Indiana Tribüne, Volume 24, Number 194, Indianapolis, Marion County, 1 April 1901 — Page 2
Jndiana Tribüne. 1. April 1901.
KMs-MWHl
von
HOLIS,
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Ostsibirische Bläiter wissen tem Cträslingslebeu auf der Insel Ssachalin wahrhaft haarsträubende Dine zu erzählen. Die Lerich:e dieser russischen Blätter sind umso beachtenswerther und glaubhastcr, als nicht nur Privatorgane. wie der Amurski Krai" in Blogon?eschtsche7.s!, sondern auch amtliche Blätter, wie die Priamuisl'.ji Weoomosti" in Chabsrowsk, Enthüllungen übe? die rshe und unn:knschliche L5?dIcnJ Icgenen undSiräflinge bringen, EnihüLuugen, die in Rußland soeben bnechtigtes Ausfegn erregen. Der Srnursft Kiüi". dessen Artikel natürlich vor ihrem Erfchcincn der Censur unterliegen, da nur die Petersburgcr und Moskauer Blätter von der Präventivcensur befreit sind, macht Mittheilungen über die Zustände in einem Sschalinschen Gefängniß, dess?n Chef sein Name wird nicht genannt, vermuthlich hat ihn er Censor gestrichen seinen Posten seit vierzehn Jahren bekleidet. Dieser Mann ist wegen seiner Brutalität seit langer Zeit auf der ganzen Insel bekannt und gefürchtet. In dem Ssaliner Gefängniß, dessen Chef dieser Mensch ist, werd-n die Arrestanten fast täglich ausgepeitscht, und zwar aus ganz nichtigen Ursachen. Touristen, die unlängst diescs Gefängniß besuchten, waren außer sich übr die grausame Behandlung der Sträflinge. So wurden, wie sie erzählen. zwei Sträflinge deshalb ausgepkltscht, weil sie während der Arbeit im freien an einem rauhen Herbsttage ein GlasBrautwein getrunken hatten. Die Frauen werden mit Faustschlägen und Fußtritten traltirt, wie jede Gefangene bestätigen kann. Ins Lazareth dieses Gefängnisses zu gelangen, ist sehr schwer, denn die Willkür des Direktors kennt keine Grenzen, und die kranken Sträflinze ziehen es oft vor. sich nicht krank zu melden, da der gefürchtete Natschal nik" (Cbes )sie sonst zu mißhandeln pflegt. Als eine ihrer Entbindung entgegensehendeColonistin, d. b. Strafcolonittin. den Aufseher des KrankenHauses bat, sie aufzunehmen, schickte dc? Beamte sie zum Teufel", und nur auf persönliche Fürsprache eines Arztes konnte die Frau endlich m's Krankenhaus gelangen. Die Unordnung in den Lazarethen ist beispiellos. So brannten einmal fünf Petroleumlampen in zwei Krankenzimmern eines Lazareths ohne Cylinder. Die Verwaltung des Krankenhauses hatte nämlich gefunden, daß zuviel Cylinder zerschlagen würden, und gab dah?r keine neuen heraus, sondern ließ Yt kranken Sträflinge ruhig in den Zimmern bleiben, wo die Luft infolge der stundenlang rauchenden Lampen zum Ersticken war. In dem genannten amtlichen ostsibirischen Blatt veröffentlicht ein 5zerr Mershanow Skizzen aus dem Leben der Sträflinge im südlichen Theile der Jnsek Ssachalin. Er schildert u. A. inen Auftritt, bei dem der Direktor eines großen Gefängnisses, das mehr als sechshundert Arrestanten beherbergt, durch das Vergehen eines Sträflings in eine an Naserei grenzende Wuth v:rsetzt wurde. Er schlug den Schuldigen mit der Faust ins Gesicht, daß jener niederstürzte. Dann gab er einem Aufseber den Befebl. ibn ins Gefäna-
niß zu bringen. Das geschah auch. Der
Aufseyer tyat es aber m der Weie,
daß er dem Sträflinge eine Lederschlinge um den Hals warf, die er immer bei sich führte, und ihn dann nach sich schleifte.- Derselbe Gefängnißdi-
Ziktor bemerkte einmal, daß em geitea- ? i ... r? . on L
lranier rrajung vor einem eainzsi! nicht die Mütze zog. Auch diesmal ließ er den Lasso zur Anwendung ge-
langen und oesayl dem Ausseyer, oen
Gelsteslrcnken gründlich- zu zuchli-
gm.
