Indiana Tribüne, Volume 24, Number 184, Indianapolis, Marion County, 22 March 1901 — Page 2

Jndmna Tribüne. 33. März 1901.

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m unterern eigenen Lande, die Aufmerkfanikeit wieder ziemlich stark unserem interessanten Nachbar - Planeten Mars zuzewendet. und über die angeblichen neuerlichen Botschaften von Mars ist gar viel gekannegießert und gewitzelt worden. Daher kommt ein neuerlicher Magazin - Aufsatz von einem unserer bekanntesten Astronomen, Edward S. Holden nämlich (früherem Direktor der Lick'schen Sternwarte) recht zeitgemäß. Derselbe gibt eine zusammenfassende Uebersicht darüber, was wir bis jetzt eigentlich vom Mars wissen, und was wir nicht wissen. Vorwiegend befaßt er sich mit dem G:biet des Nicht-Wissens, welches er als das bei Weitem größere bezeichnet. Es lohnt sich seinem Gedankengang ein wenig zu folgen. Zunächst betont Hr. Holden, daß fcrr Mars selbst zur Zeit seiner größten Erdennähe volle 35 Millionen Meilen von uns entfernt ist, d. h. ungefähr 146 Mal so weit wie der Mond. Dies erschwert jedenfalls die Pflege nachbarlicher Beziehungen" mit irgend welchen Hilfsmitteln, von denen wir bis jetzt Kunde haben, außerordentlich. Selbst mit dem mächtigsten Telescop. das jemals hergestellt wurde, können wir den Mars nicht besser, sehen, als den Mond mit einem ganz gewöhn!!chen Feldstecher, sogar zu den günstigsten Zeiten, und selbst die größten Städten und gewaltigsten künstlichtn Anlagen, die es auf seiner Oberfläche geben mag, bleiben für uns unter solchen Umständen unsichtbar. Unmittelbare Anhaltpunkte für das Vorhandensein menschenähnlichen Lebens auf dem Mars vermögen wir nicht zu finden. Was von der weiteren Vervollkommnung von Telescopen gar bis in's Unendliche gesagt wird, ist günstigstenfalls nur Speculation, kann also bis dato nicht für das Gebiet des Wissens in Betracht kommen. Man hat ja zu Zeiten diesen Weltkörper zum Geaenstand Hunderter von

Zeichnungen, Skizzen und Messungen j aemacht und viele Bände über das j

wirkliche oder angebliche Aussehen seiner Oberfläche geschrieben. Am meisten machten seinerzeit die Mars-Kar-ten Schiaparelli's von sich reden. Hr. Holden gibt einige dieser und anderer Karten wieder, um darzuthun, wie wenig dieselben ein wirkliches Wissen von der Mars - Oberfläche repräsentiern! Immer mehr neigt man sich der Meinung zu, daß der Mars bewohnt sei. Nur liegt darin an und für sich nichts Unmögliches oder irgendwie Phantastisches. Im Gegentheil erscheint es sehr naiv.zu glaubeu,daß von den MillionenWeltkörpern, soweit dieselben ihrer Natur noch überhaupt im Stande sind, Leben zu erhalten, die kleine Erde, dieses Tüpfelchen imWeltall. ganz allein bewohnt sei! Es sieht dies auf derselben Stufe mit der früheren Anschauung, welche die Erde als den Mittelpunkt des Weltalls betrachtete, um den sich Alles drehe, und dem Alles ausschließlich diene. Viel natürlicher und der Weltordnung würdiger erscheint derGedanke, daß es eine ganze Anzahl bewohnter Weltkörper gebe. Aber von da an bis zum Wissen von der Bewohntheit irgend einesWeltkörpers außerhalb des unsrigen. sogar bis zum kleinsten direkten Anhalts-

