Indiana Tribüne, Volume 24, Number 216, Indianapolis, Marion County, 23 April 1901 — Page 2
Jndimia Tribüne. 23. April 1901.
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Fatum.
Von S. Barinkad. (Fortsckung und Schluß.) lZinerlei. wie rmn'S auch nehmen mochte, in den Mutteraugen trug er die Schuld! Ob er sie wohl je sühnen j konnte? Laura erwartete sie schon auf dr ; Treppe. Sie riß Oskar Bubi vom j Arm und trug mit Eilschritten den ju- ; belnden Jungen bis m die Mnte des Zimmers. Oskar folgte mit stockendem Athem. Voll stürmischer Leidenschaft liebkoste die Mutter das Kind. Dann stellte sie es nieder und zerrte mit zitternden Fingern die verhüllende Binde los. Nur ein Auge schaute sie frisch und zärtlich an! Ueber der leeren Höhlung des anderen lag schlaff das mit einer Narbe bedeckte Lid! Hell hinausschreiend, ließ die junge : Frau den Knaben los. fiel in dieKniee ; und schlug ächzend die Hände vor das thränenüberströmte Gesicht. Bubi ' umklammerte sie und weinte in herzbrechenden Tönen mit Das hatte sie nicht erwartet, so sehr sie's auch gefürchtet! Das nicht! Noch immer hatte die Hoffnung in ihr ge-! athmet, die Hoffnung, daß alles wie-! der gut werden könne! Aber jetzt, war"s vorbei! Die giause Wirklich-1 Zeit stand vor ihr: das heißgeliebtes Kind war halberblindet und das vurch die Schuld des eigenen Vaters! Oskar wandte sich mit zusammengebissenenZähnen ab von dem schmerzlichen Bilde. Eine Weile überließ er Laura ihren Thrätlen. Dann aber neigte er sich über sie, sprach ihr tröstend zu und wollte sie aufheben. Da schnellte sie blitzqleich empor. ..Rühr' Du mich nicht an. Du nicht!" Ihm flammende Blicke zuwerfend., nahm sie den Knaben, ging in's Nebenzimmer mit ihm und schloß sich ein. , Mit wehem Lächeln um den blondbebarteten Mund verließ Oskar sein j Heim, aus dem das Glück ausgezogen war. Für immer? Bubi war bald heiter und vergniigt. Als er die schwarze Binde, die ihm höchst lästig war. endgiltig ablegen durfte, unterschied sich sein Wesen und Benehmen in nichts von jenem in der Zelk. rn ver er noch mit zwei Augen in die Welt sah. Bubi, ein armes Bubi, weiss nur ein Aeuglein hat!" sagte er wohl bisweilen, wenn er gerade gern geschmeichelt werden wollte. Aber sonst war er nicht minder flink und übermüthig wie früher. Laura ging m ihm auf. ver. hätschelte ihn namenlos, bis zur Wi-z dersinnigkeit. Was Bubi wollte, bekam er und geschah; was ihm nicht recht war. unterblieb allemal. Bubi war der Herrgot des Hauses und zu-, gleich der Tyrann desselben! Oskarhingegen ein Nichts, ein Schatten, der so viel wie nicht beachtet wurde. Die leidenschaftliche Vorwürfe seiner Frau hätte der junge Mann geduldig hingenommen und wahrscheinlich nach und nach zu entkräften gewußt, doch die verachtende Kälte, die ihm Laura zeigte, brach seine Geduld und brachte sein Blut allmählich in , Siedegluth. Eines Tages packte ihn der Zorn., Es kam zu einer Scene. Bin ich denn ein Uebelthäter, daß Du glaubst, mich Tag für Tag so hin-' tenan setzen zu dür'en?!" fuhr er auf. Meine Langmuth ist zu Ende! Meinst Du etwa, mir war es eine Freude, was geschah? Bubi ist mein Fleisch und Blut so gut wie Deinund ich leide nicht minder unter dem Unglück wie Du! Aber es ist nun einmal gechenen und mutz getragen werden!" Mit kühlen, abweisenden Augen sah ihn seine Frau an. Gewiß und Jedes trägt es aus . seine Weise! Ich trag' es so! Und : mich wirst Du nicht ändern, weder iw Bösen noch im Guten, denn Du kannst mir den Gedanken nicht nehmen, das: dieses Unalück nicht geschehen wäre. wenn statt Deiner 'ich den Knaben behütet hätte!" Und vielleicht auch!" Vielleicht! Bei Dir ist es bereits geschehen!" Aber ohne meine Schuld!" Laura runzelte die Stirn. Wie grvß oder wie klein Deink Schuld daran, ist Nebensache! Und wäre sie riesengroß gewesen und das Unheil wäre vorübergegangen, nichts hätte unsere Herzen getrennt und un ser Glück zerstört! Aber daß Bubi diesen Schaden erlitt, der sich für's ganze Leben nicht mehr heben läßt das trennt uns für alle Zeit! Schau es an. das unschuldiae. verunstaltete, arme Kindergesicht! Möchte Dir nichlj be: dem Anblick vas Herz brechen?: Du bist unlogisch. Laura! Ok Bubi bei dem Fall sich nur eine Beule schlug oder das Auge verlor, mein Schuld und meine Schuldlosigkeit dabei bleiben sich völlig gleich! Daß das Schlimmere geschah, war Grausamkeit des Schicksals, aber . . Die junge Frau unterbrach ihn Wozu so viele Worte? Wäre das Unglück unter meiner Aussicht eingetreten. ich würde mich selbst hassen und mir bie schwersten Borwürfe machen mein Leben lang! So ereignete es sick unter Deiner und ich hasse Dich! Versuche nicht mehr, mich umzustimme!
