Indiana Tribüne, Volume 24, Number 197, Indianapolis, Marion County, 4 April 1901 — Page 7
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Jndiana Tribune. 4. April 1901.
Dr. J. ß. Sutcliffe, Wund.Arzt, lZksölechtZ-, Urin und IkectM' Krankheiten. Osßu: 155 OS Market Etr. Tel. 941 fc!flfcljiben: d 10 Nh Vor.: Ut
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(Sfortfcjuas) vSeraife,..." fuhr Wtia fort. Der Herzog hätte so gern, daß ich es lernte. Und nun, verstehst Du. will ich sein: Abwesenheit benutzen und ihm diese Ueberraschung bereiten."
Drollino unterdrückte eine Ar! bitteren Lächelns und hörte, unbeweglich zu. In Nizza haben wir eZ versucht in der Reitbahn; aber weißt Du, es gelang mir nicht recht. Ich fürchte, ich bin nicht sehr muthig. Oder sie verstanden es nicht, mich zu lehren. Aber jetzt wirstDu mich lehren, nicht wahr?" Ich?...." sagte Drollino ungestüm, d:inahe enisetzt. Ia, Du...." -antwortete Miliz Ia ckend; vvit beut: an. Ich habe den Sattel und alles Nöthige. Geh' und laß Kalif satteln und erwarte mch in der Reitdahn. Ich werde mich indessen anziehen und in einer halben Stund? naOtommen." Und so geschah es, daß Drollino ipso facto der Reitlehrer der Herzogin wu?d?. Anfzö kostete es viele fclify, du Sache in'L Werk zu setzen. Milla war schrecklich unbehilflich in ihrem langen Rertlleid und wußte sich in nichts zu recht zu finden. Sie war jedoch sehr hübsch und ihre zarten kleine Gestalt aewann in dem weiten Raum der
Reitbahn einen neuen Reiz. Der Hals
erschien äußerst zierlich, fast schmächtig in dem aufrecht stehenden, stark gesteiften, knapp anliegenden kleinen Kragen. der von einer dunkelgrünen Cra vattenschleife abgeschlossen wurde. Das Turlge. frische Gesichtchen mit den im Nacken fest zusammengehaltenenHaaren und beschattet von der schmalen Krempe des englischen Hütchens schien das eines Jünglings. Es kostete Drollino zuweilen Mühe, seines Amtes zu walten, wenn er sie betrachtete, gefeselt von ihrer neuen Erscheinung, die so sehr mit den Idealen des Berufes harmonirte, dem er mit Leib undSeele ergeben war. Und seit der Abreise dcZ Herzogs befand er sich täglich zwei Stunden bei der Herzogin, die immer in dieser Kleidung und völlig ihm anvertraut war. Er mußte sie in den Sattel heben, mußte sie die Zügelfüh rung, die Rufe, die Stellungen lehren. Milla fand die Sache noch schwieriger, als sie sich vorgestellt hatte; sie kam nur mit ihrem ausdauernden gurten Willen und den heroischen Anstrengungen zur Besiegung ihrer Furcht vorwärts. Aber diese kehrte unbesiegbar jeden Augenblick wieder, und Milla, die in ihrer unsinnigen Angst, zu fallen, außer sich gerieth und doch jeden Schrei erstickte, erfaßte oft mit krampfhafter Hand d:n Arm Drollinos. Dieser sühlte sich seinerseits von einem eigenthümlichen, jähen Schrecken durchzuckt, fühlte, wie sein Innerstes inAufruhr gerieth. Aber ohne sich zu besinnen, was es wäre, beherrschte er sich und beruhigte, selbst ruhig, die Herzogin, indem er ihr mit überzeugendem Ton wiederholte, sie möge sich nicht sürchten und ihm vertrauen. Er machte ihr Muth mit einem Lächeln, in dem etwas Gebieterisches und Flehendes zugleich lag. mit einem
selten gespendeten Brav 1o! Mma faßte Vertrauen, und das half ungemein. Sie bestand auf ihrem Unternehmen, gehoben von dem Gedanken, daß sie all' diese Beschwerden um Giulianos willen aushielt, um ihm das Vergnügen einer Ueberraschung zu machen. Und in den kritischen Momen.ten, wenn es ihr schien, sie könne sich unmöglich mehr im Sattel halten, dann blickte sie gespannt auf Drollino und schöpfte Kaltblütigkeit aus der Ruhe, die in seinem Blicke funkelte, überzeugt, daß in allen Fällen seine Hand sie stützen würde. Ach ja, Drollino war wirklich ein guter Lehrer! Da