Indiana Tribüne, Volume 24, Number 196, Indianapolis, Marion County, 3 April 1901 — Page 4

Hnvianu Tribüne, 3. April 1901.

Jndimta Tribüne':' Erscheint Täglich und Sonntags. Herausgegeben von der TKIBUNE PUBLISHING CO. Indianapolis, J7.ö. CH: 18 Süd Alabama Straße. I. 1171. Tage- und Sonntagsblatt nur 10c per Woche. Ta -inzige achtseitige dmokratische Abendblatt m Staat ndiana mit einer größeren Cirkulation a 8 irgendeine andere deutsche Zettung. T ,ibeliedtefte Organ der Xeutf J i und aller deuisch-amerlkanischen Vereine und Organisationen. Tie pepulärfte und bedeutendste deutsche Demo kratische Zeitung der tadt und dei Staate Indiana. Anzeigen finden durch die Tribune" die weiteste .rdreitung und haben anerkannt den besten Ersolg.

Tas Sonntaasblatt der Tribüne" ist das billigste und teile deutsche frrailienblatt grogeil fformats im Staate und wegen seiner Reichhalllgiest und de4 sorgfältig gewählten Inhalts allgemein beliebt. Das Sonntag?blatt kostet nur 5 Cents, mit dem Abendblatt zusammen 10 Cents rer Woche, vom Träger in Haus gestellt oder per Prst versandt. Untere! st Indianapolis P. 0. aa eecond dass mail matter.

Humbug, welcher jeden wahren und aufrichtigen Reformfreund anwidern muß.

Mittwoch, den 3. April 1901. Lditorielles. Lieutenant Commander Roper, Kommandant des Kanonenbootes Petrel", ist bei dem Versuch, seine Leute aus dem brennenden Schiff zu retten, umgekommen. Das ist der schönste Heldentod sür's Vaterland.

Für den Fall, daß es Andrew Carnegie ernst sei mit seiner Absicht, nicht als reicher Mann zu sterben, und daß er mit der Stiftung von Vibliotheken nicht fchnell genug an's Ziel kommen sollte, giebt ihm ein westliches Blatt den Rath, sich mit Vom Caflellane zu associiren. Das wäre allerdings ein Radikalmittel.

Die Verheiratung des deutschen Kronprinzen ist jetzt eine politische Frage geworden, hoffentlich wird der Erbe des deutschen Thrones sich nicht eine der scrophulösen englischen Prinzessincn aussuchen, sondern wie sein Vater, eine chte, gesunde Deutsche nehmen, damit das Hohenzollcrnblut seine frühere Farbe annimmt.

Man mag von dem Heldenthum Funston's denken, was man will, erfreulich ist jedenfalls die prompte Be lohnung und das erfreulichste Moment bei der ganzen Sache die rückhaltlose, neidlose Anerkennung, welche General MacArthur seinem Untergebenen zollt. Wie erbärmlich klein erscheint im Vergleich dazu Admiral Sampson mit seiner Neidhammelej .unh Anmaß' ung.

Lokal-Nachrichten. Wichtig sür Grundcigcnthümcr. Grundeigenthümcr, deren Eigenthum mit Hypotheken belastet ist, haben, wie bekannt, das Recht, den Betrag der 5)ypothek bis aus $700 von dem abge schaßten Werthe ihres Eigenthums in Abzug zu bringen. Um Dieses zu er zielen, muß ein betreffendes Certifikat zwischen dem 1. und 30. April in der County Auditors Office eingereicht werden, mit Beschreibung des Grund stückes, des Betrages der daraus lasten den Hypothek und NamcnsAngabe der Halter derselben. Es kommt solchen Grundbesitzern hierdurch eine Ersparniß im MaximalBetrage von 513.00 per Jahr zu Gute. Viele Grundbesitzer scheinen nun der Ansicht zu sein, daß die von der Court haus.Verwaltung begünstigten ClerkS, welche ihre Pulte in mehreren Connty' Ofsices aufgestellt und sogar Schlepper angestellt haben, allein zur Ausfiel Zung der Certifikate berechtigt find Das ist absolut nicht der Fall. E i n jeder mit notarieller Vollmacht ausgestattete Anwa 1 1 und jeder Notar kann diese Mortgage Eremption Certisikate" aus stellen. Deutsche Grundeigenthümcr sollten daher sich auch an einen deut scheu Notar wenden, als sich von Mu latten, wie sie zur Zeit im Courthausc anzutreffen sind, in's Schlepptau neh men zu lassen. Sie werden sogar noch billiger dabei fahren.

