Indiana Tribüne, Volume 24, Number 213, Indianapolis, Marion County, 20 April 1901 — Page 6

Tribüne 20 mU t

MW-MMistt

ds INDIANAPOLIS. Vanln. tz Epi:l JUtlit! auf, 2 E, WcHMr Sir. . V. Wilson. Präs. . X. Etzurchmn, ÄmflUer. LeichenbeftkUer. Zrinstein Bro,.. 022 Ost Wrfet tr. Holz und Kohlenhändler. H. H. Kattüu & Eo., 464 Cedar Str. Alteö Phone 1272 Advokaten. Varrctt, Brown, Bamberger & Feibleman, deutsche Advokaten. Tel. 417. t t : 706 Stevenson Gebäude. Lebensversicherung. 9f Srf Jnsuran EompTM. Q. Vmdr,r, Agent. 2 Andion Trust irtlWt i Ctrl Lift y. 8 Ost w Str. . V. MertlNbCU. sil CmHUl 120C.00. Välktttku. V Prr,tt k tflrt Vtikertz. A. t0 Ortzce , Bakers 14 Ost Suttz St, HSte, Handschuhe ett. Hen4,s. frfkt .. 181 6. Veribw Vyiele und Spielwaaren. her, kharle, & Co.. 29 W. Washingt. Drnggiften (Wbolesale). Kndlnepoli Dru Eo.. 21 O. Martzlantz Vartz Vro. Tru, So.. 120 S. Meridian. SSgennnd Werkzenge. I. f. Wmm k C.f 402410 6. Jllin.iK WnndSrztliche Instrumente. . h. Armstrong k lo.. 224 6. Meridi VnmpeuVWässerleitung, Fahrzeuge. Unstk k onse l.. 371 6. eridia. Otzß und Produkte Commission. Vtzerup & ,.. 2224 S. T'.aa Str. Trnft-Tomyagnien. nin lrust So. k Safe Deposit Vaolts. bischer 6f Deposit. 30 Ost Wshin,to. ojti $5.00 und aufwärts. Piano ud Mnfikalien. artin 4 Lemioz. 59 Ost Mark Ett. Landwirthschastliche Geröthe n. Wagn Volten . V. Mfg. Co.. 339 Ost Wastz. j, T. E,no Amolnent C,., 27 N. pttok M Unter k humml, 221 W. Weshintzt. Weißblech. Xmantt k Sullida. 216 6. Veribian Sta Putzwaarm. zotzk, cEre, 240 S. Meridian Ett. ' Kutschen und Reparaturen. oMn4, Jrvin k So., 32 Ost eorgi 61 EiskN' und Blechvaare, Gewehre. yman k arey Co., 111115 S MerU. Leder, Treibriemen, Packmaterial. t (L.ikf A fifc ! t , ff W., H 227 6. Meridian Farben, Oele nd Glas. . urdsal .. 102 e. Meridian Et, KidtanaZoli Paint k Solor Co., 240248 Masiachusttt, Ift Vrnndelgenthnm und Berfichernnz. , John S. k Co.. 8 Ost Markt. FeuerversichernugSgesellschaften. ten Jnsuran Co., Cha. Schur W -, tk. fk vtn. Ganetk. Samenhandler. Huntlngto k Pag, 130 Ost Market. Eisen- und SchnneHevaare. Oon,ul Hardware Co.. 120124 Oft Washington 6tt Eisen und etahl PoMoatz. WLS k Ca.. 107 6. AM Schade nd tiesel (Wholesale). D. Cooper Sho Co.. 127 6. Meridian Hdri. an Co.. 215 6. Wert JceCream. fvrnal. . .. 212 R. PennstzlvaniT t. 0 1 " V anHolz. Lodr, HeRrH, Georgia Err. Zmkervaaren (Wholesale). waggu k Co., IS West Georgia Etr. HchnUtwaaren. .htz, tlUn k Co., 135 6. rrttw. dd, Co.. 2 . nldia. Gvxer ' Wdolesale). . tt. 207 . i rr. ""s . Wawrw ck C. . Mrri 6t. rCXConn I ifc.47 6. Meridian Sta. E. Qtrxft k li,N Q. GHla 6ts. jtiywwu rAiatA M' atea RIPANS TABUltS rc intcnded for chUdren, bdiettad all who prcfcr a mtdicinc disgubed 00 000 (ectiancry. Thcy may uowbehad (put up in Tin Box, scventy-two ja boX price. twcnty.frve cents or sivc booes fior ont doüar. Any drugpsi will grt them ii you losist, acd thcy may al ways be cbtai.ncd Ly rcmuungthe priccto IheRipansChenüi CoiRpanjrcit. Liawr-r '

MN

J ,

j

A

Äii

fisn

AU

M

ralvfffi

JUfl fMisa

f 'iTanrr

Löm Auslande.

