Indiana Tribüne, Volume 24, Number 208, Indianapolis, Marion County, 15 April 1901 — Page 2
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Jndiana Tribüne. IS. April I0O1.
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Zweimal verschsllee Era. Vielleicht die seltsamste Geschichte aller Städte der Welt hat Peten. in der centralameriianischen Republik Guatemala gehabt. Untergegangene und i-anc. euch Jahrhunderte hindurch bis zur Ausgrabung der Trümmer verschollene alte Städte gibt es ja manche; aber eine Stadt, die sozusagen bei lebendigem Leibe zweimal in gänzliche Verschollenheit bei der üb'iaen Welt aerätb. das eine Mal sogar
in ziemlich neuerer Zeit, ist ein Unicum. das sich auch für das gewöhnliche Menschenkind näher zu betrachten lohnt. ja vorzugsweise für dieses, denn die gelehrte Welt hat bis jetzt wenig Capital daraus geschlagen. Wenn man ein Seitenstück hierzu fmden will, aber ohn die Eigenschaften einer Stadt, so könnte man höchstes auf gewisse Inseln in einem weltfernen Theil des Oceans verweisen. Auch die Stadt Peten liegt auf einer Insel, aber nur einer Binnensee-Jnsel. Der See ist in den. beinahe unbewohnten Wildnissen des nördlichen Guatemala zu finin, umgeben von dichten Wäldern, und hat keinen Namen. Ein ziemlich niedriges Eiland erhebt sich aus den kleinen Wassern, und au diesem ragt eine schöne weihe Stadt empor. Ihre Prachtbauten gehen meistens nicht hinter die Zeit des spanischen Eroberers Cortez zurück; an und für sich ift sie aber weit älter, und sie ift schon unter allerlei Namen gegangen. Soweit sich ermitteln läßt, war ihr ursprünglicher Name Tayasal. Cortez entdeckte sie auf seinem Zug nach Honduras, nach der Eroberung von Mexico. Er sand die Bevölkerung sehr trätirbar" und hielt sich gerade lange genug auf. sie zu taufen. Dann zog er weiter und ließ weiter nichts zurück, als einen lahmen Gaul. Die Taufe allein hatte aber die Einwohner noch nicht zu anderen Menschen gemacht, und sie sahen das zurückgelassene Pferd, das erste, das ihnen je vorgekommen war. als einen mächtigen Gott der neuen Religion an. Daher brachten sie es in einen Tempel und spendeten ihm reiche Gaben, nur kein Gras. Der arme Klepper soll schon am zweiten Tage verendet sein. Tief betrübt, errichteten ihm die Eingeborenen vor ihrem Haupttempel eine steinerne Statue, die sie anbeteten und Jzmtn Chac Gott des Donners nannten. Ein Jahrhundert lang dauerte die Verehrung von Jzmin Ehac völlig ungestört fort. die Spanier aber vergatzen die Existenz der Jnselstadt vollständig, soweit sie überhaupt jemals von ihr gewußt hatten. Da geschah es eines Tages, daß zwei FranciskanerMönche, die auf der Wanderschaft von Fucatan gps waren, die im ee schimmernde Stadt erschauten, also auf's Neue entdeckten. Die Eingeborenen nahmen anfangs die weißen Besucher sehr gastlich auf und zeigten ihnen mit Stolz den ..Gott des weihen Mannes", das Standbild des von Cortez zurückgelassenen Pferdes. Aber die Mönche entsetzten sich darüber, spien den steinernen Götzen an. verfluchten ihn als ein Werk des Satans und forderten die Insulaner auf. ihn in den See zu werfen. Die Insulaner Hielten eine Berathung ab und beschlossen, statt dessen die Mönche in den See zu werftn. Diese bewerkstelligten jedoch ihr Entkommen, erstatteten dem Gouverneur von Fucatan Bericht und kamen dann mit einer bewaffneten Expedition wieder. Dieselbe wurde indeß von den Insulanern zurückgeschlagen; eine zweite Expedition hatte kein größeres Glück, und erst einer dritten gelang es. die Stadt zu erobern, worauf Jzmin Chac in den See geworfen wurde, wo er noch heute liegt. Nunmehr wurde die Stadt ein Theil von Jucatan. Doch die Regierung hörte bald gänzlich auf. sich um sie zu kümmern. Erst viele Janre darnach