Indiana Tribüne, Volume 24, Number 185, Indianapolis, Marion County, 23 March 1901 — Page 7

Jndiana Tr.dune. 23. März 1901!

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(Fortsetzung) wann iotUt te jctnr Wen?" Sie." iMeine Lehrerin?Giuliano!" flüsterte die Herzogin ängstlich mit von Thränen erstickter Stimme. Er fing an zu lachen und schaukelte sich auf seinem Stuhle..... Und dieHerzogin sing an zu besprechen, zu bitten, zu erklären. Es würde mich so sehr freuen, ich würde die Augen in Frieden schließen!" Die arme Frau war beinahe beredt. Und der Stockfischgeruch drang indessen immer unausstehlicher in das Zimmer. Der ersteStock für sie." dachte Giuliano ruhig; der zweite für meine Junggesellenwirtschaft, und dieseWohnung für die Mama allein." O, Giulieno," fuhr die Mutter fort, glaube mir, außerhalb derGrenzen der moralischen Ordnung gibt es kein wahres Glück..... Zudem ist sie eine Waise, und folglich, versteht Du., das Capital zur Verfügung. And eine große Besitzung in der Lombardei. Ein anbetungswürdiger Charakter, ich dersichere Dich. Die Brillanten des Hauses sind auch noch da. Und denk nur, mein Sohn, welch' ein Trost im Alter, eine eigene Familie zu haben!" Ja, eine Cchaar Fratzen, die nicht lernen wollen, oder nichtsnutzige Buben. die Schulden machen." Er war in der That raihlos. Es är gerie ihn, daß er sich bemühen sollt:, eln:n Entschluß zu fassen. Unten im Hof ertönte-in einem sor! d2s aufregende, rauhe Lechzen der Säge. Jn's Zimmer hinein dämmert: der Frühlingsabend. Die Wanduhr verkündete die achte Stunde mit seltsamen, mißtönenden Klängen, mit de. Klängen einer Uhr. die nicht mehr in der Mode ist. Der letzte Sonnenstrahl, welcher schräg durch das Fenster drang, fiel auf die verschossene, von der Lehne eines lahmen Sessels gequetschte Sammttapete. Eiuliano seufzte tief auf, wie ein Mensch, der eine ungeheure Anstrengui'.a macht. Dir zuliebe," sagte er darauf sans! zu seiner Mutter; ' aber Du we'ßt, daß ich derartige Angelegenheiten gern rasch in Ordnung sehe." Die Herzogin unterdrückte einen Freudenschrei und erhob sich. O.Giuliano. tZiuliano!" Sie wollte nit weinen, brach aber dessenungeachtet in Thränen aus. Den alten Damen kommt daZ WeZ nen bald, und die Herzogin vermied es, wenn immer möglich, sich auf di:se Weise vor Giuliano zu verrathen, der in solchen Fällen mit ernster Mi'ne seinen Hut zu nehmen pflegte und sich etwas eiliger als gewöhnlich zurückzog. Aber diesmal... ach, diesmal konnte sie wirklich nicht an sich halten. Das war in der That Hilfe von der Mutter Gottes zum Trost". Ger, sofort wollte sie ihr bei Eanavero ein goldenes Herz bestellen. Giuliano entsernts sich nicht. Ier, nachdem er diese übermenschliche Anstrengung gemacht hatte, war er zufri:-