I n beiden CorpSbzir ken des Königreich Sachsen werden dies Jahr insgesammt 13.700 Mann Infanterie. 940 Jäger, 1730 CavaÜ!rlften, 600 ffutz - Artilleristen, 260 Pioniere, 730 Mann für Trainformationen und Sanitäts - Compagnien eingezogen. DerPrinz-Regent von Bayern hat bestimmt, daß an Stelle der Bezeichnung Gemeiner" die nachfolgerden Namen bei den einzelnen Truppen zu treten haben: Bei den Jnfanterie - Regimentern Infanterist", bei den Schweren Reiter - Regimentern Reiter", bei den Ulanen - Regimentern Ulan", bei den ChevaulegersRegimentern Chevauleger"", bei den Escadrons Jäger zu Pferde Jäger zu Pferd", bei den Pionieren und Verkehrstruppen Pionier" und beim Train Trainsoldat". Eine interessante Pariser Statistik besagt, dah im Laufe eines Monats dort durch Pferd und Wagen 714 Personen zu Schaden zekommen sind, von denen 66 starben; durch die Eisenbahn 68, 6 starben davon; das Zweirad hat 51 Personen verletzt, das Automobil 3 getödtet und 16 verwundet. Ein Bürger von Neuilly, Herr Bachelot. hat dem französischen Finanzminister ein Projekt unterbreitet, das eine grotzartigePopularisirung zum Sparen bezweckt. In Paris und in ganz Frankreich sollen Automaten aufgestellt werden, die gegen Einwurf eines 10 Centimes-Stückes ein Ticket von sich geben, das auf die gleiche Summe lautet. Eine bestimmte grötzere Anzahl von Spar - Tickets kann dann gegen eine neue Urkunde, mit welcher der Zinsenertrag beginnt, umgetauscht werden. D e r englische Archäologe Garstang hat in Ober - Egypten das Grab von Neter - Kha. dem Konig. dem man die Erbauung der öerühmten Stufen - Pyramide von Saggara zuschreibt, entdeckt. Sein Name erscheint auf einem Felsen in Sinai neben anderen der IV. Dynastie, aber Gegenstände, die man jetzt in diesem Grab gefunden hat, sind denen der II. Dynastie ziemlich ähnlich. Das gewölbte Dach des in das Grab hinabführenden Ganges ist das früheste dieser Art, von dem man Kenntniß hat, es führt die Geschichte des egyptischen Gewölbes auf das vierte Jahrtausend v. Chr. zurück. Bei Moldavan wollten die dortigen Einwohner Avram Tomesku. Georg Triffa. dessen Brud-r Elias Triffa und Juon Barbu trotz des starken Eistreibens in einem Kahn die Donau übersetzen. Es wird vermuthet, daß sie geschmuggelte Waare mit sich führten, da sie, offenbar um das Einbrechen der Dunkelheit abzuwarten, sehr lange auf dem Wasser blieben. Plötzlich gerieth der Kahn zwischen zwei mächtige Eisschollen, die ihn zertrümmerten. Alle vier Jnsassen stürzten in's Wasser. Viele Bewohner Moldavans waren am Donauufer Augenzeugen der Katastrophe,doch war es nicht möglich den Verunglückten Hilfe zu bringen. I n d e r W i t t i n g a u e r Kaserne bei Wien hatte die 3. Compagnie des 1. Bataillons des Jnfanterie-Re-gimmtes No. 75 Schießübungen. Der Infanterist Johann Rzehorz wurde wegen eines Vergehens bei denselben vom Corporal Emanuel Blazek zur Rede gestellt und getadelt. Nachmittags wurden in einem Zimmer, in we!chem sich Rzehorz und Blazek befanden, die Gewehre gereinigt. Rzehorz ergriff das seine und commandirte: Habt Acht!" Man glaubte, er treibe einen Scherz. Aber schon im nächsten Moment commandirte Rzehorz: Setzt an!" und Feuer!" und schoß auf Blazck. Dieser fiel mit einem Aufschrei zu Boden und war nach wenigen Minuten eine Leiche. Als die Postmeisterin Alexandra Konop in Lisso im, Somogyer Comitat von einem Besuche des Nachts heimkehrte, bemerkte sie Licht in dem Amtslocal. Vorsichtig nähertretend. sah sie alsbald, daß sich Diebe daselbst befanden, die mit Beilen die versperrten Kästen geöffnet hatten und nach Werthsachen suchten. Rasch entschlössen drang die Frau ein, nahm im Vorzimmer den dort in einem Versteck liegenden Revolver, und ehe sich's die Einbrecher versahen. krachte ein Schuh. Die Kugel streckte einen der Missethäter nieder, während der andere entfloh, um schon des anderen Tages eingebracht zu werden. Der Verletzte starb nach wenigen Stunden. Im ganzen Comitat ist man stolz auf die Postmeisterin von Lisso. Das frühere Hannover'sche Jäger - Bataillon No. 10, das lanqe Iah in Goslar lag und am 1. April 1890 gleichzeitig mit dem Jä-ger-Bataillon No. 4 nach Colmar i. E. verlegt wurde, wird gleichzeitig mit dem 4. Jäger - Bataillon abermals seine Garnison wechseln und nach Bitsch verlegt werden, wo beide Bataillone dem Verbände des XV. Armeecorps zugetheilt werden. Durch diese ränderung wird eine Auflösug der 82. Infanterie - Brigade (Jäger) erfolgen, der aber am 1. April 1901 eine Neubildung folgen wird, und zwar wird die neue 82. Brio .. aus zwei Bataillonen des Jnfant.ie Regiments No. 171 in Bitsch (von. U April ab in Colmar) und dem Jnfantecie - Regiment 172 in Straßburg gebildet werden.

