Indiana Tribüne, Volume 24, Number 187, Indianapolis, Marion County, 25 March 1901 — Page 2
Jndmna Tribüne. 25 März 1901.
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Seit zwei Jahren regt sich Süd Frankreich übe? einen Mordproceß auf, der jetzt zum dritten Mal vor das Schwurgericht von Nimes kcinmt und wahrscheinlich wiederum unerledigt bleiben wird. Die Affaire ist um so aufregender, ls der ohnedies dunkU Thatbestand durch die politischen Lei-d-enschasten, die während der Untersuchung entfesselt wurden, mit allen möglichen und unmöglichen Geschichten umgeben wurde, sodaß, wie in der großen Affaire" bald kein Mensch mehr klar sieht. Jn der vorletzten Phase ds Processes kam es bereits dazu, daß ein mit der Untersuchung betrauter jüdischer Untersuchungsrichter die Sache aus der Hand geben mußte, um den politisclen und religiösen Agitationen den Boden zu entziehen. Der Sach verhalt ist folgender: Jn der Nacht vom 23. auf 24. August 1898 wurde Frau Temares de Vaucrouze in ihrem Hause, einem kleinen Gute in St. Pons-la-Calm bei Uzes erwürgt. DaZ Haus stand isolirt und war nur von der Ermordeten, ihrem Sohn Fernand de Vaucrouze und ihrer Dienstmagd Marie Laupies bewohnt. Außerdem wurden nur zwei Taqlöhner. Lacroi? und Audibert, auf dem Gut beschäftigt. Frau de Vaucrouze, deren Geiz bekannt war, lebte recht unzufrieden mit ihrem 52jährigen Sohne, der. während sein jüngerer Bruder in Constantinopel lebte, die Wirthschaft führen half, aber fast die Rolle eines Dienstboten spielte. Dieser Sohn Fernand bewohnte einen entfernteren Flügel des Hauses, während das Schlafzimmer der Dienstmagd neben dem der Frau de Baucrouze lag. Das Letztere war überHaupt nur durch das Erstere zugänglich. und sofort nach der Entdeckung des Mordes erschien Marie Laupies als einer der wichtigsten Zeugen. Zuerst erging sie sich in widersprechenden Aussagen vor dem Untersuchungsrichter, klagte aber zuletzt den Sohn der Ermordeten formell als Schuldigen an. Die beiden wurden sofort in Unter-, suchungshaft genommen, die aber nach 4 Monaten nicht den geringsten Beweis gegen Fernand de Vaucrouze lieferte. Die Anklage gegen ihn mußte fallen gelassen werden. Nur soviel war festgestellt worden, da?j der Mord entweder von einem Bewohner des Hauses selbst oder unter Beihilfe desselben begangen worden war, denn der Mörder konnte die schweren inneren Niegel der Hausthüren und der Fenster nicht von außen heben, ohne Spuren der Beschädigung zu hinterlassen. Außerdem war der Mord von dem Raube der Iuwelen der Frau de Vaucrouze begleitet. Nach seiner Freilassung setzte Fernand de Vaucrouze alle Hebel in Bewegung, um den Mörder zu entdecken. Ein Privatdetektiv kam bald einer anderen Persönlichkeit auf die Spur, einem gewissen Barthelemy Gayte. einem rück-fälligen-Verbrecher, der kurze Zeit nach der That, im September 1898 in Paris Schmucksachen verkauft hatte, die als jene derFrau de Vaucrouze erkannt wurden. Gayte leugnete zuerst, gestand aber dann das Verbrechen ein, verlegte sich zuletzt wieder auf's Leugnen. Der Untersuchungsrichter mußte sich fragen, ob Gayte allein die That verübt oder einen Mitschuldigen hatte. Die Brüder Vaucrouze lenkten den Verdacht auf den Taglöhner Audibert als Mitschuldigen. Die Dienstmagd Laupies ihrerseits, die mit Fernand de Baucrouze aus der Untersuchungshaft entlassen