Meine Liebe, mein ganzes Dasein, all' meine Kräfte gehören nun dem Kna ben! Für Dich hab' ich nichts mehr, will auch nichts mehr von Dir! Laß mich alfa!" Undan seinen flehenden Augen, seinen nach ihr tastenden Händen vorübersehend, ging sie steif und ruhig aus dem Zimmer. So setzte sich dann das unerquickliche Leben fort. Welch' greller Gegensatz zu der glücklichen Harmonie von einst! Feindseligkeit auf beiden Seiten auch Oslar war gereizt und zwischen ihnen der Knabe, dessen harmlose Fröhlichkeit unter der zerrissenen Stimmung seiner Eltern allgemach zu leiden begann. Es herrschte ein steter Kampf um ihn. Laura ließ ihn nicht von ihrer Seite. Nicht zehn Minuten durfte er allein beim Vater bleiben, selbst wenn sie in der Wohnung war. Stets rief sie ihn zu sich. Und hier war auch der einzige Punkt, in )em selbst Bubi's Wille nicht erfüllt nurde. Das Kind begriff natürlich nicht, warum es die Eltern so hin- und herzerrten, wurde verdießlich und ungebärdig dadurch, und es trat infolgedessen manche Unartigkeit zu Tage, die Strafe verdient hätte. Aber Strafe kannte Bubi gar nicht mehr, seit ihm das Unglück widerfahren war! Laura zankte und züchtigte ihn nie. Und wie sie auch manchmal der Zorn faßte, wenn sie sein Gesichtchen mit dem einen Auge ansah, lieg sie die schon erhobene Hand wieder sinken. Oskar aber durfte von vornherein nicht wagen, dem Knaben ein tadelndesWort zu sagen, geschweige ihm gar einen Klaps oder mehr zu geben. Da brausten die Grollworte aus Lauras Mund wie eine wilde Kaskade hervor, und sie selbst wurde zur Furie. Also ließ er es schließlich sein. Der Junge wurde selbstredend unter diesenUmständen alles andere eher, als ein Musterknabe. Verzärtelt, eigensinnig, rechthaberisch, empfindlich und anspruchsvoll, weckte er in der Brust des Vaters manche Sorge für die Zukunft, und Oskar faßte mehr als einmal den Vorsatz, die Zügel der Erziehung mit aller Strenge in die Hand zu nehmen. Doch das Mitleid mit dem Kinde, das auch i5n oft genug überfiel, und das Benehmen seiner Frau waren fchuld. daß er denBeginn einer straffen Zucht immer wieder hinausschob. Es kam der Winter. Ein strenger Winter mit Mangel an Schnee, aber abnormer Kälte und schneidenden Winden. In den Städten grassirten mancherlei Uebel. Auch Oskar war unpäßlich gewesen. Nun fühlte er sich jedoch bereits so wohl, daß er dachte. morgen oder übermorgen wieder feinem Berufe folgen zu können, umsomehr. da ihm der Aufenthalt zu Hause unerträglich wurde. Lauras Dienste anzunehmen währeno seiner Krankheil, war ihm schwer genug gefallen. Sie that ja alles, aber sie that es mit einer Kälte und ÄleichgiltIgkeit. die mehr als lieblos wirkten. Er war ti?ftraurig. und es gab Minuten, in denim er völlig muthlos wurde und es ibm leid war. daß seine Krankheit nichi gefährlicher Art gewesen und ihm nicht die Möglichkeit gegeben, aus dem Leben zu scheiden. Lauras Herz hatte sich für ihn gänzlich geschlossen, und er zweifelte, ob es sich -e wieder ö-'fnen würde. Und dieses zerstörte, von Feindseligkeiten und Kränkungen durchsättigte Eheleben dünkte ihm für oie Länge entsetzlich. Heute hatte