sandte der Vicekönig von Guatemala eine Expedition gegen sie aus. nahm sie unter seine Fittiche" und gab ihr einen Namen, von dem man aber weiter nichts mehr weiß, als daß er furchtbar lanq war. und die Einwohner ihn nicht behalten konnten. Der Vicekönig machte den Platz zu einer Art politischer Sträflings - Colonie. Die wenigen der hierher Verschickten, welche entkamen, verloren sich auf immer in dem ungeheuren, pfandlosen Walde, der die ganze Gegend bedeckt. Anfangs des 19. Jahrhunderts kamen die stürmischen Zeiten, da Mexico für feine Unabhängigkeit kämpfte, und .auch Guatemala und Ducatan die ihrige erklärten. In den nachfolgenden Jahren bitteren Kampfes gerieth die Jnselstadt abermals in völlige Vergessenheit. Die paar zurückgelassenen spanischen Soldaten hängten, als sie .zu ihrer Verwunderung absolut keinen Sold mehr erhielten. ihr Kriegszeug an den Nagel und gingen in der übrigen Bevölkerung auf. Wiederum vergingen viele Jahre. da fand ein Regierungs - Actuar in Guatemala unter vergilbten Archiven auch Acten über eine jnselstadt inmitten der Wälder weit im Norden, die ; evemals steuern vezayll unv eine Garnison unterhalten hatte, und kam zu dem Schluß, daß diese Stadt Guatemala gehören müsse. Und die Regierung zögerte auch nicht lange, sie aufzusuchen und Besitz von ihr zu ergreifen. ES ging Alles glatt ab. und die Regierung ßsb der Stadt den offiziellen Namen La Ciudad de Flores
(Stadt der Blumen.) Die Einwohner nennen sie aber noch immer Peten. Seitdem ift sie wieder ein Theil der Welt, obgleich wenig bekannt und noch
weniger besucht! Uebrigens hatte sie noch einmal ein Interregnum" von mehreren Wochen durchzumachen, als ein Amerikaner Namens Thomas R. Dawley mit seiner Jagdflinte und photographischer I Camera welche grenzenlose Verl wunderung erregte dorthin gerieth. ' in den Streit der zwer Parteien verwickelt wurde, seiner eigenen Sicher- ! heit halber sich zum Herrscher aufschwang und den verflossenen Gouverneur zum Teufel jagte, aber mit Vergnügen dem Nachfolger desselben die Regierung übergab. Gebirgler in rieg und Friede. In einem neuerlichen interessanten Magazin - Aufsatz werden unsere süolichen oder südwestlichen Gebirgler als Classe in einigen, nicht sehr viel bekannten Beziehungen beleuchtet, und namentlich auch wird ihres gelegentlichen Auftretens in der Geschichte unseres Landes gedacht. Die Gebirgler bilden meist einen Ueberrcst der alten Colonialzeiten. Ungleich anderen Colonialen aber, die im Vordergrund des geschichtlichen Amerikanerthums. oder der Anerkennung desselben, blieben, waren sie Generativnen lang beinahe für die Welt verschollen. und man kann sagen, daß sie beim Beginn unseres Bürgerkrieges zum ersten Male entdeckt" worden sind. Der Norden ist im Allgemeinen niemals zum Bewußtsein davon gelangt, einen wie beträchtlichen Theil seines Sieges er damals dem langen, mageren. mächtigen Arm" des, nicht sklavenhaltenden südlichen Gebirglers verdankte. Und dieser Arm erstreckte sich gerade durch einen sehr wichtigen Theil des Südens. Er half insbesondere, den Staat Kentucky in der Unwn zu behalten, indem er den Freunden der Union im Blaugras - Lande das Uebergewicht gab. Aber er erhielt auch die Ost - Tennessee'er unionstreu, und er bewirkte sogar, daß West - Birgtnien von den Abgefallenen abfiel". Und als Präsident Lincoln seinen Aufruf nach Freiwilligen - Truppen erließ, hat der Einfluß dieses Elementes etwa 100.000 Freiwillige so hoch geht wenigstens die Schätzung auf die Beine gebracht, und z. B. das ganze Kentuckyer County Jackson von allen männlichen Einwohnern über 15 und unter 60 Jahren entleert! Er hat zwischen den conföderirten Armeen des Mississippi und denen der Küsteeine feindliche Grenze aufgerichtet. Diese