Indiana Tribüne, Volume 24, Number 193, Indianapolis, Marion County, 31 March 1901 — Page 10

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Mein lieber Herr Redacktionär! Phil Hot der Mdesweiler gesagt, heit Nacht bist du bei mich. Die ganze Gang kommt un do Hot meine Altie e roenig Lunsch gefickst; ich hn auch e wenig Musik geordert un do hen mer e gute Zeit. Ich hen do en A!ann wo in ein von meine Haiser in Rent wohne duht. er is schon sechs Woche mit seiner Rent zurück un die arme Leit leide de schwarze Hunger; do hen ich Simpettie an se genomme un hen gedenkt, die arme Fellersch wolle auch lewe un weil der Mann arig gut die Händohrgen spiele kann, do hen ich gedenkt, well du besser läßt ihn auch emol ebbes zukomme un do hen ich ihn g-iheiert sor heit Nacht in mein Platz zu spiele. Die paar Dahler duhn ich ihn dann for Nent kreditte. Mich soll Niemand nachsage, daß ich mei Rentsleit verhungere losse. Do kenne Se sehn was der Wedesweiler gutes Herz Hot. Ich hen ihn gefragt, ob die Eckspenzes hoch wer'n dehte for heit Nacht un do sagt

er, for das (?sse do deht er sorge, off

Kohrs mißt jeder for die Drinks bezahle. Er könnt sich doch auch nit ru-

jinire for sei Kostiemersch, das Bißnes

war iwwerhaupt die letzte Zeit arig doll (jewese un do könnt er nit erfordere, in EckspenzeS zu gehn, der Lunsch deht ihn schsn Geld genug koste. Well, hcn ich gesagt, ich will jo auch nies geschenkt hen, ich kann dich, wann du willscht. auch f ins Cents for dein Frielunsch bezahle, bikahs mehr is er doch nit werth; ich hen nor gefragt, weil ich wisse wollt, ob Bierche gedrunke werd, oder ob mer von deim beriehmte Reinwein drinke. Warnt mer den drinke solle, dann muß ich mich erscht e Weitwasch von Tahr in mein Stommeck kriege, bikah en Stommeck. wo nit befor uffgefickst un watrpruhf gemacht i morde, kann den Stoff nit stende. bluch dein annerer Wein iS en gesehrli cher Stoss, wnn mer den drinke duht, dann kriegt mer en Brand, als wann mer en ganze Lehk auspichele könnt un de annere Dag fiehlt mer, als wann mer Gift un gestoßeneSGlaS verschluckt hätt.'' Do hct der Wedesweiler gesagt: Philipp, ich will dich emol ebbes sage, mein Wein is e Pietsch, er is blos e wenig zu kräftig, awwer g u t is er. Wann du ihn awwer nit gleiche duhst. wei dann kannst du ihn ja stehn lasse; mei Bierche is off KohrS viel billiger un do kannst du so? en Kwarter genug kriege, un noch besser duhst de, wann du dich's in den Pehl hole läßt." Ei tell juh, do hätt ich gleich schon en ganz ferchterliche Krach mit den Wedesweiler hawwe könne, awwer ich hen gedenkt, ich wer'n schon uff e anneres Mal iewen mit ihn. Die Lizzie. was meine Alt is. die Hot gar nit gegliche, daß ich mich schon Widder en ganz Owend in den Wedesweiler sein Asfestall setze wollt. Do hen ich awwer gesagt: Lizzie, hen ich gesagt, das duhst du nit verftehn. Wann der Wedesweiler zu die Eckspenzes geht un duht an mei Ekaunt en piekfeine Lunsch uffsetze un heiert e Band, dann wär es doch e groß Schehm, wann ich do nit gehn deht; awwer ich komme früh heim, bikahs ich sin gar nit mehr zu das Saluhnhocke gejuhst. Die Lizzie Hot de flopp geschehn un Hot gesagt, wann ich dann denke deht, der Wedesweiler deht schlecht driwwer fiehle, wann ich nit komme deht, dann soll ich nor for Guttneß Seht gehn. Sie war ja dran gewöhnt, Owends allein in's HauS zu stehn un die Hauptsach wär, wann ich nor Fonn hätt. Was deht an so e alte Frau, wie sie eine is, liege. Ich hen sagt, Lizzie, hen ich gesagt, du machst mich sick, du weißt gut genug. daß ich nit gleiche wann du allein stehst un sor den Riesen nemm ich dich mit zu den Wedesweiler. Sell Hot die Lizzie gegliche. awwer srho! gesagt, ich besser deht mit mich allein gehn, un se hätt ja gar nicks dagege, wann ich e lvenig Fonn hätt, ich sollt nor nit zu lang stehn. Sell Hot mich awwer doch alliwwer mei Fehs schmeile mache; ich hen die Lizzie en Kiß gewwe un am Owend war'n ich der erschte bei den WedesWeiler. Der Mann mit die Händohrgen is nit dogewese. Der Wedesweiler Hot gesagt, do könnt mer emol undankbare Mensche kenne lerne. Der Feller hätt ihn Wort geschickt, daß wann er Musick hen wollt, er sich selbst mache sollt, er könnt jo die Maultrommel spiele, groß genug wär seine Schnut derzu un er sollt nor nit denke, daß er mit Musickmache seine Kids die hungrige Matter stoppe könnt. Die wollte Brot un Mt awwer keine Musick. Der Wedesweiler is arig mähd gewese un Hot f gesagt, den Feller wollt er awwer schon ,ickse. Die nächste Woch mißt er auZ den HauS. Ich hen mich von den Wedesweiler die Adreh von die arm keit gewwe losse un hen mein Meind uffge macht, daß ich ebbeö for se duhn wollt. Bei Galle, hen ich zu mich gedenkt, ich gevüx den Mann Creditt for, daß er den Weg g spreche Hot un morg kriegt er von mich en Scheck for sufzig Dah' (ex; so gut wie sick der ttabrnecki bloh

