Indiana Tribüne, Volume 24, Number 188, Indianapolis, Marion County, 26 March 1901 — Page 7
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(üortfcr.irno)
Ader er hielt an sich mit einer gewaltszmen Anstrengung, die ihm fast die Kehe zuschnürte.. Ah.... zum T...." Er brachte das Wort nicht über die Lippen, nicht einmal das.... Und als ob ein plötzliches Entsetzen über ihn käme, floh er jetzt rasch durch die Allee davon und verschwand in dem Schatten der Bäume, wo durch die tausend kleinen Oesfnungen desBlätterwerkes ein Realen von kleinen silbernen Ringen zur Erde siel. Wenige Tage nachher besuchten der Herzog und die Herzogin d Trifien. natürlich zu Wagen. Die kleinen Füllen sprangen hin und her und umhüpften ihre Mütter, welche ruhig weiteten und immer wieder den Kops aufrichteten, um mit ihren ruhigen. tiefen Augen nach dem wolkenlosen Horizont der Ebene auszublien. 2a und dort ertönte ein fröhliches WieHern unter den Heeren, und die großen 5aufen Maiheu neben den Eebäuden erfüllten die Atmosphäre mit
ihrem würzigen Dufte. j Drollmo bdratftö: mit großer Ce- i
nugthuunyg die Kitsche, eine leichte, mit zwei nervigen Ungarpfecden bespannte Vittona. Er stand daneben.
ein wenig abseits. W?lch' merkwürdiges Wesen war doch 'diese Herzogin! Ihre kleine Person verschwand beinahe in dem aeräumigen Wagen und in der ieichen Fülle der weißen Spitzen und deZ zartgrauen Tibets irer wunderschönen rühlingstoiletle; aber ihr wei'er Teint, das ungemein ..arte Oval iznl Gesichts und die bold: Anmuth der Züge boten aus dem rosafarbenen Hin-
tergrund de. öffneten Sonnenschirmes ein äußerst feines Bildc:i dar. 'Sie sah nicht mehr ischroäen aus;:nur etwas blaß war sie; abeTaus diesem leichten Müdigkeit v?r Z'äpe. welche unendliche, süße Zusriedenhei:. welche lachende Sonne, welcher strahl von Freude, von neuem, leidrnschäftlichenf Stolze! Ein leichtes, entzücktes Lächeln 'ruhte auf ihren Lippen, und es wollte ihr kaum gelingen, ihren unwiderstehlich gefesselten Blick hi? und da -von dein Antlitz des Herzogs wegzuwenden. Dieser, der ruhig und heiter war und sein englischer Anzug sehr gul stand, hatte von Zeit zu Zeit eine:', raschen, liebkosenden Blick für ihre unwil'kürlich wie gebannt ln ihm han senden Augen. Und mit nicht weniger zufriedenem, aufrichtigem Wohlgefalkn betrachtete er zuch die Pferde, w:lche der Stallmeister ihm ?nit Äamen nannte und die Pferdejungn an der Viktoria vorbei hin und he? lührtea. r'detratetc sie prüfend und schl?J dabei -zur Hälfte eines seiner prächtigen blauen Augen. Er that sein Möglichsirs, um die Dad-eistehenden zu überzeugen, daß er in die schwierig: Kunst der Pferdezucht vollständig eingeweiht sei; abe? seine eninisse. welche in dieser Nickziung sich r:ir aus den Kostenpunkt erstreckten ur.d nicht über den beschränkten Di!ei:2ntis:nus der mei-'.en eleganten jungen Herren hinausgingen, .ließen ihn trcf jeden Augenblick die grööl''ck':en Lerstöste machen, welche von der Herzogin allerdings als Evangclium angesehen wurden, bei den An-
