Indiana Tribüne, Volume 24, Number 214, Indianapolis, Marion County, 21 April 1901 — Page 6
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Die Lttncburgcr Heide.
(Copyright by Wm -Dem Stiefkind Deutschlands wollen K?ir heute einen Besuch abstatten, der vielverlästeiten und bespottet: Lüneburger Heide, die jedoch nur von denjenigen verlästert wird, welch sie nicht kennen. Denn auch die Heide hat ihre Schönheiten, ihren ganz eigenen me-lancholisch-en Reiz und in der deutschen Malerei ist sie heute hochmodern geworden. Eine ganze Gesellschaft jungdeutscher Maler hat sich in dem elenden 2orfneste Worpswede niedergelassen und dort malen nun diese jungen Lüneburg. -Künstler Heidbilder und sie malen -schon feit Jahren mit großem Fleiß rnid stets bringen sie Neues und immer Schöneres hervor. Ihre Bilder fehlen in keiner Kunstausstellung und den Bildern fehlen auch die Käufer nicht. Es ist nicht ganz leicht, die Lüneburger Heide genau zu begrenzen. Der Streifen an der Elbe mit Lüchow und Dannenberg gehört eigentlich zum Wcndlande und Oldenburg und Ostfriesland, welche bekanntlich denselben Charakter tragen, wie die eigentliche Heide, sind geschichtlich davon getrennt t und durch die Einwirkung der Schiff- ' fahrt, auch durch Lebensführung der Bevölkerung, von der eigentlichen Heide geschieden. So bleibt für Letztere eigentlich nur sie alte hannoverische Landdrostei Lüneburg übrig. Die Eisenbahn Hamburg - Lüneburg-Uel-zen - Celle - Lehrte schneidet die Heide mitten durch. Freilich, wer sich nur p
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Heinrich dem Löwen 'verschließen die Bardowieker die Thore.
von der Eisenbahn aus' dies Land anschauen wollte, der würde einen falschen Begriff bekommen, denn die Bahn führt an' stattlichen Städten, blühenden Dörfern und an der lieblichen Ilmenau vorüber, hier sind alte, zum Theil uralte Kulturstätten, der Boden ist verhältnißmäßig fruchtbar und die Aufforstung hat hier, große Fortschritte gemacht. Wer die Fahrt auf dieser Strecke macht, wird die Heide für ein gewaltiges Waldland halten, in welchem nicht nur die Föhre und die Birke gedeihen, sondern wo sich auch Eichen und Buchen zu herrlichen Wäldern vereinigen. Wer die Heide '0 - vii ' r --rz3? r- y jir -M t Ter ,.v k?r liegt s ftiZ im Morgknüchk. srikSlich wie ei fromm' ÖfWtffrn; .k,n Lefte skintu Coikgkl küffka. ti Uteri Tiuv'k suhlt t5 nicht; -H) vJtzb von der Eisenbahn sie suchen. r reckt kennen lernen will, der muk . e?',! rtdf Uelzen-Nremen 'T i . . fahren. Da sieht er noch zuweisoweit das Auge reicht, die braune 'släLe. hie und da unterbrochen un ü"lh träumerischen Föhrenwald, da''schen ein einsames Gehöft, umringt 4 i einigen auooaumen, aucy vem -Schäfer, der die eigenthümlichen, misVr firmtrifTt sfnnrfTT (ifoi . , Mj i:;6ar"0 hütet, begegnet man noch. 5'.' auch diese melancholischen Bilder coeX verschwinden in absehbarer Zeit. Es wird mächtig aufgeforstet in ':r Herde, und wo sich nur ein Fleck-
