Indiana Tribüne, Volume 24, Number 189, Indianapolis, Marion County, 27 March 1901 — Page 7

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(5oct(ci;ung) Wenn Milla 'Drollina tit), erwiderte sie urtig seinen Gruh, Zch aber nicht mi: ihm. Stt grollte ihu; noch iminer ein wenig, wt'd er so. hartnäckig gewesen war un'd Mia ihrem Giulia icht hatte btreten woJen.

Eines Tages beg?gn?ten sie einander n der M. Die. .S:rzogin erwiderte DrollinoZ Gruß rntt. einem Lächeln, blieb bei ihm stehrir und fragte ihn, rb er nvk) immer m dem Häuschen bei

ren Stauungen wohne. DroUino verneinte.. Nach dein Tode seines Vaters wer er wieder "hinuntergezsgen.... aus die Weiden, Er war nun ii einer Meierei.... sie '.erinnerte sich a wifz, in Hz Fadorita. Ja. ich we," sagte Miller Dort. wo t ic Schwiegermutter meinerMilch-. schwester wohnet. Und bist Du gerne dort r ,'Ja," andoortete Drollinv. Es ist wir in den o'lten Zeiten... alg' der Herr Först noch 'lebte." Ein feuchter Schimmer !trat inMillös Augen. Q, der Papa.... der mne Papa.... roie war er so gut.... nicht wahr?" Gar so gut!" sagte .Trollino mit 'Nachdruck und so tlefem Gefühl, daß' Milla ewas wie Tukbarkeit dafür empfand.. Siehe! Auchr gedachte seiner noch immer. O. wenn ihr guter ZZapa sie jetzt hätte zi)ux können.... so

gluällch, so seng! Uno plötzlich bemächtlgte sich der Gedanke an Giuliano wieder ihrer Seele, verscheuchte di: Vergangenheit und versenkte sie auf'. Ttvi: in das berauschende (5ni?,üct;n der Gegenwart. MlNe'Auge war rc& feucht verschlziert, abr: 'sie bliate nicht in die Ferne, sah nicht mehr auf Drollino.... sie dachie, Giuliano könnte scho.t in's Eßzimmer herurrrrgzkommen sein und auf sie warten. Und hastig sagte sie: Lebe wohl, Trollino," lehrte u.ii und ging nach der Villa. Drollin? konnte natürlich weder b greifen noch errratchen.!,Er ging langsam seines Weges Ulw dachte an die alte Kammer, an den Eingang zu den Ställen, an ein hicht zu übersteigendes Mäuerchen, an. in Büscheln sie--kende reife Kastanien, . die ein Hauch, ein Steinchen herunterwarf, so daß sie weit hinrollten nach rillen Richtungen über den Sand !die,fs?. Allee dieser gleichen Allee. Drollino traf 'dre Herzogin wieder an, und er freuke sich, sie 'zu sehen, denn er hatte fsgcn jhören, die Herrin sei nicht ganz Zvahl. Man sprach sogar leise von Hoffnungen... von gzwissen süßen zSffnungen, die sich in den VorbereZtugen .zu einer kleineu Wiege kundgebe. Die Herzogin sahnn der That eiwas leidend aus, -und als Drollino sir mit einer eigenthümlich' sanften, müd Haltung langsam auf dem fonnenbeschienenen Fußpfad desGartens dahinschreiten sah, blieb er 'einen Augenblick wie von einem Traum 'besangen stehen. Wie schön war sfcL.. Die andern

Frauen, die er hrer und.in der Stadt sah, glichen ihr gar nicht. So klein, : o winzig wie sie war, ?er blickte er in ihr doch die Vertreterin des Ruhmes,

des Glanzes, der Macht des Hauses Astianello. Und deshalb betrachtete er sie so mit so andächtigem, bewun-

sderndem Blicke.

Auch jetzt blieb sie zuerst'itehen und

'sing an mit ihm zu svrechen.

Guten Tag. Drollino!" .Drollino fand den Muth.' sie zu fra-

rote es tyr geye.

Sts errothee tief m freudrger Verschämtheit und antwortete: Gut."

