Indiana Tribüne, Volume 24, Number 182, Indianapolis, Marion County, 20 March 1901 — Page 2

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DieAcetylenflamme. Die wirksamste Flamme ist nach der Untersuchung von Professor Nichols an der Cornell - Universität die Acetyknflamme, ausgenommen nur die Mag run??arrimf. Tie Summe der Leuchtkraft und d:r chemisch: Wärme Wirkung bleibt bei der Acetyler.fl.-.nime um zwei Einheiten hinter der Flamme des Magnesiumbandes zurück, ist der des elektrischen Bogenlichtes nur wenig überlegen, übertrifft dagegen die Leuchtkraft deZ Gasglühlichts um dos Doppelte bis Fünffache, die der elekirischen Glühlampe um annähernd das Doppelte, die eines gewöhnlichen Gasbrenners um das Fünf- bis Zehnfache, die einer Petroleumlampe um etwa das Fünffache. Diese Werthe sind selbstverständlich nach bestimmten Normaleinheiten berechnet. Sonnenflecken und ErdMagnetismus. 'In einer der Academie des Scier. ces" eingesandten Abhandlung Dr. Angots über den Zusammenhang zwischen dem Erdmagnetismus und den Sonnenslecken kommt der genannte Astrophysiker zu einem inieressanten Ergebsiß. Angot gründet seine Resultate auf genaue magnetische Beobachtungen mehrerer Jahre, die er im Park Samt - Maur und in Greenwich angestellt hat. Er hat dabei gesunden, daß es zweierlei Schwankungen des Erdmagnetismus gibt: eine sich stets gleichbleibende, die unabhängig von dem Zustand der Sonnenoberfläche ist, und eine zweite, die dm Vorkommen der Sonnenflecken proportional, als? von dem Zustande der Sonnenscheibe abhängig ist. Einneues todtes" Meer. Dcr berühmte Forschungsreisende Sven Hedin hat in Asien einen neuen See gefunden, den er folgendermaßen schildert: Es ist der merkwürdigste See. den ich je gesehen. Er ist so seicht, daß wir Anfangs ein Kilometer zu Fuß im Wasser gehen und das Boot tragen mußten. Dann konnte ich mich in's Boot setzen, und erst nach zwei Kilometern schwamm das Boot mit der ganzen Besatzung. Mitten im See erreichten wir eine Insel, dann ruderten wir neun Stunden lang. Das merkwürdigste ist jedoch der ungeheureSalzgehalt des Sees. Der Boden besteht aus einer Salzkruste, deren Oberfläche ganz zackig und schroff ist. Das Boot, die Ruder, die Kleider, alles wurde kttideweiß, und die Wasserköpfen erhielten nach dem Trocknen eine Farbe wie Stearin. Kein Wunder, daß der See. der Boden und das Ufer unfruchtbar und öde wie das todte Meer sind." Telephon und An st eckung. Krankheitsübertragung durch das Telephon befürchten viele ängstliche Lecke. Daß durch die Benützung von Telephonen, besonders solchen, die in öffentlichen Fernsprechstellen angebracht sind, Krankheiten übertragen werden könnten, wurde in Frankreich mit solcher Sicherheit behauptet, daß der dortige Mirnster für Post- und Telegraphenwesen schließlich Veranlassung nahm, der Frage amtlich näherzutreten. Er forderte eine Commission von Fachgelehrten auf, sich darüber zu äußern. Das Gutachten lautete dollständig beruhigend. Es ist noch sein Fall von Krankheitsübertragung auf diesem Wege bekannt geworden. Um aber überängstliche Gemüther völlig zu beruhigen, genügt es, das MiZrophon und denFernsprecher nach jeder Benützung mit einem Lappen abzuwischen, der mit einer leichten Karbolsäurelösung angefeuchtet ist; dann ist jede Gefahr einer Ansteckung absolut ausgeschlossen. Der gelbe Fleck" der Netzhaut. Vielfach wird der gelbe Fleck" unserer Netzhaut für die lichtempfindlichste Stelle angesehen und idrntificirt mit der Fovea Eentralis", jenem Grübchen, das in der Llugenachse gelegen und mit den zahlreichsten Stäbchenelementen ausgestattet ist. Der gelbe Fleck ist indejsen nichts Anderes als eine mit gelbem Pigment durckitränkte Stelle, in deren Bereiche das Netzhautgrübchen gelegen ist. Der Durchmesser dieser pigmentirten Stelle wird auf etwa 6 Millimeter geschätzt. Daß sie für den Sehakt nicht von fundamentaler Bedeutung sein kann, beweift vor allem der Umstand, daß nur Mensch und Affe sich des Besitzes eines gelben Fleckes" erfreuen. Viel gerincyr ist der Durchmesser des Netzhautgrübchens; er wird neuerdings von G. Fritsch auf 1 1.5 Millimeter angegeben. Die Gestalt der Fovea Eentralis" ist nach demselben Autor rundlich und nicht, wie man bisher annahm.