worden war, klagte diesmal Audibert mit derselben Bestimmtheit an wie früher den Sohn der Ermordeten. Der Untersuchungsrichter ließ sie au's Neue verhaften und zugleich Audibert, der ihr Geliebter gewesen war und ihr die Heirath versprochn hatte. Ehe noch etwas Sicheres ermittelt werden konnte, starb Marie Laupies und nahm ihr Geheimniß mit in's Grab. Die Verhaftung Audiberts hatte den Proceß in's politische Gebiet gerückt. Audibert war der Wahlagent eines Eandidaten zum Deputirtensitz. den Fernand de Vaucrouze heftig bekämpft hatte. Entsprechend ihrer politischen Meinung nahm die Bevölkerung Stel-
lung zum Proceß. Die Einen klagten, trotz der Ergebnißlcgkeit der gegen ihn geführten Untersuchung, Fernand de Vaucrouze als Thäter an. die anderen den Taglöhner Audibert. Die Behörden mußten damals besonder? Maßregeln treffen, um die Ruhe in der Gegend aufrecht zu erhalten. Gegen Audibert wurde endlich die Anklage fallen 'gelassen und Gayte blieb als einziger Verdächtiger. Er beharrte bei seinem Leugnen, obwohl einzelne Momente gegen ihn vorlagen. Seine früheren (Geständnisse bezeichnete er als Ausflüchte zur Verlängerung der Untersuchung. Der Proceß kam dann in der letzten Session des Schwurgerichts von Nimes zur Verhandlung und obwohl Gayte kein Alibi nachweisen konnte, schien die Freisprechung sicher, als der Anwalt des Privatklägers Vaucrouze Fragmente eines in der Nähe des Thatortes gefundenen Vriefes vorbrachte, den Gayte an einen Bekannten gerichtet hatte. Doch konnte aus den Fragmenten nichts Genaues entnommen werden. Der Proceß wurde vertagt, eine neue Untersuchung eingeleitet, und kommt jetzt auf's- Neue zur Verhandlung. Was der Affaire sofort wieder allgemeinesJnteresse gab. tft der Umstand, daß der Staatsanwalt noch vor dem Zeugenverhör eine lange Rede hielt, in derber die Unschuld von Fernand de Vaucrouz? und Audiberts betheuerte, um die durch d politischen
Leidenschaften verblendete Vevölkerung in Ruhe zu erhalten und der Sache den einfach strafrechtlichen Efaracter zu bewahren, der- sie nie hcUie verlieren sollet
Astronom oder Lffizier Z
Negulirung deö oberen Ntt.
Die chronischen Reibereien unter
dem Personal des V.-St.-Qbservat?- s
riums, welche fett einer langen Reihe von Jahren die Effectivität dieses Jnstituts in hohem Grade beeinträchtigt haben, sind abermals in ein acuts Stadium getreten und hoffentlich werden diesmal die obwaltenden Uebelstände ohne Rücksichtnahme aus Personen durch eine öffentliche Untersuchung blosgelegt werden. XM Veranlassung zu einer solchen liegt in den formellen Anschuldigungen. welche"der Superintendent des Observatoriums Caft. Charles H. Davis, gegen den Prof. Stimson I. Brown, der mit der Leitung der wissenschaftlichen Arbeiten des Instituts betraut, erhoben hat, und zwar soll der Letztere in ungehöriger Weise politischen Einfluß auf die internen Angelegenheiten zur Geltung gebracht und dabei seine Amtspflichten vernachlässigt haben. Ob Prof. Brown schuldig ist oder nicht, kann natürlich erst nach Beendigung einer unparteiischen Untersuchung gesagt werden, aber im öffentlichen Interesse wäre es zu wünschen, daß ein Kriegsgericht abgehalten würde, falls durch ein solches den endlosen Reibereien zwischen Ma-rinc-Officieren und Astronomen ein Ende gemacht und die Effectivität des
Observatoriums endlich auf die Höhe !