Wenn der unselige Z u-

fall ihr nicht in die Quere gekommen wäre, hätte eine gewisse Louife Dupont in Paris sick in nächster Zeit mit ihren Ersparnissen ' als Dienstmädchen zur Ruhe setzen und alö wohlhabende Rent. nerin ihr Leben beschließen können. Nach den bisherigen Feststellungen hat diese Musterzofe im Laufe der letzten zwei Jahre bei mehr als vierzig Herrschaften in Paris und der Provinz Diebstähle und Einbrüche verübt und mehr als 200.000 Francs in baarem Gelde oder an Werthsachen zusammengerafft. Ihr Vorgehen war ein sehr einfaches. Sie lieh sich von ihrem Geliebten und Helfershelfer Ruchert die großartigsten Zeugnisse unter den verschiedenstenNamen ausstellen und wur. de auf diese hin von den Stellenvermittlungsbureaux an reiche Herrschaften empfohlen. Ihre erste Sorge war stets, wenn sie einen neuen Dienst angetreten hatte, den Aufbewahrungsort für die Kleinodien, and das Tafelteräth, sowie den Geldschrank ausfindig zu machen und dann mit Ruches's Hilfe, der sofort mit einem Handn?agen zur Stelle war. diese zu erbreä-zn und auszuplündern. Die Diebin wurde schließlich in einem Stellendermittlungsbureau von zwei Geheimpolizisten erkannt, die ihr in einem Fiaker bis nach ihrer Wohnung folgten. Dort hatte sich Ruchet als ehrsamer Geld und Silveroerkäufer niedergelassen und figurirte als solcher auch auf den Gewerbesteuerlisten. In einem Geldschrank wurden 10,000 Francs baar und ein Checkbuch auf den Credit Lvonnais vorgefunden. Ruchet wurde natürlich sofort mit der Dupont zusammen festgenommen. Wegen Ermordung einer Generalin war vor einiger Zeit Alexander Talma. der Sohn einesStaatsratlos in Petersburg, zur Zwangsarbeit in den Bergwerken von Sachalin verunheilt worden. Nachdem er dort bereits mehrere Monate zugebracht hatte, wurde er vor Kurzem nachRußland zurückgebrach: und in Odessa internirt. Der Proceß gelangte nämlich abermals zur Verhandlung, weil als Mörder ein gewisser K'arpow sich gemeldet hatte. Trotzdem wurde Talma abermals verurtheilt. Neuerdings bestätigte ,'ogar der Senat, an den die Sache zur Prüfung gelangte, das erste Urtheil. Dieser Tage nun wurde der Procureur von Odessa durch den JuTtizminister in Kenntniß gesetzt, daß der Kaiser den Talma begnadigt habe, der nun sofort freigegeben wurde. Das durch den schnell hintereinander erfolgten Tod von drei Kindern in tiefe Betrübniß versetzte Landwirth Denner'sche Ehepaar in Andenhausen war durch eine leichtfertige Zizeunerorophezeiung in denWahn gesetzt worder., daß es zwei der verstordenen Kinder wiederbekommen würde und zwar nebst 10,000 Mark. Vor eimgen Tagen ist nun bei beiden Eheleuten der Wahnsinn ausgebrochen. Der Mann alarmirte Nachts den Geistlichen und die Hebamme. Als diese mit den Nachbarn in das Denner'scheHaus eindrangen, fanden sie in der Wohnstube Mann und Frau, auf einem Schemel hockend, vor. Der Mann hatte das einzige noch lebende Kind so an sich gepreßt, daß diesem das Blut aus Mund und Nase lief. Sechs starke Männer hatten Mühe, den Mann zu überwältigen und ihm das 5dind fortzunehmen. Vom Jnlande. In Virginia ist der famose Negerprediger Jasper gestorben, von dem früher viel die Rede war. weil er steif und fest behauptete, die Sonne sei ein glühendes Feuerrad, welches um die Erde laufe, und wer dies nicht glaube, sei ein Ketzer. Seit Jahren hörte man nichts mehr von diesem ..Propheten". dessenKapuzinaden selbst den unwissendsten Negern zu albern vorgekommen sein möge. JnNorth Dakotawurden im vergangenen Jahre 15 Bushel aus Argentinien bezogener Flachs ausgesäet und das Resultat war ein so günstiges. daß man in diesem Jahre ein Areal von 12,000 Acres mit 600 Bushel besäen wird. Dieser Flachs, der eigentlich aus Rußland stammt, ist größer und schwerer, und enthält verschiedene Prozente Oel mehr, als der bisher angebaute. Für denPreiS von 54000 verkaufte der in Williams County, Ohio. ansähige Farmer P. Gaus ein Riesenexemplar von schwarzem Walnußbaum. Der Baum maß acht Fuß im Durchmesser; die Höhe des Baumes. dessen längster Ast sich 73 Fuß weit ausdehnte, betrug 40 Fuß. Das Holz war nach der Erklärung verschiedener Sachverständigen von außergewohnlich feiner und starker Qualität. Von etnem ton'd erbaren Wahn ist Joseph Michaels in Denver, Col.. befallen. Der Mann erregte dort neulich ungeheures Aufsehen, denn er trabte, mit einem Pferdegeschirr angethan. durch die Straßen. Allgemein nahm man an. daß es sich um eine verlorene Wahlwette handelte, bis ein Polizift den Mann später hinter einem Zaune schlafend fand und ihn weckte. Michaels wurde unwillig und erklärte, er sei ein Pferd, das den Tag über schwer arbeiten müsse, und bedürfe der Ruhe. Sein Kutscher habe ihn auch 'um Lohn für die schwere Arbeit noch .treten. Als er auf der Station an.am. stellte es sich heraus, daß er irrsinnig war. Am Morgen wollte er auch das ihm angebotene Frühstück nicht essen, sondern forderte öeu.