Laura einen dringenden, unaufschiebbareil Gang zu machen. War ja doch Weihnacht unmiticloar nahe! Das Wetter war abscheulich. Wohl glänzte die Sonne hie und da zwischen jagenden Wolken durch, aber ein scharfer Nordost pfifs durch die Luft und blies Staubwirbel über die Straße. Die junge Frau machteToilette und wollte dann auch Bubi ankleiden. Denn selbstredend nahm sie den Kleincn mit. Bubi aber wünschte ym jeden Preis, bei Papa zu bleiben, der mit ihm Regimenter von Bleisoldaten ''i'tellte. Schreiend und weinend klammerte er sich an ihn und all' sein Zureden, sowie das Winken. Rufen. Schmeicheln und Drohen der Mutter naifen nichts. Laura wurde blaß und roth vor Ungeduld und Erregung. ..Bubi will dableiben! Bubi nicht fortgehen! Nicht, nicht!" Oskar kämpfte eine Weile mit sich. Dann sagte er aber doÄ: Laß ihn da bei mir. wenn er durchaus nicht mit will! Es,ist auch ungesundes Wetter draußen! Der schneidende, staubdurchsetzte Wind möchte ihm schaden! Laß ihn da!" Laura schaute ihren Mann mit unsäglich verächtlichem Lächeln an. Bei Dir!?" sprach sie. nun schon durch das Benehmen des Kindes gereizt. Er soll wohl ganz blind werden!" Oskar unterdrückte eine heftigeAntwort und schob den 5hwben energisch von sich. Nach einem weiteren Schreiconcert. das Laura mit allen Zärtlichleiten der Mutterliebe zu beschwichtiqen suchte, ließ sich Bubi herbei, sich ankleiden zu lassen, und die Beiden verließen das Haus. In der Nacht darauf schlief der Kleine ziemlich unruhig. Laura mußte mehrmals nach ihm sehen. Sie ward darüber besorgt, bekümmert. Aber sie ließ es ihren Mann nicht merken. Tagsüber dann trat heftiges Lie
ber ein. und die Mutter ließ den Arzt holen. Dieser prüfte ernsthaft den kleinen Patienten und verschrieb Einiges. Noch konnte er nichts Bestimmtes sagen. Schon bei seinem nächsten Besuche aber stellte er zum Entsetzen der jungen Frau Diphtheritis fest. Laura wurde todtenblaß und wankte. Der greuliche Würgengel war eingekehrt bei ihr! Ob er wohl ihr Heim wieder verließ, ohne ihren Liebling mitzunehmen?" ' Der Arzt gab verschiedene Anordnungen. die bereits ob des kindlichen Alters des Erkrankten schwierig auszuführen waren; b?i dem ausgeprägten Eigensinn des Knaben liehen sie sich mehr als schwer und theilmeise gar nicht vornehmen. Der Zustand verschlimmerte sich darum von Stunde zu Stunde, die Gefahr wurde mählich riesengroß. Oskar sah mit Schrecken die Gesialtung der Dinge. Zwischen ihm und seiner Frau fiel kein Wort. Schweigend und mit angstcrweitertcn Augen pflegte sie den Kleinen; Tag und Nacht ging sie nicht weg von dem schneeweiß verdeckten Bettchen. Aber der Todesengel rauschte näher und näher und weder die Mutterliebe, noch die Kunst des Arztes konnten ihn verscheuchen. Am vierten Tage nach der Erkrankung starb Bubi. ' Laura war allein bei ihm. Als Oskar athemlos von einem Gange zur Apotheke zurückkam, fand er seine Frau bewußtlos üder dem Bcttchen Üegend, das Gesicht unmittelbar neben dem qualverzerrten des todten Kindes. Er half, den Knaben aufbahren. Eine Reihe von Lichtern stand zu Häupten des Sarges, und die ruhigen Wachsflammen