der Zeit gebracht werden könnte. Es kann wohl keinem Zweifel unterliegen, daß ein Institut, das wissenschaftliche Aufgaben zu lösen hat, von Gelehrten, die ihr ganzes Leben dem Studium widmen, geleitet werden sollte, aber nicht von Marine-Officieren, die all: drei oder vier Jahre von dem activen Seedienst dorthin abcommandirt werden und nur eine höchst oberflächliche Kenntniß von wissenschaftlichen Arbeiten haben. Aber dies ist schon seit vielen Jahren in dem V.-St.-Observa-torium der Fall und in dieser Hinsicht haben die demokratischen wie die republikanischen Verwaltungen einander nichts vorzuwerfen. Schon im Jahre 1894 wurden die Zustände so unerträglich, daß der Marinesecretär Herbert sich zur Einführung einer Reform genöthigt sah. Diese bestand darin, daß er die astronomischen Instrumente und die Fachmänner der ausschließlichen Controle des Prof. William Harkneß unterstellte und diesen,unter gleichzeitiger Verleihung des Titels Astronomiedirector", mit der Verantwortlichkeit für die Ausführung der wissenschaftlichen Arbeiten betraute. Aber diese Maßnahne beseitigte nicht die ewigen Reibereien, da die Axt nicht an die Wurzel des Uebels gelegt wurde. Das Marine - Departement ließ sich nämlich nicht 'von der Ansicht abbringen, daß die Arbeiten des Observatoriums in administrative und wissenschaftliche geschieden werden könnten, und da es nicht entschied, wessen Händen die Controle über die Ausgaben. die officielle Correspondenz sowie die Autorität über das Verwaltungpersonal anvertraut werden sollte, so maßte sich der an der Spitze stehende Marine - Officier dies an. Die G;lehrten des Observatoriums sahen sich dadurch in ungehöriger Weise auf allen Seiten eingeengt und ihre wenig erquickliche Position wurde durch das unaufhörliche Kritisiren der Leistungen
des Instituts seitens anderer Astronomen noch in hohem Grade verbittert. Daß das Institut auf tüchtige Leistungen hinweisen kann, wird von keinem Fachmanne bestritten, aber ebenso kann es keinem Zweifel unterliegen, daß Männer, wie Simon Newcomb, William Harkneß.Stimson I. Brown und anderen besseres geleistet haben wärden. wenn diese sich hätten freier bewegen können. Das Observatorium ist doch ein nationales Institut, und sollte keineswegs unter dem Zwang des Marinedienstes stehen. Die Verhältnißmäßig wenig bedeutendenArbeiten. wie das Prüfen von Navigationsinstrumenten wie Sekanten, Chronometern u. s. w., könnten ebenso gut und billiger in der Marine - Akademie zu Annopolis oder den Marinestationen von New Jork oder Norfolk ausgeführt werden. Für derartige Arbeiten ist ein großes Observatorium durchaus nicht erforderlich; ein solches hat vielmehr viel weiter gehende Aufgaben.von deren Ergebnissen, soweit dieselben sich auf die Navigation beziehen, das Marine - Departement ja doch profitiren könnte. Ein Mittel zur Beseitigung der bestehenden Uebelstände hat der Marinesecretär nicht weit zu suchen, wenn er sich von dem Einfluß der ,.Coburger" emancipiren kann. Er braucht nur das Observatorium von dem Prüfcn der Navigationsinstrumente zu entbinden und dann liegt keine Nothwendigkeit vor. einen Marine-Officier als Superintendenten desselben abzucommandiren; hierzu bedarf der Marine secretär durchaus nicht einer besonderen Uutorisation durch den Congreß. Sch Weins - Gulasch. Zwei Pfund nicht zu fettes Schweinefleisch wird in größere Würfel geschnitten und zesalzen. Mehrere Zwiebeln hackt man, dämpft sie mit Paprika und Kümmel in einem Viertel Pfund Speck langsam eine halbe Stunde, gibt, -dann das Schweinefleisch darein und läßt es un ter Zugießen von etwas lochendem Oasser dämpfen. .
Nachdem das große Unternehmen der Thalsperle des Nil bei Assuan bis zu etwa einem Drittel ausgeführt ist, hat die englische Regierung zusammen mit der egyptischen ein: noch weit großartigere und in ihrc.-r Voraussichtlichen Folgen wichtigere Unternehmung in's Auge gefaßt, nämlich die rollständige Rcgulirung des oberen Nils auf einer Strecke von nicht weniger als 150 Meilen Länge. Dort finden sich nämlich Verhältnisse, wie sie in gleicher Weise bei keinem anderen Strom der Erde angetroffen werden. Der Abfluß der äquatorialen Seen, die das Hauptwasserreservoir des Nils bilden, ist bis Lado (5 Grad n. Br.) ein stattlicher Strom. Von dort aber bis fast zu 10 Grad n. Br. beginnt, zunächst infolge des geringen Gefällcs und des Mangels an trennenden Bodensckwellen. eine Verwilderung des Stromes und aller ihm entgegenströmenden Zuflüsse; es bildeten sich zahlreiche Seitenarme von sehr veränderlichem Wasserstande, und