Voeetwa zehnJahren entführte eine inzwifch gestorbene Schauspielerin auS El Paso, wo sie mehrere Abende aufgetreten war, ein kleines Mädchen, Tochter einer Frau Stevens. Alle Nachforschungen nach dem Verbleib des Kindes blieben er-, folglos, bis sich vor mehreren Monaten endlich Spuren auffinden ließen, die nach Danville. Ind., führten. Ein Beamter eilte von El Paso dorthin und es gelang ihm, zu ermitteln, daß das Mädchen, die zu einer Akrobatin ausgebildet worden war, bei der betreffenden Schauspielerin blieb, bis dieselbe starb. Dann wurde sie, da sie noch zu jung war, um selbstständig zu leben, und keine Verwandten sich meldeten, der Schule für HandfertigkeitsUnterricht für Mädchen in Danville übergeben, und dort wurde sie von dem texanischen Beamten aufgespürt, der sie jetzt nach El Paso zu ihrer Mutter zurückgebracht hat. Das Mädchen steht im Alter von 16 Jahren. Onkel S a m's Pensions-

listen enthalten die Nahmen von elf Personen, deren Pensionsberechtigung auf Kriegsdienste, welche während des Revolutionskrieges geleistet worden, begründet war. Vier dieser Namen gehören Revolutions - Wittwen und die übrigen Töchtern von Veteranen des Revolutionskrieges an. Folgendes ist die Liste: Hannah Newell Barrett, 100 Jahre alt, Boston. Mass.; Susannah Chadwick. 85 Jahre alt, Emporium, Pa.; Esther S. Dämon. 86 Jahre alt. Plymouth Union, Vt.; Sarah E. Hurlburt, 82 Jahre alt. Little Marsh. Pa.; Nancy Jones. 86 Jahre alt, Jonesboro, Tenn.; Rebecca Mayo. 87 Jahre alt, Newbern, Va.; Eliza Sandford. Vloomfield. N. I.; Anna M. Slaughter, 90 Jahre alt, Mitchells, Va.; Mary Snead. 84 Jahre alt, Parksley. Va.; Rhoda Augusta Thompson. 79 ?!ahre alt. Woodburv.. Conn., und Augusta Tuller, Bridge-V i tr pori, viimiT. Den Bewohnern der beiden Dakotas wird Brennmaterial aus Klötzen von gepreßten Maisstauden. Stroh. Heu u. s. w. in Aussicht gestellt. Auf den Prairien dieser beiden Staaten ist bekanntlich Holz rar und Kohle ein Luxusartikel. Schon lange brennt man in eigens dazu construirten Oefen Heu und ähnliche Stoffe. Neuerliche Versuche dürften aber in Bezug auf Brennmaterial eine Revolution bewirken. Dieselben haben nämlich, wie berichtet wird, dargethan, daß Heu, Stroh und Maisstauden gepreßt, in Form von harten Klötzen, besser und länger brennen und mehr Hitze geben, als Kohlen. Auch Unkraut läßt sich dazu verwerthen, und daraus ergibt sich selbstverständlich ein noch billigeres Brennmaterial. Eine Gesellschaft mit beträchtlichem Capital soll sich bereits