Indiana Tribüne, Volume 24, Number 186, Indianapolis, Marion County, 24 March 1901 — Page 5
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ir bahngelcise fahrt und hört den Pfiff einer hcralinaycnden Lokomotive, fo hattet Ihr nuit an. um xtf sehen, ob ein Hua tammL
JHr'faHrt vom Geleise herunter. Wenn Ihr bei Morgens mit Schmerzen und Weh
w aufsteht, das ISiiä) von Den vollen ois zu oen 'scyullern
IV durch und ourcd geht; mit jener müßen, veiiommenen !-nmmung uno auge I meinen niederdrüc?endenGefühl. dann könnt Ihr sicher fein, daß etwas mit Eurer U Leber oder Euren Nieren, oder beiden, los ist. wartet nicht, bis Ihr ganz II ft,wfit l?u ist ,in? deulliZie Warnuna.
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Frühlingsboten." Und treibt auch im Winde der Schnee noch daher. Und braust es noch schaurig im Wald, Sei grau auch der Himmel, mit Wolken besät. Regiert noch des Winters Gemalt, Echon regt sich'S, gar machtig an Busch und an Baum, Schon keimt es, und knospet und blüht, Verstohlen auch bricht sich die Sonne schon Bahn Und der Winter, dcr Strenge, entflieht. 9 laß sie auch scheinen hinein Dir in'S crj, Die Sonne des Frühlings, der Lust ; Verbannend den Winter der Sorge, der Qual, Den gehegt Tu vielleicht in der Brust. Laß sprießen darinnen die Hoffnung auf' Neu'. Erblühen die Liebe mit Macht ; Schon klingt's von den Höhen, schon jubelt Dir zu, Der Frühling, der hold Dir erwacht. Otto Stechha-n.
Humoristisches. Gin ander Mal. Warum hast Tu mich nicht zu Deiner Verlobung eingeladen?" Na, laß ' gut stin bei txz nächsten hol' ich's nach'.Hyperbel. Gast: Kellner! Nehmen Sie das Beefsteak schleunigst wieder fort" man schmeckt ja ganz deutlich dieDroschkennummer heraus!" Malitiös. Wissen Sie. den, Gedanken trage ich schon monatelacg'irn Kopf herum!" Ach. wie kon nen'S'r? den nur sich so lanaweilen lasum l DergeplagtelZhkmann. , A.: 5kennen Sie meine Frau schon?" 58.: Ich habe nicht das .Vergnügen.A.: Na, ein Vergnügen ist's auch nicht." Vergleich. Herr (in der Conditorei): Fräulein. Sie sind wie ein Gefrorenes." Fräulein: Merkwürdiger Vergleich!" Herr: Ja. so süß und so kalt!" A a h! Dame: Sie schriftstellern also auch, Herr Lieutenant?" Gewiß, gnädiges Fräulein." Dame: Was schreiben Sie denn am liebsten?" .Am liebsten Briefe an Domen." I m chemischen Labor at o r 1 u m. 'Was kochen Sie denn da zusammen?" Ja, ich weiß selbst noch nicht, ob es ein neuer Universalkitt oder eine neue Suppenwürze wird!" Merkwürdiges Symbol. Lehrer: Neumayer, sagen Sie mir, was ist das für ein Symbol: die Schlange, die sich in den Schwanz beißt" Schüler: Das ist das Sym bol der der Gefräkiakeit!" ' A n z u g l , cy. Ateme Herrschaften, hier sehen Sie eine Riesenschlänge, genannt Boa constrüctor, welche zum Frühstück ein Kalb verschlingt. Bitte, nicht so nahe heran, mein Fräulein!" i Zeitbild. Radler: O liebes Fräulein, könnte ich mit Ihnen so vurch's ganze Leben fahren !" Radlerin: Bitte, reden Sie nur mit meiner Mama, da hinten kommt sie schon angeradelt!" Verdächtig. Herr (zum Diener): Bestelle wieder zwei Kisten . Cigarren, sag' aber dem Händler, die . letzten seien nicht gut gewesen., Verffli&baS ja . nicht!" Diener: Nein, j nein, ich hätt'S ihm auch ohnedies ge fao.t
