Indiana Tribüne, Volume 24, Number 208, Indianapolis, Marion County, 15 April 1901 — Page 6

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Vom Auslande.

D e ? Bauspekulant Cäsar Moser in Bern, ursprünglich Bauernknecht, hatte der Berner Polizeidehörde die Anzeige erstattet, es seien ihm einesSonntags. während die Fa--milie beim Abendessen saß. 160,000 Franken in Banknoten aus einem Schrank gestohlen worden. Da der angeblich Bestohlene um die nämliche Zeit nicht in der Lage war kleinenVe? Kindlichkeiten nachzukommen, und da überdies unmit:clbar darauf Gläuö'gerversammlungen veranstaltet wurden.oerhielt sich das Berner Publikum vielfach ungläubig zu dem fast uner

hörten Diebstahl. Moser erließ in d.m bernischen Blättern eine Erklärung, er werde unnachsichtlich aus Bestrafung derjenigen dringen, d-ie ausstreuen er hatte en Diebstahl fingirt. In der Erklärung, worin er auf die Entde ckung des Diebes. einePrämie von 5000 Fr. aussetzte, versicherte Moser gleichzeitig, er sei glücklicherweise in der Lage. seinen Verpflichtungen nachzukommen. was indessen nicht verhinderte, daß kurz darauf der Concurs über ihn hereinbrach. Moser begab sich nach Glarus und wurde dort wegen berügerischen Concurses verhaftet. I n Wehrendorf bei O 5 nabrüö erschoß aus Rache der Schmied Schuster durch ein Fenster einerWirth schaft die Hofbesitzer Liesker und Schmieder. Er versuchte dann den Gemeindevorsteher zu todten, und schoß in dessen Zimmer, traf aber Verwandte des Gemeindevorstehers, die bei diesem zu Besuch waren und in seinem Bette schliefen. Sie wurden an Armen und Beinen verwundet. Der Mörder wurde verhaftet. Es dürfte Verhältnißmäßig wenig bekannt sein, daß die englische Regierung für die weiblichen Angestellten imPost- und TelegraphenWesen, die in den Stand der Ehe treten. imDurchschnitt jährlich eine Summe von 550,000 bis $75,000 für Geschenke auswirft, vorausgesetzt natür lieh, daß die jungen Damen eine ent sprechende Zeit im Staatsdienste gestanden haben. Für die TelegraphenAbrheilung sind in diesem Jahre allein für jenen Zweck $45,000 veranschlagt. Zwei S cha u s p ie le r i n -nen einer gegenwärtig in Sibirien auf Gastreisen weilenden Moskauer Truppe, die Damen Uschakow und Paulowskaja, wurden mitten auf dem schnee- und eis bedeckten See todt und halb im Schnee vergraben gefunden. Ermordet und mit einem abgeschlagenen Bein fand man ferner das eine zweijährige Kind der einen, während das andere sechsmonatige bisher noch nicht aufgefunden werden konnte. Die Leichen waren ihrer Kleidung vollständig beraubt. Als Mörder wurde xi Postkutscher verhaftet, der die Ermordeten in einem Postschlitten über d?n See fahren sollte. Ein Kindesmord, w ie er wohl einzig dasteht, wurde in Styrum bei Essen verübt. Die Wittwe Siegen wollte mit dem Arbeiter Rofink die Ehe eingehen und begab sich zu diesem

