Indiana Tribüne, Volume 24, Number 208, Indianapolis, Marion County, 15 April 1901 — Page 3
Jndiana Tribüne 15. April lOOl
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Aus dem Deutschen Reich. Berlin. 13. April. Der KrönPrinz Friedrich Wilhelm ist am Samsiju. uau) Wien abgereist, wo er, in Folge einer früher? Einladung, der öast oes Kaisers Franz Joseph sein wird. Während seines Aufenthaltes in Wien werden ihm zu Ehren mehrere große Hoffestlichkeiten veranstaltet werden. Der Kaiser Franz Joseph hat seit seinem Besuch in Berlin und kürzlich bei den Festlichkeiten in München eine große Zuneigung zu dem Kronprinzen gefaßt, dessen bescheidenes, offenes und unasfiziertes Wesen ihm autzerordentlich gefällt. Bald nach seiner Rückkehr von Wien, wahrscheinlich am 24. April, wird sich der Kronprinz in Begleitung seines Vaters nach Bonn begeben, wo er stuoiren wird. Der Kaiser wird mehrere Tage in Bonn bleiben. Der Kronprinz wird in einem Hotel wohnen, bis eine Villa, oie der Kaiser von dem Professor Finkler gekauft hat, vollständig reaovirt und eingerichtet sein wird. Der Kronprinz wird in das Korps Borussia" eintreten, dem auch einstmals oer Kaiser Wilhelm angehört hat. Der türkische Botschafter in Berlin. Tewfik Pascha, wird am Sonntag mit vem Kaiser speisen. Am Montag wird sich der Kaiser nach Hamburg begeben, um die von !hina zurückgekehrten kranken und verwundeten deutschen Soldaten zu begrüßen, und am 18. April wird er sich nach Kiel begeben, wo sein dritter Sohn. Prinz Adalbert. der jetzt im 17. Jahre steht, in die Marine eintreten i?ird. In offiziellen Kreisen wird zugezejcn, daß die meisten der SchadenersatzAnsprüche in Peking eingereicht worden sind, aber nicht alle; es ist daher noch aicht möglich, die Gesammtsumm:: anzugeben, die als Schadenersatz von iZhina verlangt werden wird. Ausschließlich der Prioat-Forderungen, sind die bereits eingereichten Forderunzen die folgenden- Rußland 360.000.0 Mark (ungefähr 90.000.000), Frankreich 260.000.000 Mark (ungefähr 65.000.000). Deutschland 240.)00.000 (ungefähr M.000.0i'0). England 90.000.000 (ungefähr $22., 500,000). Der Rhein steigt noch immer ud er hat bei Mannheim einen Wasserstand von 24 Fuß erreicht. Die Bewohner oer Städte und Dörfer am Mittelrhein bereiten sich auf eine Überschwemmung oox. Auch der Main stcgt sehr schnell in Folge anhaltender Regengüsse in Unterfranken. Das kleine Städtchen Tolkemit, das in der Nähe des kaiserlichen Gutes Zadienen liegt, wird eine Garnison von .'inem Bataillon Infanterie erhalten. Diese Truppen sollen dem Kaiser als .Leibwache" dienen, wenn er sich in Ladienen aufhält. Frau Powel Webster von Brooklyn ist nach einem erfolgreichen Debüt auf 'ünf Jahre für die königliche Oper cnzagirt worden. Jn Elberfeld ist der Ober-Stabsarzt Schimmel schuldig befunden worden, Bestechungen dafür angenommen zu haben, daß er die Söhne wohlhabender Leute vom Militärdienst befreite. Der Prozeß gegen die übrigen Angeklagten wird erst am Dienstag sein Ende erreichen. Die Behörden haben inzwischen mehrere neue Fälle dieser Art entdeckt, oie Untersuchung ist in aller Stille fortgeführt worden, und die Folge ist. daß in Köln ein Dr. Schulz verhastet woroen ist. Er wird auf dieselbe Anklage hin wie Oberstabsarzt Schimmel projessirt werden. Die deutschen Behörden haben seit dem 1. März bei Lindau am Bodensee
eingehende Versuche mit einem neuen Typ von einem unterseeischen Boot gemacht. Der Erfinder, ein Zivil-Jnge-aieur, Namens Gurt, im Marine-De-partement angestellt, bewahrt das tiefst? Schweigen in Bezug auf das Resultat ti: Experimente, es verlautet aber, daß sie sehr erfolgreich gewesen sind. Das Boot kann bis zu einer Tiefe von 300 Fuß untertauchen. Aus den offiziellen Statistiken geht hervor, daß die Verbrechen bei Erwachsenen in Preußen in der Abnahme begriffen sind, die Verbrechen bei jugendlioZen Personen sich aber in der Zunähme befinden. Der vierte Theil der in Preußen bestraften Verbrecher waren Trunkenbolde, und von den 5300 Zuchthaussträflingen in Preußen sind 1100 Polen. Eine auffallende Unwissenheit in Bezug auf