die Zeit beschränkt war, mußten die Lektionen jeden Tag wiederholt werden, obschon diese übermäßigen Leibesübungen die Herzogin wirklich sehr ermüdeten, da sie nicht daran gewöhnt war. Wenn sie aus dem Saätel stieg, konnte sie sich kaum mehr auf ien Füßen halten, und oft mußte sie sich, wenn sie die Reitbahn verließ, auf Drollinos Arm stützen. O. wie müde war sie. so müde, so kraftlos, daß sie sich fast ganz dem starken Arm des jungen Lehrers überließ. Die Rückkehr des Herzogs machte der ersten Periode der Lektionen ein Ende. Er war blaß, niedergeschlagen; aber k? gab Milla als Ursache davon dieEr müdung durch die Nachtfahrt in der Eisenbahn vor. Auch war er etwas nervis, etwas aufgeregt; die Geschäfte wurden immer verwickelter; aber er wollte um jeden Preis sie nach seinem Kopfe durchsetzen und mußte daher die Reise nochmals, vielleicht noch mehrere Male machen. Er brachte außer dem Pan douce und demConfect ein Prachtvolles Corallenhalsband und eine Menge Filigrannadeln mit. Milla war so entzückt darüber, daß sie vor Freude zu weinen anfing und ihrem Mann nicht genug danken konnte. Aber Giuliano schien von diesen übcrschwänglichen Dankesbezeigungen nicht sehr erfreut und fragte plötzlich, vielleicht um denselben ein Ende zu machen: Und die Ueberraschung?" Noch nicht," antwortete Milla lachend; das nächste Mal." Aber sie war auch nicht für das nächste Mal, obschon die Herzogin, sobald Eiuliano wieder verreist war
it, leinenen bet Drollino rnn großem E'Ifer von neuem wieder aufnahm. Als 'der Herzog zurückkam, hatte sie die Reitbahn noch nie verlassen. Diesmal brachte er ihr einen Brillantring zum. Geschenk, fragte aber nicht nach der Ueberraschung. Und nach vierzehn Tagen erhielt er abermals Geschäftsbriefe, die ihn fortriefen. Milla, die anfangs und aus dem schon angeführten Grunde eine gute Miene zu Giulianos neuen Beschäftigungen gemacht hatte, fing an. dieselden jetzt doch etwas lästig zu finden.
Gerade jetzt, da er so freundlich, fo gefällig, so zuvorkommend gegen sie geworden war. zwangen sie ihn immer von ihr fortzugehen... immer.... die verWünschten Geschäfte. Milla war wirklich glücklich; sie vergaß die Vergangenheit, wie man einen häßlichen Traum vergißt. Giuliano
hatte vollständig Genugthuung geleistet
für die schlimmeUeberraschung des verflossenen Herbstes. Schließlich war sie auch ein wenig Schuld daran gewesen mit ihrer Unklugheit. Nein, jetzt wußte sie. was das Leben ist. Man muß klug sein, die Gelegenheiten meiden, kein Stroh zum Feuer legen. Nun war keine derartige Gefahr mehr vorhanden; sie war des Herzens ihres Giuliano jetzt ganz sicher, sicherer als je zuvor! Am Tage nach der dritten Abreise ihres Gatten hatte Milla eine Ueberraschung, als sie in die Reitbahn kam. Statt Kalif erwartete sie Mia. welche schon gesattelt und von Drollino gehal ten bereit stand. Sie zögerte einen Augenblick und sah den jungen Mann an. Er erröthete und sagte leise: Steigen Sie auf, Frau Herzogin!" Und alss sie bequem im Sattel saß, fügte er leise bei: Ich habe gedacht, daß es jetzt, nach den Fortschritten, die wir gemacht haben, gut wäre, ein neues Pferd zu versuchen." ..Aber thut es Dir nicht leid?" fragte Milla lachend. Nein," antwortete Drollino, und Sie werden mehr Vergnügen haben, Mia zu reiten!" In der That, das war etwas ganz anderes! Mia hatte ein außerordentlich
weiches Maul, schnelle und leichte Bewegungen. Milla legte nach und nach die Furcht ab und fand ein unaussprechliches Vergnügen am Reiten. Sie fing an, sich gut im Sattel zu halten, erlangte Geschicklichkeit und Ungezwun genhüit, und Drollino empfand keinen geringen Stolz, wenn er die reizende Amazone frei und sicher auf Mias Rücken sah. Sie kamen ihm beide in der aristokratischen Schönheit ilzrer Rasse als bevorzugte Wesen von unschätzbarem Werthe vor. Beide waren in diesem Augenblicke ihm Unterthan, er lei-
