Indiana Tribüne, Volume 24, Number 185, Indianapolis, Marion County, 23 March 1901 — Page 2

hulaSn Um i. Billiarä Hall, 192 Ost Washington Straße. J0I111 "Woilaclier, Eigenthümer. Jacob Roller, öO VO. Washington Str. Restaurant und Sample Noom. Euter Lunch und vorzügliche Getränke. Offen Tag und Nacht.

Einheitliche Eyegesetze

ig nosulfit gegen die Schwindsucht.

JoseghJJ

cliaub.

Wein, Bier, Billiard und -Pool Halle. JniPortirte Weine eine Spezialität. 138 Ost Washington Str. VZees Teledho 82. Jndianavolis. Gutes Bier, Importirte Weine feine Cigarren. Jeden Samstag warmer kunch CHAS. L0EWER, 1809 Süd East Straße. In der Deutschen Wirthschaft

von

WM. FRICK, INo. 507 Oft Washington Strafe, findet n-.an feinstes Home Brew mit schmack haftem Lunch zu jeder Stunde des Tages. Arcade Kneipe. Feine importirte und einheimische

XZZT Weine, "wj Gute Cigarren. Das beste Bier in der Stadt ..stets frisch an Zapf JOHN WEBER, Sigenthömer. HOTEL - RESTAURANT. BISMAECK, CLIcaSo. 18Q-18S Randoldh St. : Sammelplatz der Deutschen.:

svM j

y

icltfl

I am on a Tear. Whcn I can't Btarni, teal vay pocketbooi epODge vay clothes and, CANT ME HOME. My Tincoe ia Keuideute . Uqaor bad at JOHX KUECULER, 1012 Eaet Washington Street. Keep tbie out es tbe Newcnapero &nd teil nt wife ii wa HD oM fetomM.a Trouble-

sms rvf" ""'rc r f V 1 Ä WWtm

V

RlPANS TABU1ES

re inter.dcd sor childrcn, tadle and all who prefer a rncdicine disguised as corw . VX 9 . -

lecnonery. i ticy mzy now oe bad (put cp in Tin Boxcs, scventj-twö ia a box price. twenty-sivc cer.ts or fivc txxxes of

cnc dollar. Any d rügest wHl get thea

ii you inmt, and they may alvay be rj

obtaincd by rcmitüng tbe pnccto' y"V

mm TnaUinorM? rKamtml

u. muuiu Viiitnuu;! .

ÄvS

ff

M SV mvct

Auf seinem Gebiete des CioilrechtZ besteht in den Vereinigten Staaten ein

solch' wüstes Durcheinander wie aus demjenigen der Ehegesetzgebung; und dies istdurch die Frivolität, mit welcher in gewissen Staaten eine förmliche Ehescheidungs - Industrie betrieben wurde, noch verschlimmert worden. So gehört es zu den alltäglichen Vorkommnissen, daß Jemand, welcher feer Ehefesseln müde ist, seinen Wohnsitz aus seinem Heimathsstaate zeitweise dem Namen nach nach einem anderen Staate, wo Scheidungen leicht zu erlangen sind, verlegt und sich dort scheiden läßt. Derartige Scheidungen werden nun zwar nicht überall als zu Recht bestehend anerkannt, aber häufig führen dieselben doch zu schlimmen Complicationen. Ein New Forker kann sich beispielsweise in Süd - Dakota scheiden lassen und dort zum zweiten Male heirathcn, während das Gericht seines Heimathsstaates seine erste Ehe noch als zu Recht bestehend und ihn selbst eventuell als Bigamisten betrachtet. Auf Beseitigung dieser Uebelstände arbeitet die National Reform Association", welche in allen Staaten durch Zweigvereine vertreten ist, mit einer Gesetzvorlage hin, welche bereits mehreren Staatslegislaturen unterbreitet ist. Die Association hat außerdem die Gouverneure aller Staaten ersucht, Commissäre zu ernennen, welche für die Annahme einheitlicher Ehegesetze in der ganzen Union Wirkerl sollen. In 32 Staaten sind bereits vom Gouverneur Commissäre für den genannten Zweck ernannt worden. Die von de? Association ausgearbeitete Vorlage bestimmt, daß eine Person nur in dem Staate, in welchem sie seit zwei Jahren ansässig ist. eine Scheidungsklage anhängig machen kann. Der Kläger muß ferner die'ehrliche Absicht haden, seinen Wohnsitz in dem Staate beizubehalten. Ferner schreibt das Gesetz vor, daß eine Ehescheidung, die in Abwesenheit der verklagten Partei bewilligt wurde, erst sechs Monate später in Kraft treten soll. Im Falle die Scheidungsklage der verklagten Partei nicht durch einen Gerichtsbcamten einaehindigt werden kann und die Vorladung durch eine Zeitungs - Annonce erfolgen muß. soll ein Scheidungsdekret ebenfalls erst nach Verlauf eines halben Jahres giltig sein. Das Gesetz würde die Rechte verheiratheter Personen schützen, welche unter den Herrschenken lockeren Gesetzen gefährdet sind. Des Ferneren enthält die Vorläge Bestimmungen bezüglich der Gründe, auf welche hin Ehen geschieden werden sollen. Zur Zeit gilt in allen Staaten, mit Ausnahme von Süd-Carolina, welches keine Scheidungsgesetze hat, die Verletzung des Treugelöbnisses als ein absoluter Scheidungsgrund. In nahezu allen Staaten bildet physische Unfähigkeit einen Scheidungsgrund, sowie auch treuloses Verlassen. Die Zeit für solches treulose Verlassen variirt von sechs Monaten in

