Indiana Tribüne, Volume 24, Number 213, Indianapolis, Marion County, 20 April 1901 — Page 5
Jndwna Tribüne 20. April 10O1
5
i
Anzeigen n Wtfet Tratte !vz 5 Sfr.t vn Zeile. nzeizcn, weite bis Mittags 1 Ubr abgeben wer tn, finbrn noch am selbigen Tage 2Urtttnne. Nneigen. in welchen SteCtn gejucht. ode, offeritt erden, finden unentgeltliche Aufnahme. Dieselben bleiben dr?i Tage fteb. können aber undesedränk: erneuert werden.
Verlangt. klt 'IN deutsche-? Madckk si,r allgcnZkine fcaiKarlreii. BVxcf 119 Äorö iMc Ztra,t. Z t t 1 f. ii o : : ficin :::: ijex; : lr. Biarlc. Strbe. KjOI CV c:;a eine .(..renn m Wiwr .. . .-j. 7 l l U l . - - ücaiicr.bci'.ie. .'aitmraorn tei F Hai :oäUTrapen rri sxau c. i 3cbmiM, 523 ipyj Aslaware trat;. Verlangt rin gttl teaM6er ian:i als 1 artet Mfemiia 9Ct Smtfaft,fh fcci Sicfclf v.id (jlcii Strcfcf. ' Finanzicll 3 verleide. Weid u erleide ; einr $ct? nmine Ie nilirer cnt beimte: sich in micra Öanö anö wird gelieden in Betriff von IN bis Ur-0 und oiärocTtö zu billigsten incraten ; tonnen e!d l5ern cm Tcqe der afijttcse : Nuckzahiung DWchVeUed . A. Lienger Agentur. ei.n:t lvan.a minf. La u ir! eilten: Wir iettv. qfq.n.!rcn,a e.ne crcr.e tir.r.c ffe:de auf erste Hypothek in me ictotb in w.ioi gen i 'iiv p ueileilten. Jlorea & Eeldenskteker. iimirer l, 2 it.o a. V-A 3ud XtlatDcre tr Ttellegesuche. r f uöir: Gin cuies icöen ciTir clclle in einen Handelt iit aeicCbnliO arte it. ftiwt in ir. Office der liitane. :' verkaufen. 3 verkaufen. Vergessen Zic r.:t den 8U! -24 Crt OHi Stad)t un 3&at:eubuume-4;irndie 5c. Äitmn S t, Kirschen ä:, norwcziiche Überntaame üüc. R u erlaitfen En schönes Hous von . , " werti,tiSchk. trttr, Cinne. rannen und ß-sie StaDung. fr4ttSc Ctfltäurne. iVcfcuTrcuvi o. r: HiLside Are. l Verschiedenes. Deutsche Buchhandlung. '?.r Pingvan?. S-t ?) brii re.. . (PemkoZr Arrade i (hiropodift. tVditnvl'dift der besten milicn s.'! ., HauS-Veiuche werden peinacbl. Ir. 'o. fc. N. Äcrikian Ztr., .Siminer U. jlcniöscn 45 ij.'iff :6 regen Sätfrenp aem mit. wie Ich i nrkßN I rn mit. iate. Mann. - .'.(rntet Aie.. Hoboken, I. re.Iunz erlarigie. vpuotd z?e:lu Taubheit Frei behandelt für 30 Ta Tr. Waaaer.er bat eine onilination vi,n e:' n teln und Boer.chtungen entdeckt, wodurcli lau. irorfetcit und alle Ctrenfrantneiten gekeilt roerr. tönnrn. Er bat eine nmszenntanrine Errabr-.iüe, La 6fjiol Trusten , Chr.; 5fft)t uuo fteöltopf mtbtitt un'' als er anank. daß er Heilmittel für laul f c.: u,d i'ti,etü;e reüte. treltte in fallen ai'ert Keilen, deichle er i'einc qanze Praxis 'ür Kl krontdeiten auszuzei'en u?.t ie.ne anze Zeit : en Ohren?ran:dei'en widmen. Tr. Va.qvner ist otx eiuzis'e fir .t in lc üelt, der teinc ganze XSeit der Heilung von adüeit ut.d vr,'n?rntkee'i ; nd sein iriolq durin ist so grox, dag er bunu.ie eben all der ihm unterkommt. Keilt. Freie Behandlung. Wagqoner ist so stolz ii seine neue Srfinbu , daß er t eitfilonen hat. Oonsuttatton. Unter :t uvg und eine Bkdandlun frei yi aeien j irrion. welche. N Taubheit oder Solls summe i betastet, ftch für k Tage an ikn wendet. I dies, weil er weiß, daß er Taubheit heilen Zlopfsuniitien einskellen kann. Viel ,lle werde.i einer Bevandlung vollständig gefril:. 