'Aber sie antwortete hastig, wie verlegen.

daß ern Reitknecht dies,: einfache, ehr-' erbietige ":age an sie richtete. Und! so-gZeich, um dem Gespräch eine rindere Wendung zu geben, fuhr sie fort: Drollino, weißt Du, daß wir .fortgehen.?" Er .wußte nichts davon und sagte: Ei. ToZe? So bald... erst zwei Mo.na-te..J"

Und :?r riß mit einem sonderbaren,

:r tjl beschreibenden Ausdruck feie

Aucen weit auf. Gewiß.... wir gehen fort.... di? nächste Woche. Ich möchte gar gerne noch hier bleiben, aber der Herzog sagt, wir muffen in's Bad arhen." Sie faxte dies alles wehmüthig, aber doch miteiner geheimen Freude, daß sie diese Wehmuth wie ein Weihrauchkorn vor dem Altar ihres Abgottes derbrennen durfte. Der Herzog hatte von dem Bad gesprachen und es als ihrer Gesundheit zuträglich gerühmt; er hatte nicht ge--radezu gesagt: wir gehen, aber er sagte mit feiner langsamen und melodischen Stimme zu Milla, daß die Hite in Astianello unerträglich zu werden drohe, und daß auch für sie. oder vielmehr, wohlverstanden, gerade für sie. ein wenig Meeresluft besser wäre, ein wenig Zerstreuung Als Milla das Wort Zerstreuung" hörte, sah sie Giuliano einen AugenKlick an mit der ungewissen Miene von jemand, txr nicht recht hört.... Zerstreuung.. für sie? O Giuliano. Giuliano, wie kannst Du glauben?" sagte sie endlich lachend.' Aber ein anderes Mal begriff sie besser, als ihr am hellen Tage, ohne daß der leiseste Grund vorhanden ge-: wesen, ein kurzes Gähnen Gwlianos' zu Gebor tarn. '

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isxn endlicher Gedanke ruttrzui sie wie der Blitz. Sollte Giuliano sich vielleicht langweilen? ' Nicht vielleicht-, arme Milla! Der' erste Monat war für den Herzog ent-' zückend gewesen, seine mue Liebe und seine neuen Herrlichkeiten hatten auch den zweiten vorzüglich Ausgefüllt; aber 'der dritte der dritte Sie waren allein, auch gar so aein in Astianello, und die benachbarten Villen waren nur während des Herbstes bewohnt. Das ewig gleicke Thema der Dfer-

dezucht interessirte ihn bis auf einen gewissen Punkt! 'Milla war ein Engel, ohne Zweifel, uznd er war der Glücklichste der Sterblichen; aber diese sich so in dieLänge ziehenden, so ausschließlichen Flitterwvchen nahmen 'beunruhigende Verhältnisse an. Giuliano sand, daß n,an nichts mißbrauchen solle, auch

das Gluck rucht. Und Milla, die geglaubt hatte, sie könne hier bleiben, verborgen, versunlen in das höchste Entzücken ihrer Liebe bis Weihnachten wenigstens Dennoch sagte sie eines Tages leise zu Giulwno: Wann verreisen wir?" Wann Du willst" antwortete Ui Herzog gelassen. Aber wie lieb, wie canbetungswürdig zärtlich nar er an Aiesem Tage gegen seine Milla! 5. Eopitel. Ende September kamen sie zurück, in der feuchten, lauwarmen Jahresc V, Y t

zeii, trenn oas ayr wie ein weiier Epikuräer ausruht und sagt: Genießzn uzir. bevor Airr uns zum Strrben bettit machen!" Die Herzogin 'hatte ihre selige Hoffe nun im Bade zurückgelassen. Sie hatte ein Frühgeburt gehabt, die einen sagieir, infolge eines zu anstrengenden Sfnzierganges, die andern durch rwen unglücklichen Zufall, wieder andere durch einen Schrecken und noch andere durch eine heftige Gemüthsbewegung. Irgend jemand sprach von einerScene, "welche, aus grundloser Eifersucht deranlaßt, zwischen ihr und Giuliano swttOefunden'habe. Darauf sei eine Versöhnung erfolgt und alles wieder gut aeworden; die Gatten kehrt?n zurück 'und schienen äußerst glücklich. Äcr Herzog war noch ein wntg fct te? geworden.. Milla hingegen magere?. In .ihren Mann war sie noch rurrrischer verliebt als,' zuvor. Esvaren.in ihre Liebe zwei neue Elemente gekommen: Eifersucht aind -Furcht. Dcrs!war2d?so zugegangen: "Jndem Bade von Viareggw Tjaftat 'sie viele Leute getroffen, alte Bekannte vGiianos, die man nicht halte unnge hcn .können. Eine Absonderung an 'tu jvm 'so. vielbesuchten Orte wäre Äurch aus .lächerlich gewesen. So meinte we.nig'stens .Giuliano, und Milla war . zu vmtünftig,.um nicht zu begiusen, daß Muliano bis auf einen gewissen 'Punkt '.Recht -hatte. Mit der Ver traulichheit war .es also. aus. Man mußte sich zu den 'schwätzigen Gruppen der Ladegäste -gesellen, an fröhlichen Spazierhängen -.theilnehmen, zu später Stunde 'Nettuno" speisen, Ausflüge nach der Pineta, ?nach Massa, nach Lucra 'un--ternehmkn. Gott, welche Quäl! 'Alle Damen 'waren gut und freundlich und

