Indiana Tribüne, Volume 24, Number 190, Indianapolis, Marion County, 28 March 1901 — Page 2

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Jndiana Tribüne. L8 März l1.

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EanadisSie VolkS-Tpuksagen. Die sogenannten Folkloristen, die Erforscher der amerikanischen Volkssagen und -legenden, können auch bei unserem kanadischen Vetter noch V!at:rial genug finden, sowohl bei 'den dortigen Rothhäutcn. wie bei dem englischund dem französisch-canadischen Element der Bevölkerung. Aus dem reichhaltigen Legendenkreis des letzteren sei. nach einer Abhandlung des canadischen Dichters Frechette. hier einiges Wenige mitgetheilt. In manchen Theilen Quebec's sehen die Bauern unter leinen Umständen aus dem Fenster hinaus, wenn sie. Abends Pferde draußen galoppiren hören; denn dies bedeutet, daß die Heren aus dem Weg Lach einem Hexensabbath" sind. In denselben Gegenden hat der Volksglaube die Wälder mit mancherlei Gnomen bevvölkert uns die Friedhöfe mit Dämonen, die an Leichen schmausen und dann manchmal unversehens in Gestalt eines hübschen Fremden zum Tanz kommen. :nit dem hübschesten Mädchen des Dorfes tanzen 'uTib mit diesem, wenn es nicht rechtzeitig die scharfen Krallen des Tänzers merkt und sich bekreuzend flieht, in einer blauen Flamme zum Kamin hinausfahren. In vielen Kreisen der alten canadischen Dorfweli kommt noch die sögenannte schwarze Messe vor; erschreckte Holzschläger, welche ganze Heere von Teufeln zu sehen glauben, führen sie in mondhellen Nächten aus und mißbrauchen sogar Kapellen dazu. Auch ist der verzauberte Wehrwolf, der ebenso gefürchtet wird, wie der böse Blick" und die Anschläge der Hexen, hier noch eine gewöhnliche Figur, und die Volkslegende stellt sich ihn als den verthierten Geist irgend eines greulichen Sünders oder auch Ungläubigen vor, der beständig nach Unheil suchend, die öden Wälder durchstreift, und gegen welchen zahlreiche Echutzmittelchen getragen werden. Die meisten'ca'-.aoisch - französischen Volks - Leg'oen haben einen graustgen Character und entsprechen zum Theil der einstmals wilden und ungastlichen Natur. Es gehören dahin u. A. auch das weiße Phantom der Lachine - Stromschnellen, die häßlickiea Eyclopen (einäugigen Ungeheuer) der St. Johns - Wälder und der, in Eanada besonders bösartige Jrrlichtsdämon, welcher viele Reisende in verräiherische Sümpfe lockt oder auch über den Rand jäher Klippen - Abhänge stürzt. Größtentheils bilden diese Volkssagen ein grauses Gemisch von einheimischen und zugewanderten Ele-menten.

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Man hat in neuerer ZeitVieles darüber geschrieben, wie in der mezikanischen Nachbarreublik beinahe alle industriellen Geschäftszweige in die Hände von Ausländern gekommen seien oder noch immer mehr in dieselb?n kommen, wie die Eisenbahnen von Amerikanern und Engländern controllirt würden, das Bankcapital von Deutschen, Franzosen undEngländern. die Eisenwaaren von Deutschen, die Grocerie - Geschäfte von Spaniern u. s. w. Aber es gibt ein Lebensgebiet in Mexico, das wie ein ruhender einheimischer Pol in der Erscheinungen Flucht" bestehen bleibt und nur sehr wenig ausländische Einflüsse aufnimmt! Dies ist das Gebiet der landwirthschaftlichen Hilfsquellen Mexicos. Der weitaus größte Theil des ländlichen Besitzes in der Azteken - Republick besteht noch immer aus Besitzthümern von ganz gewaltigem Umfang

manche stndHunoerttausenoe von Vlcrcz groß und ein Landadel" hält ungemein zäh an diesen Riesengütern fest. ohne Rücksicht darauf, was er bei der theilroeisen Veräußerung gewinnen könnte. Ein großer Theil dieser Güter hat sich seit beinahe vier Jahrhunderten in denselben Familien erhalten, und nicht wenige der Besitztitel leiten sich auf die ersten Schenkungen seitens des Königs von Spanien, unmittelbar nach der Eroberung, zurück. Diese Güter bilden, wenn auch nicht durch Gesetz oder ausdrückliches schriftliches Abkommen, so doch meistens thatsächlich untheilbaren Familienbesitz, entsprechen also dem. was man in der alten Welt Majorate nennt. Viele der Besitzer beziehen ein fürstliches Einkommen aus diesen uraltenRittergutsPlantagen, auf denen auch in nicht wenigen Fällen bedeutende Fabrikanlagen stehen. Doch ist 'Ser größte Theil des in ihnen steckenden Reichthums unge-

