Indiana Tribüne, Volume 24, Number 207, Indianapolis, Marion County, 14 April 1901 — Page 10
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Hiimoreste von Anna v. Krane. Ist'S erlaubt, einzutreten? fragte eine sanfte Stimme und ein zierliches Persönchen schlüpfte in das Atelier. Der Altmeister erhob sich von seiner Staffelei: Womit kann ich dienen, (5omteßchen? Liebster Onkel Professor, ich möchte Ihnen meine Compositionen zeigen! Damit legte die Kleine eine Mappe auf den Tisch, nebst einem Riesenstraub von Flieder und Narzien. Papa läßt Sie grüßen! Er erwartet Sie heute zum Whistabend. So, so, schön! sprach der Professor zerstreut und schielte nach rückwärts, ioo ein junger Mann am Zeichnen war. Seine Besucherin aber klappte energisch ihre Mappe auf und holte ein Blatt heraus. Seben Sie, das ist die Hermannsschlachi! Hier ist der Varus, dort kommen die Deutschen und hier dorne liegen schon lauter todte Römer! Ehe der Professor seine Meinung über dies 5runstwerk äußern konnte, kam aber chne Unterbrechung. Ein die nender Geist erschien athemlos. Schnell, schnell, Herr Professor! Seine Königliche Hoheit sind drüben im großen Atelier! Der Künstler, an derartige Besuche gewöhnt, strich hastig seinen Rock glatt und eilte zur Thür. Warten Sie einen Augenblick, Comtesse, der hohe Herr bleibt nie lange! Sehen Sie sich einst' neilen meine Bücher da auf dem Tisch an ja so! Er blieb plötzlich unentschlossen stehen. als sein Blick abermals uf der. zeichnenden Jüngling fiel, der jetzt aus seiner (cke vorgetreten war und mit einer leichten Verbeugung sagte: Wenn ich darf, werde ich mein Möglichstes thun, die Dame zu unterhalten! Der alte Herr machte ein Gesicht, als sollte er den Ziegenbock zum Hüter deS Krautkopfes machen. Gräfin Liselotte aber schien gar nicht unzufrieden mit dem Tausch. Ich binSchüler des Professors, mein Name ist Krauthuber, Peter Krauthuber! stellte sich der junge Mann vor. Lieselotte von Borsch! erwiderte sie mit einer verblüfften Miene. Herrn Peter Krauthubers elegantes Aeußeres entsprach so gar nicht seinem Na men. Professor Berqheim aber machte auf einmal ein ungeheuer schlaues Gesicht und verschwand, um seinen Gönner zu begrüßen. Er blieb recht lange, sehr lange sogar, nnd Peter Krauthuber hatte alle Zeit, Gräfin Lieselotte zu unterhalten. Er sprach über Kunst mit ihr! Er war ganz ihrer Ansicht, daß die Kunst das Höchste sei und man ihr sein Leben zu widmen habe! Er fand ihre dompositionen schön sehr schön genial sogar, mit einem Stick in? Dämonische! Allerdinas irrte er sich einmal und hielt einen Ahasder im GeWittersturm für einen Arbeiter, der Kartoffeln hackt, doch wurde ihm dieser Irrthum verziehen, da er meinte, daS käme nur daher, loeik es der Comtesse ein wenia am Technischen in der Kunst noch fehle. Ach ja, das Technische! seufzte Lieselotte. dazu gehört aber auch der richtige Unterricht, und der Professor hat nie 6eit. (5r ist eben sehr beschäftigt, doch wenn Comtesse sich entschließen könnten, manchmal hierherzukommen, dann könnte ich ja vielleicht den Unterricht übernehmen unter Aufsicht des Meisters? Dieser Plan leuchtete Lieselotte sehr ein. Es wurde noch verabredet, daß sie, da sie ja nach der Natur zeichnen müssen, zuerst mit der Abconterseiung des alten Nazi anfangen müsse, eines Biedermannes, der die ganze Zeit über still auf seinem Modellschemel gehockt hatte, ohne das Gespräch irgendwie zu stören, außer daß er manchmal dumpf in- sich hineinlachte. Die kleine Comtesse fand den Nazi mit seinem weißen Bart wunderschön, höchst malerisch und intim, und brannte darauf, ihn als König Lear zu verewigen, Zu Lieselottes größter Frelde hatten weder ihre Mama noch der Onkel Professor etwas gegen diesen schonen iplan elnzuwenven, und ste durste sich breimal