1&r toeii. dag kein anderer Ärzl iu 6er 4t'e;t i.qendeiwa- !,. licves Kat. Er weiß, daß wenn Sie gekeilt sind. Zu willen iein werden eine raiionaol? Aedukr dafür :i einrichten und da ist alle, ma er verlangt Zögern ?ie :iä!t, tvmmen ie Keule Venn 2? nicht taul sind, bändigen Sie dieie .anzeige irgendeinem veu-.e. der :aub in und lassen Eie ihn Innren und das l'ekeu wieder genießen , den Zimmern Äo. AI a,v Building. Dr. W. W. Waggoner Indianapolis, Ind. WO UM'? Chinesische Restauration " X, CHOP 8UEY, CHOW DON Thee und Kaffee. Tio. 506 Ost Washington Str. Offen ag und Nacht. peu'elle Aufmerksamkeit wird Tamenkundcn gewidmet. Vöstcl, Käsiße, Fische, Aqnaria, Harzer und St. Andrcasbcrgcr Kanarienvögel. Spottvögel, Amsel, Droffeln, Roth Vögel, Tiftelfinken,! Nachtigallen, Ja panische Robbins, Gold- und andm Sorten Zierfische, Globes, äfige etc. zu billigen Preisen. ?. F. Klepper, 481483 Va!ahu!ett venue. zwischen ?erZnt uu. tchigaa Gt?ae
Lrnes Vrnder.
Von Jacob Hilditsch. Während des ganzen Winie:s r)aic die steine, engbrüstige Näherin gebaqi, wenn erst der Frühling käme und sie wieder draußen sitzen könnte, müßte sie auch neue Kiäste bekommen. Wie sie da Tag für Tag während des ganzen Winters so eingemummt vor dem Ösen saß. fror und so hustete, daß sie Stiche in der Brust bekam und mit den Zähnen klapperte, so oft sie , .. . r" c i c -- J - mxU wie Der "JiCrDWIND Du cr,N?C z . gc.iou gegen cie jyuiwiuuiiu ny", ! war :yr riar geworoen. oa n des Frühlings und der Wärme bedürfe. um wieder frisch und froh zu werden. wie früher freilich um viele Jahre früher. Auch der Doktor hatte vor langer zig und sie hatte gewartet und gewartet. Aber du lieber Gott, es war ja so natürlich, daß der Frühling ihr helfen würde. cm tu , . Denn c it.u.i lyuiui au ivunu - v. , . vi tJfi. ' ?I . ; Dresche Bwthen betan Star larn bann lonnt t j Sat mii ; fnrtSe5en' ClS "B ma" m 1 n J i m r. ! Und dann wllt sie ihr n t hinausschaffen nd sich recht m der , Sonnenhitze b,t:n lassen. Das muhte i? v9u viuii .vimui.1, up 'vV genug, o oay i( N? anzieln ur.o - . - -. , ihren Stuhl anderwärts bin teüen konnte, ja aucb. nig weiterrücken war; das hatte Nähen gehörten ia nickt sooie! Krä':e aber das Scblimmste war. daß sie so schnell müde wurde. Aber nun war der Winter vorbei, und sie lag Tag für Tag zu Bet:, batte so seit den legten Taaen c:gcirgeii. ?vn . .t Ja", hatte ihr buckeliger Bruder Töger gesagt, du erholst dich niemals luehr. Lene!" Da- b:Mt er so viele, viele Male ; sagt. daß Brüder Töger das gar nickt irisier. könnte. Er hatte nur so seine Art: er wollte gern über alles Bescheid wlffen und wußte immer über jede Sue seine Meinung sagen, aber oft kam es vcr. dag er ganz was anderes meinte, als alle andern, und gerade darum war sie so sicher, daß alle andern mit :hr der Ansicht sein würden, wenn es nun zum Frühling ginge, würde xi:r.t ihre Kräfte wiederbekommen und wieder aufstehen und hinausgehen tonnen. Sie krollte gern warten, wenn der Sommer auch noch eine Weile ausbleiben sollte. Töger war ein Sonderling; das wußte sie besser, als alle andern; sie ratte mit ihm unter einem Tack ae wohnt, so lange sie lebte sie beide allein, seit die Alten vor zwanzig Jal'ren starben. Sie durfte ihn also nickt hart beurtheilen; denn e: war ja in seiner Art sehr gut. Aber heute hatte sie wieder über Töae? weinen müssen. Er war an ik: Bett gekommen, hatte sie davei mit sei-