Arizona bis zu einem Jahre in zwanzig Staaten, zu zwei Jahren in zehn Staaten, zu drei Jahren in elf Staaten und zu fünf Jahren in drei ande-

ren Staaten. Trunksucht ist in allen bis aus zehn Staaten Scheidungsgründ. Haft Ngen eines Verbrechens oder Ueberführung eines Verbrechens bildet in allen Staaten und Territorien außer sechs einen Scheidungsgründ. Grausame Behandlung, unerträgliche Grausamkeit, äußerste Grausamkeit, wiederholte Grausamkeit bilden in allen Staaten außer sieben einen Scheidungsgrund. Richternährung von Seiten des Gatten ist ein Scheidungsgrund. Die Zeit variirt von sechs Monaten irc Arizona bis zu einem Jahre in sechs Staaten, zwei Jahren in Jndiana und drei Jahren in Delaware. In den übrigen Staaten ist keine Zeit festgesetzt. Betrug und betrügerischer Kontrakt bilden Scheidungsgrund in allen Staaten. Abwesenheit ohne von sich hören zu lassen ist ein Scheidungsgrund und die angegebene Zeit schwankt von drei Jlhren in einigen Staaten bis zu sieben

in anderen. Freiwillige Trennung auf fünf Jahre bildet in Wisconsin einen Scheidungsgrund. Unbeherrschbares hitziges Temperament, Gewaltthätigkeit oder Ausschweifungen und dergleichen sind in einer großen Anzahl Staaten Schcidungsgründe. Irrsinn, Blödsinn zur Zeit der Heirath, unheilbarer Wahnsinn bilden in mehreren Staaten Scheidungsgründe. In verschiedenen Staaten umfassen andere Scheidungsgründe notorische Unsittlichkeit des Gatten vor der Heirath, der

Gattin jedoch unbekannt; Rechts-

slüchtigkeit des Gatten;grobe Pflicht

vernachlassiauna: Unfähigkeit des

Mannes und der Frau, friedlich bei

sammen zu wohnen; Vagabundage des y ii r rm

walten u. . w. ÄN a iglen, eye erne

Ehescheidung erreicht 'werden kann, variirt von sechs Monaten in sechs Staaten bis zu einem Jahre in 36 Staa

