Indiana Tribüne, Volume 24, Number 196, Indianapolis, Marion County, 3 April 1901 — Page 7

Jndiana Tribune. 3. April 100i;

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(5o:1)c.:::g) Mer er sonnte ihn nlt erreichen, unb mußte lochen. Dsollino ging unbemerkt aus der 5vüche und begab sich wieder in den Ctall. In dein weiten Naum herrschte eine angenehme Wärme und ein dem Auge wohlthuendes Halödunkel, welches hin und wieder durch das Licht kleiner, an den Gewölbebogen ausgehängter Lampcn unterbrochen wurde. Hinten neben der Ausgangsthür brannte ein kleines slackerres Ocllicht vor dem Bilde des heiligen Antonius. In einem offenen und eben leeren Verschlag lag aus einem Klappbett ausgestre.ät und in sei nen großen, grauen Mantel gehüllt der diensthabende Wächter und schnarchte in titm Schlafe. Im Stalle waren eben jetzt nicht mehr als fünfzehn Pferde. Sie waren ruig. Die meisten schliefen; einige ließen ab und zu ein leichtes Stampfen hören und verriethen jede Bewegung durch den Lärm der hölzernen Kugeln, die an den Halftern angebracht waren und gegen die äußeren Wände der Krippen schlugen. Mia war zuhinterst, im Verschlag rechts, und schlief, seitlich auf dem Stroh ausgestreckt; aber als Drollino näher kam und sie halblaut beim Namcn rief, erhob sich das gute Thier,

aus dem Schlafe aufwachend, ungestüm mit der raschen, dem edlen Pferde eigencn Bewegung, das nicht in einer unthätigen Stellung überrascht werden will. Es wandte den kleinen, intelligenten Kopf und schaute seinen Herrn mit den großen.' ausdrucksvollen Augen an.... Mia sagte Drollino mit dem einsörmigen Tone eines im Traume Sprechenden, indem er liebkosend den glänzenden Rücken des Pferdes streichelte.... Mia, sie ist abgereist." Der Widerschein des kleinen Lichtes vor dem heiligen Antonius strahlte als ein leucktender Punkt aus Mias auf-

merksamem Augenstern. Mia!" fuhr Drollino in gleichem Tone fort, wenn sie gestorben wäre... hätte ich ihn getödtct.... weißt Tu?...." Eines der nächsten Pferde riß hef-

tig am Stricke, und die Kugel schlug lärmend gegen die Wand. Hoho!" brummte der Stallknecht zwischen Wachen und Schlafen. Im Stalle herrschte tiefe Stille. L. Capitel. Der Mai und seine Blumen waren wieder da, der Mai und sein heller Himmel, seine Zeichten Wolken, seine frühzeitige Wärme! Der Mai, welcher der Villa Astianello zulächelt. undMilla, welche den Roserv des Mais, den Rosen von Astianello zulächelt. Im Garten blühen sie in zahlloser Menge, in allen Sorten und Farben; es ist sogar eine ganz grüne darunter, die gar nicht schön ist. und deren Strauch doch sehr viel Geld kostet. Eine Seltenheit, natürlich. Diese ehrliche Abart der Rosen möchte bei uns lieber nicht wachsen, da sie wohl weiß, wie schlecht sie sich mitten unter ihren wunderschönen Schwestern ausnimmt. Aber wir, statt ihr Dank zu wissen für ihre ästhetisch Erkenntniß und ihre Sprödigkeit. strafen sie dafür und zwingen sie zu einem kümmerlichen Wachsthum und widerwilligen Blühen in unseren Gärten. Milla hat sich eine Zeitlang über den Strauch gebeugt und ihn betrachtet. Jetzt richtet sie sich uf und ruft: Giuliano!" Jede Spur von Krankheit ist aus ihrem Gesichtchen verschwunden, das jetzt runder geworden und von einem leichten Roth überhaucht ist. Ihre Gestalt ist immer noch schlank und klein, abr von der früheren Magerkeit ist nichts mehr zu sehen. Milla trägt ein elegant gesticktes Morgenkleid aus wei' ßem Musselin, reich verziert mit blauen Schleifen und rosafarbenen Blümchen. Das reizende Geschöpf strahlt wirklich von: Gesundheit: der frische Morgen- . .. . 1 ? fi 'r i w.

ivino yai lyre ynüx etwas zerzaus und die blonden Haare fallen wirc über die Stirn und beschatten die freundlichen braunen Augen vollLicht, Freude und Liebe. Gniliano!" wiederholte sie lauter und wandte sich gezm das Fenster eines im Erdgeschoß liegenden Zim-mers.