O; C ntr Priiftsrf-mnrhp 1
M'r i- : t7Z:r tes hatte und das Gesicht dem Fen st:? tonnte man m,t den zugekehrt war. So blieb sie liegen sen" Darauf hatte sie auch lange ge- j Z ihr wieder wartet nun war sie nahe den mer- . . , rt ' n ' '
ein wenig nähen konnte. Uebngens ...77 . . , . fehlte es ihr nicht so fehr an Kräften; , IftiV teinni w:- ci cv,- t.ua sr. 1 ie nimr emm
r.c x;;inc unv uic cjuiiuc iiiicii n.;.
sogar den TZ ch ein e. ... .,...
, nenn e nothwendig ZjrrCl '"3 . vl , , .w.xt . j 4hilrr,trf r Tst.li m V-srrul umher
sie prob it. und mm -:,U". T- ; I r ' v fe 0 m rttn ö Urtrij , -i S O i
. r"; " n JJr C wV hörte deutlich, daß sie da drinnen in '.yre Knien qewemt aber dann vatie r, '' :1 cn..7 rV.' e zft, iib.r nachgedacht und gefunden, ,
T,-r5 rst Wftf hn44 Tro hnTT.ieri iTT
mn kleinen Augen fest angesehen und i lig. und sie sank mit einem Seufzer zu den großen, kurzbeschnittenen Kopf mit j o-den. den häßlichen, abstehenden Ohren ge Sie waren einig geworden betreffs schüttelt. Sie hattc vcll Angst zu ivm der Nahmafchlne.Toger mit demFremaufqeblickt und darauf gewartet, w's den da drinnen :n der Kammer nebener scgen würde. an: fünfundzwanzig Kromn biar. Er hatte üb-r ibre Wange aetrichen wenn sie sie in der näck'sien Woche holund dann wieder' gesaat: ..Nein, du ten sie scllt-n lveniasiens noch eine erholst dick niemals mehr, Lene!" Wocb.e warten, meinte Töger; aber Sie hatte versucht, nickt zu weinen, Dar,n konnten sie sie haben sondern ihre Augen starr auf die Decke ! Die fremde Frau hatte der kleinen gerichtet und den Mund usammengc- Näderin wieder ins Bett geholfen. Sie bissen; aber sie hatte gefühlt, wie doch war völlig bewußtlos und konnte kein ihre Augen feucht wurden, und :e Wort hervorbringen; ein paar Mal wußte es erst, als sie das kitzelnde Ge. hatte sie die Augen aufgeschlagen, die füh! der über die Wangen und am Fremde angesehen und ihren Kopf g.'-
Halse hinablaufcnden Thränen gespürt hatte. Um jedoch etwas zu sagen, trockne:? sie die Augen und sagte ganz leifv, nach der Wand gekehrt: Ich habe eine so große Hoffnung, Töger. daß ich mich doch wieder erhclen werde, wenn das Wetter warm und alles grün wird; es ist so merkwürdig mit der Wärme, sie giebt allem, Kräfte!" 2lber Töger hatte nur den Kopf geIchuttelt: Tu lannlt nur glauben. r-. or: so . - r n w. ' jt c ...... . . isenc. iirrnais cryolii ou oiai mcijt: stsssi vntrK rtriin hrnufwn? MlS Vnonti es jetzt nicht grün wäre, nur vierzehn Tage vor Johannl! In acht Tagen kann ick den Klee schlagen, wenn ich ;UL. IUUV vfcMll vUi4QVIl. Vi (uvuii will! Der Fheder ist fast verblüht, und der Star hat große Junge! Nein, nein, nie erholst du dich!" Xa hatte sie wieder geweint, lang?, lange; besonders weil es Sommer geworden war, ohne daß sie es wußtc. So lvas. der Klee fast fertig, der Star
hatte Junge! Ja, und dann der Flie- hast doch wohl nicht meine Nähmaschider, der war schon fast verblüht, ohne ne fortgegeben?" daß sie eine Blüthe davon gesehen , Er setzte sich auf einen Stuhl am hatte. Nicht ein einziges Mal hatte : Ofen und drehte ihr den verkrüppelten Töger ihr eine Blume heimgebracht. ! Kücken und hohen Hinterkopf zu. Sie hatte nichts anderes gemeint, als Sei nicht unvernünftig. Lene. Die.
