Indiana Tribüne, Volume 24, Number 212, Indianapolis, Marion County, 19 April 1901 — Page 5

Jvdnlna Tribüne, I. April 1001.

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Depeschen.

Wahrscheinlich ermordet. i? v a n s v i l l e. Ind.. 19. April.Ada Bagwell wurde am Dienstag Naa n.ittag in ihrer Wohnung in Mounj 'ernon erschossen. Es heißt, daß bal ?ädchen sich mit ilrem Liebhaber.Thl :?as Tucker zur Zeit ais die Schüsse sieItn, gezankt habe. Vorbeigehende hörtcn die Schüsse und einen AugenblicI später kam Tucker aus dem Haus gelaunn. Er sagte, daß Ada Selbstmord beanaen habe. Tucker wurde veryaftet stellt aber das Verbrechen energisch v Whreft W11W $5 00 Belohnung. ? rankfo rt. Ky.. 19. April, 't.uverneur Bectham hat eine B.... ' cung von $500 für die Verhaftung , dicah Reynolds Solomon und I. Jt. Leiter und I. H. Mullins ausgeir, iz in letzter Woche in Letcher Cour.'.i den Hilfsfheriff Wilson getödtet u:io mehrere Männer von der Sherif' Mannschaft, die sie verhaften wollte, fc:: ii undet haben. Die Männer haben sii, in den Bergen von Letcher County der ic72N5t und sind gut mit Munition versehc Bankervit. L D u i s v i l l t, Kr... 19. April. W. H. Thomas & Son. Engros-Spiri-tuosen-Händlcr. haben sich im Bundesgericht für bankerott erklärt. Die Pasv ry : r aTr "on m siven der Firma sirö auf $500,532.14 angegeben, die aber um größten Theil gesichert sind. 'Die Firma hatte im Jahre 1894 eine EigenthumsübertragunA zu Gunsten Zier Gläubiger vorgenommen und die Angelegenheit ist noch nicht definitiv erIedigt. Der heutige Schritt hat den Zweck, die Angelegenheilen der Firma endlich ganz in's Reine zu bringen. Von einer Lawine g e t r o if e n. Boulder. Eo!.. 19. Avril. Ein furchtbare? Unglücksfall trug siÄ am Dpnnerstag Nachmittag auf der Eolorado & Northwecn Bahn bei diesem Orte zu. Zwei starke Lokomotiven, welcke vor einem Paffagierzuge gespannt waren, wurden von einer niederqebenden Schneelawine getroffen und in einen Abgrund na Babette gestürzt. Vier Ar he dem WmPHpTf tfnJSi: vr,,rS. h.ihi nVnM fnrnrnntTr IVUIVIII vuvll n.lvni, viv vvi.uvn.eer Hannon und Fiw.erald. dcr ' . . . " ' (eer jjiiüfx und der it 07.D:ieur Bair E i f e nb aH n - Kollision. Eleveland. O.. 19. April. 'In Folge einer Kollision auf der Wbeeling n w WP y y t

& Lake LTie inoaqn. vei menaer mangln gegen oie ircne uno oen eiStadt, wurde ein Bremser. William ! ligen Vater mitzuwirken. Sobald aber Tbies. aetodtc't und der Lokomotivfüh-! Mephisiopheles seinem Schüler das