gebildet haben, welche beabsichtigt, mehrere Fabriken zur Hersllung von Heu-. Stroh-. Maisstauden- und Unkrautbrennklötzen zu errichten. WeraufHottehüh" Appetit hat. braucht sich nur nach Linnton, Oregon. zu wenden, denn die dortige Pferdeschlächterei, die eine Zeit lang geschlossen war, ist wieder eröffnet und fabricirt alle möglichen Pferde - Delicatessen". Als Schlacht - Rösserdienen die wilden Pferde, die sich in großen Heeroen auf den Prairien des Nordwestens tummeln. Diese sögenannten Cayuse - Ponies" sind sonst ganz nutzlos und verderben nur den Rinder- und Schafheerden die WewePlätze. Die Ranchbesitzer sind froh, wenn sie die wilden Pferde los werden können. Ueber 300 Cayuse-Ponies" wurden dieser Tage in die Schlächterei in Linnton abgeliefert und, nach den jetzigen guten Aussichten werden erwu 10.000 dieser Schlachtrösser" für den diesjährigen Bedarf gebraucht. Auf den Prairien des Nordwestens sollen noch über 500,000 wilde Pferde ein freies ungezügeltes Dasein führen. Die Nachfrag nach Roßbraten in den Ver. Staaten selbst ist nur gering, aber das Etablissement hat sehr gute Abnehmer im Auslande, namentlich in Norwegen und Schweden. Durch eine Zigeunertruppe von etwa 50 Männern und Weibern wurde neulich der ganze Ort Kankakee, Jll., in helle Aufregung versetzt. Der Affäre lag ein Streit um das Brautgeld" zweier hübscher Zigeunermädchen Namens Juanita und Margot zu Grunde. Ein Zigeuner hatte dem Vater der beiden Mädchen 800 für die beiden Mädchen bezahlt und zwar nicht für sich selbst, sondern für seine beiden Brüder. Die beiden Mädchen waren bei diesem Handel nicht zu Rathe gezogen worden und drohten, die ihnen aufgezwungenen Ehegatten und sich selbst um's Leben zu bringen. Andererseits wollte sich aber auch der Vater nicht zur Herausgabe des Geldes verstehen. Der junge Zigeuner erlangte schließlich einen Veryaftsbefehl gegen den Vater und die Verhandlung vor dem Friedensrichter brachte ganz Jfcrn kakee in Aufregung. Da die Zigeuner nur sehr gebrochen englisch sprachen und Niemand alsDolmetscher funqiren konnte, so waren die Verhandlungen mit großen Schmier igkeiten verknüpft. Es stellte sich indessen heraus, daß es unter den Zigeunern allgemeine Sitte ist, die Mädchen zu verkaufen. Diese selbst wrssen daS auch ganz gut und betrachten sich von diesem Augenblicke an als die Gattinnen derjenigen, die tas Brautgeld bezahlten. Der Gefangen wurde freigelassen, nachdem er versprochen, daß die Mädchen ihren Mannern übergeben werden sollen.

