Indiana Tribüne, Volume 24, Number 215, Indianapolis, Marion County, 22 April 1901 — Page 4

3mmna Tribüne, SS April 1901.

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Die Deutschen haben jetzt die erste Bierbrauerei in China' gegründet. Wieder ein neuer Vorwand für die Verbündcten, sich länger dort aufzuhalten.

Die europaifchen Machte sind eifrig bemüht, einander die Ueberzeuzung beizubringen, daß es für China eine Kleinigkeit fein werde, die 300 Millionen Entschädigung zu bezahlen. Verlorene Liebesmüh'! Die amtlichen Unregelmäßigkeiten in Manila sind nicht so schlimm, heißt es nun wieder offiziell. Sie haben ja so recht. So fchlimm", daß es die offizielle Dickhäutigkeit berühren würde, .... det jiebt's ja jar nich. In Wisconsin sollen, wie wir hören, alle Quacksalber, die sich den Namen Doktor" beilegen, ausgctrieben werden. Das wäre im In tcresse der Menschheit eine Maßregel, die auch anderwärts befolgt werden könnte. liH In nicht eigentlich Bluse und Shirtwaist ein und bleibe ? Nur auf den Träger kommt es an. Der Blusenmann füllt die Blätter der Geschichte. Der Shirtwaistmann meist die Witz' blättcr. Lokal-Nachrichten. Südseite Turnverein. Ein erfolgreiches Schauturnen. Der Vüdseite Turnverein, dessen Mitglieder, männliche sowohl als auch weibliche, an Rührigkeit keinem Verein nachstehen und manchem sogar als nach ahme'.'.rwerthes Beispiel dienen können, I hat einmal wieder übe: einen erfolgrer j chen Abend zu quittiren. Ds cr":c Schauturnen, welches derselbe gestern in seinem eigenen neuen Heime vcranttaltet hatte, legte voll und gtnj den Beweis ab, daß die TurnZöglinge, einerlei ob sie noch in den Kinderschuhen stecken, oder ob sie schon in bereiftere fahren stelzen, mit Lust und Liebe die edle Turncrci pflegen. Dieses jbet ist nicht zum Geringsten das Verdienst des Turnlehrers Herrn Eurt Toll. Kinder und Eltern wissen eben, daß cr sein Fach gründlich versteht und es mit seinem Beruf ernst mein:. Das gestrige Schauturnen zeigte denn auch die günstigen Resultate seiner Bemühungen . Eine jede Nummcr de? riinaiiigcn Programms ge langte in cralier und präziser Weise zur Durchführung. Bevor das Schauturnen seinen Anfang nahm, erschien der ci":c orccher des Vereins, Herr Henry Vi:tor, auf der Bühne und hielt eine kurze Ansprache, in welcher er feiner Freude darüber Ausdruck verlieh, daß trotz des miserablen Wetters die Freunde des Vereins und der Turnerei sich so überaus zahlreich zu drm ersten Schauturnen in der neuen Halle eingefundcn hatten; er dankte ihnen, und besonders den Bürgern der Si dseitc, für die dem Verein bisher geschenkte Unterstützung, und versprach, daß der Verein und sein Turnlch??r nach wie vcr bestrebt sein werden, deutsche Turnerei zu Pflegen und zu fördern. Daß der Verein und sein Lehrer dazu im Stande feien, dafür werde das Schauturnen den besten Beweis liefern. Hierauf nahm das Schauturnen fei nen Anfang. Nicht weniger als fünfhundert Turner und Turnerinnen nahmcn an demselben theil. Den Anfang machten die zwci:e und erste Knabenklaffe, deren treffliche Leitungen im Marschieren, Freiübungen, HochWillign u. . w. wumuwxnn kennung fanden. Den Uebungen der .. c k , u . .. svi...... Zögling? der ersten und zweiten Mädchcnklassc zuzuschauen, bereitete wohl einem Jeden ein rechtes Vergnügen. Die 'Bewegungen waren graciös und anmuthig und Alles ging wie am Schnürchen. Außerordentlichen Beifall errang sich die erste Abtheilung der Damenklasse mit ihrem FahnenReigen. Ein Corps de Ballet" einer Hofbübne Hütte diesen Reigen nicht in gefälligerer Weise zur Ausführung bringen können, als diese schmucken Vertreterinnen der holden Weiblichkeit der Südseite. Auf jede einzelne Nummer in 's Detail ein zugehen würde zu weit führen, allein fo viel sei noch erwähnt, daß die Activen einmal wieder mit ihren Leistungen am Reck und Barren und ihrem Schluß tabl' aux den Vogel abschössen. Wie schon oben erwähnt, gestaltete sich das gestrige Schauturnen des Südscite TurnVereins zu einem vollen und unbestreitbaren Erfolg. Beste matte Cabinets $1 Dz. Nur wenige Tage. Bennet, 38 . Wash.

1871 1901.