dern al'er eine ganz andere Aufnahme fanden. Ta und dort zackte ein leichtes Lächeln üb:r die sonnverbrannten Gefixter; die Pferd.'jungen utlD Reitkneel.i? tauschten Blicke aus, wahre Salden von Hohn und Spott. Te: Herzog bemerite es nicht und wollte, .?rmut'h:gt durch das Bewußtsein seincr untade!h.'.ften Haltung, aussteigen, um sich für seinen Vrivatgebraich ein Sait-lpferd cuszulesen. (5r pröirte 7.-:ehre?e von den besten, aber r.r. allen fand er etwas nuszu-
j ieen. -sis war yartmaultg. zencs
hatte einen unleichmäßigen Trab, ein anderes le-ine Gangart.... Endlich wurde er ungeduldig. Sie gefielen tfm nicht.... klar.... er war an ganz andere Pferde gewöhnt.... Ja. bei diesen verwünschten itaiienisen Nassen zeigten sich eben immer Uebelstände, da w'.r alles umsonst! Und auch die St'ä'e. die Einfriedigungen, die Triften ließen viel zu wünschen übrig.... Er wollte sehen, was sich thun ließ; es mußten Neuerungen eingeführt werden; ja, das wollte er! Auf einmal fiel ihm ein etwas enkfernt stehendes, hochgewachsenes Pferd in die Augen, ein Pferd von wunderschonen Formen, mi! einem feinen Kcpf, schlanken und kräftigen Beinen, einem äußerst zierlich gebildeten Hals, auf dem die Adern in klarer Zeichnung sich abhoben. Das Pferd stand unbeweglich -n einer sehr glücklichen tellung, wc:'che die klassische Schönbeit seiner Linien voll zur Geltung brachte. Ha!" dachte, de? Herzog, das ist mein Fall." Er wandte sich zu dem Verwalter und sprach, aus die Stute deutend: Ein anständiges Produkt; wie heißt es?" Mia!" antwortet? hinter der Vik. toria eine kräftige jugendliche Stimme. Der Herzog schaute sich um und sah. daß ein Bereite? den Namen gesagt hatte. Er wandte sich, ohne jenem zu antworten, neuerdings zu dem VerWalter: .Welcber läcberlick Name! Es
scheint ein gutes .yier zu tein vermöchte es in Bewegung sehen." Obwohl Mia i-.icht gesattelt war, saß Drollino doch mit einem Sprung auf ihrem Rücken. Er löste die Halfter und setzte das Pserd in Lewegung. Mit zwei oder drei kurzen Worten ließ er es traben, galoppiren. über einen Schlagbaum setzeu. plötzlich stillten, dann mit Seiteng.'ingen an den Ort zurückkehren, wo vorher gestanden. Alles dies wurde dlitzschnell und mit bewunderungswürdiger Leichtigkeit und Meisterschaft ausgeführt. Bravo, Drollino!" rief dieHerzogin begeistert aus und schaute ihren Gatten an, um die Wirkung zu sehen, welche Trollinos Geschicklichkeit auf ihn hervorbrachte. Aber der Herzog geruhte nichi, seine Zufriedenheit auszusprechen. Er befahl, das Pferd z. satteln, er wollte ?s probiren. Der B:rwalter ölieb ein wenig verlegen stehen. Wirklich.... Herr Herzog...." Was?" fragte der Herzog barsch. Ja Herr Herzog.... gewiß.... den!en Sie nur.... aber sehen Sie, dieses Pferd sicherlich.... es stammt ollerdings vom Gut?.... aber es gehört eigcntlich nicht zum Gute." icht? Und wem gehört es d:nn?" Mir!" sagte ruhig Drollino. wel cher abgestiegen war und, den Herzog fest anblickend, neben dem Pferde
stand.
Ah." antwortete dieser mit der är:ßersten Gleichgiltigkeit.
Er stieg wieder in die Kutsche und
wandte sich abermals an Herrn Demelli: Wie kann man einem Angehö-
rizen des Gutes erlauben, eigenePferde u halten?"