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Bajazzi. Nicht alles ist rosig im Leben der Schauspielerinnen. Die Ballade von dem armen Bajazzo, welcher während seiner lustigsten Sprünge die Nachricht erhält, daß seine Frau gestorben sei, und trotz der Peitschenhiebe des Di rektors. von Rührung übermannt, zu sammenbricht, spielt sich heute, allerdings in gemrldeter Form, noch öfters im Leben ab. Im Pariser Theater Gymnase giebt jetzt Fräulein Marsans die Hauptrolle in einem Einakter, wel cher der eigentlichen Vorstellung vorangeht. Seit mehreren Tagen lag ihre Mutter im Sterben. Trotzdem wollte ihr Direktor sie nicht beurlauben, weil die Rolle nicht gedoppelt war. Jüngst, als der Vorhang eben aufgehen sollte, traf die Nachricht vom Tode der Frau Marsans ein; uno nun half dem Di rektor seine administrative Strenge doch nichts, denn die schon kostümierte Schauspielerin warf sich in ine Droschke, die sie an das Todeslager ihrer Mutter führte, und die Aorstellung mußte ohne lern- du rideau" gegeben werden. Nicht immer aber sind die Künstler in der Lage, auf diese Weise ihren Gefühlen nachzugeben. Manchmal wäre der Verlust, den das Theater durch ihre plötzliche Absage erleiden würde, doch zu bedeutend. Vor kurzem wurde ein Schauspieler des Thatre de la Rpubttque". Herr Veyre, welcher als Roger la Home" auftrat, von dem Tode seines Aaiers benachrichtigt, als er eben auf die Bühne ging. Obwohl ein paar tausend Frank in de? Kasse eingegangen waren. machte ihm der Direktor den Vorschlag, die 'Vorstellung abzusagen. Der Schauspieler hielt es jedoch für seine Pflicht, auf dem Posten auszuharren. Nach dem ersten Ält wankte er halb bewußtloS heraus. Man gab ihm einen heißen Grog zu trinken. Nach dem zweiten Akt wurde er ohnmächtig; aber der Theaterarzt stellte ihn wieder her. So spielte er das Stück zu Ende, zwanzigmal von seinem Gedächtniß verlassen. Das Publikum lachte: Herr Veyre hat heute offenbar zu tief ins Glas geguckt. Unter ähnlichen Umständen trat vor einiger Zejt auch Fräulein Marsy auf, die zu den Sternen der Com6d franaise" gehört. Ihr Freund, ein junger Millionär, ' hatte die Lungenschwindsucht bekommen und war der Auflösung nahe. Tagsüber saß die Schauspielerin an seinem Laaer, Abends fuhr sie ins Theater. Nach dem zweiten Akt kam plötzlich ihr Kammermädchen ganz verweint in ihre Garderobe. Er ist todt!" rief Frl. Marsy. und ich nr nicht bei ihm." Cie bekam eine Nervenkrise, und der Regiesseur war überzeugt, daß sie daö. Stück nicht zu Ende spielen würde. Aber Frl. Marsy kam bald zu sich. Lassen Sie das Zeichen geben," sagte sie. mein Kummer geht die Leute, welche ihre Karten gekauft haben, nichts an." Lächelnd trat sie auf die Bühne und spielte den letzten Akt mit einer Verve, die das Publikum hinriß. Hervorgerufen verneigte sie sich und lächelte bezaubernder als je. Hin ter den Coulissen fiel sie in die Arme des Theaterarztes. Allerdings konnte Frl. Marsy den Tod ihres Freundes leichter ertragen, denn er hatte ihr eine runde Million vermacht. Mißverstanden.
Freund Max: Sag'' bloß, ivas fang' ich mit meinem Geschwür an, das ich an der Lippe habe?" ' Freund Moritz: Sehr einfach! Empfehle Dir Kamillenkissen - probates Mittel!" In diesem Augenblick tritt Moritz, en's Aufwärterin Kamilla Kehricht ein Freund Max pockt sie und sucht ihr einen Kuß aufzudrücken.- Kamilla versetzt ihm einen derartigen Nasenstüber, daß das Geschwür platzt. Na. siehst Du wohl !" sagt da Freund Moritz es ging sogar ohne Kamillenkissen!" Auchhalte? zu einem Comptoirk sten: Sie gehen ja heute ziemlich früh weg." Comptoirist.' Ja. meineFru will mich kurz vor 4 Uhr an der Ecke mit der Csrriage erwarten." Buch Halter: Mit der Carriage? Hab f" i r, . m w. y .