daß dies Jahr der Frühling so spät kam. sehr spät, und kalt war. denn sie r 1 - sU.W CUii s
r 'T--u7 r! l-"n ufr varur; Ipüier wäre es staunen? Sehen Sie sich doch
.uqi nfi um ,iuyii cuvii ungemlV gelve,en: fcrGU on ie ist auck bald !. Ilii s ?t-fi. rtri fr cv " c iL. Ti.t. . 1 Uxaa U". vie i ouly ijaiu
m ttvMu, v ctt ÜÜ1 vu uev mqu, Hefter i halb ausgestopft und lebt!
daß sie hinaussehen kennte, dann wäre j sie vielleicht doch zu straften gekom-
men. &6 tu o lenam oemn, wovon man nichts weiß, das nützt einem auch nichts nun war ihr der ganze Frühling verloren, ohne Spur vorübergegangen, nur weil sie nicht darauf geachtet hatte. Auch der Ebereschbaum da draußen, daß sie nicht einmal auf die geachtete hatte! -Das kam wohl daher, daß ihr Bett gegen den südlichen Giebel stand, und sie harte nie mals das Fenster aufzumachen gewagt, wenn draußen Wind war. Aber das sollie nicht so weiter ge H VU ZI I.IU-l V iVV.1V . ... i . 'ii oen. -iütjCI TCUlC üüGJ icu; vekommen. Sie brachte es fertig, sich im ?eit auf die Knieen aufzurichten und mit großer Anstrengung und unter vielem Husten schließlich ihre Kiffen auf die andere Seite hinüberzulegen. so daß sie den Kopf am andern Ende des BetNun halte sie tagelang gelegen und über diese Wiese in das Sonnenlicht hinausgestarrt. Sie harte dn süßen V'lU"bMtUi44rn,,? Hr CTaa .;rtÄfrtAÄr, v, So ,'u i vvui iiuu miMi i'uui, iir-.iiu uui Ftister offen stand, und vorhin h!,e 'bie 'a(f)f (I im Fensttr j ifc f innb aetttpct. Ganz kürzlich wai Jhcnni ' gewesen: sie hatte sich oi.'l Umftänbt gemacht, von, Sonderrecht ' d ' ? d,. Mattigieit u'd der Hus en waren . imrnr nT,Trf f ttrrflfirrr (C.t ImUi. UIU1VUI. W . merkwürdig schwach, daß al gewagt hatte, detl a. U LUÜC1 . lUULii l Cl IS U nlVIlnMi 111 MAAM Vnniim A v S TT7 4 . ffl . - J ' - . . Crtr4n,?TT1 ;a .r-;:;: uv schwatzen. War da ein Fremder : Tvaer schielte durch die Thürspalte und sah zu ihr binein. Uni ein Weilchen ging die Thüre auf. und sie aiitten leise durch die T:ube. Töger und zwei Fremde: ein Mann in grauen Kleid und eine Frau, die sich mitten im Raum verneigten. Sie gingen alle drei in die Kammer auf der anderen Seite. Sie lag und lauschte, stc, natürlicb. das war es ja. was sie glaubte! hörte ganz genau, daß sie herumgedreht wurde, und die Nadel lief, ohue in Zeug zu stechen. So was Dummes! Der Faden mutzte sich ja ganz verwirrcn, wenn sie so herumgedreht wurde und die Spule drin lag. Poztausend, daß Töger so unvernünftig sein tonnte. er wußte ja. wie furchtbar theuer die Mafckine war! Sie versuchte zu rufen; aber die Stimme bekam keinen Klang. Solche Angst hatte sie lange nicht gehabt. Wozu in aller Welt sollie das sein? Dann überkam sie eine entsetzliche Ahnung: er wollte doch nicht gar. . .! Nein, das durfte er nichl thun! Sie mußte rersu6'en. aufzukommen. Sie saß aufrecht auf dem Bettrande; aber die knie versagten jedes Mal. wenn sie versuchte, aufzustehen. Sie mußte den Stuhl zu Hilfe nehmen, ihn Stück für Stück vor sich herschieben und