ten und Territorien und drei Jahren in drei anderen Staaten. Im Staate

New Fork wird absolute Ehescheidung

nur wegen Ehebruchs bewilligt. Vielversprechender An

fang. Arzt: .Bedauere lebhaft,

Durchlaucht, aber mit der schonen Le-

bensregel: Wein Weib Gesang

müssen Durchlaucht brechen. Durchlaucht: Aeh Sanitätsräth

chen wirklich so ernst äh? Na werd zunächst Gesang

zgewohnen! -

Ein neues Mittel gegen die Schwindsucht, das Dr. med. Simon in de: neuesten Nummer der Sozialen Praris" empfiehlt, scheint, wenn es sich bewähren sollte, geeignet zu sein, dieser gefährlichsten Seuche energisch auf den Leib zu rücken. Vor zehn Jahren etwa machte man die Beobachtung, daß lungenkranke Arbeiter, die in tenKochräumen von Cellulosefaöriken beschästigt waren, nach gewisser Zeit gesund wurden. Die heilende Wirkung schrieb man den dort befindlichen schwefligsauren Verbindungen in Gasform zu. die aus den Kochapparaten, worin fein zerkleinertes Fichtenholz und Schwefelsäure zusammen hoher Temperatur ausgesetzt waren, aufstiegen. Dieser von der Natur gegebene Wink führte zur Herstellung des Lignosulfit" aus jener Kochlauae. Es ist dies eine dunkelbraune Flüssigkeit, welche die wirksame gasförmige schweflige Säure, chemisch gebunden und daher einathembar. nebst flüchtigen aromatischen, ozonreichen Substanzen des Fichtenholzer enthält. An der freien Luft gehen diese flüchtigen Bestandtheile sofort in diese über. Um daher die Luft eines Raumes mit diesen Gasen zu sättigen, braucht man nur eine möglichft große Verdunswngsoberfläche des Lignosulfit herzustellen, wie es in der einfachsten Form beim sogenannten Zimmerapparat geschieht. Es rinnt dabei aus einer oberen Schale tropfenweise über Tannenreisig (ähnlich wie bei Gradirwerken) eine Lösung von einem Theil Lignosulfit in drei bis vier Theilen Wasser in eine untere, und schon in wenigen Minuten verbreitet sich das Gas. am Gerüche kenntlich, im Zimmer. Dort halten sich die Patienten täglich ein bis zwei Stunden auf und machen methodische AthmungsÜbungen, damit die bei der Schwindsucht allzu oberflächliche und besonders für die Lungenspitzen ungenügende Athmungsthätigkeit wieder gehoben wird. Ueber die Wirkung des Lignosulfit auf den Herd der Schwindsucht läßt sich in aller Kürze bei Fällen, die jetzt in Volksheilstätten behandelt werden. Folgendes sagen: Das Gas dringt mit der Athmungsluft überall dahin, wohin diese selbst gelangen kann, also bis in die feinsten Bronchien, bringt die etwa dort stagnirenden Krankheitsprodukte zum Aushusten was bisher bei der Schwindsucht von unseren AusHustmitteln vergeblich angestrebt wird und regt mächtig die Ausscheidung weiterer, nunmehr flüssiger Krankheitsprodukte an. Dadurch . werden aber vor Allem die verödeten Bronchien wieder für Luft durchgängig. Dr. Simon wendet das neue Heilverfahren bereits feit zwei Jahren in seiner Privatpraxis an. Ev hat für die VolksHeilstättenbehandlung geeignete Kranke durchschnittlich in sieben bis acht Wochen geheilt, während die HeilstättenbeHandlung immer mehrere Monate erfordert. Die große Volkswirthschaftliche Bedeutung des neuen Verfahrens erblickt Dr. Simon darin, daß es auch ambulatorisch ohne Verufsst'orung angewandt werden kann und daß seine

Anwendung eine wesentliche Verkurzung der Behandlung ermöglicht.

Moderne MasSzinenwaffen.

Selbst in militärischen Fachblättern

werden die seit mehreren Jahren bei fast allen Heeren erprobten Maschinen-

wehre oft als Maschmengeschütze be

zeichnet. Das ist vollständig unzutref-

jend, wenn schon zugegeben werden muß, daß das Maschinengewehr in seiner äußeren Erscheinung mehr einem

Geschütz als einem Gewehr ähnlich

sieizt. Schon die Einlagerung des Ge

Wehrlaufes in ein weites Broncerohr,

das als Wasserjacke zur Abkühlung des

Laufes beim raschen Schießen dient.

macht die Anordnung des Maschinengcwchrs auf einer Lafette erforderlich;

bringt man dies dann noch mit einer Protze zum Fortschaffen der Munition

m Verbindung, so entsteht ein Fahr

zeug, das einem Feldgeschütz so ähnlich

sieht wie ein Ei dem andern, ohne ein wirkliches Feldgeschütz zu sein. Das Hauptmerkmal muß bei beiden Arten von Maschinenwaffen die zu erzielende Wirkung sein, die ebenso grundver-

schieden ist wie zwischen Geschütz und

Gewehr. Beim Geschütz soll ein schwe

res. mit Sprengwirkung versehenes, Geschoß, also eine Granate oder ein Schrapnel, auf große Entfernungen gegen lebende und todte Ziele wirken.

