Indiana Tribüne, Volume 24, Number 183, Indianapolis, Marion County, 21 March 1901 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Marz 1901

In der Deutschen Wirthschaft

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Bruner'S Friedyof.

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Ekle Städte, Straßen. Flüsse u. f. to. sind nach berühmten Persönlichkeit ten benannt; daß aber ein Friedhof nach einer solchen benannt wird, kommt äußerst selten vor. wenn diese Person nicht etwa ein alter Kirchenheiliger ist oder doch schon längst das Zeitliche gesegnet hat. Aber eine lebende Aerühmtheit, noch dazu ein prosaischer Polizeibeamter, als Friedhof - Taufpathe, das ist jedenfalls ein Unicum, das einige Augenblicke Beachtung derdient. Diese merkwürdige Auszeichnung genießt Hex Bruner, welcher in den Jugendtagen des Jndianerterritoriums Bundesmarschall daselbst war. Noch merkwürdiger aber ist der Umstand, daß Bruner's Friedhof" ausschließlich mit Opfern der amtlichen Thätigkeit dieses Bundesmarschalls gefüllt ist! Unter jedem der 28 GrabHügel desselben liegen die Gebeine irgend eines Desperados oder Strolches, welcher gelegentlich mit Bruner zusammengerathen und am schlechtesten dabei weggekommen ist. Sonach ist dieser Friedho? gleichzeitig ungefähr dasselbe, was ehedem eine Sammlung von Salps am Wigwam eines Indianerkriegers war. Das Jndianerterritorium ist zwar noch heute nicht gerade ein Musterland. In den Tagen aber, als Bruner zum Marschall desselben gemacht wurde, war es geradezu gefüllt von Pferdedieben, Rinderdieben, Bahnräubern und Desperados aller Sorten, und ein friedlicher, gesetzliebender Bürger kenn te hier kaum aufkommen. Morde wa:en etwas so alltägliches, daß sie gar nicht zu den Neuigkeiten gerechnet wurden, und gar Diebstähle wurden von Niemandem beachtet, außer von Denen, welche etwas dabei verloren. Es herrschte im größten Theil des Territo rius unbeschränktes Faustrecht, im Privat- wie im öffentlichen Leben, und der Desperado, welcher das Schießeisen am raschesten und kaltblütigsten Handhaben tonrM, xxlz gewöhnlich der Boß". Als Bruner sein Amt als Marschall antrat, lachten ihn selbst sein? Freund-: aus. obwohl sie allen Respect vor seinem Muth hatten. Diesen Augiasstall zu reinigen, erschien ihnen als übzt menschliche Aufgabe für irgendJemanden. und wenn es Bruner wäre. Sie erklärten es für .mehr als tollkühn, gegen diese Rotten und Banden ankämpfen zu wollen, und meinten, wenn eö Bruner auch gelingen sollte, einen over zwei Banden den Garaus zu machen, so werde er doch sicher selber von der Bildfläche verschwinden, lang ehe er seine herculische Aufgabe gelost. Aber Bruner erwiderte auf alle diese wohlgemeinten Warnungen nur: Ich werde den ersten Keil der Civilisation in dieses Territorium eintreiben, und wenn es mich schon am ersten Tag mein Leben kosten sollte." Und er hat Wort gehalten, ohne einen solchen Preis dafür zahlen zu müssen, so nahe er öfters auch daran war! Gar manchmal hing sein Leben an einem Faden, und blaue Bohnen kriegte er so viele zu kosten, daß man schließlich, wie er sich ausdrückte, aus seinem Fell ein Sieb machcn konnte." In manchen verzweifelten Kämpfen hat er Blut lassen müssen, doch niemals so viel, daß er in'5 Gras zu beißen brauchte. Außer seiner Kaltblütigkeit kam es ihm hauptsächlich zu gute, daß er ein Schütze von tödtlicher Treffsicherheit war. Dieser Ruf verbreitete sich bald weithin und gab ihm schon im Voraus einen großen Vortheil. Nur Wenige derer, auf die er gezielt hatte, standen wieder auf. Der Erste, den er zurStreäe brachte", wurde in einem Hain südlich von Tahlequah verscharrt. Dasselbe geschah mit dem Zweiten. Und so ging das Schreckenswerk weiter, bis die Leichen von 28 rauhbautzigenGesellschafts feinden, welche von Bruner's eigener Hand ihren Tod gefunden hatten, dort begraben waren! Es wurde eine Einfriedigung um dieGräber errichtet, und dieser Friedhof erhielt den Namen Bruner's Graveyard", der ihm wohl für alle Zeiten bleiben wird. Nur ein einziges Grab darin zeigt einen Marmorstein; es ist das Grab eines der hervorragendsten Pferdediebe, der im Uebrigen bei feinen Kumpanen als guter Kamerad sehr beliebt war; diese haben denn auch den Grabstein besorgt. Alle die übrigen Gräber sind blos mit Holztäfelchen bezeichnet, viele aber be sonders eingefriedigt. Schwerlich hat sich am Gräberschmückungstag jemals ein Hinterbliebener hierher verirrt. Aber vergessen ist dieser Ort nicht. In späterer Zeit hatte Marschall Bruner ziemlich glatte Bähn. Denn sein Name verbreitete unter der Desperado - Brüderschaft ein solches Entsetzen, daß Jeder, welcher hörte, daß Bruner ihn suche, lieber sich ohne Weiteres in der Stadt stellte, als ebenfalls ein Plätzchen in Bruner's Friedhof einzunehmen. Die stumme Bevölkerung des letzteren vermehrte sich daher nicht weiter.

