Indiana Tribüne, Volume 24, Number 184, Indianapolis, Marion County, 22 March 1901 — Page 5
Jndiarm Tribüne. 22 . März 1001.
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SmithCcnter in'KanfaS kann sich einer Trauung per. Sprachrohr rühmen. Dort wurden Dr. Jo feph und Frl. Belle Neid, zwei im Pesthause deternirte Pockenkranke, mittels des Megaphons vom Pastor M. Meredith, cvpulirt, während er ca. 50 Schritt entfernt stand. Er rief die Trauungsfor:nel durch ein Schallrohr, während das Paar vor einem Fenster einander die Hände reichte. Die Stadt Deadwood in Süd - Dakota wird moralisch. Der dortige Mayor hat nämlich einen Ukas erlassen, demzufolge von jetzt ab die Wirthschaftsbesitzer keine Minderjährige in ihren Lokalen dulden dürfen. In diese Kategorie fallen die Boten, Zeitungs- und Schuhputzer - Jungen etc. Auch sollen alle Musik- und Hazard - Automaten in den Wirthschaften verboten 'werden. Eine der neuesten Erfindüngen auf dem Gebiete der Mechanik ist in den Werken der BaltimoreE!??ctric & Refining Co." zu Canton eingeführt worden. Es ist dies ein mit Elektricität betriebener Hammer, der 1500 Pfund wiegt und zum Strecken von Kupferplatten benutzt wird. Bisher wurde diese Arbeit von 20 Schmu den besorgt, durch die Einführung des Hammers werden jedoch elf derselben überflüssig. Der, elektrische Hammer ist eine Erfindung eines der Angestellten der Werke; angeblich existirt in dm Ver. Staaten keine äbnlick, Masckine.
Depeschen.
Der Libell - Prozeß der
Chainberlains.
London. 22. März. In der Kings Bench - Abtheilung des High Court of Justice wird augenblicklich die Libell-Klage von Arthur Chamberlain, Bruder des Kolonial-Sekretärs Joseph Chamberlain. und Neville. Sohn von Arthur Chamberlain, gegen den Star" und den Morning Leader" verhandelt, die während, der, letzten britischen Wahlkampagne ernste Anklagen gegen die Chamberlain erhoben hatten, im Wesentlichen dahinlautend. daß die Chamberlains .ihren politischen Einfluß mißbraucht hätten, um Kontrakte für die Lieferung von Kriegsmaterial für Kompagnien, an denen sie interessirt sind, zu erhalten..-. -, Herr. Arthur Chamberlain erklärte am Donnerstag auf dem, Zeugenstand, daß die Angriffe hauptfächlich den Zweck gehabt hätten, seinen Bruder Joseph zu schädigen -und : zu 'beleidigen, und er dadurch ebenfalls beleidigt worden sei. Die Zeitungen hätten, an einem.Tage in Abrede gestellt, Herrn Joseph Chamberlain der Korruption und Unehrlichkeit zeihen zu wollen, am nächsten Tage hätten sie aber Artikel veröffentlicht, die noch beleidigendsr waren, als die früheren.' ':y: Arthur Chamberlain sagte dann, es sei unwahr und eine Beleidigung, wenn die Angeklagten behaupteten, die Kynoz Company sei von der, Regierung begünstigt worden, im Kreuzverhör gab er aber später kleinlaut zu, daß die Kynoz Company einen großen Kontrakt für die Lieferung von Cordite . erhalten
babe. obgleich haz Angebot der Firmt nicht das niedrigste war. Die Anwälte der Verklagten legten, auch Briefe vor, die zwischen der Kynox Company und Nobel & Co. gewechselt wurden, und in denen die erstere KomPäonie sich verpflichtete, die Preise für eine gewisse Sorte von Pulver aufrecht zu erhalten, für die Lieferung welcher die Nobels ein Angebot eingereicht Haiten. Sie verlasen ferner die Aussagen des Geschäftsleiters der Nobel'sche'n'Falriten. die er vor einem Untersuchung kommittee des Unterhauses gemacht hatle. und die dahin lauteten.. daß Arthur Chamberlain erklärt habe., er habe ger.ug persönlichen Einfluß, 'um sich die Kontrakte für die Lieferung von' Pultcr etc. zu sichern. ! In Bezug auf den Kontrakt für die Lieferung von Cordit seitens der Arklow'schen Fabrik, an der er interessirt ist, sagte Arthur Chamberlain. daß