während das Gewehr nur ganz kleine

Vollaeschosse von dem Kaliber der ge-

bräuchlichen Handfeuerwaffen auf nicht so weite Entfernungen verschießt. Bei demMaschincngewehr, System Maxim, wird der Rückstoß nach dem Schusse dazu benutzt, den Verschluß zu öffnen, die abgeschossene 'Patronenhülse auszuwerfen, eine neue Patrone einzuführen. den Verschluß zu schließen, das

Gewehr zu spannen und die Patrone

abzufeuern, alles in selbstthätiger

Weise und ununterbrochener Reihenfolge, fo lange noch Patronen auf dem, in der Regel mit 250 Stück beschickten Ladegurt vorhanden sind und kein

Versager eintritt, bei dem natürlich

ein Rückstoß ausgeschlossen ist. Die

Schießleistung dieses Maschlnenge

wehrs entsprich! in ballistischer Hinsicht

iro Allgemeinen zwar nur den Leistun gen anderer Gewehre von gleichem Ka

liber; aber die Möglichkeit, daß der eine das Maschinengewehr bedienende s r i cmr. i. ". ?i-.r.

scoue in einer linuie tju 'vcyufl

abgeben kann, hebt es über alle anderen Gewehre empor und bringt eine Leistung hervor etwa wie ein Zug Infanterie, denn das Maschinengewehr ist so eingerichtet, daß der Schütze es nach rechts und links bewegen, also damit streuen kann. Eine ähnliche Eonstruction wie dieses Gewehr hat auch das Maxim-Maschincngeschütz. das ein Rohr von 37 Millimeter Kaliber aufweist, zu dessen Abkühlung beim (?chie ßen ebenfalls eine Wasserjacke vorhan den ist. Diese Geschütze verfeuern gewohnliche Granaten und Stahlgranaten. wobei eine Feuergeschwindigkeit von 300 Schuß in der Minute erreicht werden kann. Sie habcn im Transvaalkriege auf Seite der Buren außerordentliche Wirkungen aufzuweisen gehabt. Für die Einführung eines solchen Maschinengeschützes in die Feldartillerie regulärer Heere liegt zunächst ein Bedürfniß nicht vor. da man mit den modernen Schnellfeuerfeldgeschü-

tzen ausreicht. Eine neue Stadt in Norwegen. Im äußersten Norden der skandinavischen 5zalbinsel wird jetzt am Ofo-,

ten - Meerbusen ein neuer groger yafen erbaut, der für die Ausfuhr des in

Lappland massenhaft vorhandenen Eisens dienen soll. Besonders haben die Eisenbergwerke von Gellivara und

Luosavara in den letzten Jayren tu nen derartigen Ausschwung genommen.

dan eine leicktcre Ausfuhr des gewon

nenen Eisens als eine dringende Noth-

wendiakeit ersmien. Der neue Vasen

wird den Namen Victoria - Hafen er

haUen. und sem ganzer nördlicher Theil wird mit einer Uferlänge von fast einer Mäle und den anliegenden Grundstücken ausschließlich für die

Verickiffuna der Erze aus diesen vei-

den Eisenbezirken bestimmt sein. Au-

nerdem bat die norwegische Regierung

ein großes Gelände auf der Südseite

des Hafens angelaust, 'er Äau ge-

sckiebt nach dem Muster des Hafens

ton Duluth am Superiorsee. Die Ge-

sammikosten für die Quais und anderen Anlagen werden auf ca $1,000.'

000 gschztzt. wovon die für die Versciffung der Erze bestimmten, Quais allein ca. $700,000 erfordern werden.

Auch die Plane für die Anlage der zu dem Hafen gehörigen neuen Stadt sind fertiggestellt und viele Häuser und

sogar einzelne Straßen bereits vollendet. Neuerdinas sind übriaens wieder

neue Eisenerzlager von gewaltigem

Umfange nn Gebiet von Lavpmarlen entdeckt worden, zu deren Ausnutzung

bereits Schritte aescveben ino. Man

erwartet von. ihnen eine Produktion

von 5000 Tonnen vearveueten 5rzeL

täglich. Einige Eisenlager sind sui $100,000 von einer belgischen Gesellschaft angekauft worden, und verschiedene enaliscbe und deutsche Sachver-

ständige haben in letzter Zeit dieses

Gebiet nach wetteren Schätzen an Elfen

und anderen Mineralien durch ucht.

