergingen. Ich allein bekomme für meine Aktien soviel, wie ich in drei Jahren auf allen meinen Aeckern nicht ernten kann." hatte Gustav Sellentin im Weißen Lamm geprahlt. Man schätzte die Dividende auf zwanzig bis fünfundzwanzig Procent, ohne daß auch nur irgend jemand. Director Zierold eingeschlössen, etwas Gewisses hätte darüber sagen können. Posselt. früher einer der eifrigsten und fähigsten Agitatoren für die Sache der Arbeiter, sagte nichts zu all diesen Gerüchten. Er saß Tag für Tag allein und in sich gekehrt in seinem Rollwägelchen, besah die elenden Stumpfen, an denen früher seine Beine gehangen, und schien mit der Zeit zu höchst wunderlich Ansichten über den Lauf der Mt zu kommen. Leute, die nie einen gesunden Schlag in der Fabrik gearbeitet, wie dieser Gustav Sellentin. der Tag für Tag übermüthig im ganzen Dorfe herumprotzte und jeden zweiten Tag betrunken war, bekamen mit einem Male Unsummen und wurden reich, und er. Posselt. Im Anfang hatte sich Posselt noch manchmal mit seinen College über gemein sane Interessen besprochen. Der Vor schlag, etnen Arbeiterfonds aus den Ueberschüssen der Fabrik zu zründen.

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war seinem Kopfe entsprungen. Und wenn man alle Tage, die Gort werden läßt, allein und von allen verlassen in seinem Rollwagen als Krüppel vor sich hingrübelt, da verkrüppelt mit dem Körper schließlich auch die Seele und Posselt hatte sich stumpf und gleichgültig von allem zurückgezogen. Die Angst und Sorge vor der eigenen Zukunft zogen ihn ab. Wer konnte wissen, ob nicht einmal die Stunde kam, wo er im Ekel und in der Sorge ums T'.'V.r: die Kraft seiner Hände erproben mußte, um sich einen Strick um den Hals zu legen und in die Höhe zu ziehen? In solche Gedanken versunken, saß er vor seiner Thür, als sein früherer College Baumert den Weg daher tcim und bei ihm stehen blieb. Weißt du es schon, Edmund? begann Baumert. Die Antwort ist da. Was für eine Antwort? fragte P.Mselt. Auf unsere Resolution, die wir damals vor vier Monaten im Weißen Lamm gefaßt. Hm! 's ist natürlich nichts mit der Lohnaufbesserung? Gott bewahre! Und mit dem Arbeiterfonds erst recht nicht? Natürlich nicht. Acht große Folio seiten haben sie voll geschrieben, um uns auseinander zu setzen, warum wir nichts kriegen können. Posselt lachte spöttisch auf. Das konnten sie kürzer machen, sagte er wegwerfend. Hm. Wenn sie uns hätten die Wahrheit sagen wollen, so brauchten sie uns nur mitzutheilen, daß wir nichts bekommen können, weil eine große Dividende bezahlt werden muß, um die Aktien in die Höhe zu schwindeln. Statt dessen machen sie uns eine lange Brühe von der unsichern Geschäftslage, von den nothwendigen Neubauten und Vergrößerungen , von der immer wachsenden Concurrenz, von hundert Sachen, bloß um zuletzt sagen zu können: Aus allen diesen Gründen sieht sich der Aussichtsrath zu seinem schmerzlichen Bedauern nicht in der Lage, schon in diesem Jahre die beantragten Aufbesserungen durchzuführen, wird aber der Angelegenheit seine fortdauernde wohlwollende Beachtung zuwenden. Hm! Merkst du was. Edmund? Ihr seid selber schuld! antwortete Posselt ärgerlich. Was können wir denn thun? Vier Monate auf so einen Wisch zu warten! fuhr Posselt aufgeregt fort. Was müssen sich diese Herren für eine Vorstellung von eurer Dummheit machen. Sie sollen sich nur nicht verrechnen, meinte Baumert drohend. Wir können noch jeden Tag machen, was wir wollen. Ihr wäret die Kerle danach, spottete ihn Posselt aus. Sich in die RepassirAbtheilung versetzen lassen. Geld nehmen und aus der Sache werden lassen was mag das bringt ihr fertig, weiter aber nichts. Ich . . ., begann Baumert kleinlaut, als ob er sich vertheidigen wolle. Wer soll denn dir noch ein grades Wort glauben? fuhr ihn Posselt an, denkst denn du, die Leute sind so dumm wie du? Ich meine es ehrlich. Wenn es morgen heißt: Arbeit niederlegen! ich strerke sofort mit. Es ift ja so wie so doch bald mit mir vorbei in der Fabrik. Posselt sah ihn fragend an. (Fortsetzung folgt.) m E i n viel versprechendes Früchtchen ist der elf Jahre alte JameS Bonduvant in Norfolk, Va. Der Junge stahl dort einen Schleppdampfer und fuhr mit demselben ganz allein nach Hampton Roads. In letztgenanntem Hafen versuchte er. sich mit dem Schleppdampfer Estelle" davonzumachen, und hatte sa viel Dampf im Cylinder, daß das Fahrzeug be' iahe in die Luft geflogen tväre, als der Streich entdeckt wurde. Der kleine Seeräuber wurde hinter die schwedisehen Gardinen svedirt.

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