den. Zufrieden, daß ei zu einem Entschluß gekommen war, mit sich selbst zufrieden, daß er seiner guten Mama diesen Trost gegeben hatte. O, für sie brachte er dieses Opfer gern, und auch für das alte Haus, das de? Ausbesserung so sehr bedürfte. Das erwartete die Baronin gewiß nicht so schnell; tl war recht ergötzlich, zu denken, daß sie wahrscheinlich, ja soqar sicher, einen gewissen Aerger darüber empfinden würde. Das sollte sie lehren, am Tage nach dem Bruch mit ihm französisch; Bicomtes an seine Stelle zu setzen! Gewiß,' die Hochzeit sollte bald stattfinden...... Er hoffte, seine Gattin würde schöne Hände haben, etwas, worauf er sehr vicl bielt. Und wenn sie nicht verst:h?n sollte, sich zu kleiden, so konnte ein Weiter in Paris dem Uebel abhelfen. Er kam sich tn?.:ndhaft, im höchsten Grade moralisch 'vor. Eine lebhafte, zärtliche Achtunq für seine eigene Persönlichkeit stieg i seinem Innern auf. Er. so schön wie er war, ein solcher Herr, ein solcher Edelmann, bequemte sich dazu, eine Frau zu nehmen vor der Zeit der Perrücke, der Fettleibigkeit, der falschen Zähne, der fünfzigvrocentigen Wechsel. Er lächelte still, lächelte der Zukunft entgegen und beglückwünschte seine Mutter. Brave Mama! Und Du hast sie die ganze Zeit hindurch für mich aufgespart, Löschen...." Die verschrumpften Wangen der Herzogin nahmen eine fast jugendliche Färbung an. Ich wartete," saa.te sie einfach. Jetzt. ja, jetzt wirst Du glücklich werden!" Meinst Du? Nun wohl, desto besser. Ueber kurz oder lang mußte es ja doch dazu kommen." Die Säge verstummte, und de? Stockfischgeruch verschwand nach und nach in dem Abendwind, der durch ein Fenster hineingedrungen war, welches sich sachte und unbemerkt von selbst geöffnet hatte. .An Frau Rhoda Lawson Spring Lawsonö Cottage. N..shire. .Entschuldigen Sie. daß ich Ihnen

diesmal niazr engttfcy lernte; ade? ich habe Ihnen jo viele ernste und wichtige Dinge im Vertrauen mitzutheilen, daß ich dies wirklich auf meine Weise thun muß. Glauben Sie jedoch nicht, daß ich meine Aufgaben und meine Studien vernachlässioe.... das heißt, jetzt gerade.... aber in Zukunft... O weh, sehen Sie, wie ich verwirrt bin? Kurz, ich verspreche Ihnen. das Englische nicht zu vernachlässigen, denn es ist gar so schön, und ich weiß, daß es Ihr Wunsch ist. ich möchte nicht vergessen, was Sie mich gütig gelehrt haben. Ich bitte Sie. es nicht zu beachten, wenn dieser Brief nicht gut geschrieben ist. nicht einmal gut auf itaiienisch, denn ich schreibe ihn heimlich und habe keine Zeit, an die Syntax und alle andern Listen und Kniffe der Grammatik zu denken. O. meine liebe Frau Rhoda! Wenn Sie wüßten, wieviel sich ereignet hat. seitdem ich Ihnen das letzte Mal schrieb, und welche Neuigkeiten hre Milla f.u berichten hat! Manchmal kommt es mir vor, als vb ich träume, und dann fürchte ich ein jähes Erwachen; und manchmal wieder weiß ich nicht, wie ich Worte finden soll, um dem Herrn zu danken. Wenn tch die Augen schließe, glaube ich von blauer Himmelslust, wie wir sie hoch über uns sehen, umhüllt zu sein; ge wiß recht sonderbar, Sie werden sich wohl auch darüber wundern. Glauben Sie aber trotz alledem nicht, daß ich tolle Streiche mache; ich bin vielmehr sehr ruhig, da ich sehe, daß der Herr vor mir einen lichten, sonnenbeschienenen und mit zahllosen Blumen bestreuten Weg geöffnet hat. Kurz, ich will versuchen. Ihnen alles haarklein zu er--zählen; ich weiß gar' nicht, warum ich eine Art Scheu empfinde, Ihnen alles dies zu sagen, da ich doch so glücklich und zufrieden bin.... sehen Sie, wie thöricht! Erinnern Si: sich, daß ich Ihnen schrieb, ich wolle Nonne werden? Zum Glück rieth mir meine th:ure Mutter Oberin, zu warten und mich zu prü?