in der Woche der Kunst widmen. Natürlich mutzte bei dem Unter richt sehr leise gesprochen werden, um den Meister nicht zu stören, allein man konnte sich doch ganz gut verständigen hinter dem Vorhang, der Äe Schülerabtheilung von dem Arbeitsraum des Künstlers abschloß. Zu Hause zeigte sich Lieselotte stark verändert. Sie las Freytags-Soll und Haben", schwärmte für das deutsche Bürgerthum und äußerte sich mißbilligend über die Anstokratie, die dem Müßiggang huldige. Herr Krauthubers Skizzenbücher aber zeigten auf jeder Seite ein pikantes blondes Köpfchen mit großen, braunen Nehaugen. An einem Tag war Lieselotte allein mit dem Modell. Der Professor malte drüben im großen Atelier, und ihr junger Lehrer war auf ein Stündchen abgerufen worden. Sie zeichnete in dessen fleißig weiter und sprach dazwi sehen mit dem alten Nazi, damit er nicht einschlief. So, jetzt kommt Ihn Nase dran, halten Sie schön still! 'Meinen Sie nicht auch, daß ich Fortschritte gemächt habe, Herr Nazi? Aber natürli, natürli, mit solch an Lehrer! Nicht war, derHerr Krauthuber versieht viel? Er ist ein großer Künstler! Der Alte grunzte stwaS Unverständliches als Antwort. Sie kennen ihn wohl schon lange? fragte sie schüchtern. Wen? den Herrn Krauthuber? Io. den kenn i scho lang. Ist er ist er wohl sehr sehr arm, wie all jungen Künstler? Arm?! Der? O na. der hott vüll
Wie schön! Aljo aus reiner leve zur Kunst! Io, aus Lieb! 's is a kreuzbraver Herr! Kennen Sie seine hm seine Familie? Sein Famülli? Warum net! Aach lauter kreuzbravi Leut! Des Alten Augen zwinkerten auf einmal verdächtig schlau. Da schauens her, do durchS Fenster! Do geht just der Herr Papa! Das Reißbrett ftog zur Erde, und ein rosiges Gesicht lag an den Scheiben. Drüben auf der Freitreppe vor dem großen Atelier, dem ofsiciellen Arbeitsräum des Professors, empfahl sich eben ein dicker Schlächtermeister von dem Künstler, der geruht hatte, fein Porträt zu dem ausnahmLiveife billigen Preis von zehntausend Mark zu malen, weil der Dick mit einer Erbtante verwandt war. Der Herr Schlachtermeister aber ..fühlte sich" und hielt noch einige Abschiedsreden, ehe er den Weg nach außen antrat. Peter Krauthuber stand hinter dem Professor und winkte seinem Vater herablassend zu, was der mit einem tiefen Bückling erwiderte. Natürlich, wenn man solch einen Sohn Iwt! Am Abend schrieb Lieselotte in ihr Tagebuch: Das echte Weib muß bereit sein, ihrer Liebe jedes Opfer zu dringen und sich nicht im Ansehen der Person stören zu lassen. Der Bater des Geliebten sei ihr heilig!" Einige Tage später jedoch erschien sie blaß und verweint im Atelier, in einem schwarzen Kleid, mit weißen Kragen und Manschetten, um denEindruck des Weltentsagenden, Klösterlichen zu erlwhen. den ihr ganzes Wesen zurSchau trug. Peter Krauthuber war anwesend, sonst Niemand. Der Professor malte wieder drüben im großen Atelier und der Nazi war ausgeblieben. Sehr fatal! Man mußte sich ohne Modell behelfen! O. das thut nichts! sagt Lieselotte mit dumpfer Stimme. Es ist mir sogar lieb! Ich bin nicht in der Stimmung, nach dem Modell zu arbeiten, ich möchte einige neue Compositionen mit Ihnen durchgehen. Hier die Entsagung", da der Schmerz" und hie? nach Äntritt ins Karthäuserkloster"! Sehr schön, sehr tief empfunden! sagte der junge Lehrer, aber warum loählten Sie so traurige Gegenstände? Weil daS Leben sehr traurig ist! sprach sie mit der Miene eines Weltloeisen. Wirklich, Comtesse? Sie sah ihn mütterlich belehrend an. Ja, entsetzlich traurig! Nur Entsaqung und Schmerz, wohin wir blicken! Auch für Sie? Auch für mich! Sie haben noch Freunde, theuerste Comtesse, Freunde, die für Sie durchs Feuer gehen! Die können mir nicht helfen! Aber Sie könnten dochJhren Freunden Ihr Leid klagen! Das erleichtert das Herz! Ach! Können