bestrahlten das stille, kleine Gesicht. Dann ging er zu Laura, die mit thränenlosen Augen, wie eine Entgeisterte vor dem leeren Bettchen kniete. Er hob sie auf. und die Wankende stützend, brachte er sie in das Zimmer, wo Bubi lag. Sie sollte ja Abschied nehmen von ihm. Stumm starrte sie eine Weile auf den in weiße Spitzen und Schleier gehüllten, mit Blumen geschmückten Leichnam. Sie schrie plötzlich auf. Ich habe Bubi getödtet! Wir haben kein Kind mehr, durch meine Schuld, durch meine Schuld!" Oskar nahm sie ans Herz. Aber sie ritz sich wieder los. Ich bin eine Mörderin," rief sie. sich anklagend, ich bin die Mörderin unseres Kindes! Und mein Haß, meine blinde Bosheit haben mich dazu gemacht! Fluche mir. Oskar! " Angstvoll umfaßte sie ihr Gatte auf neue. Mein Lieb, das ist ein Irrwahn, wie auch der von meine: Schuld!" sagte er, mit wehmüthigei Zärtlichkeit auf sie einsprechend. Wir mußten wachen über das Kind mit allen Kräften und Sinn.cn, aber 'wir konnten nicht alles Unheil von ihm abwenden, wie wir's so gern gerollt! Es war Fatum und eines Höheren Wille, daß es kam. wie es kam. und unsere schwache Menschenkr.ft hättk nichts dagegen thun können!" Er führte sie an die Bahre dcs Kin des zurück. Wir haben kein Kind mehr! Ja. Laura! Der Himmel hat uns Bubi genommen," fuhr er traurig fort, warum? Wir arme Sterbliche wissen es nicht! Vielleicht aber darum, geliebtes Weib, damit sich unsere entfremdeten Herzen wieder finden, damit wir uns wieder lieb haben wie einst! Laura, an dem Todtenbettchen unseres Lieblings laß uns so viel des verlorenen Glückes wieder gewinnen. als noch möglich ist! Wir sind allein nun, und wenn wir hier an dieser Stelle uns nicht in Liebe vereinen, welch' ein trauriges Leben harrt unser? Wie tragen wir den Verlust, den wir erlitten?!" Mit verweinten Augen sah ihn Laura groß an. Aber ich nahm Bubi an dem häßlichen Tage, nach dem er erkrankte, mit, trotz Deiner Warnung! Ich nahm ihn mit aus Haß gegen Dich, aus Bosheit!" stammelte sie erregt. Und ich wollte den Knaben da behalten, und diese Warnung war mir nur Mittel zum Zweck! Im Ernst glaubte ich selbst nicht, was ich sagte! Und wir wissen ja auch nicht, ob er wirklich von diesem Ausgang sich die Krankheit holte, ob nicht der Keim dazu schon länger in ihm war! Aber wie's auch sei, selbst wenn Du die Schuld trügest, die Du meinst. Geliebte, selbst dann würde Dich mein Herz nicht hassen! Selbst dann würde ich Dir in treuer Liebe das Unglück tragen helfen, das uns jetzt Beide traf. Vater wie Mutter!" Erschüttert preßte Laura die Arme um seinen Hals. O. Du bist so viel besser und edler, als ich Verblendete! Verzeihe mir. was ich Dir that, verzeihe mir alles, und ich will Dir in Demuth und Liebe dienen allezeit! Nichts soll mich wieder trennen von Dir! Und wir wollen uns wieder lieb haben wie srüher! Nein, noch tiefer, noch inniger!" Ja. mein Weib! Fürs ganze Leben wollen wir treu zusammenhalten, in guten und bösen Tagen! Wenn wir das erringen, dann ist uns Bubi nicht umsonst gestorben!" Und über das Wachsgesichtchen deS Kindes zittert ein Lichtschimmer, es sieht aus. als lächle es.