selbst nachrutschen. Auf diese Wei'e kam sie bis in die Mitte der Stube, dann versagten ihre Kräfte völschüttelt. Abec die Frau begriff nicht. was sie wollte. Am nächsten Tage war sie wieder ganz wunderbar klar. Sie lag im Bett und sah durch dasFenster hinaus. Nun war es gleichsam erst richtig Sommer geworden. Ein sanfter, linder Westwind strich gerade zu ihr hinein; sie meinte, sie konnte den Hauch der Pappeln droben bei Lensmanns bi? hierher spüren, und oben auf dem Gatter saß der Star und wippte mit dem s. , . r . , , - :erz und icylug. &t yaue Kienes v . ... t -1 v s. i cuuuycu zu icucn, uiiu uuiui lurncu rrnW ciirfi hi? f?rrif' ni(hpr I , w ... v v-. mwm iv iv v Sie sah gerade Toger herabkommen: da fiel ihr alles von gestern ein. und sie wurde von Angst ergriffen. Er kam in die Stube hinein und sah nach ,hr mn. S,e lag mit den Augen ihm zugewandt. Heute ist schönes Wetter, Tsg.'r! Du sollst sehen, ich erhole mich wieder. Herr Gott. Töger! Du hast mich doch . jti - n .,- wohl nicht ins Unglück gebracht? Du welche brustkrank sind, glauben immer bis zuletzt, sie erho'en sich. Nun hatte m . r . J.r-! . e." ... t
I Vll iCv U41lll iUlliVll
wll UttK.lt, 1 IC iULiC Ul Vi l isl UU, t
...uu a;;. r ucuic j.;u'Uii, .i
Bedenk doch, wenn das Große gesc5e?en sollte, daß ich mich wieder erholte. d?.nn
hätte ich ja nichts, wovon ich leben könnte!" Du mußt nicht so unvernünftig sein Lene. Es ist auch nicht so leicbt für mich. Bedenke, wenn du dich rnchi erholst, wie es nun einmal meine Meinung ist. dann stehe ich da! Der Pfarrer soll das Seinige haben; sowohl das eine als das andere gehört dazu, so daß das Geld nicht weit reicht, kannst du mir glauben! Na. und dann hatte ich, wie gesagt, gerade jetzt einen Käufer dafür! Ein andermal wäre es ungewiß gewesen!" Und der buckelige Töger behielt recht. Als Henrik Nyjordet und seine Frau eine Woche später kamen, um die Nähmaschine zu holen, bekamen üe sie ohne Protest. Lene brauchte sie nicht mehr; sie war aus der Stube in die Kammer gezogen. Das Fenster im Südgiebel stand weit offen, und der Duft des großen Vogelbeerbaumes wallte in freiem Strom hinein. Sie hatte auch eine Fliederblüthe in die Hand bekommen. Es war die letzte des Baumes in diesem Jahr. Töger hatte sie erblickt, gerade als er seine neue Kuh zum ersten Male in das Gehege beim Kartoffelfeld geleitet hatte, und da war ihm eingefallen, daß Lene sich so darüber beklagt hatte, daß der Flieder verblüht war, ohne daß sie ihn gesehen. Tin i4i st otr,SA,Zi. i vu.ifc 0i4)iiUjii;ifUi . Humoreske ton Td. Müller. Ein miserables Wetter! Schnee m-t Regen gemischt kam vom Himmel eigentlich hätte man keinen Hund hinausjagen sollen und doch herrsch:? einc merkwürdige Frequenz in den Straßen des Städtchens. Es weiren noch dazu Vertreterinnen des zarten Geschlechts, welche unter ihren triefenden Regenschirmen eilig dahintrippeiten alle einem Ziele zu galt es doch, das gewohnte Tienstagskaffeekränzchen aufzusuchen, welches heute Frau Oberamtsrichter Dicktelmeier