In Norwegen ist eine besonders gün-

stige Gelegenheit zur Schaffung oergbaulicher Unternehmungen gegeben, da

der Finder eines Minerallagers. . sc weit es sich auf öffentlichen Grund uni: Boden befindet, zu dessen Ausnutzung

ohne weiteres berechtigt t; er yar nur die Pflicht, seinen Anspruch anzumel'

den und sich bescheinigen zu lassen.

Täglicher Marltliericht.

Arsenik im Kunstdünger.

Vichmarkt. Jndianap'ls Union Vic!?höfe, 23. R in d v i e b. Auserlesene bis priia Stiere, 350 Psd. ui.aufwärts 55.00 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und aufwärts 4.50 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Psd 4.40 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Vsd. Stiere 4.10 Mittlere ois gute Stiere 900 bis 1100 Pfd 3.85 Gute bis gewählte Rinder. 3.75 Mittlere bis gute Rinder. 3.35 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kübe.. 3.60

Mittlere bis gute Kühe.. 8.00

Gewöhnliche alte Kühe.. 1.75

Kälber 5.50

Schwere Kälber 3.00

Prima bis fancy Export

Bullen 3.60

Gute bis gewählte Schläch

ter Bullen 3.60

Gewöhnliche bis gutcBullen 2.50 Gute Kühe mit Kalb $30 GcwöhnlicheKühe mit Kalb 16

Schweine.

Gute bis gewählte, mitt.

lere und schwere $6.00

Gemischte. schw.Packing 5.85 Gute bis gewählte leichte 5.70 Gewöhnliche leichte 5.65

Pigs 5.00

Roughs 5.25

S.ch a f e.

Gute bis gewählte Lämmer 5.00 Gewöhnliche bis mittlere

Lämmer 3.50

Gute bis gewählte Schafe 3.50

Ordinäre bis gu!e Schafe 2.50

toacrs 2.25

Böcke, per 100 Pfd 2.50

März.

5.50 5.00 5.00 4.60 4.40 4.35 3.60 3.25 4.00 3.50 2.75 7.00 5.00 4 25 3.85 3X0 40 2(

6 074 6.00 5.77-5 5.70 5.60 5.75

5.40 4.50 4.00 3.25 3.00 3.25

Man weiß, daß in England viele

Leute durch Biergenuß erkrankt sind, und daß die Untersuchung im engli.

schen Bier Arsenik gesunden hat. m m rfm rf - Ii

Ver erfte uf war: cayrungsmilieiverfälschuna! Und er war nicht unbe-

gründet. Es lang nachzuweisen, daß

manche Bierbrauer das Malz durch

verdorbenen Zucker ersetzen. Daraus

ergab sich aber der Schluß, daß Gly-

kose überhaupt ein Trager von Arse

nik - Elementen sei, und alle Syrups wurden als verdächtig erklärt. Andere Forscher untersuchten jedoch wahres Bier, solches, das mit Hopfen und

Malz hergestellt wurde es scheint. daß es noch einige Flaschen hiervon gab und überzeugten sich, daß auch in diesem Arsenik enthalten war. Die Quelle, aus welcher der Arsenik ins echte Bier gelangt, sind die künstlichen Düngungsmittel, welche in England, bei der Erschöpfung des Bodens, bekanntlich in überreichem Maße zur Verwendung kommen. Die Mehrzahl der zur Düngung benutzten Chemikalien enthält Superphosphate. Diese werden gewonnen, indem man stickstofshalti'ge Stoffe mit Schwefelsäure behandelt. Letztere aber wird aus den unreinsten Stoffen erzeugt, zumeist aus arsenikhaltigen. Die arsenikalischen SuperPhosphate, über den Boden gegossen, akkumuliren mit der Zeit beträchtliche Arsenikmengen im Erdreich. Aus dem vergifteten Boden steigen dann die Arsenik - Moleküle in die Stiele, in die Blüthen, in die Körner der Pflanzen. Damit eröffnen sich nette Aussichten. Wo giebt es heute eine höhere Bodencultur ohne Kunstdünger? So sind wir also von allgemeinem Arsenizismus bedroht, und Raspail scheint Recht zu behalten. Dieser berühmte Naturforscher behauptete bekanntlich die Allgegenwart des Arseniks und machte sich anheischig, sogar in Stuhllehnen Arsenik zu finden. Zukünftiges. Und welchen Beruf hat Ihre jüngste Tochter er-wühlt?-.Die ist lenkbare Lustschif. ftrin."

Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Dutzend. Citronen' $3.00 für 360. Aepsel, $1.75-$4.50 pcr Faß. Feigen, 12c-15c. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Persische 5c pcr Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 pcr Hundert. Cranbcrrics $2.75 pcr Vushcl Crate Orangen, $2.50 $3.25 per Box. Erdbeeren 25c per Quart. Nhubartz 30 35c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.50 pcr 100. Zwiebeln, Spanische $2.00 rcr Crate:

rothe Globe $1.50 per Bushcl ; weiße Globe $3.50 per Faß.

Kartoffeln, $1.45 pcr Faß; prima Burbanks und runde weiße 50c per Vushcl; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 pcr Faß.

Illinois $2.75.

Cllery, 40-65: pcr Bunch. Weiße Rüben 90c per Faß. Reue Gemüse. Vlun-.cnlohl $1.50 pcr Dußcnd Schallots pcr Dutzend Bunchcs 40c Tomatocs Cra:c von 6 Körbchen $4 Radieschen pcr Dtzd. Bunchcs 50c salat 11c pcr Pfund; Kopfsalat $00 $4.00 pcr Faß Spinat, 40c per Duhcnd Bunchcs. Rothe Rüben 40c per Dtz. Bunches Kehl $1.25 per Faß Oyster P!ant-25c für 2 Dtz. Bunchcs Rhnbarb 30 40c pcr Dutzend.

Schultern, Engl. Curcd 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 8c; 10 bis 12 Nfund 8s c ' ' Gepöckcltcs Schweinefleisch, Knochen, loses Fancy Pig $19.00; Klares Bears 18.00; Family 16.50; Short Elcar 15.00: Rumvf 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, 12c; Außenseiten 10c; Innenseiten 13c; Knöckcl 13c. " Schmalz, in Ticrccö, 1. Qualität 9s:; 2. Qualität 9s:; 3. Qualität-8ic

Würste, Geräucherte 2

Frankfurter 7tzc; Wicnerwurst 7Zr: Knackwurst 7c; Bologna in Därmm

2-, 'ii Jtueg t4C.

Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6-7c; hiesige stiere 7- 7c; hiesiae Rinder 350 bis 500 Pfund 6c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c;

Kühe 550 bis 650 Pfund 6jc; Stier

Vordcrvicrtcl 7c; Stier Hinterviertcl 9ic; Rind Zintcrvierte! 8c; Rind Vor derviertel 6c; Kuh Vordcrvicrtcl 5c; Kuh Hintcrvicrlcl 74c. Frisches Kalbfleisch Kälbergc; Hintcrvicrtcl 13c; Vordcrvicrtcl 8c. Irisches Schaffleisch Lämmer per Pfd. Sc; chafc 7c; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c.

Frisches Schweinefleisch. Loins 8c-

9c ; Eottaze i-chinlcn 7fc ; gcyau

tc:e Schultcrn 7c, frische Schinken, 18

Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender

loins 18c ; Spare Ribs 7c ; Tail

Boncs 5c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Curcd Schinken Erste Quali

tät: 20-18 Pfund llc; 15 Pfund 114c;

12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Pfund 10s c; 15 Pfund 10s c; 12

Pfund z 10 Pfund Hie.

Ealifornische Schinken 6 bis 8 Pfund 8ic; 10 bis 12 Pfund 8c; 12

bis 14 Pfund .

Frühstück Speck Klarer English

Curcd 14c; gewählter Sugar Cured

134c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c;

10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c;

6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c

Speck, Engl. Gewählter, 8-bis 10 Pfund im Durchschnitt, 12c; 10 bis

12 Vwnd im Durchschnitt, 12'.

Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf.

im Durchschnitt, 9c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 9$c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9c; Klare Bellies.25bis 30Pfd.,9Zc; 18 bis 22

Psd.,9zc;14biS16Pfd.,10ic; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9ic; Äücken 12 bis 16 Pfd., 9c; Klare Rücken 6bi59

Pfd., 9Ze.