tete Beide mit Stimme, Geberde und Blick; er fühlte für Beide eine merkwürdig verwandte, leidenschaftliche Bewunderung, für Milla und für Mia wäre er jeden Opfers fähig gewesen. Die Stunde der Lection war für ihn die schönste des Tages geworden; er fehlte sie herbei, aber doch nicht ohne eine gewisse unbestimmte, neue Furcht, die ihm, dem Unerschrockenen, unerklärlich war. Wenn Milla z. B. etwas widerfahren, wenn sie fallen... sich verletzen sollte? Es kam ihm manchmal vor, daß er ein fast schmerzhaftes Zittern bekämpfen mußte, wenn er auf dem englischn Stiefelchen der Herzogin 'die. Schnalle des Steigbügels schloß, oder wenn beim Uebergeben der Zügel seine Finger mit denjenigen der Herrin in Berührung kamen. Manchmal stiegen sonderbare Ideen in ihm auf., unsinnige Hypothesen stellten sich in seinemKopfe zusammen. Wenn z. B. ihre Pferds plötzlich . scheuten. gemeinschaftlich durchgingen und sie über Stock und' Stein in die Ferne, weit, weit fort trügen..., an einen Ort. von wo keine Rückkehr möglich wäre ; wenn Mia störrisch würde und er die Herzogin wenn auch mit dem Opfer seines eigenen Lebens, retten könnte!.. Aber alle diese müßigen Hirngespinste beschästigten nur selten auf einen Moment den zweiundzwanzigjährigen Kopf, oder besser gesagt, kaum tauchten sie auf. so waren sie auch schon -wieder verschwunden vor der sehr einfachen Loaik der Wirklichkeit. Welcbe Lust, als man endlich die Reitbahn verlassen konnte! Nun fand die Lection in dem unermeßlichen Raum der Triften statt. Drollino ritt in seiner Eigenschaft als Lehrer neben der Herzogin; und da diese keinen Stolz gegen ihre Untergebenen kannte, hielt sie es nicht unter ihrer Würde, freundlich mit ihm zu sprechen und ihn zum Sprechen zu veranlassen, wie damals, da sie noch Kinder waren. Drollino war stolz darauf, die Herrin durch da weite Grün der Triften führen zu dürfen, die ihr angehörten; er ließ die Herden an ihr
vorüberziehen, erklärte ihr die Gern r c mi f
oraucye ocr -ps7ioczuQzi, ieyrie lie Die Eigenschaften unterscheiden, welche den Werth derThiere bestimmen. Er brachte ihr einiges aus seinem reichen Schatz von Kenntnissen auf dem Gebiete der Pferdezucht bei und wußte sie ihr auf eine weder pedantische, noch plumpe Weise mitzutheilen. Er gerieth inEifer. wenn er ihr von diesen Dingen sprach, die für ihn so innige Beziehung hatten zu seinem geliebten Beruf; feine Stimme nahm eine Art offener, männlicher Energie an, durch welche es wie ein fernes Echo einer unbesiegbaren Leidenschaft zitterte... Der Schauplatz lag endlos in voller Schönheit vor ihnen. Milla athmete in vollen Zügen die rrÄae. freie Luft der Ebene und
macme tcn cm Aeranua.cn daraus, Drollino über alles zu befragen, was ihr unter die Augen kam. Ein andermal hingegen war die Herzogin nicht zum Sprechen aufgelegt, und sie durchritten schweigend lange Strecken im Galopp, während der Hufschlag ihrer Pferde so einträchtig und gleichmäßig auf dem Boden ertönte, als wäre es der rasche Rhythmus eines endlosenRitornells. Milla gewann Mia lieb; sie brachte ihr Zucker und liebkoste sie häufig. Und es kam vor. daß Drollino zuweilen, wenn er das Pferd wieder in denStall geführt hatte, lange unbeweglich stehen blieb, auf Mia? glänzende Mähne starrte und die Hand auf der Stelle ruhen ließ, welche die Herzogin einen Augenblick liebkosend gestreichelt hatte. Wenn der Herzog auf der Villa war. wurde alles anders; Drollino that dann sein Möglichstes, um ein Zusammentreffen mit der Herrschaft zu vermeiden. Er hielt sich viel im Stalle auf und meist in der Nähe von Mias Verschlag. Im Haus waren wieder frohe Zeiten eingekehrt. Die Zeit der Scenen war vorbei; der Herr hatte sich von Grund aus gebessert...., die Krankheit der Herzogin hatte Wunder gewirkt. Er dachte nicht im Entferntesten daran, sich über die Einsamkeit zu beklagen, er schien keiner Zerstreuung zu bedürfen, war äußerst liebevoll gegen Milla und brachte ihr jedesmal sehr schöne