Giuliano, dem fröhlichen Rufe folgend, erschien endlich in der Fensterfüllung. Sein Oberkörper, sein weißes Gesicht und die reiche Fülle von Haar und Bart nahmen sich sehr gut aus auf dem dunkeln Hintergrund des Zimmers. Wenn man ihn jedoch näher ansah, schien er ein wenig älter geworden zu sein, und unter seinen schönen blauen Augen hatten sich einiae schwache. kaum bemerkbare Runzeln eingestellt. Auch er hatte einen heiteren und zufriedenen Ausdruck, und der Duft seiner hellen Havannacigarre drang bis zu dem Rosengebüsch und mischte sich auf sonderbare Weise mit den derschiedenen starken Wohlgerüchen der Blumen. Milla verließ den 'Strauch und nä! herte sich dem Fenster. In der Rechten' hielt sie die berühmte grüne Rose, in.' der Linken einen Strauß wundervoller Gloire de Diion.

Denk nur. Giuliano, sie gefällt mir nicht." Was?"

..Diese Rose."

Und warum anfällt sie Dir nicht?

Weil es nicht eine Rose ist wie die

andern auch; sie hat ein Original sein j

wollen, und das taugt nichts. Wirklich?" Rein. Man muß vernünftig sein und thun wie die Andern auch. Ich bin so überzeugt davon, daß ich nicht gut predigen und schlecht handeln will. Ich will nicht sein wie die grüne Rose. Wir sollen also im Juni in's Bad gehen." Aber. meineLiebe, warum denn in's Bad Lehen, wenn Du keine Lust dazu hast? Wir könnten ganz gut hier b!eiben." habe aber Lust zu gehen! Und es ist auch ganz recht so; ich weiß, daß der Landaufenthalt Dich aus die Dauer langweilt. Wir gehen also in's Bad natürlich dorthin, wo Du am liebsten willst, und dann... kehren wir hierher zurück. Ach, hier ist einem so wohl, nicht wahr?" Gewiß." sagie Giuliano fröhlich; abcr ein flüchtiger Schatten zog über seine Stirn. Also." fing Milla wieder an. wohin gehen wir? Nacht Sankt Moritz?" Ei, geh' mir doch mitSanlt Moritz." Oder nach Recoaro, Lucca, Sorrent, Villa d'Este? Genug, das machen wir später aus. Wir haben ja einen ganzen Monat Zeit, daran zu denken. Und diesen Winter gehen wir wieder einen oder zwei Monate nach Neapel?"

Gewiß, wohin Du willst! Wenn nicht die Geschäfte..." O, die Geschäfte," sagte Milla und verzog schmollend das Gesichtchen. Du bis unausstehlich mit Deinen Geschäften, weißt Du? Seitdem Du Dir in den Ko gesetzt hast, iene Vesitzunaen im Genuesischen zu verkaufen, hast Du Dich kopfüber in die Zänkereien, in die Processe, in die Verhandlungen mit den Advocaten gestürzt, bis Du am Ende selbst ein Rechtsgelehrter wirst." Sie sagte es lachend und versuchte umsol' eine böse Miene dazu zu machen; aber in ihremHe?z:n war sie Giuliancs Beschäftigungen durchaus nicht abgeneigt. Man hatte ihr gesagt und sie war davon überzeugt, daß eine un-

ablässiae fesselnde Beschäftigung eine gute Schutzwehr abgeben würde. Jenun." fuhr sie, auf die lieblichste Weise Ungeduld heuchelnd, fort, hosfen wir wenigstens, daß es möglich sei, nach Neapel zu kommen. Denkst Du noch an Neapel?" Ja," sagte er heiter und stieß die Asche seiner Cigarre ab. Oder dann gehen wir nach Nizza. Erinnerst Du Dich noch an Nizza?"