Dinge sind schon werth, in Erinnerung behalten zu werden. Als der Bürgerkrieg überstanden war. suchte der Gebirgler wieder sein: Hütten und Schluchten auf. Die spätere Entwickelung der Dinge brachte es aber mit sich, daß er niemals mehr so weit in die Verschollenheit zurücktrat, wie vordem, und in den letzten Jahren haben ihn zu einem beträchtlichen Theil Eisenbahnlinien in engere Verbindung mit der Welt der Thatsachen gebracht. Auch in der Welt der Dichtung, in welche ihn George Ebert Craddock und Andere einführten, ist er ein Factor von ziemlicher Bedeutung geworden, obgleich er in dieser Beziehung nicht einmal annähernd dieselbe Würdigung erfahren hat, wie andere ehemalige Colonial - Typen unseres Landes, die freilich ihre Belletristen und Forscher zum größten Theil aus ihrer eigenen Mitte beroorbrachten, wovon bei unseren Gebirglern noch nicht so bald die Rede wird sein können. Das Blockhaus des Gebirglers ist noch immer dasjenige des Hinterwäldlers in seiner ganzen alten Glorie, und die Bräuche und namentlich die Vergnügungen haben sich seit mindestens einem Jahrhundert nicht geändert. Tie verschwindend geringen ErziehungsVortheile, welche der Gebirgler viele Generationen hindurch hatte, inachen ihn noch heute in vielen Beziehungen zu einem naiven Halbwilden. &o erzählt man sich. daß. als der bekannte Evangelist George O. Barnes in einem solchen Gebirgs - Blockhaus rastete und den Bewohnern und deren Nachbarn die Geschichte von Christi Kreuzigung vortrug, eine biedere alte Frau fragte: Ei, wie lange ist das doch her?" und auf die Antwort Barnes: Beinahe zweitausend Jahre." erst Thränen vergoß und dann, die Hand auf das Knie des Evangelisten legend, treuherzig sagte: Nun, werther Gast, hoffen wir, daß es nicht fo war, daß es keine so undankbaren Menschen gegeben hat." Meistens findet man übrigens bei den Gebirglern ein tiefgewurzeltes allgcmeines religiöses Gefühl; außer Methodisten und fußwaschenden Baptisten aber scheint keine Kirche hier irgend welche Proselyten finden zu können. E i n neuareiger Studentenstreich, der an der Heidelberger Alma mater" verübt wurde, wird viel belacht. Anläßlich des Semesterschluss glaubten einige Studenten, daß es nun auch angebracht sei, die Universität gründlich zu schließen. Sie sperrten das Hauptportal mit Ketten und sieben Schlösser und verstopften die Schlüssellöcher sämmtlicher Eingangsthüren mit Kitt, so daß am folgenden Morgen die Schlosser lange Zeit zu thun hatten, um die Eröffnung der Heidelberger Universität" wieder vor-zunehmen.
Oerschokene SociakAarm. Das amerikanische Publikum kennt nicht minder, als das europäische, den Namen des berühmten polnischen Romanschriftstellers Sien!'wicz, besonders seit sein Quo Vadis" auch in oramatisirter Form so dielfach auf amerikanischen Bühnen Aufsehen erregt hat. Ader nur sehr wenige unserer Bewunderer von Sien5iewicz wissen von einer interessanten Periode seines Lebens, die sich in den siebziger Jahren im südlichen Californien abspielte Dort gehörte er nämlich einer socialistischen Colonie als begeistertes Mitglied an und es war nicht seine persönliche Schuld, daß diese Colonie so jämmerlich in die Brüche ging Es ist wenig in der Außenwelt über diese Colonie bekannt geworden, die zwar nicht zu den bedeutendsten ihrer Art gehörte, aber eigenthümlich genug war, daß sie nicht ganz vergessen werden sollte. Ihr eigentlicher Gründer war der Graf Bozenta, der Gatte der bekannten Schauspielerin Modjeska, der in seinen jüngeren Jahren in der alten Heimath sich eifrig mit socialpolitischen Fragen beschäftigte und schließlich den Plan zu einer Art Utopien entwarf, wo allgemeine Brüderlichkeit herrschen, weder Armuth noch persönlicher Reichthum möglich sein und Jeder einen