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, Kaufmann 1901.) chen Erde findet, das durch ..künstliche Berieselung befruchtet werden kann, da sieht man auch lachend Kornselder und grüne Wiesenflächen. . Nichts ist falsch, als die ziemlich verbreitete Ansicht, daß die Bevölkerung der Heide aus bedauernswerthen Hungerleidern bestehe. Im Gegentheil, wer den freien, wohlbxgüterten Bauern noch in seiner ganzen Pracht kennen lernen will, der gehe in's Lüneburg'sche. Dort findet er noch die altgermanischen Recken, die slachshaarigen Abtsmühle. Teutonen, den , ganz rein erhaltenen altgermanischen Stamm. Er . findet hier. auch noch manches,. -was an die Schilderungen des Tacitus erinnert, ein patriarchalisches Gemeinwesen, in der Lebensführung fast gar keinen Unterschied zwischen Herr und Knecht. Und so ein altes niedersächsisches Bauernhaus, wie es so langgestreckt hervor, blickt aus den Wipfeln uralter vom Ahn gepflanzter Eichen, die oft kränz .förmig den Einzelhof umstehen! Dasselbe Strohdach deckt Herr und Gesinde. Vieh und Ernte. Ein Hauch patriarchalischen Wohllebens, unangetasteten Friedens weht uns daraus entgegen, ein Hauch, der uns die Vorzeit in einem lebenswarme?. Bilde' wieder bringt. Hier erbt der älteste Sohn noch vom Vater, die Güterausschlachtung ist ganz unbekannt. Die Geschwister werden mit Geld abgefunden, oder bleiben wohl als Gesinde, das dem Erben in fast Allem gleich berechtigt ist, auf dem Hofe, die Ueberflüssigen gehen nach Amerika oder in die Stadt, oder - sie . erobern sich durch Fleiß und Ausdauer ein eigenes ländliches Heim durch Urbarmachung der noch unbebauten Herdestrecken. Zwar ist es ein Leben voll harter Arbeit, aber man kennt keine Bettler im Lüneburg'schen und die Arbeit bringt dort, wie überall ihren Segen. Wohl genährt und kraftstrotzend ist die nie derdeutsche Bevölkerung und zufrieden scheint sie zu sein mit ihrem Loos, das a wohl gepaart ist mit harter korperlr cher Arbeit, das aber Gesundheit und ZXTT" ' 4gksfS2 - - --- lV jy ''ffi1 - f?m '''f'iftsi" yri Heidesee. CchrrtNliknkran? am User stkbt "". Un dorcht tti Schilfe EchlummerlZede; sin lindel Säuseln kommt und geht, Alj tliift'rk ti: Fried,! Friede! Friede! -, nue:tt von DrsKe.Hüljhoff. langes Leben, kraftvolle Fortentwickelung des Geschlechtes verbürgt. Kommt man von Norden, also von Hamburg her in die, Heide, so zieht gleich bei dem ersten Heideort, fast noch auf der Grenze, des Marschlandes, ein merkwürdiges Stück deutscher Geschichte an uns vvrSber. Wir sind im Flecken B a r d o w i e k, das einst die wichtigste Handelsstadt Nord-Deutschlands war und diejenige Rolle gespielt hat, welche heute Hamburg gebührt. Dzs war die Hauptstadt des Bardengaues, der römischen Longobarden, hier hatten die Germanen, welche der Schrecken der Romer wurden, ire Stammsitze.
Wie alt ist Bardowiek? Wer weiß es? Aber jedenfalls war dieser Ort schon
Norddeutschlands bedeutendste Handelsstadt. als Karl der Große seme mächtige Hand auch auf das Sachsenland legte. Der große Kaiser gewährte den Bardowiekern wichtige Privilegien. und Otto der Große bestätigte 'u. vermehrte dieselben. H:er erhob sich dann der gewaltige Dom, von acht anderen Gotteshausern umringt. Nahezu 400 Jahre dauerte dieser Glanz der n "'?, II - i liSL Ai!ft lt irJ S 1 L " - Lünebur?. Am Cand. alten Stadt Ihr furchtbares Schicksal kam in Äen Kämpfen zwischen Friedrich Barbarossa und Heinrich dem Löwen. Bardowlek verschloß dem flüchtenden Löwen seine Thore und als dieser gewarngste unter den Kriegsherrn des Mittelalters wieder zur Macht gelangt war. übte er fürchterliche Rache an der Stadt. Am 23. October 1189 wurde sie von Heinrich im Sturm genommen und dann em entsetzliches Blutbad angerichtet. Bardowlek wurde bis auf den Grund zerstört und die Rache des Löwen" ging so weit, daß er um den Wiederaufbau zu hindern, Quadersteine der alten Häu ser nach Hamburg und Lübeck fortführUelz:n. Veerser Strafe, te. Ueber dem Portal' des einst so herrlichen Domes wurde