sen, ob ich dazu berufen sei! Nun sehe 77' ein. daß ich einen großen Fee: begangen hätte. Aber damals war mir der Gedanke gekommen, weil ich meine arme Gefährtin Giulia Ferranito hatt: sterben sehen (ach! welcherSchmerz war das für mich!) und weil meine theure Freundin Teresa Reccadei die Anstalt verlassen hatte; zudem war Maria San Fermo im Kloster eingekleidet worden, und diese Ceremonie hatte auf ini einen sehr großen Eindruck ge macht. Eigentlich hatte ich noch ein?n andern Grund, aber diesen habe ich niemals ausgesprochen. Ich war nämlich recht melancholisch geworden; am Donnerstag wurden alle andern Zogline in d:s Sprechzimmer gerufen, für mich aber kam niemals jemand, niemals! An diesem Tage wußte ich dann nichts anderes zu thun, als zu weinen, und wenn meine Gefährtinn:.: vom Gitter zurückkamen und mir lustig und zufrieden ihre Neuigkeiten erzählten, gab ich mir Mühe, auch zufrieden zu scheinen, um ihnen nicht wehe zu thun. Die Nonnen waren immer sehr qut geqen mich und sind es zu jeder Zeit geblieben, aber dem Schmerz um di: Mutter, die einem fehlt, ist leider nicht abzuhelfen! Was soll ich also (so daSie ich bei mir selbst) allein in dieser schrecklichen Welt voll Gefahren, Leiden und Schmerzen anfangen, wenn Niemand da ist, der sich meiner annimmt, mich lieb hat und mich in Allem unterrichtet?.. Desbalb hatte ich im Sinn. Nonne zu werben und auf immer bei den guten Schwestern zu bleiben. Aber jetzt, o Gott, ist alles anders geworden.. mein Schicksal, die Welt, alles, alles! Sie wissen ohne Zweifel... ich habe Ihnen schon öfters darüke? geschri:ben.. daß unsere Mutter Oberin. Mutter Maria della Croce. eine gal fromme Frau ist und von Allen geachtet und verehrt wird. Da sie. bevor sie in's Kloster ging, eine Gräfin von Ronano war, fo Hit sie in de: Welt draußen noch viele Freundinnen, die sie oft besuchen und erbauliche Gespräche mit ihr führen und sie um ihren guten Natb bitten. Eine dieser Freundinnen ist eine He?zogin Lantie?i, eine große, hzgereDame, vor der man sich beinahe fürchtete, wenn sie nicht eine sanfte Stimme und ein ungemein liebenswürdige-, einnehmendes Wesen hätte. Eines Tages sagte die Oberin zu mir. ich solle sie zum Gitter begleiten. Sie können sich denken, was für ein Ereignß dies für mich war. Ich zitterte wie ein Enlaub; aber ich wurde ruhig, als ich am Gitter eine Dame sah, die ungemein freundlich gegen mich war und mir sagte, einer ihrer Neffen sei der Vetter des Schwagers einer vertrauten Freundin meiner guten Mama gewesen! Stellen Sie sich vor!... Von meiner guten Mama sprechen zu hören ....die Thränen kamen mir in die Auqen! Die Herzogin (sie war es) tröstete mich, sagte mir viel Liebes und Gutes und versprach, mich wieder zu besuchen. In der That ging nun auch ich beinahe jede Woche in's Sprechzimmer, und die gute Herzogin brachte mir fast immer kleine Geschenke, schöne Heiligenbilder, wie ich sie noch nie gesehen batte, und Gebetbücher, welche mein Glück und die Bewunderung der Gefährtinnen ausmachten. Sie erkundigte sich auch nach meinen Studien und fragte mich übe? hundert Einzelheiten unseres Klofterlebens; kurz, ich wurde gerührt, wenn ich an ihre Güte gegen mich dachte, und mochte kaum den Donnerstag erwarten, un wieder mit der Tante von dem Vetter deZ