oval. Der Böschungswinkel, unter dem sich die Wände des Grübchens in die Tiefe senken, beträgt 20 bis 30 Grad. Doch ist seine Größe nicht einmal für das einzelne Auge konstant, da der Durchschnitt durch die Böschung stets eine geschwungene Linie darstellt. Ehrenrettung des Straßenschmutzes. Der trockene Straßenschmutz, d. h. der Staub, ist weit gefährlicher für die Gesundheit als der nasse, eigentliche Schmutz. Für die Verbreitung von Krankheiten ist so ein recht dickerStraßenschlcunm, der sich Jedem an die Füße hängt und von den Wagenrädern in unliebsamster Weise auf alle Personen und Gegenstände auf der Straße

verspritzt wird, nahezu gänzlich un schuldiz. während für die Unthaten des Staubes in dieser Beziehung keinWort m hart sein kann. Der Staub, der stets die Keime von Krankheiten enthält, wird von jeoem kleinen Luftzuge in die Höhe gehoben und verbreitet sich mit dem Winde überall hin. Er dringt Zn die Augen, in die Nase, in die Haut, er wird besonders in verhältnißmäßig großen Mengen eingeathmet und führt so zu einer ganzen Reihe von Krankheiten. Daß der Straßenstaub Tuberkelbacillen aus dem getrockneten Auswurf v?n Schwindsüchtigen enthält, ist eine oft bewiesene Thatsache, und es wären noch manche andereSchäden ähnlicher Größe zu nennen, die durch den Staub ihre Verbreitung sinden. Im Vergleich zu diesem Uebelthäter erscheint der verhaßte Straßenschlämm wie in einem Glorienschein, denn er besteht größtentheils aus Wasser. So unsinnig es klinoen mag, der Straßenschmutz ist rein, wenigstens im Vergleich zum Staube. Uebrigens beschließt jener sein Schicksal in der Eanalisationsröhre, während der Staub schließlich nur zu oft in die Luftröhre des Menschen, wenn nicht sogar in dessen Lunge, endet. Regenmengen. Ueber den Regenfall auf der Erde ist der Pariser AstronomischenGesellschaft eine sehr beachtenswerthe Statistik übermittelt worden, die aus den Aft gaben aller großen Wetterwarten der Welt zusammengestellt ist. Der regenreichste Erdtheil'ist danach Süd-Ame-rika, wo jährlich im Durchschnitt 1670 Millimeter Regenhöhe gemessen werdm. An zweiter Stelle kommt, was manchem überraschend sein dürfte, das heiße und so vielfach vonWüsten durchzogene Afrika, das, im Ganzen berechnet. 823 Millimeter Regenhöhe aufweist, und weiterhin folgen NordAmerika mit 730 undEuropa ebenfalls mit 730. Asien mit 553 und Australien mit 520 Millimetern. Diese Angaben beziehen sich selbstverständlich auf die ganze Fläche der Erdtheile und auf den Durchschnitt vieler Jahre. Wenn man die genannten Zahlen mit dem Flächenraum der Festländer multiplizirt, so erhält man außerordentlich hohe Zahlen für die eigentliche Masse des Regenwassers. Eine derartige Berechnung hat man auch für die Meeresräume durchgeführt und danach bestimmt, daß auf den Atlantischen Ocean einschließlich des Mittelmeercs und der Ostsee jährlich 57 Millionen Eubikmeter Wasser herniederregnen, auf den viel größeren Stillen Ocean nur 20 Millionen, auf den Jndiscken Ocean 18 Millionen und auf die Polarmeere 9 Millionen, wobei derSchnee mit dem Raumgehalt mitgerechnet ist, den er nach seiner Verflüssigung einnehmen würde. Die gesammte Menge von Regen und Schnee, die in einem Jahre aus den Wolken des Luftmeeres auf die ganze Erde niedergeht, ist auf 122,000 Millionen Eubikmeter anzunehmen, wovon sich 25,000 Millionen durch die Flüffe wieder in's Meer ergießen. Wäre, es möglich, daß die Oceane plötzlich austrockneten und auch kein Wasser weiter vom Himmel direkt empfingen, während sonst alles beim Alten bliebe, so würde es 45.000 Jahre dauern, bis sie sich allein durch die Wasserzufuhr der Flüsse wieder bis aus den heutigen Stand gefüllt hättcn. Wasser im Urgebirge. Der schwedische Freiherr v. Nordenskiöld stellte vor einigen Jahren im Urgebirge Bohrungen nach Trinkwasser an. Er fand, daß selbst in dem scheinbar massiven Felsen überall Trinkwasser zu finden ist, wenn man nur tief genug danach bohrt. Das Ergebniß der Nordenskiöld'schen Versuche wurde in Fachkreisen jedoch vielfach bezweifelt und bestritten. Inzwischen hat sich nun in Schweden eine Gesellschafi gebildet, die sich die Erbohrung von Trinkwasser in felsigem Boden zur Aufgabe gemacht und damit großartige Erfolge erzielt hat. An den Küsten der skandinavischen Halbinsel, auf Felscneilanden. wo Leuchtthürme stehen, in Finnland überall hat sie durch Bohrungen aus dem reinen Uraestein Wasser hervorgebracht. Manche