die Kgur tines Löwen aufgestellt mit der Inschrift Leonis vestigiuin" die Spur des Löwen". ; Das war das Ende des einstigen Bardowiek. Nicht wieder hat es sich erhoben aus der Asche der Verwüstung. Heute ist es ein großes Dorf von 1900 Einwohnern und nur der Dom erinnert noch an die ehemalige Herrlichkeit. Lüneburg liegt nur zwei kurze Wegstunden von Bardowiek enscrnt und verdankt seinen Ruf als norddeutsche Handelsstadt wohl nicht nur den starken Salzquellen, sondern zum guten Theil auch den Vortheilen, welche es als Nachbarin Bardowieks in Folge dessen Verwüstung gewann. Die Bahn bringt uns rasch nach Uelzen und Celle. neben Lüneburg den beiden wichtigsten unter den Heidestädten. Uelzen, eine Landstadt mit O000 Einwohnern, liegt im Mittelpunlt der Flachsindustrie. Es ist ein alter Ort, dem schon 1270 Stadtrechte Celle. Dl5 Schieb. verliehen wurden. Es liegt inmitten einer fruchtbaren Oase der Heide, umringt von herrlichen Eichen- und Buchenw'äldern. Das benachbarte Celle ist bedeutender, besitzt die doppelte EinWohnerzahl wie Uelzen und liegt an der bis dahin schiffbaren Aller. Celle hat in der Geschichte der braunschweiglüneburgischen Lande eine wichtige Rolle gespielt. Sein Schloß, in welchem bis 1705 die Herzöge der Celle'schen Linie residirten, ist ein imposanter Bau. Hier verlebte die Königin Karoline Mathilda von Dänemark, nach dem Sturze Struensee's, ihre Gefangenschaft. Man findet über die ganze Heide zerstreut die Hünengräber, die Grabstätten unserer heidnischen germanischen Vorfahren. Noch heute zählt 53te2ri . 0 -S&sh ; Winsen a. d. Luhe. Schlcb. man in der Landdrostei Lüneburg allein 101 Steingräber. 415 Erdgräbr und vier wirtliche Friedhöfe aus jener Zeit. Diese Gräber sind jetzt Stactseigenthum und dürfen nicht mehr ihrer Steinschätze beraubt werden. Aber wie ist da in früherer Zeit gewirthschafte! . worden! Wie viele . der kleinen altdeutschen Dorf- ? kirchm sind erbaut worden -auö den
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Riesensieinen, welche d!e rälr schmücken, wie viele dieser Steine sind -.rsch!agen worden zum Cl)aujseeba und zu anderen Zwecken! Woher kom:nen diee gewaltigen St:ir.e, diese granitnen Ungethüme? Sie sind von den gewaltigen Eismassen aus dem brhen Norden zur Eiszeit hierher verschleppt worden, zurückverblieben, als das Eis auf demJahrtausende dauernden Rückzug abgeschmolzen war. Dann sind die Blöcke in viel späterer Zeit von unserm Vorfahren gesammelt und zum Schmucke der Gräber ihrer Herzöge und ihrer besonders tapferen Männer benüht worden. Ein ganz ungeheurer Aufschwung
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-pr&kf kS 'fru t T Mocca in der zum Säen, zum Mähen, zum Dreschen, Heckerling-Schneiden, sogar zum Ausroden der Kartoffeln. Der Aufschwung der Heidegegend läßt sich auch in de? Zunahme der Bevölkerung lebhaft erkennen. Im Jahre 1875 hatte das ehemalige Fürstenthum Lüneburg 386.714 Einwohner, jetzt 450.000. Uüd dabei ist diese Bevölkerung fast ausschließlich ackerbautreibend, die geringe Stadtbevölkerung hängt ganz und f.ar vom Ackerbau ab und die Steigerung ist um so bemerenswerther, als gerade das nördliche Hanno-