gleichen Antheil an den Früchten der Arbeit haben sollte, die auf das geringste mögliche Maß beschränkt sein würde, wenigstens die physische Plackerei. Es war ein bezauberndes Bild, das er von diesem Utopien entwarf, und er begeisterte eine große Anzahl seiner Freunde dafür; ja manche derselben entschlossen sich ohne Weiteres, vom Gefühl zur That überzugehen undMitglieder einer solchen Colonie zu werden. Künstler. Schriftsteller, Prosessoren und andere Vertreter der gebildeten Classen reichten dem Grafen die Bruderhand zur Ausführung des schönen Werkes und unter ihnen war auch Henryk Sienkiewicz, welcher damals nur der beinahe unbekannte Verfasser einiger kurzen Erzählungen war. Ziemlich bald waren die ersten Vorbereitungen vollendet, und die ersten Colonisten kamen über den Ocean und über den Continent und ließen sich auf einem großen californischen Landstrich, nicht sehr weit südlich von Los Angeles, nieder. Alles wurde alsbald in großartigem Maßstabe ausgelegt: Arbeits - Werkstätten, Schlafgemächer. Versammlungshallen, eine Anlage für wissenschaftlichen Farm - Betrieb u. s. w. Es war eines der curiosesten socialistischen Experimente, die jemals gemacht worden sind." äußerte sichGraf Bozenta selber darüber vor noch nicht langer Zeit, man bedenke: Kein einziger von uns konnte mit den Händen arbeiti. Wir hatten keine Idee davon, wie mir mit Hacke und Schaufel u. s. w. umgehen sollten, und waren darin, trotz aller sonstigen Bildung auch äußerst ungelehrige Schüler. Gerade was die praktische Grundlage unseres Utopiens sein mußte, und was wir zu Anfang ausschließlich bedurften, das fehlte uns! Doch ja, ich will nicht vergessen, daß sich ein prakti--scher Arbeiter in unserer ganzen Colonie befand, und wenn er auch kein Farmer war, so war er doch wenigstens Schuhmacher: Aber das war Alles. Wir hätten eine Universität, eine Musikschule und noch manches Andere betreiben kennen nur keine SocialFarm! Mein Freund Sienkiewicz war so gut. wie wir Alle, nur daß dies herzlich wenig heißen will." Unter solchen Umständen war es gewiß zu verwundern, daß die Colonie auch nur vorübergehend Lebensfähigkeit zeigte. Aber sie brachte es thatsächlich zu einer kurzen Periode anscheinenden Erfolges; Alles, wcs vereinter guter Wille und Enthusiasmus leisten konnte, das leistete sie gewiß. Indeß war ein frühzeitiger Zusammenbruch unvermeidlich, und ging auch Alles auf einmal in die Brüche! Jeder verlor den Muth, das Eigenthum wurde plötzlich im Stich gelassen, und die meisten Colonisten, darunter auch Sienkiewicz selbst, kehrten so schnell wie möglich nach der alten Welt zurückwelcher sie Lebewohl gesagt hatten. Mit dem Eigenthum war es übrigens eine gelungene Sache, die Colonie hatte nämlich niemals einen Besitztitel auf dasselbe, sondern zahlte an. was sie konnte, und nahm eine riesigeHypothek. in der angenehmen Erwartung, dieselbe sehr bald ohne Schwierigkeit löschen zu können aus den ungeheuren Erträgnissen der Colonie. Als dann der Zusammenbruch kam. fiel das Land einfach an die ursprünglichen Eigenthümer zurück, und die materiellenVerluste wenigstens waren für das Unter-
nehmen im Ganzen ziemlich gering. Graf Bozenta hat den Glauben an den Erfolg solcher Gründungen, wie er sagt, auf ein oder zwei Jahrhunderte verloren. G e st ü r z t e r Spinat. Der Spinat wird möglichst ohne jegliche Flüssigkeit gekocht, abgekühlt und dann mit etwa fünf Eigelb und dem Eierschnce von drei Eiweiß gut verrührt. Eine runde Cylinderform wird mit Butter bestrichen. glatt mit einem dick mit Butter bestrichenen Papier ausgelegt und mit dem Spinat gefüllt, den man nun im Wasserbade eine Stunde kocht. Man stürzt den Spinat, nimmt das Papier ab und garnirt ihn oben und ringsherum mit kleinen Lammrippchen.