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Feinde. ?on Luise Vestkirck. Sie konnten sich nicht ausstehen. Hattenau war zu klein für die Beiden. Nun trafen sie einander auf dcm engen Psädchen über' dcr' Lahn, just wo au der einen Scite derBerg steil abfiel in's Wasser, während er auf der anderen ebenso steil anstieg zum Himmel. Da Beiden die Glieder zum Klettern schon ein' wenig steif waren, ergaben sie sich in die Begegnung. Fritz Franke,' der Kaufmann und Liberale linksester Obserdanz-, erlaubte sich eine stumme Grimasse. Hieronymus Hainmüller, der ultraconservativc Gymnasialdirector, zog den Hut mit jener Ironie, die ihn bei-seinen Schülern gefürchtet und in den Redeschlachten im Rothen Ochsen" berühmt gemacht hatte. Die Liberalen hatten dort ihren Stammtisch und die Conservativen auch, ixnn der Rothe Ochse" war das vornehmste Gasthaus in Hattenau, und UM keinen Preis würde eine der Parteien in das zweite gewichen sein. Sie hausten in den beiden Stübchen zur Rechten und zur Linken des Flurs. Aber der Grimm und Haß und die spitzen Reden flogen über diese neutrale Zone zu den offenen Thüren hüben und drüben hinaus und hinein. Die Hattenauer waren ein temperamentvoller Menschenschlag, .der ganze Ort gespalten in die Rothen und die Blauen. Selbst nicht in der Hauptstadt tobte an Wahltagen der Kampf so wild. Man dichtete dem Gegner die tollsten Lügen an, und wenn die Wahl vorüber !var, hatte man sie so oft wiederholt, daß man- sie glaubte. Die Kinder auf der Straße schlugen sich blutige Nasen. Die Hausfrauen aus dem Wochenmarkt kauften nur bei den Gemüseweibrn ihrer Partei, ebenso fest davon überzeugt, daß die blauen oder umgekehrt die rothen Erbsen nichts taugten, wie ihre Ehemänner überzeugt waren von der gänzlichen Verwerflichkeit, Frevelhastigkeit und Verderbtheit aller Grundsätze, Charaktere und jeder Herzensregung ihrer Gegner. Ein milder Abend, Herr Stadtverordnete?." sagte Hainmllller, die Mundwinkel herabziehend. Der Reiz desselben wird noch bedeutend erhöht durch eine derartige erfreuliche Begeg. nung." Er dachte daran, daß die Ratten, die aus Frankes Waarenschuppen in den Rektorats - Garten hinüberwechselten, ihm sein schönstes Ranunkelbeet zerstört hatten, ingrimmig überzeugt, daß sein boshafter Nachbar ihm zum Berdruß diese Nager züchte. Der Kaufmann, der durch Hainmüllers Anblick daran erinnert wurde, daß er vor acht Tagen auf des Rectors Anzeige hin drei Mark Strafe für nächtliches Heulen seiner Wachdogge hatte bezahlen müssen, antwortete lebhaft: Sehr verbunden. Auch mich freut es. daß ich Sie hto treffe. So kann ich Ihnen doch durch den Augenschein beweisen, wie unverzeihlich nachlässig in wichtigen Dingen die hohe Obrigkeit sich erweist, die in Kleinigkeiten sich in Rigorosität nicht genug thun kann. Daß an diesem steilen Abhang kein Geländer angebracht ist, ist ein Skandal! Ich sag ein Skandal. Herr Rector." Hainmüller lächelte überaus freundlich. Ganz Ihrer Ansicht. Verehrtesler. Nur mache i ch den Borwurs der Stadt." Erlauben Sie, die Anlage von Schutzvorrichtungen geht die Stadt gar nichts an. ist Sache der Polizei." Sie überraschen mich. Die Herren Liberalen sind doch sonst für Selbstvcrwaltung." Ach so! Die Anlage eines GelLnders aus unserer Tasche wollten Sie uns. gütigst etwa noch gestatten?" Es wird sich leider nickt machen