Zwecke zum Standesamt. Der Frau

wurde übel und ste begab sich nach dem Abort des Rathhauses, wo sie einem Kinde männlichen Geschlechts das Leben gab, sie drehte dem Knaben ein Taschentuch um den Hals und warf ihn in den Abort, dann begab sie sich zurück zur Trauung. Zeugen behaupten. der Frau Nichts als ein vorübergehendes U?belwerden angemerkt zu haben. Die Leiche wurde gefunden und die unnatürliche Mutter alsbald ermittelt. Der26JahrealteMetzger Karl Holstein aus Erlenbach bei Kaiserslautern hatte dort ein Geschäft aufgemacht, das aber nicht recht ging und bald aufgegeben werden mußte. Da der Mann nachher krank wurde und eine Operation auszustehen, auch sonst allerlei körperliche Gebresten zu erdulden hatte, faßte er den Entschluß, seinem Leben ein Ende zu machen. Seine Mutter stimmte ihm bei, wollte aber mit ihm in den Tod gehen. Beide reisten nach Mainz und stürzten sich in das Wasser des Floßhafens. Die Lei. chen kamen unter die scharfen Räder der Schöpfeimer einer Baggermaschine und wurden entsetzlich verstümmelt. Nur in einzelnen Theilen konnten die Ueberreste aufgefischt werden. Der 25jährige Maler Älfons Daurie lebte in Salerno auf Kosten seiner Familie eirrleichtes Dasein. Endlich erhielt der Faullenzer nur das Nothwendigste zum Leben, er gerieth in Schulden, und als er seine Schwester vergeblich gebeten hatte, ihm zur Befriedigung der dringendsten Gläubiger Geld zu geben, kam es zu heftigen Auseinandersetzungen, die damit endeten, daß Alfons zuerst den Bräutigam seiner Schwester, der diese vertheidigte, dann die Schwester durch einen Revokverschuß niederstrecke und endlich sich selbst eine Kugel in den Kopf jagte. Die Mutter und jüngere Schwester waren nach den Schüssen auf die Straße gelaufen, um die PoXzei herbeizurufen. Als diese das Haus betrat, fand sie drei Leichen. Eine deutsche Malerin in Paris hat als erste und bisher einzige fremde Künstlerin kürzlich das rothe Band der Ehrenlegion erhalten. Es ist die Frauen- und Kindermalerin Louise - Breslau. Sie hat in nun zwanzigjähriger Künstlerarbeit durch die Kraft im Ausdrucke und durch die feinfühlige Zartheit, mit der sie in ibren Bildern kindliche Anmutb und

weivncye Eleganz zergt, sich hohe Achtung und Sympathien in der Pariser Künstlerschaft erworben. Sie war Atelier - Kameradin der russische Malerin Marie Bashlirtseff und ' ist heute eine der geschätztesten Portraitmalermnen in der Pariser Gesellschaft. Ein Genrebild von ihr Gamines" ziert als einziges Bild einer Deutschen das Museum von Perpignan. Am Aschermittwoch des Jahres 1893 weilte Milchhändler und Ackerer Anton Herriger aus Merheim in Geschäften in Köln, kehrte aber nicht wieder nach Hause zurück und blieb seitdem verschollen. Jetzt vor einiyön Tagen, legte ein Zeitungsträger G. aus Merheim bei der Ehefrau und der Tochter Herrigers das Gesiändniß ab, er sei vor acht Jahren Zeuge davon gewesen. wie Herriger erschlagen und Auf der Sandkaul". einem nördlich der Bergstraße gelegenen Ackerstück verscharrt worden sei. Die Mörder hätten ihm Schweigegeld gegeben und ihn mit dem sichern Tode bedroht, fall er sie verriethe. Er war denn auch nicht zu bewegen, die Namen der Thäter zu nennen. Am Tage darauf versuchte sich der Mann im Rhein bei Niehlt zu ertränken, wurde aber von einem Fischer gerettet und dann in Haft geaommen. Der Palast einer rornehmen Familie iz Salerno war der Schauplatz eines schrecklichen mittendramas. Im zweiten Stozlwerke des Palais Pizzuti wohnt die Wittwe Agnes d'Alma mit drei Töchtern und zwei Söhnen. Einer der Letzteren Namens Alphons, ;in Bursche von 23 Jahren, hat wegen Meuchelmordes bcreits eine fünfjährige Kerkerstrafe b gebüßt. Neulich Morgens nun gerieth er mit seiner Schwester Marie in einen Streit, in dessen Verlauf er einen Revoloer zog und die Schwester, sowie deren Verlobten erschoß. Hierauf tödtete er auch die andere Schwester Gastanella durch einen Schuß in den Hals. Auf die dritte Schwester Elena. welche Leute herbeirufen wollte, gab der entmenschte Bruder ebenfalls zwei Schüsse ab, ohne sie glücklicherweise zu treffen. Als Alphons den Revolver abermals lud, stellte sich ihm die herbeigeeilte Mutter mit den Worten in den Weg: Schieße nun auch auf mich!" Auf Dich nicht. Mutter!" entgegnete der Bursche, rickete dabei den Revolver gegen seine Stirne, drückte los und brach todt zusammen. Der Vater des Mörders starb in einem Jrrenhause, und so läßt sich annehmen, daß Alphons in einem Jrrsinnsanfall gehandelt hat. Englandhatmitseinen weiblichen Stadträben entschieden kein Glück. So gab es kürzlich eine Radauscene in einem Gemeinderathe, wo eine Dame, die die Major - Qualifikation eines andern Mitgliedes angezweifelt und auf dessen Entgegnung, daß er nach ihrem, d. h. der Dame, Heirathsscheine auch noch nicht gefragt, habe, den ehrenwerthen Herrn mit einer Hundepeitsche beinahe zu Tode geprügelt hätte, wenn ihm nicht seine Collegen beigesprungen mären. Bei einem neuern Fall handelt es sich um ein Mitglied, das, wegen Trunkenheit vor denPolizeirichter gebracht, angab, nicht zu wissen, woher es den Rausch habe. Es habe nur einige Eidotter zu sich genommen und daß dieses derartige Folgen zeitigen könne, sei ihm bisher nicht bekannt gewesen. Daß der Eidotter stark mit Whisky vermischt gewesen, davon wollte die Dame nichts wissen. Sie muhte auch erst daran erinnert werden, daß sie in den Straßen des Städtchens einen gewaltigen Auflauf verursacht habe, daß sie mit wilder Gebärde eine Wahlrede hielt, in der sie unaufhörlich die rund hrnimlagernden Jungen aufforderte, nur für Moran zu stimmen" und dergleichen Unfug mehr. Das Urtheil lautete auf fünf Schilling Strafe. Die Dame zablte. indeß nicht ohne die Drohung, die Sache einmal dem Stadtrathe vortragen zu wollen. . Vom Jnlande.