Punkt für ein solches Bewohntsein, ist noch ein ungeheurer Schritt! Von nichts ist in vorliegender Hinsicht mehr gesprochen worden, als von den sogenannten Mars-Canälen. Vielleicht hätten manche unserer Astronomen sich weniger in diese Canäle oder was immer sie sein mögen verrannt, kenn die Astronomen früherer Zeit etwas kritischer beim Verzeichnen ihrer Mars - Forschungen zu Werke gegangen wären. Letztere nannten mehr bequemlichkeitshalber, als aus irgend einem anderen Grunde, die rothen Flächen, welche sie am Mars gewahren konnten, Land", und die dunkleren Flächcn Wasser". Die geraden schmalen Streifen aber, welche die dunklen Flachen verhindern.oder zu manchen Zeit:n zu verbinden schienen, wurden daraufhin Canäle" genannt. Hätte ein John Herschel mit solcher Wissenschaftlichen Gewissenhaftigkeit verfahren. wie z. B. in unserer Zeit Roentgen mit seinen X-Strahlen", und sich etwa damit begnügt, die rothen Flächen 7)" und die dunkeren Z" zu nennen denn ihre Natur war eine ebenso unbekannte Quantität, wie diejenige der T-Strahlen so wären jene Bezeichnungen nicht bei nachkommenden Forschern Mode geworden, und wir hätten uns wohl manche phantastische Speculation erspart. Die Doppel - Can'äU" mögen ebenso gut die Folge einer optischen Täuschung oder fehlerhaften Licht - Concentrirung irgendwelcher Art sein. Forscher wie Prof. Newcomb und Prof. Voung sind der Meinung, daß der Mars jedenfalls nur sehr wenig Atmosphäre habe, da sein Himmel ohne Wolken sei. somit es auch an Wasser sehr mangeln müsse. Wenn die Sonnenstrahlung auf die Marsfläche nur halb so groß ist. wie auf der Erdfläche, muß die Temperatur auf ?rsterer außerordentlich niedrig sein. Würde 'ein Erdenmensch durch irgend ein Wunder plötzlich dorthin versetzt, d. h. 5örperlich, so müßte, . er binnen sehr kurzer Zeit fest zusammengefriören. Auch schließt wahrscheinlich schon die dortige Lust die Existenz von Menschen unserer körperlichen Organi-

sation aus. Aehnliches gilt. beilLuflz bemerkt, von noch anderen Planeten unseres Sonnensystems. Natürlich ist mit alledem noch nichts gesagt; es lassen sich sehr vielerlei verschiedene Arten Planeten - Bewohner denken. aber unser Wissen darüber ist gleich Null. Was die Botschaften anbelangt, die Nicola Tesla vom Mars erhalten zu haben fast sicher" ist, so braucht nur darauf hingewiesen zu werden, daß die Störungen seines Apparates ja geradesogut durch ganz andere Weltkörper verursacht worden sein könnten. Warum g?rade den Mars sür das Karnickel halten? 200 Meilen in der Tiunde.