Liedcttranz. brillante Feier des Stifwngsfeftes. Eine 31). Der Sänger singt nicht des Dankes und des Ruhmes halber, sondern Er singet wie der Vogel singt, Der in den Zweigen wohnet, Das Lied, das aus der Kehle dringt, ..I: Lohn, der reichlich lohnet." Auf dreißig Jahre seines Bestehens schaute der Indianapolis Liederkranz" gestern zurück. Zu einem der ange sehensten Vereine und ohne Zweifel zu dem populärsten Gefangverein der Stadt hat er sich empor geschwungen. Aber nicht nur allein in hiesiger Stadt nein weit über das Weichbild derselben sind seine trefflichen Leistungen bekannt und bei Sängerfesten größeren oder kleineren Styles hat er nie wie ein Mauerblümchen dargesessen, sondern er stand stets an der Spitze und manche Lorbeeren brachte er'von seinen Sängerfahrten heim. Rückhaltlos wird wohl ein Jeder, welcher die Leistungen des Liederkranz zu sckützen weiß, anerkennen, daß derselbe seinem unermüdlichen Dirigenten Herrn Ernst F. Knodel es zu verdanken hat, daß der Verein heute nicht nur im Nord'Amerilanischen Sängerbund, sondern auch in dem Musikleben der hiesigen Stadt eine solche achtunggebietende Stellung einnimmt. Herrn Knodel 's Kunst bestand zunächst darin das rohe Stimmaterial in eine edle Form zu bringen. Es sind wohl wenige GesangVereins Dirigenten in hiesiger S:nM, welche so viele vortresrnche Sänger, die j cute jn verschiedenen Vereinen als Stützen derselben gelten, ausgebildet haben, als der Leiter des Liederkranz. ; Aber ohne auch nur einen Augenblick , das Verdienst des Herrn Knodel um den Verein zu schmälern, kann doch nicht vergessen werden, daß auch die Miiglieder desselben, vor allem die Activen i durch ihr kameradschaftliches Verhalten,! durch ihre begeisterte Liebe für das j deutsche Lied und ihre Anhänglichkeit an den ihnen im Laufe der Jahre l iebefcgewordenen Verein viel dazu beigem gen haben, daß derselbe gestern mit Stolz aus eine dreißigjährige an Ehren und fröhliche Stunden reiche Vergangenheit zurückblicken kann. Tcx große Saal der Germania Halle war von Herrn Victor Jofe in finniger und reizender Weise mit japanefischcn j Rosen, mit Immergrün und Blattge wachsen geschmückt, sodaß schon beim Betreten desselben ein jeder Besucher in gebührende Feststimmung gerathen mußte. Nachdem die ersten Klänge der von Klauömann's Orchester ausgeführten Ouvertüre Ertravaganza" verrauscht waren, trat $etl F. Weiffcnbach 3r., der tüchtige Präsident des Liederkranz, auf das Podium und hielt folgende, oft von Beifall unterbrochene Ansprache : ?s itt die Feier des 30. Stiftungfestes des Indianapolis Licdcrkranzcs, die uns heute in diesen prächtigen Räumen festlich vereint. In den vielen Jahren des Wirkens unseres Vereins haben sich die Concerte sowohl, als auch die sonstigen Vergnügunc?,cn immer einer allgemeinen Belicblheit erfreut, und der zahlreiche Besuch, mit dem Sie uns, trotz des schlechten Wetters, heute Ab'nd wieder beehren, könnte dafür zeugen, daß der j Liederkranz an feiner Beliebtheit noch Nichts eingebüßt hat. Namens des Liederkran',cs danke ich Ihnen für Ihren l Such und heiße Sie Alle herzlich will- . mpn tf4 h m m besang und geselliges Beisammensein über Alles und suhlen sich da hinge zogen, wo heitere Musik und wieder er klingen und einige Stunden heiterer ilnierhaltung ihrer warten. De Sänger haben, unter der tüchtigcn Leitung ihres, Ihnen ja wohlbckannten Dirigenten Herrn E. Knodel steinig gevrobt und keine Mühe gescheut, dieses unser 30. Stiftungsfest in jeder Beziehung zu einem Erfolg zu gestalten und unsern Mitgliedern, Freunden und Gönnern einige angenehme Stunoen zu bereiten. Wir hoffen und wünschen, daß das Gebotene Ihren Beifall finden möge. Dem Herrn Dirigenten, wie den Sängern harrte in dieser Saison so zu sagen doppelte Arbeit. Denn nicht allein mußten wir uns für unsere Konzerte vorbereiten, auch mußten wir unsere Aufmerksamkeit der Einstudirung der Festlieder für das im Juni ftattsin dendeFest des Nordamerikanischen Sän gerbundes schenken. . Zum Schluß möchte ich noch seitens