lassen. daß Seine Excellenz, der Minister des Innern, Ihnen Geländer zimmert, damit Ihre Bürger nicht in's Wasser fallen." Wenn der Herr Minister, Excellenz, sich herabläßt, heulenden Kötern das Maul zu verbieten, kann er sich auch für den Schutz gefährdeter Stellen interessiren. Das ist seine verfluchte Schuldigkeit." Sehr wohl. Ich werde mich hüten. Ihnen zu widersprechen. Sie hegen Ihre Vorurtheile ja wie die Ratten in Ihrem Keller, aus Passion, mein Bester." Was? Was? Ich hege Ratten? Vorurtheile? Das sagen Sie. dessen Partei nur aus Vorurtheilen, nur durch Vorurtheile Uff. ich will mich nicht erhitzen. Der Arzt hat mir diesen Abendspaziergang zu meiner Gesundheit anempfohlen. Zu meiner Gesundheit verstehen Sie. Verehrtesler? Bitte deshalb höflichst. Ihre geschätzte Gestalt ein klein wenig an die Wand heranzurücken, damit ich auf diesem Engpaß an Ihnen vorüberkommen kann." Hainmüller verneigte sich. Es gibt nichts, das ich lieber für Sie thäte. Herr Stadtverordneter." Guten Abend!" polterte Franke. " Eben dasselbe!" flötete Hainmüller. Aber noch in Berührung mit dem Väuchlein des Rectors. blieb Franke stehen, beugte sich aufgeregt über die geländerlose Tiefe. Nun ja, da. da haben wir's! Da sehen Sie ja! Was denn?" Der Bengel da Aus halber Höhe; ngeklebt wie eine Fliege! Der Weng lern ihrJLngsier! Und wipp! und kippt auch noch am Rand, und zerrt sich mit seiner Ziege! Ich frage Sie. Herr Rector. ob es vor Gott erlaubt ist, in sechsjähriges Bübchen an solch' einer gefährlichen Stelle herümklettern zu lassen?- . 9 .3a4 int! Verehrteper, Kindsmagd fcim Pit Peaieruiu dvch rü& nU
lpieien, w?nn sie schon im Uebrigen das Mädchen für Alles abgeben muß." Und ich sage: ein Geländer soll und imi hierher! Und ein. Verbot, die Böschling zu betreten bei zehn Mark Strafe." Sie könncn die Kosten ja dein Müller drunten auflegen," rieth der Rector sanft. Ich befürworte, daß Sie in der nächsten Stadtverordnetensitzung den Vorschlag machen. Vielleicht, tvenn das Bübchen ein Mann ist, werden Sie sich alsdann über die Sache geeinigt haben, hehehe! Inzwischen will ich. der Freiheitsfeind", der dunkelblaue Tyrannenknecht" so nennen die Herren Liberalen mich ja wohl, wenn sie unter sich sind? Ihnen ein Exempel vorführen, wie ich Selbstverwaltung verstehe." Der etwas beleibte Herr trat gleiche falls an den Rand, und mit der Autorität des Herrschers über alle Buben in Hattenau schrie er hinunter: Bastian Wengler, komm heraus!" Das BUrschchen auf seiner schmalen Console stand gerade hoch aus den Zelen aufgereckt. Sein politisches Ver ständniß war noch nicht- erschlossen, außer daß es für Kirschen und Pflaumen gegen den Flurschützen Partei nahm und für den Sonntag gegen die sechs Werktage. Eben hatte es die Entdeckung gemacht, daß- ein Zweig von Sägemüllers Aprikosenbaum, gelb von Früchten, über die scherbenstarrende Gartenmauer hervorragte, und es überlegte, tief versonnen, einen Raubzug mit Bohnenstangen' und Feldsteinen. ' Da erscholl die Stimme aus der Höhe. Weil nun sein Gewissen schwarz war, erschrak es, machte eine ungeschickte Wendung, und das Unglück geschah, dem die eifernden Männer auf dem Wege droben vorbeugen wollten: es stürzte kopfübe: hinunter in die Lahn, die hier, zum Treiben der Mühlrader aufgestaut, in engem Bett tief und reißend hinflog. Als der würdige Herr das