Durch' eine glückliche Operatin, die im Unwersitätshospital zu Ann Arbor, Mich., vollzogen wurde, hat der 22 Jahre alte Charles Bacon. der blind geboren war. das Augenlicht erhalten. Seine Pupillen waren von der Geburt an mit einer Haut überzogen gewesen und vor mehreren Wochen war zuerst mit einem Auge der Versuch gemacht worden. Derselbe gelang, das andere Auge ist jetzt in der nämlichen Weise operirt und Bacon kann zum ersten Mal in seinem Leben sehen. Er ist ein Graduirter der Lansinger Blindenschule, muß jetzt aber das ganze Studium noch einmal anfangen. Bittere Klagen führen die Bärenmsel - Indianer vom Chippewa - Stamme über den materiellen Schaden, der ihnen von den großen Holzfw-nen zugefügt wird. Wie der Oberhäuptling Red Blanket dem Gouverneur von Minnesota persönlich mittheilte, verwüsten Weiße und Halbblut - Indianer, auf Grund eines Gesetzes. welches das Schlagen todten Holzes" gestattet, erwemungslos die Wälder in der Reservation. Die Chippewas hatten erwartet, daß das Schlagen todten Holzes" ihnen überlassen werden würde, statt dessen würde diese Arbeit von Halbblut - Jndianern und Squaw - Männern gethan, die dabei für Holzhändler große Mengen aesunder Bäume fällen.