traf. Kaum hatte die Hausfrau wieder einen neuen ihrer feuchten Gäste begrüßt, so tuschelte sie demselben sofort ins Ohr. indem sie die betreffende Dame in die Seite stieß: Na nu, här'n S?, ham Se's schon gehärt nee? AS herrjemmersch nee, de Bösendorfern, de Birgermeestere'n is Se krank ßewor'n! hi.hi, he, he, eicha!" Und darauf folgte dann immer ein Gekicher, das sich bis zum völligen Hallo steigerte nee de Bösendorfern? Die gann sich uf was gefaßt machen, här'n Se . . . na un von mir, här'n Se, da hat Sie Se ooch noch eene fcheene Bortion gut. ich will der Se heute mal or'ntlich dazwischen nähm' . . . un ick ich ärsckt . . . un ich ieber die imbertenente Bcrson hat mer Sie ja nie e Wort schprächen genn, sie war Sie ja. infolge von ihr'n schlechten Gewinen. so immer de Aerschte un die Letzte beim Kränzchen ... mer weeß schon ....!" Die Damen waren riesig animirt die Bürgermeisterin konnte sich freue die Ohren mußten ihr auf dem Krantenlager klingen wie die Kirchenglocken' Endlich saß man und es trat feierlich? Stille ein. Der Beginn der Trachenfütterung. Dann legte sich die Hausfrau mit etwas fettigem Seufzen in ihren Stuhl zurück und aller Augen hingen an ihrem Munde; denn nu' gam se dran, de Birgermeester'n! Das war so gerade das richtige Milieu dazu! Hierinnen der unheimlich winselnoe Ofen, von außen das Sturmrütteln an den Fenstern und das klatsche des Regens dazu; durch den duftern 5)immel hervorgerufen, eine intensive Dämmerung im Zimmer die reine Höllenbrueqhelei! Die Frau Oberamtrichter öffnete schon den Mund, da geschah etwas Wunderbares. Im Vorzimmer wurden schwere Schritte laut, die sich in gleichmäßigem Tc!te der Salonthüre näherten, dann setzte man einen schweren Gegenstand geräuschvoll nieder ... die Damen sahe sich erstaunt an. um dann als in obgemessenen Pausen drei feierliche Schläge gegen die Thür dröhnten, in höchst unmelodische Entsetzensrufe auszubrechen. alles aber übertönte der grelle Schrei: De Birgermeester'n! Se is gestorwen un' nu' meld't se sich an !" Ein neuer gemeinsamer 'Schrei: die i Zhr öffnete sich und herein traten bie Schwestern" erstarrten zu Eis , Zrä'ftiae Männer V. , ?n! stt?np ' ariner oe ; Pjraermeester'n" traqend. um sie ! " " ' ' p . ' ' . 1 Titrf nn Yvn Gntfeei tlrfi an s?lz?n ? llVIUf u 1 1 rv. v v v 7 q . y.i. Sie lächelte ihr boshaftestes Lächeln. Ach nee." sagte sie, gestorwen bin ich Sie noch lange nich, sah',, Se. der CHehnnU dslfe beit? Kränzckentaa is. j cfl4 e 'mer lliq uffgeholfen I amcr mxüm fa Se denn so uffgeiegt meine Damen . . . un' Sie. Se waren ! zwar schon immer ä bißchen gelb, I Frau Overamtsricktern, aber heite. , här'n Se, heite sin Se de reene Quit- .. te " Im Panorama. Ist daS nicht großartig hier, Herr Meier? Sehen Sie z. B. einmal den Soldaten dort an: halb ist er gemalt und halb ausgestopft und sieht aus, als wenn er s.? Was qibt's denn dabei zu meine gemalt und