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Die

deutsche Einwanderung

nimmt, wie aus New Pork gemeldet wird, außerordentlich zu. Die beiden Dampfer Großer Kurfürst" und Bar barossa" vom Nordd. Lloyd landeten in New tyoxl innerhalb weniger Ta? nahezu 4,000 Zwischendeckspassagiere, meistens Deutsche. Die Einwan derungs'Behördcn konstatiren, daß der Monat März mehr deutsche Emigranten gebracht habe als seit Jahren. Man muß den wackeren Mitglie dern der Cincinnatier Gesangvereine, die an der Spitze des letzten Sänger jubelsestes standen, Credit dafür geben, daß das kolossale Dcsizit, das ihnen von dem Feste als angenehme" Nach lese geblieben war, nunmehr gedeckt worden ist. Es ist endgültig aus der Welt geschafft worden. Nachdem 25 Sangcrsest'Direktoren je $1000 einbezahlt hatten und durch freiwillige Beisteuern der Bürgerschaft $21,000 aufgebracht worden find, hat jeder der -Direktoren noch je $682 zu gelegt, im Ganzen also $41,000, und mit den Subskriptionen 562.000, und damit sind genügend Gelder zur Li quidirung der Sängersest Schuld an Hand.

Zlus der Asche wiedererstanden. Meine Freunde und Patronen und Kunden von Außerhalb sind eingeladen zur Wiedereröffnung des nun verjüngten und rehabilitirten Cozy Sample Room" am Donnerstag Abend. Blu men und ein feiner Lunch an Zavf. John N. Matz. Jndianapoliser Kunst - Vereinigung. Im Propyläum fand gestern Nach mittag die Jahresversammlung statt. Dem Berichte der Sekretärin Frau Laura Hodges zur Folge hat die Vcr einigung auch im verflossenen Jahre mehrere wcrthvolle Gemälde erworben. Bei der zum Schlüsse der Vcrsamm lung abgehaltenen Wahl von 7 Direk toren wurden die Herren Carl Lieber, A. P. Stanton, Frau Geo. F. Adams; Frau Addison Bybee, die Herren C. H. Hollenbeck und V. T. Malott wiederer wählt und Frau A. C. Harris zur Nach folgerin von Julius E. Pratt erwählt. Am nächsten Dienstag erfolgt die jähr Ziche Bcamtenwahl.

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Der an Stelle des verstorbenen Civildienst'Kommissärs Bremer mit ei nem Jahresgehalt von $3500 vom Präsident kürzlich ernannte ExBundcs abgeordnete W. A. Rodenberg von East St. Louis, Jll., hat keinen dem Ver dienst und PrüfungsSystem günstigen Record aufzuweisen. Vor etwas über einem Jahre stimmte er im Haus gegen die Bewilligung für die Kommission, welcher er jetzt als Mitglied angehört. Wenn er jetzt sagt, er sei immer ein Freund der Civildienst Reform und des betreffenden Gesetzes gewesen, so ist dies nichts weiter als

Der kleine Stadtherold. Frl. Anna M. Heser und Frl. Emma K. Werner von Peoria, Jll., sind zur Zeit die Gäste von Frau Theodor Stein,' No. 1401 Central Ave.

Carl Friedrich Köhne, das dreijährige Söhnchen des Herrn und Frau Louis Köhne ist letzte Nacht in seiner elter lichen Wohnung, No. 1720 N. Penn sylvania Str., am Ncrvenfiebcr ge starben. Die Baseball Saison in Indianapolis wird morgen eröffnet. Donnerstag, Freitag und Samstag wer den sich unsere Jungen mit den Bus falos messen.