Damelli versuchte eine Art Rechtsertigung. Der verstorbene Fürst har es getan, um damit einen wichtigen Dienst ZU belohnen...." Das sind Ungehörigkeiten," unterbrach ihn der Herzog. Dinge, die nicbt vorkommen sollten. Ich sehe schon, daß auf diesem Gute verschiedene neue Anordnunaen zu treffen sind. Wir wer den dafür sorgen, wir werden dafür sorgen." Herr Damelli beeilte sich, unterthäNiger als je den Hut abzunehmen, als er sah. daß der Herzog sich anschickte, den Befehl zur Abfahrt zu ertheiler.. Aber der Verdruß des guten Verwalters sollte nvch größer werden. Der Herzog winkte ihsi, näher zu irr.cn, und sagte mit gedämpfter Stimme zu ihm: Lieber Her Damelli, Sie ha, ben den Auftrag, jenem jungen Burschen den Werth des Pferdes auszubezahlen und es diesen Abend in den Stall zu führen.Vorwärts!" bifahl er hierauf dem
Kutscher, und der Wagen setzte sich unrer den ehrerbietigsten Grüßen der Un teroebenen in Bew.'guna. Mer so wie der Wagen fort war, erfolgte ein allgemeines Kopfschütteln. Der neue Herr war keinem sympathisch geworden und man zog strenge über ihn her. Welcher Hochmuth! Welch' gerineis'kiges Wesen! Und wie er im Sattel saß! Wie häßlich er zu Pserde aussah! Welche dicke, kurze Gestalt! Welch' schlaffer, weichlicher Körper! Nicht einmal das Gesicht gefiel ihnen, das weiße, dicke mit den blauen Glotzäugen und dem großen, häßlichen, blonden Bart! Die Herzogin, ja freilich.... ibr, einer Frau, stand das weiße Gesichtchen gut! Und wie zufrieden sie war, wie sie lachte, wie sie alle kannte! Sie hatte sich sogar eines alten Stallknechts erinnert, der einmal, als sie noch klein war, sie auf seinem Karren voll Heu im Garten herumgefüyrt hatte! Ach. was war doch er Signorina in den Sinn gekommen, sich diesen blonden Menschen, diesen PrahlHans zu nehmen, der nichts anderes verstand, als überall und alles zu kritisiren. Und doch." meinte ein beobachtende? Nedrolo, doch ist es gunz begreif.liob: sie ist unsinnig in ihn verliebt." Unsinnig verliebt? Ganz gewiß; die;ff r Pedrolo irrte sich nicht. Milla war 'wie von Sinnen gekommen durch diese urplötzlich über sie einstürmende Liebe, welcher sie nicht durch Prüfen oder Nachdenken hatte zuvorkommen können. Aus dem Mädchenherzen war unversthens ein Frauenherz geworden, und diese plötzlich vorgegangene Verände rnng hatte sie überwältigt. Der erste Tropfen aus dem Glase hatte genügt,, um Milla zu verwirren, zu berauschen, verrückt zu machen. Es beherrschte sie! jene merkwürdige, unheilvolle Art Lei-, denschaft, welche leicht über reine, unwissende Seelen kommt; die unschuldigste und gefährlichste, die erhabenste' und thörichtste Leidenschaft von allen.' die nicht rechnet, die auf unsinnige Weise Schätze der zärtlichsten Liebe schenkt, verschwendet, verschleudert,' ohne jemals inne zu halten und zu zählen, was sie gegeben, ohne zu fragen,' was sie erhalten hat; eine nach Sklaverei dürstende Leidenschaft, welche, eus dem Gegenstand, ihrer Anbetung! sich unfehlbar den Tyrannen für heute, für morgen den Uebersatten schafft. Am Abend dieses denkwürdigen Tages fand sich Herr Damelli in der schreckliMen Verwirrung es wa? ihm zu Muthe, wie dem Hund, der den Hasen hat entwischen lassen bei dem Herrn Herzog ein. Nun?" herrschte dieser ihn an. Herr DamM wußte nicht, wie beginnen. Endlich aber, nach langem Wenden und Drehen der Worte brachte er her-
aus, vatz er sich vergebens bemüht' , batte.
O, Euer Gnaden! Denken Sie nur.
der junge Bursche ist sehr erkenntlich; er hat mir gesagt, ich soll Ihnen für Ihr großmüthiges Anerbieten danken .... Aber glauben Sie,.... daß es nicht.... kurz, es wäre für ihn ein wahres Unglück.... Er liebt sein Pferd über alles er will nicht.... kurz, er kann sich nicht davon trennen!" Nicht?" lachte der Herzog. Sie sind wirklich naiv, lieber Herr Damelli. Sehen Sie nicht, daß der Kerl nur das Angebot steigern wollte?" . Ich habe es gesteigert, ich habe es gesteigert," antwortete der Verwalter : eilig; ich habe gesagt, er möchte den Preis selbst bestimmen. Aber nichts.... die Hartnäckigkeit des Burschen war nicht zu überwinden. Er hat eine völli-' geVerehrung für das Thier.... Es war ein Beweis der Dankbarkeit des verstorbenen Fürsten für einen wicht...." Genug," unterbrach ihn der Herzog. roth wie ein Truthahn.