rer Sarrv Velenbreck von Canton. O., tödtlich verletzt. Mehrere Andere rn Zugpersonal kamen mit wen.:ger schlimmen Verletzungen davon. Des Kindesmordes aneklagt. E v a n 3 tj i 1 1 1, Ind.. 19. April. : Frau Christ. Eislin. 48 Jadre a!:. ! wurde am Nachmittag auf die Anttaze ! iin verkästet, ihre 12 Jahre alte Tter vergifter zu daben. Am letzt Samstag erkrcinZt?n die sämmtlich Mitglieder der Eislin'schen Fnr.iue. aert Personen, die Mutter ü!Uxü .'.uszenrmmen, und das Mädchen statt mn nächst Tage. Man glaubt. b:i Ztzum das Mehl vergiftet halte. I einem n falle e i f e rsüchtiger Raserei verübte die Mulattin Carrie Silvey in Richmond, Va., eine furchtbare That. Sie schleuderte eine brennende Lampe nach einem Weißen, ihrem Geliebten, traf ihn jedoch nicht. Tan zerb-.ach sie die Lampe un) schü?. tete das Oel über sich, welches sie anzündete. Auf furchtbare Weise verbrannt, starb sie binnen 15 Minuten. Mehrere andere Frauenzimmer woynten der Scbauerscene bei. EinBegräbniß mit H i ndernissen gab es in Scranton, Pa., wo der 400 Pfund schwere James Etephens zu Grabe aetraaen wurde. I Es war nöthig, einen besonderen ' Sarg anzufertigen, der 4 Fuß breit , w s.:. - - t - 3 v r. r. war. und um tue xicicrje aus oem Hauie zu bringen, mußte die Thüre durch Entfernung des Mauerwerks um 6 Fuß weiter gemacht werden. Zehn starke Männer waren kaum im Stande, den Sarg zu tragen. E i n winziges Knochenstück, ein Stückchen von einem Zahn, das sich in der Lunge festgesetzt hatte, war die Ursache des Todes der Wittwe Frau Annie Olsen in Milwaukee.Wis. Da die Frau unter ungewöhnlichen Symptomen gestorben war. nahmen zwei Aerzte eine Obduktion der Leiche vor und diese fanden rn der Lunge einen kleinen Zahnsplitter, der Blutungen und schließlich den Tod verursacht hatte. . In einer Kohlengrube bei Midland, Allegany County. Md.. wurde durch die Halsstarrigkeit eines Maulesels dem Fuhrmann Joseph Daroson das Leben gerettet. Er saß auf einem Kohlenkarren und fuhr unter einem Oberbau durch; dabei wurde er von einem Querbalken niedergedrückt. Der Maulesel blieb stehen, und als ein anderer Mann herbeikam, und das Thier antreiben wollte, weigerte es sich, zu gehen. Wäre es nur einen einzigen Fuß weiter gegangen, dann wäre der halberftjckte Mann todt geweien. Vurch usau wurde lerne aefädrlicke Laoe entdeckt, l

Ser slavische Faust.

Die Legende von Faust, die in der europäischen Literatur einen so hervorragenden Patz einnimmt, ist auch in dcnLandestheilen heimisch, die ehemals das Königreich Polen bildeten. Sie existirt dort als mündlich: UeberIieferung; man ist überrascht, daß sie nicht den einen oder anderen der großen slavischen Dichter zu einem Drama angeregt hat. Obwohl be Pakt mit dem Teufel auch hier den Hauptzug bildet, wie in der deutschen Sage, zeigen sich doch interessante Unterschicde. Im Einzelnen bestehen in den verschiedenen Provinzen zahlreiche Ab weichungen von einander, aber sie zeigen doch folgende gemeinsame Grundzüge: Twaroowski, der slavische Faust, lebte um das Jahr 1500 in Krakau, dem geistigen Mittelpunkt Polens. Er stammte aus einer alten, vornehmen Familie, war ein schöner, geistreicher. frischer, junger Mann, nud so wurde er mit Freuden von den bedeutendsten Persönlichkeiten des Königreichs aufgenommen; er bezauberte sie. und man suchte seine Gesellschaft. Als Studeut war er der Wildeste unter allen üppigen Besuchern der Universität gewesen. Dann aber ging eine tiefe Veränderung in ihm vor. Er suchte die Einsamkeit, setzte seine Kameraden durch seine Grillen in Erstaunen und verletzte sie durch das geringschäkige mtn büg er ihnen gegenüber zur I . ' i J3 u Schau trug. In seltsamer und geheimnißvoller Weise verschwand er oft, und er zeigte einen leidenschaftlichenDrang. alles zu sehen, alles zu lernen und alles zu wissen. Das Studium der Alchemie zog ihn unwiderstehlich an. Eines Tages verschwand er aus Krakau und flüchtete sich in eine bergige Gegend. Dort richtete er in eine? unzugänglichen Höhle sein Laboratorium em und machte sich daran, den ; Stein der Weisen zu erfinden. Jetzt erschein: Varoara Gisinka. ein junges Mädchen von unvergleichlicher Schönheit, auf dem Schauplatz. Natürlich folgt ihr Mephistophcles auf dem Fuß. Twardowski liebt Varvara und wünscht sie zu besitzen, wie er auch die Wissenschaft liebt und alle Geheimnisse ergründen will. Er verkauft seine Seele dem Teufel, wobei die Legende Xu rrh blirton ffrt maU-r nm4i sZ vuiuimni "D4 "fu.; ui3 der Drang nach Erkenntniß die Liebe itin zu diesem schritte bewogen hat. Kaum ist der Pakt geschlossen, als Twardowski sich bemüht, den Teufel zu dupiren. Eine der wesentlichenKlaufeln des Vertrages legte ihm die Verpflichtung auf, sich nach Rom zu begeden. um dort bei gewissen UnternehI L. c w Ä? ! Geheimniß des Lebens und des Todes entschleiert und ihn mit übernatür-