des Liedcrkranzes der deutschen Presse, dem Täglichen Telegraph und der Jndiana Tribüne Dank sagen für ihre Unterstützung, die sie uns ouch in dieser zu Ende gehenden Konzert-Saison wieder zu Theil werden ließen, nicht minder dem Hallenbcsitzer, Herrn Victcr Jofe, für sein allezeit freundliches und herzliches Entgegenkommen , das er uns heute wieder durch die aus freien Stücken cr folgte fchöne Dekoration der Halle in liebenswürdigster Weise erwiesen hat." Hierauf trug der Verein das stimmungsvolle Bundeslied Schwebe uns vom Himmel nieder" mit bekannter Meisterschaft vor. Von den ferner von dem Chor vorgetragenen Liedern errang Erinnerung", componirt von Richter, (C Müttcrlein, o Mütterlein, könnt ich noch einmal bei dir fein") sich derartig die Gunst des zahlreich anwefenden Publikums, daß dasfelbe mit feinem Beifallsklatschen nicht eher ruhte, als bis der letzte Vers des lieblichen zu Herzen sprechenden Liedes noch einmal wiederholt wurde. Auch das außerordentlich schwierige Lied von Abt Die Deutschen am Rio de la Plata" war eine vortreffliche Leistung und bewies , daß die Sänger mit Lust und Liebe gcprobt hatten. Ueberhaupt waltete gestern über allen Vorträgen des Chors bis zum Schlußlied Schlaf in Ruh" ein guter Stern. Die Zuhörer waren fehr zufrieden und da der Dirigent es auch war, so waren das die werthen Sangesbrüdcr nickt minder. Von den Soliden müssen in erster Linie Frl. Alma Schcrgens und der jugendliche E. H. Michclis genannt werden. Frl. Schergens sang sich mit ihrem klangvollen, modulationofühigcn oft bis zum Alt sich versteigenden Mezzo Sopran fo warm in die Herzen der Zuhörer ein, daß dieselben bedauerten, daß sie nur mit einem Liede auf dem Programm stand. Sie trug ,,The Holy Cün" von Adams mit ihrer herrlichen Stimme in folch packender Weise vor, daß ein Beifallssturm ertönte, wie cr wohl lange nicht den weiten Saal der Germania Halle durchbraust hat. Die wackere Sängerin trug hierauf noch das Lied ,,O dann mein Liebchen denk ich dein" vor, welches ihr ebenfalls vielen Applaus einbrachte. E. H. Michelis, ein Jüngling von vierzehn Jahren, brachte auf der Clarinettc Thema und Variationen'' aus der Thornton'schen Composition ,,Somnabula" in solch virtuosenhafter Weife zum Vorlrog, daß das Publikum anfänglich ganz baff wurde, dann aber mit seinem Beifall nicht kargte und nicht eher ruhte, als bis auch cr ein Encore Träumerei" von Schumann gab. Seine Ruhe, seine Sicherheit im Vortrag, die Art und Weise, wie er sich genau nach den Intentionen des Komponistcn richtet, sind geradezu bewundcrungswerth. Der junge Mann, welchem ohne Zweifel als Musiker eine glänzende Zukunft bevorsteht, ist ein Schüler des 5rrn Adolph Schellschmidt.

Vielen Beifall und zwar mit Recht, ersang sich das aus den 5)errcn F. Schä. fcr, Ed. Schmcdel, I. Schu'.meyer UND E. Michelis bestehende Quartett durch den Vortrag des Liedes ,,Fs haben zwei Blümlcin geblühct." Eine reizende Nummer des rcichhaltigcn Programms war die ,, Serenade von Tittle, in welcher die Herren A. D. Kaiser und N. Davis als Solisten brillirten. Herr F. Schacfer fang das Licd Wie schön bist du" und Herr E.Michclis das Lied ), Kindertraum, du Licbesglück". Beide Herren waren, was die Dichtung anbetrifft, in der Wahl ihrer Lieder sehr glücklich gewesen. Da sie dieselben schon früher vorgetragen haben, fo hieße es ja Eulen nach Athen tragen, wenn wir noch etwas Näheres über den Vortrag fagen wollten. Alles in Allem war das gestrige Conzert des Liederkranz ein derartiges, daß es den Zuhöreren einen hohen, köstlichen und unvergeßlichen Genuß bereitete. Es sei hier noch erwähnt, daß dem Conzert gestern auch sechs Gründer des Liederkranz, nämlich die Herren Wm. Koß, Wm. Weiland, Fritz Weif, fenbach fr., Gustav Hcrman, John Klein und Louis Kucchler sowie das älteste passive Mitglied, der 70jährige Wm. Saggemeicr, beiwohnten. Kirchen -Konzert. In der Ersten Kirche der Ev. Gemcinschaft fand unter Leitung des Herrn Prof. Bruno Trömel gestern ein Konzert statt, dessen einzelne Nummern in treff lichcrWcise zur Durchführung gelangten. Die beste 6 Cent Cigarre in der Stadt: Mucho'S Longfellow.

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