überhäuften die kletne Frau tritt Lte bcnswürdtgkeiten, und die Herren wa ren so .ungemein artig, daß sie manchznal fast , in Verlegenheit gerieth; aber welche Betäubung, welche Langeweile in d.ieenr Lärm, in diesen Zerstreuungen, die "Giuliano so sehr zu gepllen fchie7.-?n! Er war darin wie in seinem Elemente, . sie i dagegen... An einem.unglückseligen Tage "war n einem kleinen Marinedampfer eine ausgewählte .Gesellschaft aus Livorno eingetroffen...-. in der That eine wirklich seine Gesellschaft von Damen undHerren. Sie -waren, um eineVergnügung tour zu mach:n, nach Viareggio gekommen. Unter .ihnen befand sich eine sehr schöne und sehr elegant gekleidete Dame, welche aüf.einmal. als sie bei Giuliano vorbeiging, mit größter Liebens Würdigkeit imd Unbefangenheit zu ihm gesagt hatte: ..Ei, lieber Herzog! Sie hier?" Giuli war anfangs ein wenia verlegen geworden; dann hatte er gelacht und geantwortet: Ja. es fcheint so, Baronin!" Olga!" hatte .eine Freundin der Dame gerufen, und die Dame hztte sich von Giuliano zu ihr hinbegleiten lassen. Eine Biertölstunde später waren die beiden Gesellschaften in eine einzige verschmolzen, und die Dame, welche Giuliano seiner Gattin vorgestellt hatte, erwies derselben zahllose Artigkeiten, stellte ihr ihrerseits die Herren ihrer Gesellschaft vor und versickerte allen mit einem ungemein liebenswürdigen Lächeln, daßdie Herz?gin Lantieri ein anbetungswürdiges Weibchen sei. Milla hatte Giuliano nie so lebhaft gesehen Er unterhielt sich auf's löstlichste, war selbst brillant und verschwendete an die zahlreichen Damen der Gesellschaft tausend Aufmerksamleiten. Bei dem Mahle, welches dem herrlichen Tage dieses Landaufenthaltes die Krone aufsetzte, war der Herzog ungemein witzig, und seine bluen Augen blitzten oft sonderbar, wie herausfordernd. Die hochelegante Dame lachte viel, alle waren guter Laune, und auch Milla wäre es gewesen, wenn sie nicht ein Bruchstück eines unvorsichtigen Gespräches zweier Nachbarn aufgefangen hätte. Ein Zufall?.... Wirklich?" hatte ein Herr gefragt und dabei mit einer fast unmerklichen Bewegung desKinns auf Giuliano und die hochelegante Dame deutet.

Ätir wollen es hoffen...." hatte der andere geantwortet. Und darauf hatten sie gelacht und bedeutungsvolle Blicke ausgetauscht. Dann hatte einer der Sprechenden bemerkt, daß sie in der Nähe war, und dies mit einem St" dem anderen zu verstehen gegeben. Und sogleich hatten sie von etwas Anderem zu sprechen angefangen. Jetzt fühlte sie sich zum erstenmal nicht glücklich, sie ahnte, daß Giuliano und diese Frau vielleicht in einer Beziehung standen. Einen Augenblick überkam sie eine furchtbare Angst, dieAngst der Ungewißheit. O, diese qualvolle, für die andern so fröhliche, für sie fo schreckliche Mahlzeit!.... Sie sagte nichts, sie fühlte die zwingende Nothwendigkeit der Verstellung. Aber sie konnte nicht umhin, zu beobachten. Und dieses Beobachten machte sie zerstreut, verwirrt, wie stumpfsin-

nig. Ihre Blicke hingen an den Beiden wie gebannt; sie saßen weit genug entfernt, so daß ihre starren Blicke nicht nur auf ,sie gerichtet schienen.... Sie waren beide lustig, sehr lustig; die Dame behandelte Giulwnv mit einer gewissen heitern, nachsichtigen Herzlichkeit. so daß er zufrieden, sehr zufrieden aussah. Sie schickte Milla aus der Ferne ein liebreiches, fröhliches Lächeln zu, welches zu erwidern die Herzogm sich unsäglich anstrengen mußte. Draußen unter den Fenstern rauschten die Wasser des Meeres durch die inzwin hereingebrochene Nacht und führten ernste, bedächtige Gespre, auf welche Niemand hörte. Jeden Augendlick flogen die Pfropfen aus den Flaschen über die hölzernen Geländer und setzten sich im Dunkel aus den

Rücken der .ruhelosen, schaumgekrönten Wellen.