Taglicher Marktbericht. Viehmarkt. Jndianap'ls Union Vieyhöfe. 23. April. R i n d v i c b. Auserlesene bis prima Stiere, 350 Pfd. m. aufwärts $5.15 5.75 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und aufwärts 4.65 5.20 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.65 5.30 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pfd. Stiere 4.25 4.65 Mittlere öis gute Stiere W0bis 1100 Pfd.... 4.00 4.60 Gute bis gewählte Rinder. 4.25 4.75 Mittlere bis gute Rinder. 3.75 4.10 Gewöhnliche leichte Rinder 3.25 3.65 Gute bis gewählte Kühe . . 3.75 4.35 Mittlere bis gute Kühe.. L.00 3.60 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.50 2.70 Kälber 5.00 5.50 Schwere Kälber 3.50 5.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.75 4 25 Gute bis gewählte Schläch lcr Bullen 3.40 3.65 Gewöhnliche bis guteBullen 2.75 3.75 Gute Kühe mit Kalb $35 55" GcwöhnlicheKühe mit Kalb 520 530 Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere 55.90 5 95 Gemischte. fchw.Packing 5.80 5.90 Gule bis gewählte leichte 5.85 5.90 Gewöhnliche leichte 5.75 5.82 Pigs 5.00 5.75 Roughs 5.00 5.50 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 5.00 5.25 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 4.C0 4.75 Gute bis gewählte Schafe 4.C0 4.40 Ordinäre bis gute Schafe 3.00 3.75 tockers 2.75 3.50 Böcke, per 100 Pfd 2.75 3.50 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas 52.50 pec Dutzend. Citronen, 53.00 für 360. Aepfel, 51.75-54.50 per Faß. Feigen, 12c-15c. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per 5)undert. Cranbcrrics 52.75 per Vushel Crate Orangen, 52.7553.25 per Box. Erdbeeren 40 c per Quart. Rhubarb 25 30c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, 51.50 per 100. Zwiebeln, Spanische 52.00 per Crate; rothe Globe 51.50 per Bushel ; weiße Globe 53.50 per Faß. Kartoffeln, 51.45 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 50c per Bushel: zum Vcriandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey 53.00 per Fzß. Illinois 52.50. Cclery. 40-65c per Bunch. Weiße Rüben 90c per Faß. Parinips gewaschene 52.00 pcrFaß. Neue Gemüie. Blumen! ohl 51.50 per Tnyend
cyauols per Nutzend Lunches 45c To:natoes Crate von 6 Körbchen 54 Radieschen per Dtzd. Bunckes 30c Salat 11c per Pfund; Kopfsalat 54.00 per Faß. Spinat, 51.25 per Dutzend Bunches. Rolhe Rüben 40c per Dti. Bunches Kehl 51.15 per Fsß Oyster Plant 25c für 2 Dutzend Bunches. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 7-7c; hiesige stiere 7tz-8c; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-?ic; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6.zc; t:ihe 550 bis 650 Pfund 6c; Stier Bordcrviertcl 7c; Stier Hintervierrel !)c; Rind Hinterviertcl 8c; Rind Vor dcrvienel ; Kuh Vordcrvierte! bßez Kuh Hintcrvicrtel 8c. Frisches Kalbfleisch Kälber9c; Hinlcrvicrtel 13c: Vordcrviertel 8c. Frisches Schaffleisch Lämmer per Pfd. 9c; Schafe 84c; Schenkel 10c; Rocks, kurz. 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 10c11c ; Cottagc Schinken 9c ; gehäu letc Schultern 8c , frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 104c ; Tender, loins 18c ; Spare Ribs 6c ; Tail Bones 54c.Geräuchertes Fleisch. Sugar Curcd Schinken Erste Dualität: 20-18 Pfund llc; 15 Pfund 12jc; 12-10 Pfund 124c; Zweite Qualität 20-18 Pfund llc; 15 Pfu.id ll$c; 12 Pfund 12c, 10 Pfund 12c. Californifche Schinken 6 8 Pfund 8jc; 10 bis 12 Pfund 8ic; 13 bis 15 Pfund 8. Frühstück Speck Klarer Englifh Cured 15c; gewählter Sugar Eured 14c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 14c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 124c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 114c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal. 114c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchfcanitt, 12j?. Sveck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 10c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 10c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 10$c; Klare Bellies.25bis 30 Pfd., 10ßc; 18 bis 22 Pfd., lOZc; 14 bis 16 Pfd., lljc; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 bis 10 Pfd., 104c; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., lOZc.
Schultern, Engl. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 9c; 10 bis 12 öfund 9c Gepockeltes Schweinefleisch, Knochen, loses Fancy Pig 520.50; Klares Bean 19.50; Family 17.00; Short Clear 16.00: Rumrs 15.50. Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, 12$c; Außenseiten 11c; Innen feiten 134c; Knöchel 134e. Schmalz, in Tierces, 1. Qualität 10.; 2. Qualität 8c; 3. Qualität 9c Würste, Geräucherte Brcnmurst 8e; Frankfurter 7tze; Wiciierwueü 7c; Knsckmurst 7c; Bologna in Därm'N 6c,m Tuch 6c.