öffentliche Personen und wichtige Ereignisse hat die von einigen Offizieren vorgenommene Prüfung der neueingestellten Rekruten ergeben. Von 78 Rekruten aus verschieden! Theilen Preußens waren 21 nicht im Stande, zu sagen, wer der deutsche Kaiser sei. Zweiundzwanzig Rekruten sagten, daß er ein großer General sei, neun erklärten, er sei ein berühmter Feldmarschall, sechs gaubten, er sei der Kriegsminister und vierzehn Antworten waren ungefähr richtig. Einige glaubten Fürst Bismarck sei der Kaiser, andere dachten, der Kaiser sei ein Dichter, ein Bibelüversetzcr u. s. w. Ein lustiger Krieg ist zwischen der Kreuzzeitung" und dem Kleinen Journal ausgebrochen, und zwar übe? die wirkliche Denkungsart und das politische, soziale und religiöse Glaubensbekenntniß des Kaisers Wilhelm. Das Kleine Journal" behauptet, der Bremer Vorfall habe keinen Eindruck auf den Kaiser gemacht, der so munter und energisch sei wie je, während die Kreuzzeitung" das Gegentheil behauptet. Beide Zeitungen wer
den von dem Kaiser gelesen, und die Artikel sind so gehalten, daß darin ein Appell an den Kaiser selbst um etne Entscheidung zu lese;: ist. Dr. BlockDon San Francisco, der in der Berliner SiVir.it studirt hat. ist am Freitag am Scharlachfieber gestorden. Seine Leiche wird nach Amerika geschickt werden. Von den Philippinen. Manila. 13. April. Der Prozeß gegen den Sergeanten Memson vom Kommissariats-Departement in Verbindung mit den kürzlich entdeckten Betrügereien ist jetzt im Gange. Es ist dies der achte von den vielen, in Aus-
i sicht gestellten Prozessen. Zwei Zeugen sagten aus, daß eine Anzahl Säcke mit Mehl aus einem Regierungsmagazin entnommen und von drei Sergeanten im Kommissa-rits-Departement und zwei anderen Personen verkauft worden seien, worauf die fünf Männer das Geld unter sich vertheilten. Finnick, der Besitzer einer amerikanischen Bäckerei, und andere Geschäftsleute sind implizirt. Erzbischof Chapelle. der päpstliche Delegat in den Philippinen, ist nach Rom beordert worden. Er wird mit einem der nächsten Dampfer abreifen und es ist kaum wahrscheinlich, daß er zurückkehren wird. Fast die einzigen Besucher, die Aguinaldo während der Woche empfangen hat. waren seine Frau und seine Mutter. General Mac Arthur hält es nicht für angebracht, daß Aguinaldo dik Ler. Staaten besuche. Durch den Verrath eines eingeborenen Führers wäre Leutnant Mills vom 42. Jnfaterie-Regiment. als er eine Anzabl Insurgenten im Innern der Insel Lvte verfolgte, beinahe in einen Hinterhalt gerathen. Nach einem scharfen Gefecht wurden die Insurgenten vertrieben. Der Militärarzt L. Thomson und ein Gemeiner Namens Prosset wurden schwer verwunbet. In Sileng. in der Provinz Cavite, haben die Insurgenten mehrere Nor-denftldt-Kanonen ausgeliefert. Die Russen legen meinen. London, 13. April. Die ..Birmingham Post", tas Organ des Herrn Josevh Chamber'ain. erklärt, daß der russische Kriegsninister und der Marineminister gen-einschaftlich Befehl zur Legung zahlreicher Minen in Port Arthur, Wladiwosick und anderen Häfen im fernen Osten gegeben haben. Die Minen werden Anfangs Mai von Odessa aus nach dem Osten geschickt werden. Verlangt die Bestrafung der L y n ch e r seines Sohnes. Leavenworth. Kas., 13. April. Alfred Alexander, der Vater des Negers Fredecick Alexander der hier wegen der angeblichen Schändung und Ermodung von Frl. Carrie Forbes und wegen des verbrecherischen Angriffs auf Fräulein Roth lebendig verbrannt wurde, hat bei dem Countyanwalt Anklagen gegen eine Anzahl der bei dem Lynchgericht in hervorragendes Weise betheiligten Männer erhoben, und er verlangt, daß sie unter der Anklage des Mordes verI haftet werden sollen. Ehe er die Verhaftsbefehle erlaßt, wird der Countyanwalt unter einem von der letzten Legislatur erlassenen Gesetz eine Anzahl Zeugen vernehmen, ehe er darüber entscheidet, ob die VerHaftsbefehle ausgestellt werden sollen oder nicht. Ungefähr dreißig Zeugen werden verhört werden. Die Nachricht von diesem Schritt hat in der Stadt die größte Aufregung hervorgerufen, namentlich unter denjenigen Leuten, die die summarische ÄZstrafung