... .. ,

kann, kann ich's auch. Sie könne ja en kleine Parregraf in das Pehper duhn, wisse Se nor for Speit, ich meiselbst gewwe nicks drum, wann die Sach poblick werd. Well, ich hen den Wedesweiler gesagt, er sollt emol einschenke, un off Kohrs Hot er auch eins an mich genomme. Mich Hot er Bier gewwe un er Hot Reinwein genomme, er Hot gesagt, Bier deht heit nit an ihn ekrie. We ich mit mei Bierche fertig war, do Hot er mich gefragt, ob ich noch eins nemme deht. Jehs, hen ich gesagt, awwer diesmal Hot er keins genomme, weil der Triet an ihn gewese is. Ich hen so eins nach den annere genomme un mit ein Mal hen ich gefieSlt, als wann ich en Duft hätt. Schiewiß, hen ich gedenkt, das sin mich ja schöne Geschichte. Wedesweiler, hen ich gesagt, du besser gibst mich en Beiß zu. esse." Do sagt er. er hätt nicks zu esse; seine Frau hätt en Ecksident mit den Lonsch gehabt un all was er mich gewwe könnt, wär e wenig Mosiert un en Pickel. Das kannst du for dich selbst esse, ich brauche dein Lonsch nit dann hen ich mei Drinks bezahlt un sin heim gange. Ich kann Jhne sage, ich hen so mähd gefiehlt, daß ich am Liebste gegliche hätt, den Wedesweiler alle Pickels wo er an Hand gehabt Hot. in sein Hals zu stecke. Der kann warte, bis ich Widder zu ihn komme. Womit ich verbleiwe Jhne Jhrn liewer Philipp Sauerampfer. ParlamentSscherze.

Daß England das Land des Sports und der physischen Kraft ist, kann man hin und wieder sogar im britischen Parlament, vor allem im Hause der Gemeinen, beobachten. Die erste Bank der Opposition ist dort von jeher das ausschließliche Besitzthum der Minister a. D. Niemand hat daS Recht, auf dieser Bank Platz zu nehmen, wenn er nicht vorher ein Portefeuille inne gehabt hat. Auf allen Gesichtern malte sich daher die größte Ueberraschung und Entrüstung, als in einer der letzten Sitzungen Herr Richard Bell, der erst vor Kurzem gewählt wurde und die Sitten des Hauses noch nicht kannte, seelenruhig auf der verbotenen Bank Platz nahm. Da er der Rede des Herrn Long die großte Aufmerksamkeit schenkte, merkte er nichts von dem Staunen seiner Kollegen, und er achtete auch nicht darauf, daß Herr Spencer, der neben ihm Platz nahm, ihm einen freundlichen Rippenstoß versetzte; ein anderer Ex-Mmister gab ihm einen zweiten Puff. Richard Bell legte aber der Sache keine Bedeutung bei. Auch als Herr Asquith ihn ohne weiteres bis zum äußersten Ende der Bank schob, verzog er noch keine Miene. Erst als Herr Morley seine gewichtige Persönlichkeit wie einen sterrken Keil zwischen Herrn ASquith und Herrn Richard Bell einzuzwängen suchte, ging dem homo novua", der beinahe von seinem Platze geflogen wäre, ein Licht aus, und er fügte sich willig den geheiligten Traditionen der Kammer. Der Eintritt neu gewählter Parlamentarier giebt übrigens fast immer zu solchen und ähnlichen Zwischensällen Veranlassung. Einige Tage vorher hatte ein Debütant, um seinen Platz zu markiren. seinen Hut auf einen Stuhl gelegt. Es traf sich aber, daß dieser Sitz dem Obersten Saunders gehörte, der einige Augenblicke später kam; im Bewußtsein seines guten Rechtes zögerte der Oberst nicht eine Sekunde: er setzte sich einfach auf den Hut deö Eindringlings. Der Besitzer des demolirten Kopfdckels gab sich umsonst Mühe, seinem Kollegen auseinanderzusetzen, daß er ihm Unrecht thue. Der Oberst erwiderte nur: Der Stuhl gehört mir, ich habe keinen Hut hinaufgelegt, ergo: es liegt kein Hut daraus." Schließlich besann sich aber der neue Abgeordnete auf seine Körperkraft, packte Herrn Saunderson bei den Schultern, hob ihn in die Höhe, drehte ihn herum und zeigte ihm die ganze Größe des Unglücks: Sie schulden mir einen Hut für 55!" schrie daS Opfer. Oh!" erwiderte der andere mit echt englischem Phlegma, dieser Hut ist höchstens 54.50 werth." Aber dies alles ist noch gar nichts gegen den Empfang, den man einem Neugewählten bereitete, der für diLqualifizier gehalten wurde. Als er eintrat, stürzte sich die ganze hochedle Versammlung auf ihn und suchte ihn mit Faustschlägen und Fußtritten hinauszubugsiren. Dreimal wurde er feierlich hinausgeworfen, dreimal drang er, mit Blut bedeckt und mit zerfetzten Kleidern wieder ein und bahnte sich ei nen Weg durch die Menge. Am vierten Tage ließ man ihn endlich ungehindert seinen Einzug halten: seine Widerstandsfähigkeit, sein Dickschädel und seine Bozertüchtigkeit hatten der Kammer Respekt eingeflößt. Aufrichtige Trauer. Freund: Nun. Sie sehen so betrübt auö. Was betrauern Sie denn nur?" Ehekrüppel (seufzend): Den Tod des ersten Mannes meiner Gattin!" Gau nersrech heit. Zeuge (zum Angeklagten): Mensch! Schlägt Ihnen Ihr Gewissen nicht bei dem Tedanken. daß Sie mich bei Ihrem fredUhaften Einbruch um mein Aer mögen gebracht haben?" Einbrecher: Ja, wenn Sie bei mir injebrochen hätten, hätten Sie mir voch nischt bin jelegt!" Schwache Entschuldig ung. Jüngere Schwester: Dnke Dir, Wally, Lieutenant von Schnabel' witz raubte mir gestern mit Gewalt ei' nen Kuß!- Aeltere Schwester: Uner hört! Und da hast Du nicht gleich geschrieen?" Jüngere Schwester: ,,Efc wäre ja doch vergebens gewesen, da Niemand in ver Nähe war, um es hätte hören zu lönnenl" -