hoben. Daß diese Güter so lange der Zerstückelungs - Tendenz der Jahrhunderte getrotzt haben, kommt hauptsächlich daher, daß die mexikanische Steuer auf solche Art Eigenthum noch Verhältnißmäßig gering ist. In vielen der Staaten besteht eigentlich nur eine Steuer auf die Preducte und der unbenutzte Theil des Gutes bildet daher so gut wie gar keine Last. Agitationen zur Aenderung der Steuergesetze scheinen aussichtslos. Unverkäuflich sind die Güter nicht, aber nur sehr Wenige könnten es sich leisten, ein solches Besitzthum als Ganzes zu kaufen, und zu einer Theilung wollen sich die Eigenthümer sehr selten verstehen. Wie es indeß scheint, bringen große Syndikate mit ihren riesigen Mitteln doch immer mehr derartige Güter unter ihre Controlle und verkaufen sie dann stückweise. Das ist jedoch ein ungemein langsamer Prozeß.

Ttreikaussichten.

Der pennsylvanische Kohlendistrict bildet wieder einmal das Sturmcentrum. von welchem ein Streik von gewaltigen Dimensionen droht. Seitens des Präsidenten Mitchell von der Kohlengräber - Union ist an die BergWerksbesitzer ein Absagebrief gerichtet und in demselben die Drohung ausgesprechen worden, daß am 1. Apnl ein allgemeiner Streik angeordnet werden würde, falls die Ersteren sich zu keiner Eonserenz mit den Vertretern der Arbeitcr verstehen sollten. Sollte diese Drohung ausgeführt werden, so würden 130,000 Bergwerks - Arbeiter ihre Thätigkeit einstellen und der Betrieb in Gruben, welche nohezu 5.000.000 Tonnen Kohlen im Monat fördern, würde zum Stillstand gelangen. Selbstverständlich würde auch die llgemeine Erwerbsthätigkeit in dem Kohlendistrict in Mitleidenschaft gezogen werden. Jetzt schon haben die Fabriken jener Gegend, welche Artikel für den Bedarf der Grubenarbeiter herstellen, ihre Produktion beschränkt und manche Geschäftsleute haben Aufträge für Waaren, die im April und Mai zur Ablieferung gelangen sollten, suspendirt, um die Entwickelung der Dinge eibzuwarten und zu sehen, ob es zum Streik kommen wird oder nicht; sollte derselbe erklärt werden, so werden die Aufträge definitiv annullirt toerden. Wie die Hotelbesitzer nvittheilen, haben sie von zahlreichen Geschäftsreisenden bereits die Nachricht erhalten, daß diese bis zur Beilegung der Streitigkeiten die Kchlenregionen nicht besuchen werden. Daß die Kohlengräber - Union sich zur Zeit in einer viel besseren Lage befindet, als vor dem Streik im verflossenen Herbst, kann nicht in Abrede gestellt werden, und damals wurde ihnen eine zehnprocentige Lohnerhöhung zugestanden, die größtentheils durch die Herabsetzung des Pulverpreises herbeigeführt wurde. Im verflossenen Herbst gehörten der Union von den 130,000 Grubenarbeitern des Districts noch nicht einmal volle 20.000 Mann an, jetzt aber sind mindestens 95 Proccnt der Gesammtzahl organisirt, 70 Procent haben ihre Beiträge voll bezahlt und diejenigen, welche mit denselben im Rückstände sind, beeilen sich mit der BeZahlung, um im Falle einer Arbeitseinstellung nicht der Mitgliedsbenefizien verlustig zu gehen. Außerdem haben die Leute seit dem letzten Streik unausgesetzt gearbeitet, ihre Verhältnisse sind heute besser als seit vielen Jahren und wohl 80 Procent aller Grubenarbeiter konnten sechs Wochen bis zwei Monate feiern, ohne die Unterstützung der Union in Anspruch nehmen zu müssen. Stehen die Arbeiter einem drohenden Conflict gegenüber sehr gekräftigt da, so sind andererseits auch die Grubenbesitze? zur Zeit besser als im verflössenen Herbst in der Lage, den Forderunder Union dauernden Widerstand zu leisten, Damals wurden politische Einflüsse in Action gesetzt, um die Grubenbesitzer zum Nachgeben zu veranlassen, während heute von derartigen Einwirkungen nicht die Rede ist; außerdem kann von ihrem Standpunkt der Zeitpunkt für einen Streik nicht besser gewühlt sein als jetzt. Der Frühling steht vor der Thür und der Bedarf an Anthracitlohle wird immer geringer, so daß die Kohlengesellschaften und die größeren Händler unzweifelhaft längere Zeit alle Bestellungen ohne Schwierigkeiten würden ausfüh-