Brunnen liefern bis zu 4000 Quart in der Stunde. Die Nordenskicld'sche Entdeckung hat eine außerordentlich: Tragweite. Bisher hat man felsige Gegenden im Urgebirge. die auf der Oberfläche fast nie Wasser führen, überhaupt für wasserarm gehalten.

Das ist jedoch nach Nordenskiöld's Fund eine völlig irrige Anschauung. Das Urgestein wird in entsprechender Tiefe ähnlich so von Wasseradern durchzogen wie das Tiefland. Jedenfalls sickert durch Spalten und Ritzen der Oberfläche stets Regenwasser u. dgl. in tiefere Gebirgsschichten und ist dort durch Bohrungen zu erreichen. Silb erWundbehandlung. Die Silberwundöehandlung. die der bekannte Chirurg Hofrath Dr. B. Ed$ aufgebracht, hat sich bei den deutschen Truppen in China vortrefflich bewährt. Insbesondere ist sie, wie einem interessanten Berichte über die schiffsärztliche Thätigkeit auf der Rhede von Taku in der Deutschen Militärärztlichen Zeitschrift zu entnehmen ist. vom Msrine - Stabsarzt Dr. Meyer. Schisfsarzt uf -. M. S. Hansa", der die Silbcrwüudbeblndlung schon 1899 in der genannten Zeitschrift namentlich für Kriegszwecke empfohlen hat. bei den Schwerverwun deten und Schwerkranken des Iltis" mit bestem Erfolge angewendet worden. Aus seinen Beobachtungen bei zwar

nicht sehr vielen, dafür aber rneist schwer und complicirt Verletzten, die sämrttiich silberfrei, ohne Wundreaction und völlig aseptisch geheilt, beziehungsweise in diesem Zustande nach dem Teutschen Marine - Lazareth in Yokohama übergeführt worden sind, zieht Dr. Meyer"den Schluß, daß sich die Wundbehandlung mit Jtrol (citror.ensaurem Silber) und Silbergaze, verbunden mit Bädern und Waschuncrn mit Actollösungen (milchsaurem Silber) ganz hervorragend zur ersten Wundversorgung eigne. Namentlich bei den so gefürchteten Knochen- und Gelenkverletzungen hat diese BeHandlungsart zu den erfreulichsten Ergebuissen geführt.