Schwagers erner reunsni meiner Mutter zu sprechen. Eines schönen Tages nun, es war erst Dienstag, läßt mich die Mutter Oberin rufen, rückt mir das Mäntelchen zurccht, heißt mich die Handschuhe anziehen, weil ich noch einige Frostbeulen hatte, und sührt mich selbst in das Sp:echzimn-.cr. Und dort, hinter dem Gitter, sehe ich sofort meine liebe Herzogin in Begleitung eines großen, blonden jungen Herrn. Sie können sich denken, wie mi? zu Muthe wurde ich glaube, ich vergaß sogar dasGrüßen. Aber die Herzogin nahm es nicht übel auf; sie war noch freundlicher gcgen mich, als gewöhnlich, und fagte, dieser Herr sei ihr Sohn, welcher von einer Neise nach Rom zurückkomm: und der ehrwürdigen Mutter Oberin einen in Silber gefaßten Rosenkranz bringe, den der Papst für sie gesegnet habe. Ich war sehr erbaut und hörte dem Herrn zu. der mit einer Stimme, die wie Musik klang, so viel Schönes zu saaen wußte und sich auch öiters

an mich wandte; aber ich war so eingeschüchtert, daß ich nicht den Muth fand, ein Wort zu sagen. Als sie im Begriffe waren zu gehen, grüßte er mich aus's höflichste und sagte, er empfehle sich meinem Gebet. Ich betete in der That auch recht von Herzen und dachte an den unerwarteten Besuch und an den Befehl der Oberin, bei meinen Eespielinnen nicht davon zu sprechen, und fragte mich oft recht neugierig, ob die Dame am Donnerstag wohl wieder kommen und allein kommen würe. Aber am gleichen Abend noch l'.eß mich Muttcr Maria della Crocc rusen und fragte mich, wie jener Herr mir gefallen habe. Ich sagte, er scheine mir gut zu sein, wie seine Mutter. Dann sprach mi? die Oberin lange von den Fügungen des He??n und sagte endlich, daß'de? Herzog Lantic?i. da er wisse, welche gute E?ziehung ich hie? im Kloste? erhalten habe, mich zur Gattin verlange. Stellen Sie sich vor. Frau Rhoda. wie ich dastand. Es gab mir einen gcwattigen Stich in's Herz..... ich kam ganz aus der Fassung! Aber die Obem nachte mir Muth und sagte, ich möge nicht e?sch?ecken, sonde?n vielmehr dem Herrn danken, der mich vor. den Gefahren habe behüten wollen, die in der Welt unausbleiblich auf ein junges Mädchen wa?ten, und mich so eine günstige Gelegenheit habe finden lassen, um in einen Stand zu t?eten,' der, wenn auch noch fo unvollkommen' und noch so tief unter dem geistlichen Stande stehend, doch derjenige sei, welchen die Vorsehung den meisten Mädchen bestimmt habe. Sie ergingt sich in Lobeserhebungen über den Her' zog und den Adel seines Hauses und' erklärte mir, wie dankbar ich ihm sein müsse, daß er an eine einfache Pensionärin gedacht habe, während er eine, viel glänzendere Wahl hätte treffen

können. Darauf sagte sie mir, ich solle'

mich drei Tage m stiller Zurückgezogenheit bedenken und die Hilfe des Herrn, der Mutter Gottes und aller Heiligen anrufen, damit sie mich erleuchten und mir den Willen der göttlichen Vorse hunq kund thun möchten. Nun wurde ich sofort ruhig, und nachdem ich den Herrn, die Mutter

Gottes und die Heiligen viel und eifrig, befraat hatte, kam es mir wirklich! vor, als ob sie .ja" sagten, und daß es?