Selbst den Reisenden, welche rn die größte Geschwindigkeit unserer Eisenbahnzüge gewöhnt sind, muß es schwindein bei dem Gedanken an eine Schnei? ligkert von 200 Meilen pro Stunde und noch dazu ohne Dampf, ' ohne Elektricität, ohne Heinzelmännchen, ohne geheimen Pakt mit dem Gottseibeiuns, ohne Zauberei! Diese rasende Fahrgesch:vindigkeit will der Londoner Ingenieur H. 'S. Halford mit der von ihm erfundenen Neigungsbahn" (gradient railwaj) erzielen. Zwar war er noch nicht in der Lage, den Beweis auf einer wirklichen Bahnstrecke zu liefern; allein mittels eines ziemlich umfangreichen Modells seiner Erfindung hat er deren praktischen Durchführbarkeit bereits dargethan, indem die 50 Yards lange 'Strecke in 26 4s5 Sekunden zurückgelegt wird. In Anlehnung an den modernen Grundsatz, daß behuss Erzielung bedeutender Fahrschnelligkeiten der Bahnkörper über der Erde gebaut werden müsse, hat Halford das LuftbahnPrinzip angenommen. Sein ungemein sinnreiches, 50 Jards langes, originelles Modell hat einen auf Trägern ruhenden Oberbau mit sechs gleich langen (25 engl. Fuß) Trägersektionen, welche auf Rammen ruhen.- die als Kolben dienen und die Endpunkte der einzelnen Sektionen bilden. Diese Rammen können selbstthätig gehoben werden, wodurch eine geneigte Fläche entsteht, auf der der Zug hinabgleitet. Die treibende Kraft besteht hier also m der durch hydraulische Behelfe erzielten Schwerkraft. In dem Modell erhebt sich die Ramme 4 Zoll hoch und erzeugt für jede Sektion von 25 Fuß eine Neigung von 1:72. ' Die automatische Hebung der Rammen beim Passire'n des Zuges geschieht in folgender Weise. An einem vom Ende der ersten Sektion etwa 5 Fuß entfernten Punkt drückt ein in einer Draisine oberhalb der Schiene befindlicher Hebel auf sinnreiche Art eine Actuator" genannte Vorrichtung -nie-der, wodurch der unterhalb des Kolbens der Säule befindliche Wasserdruck selbstthätig vor die Säule gelangt und diese zum Steigen bringt. Die Ramme erreicht ihre höchste Höhe erst, nachdem der Zug die steigende Säule passirt hat. Da sich dies bei allen übrigen Säulen wiederholt, saust der Zug mit immer größerer Geschwindigkeit dahin. Während die erste Sektion des Halfordschen Modells in, 8 Sekunden durchlaufen wird, ermäßigt sich die Fahrzeit für die fünf anderen Sektionen auf 6, 4 1s5, 3 1s5, 2 2s5 und 2 Sekunden. Die sechste Sektion erfordert also nur den vierten Theil der für die erste nöthigen Zeit. Kaum ist eine Ramme passirt, beginnt sie zu sinken; doch erst nach dem Passiren des Zuges wird das Sinken ein merkliches. Was die sehr wichtige Frage betrifft, wie ein einmal in Bewegung gesetzter Zug zum Stehen gebracht werden kann, so ist geplant, daß der Zugführer durch eine geistvoll erdachte Vorrichtung in die Lage komme, die nächste Ramme entweder vor oder nach dem Zug unter die Einwirkung von Wasserdruck zu bringen, so daß der Zug vorwärts oder rückwärts läust, um nach wenigen Augenblicken mittels einer mächtigen Bremse zum Stehen

gebracht zu werden. Auch kann der Führer die nächste Ramme zum Stei-

gen bringen und dadurch eine dem Weiterfahren des Zuges ungünstige Neigung erzeugen. Soll wieder weitergefahren werden, so braucht der Führer nur einen Hebel zu berühren, der dann ein Ventil in Thätigkeit setzt, wodurch der hydraulische Druck die Ramme hinter dem' Zug erreicht, so daß unverzüglich eine Neigung entsteht, auf der der Zug 'hinabrollen kann. Der Erfinder berechnet, daß. wenn eine wirkliche Linie nach seinem System gebaut wird, jede Sektion des Bahnkörpers mindestens 400 Yards lang sein würde. Während nun das Modell für jede wie gesagt 25 Fuß lange Sektion nur eine Stützramme aufweist, könnte eine 400 Aards lange oder noch längere Sektion natürlich eine größere, eine beliebig große Anzahl erhalten so viele wie nöthig wären, das Gewicht einer großen Sektion auszugleichen. Die Wagen würden hintereinander zwischen zwei Trägerreihen laufen, deren jede eine Schiene trägt. Zur Verringerung des atmosphärischen Druckes während der furchtbar schnellen Fahrt sollen die Wagen spitz zulaufen. Die Anlagekoste.n einer solchen Neigungsbahn müßten sehr hohe sein, das wäre aber auch der einzige Nachtheil. Die Vortheile würden die folgenden sein: Eine Zeit und Raum vernichtende Fahrgeschwindigkeit. Mangel an

Rauch, Schmutz und Ruß. Vermeidung von Kesselexplosionen und gefährlichen Niveau - Uebergängen. Große Dauerhaftigkeit des Bahnkörpers und des Materials. , Außerordentliche Nicdrrgkeit der Betriebskosten, da weder Lokomotiven noch deren Drum und Dran von Reparaturen, Heizstoff. Wasser etc. nöthig sind. Eine nicht übermäßig starke Gas- oder DampfMaschine würde für eine Strecke von 3 bis 4$ Meilen als Triebkraft ausreichen, und das zur Hebung des Bahnkörpers dienmde Wasser könnte auf sehr lange Zeit hinreichen. Der Kampf gegen die Schlaflofig seit.