Der Zustand der schmerzenden Nerven bei Neuralgie wird vollständig geheilt durch die Anwendung von St. Jakobs Oel, welches durchdrinat, die Nerven stärkt und rasch und sicher heilt. c?-' - Die Bundes'Senatoren Fair banks und Beveridge werden in der nächsten Woche in hiesiger Stadt anwc send sein. c?" Die Einführung der 200er Klasse der Knights & Ladies os Honor" in der UnioN'Versammlung ist auf Don nerstag Abend verschoben worden, da die Masonic Halle gestern Abend für die JeffersonFeier ausgemiethet war. WO" Für Steuer ReductionsCerti ficate wende man sich an Oswald Thau, 26 Virginia Ave. WO" Die gestern Abend vom Arrius Court No. 5, Stamm des .Ben.Hur" in Pearson's Halle veranstaltete von Prof. I. D. Croan gehaltenen? Vor lesung über BenHur erfreute sich eines zahlreichen Besuchs. Dieselbe wurde durch bewegliche Stereoscop Bilder noch veranschaulicht. Die Vorlesung, welche in jeder Beziehung interessant war, war zum Besten des Kranken Unterstützungs Fonds. , ,

Zu Ehren von Thomas Jcffcrson Veranstalteten die hiesigen Demokraten eine glänzende Feier.

Die gestern in der Masonic Halle abgehaltene Thomas Jeffcrson-Feier war in jeder Beziehung ein glänzender Er folg. Das junge Element der hiesigen Demokratie hatte die Arrangements sür die Feier übernommen und seit Wochen unermüdlich gearbeitet, um dieselbe zu einem Ereigniß der Saison zu gestalten. Und es muß ihnen der blasse Neid lassen, daß sie. in der That etwas tüch tiges geleistet haben. Unter Leitung des Herrn Tim. Grif sin war die Halle in sehr geschmackvoller Weise mit den Nationalfarbcn und Bildern von hervorragenden Demokraten des, Staates und des Landes dekorirt Zur Linken und Rechten der Bühne be fanden sich Gemälde von Jcffcrson und Jackson und über beiden wogten zwei mächtige Sternenbanner. Obgleich die Feier erst um acht Uhr ihren Anfang nehmen sollte, so hatten sich doch schon lange vorher zahlreiche Besucher, unter ihnen viele Vertreterin nen des zarten Geschlechts eingcsunden. Aus Greencastle, Noachdale, Grcenfield und anderen Nachbarorten waren Dele gationen erschienen und die hiesigen demokratischen Klubs waren sammt' und sonders in großer' Stärke aus gerückt. Die hervorragendsten De mokraten der Stadt, sofern sienicht durch Krankheit oder Abwesenheit von der Stedt verhindert waren, waren im Saale anwesend. In seiner Eigenschaft als temporärer Präsident der Versammlung eröffnete Mayor Taggart dieselbe mit folgender Ansprache : Es gereicht mir zum großen Vcr gnügcn, mit Ihnen heute Abend diese Fcier begehen zu können. Ich gratulire den jungen Demokraten der Stadt zu dem Unternehmungsgeist, welcher sie beseelte, als sie dieselbe arrangirtcn. Soeben empfange ich aus Chicago ein Telegramm des Inhalts, daß Mayor Harrison mit einer Majorität von minbestens 25,000 wiedererwählt worden ist. Die Demokraten haben in Chicago , Toledo und anderen Plätzen, gesiegt. Eins ist also sicher, wir Demokraten schlafen nicht." Weit über hundert Jahre sind ver flössen, seitdem Thomas Jefferson, zu dessen Ehren ,heute , diese Feier veran staltet worden ist, zum Präsidenten der Vereinigten Staaten erwählt wurde. Er war erst vicrunddreißig Jahre alt, als er sein unsterbliches Dokument, die Unabhängigkeitserklärung, entwarf und unterschrieb. Er wurde mit dieser Auf gäbe seiner Fähigkeit und feines Wis sens wegen betraut." Nachdem der Mayor den jungen

Demokrat? fferson als leuchtend??