Geschenke. Alle sagten, es ser eine wahre Freude, und die Frau Herzogin sei jetzt wirklich vollkommen glücklich. Um sich davon zu überzeugen, brauchte man nur Millas heitere, strahlende Miene zu sehen. Sie wußte gewisse Spitzfindigkeiten, gewisse EoketterieT! auszuüben, die ihr früher nie im Traume eingefallen wären. Jmmcr wieder langten aus Paris die elegantesten Toiletten an, in welchm die junge Herrin jedesmal bei Giulianos Rückkehr prangte. Man sah sie überall im Hause und hörte oft im Garten ihre schwache und liebliche Stimme eine Storphe irgend eines artigen Liedchens Probiren. Sie war freundlicher und leutseliger als je; sie vertheilte reichlich Almosen an die Armen; sie hätte gerne allem Elend abgeholfen, das ihr unter die Augen kam. Sie füllte die unzähligen kleinen Vasen ihres Zimmers bestänbig mit Blumen und wiegte sich stundenlang in ihrer Hängematte und träumte halbwachend vor sich hin, während ein süßes Lächeln ihre halbgeöffneten Lippen umspielte.
Aber eines Tages fragte sie Drollino ungeduldig: Kann ich jetzt nut dem
Herzog allein gehen?
Drollino blieb einen Augenblick
stumm, als ob er den Sinn dieser Frage, die doch so einfach war, nicht
recht erfaßt hatte.
Ich meine." drängte die Herzogin,
ob ich auf eigene Rechnung, kurz., ohne Lehrer reiten kann?"
Er zögerte ein wenig und sagte dann
mit stockender Stimme: Noch nicht.
Milla zupfte unzufrieden an der
Spitze ihrer Rettpeitsche.
Sie müssen sich noch ein wenig
üben," fügte Drollino leise bei. Aber
Sie können bald allein gehen.
Sie machte eine unwillige Geberde.
Allein! Es fällt mir nicht ein, allein
zu gehen.... Geh nur. sagte sie dann
zerstreut zu Drollmo.
Drollino verneigte sich und ging in den Stall zurück. Er ging langsam.
gesenkten Hauptes, wie ein Mann, den
ein Schlag rn den Nacken getroffen
hat. -
Gewiß. die Sache war sehr einfach, so einfach, daß er sich selbst fragte, wie er sie aus den Augen hatte verlieren
können. Rlchna! Das war ja die un
mittelbare Folge seines Eifers, die Herzogin reiten zu lehren.... er setzte
sie in den Sand, ihren Mann auch zu Pferde zu begleiten. Noch einige Tage, und die Lectionen waren zu Ende. Milla bedürfte seiuer nicht mebr. (Fortsetzung folgt.)
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De r 2. 0 v de s L 0 we N w i rthes Kaspar Herbert von Obereuerheim hat die Bevölkerung der ganzen Umgegend in Aufregung versetzt und beschäftigt jetzt das Amtsgericht Schweinfurt. Kaspar Herbri war ein Mann in der Vollkraft des Lebens, von athletischem Körperbau und strotzender Gesundheit, erst 38 Jahre alt. verheirathet und LZater von vier Kindern. Am Anfange dieses Winters erkrankte er er an acutem Gliederrheumatismus, besonders in den Beinen, und zur Hebung dieses Leidens befragte er seinen beften Stammgast, einen alten, dem Trunke ergebenen Bauer, der sich ärztlicher Kenntnisse rühmt, weil er seit Jahren in den Ställen als Rindviehdoctor her umpfuscht. Dieser Doctorbauer bereitete ein brühendheißes Bad. vermischt mit Heublumen, setzte den Patienten hinein und goß heißes Wasser auf die Beine zu. bis diese völlig verbrüht waren. Es trat bald Blutvergiftung ein. Herbert wurde nach Würzburg in die Klinik des Professors Schönborn gebracht. Dies mußte bei Herbert eine Beinamputation vornehmen. Der Kranke starb aber bald darauf. Das ist gewiß ein medicinischer Fall, der an Dr. Eisenbarth gemahnt.
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