Die cnttroynte Schmugglerkönigln

Schweinskarree, gebra ten. Von einem schönen Rippenstück löst man die Schwarte und einen Theil des Fettes ab. salzt das Fleisch und brät es gleich der Keule mit Wasser, einer kleinen Zwiebel und etwas harter Brotrinde, nach Geschmack auch zwei bis drei Gewürznelken, zwei bis zweieinhalb Stunden unter fleißigem Be-gießen.

Drüben auf der mcxicanischen Seite des Rio Grande wurde kürzlich eine Schmugglerschaar von einer Abthei!ung urales ode: mexicanischer Landjäger gestellt, und eine WeibsPerson, welche die Bande führte, wurde nach verzweifelter Gegenwehr, in denn Verlauf sie die Winchcsierbüchse, den Dolch und zuletzt sogar die Zähne g:brauchte, nebst mehreren Andern gefangen genommen. Die Polizeisoldaten, welche diesen Fang machten, waren sehr erstaunt, ' als sie nachher hörten, daß jenes Weib, eine leibhaftige Furie, vor noch nicht gar vielen Jahren eine hochbewunderte Schönheit der Grenzgegenden genasen sei, welche die lieblichsten Lieder singen konnte, so sanft wie eine Turteltaube war und gar manckem Amerikaner und Mexicaner den Kopf verdrehte! Es scheint in der That, daß sie keine Andere ist. als Zalia, das Teufels-Aß", wie sie im Jndianerterritorium und in Texas weithin genannt wurde. Eine Menge, romantischer Geschiehten erzählt man sich über diese Adentsurerin. die. in das Halb-Jndianische übertragen, ungefähr einSeitenstück zu dem berühmten Character in Dumas' DreiMusketiere", Mylady" genannt, bildete. Sie wäre der Feder eines Dumas schon darum besonders würdig gewesen, weil auch in ihren Adern französisches Blut rollte, obwohl ihre Mutter eine Indianerin war. Aus ihrem ereignißvollen Leben möge hier nur einiges Wenige folgen, wie es im Munde der älteren Grenzer lebt. Der Vater Zalia's, aus dem schönen Frankreich zu den Comanchen verschlagen, hauste bei diesen etwa ein halbes Jahrhundert, heirathete die Tochter von Jron Zacket" und wurde der Vater einer zahlreichen Kinderschaar. TÄ Comanchen nannten ihn Ueap Write", weil er einen großen Theil seiner Zeit mit schreiben verbrachte. Er baute sich auf der jetzigenComancheReservation ein verhältnißmäßig comfortables Heim und widmete seine ganzen, bedeutenden Fähigkeiten der ErZiehung seines Nachwuchses. Das schönste und talentvollste seiner Kinder aber war die blauäugige Zalia. Der Vater sandte sie auf ein Jahr in die civilisirte Welt zur Schule; es war in einem gewissen Jacksonville. man weiß aber nicht, in welchem Staate. Wunderbare Fortschritte machte sie in diefem Jahre, und sie erblühte zu einer Schönheit, wie man nur wenige in diesen Regionen, die nicht arm an interessanten Evastöchtern sind, je gesehen hat. Armee-Osficiere