Beispiel hingestellt - hatte, stellte er so dann der Versammlung Herrn Claude

G. Bowers als den eigentlichen Präsi denten der Versammlung vor. Derselbe entledigte sich seiner Auf gäbe mit vielem Gefchick. Er sowohl, als auch die Herren Henry Warrum, Russell Vaught, Frank P. Baker und John W. Kern hielten Reden. Der Letztere nahl in ironischer Weise Bezug auf Harry B. Gates' Backpulver Bill, dessen Author bekanntlich die Klage er hoben hat, daß sie verstümmelt worden ist, da in derselben die Wörter "bitarträte os potassicrn" ausgelassen wor den seien. Redner meinte, daß jetzt die republikanischen Führer neue Lieder im Munde führten und daß sich die Repu blikaner jetzt um ein Banner schaartcn auf welchem die drohenden Worte stän den: "Death to bitartrateof potas-

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Herr Kern schloß seine mit großem Beifall aufgenommene Rede mit den Worten : Es ist ja wahr, daß keine vollständige, Harmonie in der großen alten Partei über die zur Zeit Herr schende brennende Frage vorhanden ist, aber die Republikaner, welche dem "bitartrate os potassiurn" opponiren, haben die Stimmen der Farbigen ge wonen und beherrschen die Partei nach ihrem eigenen Gutdünken." Hierauf deklamirte Richard Coleman ein Gedicht, betitelt der Jackson Tag".

Sie können nach Bussalo fahren ohne Wagenwechsel, wenn Sie die neue pan-amcr. Buffalo Linie der Pennsylvania & Erie Bahnen Akron Route" via Columbus, Akronk Chau tauqua Lake nehmen. Eröffnet am 5. Mai.- Auskunft ertheilt W. W. Rich ardson, D. P. A., Indianapolis. , ,, ' , X7 Gouverneur Durbin hat an gekündigt, daß er noch vor Ostern sämmtliche Ernennungen machen wird.

Aus den Gerichtshöfen.

EinnichtsnutzigerSchlingcl John B. Sinex, welcher trotzdem er erst sechzehn Jahre alt ist, schon vcr schicdcne Missethaten auf dem Kerbholz hat, wurde heute nach der Rcformschule gesandt. Frall Emina Frederick auf's Neue vor dem Kriminal r ich t e r. Frau Emma Frederick wurde heute vor einer Jury unter der Anklage des Mordangriffs prozessirt. Vor etwa einem Jahre hatte sie auf ihren damaligen Gatten einen Revolver abgefeuert. Sie sollte unter derselben Anklage wie heute ihren Prozeß zu be stehen haben, allein der Richter entließ sie unter der Bedingung, daß sie die Stadt verlasse. Während sie sich von der Stadt fernhielt, strengte ihr Mann eine Klage auf Scheidung gegen sie an und er erhielt dieselbe auch bewilligt. Vor einigen Tagen kehrte die Frau nach hier zurück und bald daraus b drohte sie ihren ehemaligen Gatten auf's Neue. Die Folge war, daß sie ver haftet und vom Polizeirichtcr an das Kriminalgericht überwiesen wurde. Angeblich geistesumnachtet. Elihue Klingcnsmith reichte heute.im Gericht das Gesuch ein, einen Vormund sür Martha Klingensmith zu ernennen. Dieselbe soll an verschiedenen fixen Ideen leiden und daher unfähig fein, ihr Vermögen zu verwalten. Noch kein Verdikt in dem Fall des Constablcrs Hay. ' Die Geschworenen, vor welchen über die gegen den Constablcr Frank M. Hay -erhobene Anklage des thätlichen Angriffs auf Fra l 'Ncligh verhandelt wurde, zogen sich gestern Abend um fünf Uhr zur Berathung zurück und hatten sich heute Nachmittag noch nicht auf ein Verdikt geeinigt. Streit um eine Erbschaft. Vor Richter Allen wurde heute mit dem Verhör der Zeugen in Sachen der Harriett Westfall gegen Joseph Waite fortgefahren. Klägerin verlangt, daß