Sie schweigen, Herr Krauthuber? Wie das Grab! Da erzählte sie ihm ihren ganzen Jammer. Es war schrecklich! Die Mama hatte ihr eröffnet, daß der alte Graf Habichstein um ihre Hand für seinen einzigen Sohn angehalten habe und die Eltern mit dieser Verbindung durchaus einverstanden seien. In den nächsten Tagen würde sie ihren Zukünftigen rennen lernen, hätten die Ellern mit einem ganz sonderbaren Lächeln gesagt. Der armen kleinen Lieselotte graute es davor. Das ist in furchtbares Schicksal! Herr ttrauthuder fand eö auch furchtbar. Und doch, und doch, ich fUge mich nicht! Auch der getreten Wurm krümmt sich! Ich widerfetze mich diesem Verkauf bis aufs Blut. Ihr GezgenUoer fand diesen Hrois muS einer Jungfrau van Orleans würdig, was st zum Ausruf hinriß: Eher lasse ich mich lebendig einmauern, ehe ich dieses Scheusal Heirathe! Herr Krauthuber fragte bescheiden ob, vrve haltlich der auch von ihm anerkannten Scheusaligkeit des jungen Grafen Habichftein, die Comtesse denn ihren zukünftigen Bräutigam kenn oder jemals gesehen habe. Nein, ich kenne ihn nicht, habe ihn nie gesehen und will ihn auch nie sehen! Ich kenne nur seinen Vater, einen lieben alten Herrn, der manchmal zu uns kommt und dem man solche Schändlichkeit gar nicht zutrauen sollte! Der junge Mann drehte sich hastig um. Er schien einen plötzlichen Hustenanfall gewaltsam zu unterdrücken. Da erscholl draußen irr Garten ine fette Mmme, die sich in Abschiedsdensarten ergoß und etwas von einem prima KalbSschlegel sagte, der dem Professor als kleine Aufmerksamkeit zugedacht war. Lieselotte sah wehmüthig nach der dicken Gestalt hinaus. Ein lieber, vortrefflicher Mann! sagte sie. Wer? fragte Peter Krauthuber ver. dutzt. Wer? Nun, Ihr Herr Vater drüden! Mein ....? Das Wort blieb ihm in der Kehle stecken. Ja. Ihr Herr Vater! Ich kenne ihn. der Nazi hat ihn mir neulich gezeigt. Da soll ja ein Don der junge Mann verschluckte denRest dieser un salonmäßigen Phrase. Die Kleine aber runzelte die Stirn. Wie. Sie schämen sich doch nicht etwa JhreS VaterS, weil Ihnen der eine besser Erziehung angedeihen ließ als er selbst hat?! Gott sei Dank, daß Sie das wenigfienS finden! murmelte du Sohn Krauthubers noch ganz geknickt. Natürlich, das sieht man ja auf den ersten Blick, aber eben deshalb achte ich Ihren Vater so hoch und würde gern seine Bekanntschaft machen. Wirklich? Die hochgeborene Comtesse Borsch würde mit dem Schlachtet.
Und wärmn nicht 5 MV! Freuden! yjk'm armer hm Vater sieht
aber ein bischen ordinär aus mit feij ner bunten Weste und seinen vielen Ringen an den Handen! DaS sind Kleinigkeiten, daran muß man sich nicht stören! ES ist unrecht von Ihnen, so über Ihren Vater zu sprechen! Lieselotte er kannte sich kaum mehr halten Lieselotte, ich beschwöre Sie, sagen Sie mir, warum Sie den Schlachtermeister Krauthuber so lieben. Sie würd' dnkelroth und drehte den Kopf ioeg vor seinen forschenden Blicken. Ach. ich weih nicht, lveil lassn Si mich! stammelt si. Aber er hielt sie in seinen Armen, ganz fest und sicher, daß sie ihm nicht entschlüpfen konnt. Wil nun weil eö vielleicht mein Bater ist. Geliebteste? fragt r leise. Nun. das ist ja schön, daß der Vater von diesem Bengel da so ein warmes Plätzchen im Herzen seiner Schwiegertochter hat! sprach mit einemmale eine sehr bekannte Stimme, und der alte Graf Habichstein stand plötzlich hinter dem Paar, gefolgt von dem OnkelProfessor, der ganz spitzbübisch lachte. Lieselotte wollt weglaufen, aber ihr Geliebter hielt sie fest. Sieh dir diesen Papa einmal an, mein Schatz, aefällt er dir nicht vielleicht noch besser als der Herr Schlachtermeister? Die kleine Braut sah ganz verstört von einem zum andern. Das ist ja stammelte sie. Der alte Hraf Habichstein! Der Vater SeS Scheusals, daS du dir nun vielleicht