Fische, Anftern und Wildpret. Händler'Prclse: Clams Litlle Recks 75c per 10w Hummern 25c per Pfund. Shrimvs 51.25 per Gallone. Austern Beste Baltimore odcrS tand. ards, 51.00 per Gallone; beste Balti. timore Selects, 51.10 per Gallone; New York Counts, 51.00 per sondert; New York Culls, 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75c per 5)undert. Austern in Kannen New York Counts 35c; A. S. 55. & Co. &Piorti j 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. . 18c; R. 15c. See-Fifche. Knochenlose Häringe gefroren, 8c; frifche Häringe 9c; gereinigte Häringe, gefroren, 6c; frisch 7c; Weißfifch 9c; Forellen 9c; No. 1 Pickerel 8c; No. 2 Pickerel oder Blau fifche 6cc; Black Bah 15c; Croppies 6c; Sunfisch oder Perch 5c; Catsisch 10c ; Buffalo 6c ; Red Snapper 84c per Pfund. Getreide. Weizen-No. 2 rother 72c auf den Geleisen, 72c von der Mühle ; No. 3 rother 68 - 70c; April 72c auf de Geleisen; Wagenweizen 72c. Korn-No. 1 weiß 454c; No. 2 weiß 45c; No. 3 weiß 45c; No. 4 weiß 41i-434c; No. 2 weiß gemischt 44c; No. 3 weiß gemischt 444c; No. 4 weiß gemischt 40-424c; No. 2 gelb 44Zc; No. 3 gelb 44$c; No. 4 gelb 40-42$c; No. 2 gemischt 44jc; No. 3 gemischt 44c; No. 4 gemischt 40f-42c; an Kolben 434c. Hafer-No. 2 weißer 294c; No. 8 weißer 284c; No. 2 gemischter 274c; No. 3 gemischter 26jc Heu-altes No. 1 Timothy 12.7513.25 No. 2 Timothy 11.25-12.25. Kaffee. Folgendes sind die Jndianapoli Preise : Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packeten: Ariofa 511.75, Lion 11.75, Jersey 15.17, Caracas 11.25. Dillworih' 11.75 Dutch Java Blend 16.50, Mail Pouch 11.75, Gates Blended Java 11.75. Groeeries. Zucker Dominoes 6.37c: Stückzurker 6.37c; pulversirter 5.97c: rnil. !verisirter 6.02c; Standard granulirter 5.77c; seiner granulirter 5.77c; CubeS 6.12c; Confectioners' A 5.57c: Ridge wood A 5.37c; Phöniz A 5.32c, Empire A 5.27c; Ideal Extra Golden C 5.22c; Windfor Extra C 5.12c: Ridgewoodextra C 5.02c; gelber C 4.92 ; 16 ael. ! bcr 4.77. Eingemachte Früchte Blackbcrrics, 3 Pfund, 51.10; Pcaches Stand. 3 Pf., 52-2.25; Seeonds 3 Pfund 51.50 51.65; Pie 51.40-1.50; Ananas, Standard, 2 Pfund. $1. 65-1. 90; See onds, 3 Pfund, 51.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, 51; Babama Ananas 51 .90-2.25; Gesiebte Erbsen 51.10-51.75; ftühe Juni 51-1.25, ! Narrow 95c, cingemeichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-51.00;Zucker. korn 80c 51.00; Avfelbutler, per Dutzend 3 Pfund, 9c. Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, ftische, loc I2c Eier, llc per Dutzend. Hühner 7c; Turkeus: jungcHähne IC Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen. 54c ; alte Hähne 44c; Culls und Krumbrüstige 44c ; ßnien 6c: Gänse 5.40-6.00. Kaie. Engros Verkaufspreise. Jmportirter Schwcizerkäse 27c per Pfund; einhei mi'cher Schweizerkäse 17c; Wisconsin Cream Käse 10c-12c; New York Cheddars 13c; einheimischer Limbrger 13c; Brick 14c. Kohlen. könne tt Ion Anthracit? $7.00 3.66 Rauchlose 4.60 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.16 Raymond City 4.00 2.16 Winisrede 4.00 2.16 Kanawha 4.00 2.16 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.60 1.90 Green County 3.00 1.66 Jndiana Lump 3.00 1.66 Slack. 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.66 Lump Coke 11c per Bush. 52.75 pe, 25 Bushel. $1.50 per 12i Bushel. Zerkleinerter Cok 18.- perBu. $3.25 yi? 2 Bu. $1.75 per 12? Bu.