Fische, Austern und Wildpret. Händler'Prcise: Clams Little Rccks 75c per lfo. Hummern 25c pcr Pfund. Shrimps $1.25 per GalloneAustern BejleNnItimnv ..cuv.

i I- - - v.i.vwnvU(lV ards, $1.00 per Gallone; beste Balti

kimore elecis, tfi.io pcr Gallone; Ners Nork Counts. 51.00 ber friiTiWf. Y?

Vork Culls, 70c per Hundert; Blue Points in Schalen. 75c per Hundert. M..n r

nuiicrn in anncn New Nor? Counts 35c: !X. S. SV l? .

' -V- - vv 'WliUt? 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. -. . tv .

isc; n. iöc. See-Fische. Knochenlos 55?: c,.

bringe 6c; Perch 5c; Weißfisch 9fo ce Forellen 94c: 9?pS nntir ei,.

- i. -t U JV, Kennebec Hechte 15c; Blausische 10c Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c; Catfisch 10c; Ro.l Pickcrel 10c; Ro.S Pickerel oder Blue Pike 6c: Black 26

15c.

H

S

Getreide. Weizen-No. 2 rotbcr 764c auf 5,

Geleiscn, 764c von der Müble : Na.

rother 724-744c; Februar 76jc aus den Geleisen; Wagcnweizcn 76c. Korn-No. 1 wciß 414j; No. 2 weih 414c; No. 3 weiß 414c; No. 4 weiß

öii-6v$c; no. 2 weiß gemischt 39c; No. 3 weiß gemischt 39f c; No. 4 weiß gemischt 35-37f c; No. 2 gelb 39c; No. 3 gelb 40c; No. 4 gelb 36 - 38c; No. 2 gemischt 39f c; No. 3 gemischt 39fc; No. 4 cemifät 35?-375c: an

- w i Kolben 38c.

Hascr-No. 2 weiner 284c: Ro. 3

weißer 274c; No. 2 semiiebter SiNe:

No. 3 gemischter 25c

Heu-altes No. 1 Timotlw 12.50-

13.00 No. 2 Tirnothy 11.00-12.00.

Kaffee. Folgendes sind die Jndianavoli,

Preise :

Gewöhn!, bis guter 12c-18e: vrima

bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c;

woiocn vtio 23-26; Java 28-Slc.

In Packcten: Ariosa $12.25, Lion 12.25. Jersed

12.25, Caracas 11.75, Dillworth'k 12.25 Dutch Java Blcnd 16.50. Mai!

Pouch 12.25, Gates Blcnded Java

12.25.

Grocexies. Äuöer Dominoes 6.17c; Stückzucker

6.17e; pulvcrsirter 5.77c; MX pul verisirter 5.62c; Standard granulirter

5.57c; seiner granulirtcr 5.57c; CubeS 5.92c; Confectioners' A 5.42c; Nidge wood A 5.17c; Phöni; A 5.12c; Empire

A 5.07c; Ideal Extra Golden C 4.92c; Windsor Extra C 5.72c; Ridgewood

extta E 4.82c; gelber C 4.72 ; 16 gel

ber 4.57.

Eingemachte Früchte BlackbenieS, 3

Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf.,

$2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas,

Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; Scc onds, 3 Pfund, .$1.25-1.45; grüne

Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen

$1.10-$1.7ö; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker.

korn 80c $1.40; Apfclbuticr, per Dutzend, 3 Pfund, 95c.

Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 10c Eier, 10c per Dutzend. Hühner 7c; Turlcys : jungcHShne IC Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 5c ; alte Hähne 4c; Culls und Krumbrüstige 4c ; En:cn 6c; Günie 5.40-6.00.

Käse. Engros Verkaufspreise, Jmportirter Schweizcrkäse 27c pcr Pfund; einheimischer Schweizerkäse 17c; Wisconsin Crcam Käse 10c-12c; New York Ched. dars 13c; einheimischer Limbirgcr 13c; Brick 14c. , Kohlen. Tonne K Ivn Anthracite $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4.00 2.15 Winifrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block.. .3.50 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack. 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Cole 11c per Bush. $2.75 pe, 25 Bushel. $1.50 per 12z Bushel. Zerkleinerter Cc 13.' pe:Bu. $3.25 per 2$ B. $1.75 c 125 Bu.