Unheil sah. das seine Pädagogik angerichtet hatte, wußte er sich im Schreck nichts Besseres, als daß er, wie er war, schürrend, gleitend den Abhang hinunter dem Bübchen nach in's Wasser plantschte. Nicht einmal den Hut hatte er abgeworfen. Aber der trennte sich schon auf der Thalfahrt freiwillig von ihm und jagte im Vorüberhüpfen auch noch die weidende Ziege in die Flucht. Franke stand zwei Sekunden starr bei dem blödsinnigen Verschwinden der Beiden. Dann riß er sich eilig den Rock vom Leibe, die Halbschuhe von den Füßen, und gewandter als sein behäbiger Gegner, kletterte er, den spärlichen Pflanzenwuchs als Stütze benutzend, seinerseits den Abhang hinunter. Er plumpst nicht mit solcher Wucht in's Wasser wie seine Vorgänger, und als er rasch auftauchte, erspähte er sie bald eine kleine Strecke vor ihm im Wasser treibend. Hainmüller hatte richtig das Bübchen am Hosenqueder erwischt und hielt's mit eisernem Griff. Aber da er in Rock und Stiefeln war, auch der edlen Kunst des Schwimmens seit seiner Studentenzeit nicht obgelegen hatte. konnte er sich nicht zum User heranarbeiten. Wie er auch schnaufte und gegentrat und rang um jeden Zollbreit, der Fluß entführte ihn unaufhaltsam den fern klappernden Mühlrädern entgegen. Er ließ doch nicht los. so wenig er moralisch einen seiner Schüler hätte fallen lassen. Der geschmeidigere Kaufmann, der in raschen Stößen nachschwamm, sah mit Staunen diese trotzige Tapferkeit. Ein bornirter Kerl, aber ein ganzer Kerl," dachte er widerwillig. Dabei war der alte Wengler ein Feuerrother! Herrgott, da sinkt er jetzt!" Und den Kopf hebend, schrie er über das Wasser: Heiho! Aushalten! Hilfe kommt!" Keine Antwort erfolgte. Als er herankam, war der Rector nur noch ein hilfloser Klumpen. Mit letzter Kraft stieß er seinem Gegner den Buben zu. Er selbst ließ los. so erschöpft, daß er mit einer Art von Wohlgcfühl sich sinken ließ. Aber Franke, der kein Feigling war und sich von einem Blauen nicht lumpen lassen wollte, herrschte ihn wüthend an: . Hand auf meine Schulter! Aufpassen! Donnerwetter!" Der Rector gehorsamte. . Aber nun mußte Franke sogleich erkennen, daß er mit dem Gewicht des hilflosen Mannes auf seiner linken Schulter und dem Bübchen in der rechten Hand ebenfalls nicht gegen die immer reißender werdende Strömung aufkommen, konnte. Dazu trieb das Bübchen ohne Bewegung. schlasf wie eine Wasserpflanze, vor ihm. hatte die Augen geschlossen und zeichnete eine blutige Furche in's Wasser. Es mußte beim Sturz mit dem Kopfe auf einen Stein aufgeschla gen sein. Vielleicht war's schon todt. Sollte er's fallen lass:n? Den Rector allein brachte er sicher .an's Land. Franke biß trotzig die Zahne zusammen: Nein! Alle drei oder keiner!" Um nichts unversucht zu lassen, schrie er laut um Hilfe. Die Mühle war nicht mehr weit. Aber das Brausen des Wehrs, das Klappern der Räder über, tönte seinen Ruf. Also ist'S aus!" dachte er und sank. Aber sogleich schnellte er mit verzehnsachter Kraft empor. Seine langen Leine hatten Grund berührt, festen, steinigen Grund, irgend eine Felsrjppe oder ein festgekeiltes Geröll, das quer über das Flußbett sich erstreckte. Er stemmte sich darauf mit voller Wucht, klammerte seir Zehen in die Fugen und drückte gleichzeitig mii der letzten Kraft den Rector seitwärts, dem Ufer zu. Eine vom Wasser freigespülte Baumwurzel tand hervor. Die haschte der Rector niit dem Griff dervTodesangst, i Zur fechten Zeit war's) . ; Schon rik die Strömung Franke über, d FelLrippe' weg.. Aber die Wurzei bieltAn ihr'zozen's sich an