VomMarine-Lieutenant C. A. Brand wurde in New Haven. Conn.. ein Schnellfeuer - Geschütz inspicirt, von dem sein Erfinder F. M. Garland Großartiges erwartet. Das Garland'fche Geschütz ist 10 Fuß lang, auf einem Dreifuß oder einer Feldlafette montirt und wiegt nur 469 Pfund. Der Rückstoß ist durch eine sinnige Vorrichtung neutralisirt. und das Geschütz soll im Stande sein. 300 einpfündige Kugeln in der Minute gegen den Feind zu schleudern. Der Mechanismus ist natürlich sehr difficil, und eine spezielleVorrichtung macht es angeblich Demjenigen, der den Mechanismus kennt, möglich, ihn mit seinen Fingern so zu ruiniren. daß wochenlang Reparaturen nothwendig sind, um die Kanone wieder brauchbar zu machen. Ueber die bisherigen Maschinengewehre hat das neue Geschütz den Vorzug des bedeutend größeren Kalibers. Um ihrem amTyphus erkrankten Sohn und den skeptischen Nachbarn die Erfolge der Glaubenskur zu demonstriren, entließ Frau Eva Man aus Torrington, Conn., des Ersteren Arzt, und begab sich zu dem Patienten nach Poughkeepsie, no sie dessen Heilung strikt nach den Vorschriften der christlichen Wissenschaft" llberwachen wollte. Statt besser zu werden, verschlimmerte sich aber der Zustand des Kranken und die Mutter wurde selbst von heftigen Krämpfen befallen. Der zu Rathe gezogene Glaubensheiler Smith gestattete ebenfalls keine ärztlicke Einmischung. So wurde die Frau immer schwächer und schwächer, und schließlich starb sie an Lungenentzündung. welche sie sich am Krankenlager ihres Sohnes geholt. Der Arzt, welcher nun wieder zu dem Kranken gerufen wurde, hofft diesen zu retten, sofern die Nachricht von dem Tode seiner Mutter vor ihm geheim gehalten wird. Im vorigen Jahre machte ein deutscher Grocer m Hoboken, N.J., die Entdeckung, dcch ein junges Mädchen. Namens Aetta Gelles, welches er für seine Nichte hielt und von Wien nach Amerika kommen ließ, gar nicht die Nichte war. sondern sich für dieselbe ausgegeben hatte; die Nichte wollte nicht nach Amerika reisen, und ihre Freundin reiste- an ihrer Stelle. Die Betrügerin hat infolge der Geschichte den Verstand verloren; sie befand sich seitdem im Bellevue-Hospi-tal" in New Dork und ist seit einiger Zeit im New Yorker Staats-Jrren-hause. Da sie schon früher einige Jahre in New Dork wohnte, ehe sie nach Wien zurückkehrte und von da mit dem Gelde des Grocers aus Hoboken als dessen Nichte wieder nach Amerika fuhr, weiß die Irren - Commission des Staates, nicht, was sie mit Aetta thun soll, denn die Irrsinnige kann, da sie früher in New Aork wohnte, nicht nach Oesterreich zurückgeschafft- werden. Als diePerle von einem Dienstmädchen pries Frau Wilhelmine Friedrichs in New Jork die hübsche und dralle Lotte Friese, die sie vor Kurzem in dem Vermittelungs-Bureau des dortigen Hausfrauen - Vereins engagirt hatte. Lottchen war bescheiden, fleißig und sittsam. Aber jetzt ist Madame anderer Meinung. Lottchen hatte, als sie bei Frau Friedrichs einzog, einen geladenen Revolver, ein Rasirmesser und eine Flasche Chloroform in ihrem Koffer gehabt. Sie war auf alle Fälle vorbereitet. Vor einigen Tagen war Frau Friedrichs ausgegangen, um Einkäufe zu machen, und während dieser Zeit leerte Lottchen den feuerfesten Schrank, in welchem Frau Friedrichs ihre Schmucksachen aufbewahrte. Die Sachen hatten einen Werth von ungefähr $4000. Den Schlüssel und die Combination" des Schlosses hatte Lottchen im PortemWnaie der Hausfrau gefunden. Als Frau Friedrichs heimkam, war Lottchen verschwunden. Im Zimmer der Herrin war alles durcheinander gewühlt. Frau Friedrichs ließ die Polizei rufen und Detectivs spürten Lottchen auf. Später verhaftete man auch ihren Liebhaber. Franz Keller, welcher eine Anzahl Einbrecherwerkzeuge in seinem Zimmer hatte. In rosiger Beleuchtung erblickte Bernhard Lilienthal in Newark, N. I., die Zukunft, denn er war in die fesche Roste Kurz bis über oie Ohren verliebt und binnen Kurzem sollte die Hochzeit stattfinden. Aber mit des Geschickes Mächten ist kein ew'ger Bund zu flechten", und Bernhard machte, wie er behauptet, die fürchterliche Entdeckung, daß seine Rosie ein künstliches Bein hatte, und sofort waren alle seine Liebesschwüre vergessen. Rosie weinte sich die Augen roth und bot alles auf, Bernhard's Herz wieder zu gewinnen. Jedoch ohne Erfolg. Die Furcht vor dem hölzernen Bein war Bernhard derartig in die Glieder gefahren, daß er Rosie rundweg erklärte, die Ehegedanken aufzugeben. Alle Proteste halfen nichts und schließlich faßte sie den Entschlutz, die Hilfe des Gerichts in Anspruch zu nehmen. Die Folge war, daß Bernhard verhaftet wurde. Rosie war im Gericht anwesend und stolzirie kerzengerade auf das Richterpult zu. gleichsam, um die Behauptung des Angeklagten betreffs des HolzbeineS Lügen zu strafen. Das erhoffte Resultat blieb denn auch nicht aus. Der Kadi stimmte Rosie bei und überwies den Angeklagten unter $500 Bürgschaft den Großgeschworenen, da er der betrogenen Braut Geld unter dem Eheversprechen entlockt haben soll. . .

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