Aufrichtig.

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Professor (zum (Kandidaten, der weder in der alten, noch mittleren und neueren Geschichte Bescheid weiß): Welche Geschichte haben Sie denn eigentlich am besten studirt?" Candidat: Die Geschichte des Sal-vatorbieres."

Bestrafte Schadenfreude.

Haben Sie's schon gehört? Den Doctor haben sie gestern aus dem Leseverein hinausgeworfen!" Wirklich?! ... Ah, das gönn' ich diesem ekligen Menschen! . . . Was hat er denn gethan? Ihre Gedichte hat er vorlesen wollen!"

Mißtrauisch.

(Ein Tourist ist im Gebirge abgestürzt und gleich hinterher auch sein Führer.) Tourist (verächtlich): Na, Sie auch da?! ... Sie haben wohl Angst gehabt, daß ich Ihnen mit dem Führerlohn durchbrenn'?"

ModerneMalerei.

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ach Angade der berühmtesten Nervenärzite gebött fast ein Fünftel der Bevölkerung den Nenenkrankea a?, 'ese itatiftik ist aat adenaschend wenn man bedenkI. da zu nfang diese Jal,rbudetta , erven nicht bekannt k. , 1 daher um so tntereffanter, auä, die runde und Ursachen dieser sa rasch Verbreite n Leiden ,u erfahren, ar allem ist der rastlose, hastig,- dampf um eine liitenz, den heutzuta,e fest jeder ln mhr oder eiliger aulreaender Weise durchzumachen hat, Schuld daran. Mit diesem hängt umviNkldar d 'eftrengte und Korperarbeit usammen, wodurch sehr groie nsorderunaen an den Organtmu geftellt werden, icht dngeff ift aber die u,melkükige Lebenameise, sowie die Jgendsunve ujm., mal im Widersprüche out dersottoen und bescheidenen Lebensweise unserer Ahnen ftedt. , 0 Jf W4eluBfleB unserer moderne Zeit, wie Jugendsünden, uvreoelmäbiger Schlaf, schwere e mütha.Itrtcheinungen. ungiacktiche Familienverhältnisse. Mißbrauch von Älkohot und Tabak, können in kurjtfter Zett ein Zensq,enleden zerstören, der haben wsnigsten ein ganze Heer von krrankhei.en nerydser '.KZWI!!U? 'bett. WkdachtnlK.Lchwitche. Äerluft der mÄinltche lrraft. Z?Lö5555l JZ&V?1 ächt. ftofafschrneriftt, Magen, und Tarm.Beschwttde. Uedelkait. Vlppttitl9ntit, , HftgfttHl, echlatfpflarrtt, Wie&rtni&. Siachtschwets,. nervöses vr,. k topfen und dltle rtndere. ttof all' denkrrunaeschafte unsere Zadrlzunderts ist e, di jetzt nicht gelungen, ein schere Mittel zur !ämpfudlerantheit anzugeben, tt lent edieal Institut Grand Rapid, Mich., kana kch

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