Taglicher Marktbericht. u 1 '
Viehmartt. Jndianap'ls Union Vieyhöfe. 15. R i n d v i e b. Auserlesene bis prirn Stiere, 350 Pfd. m. , aufwärts $5.15 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und aufwärts 45 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.65 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Vfd. Stiere . .. 4.25 Mittlere öis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd.... 4.00 Gute bis gewählte Rinder. 4.25 Mittlere bis gute Rinder. 3.75 Gewöhnliche leichte Rinder 3.25 Gute bis gewählte Kühe. . 3.75 Mittlere bis gute Kühe.. 8.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.50 Kälber 5.50 Schwere Kälber 3.50 Prima bis fancy Export Bullen 3.75 Guie bis gewählte Schläch ter Bullen 3.40 Gewöhnliche bis guteBullen 2.75 Gute Kühe mit Kalb $30 GewöhnlicheKühe mit Kalb $20 S cb w e i n e. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $6.00 Gemischte u. schw. Packing 5.85 Gute bis gewählte leichte 5.90 Gewöhnliche leichte 5.85 Pigs 4.50 Roughs ;.. 5.25 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 5.25 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 4.00 Gute bis gewählte Schafe 4.C0 Ordinäre bis gute Schafe 3.00 Stockers 2.75 Böcke, per 100 Psd 2.75 Avril. 5.75 5.20 5.30 4.65 4.60 4.75 4.15 3.65 4.50 3.60 2.75 7.00 5.00 4 25 3.65 3.76 $40 $30 6 15 6.05 6.00 5.90 5.874 5.75 5.75 5.00 4.50 3.75 3.50 3.50 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Tukend. Citronen, $3.00 für 360. Aepfcl, $1.75-$4.50 per Faß. Feigen, 12c 15c. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Cranbcrrics $2.75 per Bushcl Crate Orangen, $2.75 $3.25 per Box. Erdbeeren 40c per Quart. Rhubarb 25 30c ver Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.50 per 100. Zwiebeln, Spanische $2.00 per Crate; rothe Globe $1.50 per Bushel ; weiße Globe $3.50 per Faß. Kartoffeln, 51.45 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 60c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Illinois $2.50. Cclery, 40-65c per Bunch. Weiöe Rüben 90c per Faß. Parsnips gewaschene $2.00perFaß. Neue G emü s c. Blumenkohl $1.50 per Dutzend Schallots per Dutzend Bunckes 45c Tomatocs Crate von 6 Körbchen $4 Radieschen per Dtzd. Buncbes 30c Salat 11c per Pfund; Kopfsalat $4.00 per Faß. Spinat, 40c per Dutzend Bunches. Rothe Rüben 40c per Dtz. Bunches Kehl $1.15 per Faß Oytter Plant 25c für 2 Dutzend Bunches. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 7-7c; hiesige Stiere 7-8c; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 PfunÄ 6$c; Kühe 550 bis 650 Pfund 6fc; Stier Vorderviertel 7c; Stier Hinterviertcl 94c; Rind 5)interviertel 8c; Rind Vor derviertel 6$c; Kuh Vorderviertel 54c; Kuh Hintcrviertel Sc. Frisches Kalbfleisch Kälber94c; Hin. terviertel 13c; Vorderviertel 8c. Fri'ches Schasfteisch Lämmer per Pfd. 9c; Schafe 84c; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 104c114c; Cottage Schinken 9c ; gehüu. tete Schultern 8je, frisch? Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt. 104c ; Tender loins 18c ; Spare Ribs 64c ; Tail Bones 54c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Curcd Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund 114c; 15 Pfund 114c; 12-10 Pfund 12c; Zweite Qualität 20-18 Pfund llc; 15 Pfund llc; 12 Pfund Ilse; 10 Pfund Ilse. CalifoAische Schinken 6 bis 8 Pfund 8?: 10 bis 12 Pfund 8jc; 13 bis 15 Pfund 8. Frühstück Speck Klarer Englisb Cured 15c; gewühlter Sugar Cured 144c; 6-7 Pfund im Dutchschnitt 14c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12s c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 114c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 114c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 114c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt, 124. Sveck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 104; KlareSciten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 10c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd.. Ittc; Klare Bellas, 25 bt 30 Pfd., 10c; 18 bis 22 Pfd., 10Z c; 14 bis 16 Pfd.. 11 jc; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 bis 10 Pfd., 104c; Klare Rücken 6 bi 9 Pfd..l(.;c. WM