Frühlingökatarr!ze. Mit einer gewissen Regelmäßigkeit Pflegen sich im Laufe des Jahres Zeiten zu wiederholen, in denen der allgemeine Gesundheitszustand erheblich erschüttert zu sein scheint. Es sind vor Allem die großen Wetterwenden in der ersten Hälfte des Frühlings uri!) Herbstes, die die Zahl der Krankheitsfälle beträchtlich anschwellen lassen. Die eigenartigen Witterungsverhältnisse, die uns der Himmel in tagtäglich wechselnder Launenhaftigkeit während dieser Uebergangszeiten bescheert, rufen eine ganze Reihe von Affektionen hervor, die man schlechtweg unter dem Begriff der Erkältung zusammenfaßt. Was das Publikum sich unter einer solchen Erkältung vorstellt, ist allerdings schwer zu sagen. Sind doch die klugen Jünger Aeskulaps selbst sich häufig nicht klar darüber. Immerhin hat heute, wo alle Welt auf der Jagd nach jenen mikroskopisch kleinen Lebewefen, den Bakterien, ist, und wo man vielleicht bald für jede Krankheit einen besonderen Bacillus aufgespürt haben wird, der früher so weit gefaßte Begriff der Erkältung eine merkliche Einschränkung erfahren. Man sieht gegenwärtig in der Erkältung weniger das Wesen als die Ursache der Krankheit; man nimmt an, daß die Erkältung gleichsam den Boden vorbereitet, auf dem die Krankhcitskeime gedeihen. Gerade die Nasenschleimhaut ist Tcmperatureinflüssen leicht zugänglich, und Bacillen aller Art. die mit dem Athmungssirom eingesogen werden, finden in dem gelockerten und geschwollenen Schleimhautgewcbe eine günstige Stätte zu ihrer Ansiedlung und EntWicklung. Ob es einen Schnupfen gibt, der nicht durch eine solche bacilläre Ansteckung, sondern durch eine bloße Temperatureinwirkung zu Stande kommt, ist schwer zu sagen, wenngleich die tägliche Erfahrung entschieden dafür zu sprechen scheint. Auf welcher Basis aber auch derSchnupfen entsteht, jedenfalls spielt das Herbstwetter dabei eine wichtige Rolle. Wie die Nase, so nehwen auch andere benachbarte Organe, Kehlkopf. Luftröhre. Ohr, an der katarrhalischcn Erkrankung Theil, und so kommt es, daß die Erkältung oft ein überaus vielgestaltiges Krankheitsbild abgibt. In Vielen Fällen bedarf solch ein Katarrh kaum einer besonderen BeHandlung. Immerhin muß vor einer allzugroßen Sorglosigkeit gewarnt werden. Die tückischen Bacillen, denen die Erkältuna Thor und Thür öffnet, sind recht wohl im Stande, den Krankheitsverlauf ungünstig zu beeinflussen. Darum soll man gerade in den Tagen des Witterungswechsels gewisse allgemeine Vorsichtsmaßregeln nicht außer Acht lassen. Vor Allem sorge man für warme Füße! Wollene Strümpfe und bequemes Schuhwerk sind unerläßlich. Gleichzeitig muß unser Bestreben darauf gerichtet sein, unsereWiderstandsfähigkeit gegen Temperaturschwankungen zu erhöhen. Empfehlenswerth sind dazu regelmäßige Waschungen und Abreibungen der Haut. Wer daran nicht gewöhnt ist, beginne mit lauwarm:m Wasser und erniedrige ganz allmäliq die Temperatur. Auf diese Weise wird die Widerstandskraft der Hautnerven vermehrt und das Schreckgespenst der Erkältung gebannt.

Täglicher Marktbericht.

Allerlei Kitt. Ein Kitt aus feingexulrerter Vle'glätle und Glyc.r!n wird schnell steinhart und widersteht sehr gut dem Wasser und den Säuren. Man kann denselben für Stein, Holz, Glas, Porcellan und Metall, zum Befestigen von Eisen auf Eisen, Eisen in Stein und zum Verkitten von Gefäßen znit flüchtigen Stoffen benutzen. Einen vorzüglichen Eementkitt, der langsam erstarrt, große Härte annimmt und die theuren fetten Kitte ersetzen kann, erhält man aus fein gesiebtem Cement, mit 25 Procent seinem Ziegelmehl und saurer Milch zu einem zäben Teig angerührt; er eignet sich auch zum Verkittcn von Steinaufsätzen. Cement haftet auf Holz und Stein besser, wenn dieselben vorher mit etwas verdünnter Wasserglas - Lösung angestrichen werden. Eine andere sehr haltbare Mischung zum Kitten von Stein erhält man auö einem Brei von Wasserglas mit hydraulischem Kalk vermischt. Die Masse erhärtet sehr .nell und darf deshalb nur in geringen Quantitäten angefertigt werden. Zum Ketten von Holz auf Stein wird eine syrupdicke Leimlösung mit so viel Kreide oder Holzasche vermischt, daß eine firnißähnliche Masse entsteht.