D

a Im ?riihli,e flntz DnAtWÄH

Hamburger

Tropfen ten Magen nd da Auf dies Weise ird da und in einen guten TTTTTTTTTTT

CURE STOMACH TROUBLE Anybody who has stornach trouble is to be pitied. They cannot fully enjoy life thernselves or rnake others happy. Their existence is miserable. Ripans Tabules v.ill positively eure stomach trouble. The follovin case is only one of thousands where the Tabules have proved effectual. " Last sumracr I became weak, had a swimming in ray head and a terrible backache," writes a housewife frora Roseville, I1L. " I had a tired feeüng all the time and my stomach hurt. It feit like a great load grinding round. The doctor said it was one kind of dyspepsia. I could get nothing to help me and I became discouraged. I saw Ripans Tabules advcrtise.l in the ' Roseville Times,' and I at once sent for some. It was only a few days nntil I feit better, and all that swimming in my head lest me entirely. I feel like a r.ew person and would not do without the Tabules in the house. I was hardly ab'.e to do anything when I began taking them, but in three weckj I was able to do all my work, including the washing, and have done it eve.r since."

WaMTED: A case of bad heatth that R I P A S S will not beoefit. TIipt hanixh paln and pmlonir lire. One Kte n-lf. Not- the w.ird R i P A N , , h. ,.i'kage and accept no ubsUtut-. R I P A N S, rU Cot "i t-euta. may be had at anr d"-i!C btnrv. Ten samplet aud oda tüousand ies;ii;i.iii!äl8 he niailed to anv additj for S Cents, für waxüed to lqu Kipans Cuemical Co., Not 10 Spruce St., New York.

L Beleuchten Sie Ihre Wohnung mit

Kein Rauch kein Geruch keine Berkohlung des TochteS. T'erlanzen Sie ;s und nehmen Sie kein anderes. Palacrne Oel ist raffimrt aus reinem Vennsy'.vaniz Rohöl durch SCOFIEU), ISHURMER AXD TEAfcLE, Änri'Trust Oel-Raffineure. Jnvianu?e!iz nd.

Konstitutionen. Wechselformulare, Geschäftskarten, Visitenkarten, Verlobungskarten, Ballkarten, Etiquetten, Frachtbriefe, Letterheads,

MfMMMWffMM

Prompte 'Bedienung.

w

Drucksachen jeder Art liefe die 3ob - Druckerei

TRiBUNE :: PUBLISHING :: COMPANY, 18 Süd Alabama Etr. Beide Tel. 1171.

eschmatkvoUe Arbeit.

MMMMWMMi

illheads, Statements, Quittungen, Envelopes, Circnlare, Cataloge, Anschlagzettel, Concert- und Tanz-Programme.

kM$$

Kkut!

SS nöthtg tzt, Cftcr zu r,gli. lnt ju reinigen. ganze knftem gekräfttzt ZuOand ersetzt.

Palacine Oel

i Schöne Ausführung. der Zufriedcunellende Preise.

i