Cm anderer Gefangnißdirektor. dem V Frauen - Abtheilung eines Gefängnisses unterstellt war, mißbraute sein Amt, indem er einmal einem Aufsehe? auftrug, eine junge Gefangene in die Wohnung eines seiner Freunde zu bringen. Das junge Mädchen weigerte sich, demAusseher zu folgen. Da machte s.ch der Beamte selber auf. erschien um elf Uhr Abends in der Zelle der Gefangenen und drohte der Ungehorsamen, ihr Fußfesseln anlegen zu lassen, wenn sie nicht gutwillig mitgehen werde. Dann nahm er sie in die Wohnung seives Bekannten mit. Mershanow weist auch auf die UnRedlichkeit der russischen Gefängnißbcamten hin. Er erwähnt, daß einige Beamten, die eine Monatsgage von
100 bis 150 Rbl. bezogen, für 200 dss 250 Rbl. im Mona Branntwein kauften. Anschaulich beschreibt er die schwere Arbeit, welche die Sträflinge auf Ssachalin verrichten üssen. Sie haben oft als Zugpferde zu dienen und als Saumthiere und müssen große schwere Balken, die als Brennholz oder Bauholz benutzt werden. Werste weit schleppen. Doch das Kapitel der Straflingsarbeiten ist nicht neu. Bon größerem Interesse dürften gewiß dieMittheilunoen Mershanows über die Zwangöheirathen unter den Sträflingen sein. Obwohl diese Heirathen von den Gouverneuren von Ssachalin wiederholt verboten wurden, bestehen sie Roch heute fort und werden auf Anordnung der Obrigkeit geschlossen. Die zur "Zwangsarbeit oder Ansiedlung verurteilten Frauen, so erzählt er. werden nach ihrer Ankunft auf der n sel in eine der Baracken des Gefäng msses gebracht. Dorthin kommen dann
die Freier" zur Brautschau und wählen sich ihre Hausgenossinnen aus. Das eheliche Zusammenleben der Sträflinze dauert gewöhnlich nicht lange; diese wilden Ehen, die der Zufall geschlossen hat, sind meist unglücklich. Den Männern oder den Frauen fehlt jeder moralische Halt; zudem haben sie nur sehr geringe Eristenzmittel und wollen oder können nicht arbeiten. Trunk oder die unselige Spielleidenschaft stören den häuslichen Frieden. Der Mann sucht seine Hausgenossin bald auf die rücksichtsloseste Äeise auszubeuten, und ein blutiges Verbrechen ist das traurige Ende der meisten Zwangshirathen. Von der LlöntgeU Photographie. Nachdem die Anwendung der -Strahlen zu einem allgemein angewendeten Hilfsmittel der ärztlichen Ehätigkeit geworden ist, haben sich in der Stille eine ganze Reihe wesentlicher Verbesserungen in der ursprünglichen Versuchsanordnung vollzogen. Es sind in den letzten Jahren Funkengeber gebaut worden von bedeutender Leistungsfähigkeit. und Funkenlängen von 50 Centimeter und darüber sind heutzutage nWS ungewöhnliches mehr. Sie werden in der Heilkunde mit Vorliebe angewendet, um dicke menschliche Körpertheile, wie Brustkorb und Becken zu durchleuchten oder. photographische Aufnahmen von ihnen zu machen. Ein wesentlicher Antheil an dieser Vervollkommnung ist dem neuerdings vielfach angewendeten elektrotechnischen, Unterbrecher zuzuschreiben, der die Verwendung bedeutend größerer Stromstärken möglich macht, als es bisher der Fall war. Der sogenannte Wehneltsche Unterbrecher gestattet jetzt in Verbindung mit einer modernen, regulirbaren und kühlbaren Vacuumröhre die schwierigstcn photographischen Brustkorb- und Lecken - Ausnahmen in wenigen Sekünden zu machen, oder bei Berwendung des Bariumplatincyanürschirms alle nöthigen Einzelheiten bequem zu beobachten. Trotz dieser erheblich vermehrten Hlligkeit und Durchdriugungskrast der neueren Apparate zeigen die Bilder meist nicht diejenige Schärfe und Klarheit, die zu einer wissenschaftkichen Beobachtung wünschenswertb.ist. Es liegt ein gewisser Schleier über dem ganzen Bilde, den man bisher den dicken vom Licht durchstrahlten Weichtheilen des menschlichen Körpers glaubte zuschreiben zu müssen. Für diese Unscharfe fcheint jetzt eine Erklärung und gleichzeitig ein Mittel zur Abhilfe gefunden zu fein. Die in der Röntgenröhre erzeugten Kathodenstrahlen verwandeln sich beimAustritt aus der Röhre in eigentliche Röntgenstrahlen und pflanzen sich als solche in der Luft fort. Nun geschieht diese Umwandlung leider nicht blos in der gewünschten Richtung, sondern auch, wenn auch in viel schwächerem Maße, nach allen andern Richtungen des Raumes. Und zwar empfängt die die Röhre umgebende Luftschicht fast an.