Alexanders verlangt hatten. Alexander hat um die Verhaftung von ! Wm. ?orbes nachgesucht, den er anklagt, die mit Petroleum getränkten Kleider seines Sohnes in Brand gesteckt zu haben, sowie um diejenige eines städtischen Beamten und eines Polizisten, von denen er behauptet, daß sie das Brennmaterial um seinen Sohn herum aufgehäuft hätten. Schrecklicher Selbstmord. Lincoln. Jlls.. 13. April. Carl Marsh, ein alter Bewohner von Logan County. ungefähr 70 Jahre alt. steckte am Nachmittag sein bei Hartsbürg gelegenes Haus in Brand und kam in den Flammen um. Marsh erlitt vor einiger Zeit einen Schlaganfall und seitdem war er zeitweise geistig unzurechnungsfähig. Als am Samstag seine Familie von zu Hause abmesend war, streute er Stroh im Hause umher, und er steckte es dann an, nachdem er sich eingeschlossen hatte. Bet Columbia. S. C.. hat sich der seltene Fall ereignet, daß die Gattin eines Gemordeten den Mörder vor dem Lynchgericht bewahrte. Der Pflanzer Walter Abrams hatte einem seiner Arbeiter. Preston Hilliam mit Namen. Vorwürfe gemacht, weil dieser zu spät zur Arbeit gekommen war. und als er sich herumdrehte, zerschmetterte ihm Hilliam die Hirnschale mit einem Stein. Der Mörder entfloh, wurde aber von Nachbarn des Pflanzers eingefangen, welche ihn gelyncht hätten, wenn nicht Frau Abrams. welche die Tochter eines früheren Sklavenhändlers ist. sie gebeten hätte, dem Gesetze seinen Lauf zu lassen.
Die quetkftlverlosen Spiegel.
Es wäre schon an sich eine bemerkenswerthe industrielle Thatsache, daß in neuester Zeit in sehr bedeutendem Maße Glasspiegel ohne QuecksilberVerkleidung. sogenannte PatentBackmirrors". Eingang gefunden haben und sich praktisch gut bewähren. Aber von besonderer Wichtigkeit ist der Umstand, daß die letzere GattungSpiegel heute mit nur einem Viertel der Arbeit hergestellt werden kann, welche die andere erfordert, und ohne größeren Kosten für Rohmaterial. Drcs ist durch eine erhebliche Verbesserung und Vereinfachung des betreffenden Verfahrens möglich gemacht worden, das freilich dem Laien immer noch complicirt genug erscheinen mag. Im Wesentlichen ist dasselbe folgendes: Das Glas, das von absoluter Klarheit sein muß. wird auf einen Tisch gelegt, welcher bis zu einer Temperatur von 120 Grad F. erhitzt ist. Dann wird eine chemisch Lösung auf die Oberfläche des Glases gegossen; diese Lösung ist zusammengesetzt aus 4 Unzen salpetersauren Silbers (oder Sil-ber-Rirats), die in 19 Unzen Weinaufgelöst sind, ferner 2 Unzen Weinstein - Säure Tartaric-Acid") und 3 Unzen starken Ammoniak-Wassers; sie bildet eine klare, durchsichtige Flüssigkeit. Nachdem man sie über das Glas gegössen hat, läßt man sie ungefähr eine Stunde lang ruhig stehen. Alsdann wird das Glas umgekippt und, wis noch von der Lösung als Fluidum übrig geblieben ist, ablaufen gelassen. Hierauf wird die Oberfläche mit Wasser, das aber destillirt sein muß, abgewaschen und kommt in einen Trockenräum, wo eine Temperatur von etwa 90 Grad F. herrscht. Hier wird das Glas in ein Hohlgestell gethan und bleibt etwa eine halbe Stunde darin. Der letzte Proceß besteht nun noch darin, daß man das zurückgebliebene Silber mit einem Schellak - Firniß und endlich, ein Bischen später, mit tu ner Farbe-Verkleidung überzieht. Auch dieser Ueberzug muß natürlich trocknen, und dann bleibt weiter nichts zu thun, als den Spiegel einzurahmen. Daß dieses Verfahren so bedeutend weniger Arbeit erfordern soll, als das alte, mag dem Nicht-Fachmann kaum einleuchten, ist aber gleichwohl Thatlache. We n i g Menschen wissen, wie viel man wissen muh. um zu wissen, wie wenig man weiß. Die jndiana Tribüne Gegründet 1877. Erscheint Jeden Nachmittag und Sonntag Morgen. Frei in 's Haus geliefert vom Trägei in der Stadt und in den Vorstädten fül nur -4 per Woche, einschließlich Sonntagsblatt. Einzelne Nummern des Tageblattes 2c. Einzelne Nummern des Sonntags blattes 5c. Aufträge werden durch den Träge,, per Telephon und per Poft oder in der Office entgegengenommen. Per Post kostet die Tägliche Tribüne mit Sonntagsblatt
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