I die warm verwendet werden muß.

Vichmarkt. Jndianap'ls Union Vichhöfe, 20. Rindvieh. Auserlesene bis pri.ila Stiere, 360 Pfd. m... aufwärts 55.00 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und auswärts 4.50 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Psd 4.40 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Vsd. Stiere 4.10 Mittlere 0is gute Stiere 900 bis 1100 Psd 3.85 Gute bis gewählte Rinder. 3.75 Mittlere bis gute Rinder. 3.35 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kühe.. 3.60 Mittlere bis gute Kühe.. Z.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.75 Kälber 5.50 Schwere Kälber 3.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.60 Gute bis gewählte Schläch tcr Bullen 3.60 Gewöhnliche bis guteBullen 2.50 Gute Kühe mit Kalb.... 530 GcwöhnlicheKühe mit Kalb 15 S ü w e in e. Gute bis gewählte, mittlere und schwere $5.75 Gemischte. schw.Packing 5.70 Gute bis gewählte leichte 5.70 6!cwöhnliche leichte 5.65 Pigs 5.00 Roughs 5.00 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 5.00 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 Gute bis gewählte Schafe 3.50 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 Stockcrs 2.25 Böcke, per 100 Psd 2.50

März.

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5 82 5.75 5.775 5.70 5.60 5.40

5.40 4.50 4.00 3.25 3.00 3.25

Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Dutzend. Citronen, $3.00 für 360. Aepfcl, N.75-.D4.50 per Faß. Feigen, 124c-15c. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per hundert. Cranbcrrics 52.75 per Vushel Crate Orangen, $2.50 $3.25 per Box. Erdbeeren 25c per Quart. Nhubarb 30 35c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.25 per 100. Zwiebeln, Spanische $2.00 per Crate; rothe Globe $1.50 per Bushel ; weiße Globe $3.50 per Faß. Kartoffeln, $1.45 per Faß; prima Burbanls und runde weiße 50c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Illinois $2.75. Cclcry, 40-05c per Bunch. Weiße Rüben S0c per Faß. Neue Gemüse. Blumenkohl $1.50 per Dutzend Schallots per Dutzend Bunch es 4öc Tomatocö (rate von 6 Körbchen $4 Radieschen per Dtzd. Bunchcs 50c alat 11c per Pfund; Kopssalat $4.30 $4.00 per Faß Spinat, 40c per Duhcnd Bunchcs. ' Rothe Rüben 40c per Dtz. Buncheö Kehl $1.25 per Faß Oystcr Plant-25c für 2Dtz.Bunches Rhnbarb 30 40c per Dutzend.

Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6-7c; hiesige Stiere 7-7Hc; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 6Zc-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfunö 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 6c; Stier Vordcrvicrtcl 7c; Stier hintcrvicrtcl 9c; Rind Hintcrvicrtcl 8c; Rind Bor. dcrvicrtcl 6c; Kuh Vordcrvicrtcl 5jc; Kuh 5)intcrvicrtcl 74c. Frisches Kalbfleisch Kälber9ic; Hin. tcrviertcl 13c; Vordcrvicrtcl 8c. Frisches Schafftcifch Lämmer per Pfd. öc; Schafe 74c; Schenkel 10c; Racks. kurz. 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 8Zc9ijC ; Cottagc Schinken 7c ; gehäu tcle Schultern 7c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender loins 18c ; Spare Ribs 7c ; Tail Bones 5-k. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund llc; 15 Pfund 114c; 12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Pfund 10Zc; 15 Pfund 10c; 12 Pfund lUc; 10 Pfund IlZc. Californische Schinken 6 bis 8 Pfund 8c; 10 bis 12 Pfund 8c; 12 bis 14 Pfund. . Frühstück Spcck Klarer English Cured 14c; gewählter Sugar Cured 134c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bl 12 Pfund im Durchschnitt 11c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt. 12'. Sveck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9jc; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 9c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9Zc; Klare Bellies,25bis30Psd.,9ßc; 18 bis 22 Pfd., 9jc; 14 bis 16 Pfd., 10c; Klare Rücken. 20 bis 25 Pfd., 9c; Rücken 12 bis 16Pfd.,9Zc; Klare Rücken 6 bis 9 Psd.,9Zc.