gut wäre, wenn ich einwilligte. Auch

mein Beichtvater war der gleichen Mei-' nung, und als die drei Tage vorbei lnA aIa Waw Jfv r

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einverstanden. Die Herzogin kam sogleich, nannte mich ihre liebe Tochter

und überhäufte mich mit prachtvollen' Geschenken, welche das Entzücken meiner Gefährtinnen ausmachen. Auch'; mein Verlobter kam zu wiederholten'

Malen wieder, und ich oegreise jetzt nicht mehr, wie es in der heiligen Schrift stehen kann, die Frau müsse ihren Mann lieben. Gewiß eine schöne

Pflicht, eine schone Aufgabe!..... Aufrichtig gesprochen denke ich, ich muß wirklich dumm scheinen, weil ich niemals den Muth zum Sprechen fin-' den kann und ganz zufrieden bin, wennich ruhig hinter dem Gitter stehe und ihn reden höre mit seiner Stimme, d!e so sanft, o nein, noch viel besser klingt, als diejenige seiner Mutter, und ihn sehe, wie er jenseits des Gitters seine weiße Stirn und seinen goldschimmernden blonden Bart an die Stäbe lehnt. Ich habe bemerkt, daß er blaue Augen hat. Auch hat er schneeweiße' Hände, die mit einem blitzenden Ring geschmückt sind. Und was für Sachen er mir sagt.... Zum Beispiel, steilen Sie sich vor, daß er so viel von mir habe sprechen hören und daß er mir schon gut gewesen sei, bevor er mich gekannt habe. Da sieht man deutlich,, daß eine Fügung Gottes uns zusammenoefübrt hat. Er sagt, er werde alles thun, um. mich glücklich zu machen, er werde meine leisesten Wünsche erfüllen; auch ist mir zuliebe ausgemacht worden, daß wir sofort nach der Hochzeit naS Astianello verreisen werden. Ach, denken Sie. mein liebes Astianello,' das ich zehn Jahre lang nicht mehr gesehen habe! Es wird mir gewiß recht weh thun, das Kloster, die guten Schwestern und meine Gespielinnen zu verlassen; aber so sehr es mich auch schmerzt, bin ich dennoch glücklich (das, ist wohl recht schlimm von mir?) und! es kommt mir, wie ich Ihnen bereits; gesagt habe, vor, als sei ich in einer, andern Welt. Meine Freundinnen bewundern mein Glück, die Schwestern sind äußerst zufrieden, wenn sie auch jeden Augenblick von den Leiden des Ehestandes sprechen; aber ich glaube,, sie reden so. weil sie daö tbeu mcht!

XVomen as Well as Men Are Made Miserable by Kidney Trouble.

Kidney trcuble preys tpon the mindr discourages and lessens amfc'tion; beauty, vigot , , ar' :heeri'u!ness soon i't Q j fc cisaj ctr whsn the kid7Tr!nt?'V& r.ey. are out of erder -WM. cr d :eascdTfjCfe&j-. K.dney trouble has t ' -'VSH kcc me so prsvalent " lilvlf 1) 'kt 3 nt uncommon VwstL. or a chili to be born J 'XS MAvt 2!lii5:d with veak kidU vVifc- neys Ihe child urinZlr a-es too often, if the urine scalds the slesh or if, vhen the child reaches an age when it shculd be able to control the passage. it is yet afflicted with bed-wetting, depend upon it. the cause cf the diff iculty is kidney trouble, and the first step should be towards the treatment cf !he important organs. This unpleasant trouble is due to a diseased conditien of Ihe kidneys and bladder and not to a habit as most people suppose. Womcn as well as men are made mis