an den Grenzforts, Viehzüchter und viele Andere, ganz ; abgesehen von den Comanchen selbst, schwärmten für sie, befonders wenn sie auf ihren schwarzen Renner, reich geschmückt, durch die Straßen von Chickasha sprengte, und zehn bis fünfzehn junge Krieger auf weißen Ponies hinter ihr her. Nach dem Tode ihres Vaters erweitere sie das Gebiet ihrer Ausflüge. Sie hatte ein ungewöhnliches Geschick, sich malerisch zu kleiden und dabei ihre ganzen Reize zur vollsten Geltung zu bringen. Oefters kam sie auch nach Fort Sill wo die Indianer ihre Vorräthe holten als Co-manche-Mädchen gekleidet, und in dieser Tracht, von Perlen und Edelsteinen funkelnd, soll sie unwiderstehlich gewesen sein. Viele waren bereit, ihr Hrz und Habe zu Füßen zu legen, und sie soll in dieser Zeit mehr als hundert Hei-raths-Anträge erhalten haben! Aber sie schenkte ihr Herz einem einfachen gemeinen Soldaten, sie liebte ihn nicht nur. sie vergötterte ihn. Alle Welt wußte nicht anders, als daß die Beiden ein Paar würden, und Niemand zweifelte. daß auch ihr Geliebter es aufrichtig meine. Wie follte er nicht? Wenige Tage aber, ehe diefer Soldat eine hrenwerthe Entlassung erhalten ollte, tauchte zu Fort Sill eine hübsche unge Dame auf, die kein Hehl daraus machte, daß sie die Braut des Soldaten war! Nebenbuhler trugen diese Kunde rasch genug zu Zalia, und diese traf ebenso rasch Anstalt, furchtbare Rache zu nehmen. Der Geliebte wurde nach einem Hain gelockt, wo er gar manchmal mit dem Jndianermädch:n Süßholz geraspelt, und diese trat ihm entgegen, warf ihm in flammenden Worten feine Untreue vor, schlang ihren linken Arm um seinen Hals und

stieß ihm mit der Rechten einen kleinen Dolch, den sie in ihrem Busen getragen, in's Herz! Dann küßte sie dem Sterbenden Blut und Schaum von den Lippen und murmelte, während sie ihn sanft in das Gras gleiten ließ: Jetzt kann das weiße Weib Dich haben!" Für ihre Flucht aus dem Territorium war schon Alles bereit. Sie wußte gut genug, daß sie wegen Mordes verfolgt würde. Kleiner ihres Bruders umwerfend, sprengte sie auf ihrem schwarzen Reuner sofort nach Alt-Mexico zu. Gerade als sie bei Sonnenuntergang des nächsten TageS im Begriff war, über den Red River zu setzen, kam sie in Sicht der kleinen, auf der Verfolgung begriffenen SoldatenAbtheilung, aber einem merkwürdigen Umstand hatte sie ihr Entkommen zu verdanken: Unfern des Fluß-Ueber-ganges lagerte nämlich eine Partie Whisky-Hausirer. die selber stets auf Verfolgung gefaßt waren, und als diese die Soldaten bemerkten, glaubten sie, der Angriff gelte ihnen, und feuer ten mit aller Macht in die Vordrinqenden hinein. Zalia, welche die Sie tuaon rasch begriff, zog ihren Revol-