allen punkten Katyodenttrohlen die sich dabei in Röntgenstrahlen verwandeln, so daß jeder dieser Punkte zu einer selbstständigen Lichtquelle wird, die nun ihrerseits - Strahlen nach allen Richtungen in den Raum wirft. Die von den modernen starken Strömen durchflossene Vacuumröhre ist also von einer hellen Aureole umgeben, und was man bei den Röntgenröhren bisher durch ihre Construction angestrebt hat. eine möglichst kleine aber starke Lichtquelle zu haben, wird zum Theil durch die eben beschriebene Aureole vereitelt. Man muß sich nun vergegenwärtigen, daß jede &Skrhlen - Durchleuchtung oder photogra-
phische Röntgen - Ausnahme als ein Schattenriß anzusehen ist. eine Silhouetle, die von einer punktförmigen Lichtquelle erzeugt wird. Ist nun die Lichtquelle nicht mehr punktförmig. sondern von einem Lichthofe umgeben, so erscheinen die Umrisse des Bildes verwaschen. Nun ist es wiederum einem deutschen Forscher gelungen, eine bedeutende Verbesserung zu finden. Prof. E. Grundmach, Director des königl. Universitäts - Instituts für Untersuchung mit Röntgenstrahlen in Berlin, hat ein Verfahren gefunden, das gestattet, beträchtlich schärfere Bilder zu erzeugen, als es bisher möglich war. Der Entdecker schaltet zwischen die Röntgenröhre und den Untersuchunggegenstand e'ne große Bleiblende ein. deren Oeffnuna durch ein einthüm-
liches Diaphragma geschlossen ist.
Hierdurch geht gewissermaßen eine Durchsiebuna des aesammtcn Rönt-
genlichtes vor sich, und zwar so. daß die schwächeren von der Lichtfülle der
Vacuumröhre ausachenden X-Stray
len vomDiaphragma aufgeschluckt und
vernichtet werden, wahrend das mach
tige. von der Antikathode ausgehende
Strahlenbündel nur sehr wenig ge
schwächt wird und nun das Bild auf
der photoarapyischen Platte oder-dem
Durchleuchtungsschirm allein zustande bringt. So viel sich bis jetzt übersehm läßt, haben gewisse Uransalze in hervorragender Weise die beschriebene
Wirkung.
Zweideutig. Sa wissen
dock, kerr Müller, daß Sie mir mor-
gen einen Wechsel von tausend Mark
zu hononren haben! Nanu, ?te werden ia mit einem Mal aanz blaß, was
haben Sie denn?- Müller: .Gar
nichts hab' ich!"