)ollftöndige aus - Einrichtungen. .... Großes Assvrtimcnt in allen Sorten von ... . Möbeln, Teppichen, Linoleums, Vorhängen, Mattings und Stahl-Herden. O Frühlings-Auswahl jetzt vollständig. Ta wir wieder Mangel an Naum haben, so fügten wir noch 2 gi hin;u. so daß wir jetzt $15,000 Quadrat-Fuß adenrauin haben. Niedrige Preise, zufriedengestellt ,unden und billige Miethe, brachten unsere Geschäfte zu dem was sie jetzt sind. Beobachtet unser Wachsthum. M-S00 Quadratwb Ladenraum. fTI 4 fi T TT i "PTHs 4 W !R)I-ld(k Quadrarsutz Ladenraum. V-IZ-sN.C?. I J1Ü.IV X JBjAJS il j No. 317 & 319 Oft Washington Ttr. Beide Telephone 1724. Gegenüber der Court tzouse Grocery. INDIANAPOLIS WALL PAPER CO. öö Ost Washington Strafte. Unser Lager ist jetzt vollständig für die Frühjahrs - Eröffnung Unsere Preise sind niedriger, als iu irgendeinem anderen Laden der Stadt. Herr Henry Zimmer führt die Aufsicht über da? Retail-Departement und wird Ihnen Waaren mit Vergnügen zeigen. Besuchen Sie uns. Telephon 10142. Waare abgeliefert.
.:. THE NICH0LS-KRULL COMPANY .:. Nachfolger von Elmer E. Nichols Co. Albert Krull.
An unsere Knnden : Wir melden Jbnen die Verschmel:unq unw - konsections-, Fabriks- und Enqros -Geschäfte unter der Firma ..The Nichols-rull Co.". .n o. ilZ, 114 und 116 Süd Penn iylvania Str. Wir bitten, der neuen lLcscllschaft das den alten Firmen entgegen gebrach Vertrau Zuzuwenden und versichern, daß es un'er Bestreben sein wird, unserm Kunden alle Vortheile von durch (txpcrtarbeiter und neueste Maschinerie er;euzten Waaren zu sichern. Alle den unterzeichneten uckounuendeu .Rechnungen find an fit m bezahlen. Unsere ecbnilngen können mlt den Vertretern der neuen Gesellschaft geordnet werden, di? die Herren, welche unsere Interessen u der Vergangenheit vcrtrat'N, auch in Zukunfl de: der neuen Gesellschaft sein werden. Ergebenst Elmec E. Nichols Co. Albert Krnll.
Die BollkommcnheU m kx Braukunst :::: ist erreicht worden vvn der :::: Terre Haute Brewing Co. :::: in deren neuern Gebräu : ::::
rr
HAMPAG-NE VBLVET.
UUI
Alle erste Klasse Wirthschaften haben dieses Bier an Zapf. Privat-Kundcn widmen wir unsere spezielle Aufmerksamkeit. Die Karl Habich Co. sind alleinige Bottler unserer Biere. Ebenso von allen Arte ?ineral, Wasser. Beide Telephons Nu. H4.
(jinciniiati Brauer des besten Bieres. - Gut abgelagert Leitende Marken : Extra GEORGE SEIF ERT, EngrMändler.
i gjgiggg
preis Dir, Gambrinus, habe Dank,
I
s! Sür Deinen edlen
Colum
das würzige Gebräu
ome Brewing Co
In Gebinden und in Royal C. q aarezt Kabeladreffe : Hammer" Indianapolis. General Gull CoftBt Artiflcial let Co. Mexican iDtematinnal Baled Hay Co. Santo Domingo and Xicaragua International and Inter
Oriental and Oceidontal Canal, team.nip and Dock
Office: LS Gd
ßrewing (jo
von - Strittes Union Erzengmß. und fermentirt. Pale & JPilsener. - Neues Phone 1644 Tleiftertranf ! er Flaschen zu beziehen.
bin
Wp.
Te!eddon 1050.
Hammer - Mäkler. Referenz: Fletcher atwsl Van k Etatsaent: Maritime keanic t5ji
Älonten-v. lu&inania, Mnanore and Cape tlransportatioc and w hall ng Cornpuy
Meridian Etrahe.