LSultft:'-eiItfb 18 bi8 20 l Pfund im Durchschnitt c: 1 Nki.n
im Durchschnitt, ic; 10 bis 12 Pfund Gevöckeltes Schweineflei'ck. J?nnckp. loses Fancy Pig $20.su; Klares Bcan 19.50; Family 17.00; Sdor. Clcar 16.00: Rumvf 15.50. Gedörrtes Rindssei'ch Sckinken. reg. Sets, 12c; Außcnski.en 11c; Jnnen feiten 134c; Knöchel 134c. Schmalz, in Tierccs. 1. Qualität 1.; 2. Qualität 104:; 3. Qualität He. Würste, Geräucherte idra.wurst 8c ; Frankfurter 7?c; Wicncrwurst 7c; Knackwurst 7c; Bologna in Darm? 6c,tn Tuch 6c. Fische, Auftern nnd Wildpret. Händler-Pretse: Clams Little Recks 75c ver 10,. Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Austern Beste Baltimore oderS tand. ards, $1.00 per Gallone; beste Balti timore Selects, $1.10 per Gallone; New York Coums, $1.00 per 5undert; New York Culls, 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen New York Counts 35c; I. S. F. & Co. Select 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. See.Fifche. Knochenlose Häringe 8c; Häringe 6c; Perch 6c; Weißfisch 9c; See Forellen 94c; Red Snapper 8c; Kennebec Hechte 15c; Blaufische 10c Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c; Catfisch 10c; No.l Pickerel 10c; No.2 Pickerel oder Blue Pike 6c; Black Bak 15c. Getreide. Weizen-No. 2 rother 7x- aus den Geleisen, 70c von der Müdle ; No A rother 66 - 68c; April ?0e auf den Geleisen; Wagenweizen 71c. Korn-No. 1 weiß 44c; No.2 weiß 44c; No. 3 weiß 444c; No. 4 weiß 40-42c; No. 2 weiß gemischt 43c; No. 3 weiß gemischt 43c; No. 4 weiß gemischt 39 - 41c;No.2ac!b43jc;No. 3 gelb 434c; No. 4 gelb 39j-41c; No. 2 gemischt 42c; No. 3 gemischt 43c; No.4 gemisckt 39 - 41c; an Kolben 42c. Hafer-No. 2 weißer 294c; No. 3 weißer 284c; No. 2 gemischter 274c; No. 3 gemischter 26$c Heu-altes No. 1 Timothy 12.7513.25 No. 2 Timothy 11.25-12.25. Kaffee. Folgendes sind die Jndianapolt Preise : Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packeten: Atiofa $12.25, Lton 12.25, Jersey 12.25, Caracas 11.75, Dtllworth' 12.25 Dutch Java Blend 16.50, Mail Pouch 12.25, Gates Blended Java 12.25. Groeeries. Zucker Dominoes 6.27c: Stückzucker 6.27e; pulversiricr 5.87c; XXXM pulverifirter 5.92c; Standard granulirter 5.67c; feiner granulirter 5.67c; CubeS 6.02c; Confectioners' A 5.47c; Ridge wood A 5.27c; Phönix 5.22c; Empire A 5.17c; Ideal Extra Golden C 5.12c; Windsor Extra S 5. "2c; Ridgewood extra C 4.92c; gelber (5 4.82 ; 16 gelöst 4.67. Eingemachte Frückte BlackberrieS, S Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Piund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; AnanaS. Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onos, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen. $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; ftühc Juni $1-1.25. Narrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund. 9l'c-$1.00;Zucker. korn 80c $1.00: Avselbulter, per Dutzend 3 Pfund, 9":. Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, ftische, 10c 12c Eier, 11c per Tuvend. Hühner 74c; Turkeys: jungeHähne 1( ; Pfund und darüber 6c : junge Hennen I 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen '54c; alte Hähne 44c; tzulls und Krumbrüstige 44c ; Enien 6c: Gänse 5.40-6.00. Käse. Engros Verkaufspreise, Jmportirter Schweizerkäse 27c per Pfund; einhei Mischer Schweizerkäse 17c; Wisconsin Cream Käfe 10c-12c; New York Ched. dars 13c; einheimischer Limbrgcr 13c; Brick 14c. Kohlen. ?on Irrn Anthracit? $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.1 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond Eity 4.00 2.15 Winifrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhriu 3.50 1.90 l Brazil Block 3.60 1.90 Green County 3.00 1.66 Jndiana Lump 8.00 1.65 Slack 2.00 1.16 Bloßburg 6.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. 2.76 pn 26 Bushel. $1.50 per 124 Bushel. Zerkleinerter Cok 18. perBu. $3.25 per 2 P. Zl.7k oer 12 Bu.