ren können. Wie lange die Vorhändenen Vorräthe ausreichen würden, wollen die Grubenbesitzer freilich nicht sagen, da sie die Stärke ihrer Reserven nicht zu verrathen Willens sind. Ferner muß man nicht außer Acht lassen, daß die Widerstandskrast der Grubenbesitze? durch das Morgan - Syndikat bedeutend erhöht worden ist. Durch seiiw Centralisationsthätigkeit ist I. Pierpont Morgan zur Hauptperson gevorden und seine Stellungnahme wird unzweifelhaft einen gewaltigen Einf!uß ausüben, denn er kann die combip.irte Macht der Eisenbahn- und Grungesellschaften gegen die Streiker mobilisiren. Wir sehen also in da gegenwärtigen Krisis zwei Gegner einander gegenüber, welche einen langen Kampf auszuhalten in der Lage sind, und sollte es wirklich zum Streik kom-

men, so wird derselbe wahrscheinlich einer der erbittertsten Kämpfe werden. die je im pennsylvanischen Kohlen District stattgefunden haben. Einflüsse arktischen Lcvenö. Neben den äußerlichen LebenslxrHältnissen im hohen Norden an sich kann die Frage, lvelchen Einfluß dieselbe auf Geist. Gemüth, Geschmack usw. üben, den Gegenstand besonderer, dankenswerter Studien bilden. Erst in neuester Zeit, in welcher jedes Jahr Hunderte caucasischer Menschenkinder sich st ä n d i g in Alaska sowie, dem nördlichen Theil von Britisch-Amerika niederlassen, erhält man beträchtliches Material zur Erörterung einer solchen Frage; das Studium der Eskimos, sowie solcher Weißen, die schon sehr lange Zeit in diesen hohen Breitegraden leden, ist in vorliegender Hinsicht - von wenig Bedeutung; etwas Anderes ist es mit der einzelnen oder gemeindeweisen Beobachtung von Caucasiern, welche diesen Verhältnissen neu unterworfen werden. Es läßt sich bereits constatiren, daß das arctische Leben bedeutende innere Veränderungen in den genanntenBeziehungen verursachen laun. ,

Viele glauben, die Leute in solcfrn kalten Ländern hätten einen wahren Heißhunger nach fettiger Nahrung, weil schon so oft von der Vorliebe der Eskimos. für den Thran die Rede war. In Alaska findet dieser Glaube keine sonderliche Bestätigung. Fettige Spei fen werden hier weniger in den niedrigen, trockenen Winter-Temperaturen begehrt, als im Sommer, wenn man sich an den Flüssen oder in kalten Regenfällen durchnäßt. Ein starker Bedarf wird aber nach saurehaltigenNahrungsstosfen gefühlt, die als gutes Mittel gegen den Scorbut gelten, sowie nach Zucker. Auch ist der Reis in diesen Gegenden in hohe Gunst gekommen, und der amerikanische-Pionier copirt darin seit einiger Zeit den verhaßten Chinesen! Büchsenwaaren aller Art verlieren hier ihre Gunst. Die HauptNahrungsstosfe sind, außer den genannten. Mehl, Speck, getrocknetes Obst und Bohnen die alaskanischen Erdbeeren" genannt dagegen ist Hafergrütze merkwürdigerweise unbeliebt. Natürlich ist Helegentlich frisches Wild willkommen, und alaskanische Beerensrüchte werden sehr bald beliebt. Einen sehr entscheidenden Einfluß in der einen oder anderen Richtung pflegt das arctische Leben bezüglich des Geschmacks für Spiritussen zu üben: entweder macht es zum völligen Sklaven derselben, oder es zerstört diesen Geschmack ganz und gar. Für Diejenigen übrigens, welche sich in der ersteren Lage befinden, scheint das Klima längeres L:bensglück zu garantiren, als anderswo. Ein großer Abscheu gegen das Wasser entwickelt sich bei den meisten Bergbauern in Alaska. Das mag zum Theil mit den sommerlichen Regen zu thun haben, welche so vielfach Rheumatismus nebenScorbut und Frostwunden der Hauptfluch dieser Regionen entwickeln. Fälle von Erfrierungstod sind hier, wie sich denken läßt, nicht gerade selten; doch sterben im Winter mehr Personen an Erkältung durch Fallen in das Wasser (Theile großer Flüsse frieren aus der einen oder anderen Ursache niemals zu) als durch gewöhnliche Bloßstellung. Zu den furchtbarsten Phasen des hochnordischenLebens gehört, was man in der ärztlichen Welt subjective Entfremdung" getauft hat. ein schrecklicher Zustand von Gemüth s-Vereinsamung. der mit Heimweh verwandt, aber unheimlicher ist. In vielen Fällen ist daraus hoffnungsloser Wahnsinn und ein Vergessen aller Freundschafts- und sonstiger Bande entstanden. Doch ist die Wirkung auf die verschiedenen Constitutionen und Temperamente eine sehr verschiedene. Nur glaube man nickt, daß sich im Voraus ermitteln lasse, wer besiebt, und wer zusammenbricht. Ist das erste Jahr bestanden, so lassen sicb die folgenden in jeder Hinsicht leichter ertragen, und langsam kommt das Gemüth wieder zu sich selbst. AusdZülienve TorfZndustrien.