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ver einer derjenigen Distrikte Deutschlands ist, welche während der letzten 25 Jahre verhältnißmäßig die meisten Auswanderer nach Amerika gestellt haben. , Der Staat ist mit der Aufforstung der Oedländereien vorangegangen und er hat die zuerst recht trägen Bauern nach und nach zur Mitwirkung erzogen. Der Fiskus leistet bei Aufforim landwirthschaftlichen Betriebe hat Diele eines stch innerhalb der letzten zwanzigJahre vollzogen und wenn es. wie durchaus zu erwarten steht, mit derEniw:c!t!:'.nz so weiter gehi, so wird die alte Lüneburger Hide schon in der zweitnächsten Generation nur noch als Tradition bestehen. Was bisher Heide ..ar. mag in fünfzig Jahren der waldreichste Distrikt Deutschlands geworbn sein und statt der unabsehbaren Flächen von Oedländerein von ehemals wird 'VJZSK rn. UM 'xf Wfe "W( ' 1 Bauernhof an man dann durch riesenhafte Forste rei sen. welche hie und da von schmucken betriebsamen Dörfern unterbrochen werden. Der Aufschwung ist ein ganz merkwürdiger und er ist nicht zum kleinsten Theile der verständigen An leitung durch dieIegierunzsorgane zu danken. Diese neue Art der Cultur begann übrigens schon zu hannöverscher Zeit. die. preußische Verwaltung hat ste jedoch noch energischer fortgesetzt. Es hat ziemlich lange gedauert, bis der .Heidjer- selbst für den Fortschritt p toonnen worden ist, jetzt aber hat er j$
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in die Sache eingelebt und der Bauer hat seinen Vortheil dabei gefunden. Der Fortschritt besteht hauptsächlich in der Aufforstung der öden Strecken, in der Anwendung von Kunstdünger und in der Einrichtung von oeiigatori-
,cyen orl0lioungsjcvuten. welcye alle jungen Männer des Dorfs vier Winter ' hindurch besuchen müssen und welche vom Staate erhalten werden. Auch Männer bis zu 30 Jahren haben freiwillig regelmäßig an dem Unterricht theilgenommen. Eine Folge dieses Schulunterrichts ist. daß der Heidebauer jetzt vielfach mit Maschinen arbeiten läßt, daß man in ganz kleinen Heidedörfern jetzt Maschinen findet Heideschenke. stungen namhafte Zuschüsse in baarem Glde und giebt auch unter gewissen Bedingungen die jungen Pflanzen aus' seinen Baumschulen unentgeltlich ab. Die Regierung hat bei diesen Bestrebungen nicht allein die Hebung des Wohlstandes unter den Heidebauern im Auge, sondern sie handelt nach großen nationalen Gesichtspunkten, denn der allgemeine Culturzustand eines Landes hängt wesentlich davon ab, ob ein Land waldreich oder waldarm ist. Möchte man doch endlich einmal auch in Nordamerika einsehen, daß der Raubbau und Wälderverwüstung von unermeßlichem nationalen Schaden sind! Der Heidebauer zieht jetzt großen Nutzen aus seinen Wäldern und das spornt ihn an zu weiteren Aufforstungen. Viele Bauern besitzen jetzt schon auf ihren Gütern 400 Morgen Wald. Das Holz wird jetzt nach 60jährigem Bestand geschlagen und so kann der Bauer jedes Jahr etwa sechs Morgen mnnnmniznzmnzznzzn: Bauernhaufes. Wald fällen und das Holz verlausen, rritri.-n-zr: r c i :.. vöciuiiutinujiuiiu muj ci iviori ivieocr f. . (Vf'i. t .r . o r-'r sie Kcrc itiaic ccjamcn. was ungesayr 35 Mark per Morgen kostet. Aber von einem Morgen Holz zieht der Bauer 200 Mark, so hat er 265 Mark übrig von jedem der sechs Morgen. Er hat regelmäßige Arbeit für den Winter und der Preis des Holzes hat ja eine beständig steigende Tendenz. Der sogenannte ' Heidekönig, der Bauer jrL.- ' yf-yy" ,M W der Ilmenau. V)?,s?L in M,ufi,s, - fit ff rS kalt Ück soaar einen eiaenen Zsorker JJ L k ULikW & m K. l'j IUJLUL. für s-z. ri,,n, ?tt im f!-;, Mni SfT rn.fr Wn ' fS knne Schafe mehr, deren er früher mehrere Tausende besaß. Aber in seinen Ställen stehen jetzt achtzig ' der besten Kühe. ' In de? Heide giebt es viele- Bauern, die bis zu1000 Morgen Land besitzen, davon ist jetzt fast die Hälfte Wald, welche? jetzt besser gedeiht als früher, denn die Hndschnucken werden immer mehr abgeschafft und sie werden in der