Endlich nahm die grausame Qual

ein Ende. Die Baronin und ihr Gefolge schifften 'sich nach Livorno ein. Aber nicht, ohne mit der Badegescllschaft'von Viareggio einen neuen Ausfluq verabredet zu haben. In Genua

sollten Regatten stattfinden, die man

.gemeinschaftlich besuchen wollte. Es war Milla zu Muthe, als sitz

ihr der Tod im Herzen. Und während

der illummirte kleine Dampfer im bel

len.Mondlicht rasch über das Meer hin sich entfernte, sagte sie zu sich selbst:

Diele Nacht will tch thn fragen....

Kiuliano. kam übelgelaunt nach

.Hause zurück. Der Champagner war

nichts werth, sagte er zu seiner Gat-

tin. ..Er hatte auch keinen Schlaf. Er war wie in Gedanken vertieft. Nicht

traurig, ein wenig aufgeregt. Und doch

schien. er Mtlla bezaubernder als je.

.Und ebenfalls aufgeregt, platzte sie

-unvorsichtig und ungestüm mit der

'Frage heraus: Warum haben zene

.Zwei das gesagt?"

Giuliano blickte rasch auf, er las

.aüf'dem verstörten Gesichte seiner

Frau das Herannahen einer Scene. 'Er erhob sich, machte ihr eine leicht

'Verbeugung und trat in das nächste

Limmer.

.Und Milla blieb allein mit der Qual

'der Eifersucht, mit der Vermuthung,

daß sie eine große Thörin gewesen.

mit dem Schrecken, Giuliano beleidigt

.zu haben.. Es war das erste Mal, daß

ihr solches geschah. Am folgenden Tage erschien die Her

zoain Men sehr blaß. Giuliano hinge-

gen war 'liebenswürdiger als je. Aber

die arme Frau litt so sichtlich, daß si?

am Abend nicht mehr ausgehen konnt

..... Und ,-zwei Tage nachher nahm eine müde, erschreckte kleine Seele Ab-

schied von 'der Welt, ohne der Ewig keit den Tribut einer menschlichen Ezi

stenz bezahlt zu haben. Im Augenblick der Gefahr, als Milla füllte, -wie sie zwischen Leben und Tod schwebte, kam ein seltsames Wort über 'ihre Lippen. Verzeih mir," sagte sie zu Giuliano. Der Herzog war sogar in der Angst, 'die ihn gefangen hielt, ei?:en Augenblick verwundert. Dann begriff er. Später, als die Herzogin, noch todtenblaß, in ihrem weißen Hauskleide ihm zulächelte, glücklich im Gefühle dzs wiedergewonnenen Lebens und des wiederaeschenkten Gatten, sagte er sanft zu ihr: Du Böse!" Sie neigte errathend das Haupt. O ja! Sie war so böse gewesen.... Sie hatte schlimme Etdanken gehabt.... Aber sie hatte gelitten. Und sie erzählte ihm, was sie gelitten hatte. Er nahm eine ernste, beinahe väter liche Miene an. Ach, wenn seine Milla nur nicht so kindisch gewesen wäre und Albernbeiten Gehör geschenkt hätte. Gewiß, es war einmal' etwas gewesen. Aber.... Ah, es war etwas gewesen?" bemerkte Milla, und eine dunkle Gluth ergoß sich über ihre blassen Wangen. Der Herzog zuckte die Achseln und fing an zu lachen. Gewiß," meinte er ruhig, ich war seinerzeit etwas leichtsinnig. Um vernllnftig zu werden, bedürfte ich eben Deiner...." Sie erröthete wieder, aber diesmal aus Stolz, aus dem wonnigen Stolz des geliebten Weibes! Und mit freudigcm und reuevollem Herzen reichte sie ihrem Gatten die Hand. Er faßte sie. und Milla begriff, wie so gar thöricht und kindisch sie gewesen. O ja, er liebte sie, wie sie ihn liebte, ausschließlich und auf immer... Die Vergangenheit ezistirte nicht mehr .... sie war ein entschwundenerTraum. Sie kehrten vor der festgesetzten Zeit nack Astianello zurück.