Täglicher Marktbericht.

In vielen Artikeln und Plaudereien in ux amerikanischen Presse ist es schon kfchaft beklagt worden, daß die DorfJnoulrien höherer Tage, Schmicoctuust, chreir'.crhandwerk usw. fast rollpndiz aus den Dörfern verschwunoen seien, mit allen ihren gesellschaftlichen Bglkit - Erschemungen. welche in das Leben abgelegner Dörfer mehr Inhalt bringen konnte. Zu dieser Bewegung, die noch immer anhält, steht aber in neuerer Seit eine andere in bemeikenswerthem Gegensatz. indem sie vielmehr auf die Schaffung oder Neuschaffung von Do:s-Jn-dustrien hinwirkt. uiit wie großer Aussicht auf dauernden Erfolg, das ist freilich eine andere Frage. Eincn ziemlich achtunggebietenden Ausdruck fand diese Bewegung in der lürzlichcn Handarbeiten - Ausstellung in Mi7,neapolis. Bis jetzt befaßt sie sich freilich fast ausschließlich mit Frauen-Jndustrien, und sie ist auch hauptsäÄich von Frauen in's Leben gerufen worden. Doch ist nicht ausgeschlossen, daß auch das männliche Geschlecht in beträchtli-

chcm Maße activ in ihre Kreise gezogen

wird.

Es sind aus diesen Unternehmungen schon, sehr anerkennenswert Leistunacn in L'.'der- und Metall-Arbeiten,

Textil-Wcberci verschiedener Arten,

Tcppich- und Matien-Faoncatlon,

Nadelarbeit in bestimmtem Sinne.

Töpfcreikunst u. s. w. hervorgegangen.

Die Leiter dieser Bewegung gehen darauf aus, gewisse Specialitäten xrCl Dasein zu rufen, mit denen sich die Groß-Jndustrie wenig oder gar nicht befaßt, z. B. Decken und Stickereien

nach Mustern aus der frühen Colomal

zeit, oder Arbeiten, die nur bestimmten Theilen unseres Landes seit Genera-

ticnen eigen sind und d:e rn ein aro

ßere Welt eingeführt werden sollen.

Für dergleichen mögen sich noch An

knüpfungspunkte genug finden. Theil'

weise scheinen erfolgreiche Ausstellun

gen von Jndianerarbeiten Anregung

hierfür geliefert zu haben.

In manchen Gegenden, von de?ei

bisher an weiteren Kreisen nichts Der

artiges bekannt war, so u. A. in Ken-

tuckver Gebirgler-Regionen, hat diese Dorf-Jndustrie-Tewegung hübsche Resultate aufzuweisen. Soweit sie aehi, kann sie in vielen Fällen der Vev'ölke-

runq kleiner Dorfer einträgliche Be schäf!runq bieten und sie einiaerma

Ken vom Dramen nach scbon UbersLL

!cn Handels-Centren zurückhalten.