Ja," sagte Giuliano nochmals, aber sagte es nicht heiter. O. ich erinnere mich, weißt Du! Die Promenade des Anglais. derCercle de la Mediterranee. die Pla Masse'na. das Restaurant francais, wo wir so ausgezeichnet frühstückten. Und das Ballon obscur? Und Cannes? Und Montecarlo? Apropos, paß auf, wenn wir nach Nizza gehen, will ich aber diesmal gewiß mit nach Montecarlo kommen." Er zog die Augenbrauen zusammen und schien unzufrieden. O ganz gewiß!" fuhr Milla. in ihren Planen immer eifriger werdend, fort. Alle gehen hin, ich will auch gehen. Und ich will sehen, wie sie spielen; wer weiß, ob ich es nicht auch wage; wüßtest Du. wie leid es mir war, an dem Tage, da Du gingst, nicht mitkomme zu können! Denkst Du an jenen Tag? Ich fühlte mich nicht wohl und blieb zu Hause. Ich zeigte es nicht, aber ich verging fast vor Ve?langen, auch nach Monaco zu kzmm:n!" Giuliano machte eine sonderbare Grimasse und murmelte etwas in den Bart. Aber diesmal," sprach Milla weiter. will ich meine Laune befriedigen. Ja. Signore, ich will auch spielen, und wir Zollen sehen, ob der Verlust von einigen tausend Liren auch mir ein Arm:nsündergesicht aufsetzt wie Dir an jenem Abend, als Du zurückkamst."

Die Lachlust überkam sie, und sie lachte laut auf und verbarg ihr Gesichtchen in den duftenden weißen Rofen. Er hatte sich rasch weggewandt, um die Cigarre fortzuwerfen. Ein frischer Wind erhob sich, er säuselte durch die erzitternden Gräser und sckaukelte die Rosen auf ihren Büschen, als wären es ebensoviele Köpfchen kleiner furchtsamer Elfen. Milla erhob ihr Gesicht und fog begierig das frische Lüftchen ein. Sie blickte rund um sich und sah die schöne, herrschaftliche, idyllische Villa, umzogen von dem grünen Gürte! der Schlingpflanzen. Sie fah den lachenden Gartkn und die majestätische Ebene und die nahen Hügel, und alles dies kam ihr so schön vor. Dann dachte sie, daß Giuliano, ihr treuer Giuliano, auch sehr schön war. War also das Leben nicht auch schön? Sie schloß die Augen und murmelte leise, mit zufriedeinem, von Dankbarkeit und froher Wonne überströmendem Herzen:' O Giuliano! Wie glücklich bin ich!" Sie blieb einen Augenblick wie verfunken in den Gedanken ihres Glückes, während Giuliano, erblaßt, das Uhrgehänge durch seine vollenFinger zerrte. Milla öffnete die Augen wieder und seufzte. Wie schade, daß Du immer nach tn t . r i i rv '

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vlxalcn zu verqanoeln: onnie er mz) hie und da hierher kommen?" Unmöglich," antwortet: Ginl'p. kurz und biß sich auf die Lippen. Aber ich werde nur wenige Tage abwesend sein, ich verspreche es Dir." Und wirst Du an mich denken?" fragte Milla schüchtern mit dem unbestimmten Gefühl, eine große Thorheit zu sagen. Und Du. wirst Du an mich denfen?" antwortete Giuliano mit demBewußtsein, etwas recht Leeres und Versthlteö zu sagen. Hm!...." antwortete Milla, das kommt darauf an,.... wenn ich Zeit habe. Denn," fügte sie mit reizender Schelmerei bei, wenn Du zu thun hast, so ist es möglich, daß auch ich zu thun habe, Wichtiges, wie Du." Er sah sie mit einem unbeschreibli chen Ausdruck an. Wie? " murmelte er.... was weinst Du damit?" Ah. Du bist neugierig. Das freut mich. Ei. wie lustig! Warum sollte ich nicht meine Geschäfte haben.... gerade so gut, wie Du?" Warum?" wiederholte Giuliano.... warum?" Geh', geh', mach nicht so böse Augen. Du weißt doch, daß ich von eigentlichen Geschäften nicht fünf Minuten nacheinander kann sprechen hören ohne einzuschlafen. Ich bin mir wohl bewußt, daß meine Einmischung nur die reinste Pfuscherei wäre; und dann, beschäftigst nicht Du Dich damit und denkst und sorgst für allcs, um mir jede Sorge zu ersparen?" Eine tiefe, pcinliZ'e Verwirrung zeigte sich einen Augenblick aus Giulianos Gesicht. Liebe Äilla!" flüsterte er fast unwillkürlich mit erstickter Stimme. Ruhig, ruhig. Siul'.ano; kommen wir zur Sache zurück. Ich sagte also, daß auch ich mein: Beschäftigunzen habe. Ich gebe zu, daß sie den Deinigen nicht ähnlich sind; abcr das thut ihrer Wichtigkeit keinen Eintrag, und eines Tages wirst Du.... vielleicht.... da-Re-sultat derselben sehen." Ei, ei," sagte Giuliano, de? wieder ruhig geworden war, und darf man jetzt nichts davon vernehmen?" Durchaus nichts. Es ist eine Ueberraschung! Was wirst Du für Augen machen!" Und sie lachte, lustig wie ein Kind, und freute sich schon im Voraus der