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gut verstehen. Mich vuntt, ich möchte um alles Gold der Welt keine Nonne werden, und der Herr sei überaus gütig gegen mich gewesen. Entschuldigen Sie diesen schrecklichen Brief. Denken Sie sich nur, wenn ich englisch geschrieben hätte, mit all den verwickelten should und would! Ich werde Ihnen wieder schreiben, um Ihnen anzuzeigen, wann die Hochzeit ist. Wer weiß, ob wir nicht in Astianello bleiben? Denken Sie! In Astianello im Frühling mit ihm.... ich wollte sagen mit meinem Gatten. Ein son derbares Wort, nicht wahr? Vergessen Sie den Namen nicht: Giuliano.... Herzog Giulino Lantieri... Ich aber habe ihn bis jetzt immer Herr Herzog genannt, und er sagt Fräulein zu mir. Wie wird es wohl klingen, wenn er Milla sagt!..... Gestern habe ich viel geweint; ich. dachte an meine gute Mutter, die ich nie gekannt, und an meinen Vater, den ich fo früh verloren habe. O, wie werden sie sich freuen im Himmel!. Schon wieder kommen mir die! Thränen in die Augen. Entschuldigen! Sie diesen Brief; weiß Gott, wie vieles Fehle? darin sein werden. Schreiben.' Sie mir recht bald. Ich verbleibe Ihre! glückselige Schülerin Turin, im Kloster der... Milla d'Astianello. P. S. Vergessen Sie den Namen nicht.... Giuliano." 3. C a p i t e l. Nach Astianello kam die überraschende Nachricht in einem langen Briefe, welchen der Vormünd an den Gutsverwalter schrieb. Die Hochzeit' sollte an dem und dem Tage in Turin gefeiert werden, und sechs Stunden nachher würden die Neuvermählten' bei derEisenbahnstation anlangen.

wo die herrschaftlichen Kutschen bereit!

sein sollten, sie nach der Villa abzuholen. Zudem wurde befohlen, die Wege mit frischem Kies zu überführen, das blaue Gemach, das Schlafzimmer, mlches auf die Terrasse ging, zu lüfte!?

und für das junge Paar herzurichten.-

und die Mahlzeit für zwn Personen um sieben Uhr bereit zu halten. Diese unerwartete Anzeige, dieser

Wind, der sich so plötzlich in der Atmo-. sphäre erhoben hatte und einen neuen' Herrn herwehte, erregte großes Aufse-

den. Wer war er? Wie fah der Brau-

tigam des Fräuleins aus? Das prt' vilegire Westen, welchem ein derartiges Glück zu Theil geworden? Die Berichte kamen nur spärlich und vereinzelt; etwas allerdings der-' nahm man von diesem verwünschten Bräutigam. Er war ein Herzog.... al-! so ebenfalls ein , Hochadliger und hatte bis jetzt ein lustiges Leben geführt... und nun nicht mehr vnl Geld. Es hieß! auch, er sei sehr schön, und das Fräulein habe sich im Kloster in ihn verliebt eine schlaue Mutter habe die Sache einzufädeln gewußt. Ihre Woh nung fei nicht bereit, und deshalb kämen sie nach Astianello. Die Neugierde unter den gutenLeuten war groß und auch die Ungewißheit. Wie würde es mit dem neuen Herrn gehen? Wer würde befehlen, er oder sie? Und das Gestüt? Verstand er wohl etwas davon? Würde er es wohl in gutem Stande halten? Auf den Triften wurde von nichts Anderem gesprochen. Und je näher der Tag der Ankunft heranrückte, desto mehr hielt eine heimliche Furcht vor dem unbekannten Gakten des Fräuleins das dienende Personal auf dem Landgute in Aufregung und in einem freundlicheren und weniger egoistischen Verkehr. Endlich brach der große Tag an. Ein lauer, heller Tag, einer der letzten de April, ein wahrer Hochzeitstag. Der Gutsverwalter gab genaue Befehle: um vier Uhr Nachmittags auf die Station den Landauer mit vier Pferden und einen Jäger zu Pferde, als Be'gletter des Wagens, gerade Drollino, welcher der geschickteste und stattlicküe Rgifir aus hra &acan(2iitx war. lFortsejung sslgt.)

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