ver und leistete ihren neuen Verbündeien die schneidigste Waffenbrüderschaft. Die Soldaten wurden zum Rückzug gezwungen, und lachend und ein indianisches Kriegslied singend, setzte Zalia ihren wilden Ritt fort, in das Aztekenland hinüber. Seit ihr Herz gebrochen, wohnte nur' noch eine Dämonenseele in ihrer Brust. Aber sie verstand es vorzüglich, noch Engelsrollen zu spielen! In dem hübschen kleinen mexikanischen Städtchen Salinas ging sie geradewegs zu einem Priester und empfahl sich der Gnade der Kirche ihres Vaters. Ehe der Tag vergangen, hatte sie ein Heim bei einer ehrwürdigen alten Dame. Doch sobald sie sich sicher fühlte, sprengte sie wieder auf ihren schwarzen Renner umher, und weithin drang der Ruf ihrer Schönheit. Es dauerte noch keine vier Wochen, fo lag einer der reichsten Amerikaner in Mexico. Tom Sanfome, Besitzer der Los Flores Ranch ein 50jähriger Wittwer zu ihren Füßen und machte sie, ohne alle Fragen nach ihrer Vergangenheit, zur Herrin feines palastartigen Heims. Geld, Equipagen, Dienerschaft, Alles stand ihr zu Gebote. Aber eines Tages sagte sie ihrem Gemuhl auf den Kopf, daß sie ihn nicht liebe und beschlössen habe, ihn zu verlassen. Ich muß Aufregung haben," sagte sie. AllesJammern Sansome's half nichts. ZKenn Du müde bist, komm' wieder! war sein letzter verzweifelter Nachruf. Aber Zalia kam nie mehr. Jahrelang war ihr Treiben in Geheimniß gehüllt. Dann aber erfuhr man, daß sie an der Grenze der Zona Libre" lebte, welche das Stelldichein einer desperaten Schmuggler- und Räuberbande war, deren leitendenGeist sie bildete. Schon einmal vor zwei Jahren wurde sie beim Schmuggel gefangen genommen und zu Carrizo, Texas, inhaftirt; doch sie entwischte, und man erzählt sich, daß sie die Gattin eines Beamten hypnotisirt" und sie veranlaßt habe, dem Gefangenwärter die Schlüssel zu stehen, um die Thüre zu öffnen. Sie soll ihr vorg?spiegelt haben, sie in einen Mann verzaubern zu können, der ihr Gatte werden solle! Jetzt aber ist es ganz zu Ende mit ihrer Herrlichkeit, und die Aerzte im Militärhospital zu Monterey sagen. daß ihr wildes Leben unheimlich schnell zur Neige gehe. Erfindungögeist in Lchrcid.Ma. schinen. Wundervoll ist die Geschichte der Schreibmaschine, die vielleicht mehr und mannigfaltigeres Erfindungsgenie darstellt, als irgend eine andere mechanische Vorrichtung der Neuzeit! Sie läßt sich sehr lang und auch sehr kurz fassen, diese Geschichte. Denn man bedenke, daß seit dem ersten Experiment mehr als 300 verschiedene Gattungen Schreibmaschinen hergestellt und wieder aufgegeben worden, und daß über 100 Gattungen gegenwärtig im Brauch sind. Sie verkörpern gewiß einen enormen Erfindungsgeist und für den Sachverständigen ließen sich viele Bündel darüber schreiben. Schon beinahe zwei Jahrhunderte sind es her, daß die allererste SchreibMaschine die aber heutzutage wohl kein Mensch mehr als solche erkennen würde erfunden worden ist (1714 nämlich) und ihr Erfinder war ein Engländer; aber kaum 84 Jahre sind es her, daß Amerikaner die erste brauchbare Schreibmaschine herstellten! Auch die ersten amerikanischen Maschinen dieser Art hatten herzlich wenig Ähnlichkeit mit irgend etwas Derartigem, das wir heutzutage kennen. Eines der Modelle z. B. war reichlich halb so groß, wie ein gewöhn liches Clavier, und wog seine sechs Centner; es ließ sich übrigens ganz schön darauf arbeiten, vorausgesetzt, daß man ziemlich viele Zeit zu erÜbrigen hatte. Noch heute wird von der einen oder anderen Firma eines dieser Modelle als Curiosität verwahrt. Veinahe ohne Ausnahme sind die Schreibmaschinen, die gegenwärtig im Handel sind, keine Neuerfindungen, fcndern nur Weiterenrwickelungen. Gleichwohl haben Dutzende erfinderi-