Für die Behandlung der Schlaflosigkeit giebt ein angesehener Nervenarzt in einem medizinischen Fachblatt eine Reihe bemerkenswerther Rathschläge und, Vorschriften, die bei der ungemein großen Verbreitung dieses den verschiedensten Ursachen . entspringenden Uebels gewiß allseitige Beachtung beanspruchen. Setzt doch eine länger anhaltende Schlaflosigkeit neben der ungünstigen Beeinflussung der Stimmung zweifellos die gesummte Leistungsfähigkeit herab. Vor Allem muß das Schlafzimmer gut gelüftet und nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt sein. Es giebt zahlreiche Abhärtungsapostel, welche meinen, ein Schlafzimmer sei um so gesllnder, je eisiger die Temperatur in demselben ist. Das ist zweifellos eine irnge Ansicht. Die Temperatur des Schlafraumes soll auch im Winter etwa 54 bis 59 Grad messen. Ferner muß das Zimmer ein Punkt, der nur zu häufig vernachlässigt wird gehörig verdunkelt sein. Kalte Waschungen vor dem Bettaussuchen, körperliche Uebungen vor der Schlafenszeit müssen ebenso wie das beliebte Schlafen bei offenem Fenster vermieden werden. Bei offenem Fenster wird der Schlaf durch eindringende Geräusche, durch die wechselnde Temperatur, die Luftbewegung und verschiedene andere Faktoren beeinträchtigt, während kalte Waschungen und gymnastische Uebungen die Herzthätigkeit und das Nervensystem erregen. Herz und Nerven müssen aber ohne jeden Anreiz sein, ihre Ruhe ist für den Schlaf schlechterdings unentbehrlich. Eine zweischneidige Regel bildet auck die Einschränkung der Abendmahlzeit. Es giebt ganz gewiß ebenso viel Menschen, die schlecht schlafen, weil sie Abends zu wenig genossen haben, wie solche, die wegen Ueberfüllung ihres Magens nicht schlafen. Jnsbesondere enthält oft das Erwachen einige Stunden nach dem Einschlafen einen Hinweis darauf, daß Abends zu wenig gegessen worden ist. Das beste Heilmittel ist in solchen Fällen, daß man kurz vor dem Einschlafen regelmäßig noch ein Glas Milch trinkt oder irgend eine Kleinigkeit zu . sich nimmt. Die schlafmachende Wirkung des Bieres oder anderer Spiritussen ist keine sichere; sie verliert sich sehr oft mit zunehmender Gewöhnung. Eine wichtige Grundlage für gesunden Schlaf ist ein gutes Bett. Eine glatte Matratze, am besten auf federnder Unterlage, ein sauberes, leinenes und glatt gezogenes Bettlaken, das am Fußende über einen kleinen Keil geht, der den Druck der Decke von den aufrecht stehenden Fußspitzen abhält, am Kopfende ein Keilkissen oder noch besser eine Rolle und darauf je nach Liebhabnei ein Federoder Roßhaarkopskissen, zum Zudecken eine mit Leinen überzogene Flanelloder Daunendecke, im Winter mit Zugäbe eims leichten Plumeaüs das sind die wesentlichsten Bedingungen für eine gute nächtliche Lage. Es braucht nicht erst besonders betont zu werden, daß das Bett lang und breit genug und das Gesicht des Schläfers dem Lichte abgewandt sein muß. Der Kopf selbst soll nicht zu hoch und nicht zu flach liegen. Wer an mangelhaftem Schlaf leidet, muß nach dem Abendbrot, d. b. während der zwei bis drei Stunden vor dem Einschlafen, völlige Ruhe öeobachten. In eingewurzelten Fällen kann es mitunter vortheilhaft sein, sogleich nach dem Abendbrot zu Bett zu gehen, damit die Gedanken recht schnell auf den Schlaf hingelenkt werden. Je nach seiner Eigenart mag der Patient leichte Lektüre treiben, die Zeitung lesen etc. Manchmal wenn daS nicht hilft thut ein Brausepulver, eine Tasse kalten Valdrianthees oder ein Glas Citronenlimonade gute Dienste; auch die Wasserbehandlung bietet gewisse Vortheile. So kann man sich ein nasses Leinentuch, in kaltes bis stubenwarmes Wasser getaucht und gut ausgerungen, rings um den Leib legen und mit einem trockenen. Flanelltuch fest bedecken. Auch ein Paar in kaltes Wasser getauchte, gut ausgerungene Laumwollstrümpfe, über die trockene Wollstrümpfe gezogen worden, üben, wenn sie die ganzeNacht liegen bleiben, vielfach eine schlafmachende Wirkung. Endlich empfiehlt es sich mitunter, ein halbminutenlanges Sitzbad in Wasser von 59 Grad oder ein ebenso langes Fußbad in noch kühlerem Wasser zu nehmen. Ist dies alles erfolglos, so treten die medikamentösen Mittel in ihr Recht, oder der Patient muß eine Anstalt aufsuchen. . Bissig. A.: Nun, Hfrr Bummelhuber, wo kommen Sie her?" J3.: Soeben von zu Hause. Ich sage Ihnen, ich habe - heute gearbeitet wie ein Feind!" A.: Halt gewiß, wie eio Arbeitsfeind."