Schultern, Engl. Cured 1 b., Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 8c; 10 bis 12 Nfund Bit Gepockeltes Schweinefleisch, Knoten, loses vancy Pig $19.00; Klares Bcan 18.00; Family 10.50; Sbort Clcar 15.00: Rumvk 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Schinken rea Sets, 12c; Außenseiten 104c; Innen.' fetten 13ic; Knöchel 13ic. ' Schmalz in Ticrccs, 1. Qualttät 9i.-; 2. Qualität 9c; 3. Qualität 8:. Würste, Geräucherte Bru.wurst 8c: frankfurter 7c; Wicncrwuest 7Ze: Knackwurst 7$c; Bologna in Tärm. 6zc, n Tuch 6c.

Fische, Austern und Wildprct. Händler-Prelse: Clams Little Nccks 75c per 10 Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per bljallone. Austern BcsteBaltimorc oderStand ards, $1:00 per Gallone; beste Balti. timore Sclccts, $1.10 per Gallone; New York Counts, $1.00 per hundert; New York Culls. 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75c per 5oundcrt. Austern in Kannen New Nork Counts 35c; I. S. F. & Co. SelectS 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. Sec.Fische. Knochenlose Härinae 8c: Häringe 6c; Perch 5c; Weißfisch gzc: See Forellen 9jc; Red Snapvcr 84c; Kcnncbcc Hechte 15c; Blaufische 10c Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c: Catsisch 10c; No.1 Pickerel 10c; No 2 Pickerel oder Blue Pike 6c; Black Baß 15c.

Getreide. Weizen-No. 2 rother 70zc auf den Geleisen, 764c von der Mühle ; No 3 rother 72z-744c; Februar 704c auf den Gclciscn; Wagenwcizcn 76c. ' Korn-Ro. l weiß 414c; No. 2 weiß 414c; No. 3 weiß '414c; No. 4 weiß 37j-39jc; No. 2 weiß gemischt 39s c; No. 3 weiß gemischt 39c; No. 4 weiß gemischt 3cf-37f c; No. 2 gelb 39c; No. 3 gelb 40c; Ro. 4 gelb 36 - 38c; No. 2 gemischt 392c; No. 3 aemischt 39c; N0.4 gemischt 35-37fc; cn Kolben 38c. ' Hascr-No. 2 weißer 284c; No. Z weißer 274c; No. 2 gemischter 26; No. 3 gemischter 25?c heu-altes No. 1 Timothy 12.5013.00 No. 2 Timothy 11.00-12.00. Kaffee. Folgendes sind die Indianapolis Preise r Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packcten: Ariosa $12.25, Lion 12.25, Jersey 12.25, Caracas 11.75, Dillworth', 12.25 Dutch Java Blend 16.50, Mail Pouch 12.25, Gates Blended Java 12.25.

GroeerieS. Zucker Tominoes 0.17c; Ztuckzucker 6.17e; pulversirter 5.77c; XXXX pul vcrisirtcr 5.62c; Standard granulirter 5.57c; feiner granulirter 5.57c; Cubes 5.92c; Confectioners'A 5.42c; Ridge Wood A 5.17c; Phönii A 5.12c; Empire A ö.07c; Ideal Extra Golden C 4.92c; Windsor Extra C 5.72c; Ridgewood extra C 4.82c; gelber C 4.72 ; 16 gelber 4.57. Eingemachte Früchte Blackberries, 3 Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds. 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;ZuZcr. korn 80c $1.40; Apfelbutter, per Dutzend, 3 Pfund, 95c.

Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 10c Eier, 10$c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys : jungeHahne IC Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 5c ; alte Hähne 4$c; CuUs und Krumbrüstige 4jc ; Enten 6c: Gänse 5.40-6.00.

Käse. Engros Verkaufspreise, Jmportirter Schweizerkäse 27c per Pfund; cinhei' Mischer Schweizcrkäse 17c; Wisconsin Crcam Käse 10c-12c; New York Cheddars 13c; einheimischer Limbrraer 13c; Brick 14c. Kohlen. Ton 4 Tonne Anthracite $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.16 Pittsburg 4 00 2.16 Raymond City 4,00 2.15 Winisrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 per 25 Bushel. Z1.50 per 12z Bushel. Zerkleinerter oU 13; perBu. $3,25 per 25 Pu. $1.75 rer 12? Bu.