er darüber mit keinen irischenParlamentsMitgliedern gesprochen, aber doch einen Druck ausgeübt habe, indem er den Arbeitern sagte, daß die Fabrik geschlossen werden würde, wenn sie den Kontrakt nicht erhalte.' Der Lord-Oberrichter rief hier Herrn Chamberlain zu: Sie hatten die Drähte in der Hand". Die Aussagen während des ' Tages waren im Ganzen sehr nachteilig für die Kläger, die Herren Chamberlain, 'nd sie scheinen eher ein Beweis dafür zu sein, daß der Star" und der Morning Leader" mit ihren Behauptungen Recht hatten. Vom Haag. Haag. 22. März., Die Königin Wilhelmine eröffnete m-Perfou die am Donnerstag abgehaltene." Sitzung des Staatsraths, in der! ihr Gemahl, Prinz Heinrich, als Mitglied installirt wurde. Die Königin war in grünen Plüsch gekleidet und der Prinz trug die -Uni-form eines Kontrc-Admirals. Prinz Heinrich antwortete mit, einer kurzen Rede auf die Gratulation' der Königin. Die Ceremonie dauerte eme Viertelstunde. : - ;,..,.!,-':, . . Fünfzehn Personen er trunken. Verona. Italien. 22, März. Am Mittwoch wurde das Dorf Cologna bii hiesiger Stadt in Folge beS Berstens einesDammes überschwemmt, und mehrere Häuser sind daraufhin eingestürzt. Nachdem das Wasser sich jetzt verlaufen hat. stellt es sich heraus, daß bei der Katastrophe 15 Personen ertrunken sind. Viele andere sind bei dem Einstürzen der Häuser zum Theil schwer verletzt worden. Von hier aus sind Polizei und Feuerwehrleute nach Cologna geschickt worden, um an den Rettungsarbeitn zu helfen. Dampfer - Kollision. A n t w e r p e n . 22. März. Der Dampfer Chemmtz", von der deutschaustralischen Dampfer-Linie, kollidirte am Mittwoch Abend auf der Zsthede von Vliessingen mit dem britischen Dampfer Tay". Der letztere ging unter. Nur der erste Offizier und zwei Matrosen der Tay" wurden gerettet und 14 Perscnen kamen ums Leben, darunter die Frauen von zwei' Matrosen.' die sich zu einem Abschiedsbesuch än'Bord begeben hatten. Jahizot wrrv prozessirt. Paris, 22. MarCDu Deputirtenkammer hat den Bericht, der KomMission angenommen, in dem die'gericyiliche Verfolgung des' Nationalist!-, schen Abgeordneten Jahizot e'mpfohl-n wird, weil er versucht haben soll, den Zuckermarkt in Paris zu cornern . . Gletscherr,utsch. ' B er n . Schweiz.. 22, März. Die
' Cimplon-Straße, ist im. Kanton WaMs
' durch -emen Abrutsch grotzer Gletschernassen von der Noßboden-AIp zerstört -rcorden. ..Auf 'einer strecke von medr i nie einer Meile sind die Walder den
Avyang ymavgetragen worden und das ' Thal ist ganz mit riesigen Eisstücken angefüllt. Zwei Personen sollen dabei umgekommen sein. Die Beulenpest. Southampton. 22. März. Ein Steward des britischen Truppenschiffes ..Simla". das am Donnerstag hier ankam. ist an der Beulenpest erkrankt und nach dem Pesthaus gebracht worden. Ungefähr zwanzig Personen, die mit ihm in Berührung gekommen waren, sind isolirt worden. .... Ein todter Prophet. London. 22. März. Ein eigenthümlich Ereigniß wird aus Mengo in Uganda, Afrika, berichtet, wo der mohamedanische Prophet Muludzi sich zum Leiter einer neuen religiösen Sekte aufgeworfen hatte. Der Sultan von Jmbego, das Haupt der Mohamedaner in Uganda, verwarf die von Muludzi verbreitete Lehre und erklärte ihn für einen Betrüger. Hierauf erklärte Muludzi gekränkt, nicht länger auf Erden verweilen zu wollen, und, .begab sich nahe der königlichen Wohnung auf' eine Anhöhe, wo er niederkniete und , läut Allah anrief. Kaum war dies'geschehen, als Muludzi plötzlich niederstürzte' und verschied. Xsu:? '.; ' ' T m 9 m 1 ' " j ' Feuer.,. ,.;,u Chicago. Jll., 22.; März. Das fünfstöckige Gebäude No. 205 Randolph Straße, das von R. Williamson & Co. benutzt wurde, ist am Donnerstag Morgen zu früher Stunde durch' Feuer zer