Er verabschiedete Herrn Damelli höchst unfreundlich und ging in das Zimmer der Herzogin. Milla probirte eben ein Paar gestickter Pantöffelchen; aber als sie Giulianö mit wüthendem Gesicht eintreten sah. erschrak sie. stand aus und ging, ein Füßchen bekleidet, das andere oarfuß, ihrem Mann entjSiein Gott! Giulianö! Was hat's gegeben?" Was es gegeben hat?" schnaubte der Herzog. Dieses Haus ist ein wahres Babvlon, und Reformcn sind nöthiger darin als das Brot. Du hast ja famose Leute unter Deinen Unterge-
denen, verstehst Du! Aber tch werde ihn fortjagen, den Schlingel, ihn und seine Mähre, und ihn lehren...." Und so erzählte er die Geschichte, unter wüthenden Drohungen, was er alles thun und lassen und ändern werde. Die Herzogin fand, es sei abscheulich, und Drollino hätte sich sehr glücklich schätzen sollen. Giulianö nicht nur eine, sondern hundert Mia" abzutre-
ten. Aber während sie Drollino verur-.
tbeilte, lächelte sie Giulianö mit der schelmischen Anmuth einer glücklichen Frau zu.
O, er ist eben ein Dummkopf!....-
Und Du, Gmllno, mußt Dir nichts daraus machen.... Wegen eines Pferdes! Sind nicht die auf den Triften und in den Ställen alle dein? Und wenn Du willst, so lasse Dir Pferde aus London kommen, wo es schöne gibt, wie Du sagst.... Denk doch nicht mehr daran, die Sache ist ja nicht der Rede werth..." Und wegen dieser 55ache, nicht derRede werth, verschwendete sie Küsse. Liebkosungen, zärtliche Worte und Blicke, die das Glück seines ganzen Lebens hätten ausmachen kön-nen.
Giulianö war entwaffnet und seine Abneigung gegen Scenen und seine natürliche Faulheit thaten das Uebrige,
um ihn zu besanftlaen. Er horte am
zu brummen und steckte selbst seiner
Milla das andere blaue Pantöffelch
an das rosige Fußchen. Aber der Zorn
war nicht völlig verslogen; es blieb n gewisser Groll gegen Drollino in ihm
zurück. Dieser unverschämte Kerl, der
gerade ntt wie em Kunstreiter, der sich erlaubte, ein eigenes Pferd zu haben, der den Muth gehabt hatte, ihm die Abtretung desselben zu verweigern, machte ihn so nervös, daß er ohne weiteres mit dem Verwalter darüber
spracb.
Glauben Sie nicht, daß es gut wäre, wenn man ihn fortjagte, um einen Beweis von Energie zu geben, um
den Andern eine heilsame Idee von der unumgänglich nothwendigen Disciplin
einzuflößen? Wie?"
Aber der Verwalter führte mit unendlicher Untertänigkeit verschiedene gute Gründe dagegen an. Man mußte in derThat bedenken, daß keine äußerste
Nothwendigkeit dies verlangte. Wenn man den Burschen fortjagte, würde es
in den Andern mehr . Mißvergnügen
als heilsame Furcht wecken. Seine
Gnaden wußten ohne Zweifel, welchen
großen Dienst er früher einmal dem
Hause erwiesen hatte. Und dann mußte
man in de? That seine außerordentliche
Gcschicklichkeit als Bereiter und Bändi
ger in Betracht ziehen, und zudem wa?
sein Betragen untade.haft.
Giulianö begriff. DieWuth war jetzt verraucht, er fühlte sich gelangweilt von der weitschweifigenVertheidigung, und
die ruhige Gleichgiltigkeit des Ereolen
kam wieder über ihn. Er gestand sich heimlich, daß es wirklich nicht der Mühe werth war. Und so spielte er
schließlich den Großmüthigen und ver
zieh Drollino ohne weiteres unter de?
Bedingung, daß er ihm nicht mehr, un ter die Augen komme.
Dieser empfand seinerseits keinen
Wunsch, dem hohen Herrn unter die Augen zu kommen. Das Antlitz des
Herzogs war ihm durchaus nicht sympathisch. Er fand, es gleiche gewissen Gesichtern heimtückischer, fauler Pferde, die sich nichts daraus machen, sogar dem, der sie besorgt und ihnen die Krippe füllt, einen Hufschlag .zu versetzen. SeineArt imSattel zu sitzen, brachte ihn außer sich, und mit Vergnügen machte er seine Kameraden darauf auf--mertsam, wie abscheulich der Herzog den Thieren den Mund zerriß. Nein .... ihm schien es wahrhastig nicht, die Signorina habe eine passende Wahl ge--troffen. Wie hatte auch diesem Men-; schen mit dem dicken Wanst und dem! gekämmten Bart ein solches Glück zufallen -können! Warum hatte er sie zur' Frau genommen, sie, ihren Stoiz. ja, sie hätten sagen mögen, ihre keche,! zarte Madonna.... Wenn er ibr we-
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MW5.MWch!