Puppen und Volkösagen. Gewiß können die Kinderpuppen mancherlei Gelegenheit zu ethnographischen Studien bieten und ein Interesse haben, von welchem die Kinderwelt, die mit ihnen spielt, nichts weiß. In den letzten paar Jahren sind bei uns u. A. auch alaskanische Puppen aufgetaucht und werden da und dort der Curiosität halber gelauft. Kinder und Erwachsene. welche sie in die Hände nehmen, haben '.meistens keine Ahnung davon, wie viele Volkssagen in dieser Puppe stecken; viele der letzteren sind übrigens noch gar nicht in das Gebiet der Civilisation gelangt. Die interessantesten darunter sind nicht die hölzernen, sondern die aus Knochen und Elfenbein modellirten, die nur als besondere Geschenke hergestellt werden ur.d mitunter reich mit Perlen geschmückt sind; natürlich fehlt auch die Pelzbekleidung nicht. . Meistens stehen diese Puvpen mit uralten Eskimo - Sagen in Verbindung und stellen die Heiden oder Heldinnen derselben dar. Zwei Beispiele hierfür feien namhaft gemacht. Zu den beliebtesten Elfenbein-Pup-pen gehört das Eulen - Mädchen", von welchem man bei den Eingeborenen der unteren Aukon - Region allerlei hören kann. , Die Sage erzählt, daß die kurzohrigen Eulen, welche in diese? Gegend so sehr verbreitet sind, von einem kleinen Mädchen abstammten, das durch Zauberei in einen Vogel mir einem langen Schnabel verwandelt worden sei. Durch ihre seltsame Umbildung wurde sie dermaßen erschreckt. daß sie blindlings von einem Haus zum anderen ihres Heimathsortes flog; cndlich schlug sie heftig gegen die Wand eines Hauses, und dabei wurden ihr Schnabel und Gesicht plattgedrückt; & la Darwin verblieb dann diese Eigenthümlichkeit auch ihren Nachkommen. Die Puppen zeigen übrigens nur den Kopf einer Eule, während der Leib der eims Kindes ist. Eine andere, von demselbenStamme oft modellirte Puppe stellt Jukhpuk. den starken Mann", dar. In alten Zeiten hauste Jukhpuk im AskimukGebirge, unsern des Fukon - Flusses. Eines schönen Tages gefiel es ihm. einen Theil der Berge aufzupacken, auf seine Schultern zu nehmen und in das ebene Land hinaus zu tragen, wo er sie zu Boden warf. Auf diese Weise schuf er das Kuslewek - Gebirge. Als aber Yukhpuk der so eine Art arktisches Seitenstück zum Riesen Atlas bildet diese Berge von seinen Schultern abwarf, verursachte die große Anstrengung. daß seine Füße in den Boden sanken; so bildeten sich zwei tiefe Gruben. die sich alsbald mit Wasser füllten und zu den beiden kleinen Seen wurden. welche heute am Fuß des letzteren Gebirges liegen. Yukhpuk wanderte von da am Yukonfluß aufwärts und hat allen Plätzen, von denen er vorüber kam, die Namen gegeben, die sie bis zum heutigen Tag haben. , .
Der französische Mini-
sterpräsident Waldeck - Rousseau hat einer Pariser Journalistin. Mme.
Gagneur, für ihre achtunddreißiajähriae Thätiakeit im Dienste der Presse
das Kreuz der Ehrenlegion verliehen.
üe Zahl der Frauen in der Ehrenle-
gion beträgt jetzt somit 56. Die Doyenne ist Mlle. Dodu. deren Ernennung
auf das Jahr 1878 znrückgeht. Von
den 56 Frauen sind 31 Nonnen, eine einzige, die ehemalige Kantineninhabe-
rin der ??ranc - Tireurs Mme. :ar-
rethout, gehört der militärischen und
24 der bürgerlichen Welt an. Drei da-
von sind Ausländerinnen: die ameri-
kaniscken Damen Daniel Mannina
und Brehat Honor6 Palmer. die beide
das Kreuz bei Gelegenheit der elt-
ausstellung erhalten haben, und Frau
von Rosthorn, die Gattin des osterrei-
ckiscken Gesckäftsträaers in Peking.