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Mtlla merkte auf. genau auf! Würde Giuliano wieder gähnen? Nein, Giuliano gähnte nicht.... wenigstens nicht in Millas Gegenwart. Aber es kam vor, daß er ein wenig verdrießllch aussah und, wenn er langsam in der Allee hin und her schlenderte, mit der Spitze seiner glänzenden Stieselchen arme kleine Blumen quälte, die doch wirklich an nichts schuld waren. Eines Tages, als Milla zumFrüki stück herunterkam, brachte sie einen sehr eleganten kleinen Bleistift aus einem

Not'.zbuchlein mit. Sie hielt ihn fest zwischen den kleinen Fingern und fing an, auf den Rand der Zeitung, welche Giuliano fertig gelesen hatte, irgend etwas zu fchreiben. Ihre kleine Hand zitterte ein wenig, aber die Worte waren schön geschrieben. Was machst Du da?" fragte Gwliano schläfrig. Sie hörte mit einer plötzlichen Bewegung. wie ein auf einem Fehler eratpptes Kind, auf zu schreiben und sagte dann -mit herzgewinnender Lieblichkeit: Ich denke, wir können auf October 'doch Jemand einladen." ' Und dabei sah sie ihn forschend an, als wollte sie in seinem Gesichte lesen; sie erwartete vielleicht, er würde nein sagen. Aber er sagte nich! nein. Er sagte nur: Meine liebe Milla, Du bist ein Engel!" Und später, als sie vom Tisch anstanden, gab er ihr den Arm, schaute sie an und lächelte ihr zu, fast wie er in den ersten Tagen ihrer Ehe geschaut und gelächelt hatte. Und Milla, das gute Kind, genoß einen Augenblick der höchsten Freude! Gottlob! Sie hatte das Mittel gefunden.... Ihn in Kleinigkeiten zufriedenzustellen. Ja, jetzt wußte sie es! (Fortsetzung folgt.) Gemüthl'i äst (zum Wirth): Pfui, in der Omelette finde ich gar Gerstenkörner drinn!" Wirth: ,.Nu. das ist doch nix schlechtes, aus Hopfen und Malz wird sogar Bier gebraut!" Ein Wink. Dame: ..Ich habe den Papagei schon einen ganzen Monat im Haus, und er hat noch immer lein Wort gesprochen!" Bogelh'andler: Kommt schon noch! .... Wissen Sie, der ist gar ehrgeizia: er spricht nicht, bevor er nicht bezahlt ist!" Unter Freundinnen. O, mein Bräutigam ist-ein vielgereister Mann, der sogar vier Jahre unter den Menschenfressern gehaust hat!" Na weißt Du: wenn die ihn nicht einmal gemocht haben, da möcht' i ch ihn erst recht nicht!" Gutes Mittel. A.: Nun. Du hast Dir ja einen PhotographenApparat zugelegt." V.: Weißt Du auch weshalb? Wenn meine Alte giftig wird, dann hole ich in aller Gemüthsrube den Apparat hervor und schicke mich an, sie zu photographiren. und gleich wird sie freundlich." Gutmüthig. Rechtsanwalt: Lieber Reichbauer! Ich muß Euch leider mittheilen, daß der Prozeß, obwohl wir zuvor in zwei Instanzen Recht bekamen, jetzt in der letzten Instanz zu Euren Ungunsten ausgegangen ist." Bauer: Dös macht nix, Herr Doktor, der And're soll auch a Mal gewinnen!" Limonade. Der kleine Fritz: Weißt Du. Mama, das ist recht komisch, wie Schwester Adelheid und Alfred Frechner, wenn er bei uns zu Besuch ist, Limonade machen." Mama: So? Was machen sie denn?" Der kleine Fritz: Schwester Adelheid hält die Citrone und Alfred Frechner drückt Schwester Adelheid." Gut gegeben. Dame (einen neu eintretenden Herrn einem Herrn der Gesellschaft vorstellend): Herr ein unverbesserlicher Ruhestörer und Witzbold, der einem fortwährend in die Rede fällt, überhaupt niemals Stimmung halten kann." Herr .: Also die reine Geige!" Dame: Nur mit dem Unterschiede, daß nicht Sie, sondern meist Ihre Umgebung durck Sie verstimmt ist."

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