lieber Zauberkraft ausgestattet hatte, wies dieser jede Erfüllung seiner Verpflichtungen zurück und folgte nur seinen eigenen Neigungen. Sein tiefes Wiff und seine übernatürliche Macht machren ihn in aller Welt berühmt und gefürchtet. Die Waffen, die der Teufel ihm geliefert, wendete er verwegen geaen diesen selbst an; vergebens kam ''ttphistophelcs von Zeit zu Zeit, ihm sei Treulosigkeit vorzuwerfen, er fand immer einen feinen Grund, sich selbst in den Augen seines Herrn zu rechtfertigen. Viele Jahre vergingen so. Da tritt die entscheidende Scene ein. Es ist Winter, die Nacht ist schwarz, der 2: .irm heult. Twardowski ist mit einigen Freunden in einer kleinen einsamen Herberge eingekehrt. Plötzlich umgiebt ein ungeheurer Schwärm Raben und anderer Unheil verkündender Vögel das Hans. Der Wirth bittet die unheimlichen Gäste, schleunigst davonzugehen, aber Twardowski spottet nur über ihn und versichert, er kön7.c nicht nur diese teuflischen Bögel. sondcrn alle Dämonen der Hölle vertreiben. Und er beginnt alsbald mit der Beschwörung. Da tritt aus einer Zimmerecke ein Fremder, der bisher unbeachtet dort gekauert hatte, hervor. Twardowski erkennt ihn: es ist Mephistopheles. Jetzt beginnt ein furchtbarer Kampf zwischen dem Höllenfürsten und seinem rebellischen Schüler. Dieser gebietet den Vögeln, sich zu entfernen, jener, zu bleiben. Twardowski fühlt, daß feine Macht schwankt, und er flüchtet sich hinter eine Wiege, in der das ganz kleine Kind des Herbergswirthes fchläft. Ein göttlicher Schimmer ist noch in seiner Seele, er fühlt, daß der Böse keine Gewalt über ein unschuldiges Wesen hat, daß die unbefleckte Reinheit des Kindes ihn gegen die Anstrengungen des Satan schützen würd; er nimmt den kleinen Schläfer in seine Anne, drückt ihn gegen seine Brust und stürzt mit ihm hinaus in die Finsterniß der Nacht und das Toben des Sturmes. Mephistopheles setzt ihm nach, der Wind hebt die beiden Kämpfer auf. und entführt sie. während das schlafende Kind immer ine unübersteigbare Schranke zwischen ihnen bildet . . . So endet die Legende, aber die polnischen Bauern fugen hinzu, daß oben in den Wolken Twardowski und Mephistopheles ihren hier unten begönnenen Kampf fortsetzen. Gerade darin besteht die Originalität der slavischen Legende, in der der Faust weder verdämmt noch gerettet wird, sondern sich zum Guten bekehrt und den guten Kampf kämpft. Kalte Menschen sindleichter zu erwärmen als laue. . .; ,- " i . .. ',' . .. ., '; ,1

Allerlei für s Haus. Mischt man gebrauchten Kaffeesatz mit Wasser, so ist er ein vorzügliches Mittel zum Begießen des Epheus. Dieser bekommt schöne groß!? Blätter dadurch. H 0 l z g e r ä t h. Nie darf man Soda und Seife zum Reinigen des Holzes verwenden, da es davon grau wird. Holzgeräthe müssen mit Wasser und feinem Sand gescheuert werden. Fleckeauf weißem Leder. Das beste Mittel. Schmutz-. Staubund andere Flecke von weißem Leder verschwinden zu lassen, ist eine weiße Teckfarbe. Man nimmt dazu am besten puloerisirtes Kremserweiß, feuchtet etwas davon mit einigen Tropfen reinem Spiritus an und bürstet mit dieser Messe mittels eines feinen Würstchens über die Flecken hin. Gurgelmittel. Bei katarrhalischer Hals- und Mundbräune dient Alaunwasser als Gurgelmittel. Dasselbe wird aus 3 8 pfefferkorngroßen Alaunstückchen und 1 Unze Wasser hergestellt. Ebenso dient Alaun zum Gurgeln bei Halsbeschwerden und Heiserkeit, die durch Erkältung entstanden sind. Man löst in einer Tasse Salbeithee ein wenig Alaun auf. Flaschenreinigung. Eine rohe Kartoffel wird in kleine Stückchen zerschnitten, diese werden mit wenig Wasser in die Flcsche gethan und tüchtig umgeschüttelt. Schon nach wenigen Augenblicken wird man den guten Erfolg sehen, und nach gehörigem Nachspülen wird das Glas vollständig klar sein.