infolge der Schlammablagerungen entstanden an den Mündungen der Nebenflüsse Dämme, die ihrerseits wiederum Versumpfung der stagnirenden Wasser veranlaßten. Den größten und folgereichsten Uebelstand aber führte die außerordentlich üppige Wasservegetation herbei. Jn den sumpfigen Nebenseen, welche die Araber Majeh nennen, entwickeln sich Papyrus- und Ambatsch-Wälder. deren verflochtene Wurzeln mit Staub und kleinen Pflanzen verbunden, einen auf dem Wasser lose ruhenden zusammenhängenden Boden bilden. Sobald Ueberschwemmungen eintreten, setzen sich diese schwimmenden Inseln in Bewegung. gerathen in den Hauptstrom und stranden schließlich an den Biegungen desselben. Xvxt häufen sich die Massen übereinander und verstopfen zuletzt den Abfluß, sodaß das Wasser sich seitlichen Ausweg suchen muß und beim Mangel starken Gefälles die Sumpfbildung von neuem befördert. Diese Pflanzen - Inseln aus Grasbarren (Sedd oder Sudd genannt) bilden für die Schifffahrt das größte, zu Zeiten selbst für Dampfer undurchdringbare Hinderniß. Sie verursachen außerdem einen ungehcuren Verlust an nutzbarem Wasser, den Schweinfurt für Egypten auf nicht weniger als 18.000 Kubikmeter auf das Jahr schätzt, was etwa einem Viertel der Wasserführung des Rheinstroms gleichkommt. Der Nil (Bahr el Djebel) ist auf der in Rede stehenden Strecke seit etwa 50 Jahren in einer Ausdehnung von 150 Meilen völlig zugewachsen. Sein Wasser mußte sich infolgedessen theilweise einen anderen Weg suchen, und so entstand der Bahr el Saraf. der sich rechts vom alten Hauptstrom abzweigte und oberhalb Sobat in den Weißen Nil mündet. Aber auch dieser Bahr el Saraf wächst zu. auf einer Strecke von über 12 Meilen ist er bereits verstopft. Unter 9 Grad n. Br. kommt dem Nil der Bahr el Ghasal entgegen, dieser ist ebenfalls dem Schicksal des Hauptslusses nicht entgangen, er versumpfte vor seiner Mündung und es zweigte sich ein neuer Arm ab. der Bahr el Loll, der in der Nähe von Sobat den Weißen Nil erreicht. Ueberhaupt ist der Bahr el Ghasal kaum noch ein Fluß, sondern besteht eigentlich aus einer Reihe von Sümpfen, die sich über 125 Meilen weit aneinander rcihen und besonders in der trockenen Jahreszeit keine Strömung erkennen lassen. Die englische Regierung bezweckt nun, dieser zunehmenden Verwilderung de: Flüsse und der infolgedessen sich immer mehr ausdehnenden Versumpfung entgegenzutreten, indem sie einen von W. Willcocks der egyptischen Regierung unterbreiteten Vorschlag zur Ausführung bringt. Nach diesem Projekte soll zwischen Lado und Schambeh (Schemba) der Nil in ein festes, durch Dämme hergestelltes und erhaltenes Bett gebracht und jeder Seitenarm abgedämmt werden. Abwärts von Schambeh wird der bisherige Bahr el Djebel. der eigentliche alte Nil. ebenfalls abgedämmt, sodaß das sämmtliche Wasser durch den Bahr el Saraf nordwärts fließen muß. Aber auch dieser letztere muß und soll durch Dämme festgehalten werden und eine Breite von 300 Merlen erhalten. Dadurch wird eir:e kräftigere Strömung erzeugt, und es werden der Berechnung nach täglich 1 Millionen Kubikmeter Wasser geWonnen und nach Egypten geleitet, die
sonst nutzlos verrannen unv mz Sumpfbildung vergrößerten. I hreWohnunginBrand gesetzt und sich dann erhängt hat die 06jährige Almosenempfängerin Mathilde May. die seit Monaten leidend war. Hausbewohner, welche auf den Brandgeruch hin in die Wohnung der Greisin eindrangen, fanden letztere an einer Thür erhängt vor. während die wenigen Möbel brannten. Der Tod der Frau war. wie ein Arzt konstatirte, schon vor Stunden eingetreten. Behandlung neuer Wäs ch e. Um bei neuen Manschetten oder Kragen das häßliche Blasenziehen zu verhindern, zieht man dieSachen, nachdem sie gebläut sind, durch nicht zu dick gekochte Stärke. ' Nachdem die Wasch getrocknet ist, stärkt man sie, wie gepöhnlich,.mit roher Stärke.
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Käse. Engros Verkaufspreise, Jmportirter Schweizerkäs 27c per Pfund; einhei Mischer Schweizerkäse 17c; Wisconsin Cream Käse 10c-12c; Nc York Ched dars 13c; einheimischer Limbraer 13c; Brickl4c. Kohlen. Tonoe H Ton Anthracits $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4.00 2.15 Winifrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.1b Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 Green County. 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slaö. 2.00 1.15 Bloßburg . .;. 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 pe, 25 Bushel. $1.50 per 124 Bushel. ' Zerkleinerter Coke 13.- perBu. $3.25 ?cr 2ö P. $1.75 eer 12j Bu.