die wegen ihrer herorschen Haltung
wäbrend der Belaareuna der franzost-
schen Gesandtschaft m Pctlng ausge-
zeichnet wurde. . ,
I n dem Hause Roh straße No. 16 in Bremen wohnte seit einiger Zeit die etwa 28jährige geschiedene Ehefrau Käthe Stiever. die vorher in Jeder und in Mitten a. d. Ruhr Kellnerin gewesen war. Vor Kurzem kam bei ihr der 2öjährige Tischler Heinrich Schwarz aus Mitten zu Besuch, der die Stieper schon in seinem Heimathsorte kennengelernt und dem sie sich nach seiner Angabe verlobt haben soll. Es scheint ihr aber damit nicht Ernst gewesen zu sein, denn, wie Schwarz erzählte, hat sie sein Vermögen aufgebraucht und trotzdem mit einem Mcmne in Kiel, wo auch ihre Mutter woh nen soll, in Verkehr gestanden. Neulich kamen beide gegen 4 Morgens nach Haus, worauf die Hausbewohner bald den heftigsten Zank vernahmen. Schwarz kam mit blutigem Gesicht in die Küche und erzählte der Hauswirthin. seine Braut habe ihn geschlagen. Nachdem er das Blut abgewaschen hatte. ging er wieder nach oben. Gleich darauf sielen kurz hinter einander drei
Schüsse. Die sofort benachrichtigte Polizei fand die beiden Menschen schon
als Leichen vor. 'Die stieper hatte einen Streifschuß an der Mang? und nnen Schuß in die Brust erhalten; Schwarz hatte sich in die Schläfe geschössen. Den Revolver hielt er noch kramvibaft in der Hand.
war Wittwer und Vater von einem
Kinde; die Stieper hinterlaßt ebenfalls rin Kind.
Täglicher Marükericht. Viehmarki. Jndianap'ls Union Viehhöfe, 1. April. Rindvieh. Auserlesene bis prin:a Stiere, 350 Pfd. un-
auswärts..'. ...15.10 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und aufwärts 4.L0 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Psd 4.60 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Vfd. Stiere.... 4.20 Mittlere öis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd.... 4.00 Gute bis gewählte Rinder. 3.85 Mittlere bis gute Rinder. 3.40 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kühe.. 3.75 Mittlere bis gute .Whe.. 3.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.50 Kälber 6.00 Schwere Kälber 3.50 Prima bis fancy Export Bullen.. 3.75 Gute bis gewählte Schläch tcr Bullen 3.40 Gewöhnliche bis guteBullcn 2.75 Gute Kühe mit Kalb $30 GcwöhnlicheKühe mit Kalb $15 Schweine. Gute bis gewählte, mitt. lere und schwere $5.95
Gcmischteu.schw.Vackina 5.90 5.95
Gute bis gewählte leichte 5.95 6.00
Mwohnllche leichte 5.85 5.92 Pias 5.25 5.85
Roughs 5.25 5.65
Schafe.
Gute bis gewühlte Lämmer 5.25 5.50
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rothe Globe $1.50 per Bushel ; weiße Globc $3.50 per Faß.
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Burbanks und runde weiße 50c ver
Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr.
SukkartoNeln-Jerscy $3.00 per Faß.
Illinois $2.75.
Cclcry, 40-65c per Bunch. Weiüe Rüben 90c per Faß. Parsnips gewaschene $2.00perFaß. Neue Gemüse. Blumenkohl $1.50 per Dutzend Schallots per Dutzend Bunches 40c Tomatoes Crate von 6 Körbchen $4 Radieschen per Dtzd. Bunches 50c Salat 11c per Pfund; Kopfsalat $4.00 per Faß. Spinat, 40c per Dutzend Bunches. Rothe Rüben 40c per Dtz. Bunches Kehl $1.25 per Faß ' Oystcr Plant 25c für 2 Dutzend Bunches.
Schultern, Engl. Curcd 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 8s c; 10 bis 12 SUunfc 8c ' ' Gepockeltes Schweinefleisch, Knochen loses Fancy Pig $19.00; Klares Vcan. 18.00; Family 16.50; Thon G'rr 15.C0: Rurnvf 14.50. Gedcrrics Rindfleisch Schinken, rca. Sets, 12c; Außenseiten lozc; Innen, leiten 13ic; Knöchel 13c. Schmalz, in Ticrccs, 1. QualttSt 9;; 2. Qualität 9c; 3. Qualität Lic. Würste, Geräucherte Bratwurst 8c: Frankfurter 7c; Wicnerwurst 7Ze; Knackwurst 7c; Bologna in Därm-a 6c,in Tuch 6c.