auch einmal darauf ansiehst, ob es wirklich so ein ausbündiges Scheusal ist! lachte Krauthuber junior. Der Vater?! So sind Sie. bist du Leider nicht der Peter Krauthuber, verzeih mir den Scherz, mein Liebchen! Ich bin dein aufgzwungnr Bräutigam Graf Egon Habichstein. Wemfalschungen im 1. Jahr. dnert. Gegen die Weinderfälschung wendet sich in Mandat deS ErzbischofS Franz Georg von Trier vom 20. April 1750. Darin wird geklagt, daß in benachvarten besonders Thur-Mayntzischen Landen einig sich zu dem Wein-Ver-fälschen gebrauchen lassen, einige auch die Kunstgriffe gebrauchen, der Orts Land-Weine natürliche gut und gefünde Eigenschafft durch Vermischung mit frembden ausländischen Weinen zu corrumpiren, andere aber gar verschiedener der Gesundheit höchst schädlicher und gefährlicher Ingredienzien, und zwar u. a. des so berusfenen Litharadrii oder soaenannten Gold- oder ' Silber.Glätts sich bedienen". Deshalb wird verfügt, daß Niemand sich unterfangen solle, an denen Weinen eine Verkünstelung. Vermischung oder Verfälschung zum Betrug deren Käuffer im geringsten vorzunehmen, sondern di Wiue. wie solche in ihrer Natur durch verliehenen göttlichen Segen eingeherbftet worden setzad, aller dingS belassen, dahingegen der- oder diejenige, so auf einen damit vorgenommenen Verkünstel- Vermische Schmier- oder Verfälschung befunden wurden, alsdann, nebst Confiscirung veren Weinen, an Burger. und ZunsftRecht. Chr. Hab und Guth. auch nach Befinden an Leib und Leben gestrafft werden sollen." x) weh ! Sonntagsreiter: Haben Sie mich gestern zu Pferde gesehen, gnädiges Fräulein?" Dame: Lei. der nein ich kam einen Augenblick zu spät!" GetheNt. A.: Ich hörte gestern. Du seiest nun mit Meiers Gretchen glücklich verheirathet." B.: I das heißt sie ist glücklich und ich bin - verheirat!!'
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ach ngade der berühmtesten NervenSrztte gebort fast ein Fünftel der Ve,SIkerui den er,enkke "?;.?".!'."'!"" 1,1 "Überraschend wenn man bedenkt, daß ,u nk.ng diese Zadriunden, ,n den nicht, bekannt war. i daher um so inkerenanter, auch die runde und Ursachen dies so uftfc Mxtoefit. ten Leiden zu erfahren. Bor allem ist der rastlose, haftiae Kampf um eine ristena. de Hekl.u?e1 tt in mehr l drr weniger auireaenver Weise durchzumachen Hak. Schuld daran, it diesem öat uerUleei die angestrengte eiste, und orverarbeit zusammen, modurch leb? große lerforderunaee ee Un Oseeafteuif gestellt werden, lcht zu vergessen ist aber die uniwekmäkige Ledenwei,k sowie die Siurodsfr? uln a im Widerspruch, mit derlolid, und bescheidenen Lebensweise unserer slbnen ehr A'5.Ü"""l,aM umerer modernen Zeit, wie Jugendsünden, unnaelmtkiaer Schlak lck 4, mutdS.Erschktnungtn unglu5l,che ZZamilienverbalkniffe. MiKbrauch von Klkohol und Tabak ttmtato kürzester Zelt ein Menschenleben zer0rcn. oder haben wenigsten, ein aaeO Heer ,on rkdet en Är, ,ur ae, Unfndtakeit tzlrbztt. .dAchwtz7chwSch.. berU r ...Ui Sm& arcocle körperliche Schwache KopsZch erzen, Viag er,, u.ifc 9rmLZttUn UtßGt all' den Srrungeschaften untere Jahrhunderts ist e bi jetzt nicht gelungen, et sichere trnl ms Bekämpfung dieser rande.ten anzugeben, tat ent Medical Institut zu rand fllaW, Ä4 kw Ich rühmen, vieie, Problem gelöst zu haben Um nun die Heilkras: kbrn trtei und die Sethoden beriete dn "'chd.it bekannt ju geen. erbietet sich da Institut, einem Jeden gau, ,r.t. h .ich. Wia?S "dne baß der Empfänger ir,ed welche erpftichtungen eingeht, eine Probe der He,itttel nebst JheÄ n je I L v 34 e..2" ""5? und greße Werth dtrier einsacken Haubehandlung zeigt sich ste. auch i de schwier ZauUntt buetN." "nd teb Zeit , beR? seine? IÄ v'eriWof?' U"" """"t'" "Rechen behaftet ist. her .tn. Unerbe, w
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