stört worden. Der , Verlust, .belauft sich auf 565.000. Das Feuer ist wahr-. scheinlich durch eine Kreuzung zweier elektrischer Drähte entstanden . . . ThatkräftigeFrauen giebt es in Alton. Funke, die einer Lokomotive der Bluff Linie entflogen, fetzten vertrocknetes Gras und Unkraut an einem Hügel in Brand. Der zur Zeit vorherrschende Westwind "führte' das Feuer in die Hofräume der benachbarten Häuser und das trockene Gras in denselben fing gleichfalls Feuere Da die Männer der in den bedrohten H'äufern wohnenden Familien ,sich zur Zeit an der Arbeit befanden, so machten sich die Frauen und' Kinder an die Löscharbeit. Sie trügen Wasser nach den Plätzen, wo das Gras am dicksten stand, und machten dasselbe so , naß. daß ein' weiteres Vordringen verhindert wurde. . Zu einer Meuterei kam es im Hafen von Norfolk, Va., an Börd des Zollkutters Onondoga". die mit der Verhaftung von acht Matrosen endFtk.; Dieselben. waren.v.,seit einem Monat nicht an Land gewesen und wurden wüthend, weil der Capitän C. W. Dehart ihre Verhaftung durch die Polizei anordnete, nachdem sie einige Stunden von dem Schiffe fortgewesen waren. Sie griffen den. Capitän an, der durch andere Matrosen .aus ihren Händen gerettet wurde. Nach ein:r blutigen Schlägerei 'würben die acht Meuterer überwältigt und in Eisen gelegt. Niles Olsen von Baltimore, der-Quartiermeister des Kutters, den der Capitän für den Aufruhr' verantwortlich,. macht, wurde aus- dem Dienst entlassen, worauf die Ottvndoga" in See ging. - ' : .-i Einen bübschen Stoff zu eir.em 'lüstigen Schwante...!ön.nte . ein Vorfall liefern, dessen Schauplatz. daS Haus.No. 675 East'137.' Straße' in New Jork war. Dieses Haus, welches wegen eines Pockenfalles unter einer Quarantäne stand, wurde' von einem Schleichdiebe. Namens 'Wnt, ' Carl, heimgesucht. Der unternehmuTkgslustige Gauner war gerade dannt sehr angenehm beschäftigt, sich in , der Wohnung von Frau Bertha Jves in dem cbengenannten Gebäude die ' 'Taschen mit allerlei mtten Schinucksachen zu füllen, als zwei Sanitätsbeamte, wel che den Auftrag erhalten hatten,- die Hausbewohner zu impfen zur offenstehenden Hausthür hereinkamen. Der Eindrirglina ließ sich jedoch nicht aus
! der Fassung bringen und ls die bei-
den Beamten ihm den . Zweck ihreS Kommens erklärt hatten, meinte er aa7,z kaltblütig: Ich bin der Sohn der Dame, die hier wohnt." und kaltlächelnd zog er sich den Rock aus.' streifte einen Hemdsärmel in die Höhe und ließ sich geduldig impfen.-Die Sanitätsbeamten entfernten sich, und der
! Geimpfte setzte seine Erforschung der
fremden Wohnung fort. Nun traf es sich der. daß die Sanitätsbeamten in einer anderen Etage des Hauses mit den dort wohnenden Leuten auf Frau Jves zu fprechen kamen, und dabei den liebenswürdigen, Sohn . derselben erwähnten. Was. hieß es, einen Jves jun. giebt es sa'gar nicht, Frau Jves hat keinen Sohn. Da wußten 'denn die Beamten, daß sie dllpirt. waren und schnell kehrten sie .nach Frau Jves'. Wohnung zurück. Der Bursche hatte sich zwar, als er Fußtritte hörte, unter einem Bette versteckt, wurde aber im Triumph hervorgezogen... Drei Detektirs. die zufällig in der Nähe waren, nahmen, ihn fest, und bei einer Durchsuchung fanden sie in den' Taschen des Eindringlings Armbänder Ringe und
! andere Schmuckgegenstände im! Werthe
rcn 575. Nun wollten dir.Gehqmen" mit ihrem Arrestanten abzieheii,'. ybe.r die Sanitätsbeamten bestanden darauf,' daß diese sich, ebenfalls impfen ließen.-- Die Detektivs machten lange
(Äeflcyler, aver ne mugien dran glauben;, auch sie' wurhen nach ,allen Regeln..der Kunst vaccinirt Und. erst : dann durften sie den' gefangenen Raub ' vogel :"iiV$ Gewahrsam bringen.
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