Empfehlenswerthe Mittel gegen Sommersprossen sind folgende: 1. Ein Waschwasser von ausgekochten, ganz jungen Zweigen und Ranken der Weinrebe: 2 Eine Abkochung von Ka-

millenblumen und Bilsenkraut, mit welcher man täglich mehrmals das Gesickt oestreicht; 3. Der ausgepreßte Saft von frischen Gurken, mit recht fein pulverisirtem Alaun gemischt. Diese Mischung wird mittels eines weichen Schwämmchens aufgetragen und muß einige Zeit eintrocknen. Kopf kalt. Füße warm. Leider wird dieser Kernsatz nur wenig befolgt. Fort mit den Nachtmützen, warmen Tüchern und Pelzmützen, in welche man so häufig seinen Kopf und auch den der Kinder zu hüllen pflegt! Letztere bedürfen der warmen Kopfbedeckung am allerwenigsten. Man sehe lieber darauf, stets warme Füße zu besitzen und sorge dafür zunächst durch Tragen warmer, wollener Ttrümpfe. geräumiger Schuhe oder Stiefel. Pfropfen aus Flaschen ziehen. Um sie wieder herauszubringen, steckt man. bevor er noch ausgetrocknet ist. einen doppelten Bindfaden, von welchem man die beiden Enden in der Hvud hält, weit in den Flaschenhals hinein, läßt dann den Pfropfen in den Hals der verkehrt zu haltenden Flasche fallen, so daß der Bindfaden sich hinter dem Pfropfen befindet. Zieht man nun den Bindfaden an, so wird die Schleife desselben sich fest um den Pfropfen legen und diesen mit herausbringen. Wie man gehen soll. Das Gehen, sagt ein bekannter Physiolog, wobei man doch auch eine aufreckteHaltung einnimmt, die Schultern zurückgezogen hält oder doch halten soll, wobei man die Lungen ausdehnt und den Kovf immer balancirt ... ist das beste Stärkungsmittel für ein erschöpftes Gehirn, für geschwächte Muskeln und stark beanspruchte Nerven. Es kräftigt die Verdauungsorgane, treibt dasBlut aus dem ermüdeten Gehirn und ist deshalb auch eins der besten Mittel gegen Nervosität. Zur Heilung eines Rheumatismus giebt es nichts besseres, als einen längeren Spaziergang bei warmer Witterung. Man genießt dabei alle Vortheile eines türkischen Bade?, ohne die Gefahr, unreine Luft einzuathmen.Vielfach sind schon die schlimmsten Fälle vonRheumatismus. die hartnäckigsten Formen von Verdauungsstörungen und die schwersten Fälle von Schlaflosigkeit, sowie alle Arten nervöser Störungen durch angepaßte Athemübungen und längeres Gehen gebeilt worden. Die Pflege der Milchz ä h n e. Die erste Bedingung für eine gute Verdauung ist ein gutes Gebiß. Meistens treten Verdauungsstörungen dann auf. wenn durch schadhafte od:r fehlerhafte Zähne dieVerkleinerung der Speisen in unzureichender Weise geschieht. Deshalb ist es dringend geboten, den Kindern, die sich schon selbstständig ankleiden und nxlschen, gute sorgsame Reinigung des Mundes zur Pflicht zu machen. Wenigstens einmal ,m Tag. wenn nicht nach jeder Mahlzeit, wie dies eigentlich von großem Nutzen ist, soll der Mund gründlich gesäubert werden. Es ist vielfach die irrige Ansicht verbreitet, daß dieMilchzähne keiner Pflege bedürfen, weil sie ohnedies herausfallen". Dem ist nicht so. Geradeso wie beim größeren Kinde. :önnen im zarten Alter durch Schadhaftigkeit der Zähnchen und das damit verbundene mangelhafte 5wuen Verauungsstörungen eintreten, die oft den ganzen Organismus erschüttern and "von nachhaltiger Wirrung sein können. Um diesen Uebelständen vorzubeugen, ist es gerathen, die Milchzähnchen von früh an täglich mehrere Male zu reinigen und fremde Körper davon zu entfernen- durch schlecht Milch.zähne kann sogar das Wachsthum des Kiefers und der bleibenden Zähne geftört werden. . I 0 ;

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