)dasxTcstament ihres Großvaters Clark Waite für ungültig erklärt werdet Der-

selbe' war ein in Lawrence Township ansässiger Farmer. Er starb vor einigen Monaten und hinterließ sein Ver

tiQQlil Mni ?Betrage . von 'etwa $6000 seinen sich noch am Leben befindlichen Kindern. - .. , In dem Testament wurde jedoch nicht oer Kinder seiner verstorbenen Tochter, von welchen die Klägerin eins ist, ge dachte Die Letztere behauptet, daß ihr Großvater bei ' der Abfassung des Testaments ungebührlich beeinflußt wurde und daß derselbe ferner während der letzten Jahre nicht bei gesundem Verstände war.' ' So litt derselbe u. A. an der fixen Idee, daß er die göttliche Macht" in fich besäße, Goldschätze, welche auf seiner, oder seiner. Nachbarn Farm vergraben sein sollten, zu entdecken.! Oft soll der alte Mann in mitternäch tigcr Stunde, den Spaten in der Hand, auf's Fcld hinausgewandcrt fein, und nach dem kostbaren gelben Metall ge graben haben. $10,000 verlangt. Vor Richter Lcathers wird zur Zeit über die $10,000 Schadenersatzklage verhandelt, welche Maria L. Helm gegen die StraßenbahnGescllschaft er hoben hat, verhandelt. Wünschen ein Kind zu be sitzen. Charlis W. Wilson und Frau reich ten das Gesuch ein, Hattie Mabc! Ray mond adoptiren zu dürfen. Der Va tcr des Kindes ist damit einverstanden. P o l i , e i g e r i ch t. ; Von den wenigen heute vorliegenden Fällen wurden zunächst verschoben: ! Harry S. Chase, Cd. Bergginst und Wm. Michelfeltcr, thätlicher Angriff, den 6. April. Olin hyatt, Friedensstörung, den 8. April. Roy Bech und James Weber, Dieb stahl, den 8. April. Mary Clark, Halten eines Venus tcmpels, den 5. April. Wm. Jones, unter welchem Pseu donym sich ein bekannter Kunden

schneide? verbirgt und welcher sich in

dem Clark'schen Asfignationshause auf gehalten hatte, kam mit einer Strafprc digt davon. Die Clark, sowie ihre Nichte Clara Franllin werden am Freitag Vormittag vor einer Jury prozessirt werden.

Zoo

Die Mitglieder des Patriotischen Ordens von Amerika, für deren Benefiz die gesirioe Vorstellung stattfand, hatten fich zahlreich eingefundcn. Ihnen zu Ehren waren Auditorium und Vestibüle überreich mit Sternenbannern undJahnchen dekorirt. Wir glauben schwerlich, daß Padercwski im Zoo eine solche An-ziehung-krast auf das Publikum ausüben wird, als das famose Faulthicr, welches auf einer Maultrommcl "Home sweet Home" zum Besten giebt, oder gar das BärenBaby, welches dem Piano stincrweichcndc Töne zu entlocken versteht. Der heutige Abend ist den Lehrern von hier und den umliegenden Ort schaften gewidmet. Ueber zweitausend werden erwartet. Heute Nachmittag traf auch ein weißes Rhinoceros (natürlich ist ein vierbei niges gemeint) im Zoo ein. Halbe Raten nach Muucic und . zurück, via Big Four Route

anläßlich der Grand Commandcry Knight of Templars von Jndiana, am 17. und 18. April 1901. Rundfahrt. tickets verkauft von allen Big Four Punkten (keine Rate weniger als 25 Cents). Gut zur Rückfahrt bis 9. April .1901. Wegen Einzelheiten wende man sich an H. M. B r o n s o n, A. G. P. A., Indianapolis.

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Wenn diese Röhre sich entzündet, habt Ihr einen rumpelnden Ton oder unvoll kommenes Gehör ; und wenn sie ganz geschlossen ist, erfolgt Taubheit, und wenn die Entzündung nicht gehoben und diese Röhre wieder in ihren gehörigen

Zustand versetzt werden kann, wird das Gehör für immer zerstört werden ; neun Fälle unter zehn sind durch Katarrh ver

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