Viehmarkt. Jndianap'ls Union Vieyhöfe, 28. R indv icb. Auserlesene bis vrimn Stiere, 350 Pfd. u,. . aufwärts $5.10 Gute bis mittlere Stiere 360 Pfd. und aufwärts 4.60 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.00 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Vfd. Stiere 4.20 Mittlere ois gute Stiere 900 bis 1100 Pfd 4.00 Gute bis gewählte Rinder. 3.85 Mittlere bis gute Rinder. 3.40 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kühe.. 3.75 Mittlere bis gute Kühe.. L.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.50 Kälber , 6.00 Schwere Kälber 3.50 Prima bis fancy Export Bullen 3.75 Gute bis gewählte Schlüch ter Bullen 3.40 Gewöhnliche bis guteBullen 2.75 Gute Kühe mit Kalb.... 530 GewöhnlichcKühe mit Kalb IS S cb w e in e. Gute bis gewählte, mitt

lere und schwere $6.00 Gemischte. schw.Packing 5.90 Gute bis gewählte leichte 5.35 Gewöhnliche leichte 5.85 Pigs 5.00 Noughs 5.25 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 5.25 Gewöhnliche bis mittlere

Lämmer 4.00

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Ordmare bis gute Schafe 3.00 Stockers 2.75

Böcke, per 100 Pfd 2.75

März.

..60

5.10

5.25

4.60 4.50 4.50 3.75 3.35 4.25 3.60 2.75 7.00 5.75 4 25 3.65 3.7t, 40 2k

6 15 6.00 6.00 5.92 z 5.95 5.90

5.50 5.00 4.50 3.75 3.50 3.50

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rothe Globe $1.50 per Bushel ; weiße

Globe $3.50 per Faß.

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Burbanks und runde weiße 50c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr.

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Cclery, 40-65c per Bunö. Weiße Rüben 90c per Faß. Neue Gemüte. Blumenkohl $1.50 per Dutzend Schallots per Dutzend Bunches 40c Tomatocd Cralc von 6 Körbchen $4 Radieschen per Dtzd. Bunckes 50c Salat 11c per Pfund; Kopfsalat

$4.00 per Faß.

Spinat, 40c per Duhcnd Bunches. Rolhe Rüben 40c per Dk. Bunchcö Kehl $1.25 per Faß Oystcr Plan!-25c für 2Dß. Bunches Oystcr Plant 25c für 2 Dukend

Bunches.

Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere

6j-7c; hiesige Stiere 7j-?ic; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 6c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfun) 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 64c; Stier

Vordcrvicrtcl 7c; Stier Yintervlcrtel 94c: Rind Qintcrvicrtel 8c; Rind Vor

dcrvicrtcl 6c; Kuh Vordcrviertel 5c;

Kuh Hintervicrtcl lt.

Frisches Kalbfleisch Kälbcrc; öin-

tcrvicrtel 13c; Vordcrviertel 8c.

Frisches Schaffleisch Lämmer per

Pfd. 9c; Schafe 7c; Schenkel 10c;

Racks, kurz, 16c.

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Pfund im Durchschnitt, 10jc ; Tender

loins 18c : Spare Ribs 6c ; Tail Bones 5c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Quali

tät: 20-18 Pfund 12c; 15 Pfund 12c; 12-10 Pfund 12jc; Zweite Qualität 20-18 Pfund llc; 15 Pfund 14c; 12

Pfund llZc; 10 Pfund Ilse.

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bis 14 IZZfund .

Frühstück Hpcck Klarer English Cured 14c; gewählter Sugar Cured 14c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt ll$c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc;

6 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc.

Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10

Pfund im Durchschnitt, 12jc; 10 bis

12 Pfund im Durchschnitt, 12.

Sveck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf.

im Durchschnitt, 9jc; KlareSeiien, 30

bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 9c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9Zc; Klare

Bellics,25bis30Psd.,9Sc; 18 bis 22 Pfd., 95c; 14 bis 16Pfd.,1lc; Klare

Rücken. 20 bis 25 Pfd., 94c; Rücken 12

bis 16 Pfd., 9ic; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., 9c.

Schultern, Engl. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt e; 16 Pfund im Durchschnitt, 8Zc; 10 bis 12 Niund 8c Gcpcckeltes Schweinefleisch, Knocken loses Fancy Pig $19.00; Klares Bean 18.00; Family 16.50; Short Clear 15.00: Rumrk 14.50. Gedörrtes Rindflei'ch Schinken, reg. Sets, 12c; Außenseiten 10;c; Innen feiten 13ic; Knöchel 131c " Schmalz, in TierceS, 1. OualilSt SS.; 2. Qualität 9c; 3. Qualität Hc. Würste, Geräucherte öraiwurst 8c; Frankfurter 7c; Wienerwuch 7fc; Knackwurst 7s c; Bologna in Därm'N 6zc,m Tuch 6Zc.

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