Täglicher Marttdencht. Vichmarkt. Jndianap'ls Union Viehhöfe, 22. März. Rindvieb. Auserlesene bis prirnn , Stiere, 350 Pfd. ur. . aufwärts 15.00 5.50 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und aufwärts 4.50 5.00 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.40 5.00 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Wfd. Stiere 4.10 4.60 Mittlere bis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd 3.85 4.40 Gute bis gewählte Rinder. 3.75 4.35 Mittlere bis gute Rinder. 3.35 3.60 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 3.25 Gute bis gewählte Kühe.. 3.60 4.00 Mittlere bis gute Kühe.. S.00 3.50 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.75 2.75 Kälber 5.50 7.00 Schwere Kälber 3.00 5.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.60 4 25 Gute bis gewählte Schläch tcr Bullen... 3.60 3.85 Gewöhnliche bis guteBullen 2.50 3.C0 Gute Kühe mit Kalb $30 40 GewöhnlicheKühe mit Kalb 15 2k S cb w e in e. Gute bis gewählte, mitt. lere und schwere 56.00 6 07H Gcmischteu. schw.Packing 5.85 6.00 Gute bis gewählte leichte 5.70 5.77 Gewöhnliche leichte 5.65 5.70 Pigs 5.00 5.60 Roughs 5.25 5.75 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 5.00 5.40 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 4.50 Gute bis gewählte Schafe 3.50 4.00 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 3.25 Stockers 2.25 3.00 Böcke, per 100 Pfd.. .. .. 2.50 3.25 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Dichcnd. Citronen, $3.00 für 360. Acpfel, $1.75-$4.50 per Faß. Feigen, 12c-15c. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. .Datteln. Persische 5c per Pfund. Kolusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Cranberries $2.75 per Vushel Crate Orangen, $2.50 $3.25 per Box. Erdbeeren 25c per Quart. Rhubarb 30 35c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.50 per 100. Zwiebeln, Spanische $2.00 per Crate; rothe Globe $1.50 per Bushcl ; weiße Globe $3.50 per Faß. Kartoffeln, $1.45 per Faß; prima Burbants und runde weiße 50c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Illinois $2.75. Celcry, 40-65c per Bunch. Weiße Rüben 90c per Faß. Neue Gemüse. Blumenkohl $1.50 per Dutzend Schallots per Dutzend Bunches 40c Tomatoes Crate von 6 Körbchen $4 Radieschen per Dtzö. Bunches 50c Salat 11c per Pfund; Kopfsalat $4.30 $4.00 per Faß Spinat, 40c per Dutzend Bunches. Rothe Rüben 40c per Dtz. Bunches Kehl $1.25 per Faß Oyster P!ant-25c für 2 Dtz. Bunches Rhnbarb 30 40c per Dutzend. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6$-7c; hiesige Stiere 7H-7Zc; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 6Zc-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 PfunÄ 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 6c; Stier Vordcrvicrtcl 7c; Stier Hintcrviertel 9c; Rind Hintcrviertel 8Hc; Rind Vor dcrvicrtel 6c; Kuh Vordcrvicrtel 5c; Kuh Hintervicrtcl 7c. Frisches Kalbfleisch Kälber9c; Hin. tcrvicrtel 13c; Vordcrvicrtcl 8c. Frisches Schasfleisch Lämmer per Pfd. 9c; Schafe 7c; Schenkel 10c; Racks, kurz) 16c. Frifches Schweinefleisch. Loins 8s c9c ; Cottage Schinken 7s c ; gehäu. tete Schultern 7c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender

loins 18c; Spare Ribs 7c; Tail Boncs 5c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Ouali tät: 20-18 Pfund llc; 15 Pfund 11c; 12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Pfund 10s c; 15 Pfund 10c; 12 Pfund llc; 10 Pfund llc. Californifche Schinken 6 bis 8 Pfund 8jc; 10 bis 12 Pfund 8c; 12 bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer English Cured 14c; gewählter Sugar Cured 13zc; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis' 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, . 11c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 12?. Svcck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9ic; KlareSeiten, 30 bis 40 Psd. im Durchschnitt, 9$c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9c; Klare Bellies,25bis 30Pfd..9Sc; 18 bis 22 Pfd., 9fc;14fcis 16Pfl.,10c; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9jc; Rüä'en 12 bis 16 Pfd.; 9c; Klare Rücken 6 bis 9 Psd.,95. ... ....

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Getreide. Weizen-No. 2 rother 764c auf den Geleisen, 76$c von der Mühle ; No. S rother 72$-744c; Februar 76jc aus den Geleisen; Wagenweizen 76c. Korn-No. 1 weiß 41c; No. 2 weiß. 4Hc; No. 3 weiß 4Hc; No. 4 weiß 374-39zc; No. 2 weiß gemischt 39c; No. 3 weiß gemischt 39Zc; No. 4 weiß gemischt 35-37$c; No. 2 gelb 39fc; No. 3 gelb 40c; No. 4 gelb 36 - 38c; No. 2 gemischt 39c; No. 3 gemischt 39c; No. 4 gemischt 35-37c; au Kolben 38c. Hafer-No. 2 weißer 28c; No. 3 weißer 27je; No. 2 gemischter 26c: No. 3 gemischter 25s c Heu-altes No. 1 Timothy 12.5013.00 No. 2 Timothy 11.00-12.00 Kaffee. Folgendes sind die JndianapcliI Preise : Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prima, bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packcten: Ariosa $12.25, Lion 12.25. Jersey 12.25, Caracas 11.75, Dillworth', 12.25. Dutch Java Blend 16.50, MaU Pouch 12.25, Gates Blended Java 12.25.

Groceries. Zucker Dominccs 6.17c; Stückzuckek 6.17c; pulverfirter 5.77c; XXXX pul verifirter 5.62c; Standard granulirter 6.57c; feiner granulirter 5.57c; CubeS 5.92c; Confectioners'A 5.42c; Ridge. wood A 6.17c; Phöniz A 6.12c; Empire A 5.07c; Ideal Extra Golden C 4.92c; Windsor Extra C 5.72c; Ridgewood extra C 4.82c; gelber C 4.72 ; 16 gelbet 4.57. Eingemachte Früchte BlackberrieS, S Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 51.65; Pie $1.40-1.50; AnanaS, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; Sec. onds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; srühe Juni $1-1.26, Marrow 95c, eingeweichte 66c 80c; Tmatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker. korn 80c $1.40; Apfelbuttcr, per Dutzend, 3 Pfund, 95c.

Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 10c Eier, 10c per Dutzend. Hühner 7c; Turkey's : jungeHähne K Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 5c ; alte Hähne 4c; Culls und Krumbrüstige 4c ; Enten 6c; Gänse 6.40-6.00.

Käse. Engros Verkaufspreise, Jmportirter Schweizerkäse 27c per Pfund; einhei mische? Schweizerkäse 17c; Wisconsin Cream Käse 10c-12c; New York Ched dars 13c; einheimischer Limbrger 13c; Brick 14c. Kohlen. Tonne K?nfl! Anthracite $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.16 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4.00 2.15 Winifrede ; 4.00 ,2.16 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.16 Bloßburg 5.00 2.66 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 per 25 Bushel. $1.50 per 12t Bushel. Zerkleinerter Co 13. pelBu. $3.26 5cr 2 P. $1.75 vtx 12 j Lu.