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die Böschung heran, yalsen einanoer das steile Ufer Hinaufllettern. ' Naß. athemlos kauerten sie im Grase neben dem bewußtlosen Kinde, sahen unsicher einander an, ganz benommen von der Erfahrung, daß in der Stunde der Noh auf den Anderen solch' guter Verlaß gewesen war. Hätt's nicht gedacht von dem Hochmuthsnarren!" Hat wacker zugefaßt, der Phrasendrescher!" Der Rector, der dem Bübchen zunächst saß. es behorchte und beklopfte, sprach das erste Wort: Wenigstens lebt's!" Da raffte auch Franke sich aus seiner Stummheit auf: Das Geländer am Mühlenberg bezahl' ich aus meiner Tasche und die Warnungstafel dazu." Dann stand er auf. Die Mühle war nicht weit. Viel weiter war's aber auch nicht zu der Wenglern Haus. Sie kamen überein. den Knaben abwechselnd zu tragen. Geredet wurde us dem Wege nichts. Die gewohnten Grobheiteil und Anzüglichkeiten wollten Beiden nicht über die Lippen. Als sie das Häuschen der Wittwe Wengler erreichten, ging der Rector vor, um die Mutier vorzubereiten, brauchte aber kein Wort zu sagen. Kaum sah sie ihn über ihre Schwelle steigen, mit angeklebtem Rock, triefendem Haar und jener gequält lrostreichen Miene aller Unglücksboten. als sie schon schreiend an ihm vorüber Franke entgegenstllrzte, der, mit dem Kinde auf dem Arm. ohne Umstände auf ihr Bett zuschritt. Es ist noch gut gegangen, Wenglern.' Rufen Sie den Arzt. Was' die Kur kostet, bezahl' i ch." Und wenn der Bub wieder gesund
ist," sagte Hainmüller, dann schicken Sie ihn mir. Ich will mit Gottes -.1 C- r rje. o f-
jjuc einen mengen yjccnjaxn aus igni
erziehen.
Die Frau hatte sich schluchzend über
ihr stilles, leise athmendes Klnd ge worfen. Jetzt hob sie den Kopf.
Wer hat mir 'n denn 'rausgeholt
aus dem Wasser, meinen Bastian?"
Das hat der Rector Hainmüller ge
than. antwortete Franke. Und gleichzeitig sagte Hainmüller:
.Das war der Herr Stadtverordnete
Franke." Dann kam von beiden Seiten der Protest.
Wenn Sie den Jungen nicht sofort
gepackt hatten, Verehrtester, war' er gesunken, und ich hätt' ihn nicht gesunden '
Wenn Sie uns nicht Beide an's Land geschleppt hätten, mein Bester,
saßen wir jetzt in den Mühlrädern." Die Frau starrte mit dummen Au-
gen die zwei nassen Männer an, die die ältesten Hattenauer noch nicht friedlich
mit einander gesehen hatten und die
jetzt einträchtig ihren Jungen und einer den andern aus dem Wasser gezogen
haben wollten. Sie hatte aber mehr Zutrauen zu Franke, weil der ein Rother war und ihr ab und zu ein Psund Kaffee oder Zucker zukommen ließ. Also haschte sie zuerst seine Hand. Vergelt's Gott " Danken Sie dem Herrn Rector!" wehrte Franke. Die Frau ging zu Hainmüller. Daß Sie Beide Beide so gut und haben sich um meinen Buben bemüht " Liebe Frau," sagte Hainmüller streng, daß der Herr Stadtverordnete nicht nur mitWorten, sondern auch mit Gut und Leben für seine Mitbürger und ihre Kinder eintritt, brauchte er wohl nicht erst heute zu beweisen." Ja ja schon!" stammelte die Frau verblüfft. . Sie fürchtete, durch ihren Dank an den Blauen Franke, den Rothen, beleidigt zu haben, und wandte sich an ihn zurück mit der vertrauensvollen