Ueberraschung und Zufriedenheit ihr:s

Mannes.

Dieser ergriff ihre Hand, die auf

dem Fensterbrett ruhte.

Milla?" fragte er ängstlich und in hastigem Tone. Milla! Du bist glü-

lich. nicht wahr?"

Milla hörte auf zu lachen. Sie neigte sich über das Fensterbrett hinein und

legte ihr Haupt auf seine Schulter. Er

suhlte das hestiac Klopsen dieses war)

ren Frauenherzens und dieWärme der Stirne, über welche wirr die goldenen

Lcckchen sielen.

Kling, kling!.... e5 war die Glocke.

die zum Frühstück rief.

Sie trennten sich lachend und ver-

ließen das Fenster, um in der Halle

wieder zusammenzutreffen.

A Propos." sagte Milla zu ihrem Gatten, vergiß diesmal nicht, mir Pan douce (eine Art süßes Gebäck) und

Confect mitzubringen. Und wenn Du Deine Geschäfte beendigt hast, wollen wir in's Bad gehen. Ich will nich! die grüne Rose sein." fügte sie lachend bei

und befestigte eine der weinen Rosen

an ihrer Brust.

Giuliano verreiste den folgenden

Tag. Milla blickte bis über das Gitter

der Allee hinaus dem eleganten Phae

ton nach, welcher. vomHerzog selbst ge-

fuhrt, den Weg nach der Station ein

schlug. Tann kehrte sie zurück, trocknete sich die gerötheten Augen und ließ, im

Erdgeschoß angelangt, Drollino rusen. Höre, Drollino," sagte sie, sobald sie ihn vor sich sah, ernst und stumm wie gewöhnlich, Du mußt mir einen Gefallen thun. Suche mir im Stalle ein gutes, zuverlässige, ganz ruhiges Thier aus." Das wäre Kalif," antworteteDrol--lmo nach einigem besinnen. Kalif war zu feiner Zeit ein feurige: Renner gewesen, aber jetzt war er schon ziemlich alt und hatte jedenUebermuth abgelegt. Bravo! Kalif, ganz recht. Weißt Du. was ich thun will? Ich will reiten." Sie!" sagte Drollino erstaunt. Es war Allen auf demGute bekannt, daß die engelgleiche Herzogin immer eine furchtbare Angst vor den Pferden aebabt hatte. (Fortsetzung folgt.)

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A.: Ich halte meine Frau gut!" B.: Ich entschieden noch besser!" E.: Und ich zum Besten!" Undankbar. Frau Zangerl (zu ihrem Mann): Du Abscheulicher ! Kein Empfang, keine Blume, kaum ein freundliches Wort, und ich war dvch ack't Wochen fort!" Mann: Verzeih'. Du hast recht, ich bin wirklich ein Undankbarer!" Du siehst ja so betrübt aus," sagte einer von den vielen Bekannten des jungen Lebelercht zu diefem. Ja, aus Mitgefühl für meine Freunde." Aus Mitgefühl?" Ja. e geht ihnen allen so schlecht, dab keiner'im Stande war, mir $5 zu pumpen." ,

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