scher Köpfe an jeder derselben gearbeitet. Auf eine dieser Maschinen sind nicht weniger als 200 verschiedene Patente eingetragen, und ein kleiner Maschinentheil. den man in der hohlen Hand halten kann, ist ein Dutzend Mal verbessert worden, seit das erste Modell die Werkstatt verließ. In den meisten Fällen sind die neueren Erfindungen aus diesem Felde unmittelbar von Arbeitern gemacht Word, welche von den betreffenden Gesellschaften beschäftigt

wurden, und die Gesellschaft kaufte die

Verbesserung um eme Klemigkett, mel leicht auch um eine anständige Sum

me, an und beutete sie fortan aus. Der

Erfinder der neueren Vorrichtung zum

Schneiden von Schmbmaschmcn-Ty pen und einer fortlaufenden Draht

rolle erhielt von seiner Firma 40.000.

Ueber den Löffel barbirt

wurde schon mancher Vertrauensselige von schlauen Evastöchtern, aber nur selten fungiren diese als wirkliche Ge, sichtsverschönerugs - Räthe. In dem idyllischen South Seaville, N. I.. wird zur Zeit von einer Anzahl hübscher

Mädchen eine Barbierstube eröffnet, deren Einnahmen zur Abtragung einer

auf der dortigen Methornstennrcye ruhenden Schuld verwendet . werden

sollen.

Täglicher Marllbencht.

Vichmartt. Jndianap'ls Union Vieyhöfe. 20. Rindvieh. Auserlesene bis pri.l?. Stiere, 360 Pfd. u:. . aufwärts 15.00 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und aufwärts 4.50 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.40 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pfd. Stiere 4.10 Mittlere bis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd 3.85 Gute bis gewählte Rinder. 3.75 Mittlere bis gute Rinder. ' 3.35 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kühe.. 3.60 Mittlere bis gute Kühe.. 2.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.75 Kälber 5.50 Schwere Kälber 3.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.60 Gute bis gewählte Schläch ter Bullen 3.60 Gewöhnliche bis gutcBullen 2.50 Gute Kühe mit Kalb $30 GcwöhnlicheKühe mit Kalb 15 S cb w e in e. Gute bis gewählte, mitt. lere und schwere $5.75 Gemischte, schw. Packing 5.70 Gute bis gewählte leichte 5.70 Gewöhnliche leichte 5.65 Pigs 5.00 Roughs 5.00 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 5.00 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 Gute bis gewählte Schafe 3.50 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 Steckers 2.25 Bocke, per 100 Pfd 2.50

März.

5.50

5.00

5.00

4.00 4.40 4.35 3.00 3.25 4.00 3.50 2.75 7.00 5.00 4 25 3.85 3X0 40 2t

5 82 5.75 5.77z 5.70 6.60 5.40

6.40 4.50 4.00 3.25 3.00 3.25

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Illinois $2.75.

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im Durchschnitt, 9jc; KlareSeiten, 30

bis 40 Pfd. im Durchsäznltt, 9c; Klare

Seiten, 20 bis 60 Pfd.. 9c; Klare Bellies,25bis30Pfd., 95c; 18 bis 22 Pfd.,9zc;14bi3 16Pfd., 10c; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9ic; Rücken 12 bis 16 Pfd., 9c; Klare Rücken 6 bis 9

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