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verschwinden. Und damit - wird der schlimmste Feind des Waldes verscheucht, denn das Schaf benagt ' namentlich im Winter die jungen Fichtenstamme, so daß dieselben absterben. Nächst der Aufforstung ist die allge-
meine Einführung des Kunstdüngers von großem Segen für die Heide ge Echäferhütte in der Heide. worden. Der LLnburg:r Heidjer kauft ungeheure' Massen von ThomasPhosphatmehl und diesem Düngungs Mittel sind die vielen prächtigen Rieselwiesen zu verdanken, welche - man jetzt in der Hide antrifft. Jetzt hat der Bauer, namentlich in der nördlichen Heide, wo das Wasser - mehr Gefalle hat, als im Süden, ebenso prächtiges Rindvieh wie der frühe: viel beneidete Ui 32 rr. vti ? I .r j'rvn. vi "-i it'' ' Klofterruine tzude. Marschbauer und fix muß sie sich jetzt regen (nach Wilhelm Bujch) die brave Bauernmutter. Tagtäglich macht sie frische Butter, Des Abends spät, des Morgens früh Zupft sie am Hinterleib die Küh ' Mit kunstgeübten Handgelenken. Und trägt, was kommt, zu kühlen . Schranken Wo dann ihr Finger leicht gekrümmt. Den fetten Rahm, der oben schwimmt, Herunterschdpft, und so m Masse Vereint im hohen Butterfasse." Alte Straße in Lüneburg. Uebrigens macht der Heidebauer letzt hauptsachlich Süßrahmbutter und wo die Ortschaften dichter bei einander liegen, da gibt es sogar Meiereien, welche die Milch verarbeiten. . Aber auch der Moorboden wird jetzt m Ackerland verwandelt und zwar n.cht mehr so viel durch das Aobren nen des Moors, welches den Bewohnern im ganzen nördlichen Deutschland als Höhenrauch bekannt und lästig wurde, sondern man hat jetzt vielfach eme neue. Methode mit Gluck angewen det. Man hebt jetzt im M?ore 3i ben aus von 2 bis 5 Fuß Tiefe. Die zwischen den Gräben liegenden Flächen, welche 2550 Meter breit sind. werden mit einer Sandschicht von etwa fünf Zoll Höhe überschüttet und dann gedeihen dort öafer oder Klee vortrefs
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lich. weil es diesem Boden wegen , der n derselben Firma herzeftellt. zum Putze w .IV C!3 A.Tit4iiriil tA tMA4 .
tiefen Moorschicht niemals an Feuch .. , r ix ' 7 7 ' llgiell ieoii. I ' ' Am Dümmer See. . N A.. W . m vtoca vor izu Jayren konnte man Heideland massenhaft umsonst haben, a die konkglich-churturstliche Land taMfifffnft3nfTTsrlfvF 111 KeTfß Tnt nrrt 1 9 7 I 7 I tt l ! 7 y v w v v 10. Mai 1776 einen Beschluß gefaßt. . t r rv. v woourcy denjenigen, meicye varanr ge wordene Höfe - übernehmen wollten. rnrf. hnUr siihrnrnf luntK&eTi G W y V Q 1 W W wi.fivn w V ; "(So war's vor mehr als ' hundert Jahren. - Heute noch kin man Heide land billig kaufen, aber - selbst : das ödeste Land ist kaum noch unter vierzig Mark der Morgen feil. Gut cultivirtes und aufgeforstetes Heideland aber wird sehr gesucht. Doch es ist . nicht I J 5? a '.Y Markte. Der Heidetauet ut 11013 aus lemen qoj mo ,eztkN findet MllN eine, der fein Anwi iN 1..'-.. ' AA ' , veräußern will. Er hat auch ganz recht, denn wer lebt freier und wiab hängiger, als so ein Heidebauer? Galiläi hat gesagt: D ist ein Mann von gtoßem Verdienst, welcher macht, daß da zwei Aehren wachsen, wo sonst einei wuchs." Die Heidebauem sind solche Männer von großem m.,;.n st firtfn ' soaar ae-
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