Fische, Slustern und Wildpret. Händlcr.Preise: Clams Little Recks 75c per 1U,. Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Austern Beste Baltimore oderStandards, $1.00 per Gallone; beste Balti. twore Selects, $1.10 per Gallone; New York Counts, $1.00 per Hundert; Ne Jork Culls.' 70c per Hundert; Blue Points m Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen New 9)ot! Counts 35c; I. S. F. & Co. SeleciS 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. See-Fische. Knochenlose Härinae 8c: Hännge 6c; Perch 5c; Weißfisch 9Zc: See grellen 9; Red Snavper8jc: Kenncbec Hechte 15c; Blaufische 10c Hallbut 15c; Stockfisch 8c; Haddock St; Catnsch 10c; No.l Pickerel 10c; No.2 Plckerel oder Blue Pike 6c; Black Baß 15c.
Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6j-7c; hiesige Stiere 7c; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 6Zc-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 PfunÄ 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 6-&c; Stier Vordervicrtcl 7c; Stier Hintervicrtcl 9c; Rind Hintcrviertel 8c; Rind Vordcrvicrtel 6c; Kuh Vorderviertel 5c;
Kuh Hinterviertel 7c.
Frisches Kalbfleisch Kälbcr9c; Hin
tcrvicrtel 13c; Vordervicrtcl 8c.
Frisches Schasfleisch Lämmer per
Pfd. 9jc; Schafe 7c; Schenkel 10c; Stacks, kurz, 10c.
Frisches Schweinefleisch. Loms 10c-
11c ; Cottage Schinken 8jc ; gehäu
tcte Schultern 8c, frische Schinken, 18
Pfund im Durchschnitt, 104c ; Tender
loins 18c ; Spare Nibs 6c ; Tail
Bones 54c.
Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Qualr
tät: 20-18Pfund 12c; 15 Pfund 12c;
12-10 Pfund 124c; Zweite Qualität 20-18 Pfund llic; 15 Pfund lljc; 12
Pfund Ilse; 10 Pfund Ilse.
kalifornische Schinken 6 bis 8
Pfund 8c; 10 bis 12 Pfund 8jc; 12 bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer English Cured 14$c; gewählter Sugar Cured 14c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 6 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt ll$c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 114c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt, 12$'. Sveö Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 10c; KlareSciten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 10c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., lOc; Klare Bellics,25bis30Pfd.,10ic; 18 bis 22 Pfd., 10c; 14 bis 16Psd.,10ic; Klare Rücken. 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 bis10Psd.,9jc; Klare Rücken L bis 9 Pfd., 10c.
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oU2--U2u, jiu. z meiB gemilcht 41ic; Wrt o -fxx ' . 4 '
-,v" u ""v ycmifcgi 4IC; VtO. 4 ttcm gemischt 374-39Zc; No. 2 gelb 41c; No. 3 neVfi ni. . ..fi , ' ,
v"" -hu. 2 gUO Öt-öHti 0. 2 aemischt Mf o l:rxi
" '4l O VlUlÜ,l 414c; No.4 gemischt 37-39; an Kolben 39c.
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vcr 4.57.
Eingemachte Früchte Blackberries, 2 Pfund, $1.10; Peachcs Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas. Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds. 3 Pfund. $1.25-1.45: arüne
Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama
Ananas $1.902.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zuckcr korn 80c $1.00; Apfelbutter, per Dutzend, 3 Pfund, 90c.
Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 10c 12c Eier, 11c per Dutzend. Hühner 7c; Turk'cys: jungchähne K Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 5c ; alte Hahne 4jc; Culls und Krumbrüstige 4$c ; Enten 6c; Gänse 5.40-6.00.
Käse. Engros. Verkaufspreise, Jmportirter Schweizerküse 27c per Pfund; einhei Mischer Schweizerkäse 17c; Wisconsin
Crcam Käfe 10c-12c; New ork Chcd dars 13c; einheimischer Limbxraer 13c; Brick 14c. Kohlen. Icnne Icnr.l Anthracits $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson.. 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City ' 4.00 2.15 Winisrede 4.00 2.15 Kanavha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 per
25 Bushel. $1.50 per 12j Bushel. Zerkleinerter M 13: pcrBu. ?3.25 2 iPtt. $1.75 per 12 Bu.