Frage: Gelten S', Herr Franke, nit wahr? Was der Herr Rector sagt von Erziehung und Unterricht für mein' Bastian, sell därf ich net annehme?" Nicht annehmen?" schrie Franke. Wie kommen Sie mir vor? Leute, die die Wahl haben, schicken fünfzig Meilen weit ihre' Söhne dem Rector Hain müller, weil er ein Erzieher von Gottes Gnaden ist und ein ganzer Mann " Da stockte er. Die beiden Feinde sahen einander in die Augeu. Plötzlich mußten Beide lachen. Aber Franke verwahrte sich eifrig: Wenn Sie denken, daß ich darum nur ein Haarbreit von'meiner wohler wogenen Ueberzeugung abgehe, mein Bester, dann sind Sie im Irrthum. Bei der Wahl sprechen wir uns wieder." Hainmüller lächelte sein. , Wir könnten uns ja schon vorher im Rothen Ochsen" sprechn wär's auch nur, um uns übe? den kleinen Patienten zu berathen." Sie gingen heim, Jdr in seine Wohnung, kalt und frostig auf de? Haut von ihrem plötzlichen Bad, aber mit einem merkwürdig warmen Wohl gefühl im Herzen, .'s ist einerlei! Nicht um Vieles möcht' ich die Schwimmpartie mit dem Rector aus meinem Leben gestrichen sehen," dachte Franke, während er tro ckenes Zeug anzog. So was macht um zehn Jahre jünger." Und im gleichen Augenblick beruhigte Hainmüller seine geängstigte Gattin: Ein Unglück? Behüte. Liebe. Ich möchte es eher ein Glück nennen. Eins Ist noth, spricht der Herr. Gott sei Dank! Trotz allen Haders wo es gilt, fehlt's noch immer nicht an diesem einen in der Welt. Das ist eine löstlichc Erfahrung." EtnTrost. Ach, Herr Fritz, wenn Sie nun wieder in die Stadt zie hen, werden Sie mich gewiß vergessen, Herr Fritz! Nein, Kathi da ist nicht möglich! Ich hab' schon meint Jagdhündin, die Diana, nach Dew ßOJTÄt iXttK$ ' .
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Ir. Zaglloner bat eine ombinalion von Heilmit' teln und Borrichtnnqen entdeckt, kvodurch Taubheit, ttspigktöie und alle Odrknlrantbeiten geheilt werden könn?,,. Ur bat eine sünfzehnjahrine Eriahruug in Spejial Auge -, Ctjr, S.'asen und ehlkopf Arbeiten und alö kk auffand, da er Heilniiltcl für Taubheit und uvpsgetöse besitze, kveiche in W fallen aui l,un? ert heilen, beschlvö er seine ganze Praxis für Augen' lrankhriten auszugeben und sein.- i,an,;e Zeit den Ohrentrai.kl'eiten zu widmen. Tr. 'azgoner ist der ein-.ie r'jt in der Welt, der keine ,anze Zeit der Heilung von laubdeit ur.d Cljrc nfranf fatiten wldmet und sein Erfolg darin ist fo groß, daj er brinahe jeden ,all der ihm unterkvnimt. heilt. Freie Beyandlnztg. ?r Zsaggover ist so stolz auf feine neue Erfindung, da er beschlossen bak." lsonsultation' Untersuch nng und eine Behandlung frei ju eben jescr Prrsoii, welche, mit Taubheit oder ltopssummen bkliastet. sich für tt ge an ihn wendet. Er thut die?, weil er wei, daß er Taubheit heilen uns Kopfsummen einftcUen kann. Biete ?iüe werden ii einer Bryandlnng vollständig geheilt, ist wetfh. da kein anderer Arzt in der iitlt irgendetmas ahn llches hat. Ur wei, da wenn Tie geheilt sind, Zie willens fein werden eine raijonable Gebühr dafür (ii entrichten und das ist alles, was er verlangt. ' Zöger:, ii( nicht, lsmmcn Sie heute. Aena Sie nicht taub find. Kündigen 5ie diese nzrige irgendeinem freunde.
der land ist und lassen Tie ihn luriren unk das Leben
wieder genießen. In den 'Zimmern eJuir'ii'S.
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