von
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ntgstens immer zu uen gelegen Ware!.... Aber nein, immer that die Herrin, was er hätte thun sollen, ihr war tl eine Freude, wenn sie ihn aus dem Gute und im Hause den Herrn spielen sah! Und er, dieser Mensch mit der ruhigen, seiner Sache sicheren Miene, wie er sich anbeten ließ, wie er alles kritisirte! Da hals leider alles nichts mehr, er war jent eben derHerr! Die Villa, das Land.' die Pferde gehörten ihm.... Auch Milla gehörte ihm .... Und das war ihm nicht genug Auch Mia hätte er haben mögm!.. Mia! Q nein!.... Eher... bei Gott!.... Drollino war nun so oft als möglich draußen auf den Triften. Etliche Male, wenn er zufällig nach der Villa gekommen war. hatte er im Garten Millas weißes Kleid gesehen und rund um Millas Leib einen großen, dunkein Fleck des Herzogs Arm. Er hatte im Vorbeigehen wohl auch flllchtig ein Geflüster von zärtlichen Worten gehört. Wie Drollino über dieseDummheiten lachte! Sie kamen ihm so albern vor. daß er, wenn immer möglich, vermied, sie zu sehen und zu höre. Er konnte daö nicht begreifen.... bei den Landleuten war es nicht Brauch, auf solche Weise schön zu thun Und doch quälte ihn zuweilen eine mit Bitterkeit gemischte Neugierde! Wie hatte der antipathische Blonde es nur angefangen, daß er geliebt wurde... so geliebt wurde?
Aber wenn die Herzogin allein dort'
spazierte, dann war es etwas ganz anderes. Dann schritt er frei und fröhlich vor und grüßte sie ehrerbietig.:... war denn nicht sie seine eigentliche Herrin, die Gebieterin von Astianello? Das war etwas aanl anderes. (Fortsetzung folgt.)
D a' l Ergebniß der e i d-
genonlicken Volkszahlung vom 1. December 1900 ist folgendes: Zürich 430.135 Einwohner; Bern 586.918; Luzern 146.474; Uri 19.701; Schwvz 55.497; Unterwaldeu 28.368; Glarus
.397; Zug 25.045; Freiburg 127.
719; Solothurn 100.838; Baselstadt
112.246; Baselland 68.451; Schaff
Hausen 41.523; Appenzell 68.764; St.
Gallen 250.066; Graubünden 104.
510; Aargau 206.460; Thurgau 113.-
110; Tessin 142.719; Waadt 279.152; Wallis 114.980; Neuenburg 125.804; Genf 131.674; zusammen
3.812.551 Einwohner. Es ist dies die
Wohnbevölkerung; die Zahl der Ortsanwesenden betrug 3,327.207. Die Zunahme gegenüber der vorletzten Volkszählung (1888 : 2.917.754) -bezieht sich nzeist auf die industriellen Kantone. -JmJahre 1785 yrnterließ ein wohlhabendes Paar, Peter und Elisabeth van der Hülst, in Amsterdam. seinem Neffen Peter Teyler in Harlem ein bedeutendes Vermögen, gab aber zugleich weitere Anweisungen über die Verwendung des Geldes, falls der Neffe sterben und keinen direkten Erben hinterlassen sollte. Im letzteren Fall sollte das Geld erst nach einem Zeitraum von hundert Jahren unter die Nächstverwandten vertheilt
werden. Da der Neffe starb, ohne
Kmder zu hinterlassen, und da der festgesetzte Zeitraum nun abgelaufen ist, wird auf die Theilung des Besitzes von denen, die nächstderwandt zu sein behaupten, gedrängt. Aber nun hat sich eine große Schwierigkeit ergeben. In hundert Jahren -bekommt eine Familie so viele Sprößlinge, daß die Zahl der Nächsiverwandten sehr zahlreich wird, und ein Salomon zur Entscheidung über die Sache herangezogen werden müßte. Nach Peter Teylers Tode wurde ferner ein Theil der Nutznießung zur Erbauung des Teylermuseums in Harlem und zur Errichtung von Spitälern verwendet. Einige sechzig Almosenempfänger haben in diesen Häusern, die noch jetzt befetzt sind, gewohnt. Da die jetzigen Administrativren des Geldes die nunmehr erhobenen Ansv?üche bis aufs letzte anfechten
wollen, so steht ein g?oße? Erbschafts- ' n tvr . n r jt i
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